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In der ersten Reihe sieht man Meer

Roman

(45)
Teutonengrill trifft Dolce Vita
Mensch, war das schön:
Im Morgengrauen ging’s los, eingepfercht auf der Rückbank der vollbeladenen Familienkutsche.
Zehn Stunden Fahrt an die Adria, ohne Klimaanlage und Navi, dafür mit Modern Talking aus dem Kassettenradio.
Am Strand ein Duftgemisch aus Tiroler Nussöl und Kläranlage, und statt Cappuccino gab’s warme Limo.
Willkommen zurück im Urlaubsparadies der 80er Jahre.
Darin findet sich Familienvater Alexander Klein wieder, als er über einem Fotoalbum einnickt und als pickliger Fünfzehnjähriger erwacht – dazu verdammt, die Italien-Premiere seiner Jugend noch einmal zu erleben. Und zwischen Kohlrouladen und Coccobellomann die beste Zeit seines Lebens hat.

'Klüpfel und Kobr steigern sich von Buch zu Buch.'
Denis Scheck, Druckfrisch, ARD

'Ein phantastisches Buch um eine Familienzusammenführung der besonderen Art. Um Urlaub an der Adria, gute Laune, volle Strände und Sonnenbrände. Ein Urlaubsbuch, wie Sie es mögen, aber auch ein traumhaftes Buch, wie Sie es lesen sollten.'
Bastian Pastewka
Rezension
"... so liebevoll und originell, dass man den Roman gar nicht mehr zur Seite legen möchte. Bei der Lektüre stellt sich tatsächlich 'Felicità' ein." Nürnberger Zeitung, Ute Wolf, 27.04.2016
Portrait

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte Germanistik und Romanistik in Erlangen. Er arbeitete nach dem Staatsexamen an verschiedenen Realschulen in Bayern. Momentan ist Michael Kobr beurlaubt - um sich dem Schreiben der Romane, den Lesungen und der Familie widmen zu können. Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch findet er beim Skifahren, auf Reisen und in der Musik - er spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Violine. Michael Kobr wohnt mit seiner Frau Silke und seinen beiden Töchtern im Allgäu.
Mit seinem Co-Autor Volker Klüpfel ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen »Erntedank«, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, »Seegrund«, »Laienspiel«, für den die Autoren den Weltbild-Leserpreis Corine 2008 erhielten, »Rauhnacht«, "Schutzpatron" und „Grimmbart". Zudem gewannen sie 2008 und 2009 die MIMI, den Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels.

Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, ist studierter Politologe und schreibt gerne im Duo. Zusammen mit seinem Koautor Michael Kobr verfasst er Krimis, in denen ihre erfolgreichste Schöpfung, Kommissar Kluftinger, die Hauptrolle spielt. Klüpfel und Kobr haben sich während ihrer gemeinsamen Schulzeit in Kempten kennengelernt. Ihre Bücher scheinen die Plätze auf den Bestsellerlisten abonniert zu haben, und auch Kritiker finden Gefallen an den Geschichten aus dem Allgäu: Die Autoren erhielten u. a. 2005 für "Erntedank" den "Bayerischen Kunstförderpreis" in der Sparte Literatur sowie den Weltbild-Leserpreis "Corine" 2008 für "Laienspiel".

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 09.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-19940-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 217/125/32 mm
Gewicht 540
Abbildungen 33 schwarzweisse Abbildungen
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
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Nostalgie an der Adria
von leseratte1310 am 08.03.2016

Familie Klein bereitet sich auf den Urlaub vor. Am nächsten Tag soll es los gehen – ausnahmsweise mit dem Auto Richtung Italien. Alex‘ Eltern und seine Schwester werden mit ihnen dort den Urlaub verbringen. Schon jetzt fühlt sich Alex gestresst und meint, alles würde an ihm hängen bleiben. Nachdem... Familie Klein bereitet sich auf den Urlaub vor. Am nächsten Tag soll es los gehen – ausnahmsweise mit dem Auto Richtung Italien. Alex‘ Eltern und seine Schwester werden mit ihnen dort den Urlaub verbringen. Schon jetzt fühlt sich Alex gestresst und meint, alles würde an ihm hängen bleiben. Nachdem sich Frau und Kinder zurückgezogen haben, macht sich Alex auf die Suche nach den Ausweisen. Eine Flasche Wein und ein altes Fotoalbum lassen ihn in Erinnerungen schwelgen. Er schläft ein und erwacht als Fünfzehnjähriger und damit im ganz normalen Wahnsinn einer Urlaubsreise der 80er Jahre. Man lebt in einem Wettkampf mit den Richters aus der Nachbarschaft, ganz besonders, wenn es um den Urlaub geht. Jeder ist bestrebt, den schöneren Ort und die bessere Unterkunft gebucht zu haben und natürlich dem Stau gerade noch entkommen zu sein. Vater Norbert handelt dabei immer nach dem Motto: „Gute Planung ist die halbe Miete.“ Fünf Leute im Ford Sierra mit Fließheck, denn Oma fährt mit, bieten genügen Konfliktpotential. Wenn dann die italienische Grenze gerade überfahren ist, wird angehalten, die eingepackten Brote verzehrt und das Urlaubsfeeling beginnt. Selbst der Himmel ist blauer auf einem Rastplatz in Italien zwischen lauter anderen deutschen Urlaubern. Und bald schon ist man an der Adria und dann ist Urlaub, auch wenn man stets ein waches Auge auf alles haben muss, denn die Einheimischen sind bekannt dafür, dass sie klauen wie die Raben. Das Buch lässt sich einfach mal so runterlesen und ist sehr vergnüglich. Wer erkennt sich nicht darin wieder, auch wenn es überspitzt dargestellt ist. Selbst wenn man später geboren ist oder es Deutschland statt der Adria war, vieles hat man so oder ähnlich auch erlebt. Für Alex ist es nicht besonders einfach, mit der Reife von heute im Körper von damals das alles zu erleben. Er ist einfach komisch, aber das wird auf die Pubertät geschoben. Ich habe bisher noch kein Buch des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr gelesen und habe mich wundervoll unterhalten lassen von Alexander Kleins Erlebnissen in einer vergangenen Zeit. Es ging auch ohne Navi und Internet und ist ein wenig Abenteuer pur. Ein unterhaltsames Buch – auch für den nächsten Urlaub.

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Wie man sich in Italien (nicht) verhält
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 04.06.2016

Viele Lacher und auch ein paar Aha-Erlebnisse begleiten den Leser durch dieses Buch. Dieses „Urlaubs-Buch“ des Krimi-Duos Klüpfel/Kobr ist in vielerlei Hinsicht unterhaltsam und für den einen oder anderen vielleicht noch lehrreich. Die einen, die sich zur beschriebenen Zeit selbst in Italien einen schönen Sonnenbrand geholt haben, werden sich... Viele Lacher und auch ein paar Aha-Erlebnisse begleiten den Leser durch dieses Buch. Dieses „Urlaubs-Buch“ des Krimi-Duos Klüpfel/Kobr ist in vielerlei Hinsicht unterhaltsam und für den einen oder anderen vielleicht noch lehrreich. Die einen, die sich zur beschriebenen Zeit selbst in Italien einen schönen Sonnenbrand geholt haben, werden sich oder die Nachbarn oder andere Urlaubsgäste wiedererkennen. Doch auch für jüngere Leser, die in den Neunzigern als Kinder auf solche Urlaube mitgenommen wurden, erkennen vieles wieder. Und wer weiß, einiges ist wohl auch heute noch so auf dem „Teutonengrill“. Für diejenigen, die vielleicht bald mit der eigenen Familie an den italienischen Sandstrand wollen und dorthin, wo „eh jeder hineinma….“, mag das Buch eine Anleitung bieten, wie man sich nicht unbedingt verhalten sollte. Alexander Klein, kurz vor einem ebensolchen Urlaub mit Familie, Eltern und Schwester, schläft ein und findet sich in seiner Jugend wieder. Seine Eltern sind plötzlich jünger und diejenigen, die das Sagen haben. Mit dem Geist eines Ü40-Jährigen im Körper eines U15-Jährigen durchlebt er diesen Urlaub zwischen bunten Jogginghosen, deutschem Essen in Italien und Nussöl aus Österreich erneut, gibt dem Ganzen aber durch sein natürlich anderes Verhalten eine neue Wendung, was ihm zunächst gar nicht bewusst ist. Mit Witz und einer Prise Selbstironie (die verwendeten Fotos sind allesamt aus den privaten Alben der Autoren) führen Klüpfel und Kobr dem Leser alles vor Augen, was ein Italienurlaub so braucht, nicht zu vergessen bravouröse Italienischkenntnisse der Beteiligten („Palazzi“, „Agentzia“). Nicht zu vergessen schriftliche Annäherungsversuche der Einheimischen an die Urlauber: „Kaffee vonne Vilter“ oder „Berline Waise mit Schus“. Das Cover ist wirklich liebevoll gestaltet, auch dem Thema angemessen als altes Fotoalbum und es liegt ein Kofferanhänger darauf. Diese kleinen Details setzen sich im Inhaltsverzeichnis fort, denn alle Kapitelüberschriften sind Liedtitel oder Liedzeilen.

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1 0
unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 20.07.2016

"In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander... "In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander Klein. Der wird nämlich im Schlaf in die eigenen Vergangenheit zurückkatapultiert und erwacht in seinem eigenen Teenager-Körper allerdings ist er innerlich immer noch um die 50. So macht er mit seinen Eltern und seiner Schwester nochmals einen der legendären Italienurlaube und reflektiert mit seinem gereiften Ich diese magische, schrille Zeitreise in die 80er. Genau solche Urlaube haben wir auch gemacht. Erst selbst mit den Eltern aber vor allem dann mit den eigenen Kindern. Und man kommt aus dem Lachen und Staunen kaum mehr heraus, wenn man sich an all die Dinge erinnert, die man längst vergessen hatte und die man liebgewonnen hatte und die das ganz eigene Flair ausmachten. Schon die Fahrt ins gelobte Urlaubsland war abenteuerlich, beschwerlich und lustig. Ohne Klimananlage, mit den Kassetten der Kinder im Autoradio. Und dann am Urlaubsort, am Strand mit Horden anderer Urlauber, mit Coccobello-Verkäufern. Hach, da werden Erinnerungen wachgerufen, die lange verschüttet waren. Das Buch lädt zum Debattieren ein. Ich habe das Hörbuch gehört. Es war das erste Mal, dass ich von Pastevka etwas gehört habe. Ich gebe zu, mich hat seine Art des Lesens etwas angestrengt. Er ist sehr bemüht alle Rollen verschieden zu sprechen und da viele der Figuren etwas nervig sind, sind es auch diese Stimmenimitationen und mit Kopfhörer wurde mir das stellenweise fast zu viel des Guten. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch lustig gewirkt ohne dass der Vorleser die Frauen kreischen lässt, die Jungs heftig kieksen und die Schwester lispeln. Hierfür ziehe ich einen Stern ab. Am Ende gibt es nochmal eine überraschende Volte. Da die ganze Geschichte ja eher eine fantastische ist, habe ich auch diese Volte schmunzelnd akzeptiert. Fazit: Unterhaltsame Lektüre für Leser vor allem zwischen 35 und 55 und für den Italienurlaub sehr empfehlenswert.

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Zurück in die 80er Jahre
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2016

Der lang ersehnte Sommerurlaub nach Italien steht an und der Abend davor ist Stress pur. Beim Betrachten eines alten Familienfotoalbums schläft Familienvater Alexander vor Erschöpfung ein und erwacht am nächsten Tag als 15-Jähriger pubertierender Teenager in den 80ern wieder auf. Total verwirrt beginnt er die 80er Jahre ein bisschen... Der lang ersehnte Sommerurlaub nach Italien steht an und der Abend davor ist Stress pur. Beim Betrachten eines alten Familienfotoalbums schläft Familienvater Alexander vor Erschöpfung ein und erwacht am nächsten Tag als 15-Jähriger pubertierender Teenager in den 80ern wieder auf. Total verwirrt beginnt er die 80er Jahre ein bisschen "aufzumischen", mit ungeahnten Folgen. Wer nach einer lockeren und amüsanten Urlaubslektüre sucht, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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Für mich jetzt schon eines DER Bücher des Jahres 2016
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 08.06.2016

Die Autoren Klüpfl und Kobr kennt man als eingefleischter Bücherfan mit der Reihe um den Kommissar Kluftinger. Nun wagen sie sich an was neues, ganz anderes. Alexander Klein ist Familienvater und es steht der große Familienurlaub vor der Tür. Zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern soll es an... Die Autoren Klüpfl und Kobr kennt man als eingefleischter Bücherfan mit der Reihe um den Kommissar Kluftinger. Nun wagen sie sich an was neues, ganz anderes. Alexander Klein ist Familienvater und es steht der große Familienurlaub vor der Tür. Zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern soll es an die Adria gehen. Ebenso gehen Alex Eltern mit und seine Schwester Nikki, die vor kurzem geschieden wurde und kinderlos ist. Irgendwie geht jeder nur dem anderen zuliebe mit. Als Alexander abends noch die Ausweise der Familie sucht, gerät ihm ein altes Fotoalbum in die Hände. Er nickt kurz ein und erwacht als 15-jähriger Teenie wieder. Tja, und wie sollte es anders sein, wird er in seine Jugendzeit versetzt, als es das erste Mal an die Adria ging! Nur gut, dass Alexander auf sei jetziges Wissen zurückgreifen kann. So hilft er den Einheimischen beim Aufbau eines Strandcafes mit typischen italienischen Spezialitäten und vielleicht ändert sich auch noch das ein oder andere mehr. Mir hat das Buch sehr viel Freude bereitet. Was soll ich sagen? Ich bin zwar ein Kind der Spätachtziger bzw. Neunziger und bei uns ging es auch nicht an die Adria, sondern an die Nordsee. Aber viele Sachen kommen mir mehr als bekannt vor. Ich kann mich gut daran erinnern, dass wir die ersten Jahre auch einige Lebensmittel vom Süden mit an die See geschleppt haben, weil die Norddeutschen ja unter anderem noch keine Nudeln kannten. Auch die Skepsis gegenüber der ein oder anderen regionalen Spezialität kommt mir irgendwie noch bekannt vor. Und ich bekenne mich schuldig! Auch mich zieht es als erwachsener Mensch immer wieder an den Sommerort meiner Kindheit und Jugend zurück und auch heute kann ich sagen: 4 Wochen sorgenfreier Sommerurlaub, das war schon eine feine Sache! Vielen Dank an die beiden Autoren und bitte mehr (meer) davon!

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Herrliche Urlaubslektüre
von Tintenherz aus Kronshagen am 05.06.2016

Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem... Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover zu diesem Roman ist passend erheiternd gestaltet. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und mit einem spitzigen Humor leicht verständlich zu lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einem dazu passenden Urlaubsfoto und wird in der Ich-Erzählform aus Sicht Alexanders erzählt. Ich fühlte mich durch dieses Buch sofort in meine Kindheit zurück versetzt und es kamen mir wieder damalige Urlaubserlebnisse in den Sinn. Nostalgie pur. Man wird durch diese Geschichte mit der deutschen und italienischen Lebensphilosophie konfrontiert. Das Buch ist nicht eine Aneinanderreihung von Urlaubsmomenten, sondern es sticht mit einer schlüssigen Handlung heraus. Fazit: Ein wunderschön erfrischender Roman, der aufzeigt, was ein Familienzusammenhalt bewirken kann!

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Herrliche Urlaubslektüre
von Tintenherz aus Kronshagen am 05.06.2016

Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem... Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover zu diesem Roman ist passend erheiternd gestaltet. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und mit einem spitzigen Humor leicht verständlich zu lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einem dazu passenden Urlaubsfoto und wird in der Ich-Erzählform aus Sicht Alexanders erzählt. Ich fühlte mich durch dieses Buch sofort in meine Kindheit zurück versetzt und es kamen mir wieder damalige Urlaubserlebnisse in den Sinn. Nostalgie pur. Man wird durch diese Geschichte mit der deutschen und italienischen Lebensphilosophie konfrontiert. Das Buch ist nicht eine Aneinanderreihung von Urlaubsmomenten, sondern es sticht mit einer schlüssigen Handlung heraus. Fazit: Ein wunderschön erfrischender Roman, der aufzeigt, was ein Familienzusammenhalt bewirken kann!

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Herrliche Urlaubslektüre
von Tintenherz aus Kronshagen am 05.06.2016

Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem... Inhalt: Alexander Klein will mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Natürlich wie früher in seiner Kindheit mit dem Auto. In der Nacht vor der Fahrt wird er in der Zeit 30 Jahre zurück katapultiert und erlebt so einen Urlaub als Kind mit seinen Eltern in Italien. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover zu diesem Roman ist passend erheiternd gestaltet. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und mit einem spitzigen Humor leicht verständlich zu lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einem dazu passenden Urlaubsfoto und wird in der Ich-Erzählform aus Sicht Alexanders erzählt. Ich fühlte mich durch dieses Buch sofort in meine Kindheit zurück versetzt und es kamen mir wieder damalige Urlaubserlebnisse in den Sinn. Nostalgie pur. Man wird durch diese Geschichte mit der deutschen und italienischen Lebensphilosophie konfrontiert. Das Buch ist nicht eine Aneinanderreihung von Urlaubsmomenten, sondern es sticht mit einer schlüssigen Handlung heraus. Fazit: Ein wunderschön erfrischender Roman, der aufzeigt, was ein Familienzusammenhalt bewirken kann!

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Coccobello!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wangen am 02.06.2016

Wer die 80er als Jugendlicher erlebt hat, fühlt sich bei diesem Buch sofort zurückversetzt. Schon allein die Kapitelüberschriften, bestehend aus den Songs, die damals rauf- und runtergespielt wurden, würden jeder 80er-Party zur Ehre gereichen. Nena-Starschnitt im Kinderzimmer, Neonleggings und Stulpen, Vokuhila-Frisur, Oberlippenbart, fehlt nur noch die obligatorische Dauerwelle. Wer... Wer die 80er als Jugendlicher erlebt hat, fühlt sich bei diesem Buch sofort zurückversetzt. Schon allein die Kapitelüberschriften, bestehend aus den Songs, die damals rauf- und runtergespielt wurden, würden jeder 80er-Party zur Ehre gereichen. Nena-Starschnitt im Kinderzimmer, Neonleggings und Stulpen, Vokuhila-Frisur, Oberlippenbart, fehlt nur noch die obligatorische Dauerwelle. Wer schämt sich nicht angesichts alter Fotos aus dieser Zeit? Alexander Klein, moderner und erfolgreicher Werbefachmann, steckt in den letzten Urlaubsvorbereitungen. Mit Frau Mona und den zwei Kindern solls am nächsten Morgen an die Adria gehen, zusammen mit Kleins Schwester Nicole und seinen Eltern – aus Gründen der Nostalgie und des Familienzusammenlebens. Allerdings liegen Alexanders Nerven jetzt schon blank. Beim Suchen der Ausweise stößt er auf alte Familienalben, in die er sich sentimental vertieft und darüber einnickt. Er erwacht – aber als 15-jähriger pickliger Teenager in seinem Kinderzimmer. Die Reise an die Adria startet, mit Alex, seiner Schwester, den Eltern und natürlich Oma, nur sind alle 30 Jahre jünger. Vollbepackt mit Proviant gehts an den Teutonengrill. Dort trifft die Familie genau die Nachbarn, die sie schon daheim nicht ausstehen kann. Alex Familie sowie auch alle anderen Deutschen scheinen dem Klischee-Bilderbuch entstiegen zu sein und haben den Italienern gegenüber praktisch jedes gängige Vorurteil. Das alleine wäre noch nicht so wahnsinnig lustig. Der Reiz an der Geschichte ist eher Alexanders „gespaltene“ Identität, ein erwachsener Geist des 21. Jahrhunderts gefangen in einem pubertierenden Körper der 80er-Jahre. Dies wird ihm auch immer wieder mal zum Verhängnis, wenn er von facebook oder Navi spricht und ihn keiner versteht. Auch ist er der einzige, der sich an der Bezeichnung „Strandneger“ stört, was damals offensichtlich noch niemand politisch unkorrekt fand. Das Ende wartet dann noch mit einer kleinen Überraschung auf, die bestätigt, dass sich Alexanders Zeitreise doch gelohnt hat. Obwohl diesmal kein Krimi, bleiben Klüpfel und Kobr auch hier ihrem Stil treu: witzig, teils derb, eher leichte Kost, diese aber sehr unterhaltsam verpackt. Auch Klufti hat einen kleinen Gastauftritt......... mehr wird aber nicht verraten.

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Zurück in die 80er
von Barbara W am 17.05.2016

Inhalt Für Alex Klein, Mittvierziger und erfolgreicher Marketing-Spezialist, verheiratet und Vater zweier pubertierender Teenager, bedeuten Ferienreisen Flugreisen. Diese Sommerferien jedoch wird es eine Autofahrt nach Italien geben, denn es ist ein Nostalgie-Revival-Urlaub geplant. Alex hat sich breitschlagen lassen, eine große Familienreise zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester zu unternehmen... Inhalt Für Alex Klein, Mittvierziger und erfolgreicher Marketing-Spezialist, verheiratet und Vater zweier pubertierender Teenager, bedeuten Ferienreisen Flugreisen. Diese Sommerferien jedoch wird es eine Autofahrt nach Italien geben, denn es ist ein Nostalgie-Revival-Urlaub geplant. Alex hat sich breitschlagen lassen, eine große Familienreise zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester zu unternehmen – genau so wie früher in den 80er Jahren. Am Abend vor der Abreise sind alle gereizt, nur Alex Vater nicht. Der kommt noch schnell vorbei und bringt Alex den „Großen Shell-Atlas“ vorbei, schließlich müsse man ja wissen, wo es lang geht... Auf der Suche nach den Reisepapieren fällt Alex das Fotoalbum mit den Bildern ihres ersten Italienurlaubs in die Hand. Er holt sich eine Flasche Rotwein und schwelgt in Erinnerungen, bis ihn die Müdigkeit überfällt. Das Aufwachen ist dann ein Schock. Er befindet sich im Körper seines jugendlichen Ichs kurz vor der Abreise in den Urlaub. Zu fünft, Oma kommt auch mit, wird sich in den Ford Sierra gezwängt und gen Süden gefahren – hinein in den 80er-Jahre-Italienurlaub. Meine Meinung Das Buch ist ein Muss für alle, die ebenfalls zur damaligen Zeit ähnliche Urlaube gemacht haben. Aber auch jüngere Generationen werden ihren Spaß haben können, wenn sie lesen, wie es den Eltern damals in etwa ergangen ist. Ich jedenfalls habe Anfang der 80er Jahre den damals von gefühlt allen Bekannten unternommen Bibione-Ferienhaus-Urlaub gemacht und es kamen beim Lesen des Buches viele Erinnerungen hoch und ich musste an vielen Stellen einfach nur lachen. Ich erinnere mich noch gut, wie wir drei Geschwister auf dem Rücksitz kreuz und quer gelegen haben (Kindersitze waren ja unbekannt), an gruselige Grenzübergänge (uhh, Uniformierte, bloß nicht auffallen) und das besondere Gefühl, nun in einem anderen Land zu sein. Und auch daran, dass die Spaghetti gar nicht so schmeckten, wie zuhause meine geliebten Miracoli. ;) Viele Details wie Walkmen, Nena, Dolomiti-Eis, die Mode etc. lassen einen gemeinsam mit Alex in die Zeit zurückfallen. Es werden viele Klischees über die deutschen Urlauber und die Vorurteile gegenüber dem fremden Land („Italien ist ja schön, wenn hier nicht so viele Italiener wären“) aufs Korn genommen. Vieles wirkt überspitzt dargestellt, aber ehrlich gesagt wirkte es auch erschreckend realistisch. Die Familie Klein wird nicht die einzige Familie gewesen sein, die bergeweise Proviant aus Deutschland mitgebracht hat, weil man ja dem fremden Essen nicht trauen kann („Die haben andere Mägen hier“). Natürlich bietet die Familie Klein hier alles in sich vereint, was eine typische deutsche Familie damals so erleben haben konnte und wie sie gezielt in alle Fettnäpfchen treten konnten. Und der besondere Reiz war dabei für mich, dass Alex dies nun alles aus der Sicht eines Erwachsenen der heutigen Zeit miterlebt und ich mich mit ihm gemeinsam aufregen, fremdschämen oder amüsieren konnte. Lustige Momente waren dabei natürlich seine Ausrutscher, wenn er von Handys sprach oder davon, dass er etwas auf Facebook posten wird. Er ist 30 Jahre reifer, für ihn ist die italienische Küche natürlich längst ein Muss und das Miteinander vieler Nationen selbstverständlich. Und so drängt es ihn oft, bei den „Vergehen“ seiner Eltern einzugreifen. Als er dann ganz selbstverständlich die einzige und leere italienische Verkaufsbude ansteuert, um als bisher wohl einziger Deutscher dort italienische Häppchen zu essen, freundet er sich mit dem einheimischen Jungen Andrea an - und verliebt sich in dessen Tante. Spontan macht er es sich zum Ziel, die stoffeligen Deutschen Urlauber dazu zu bringen, die italienischen Köstlichkeiten nicht länger zu verachten. Hier kommen seine Marketingkenntnisse zum Tragen und es hat Spaß gemacht, seine Bemühungen zu beobachten. Das Buch ist ein Gute-Laune-Buch, das die 80er Jahre wieder auferleben lässt. Alex’ Ziel, der italienischen Familie mit ihrer Verkaufsbude zum Erfolg zu verhelfen ist dabei ein kleiner roter Faden, der von vielen kleinen Erlebnissen und Katastrophen im Urlaub begleitet wird. Man kann das Buch daher immer schön zwischendurch lesen, falls einem die „Gagdichte“ zu viel wird, die kurzen Kapitel bieten dies an. Mir hat die Geschichte riesigen Spaß gemacht, gerade wohl, weil ich die Zeit damals auch miterlebt habe. Ich habe oft gelacht, mich auch fremdgeschämt aber auch das ein oder andere Mal ein warmes Gefühl bekommen, wenn ich z. B. durch die Sonnencreme mit dem „besonders hohen Schutzfaktor 6“ zwar an meine eigenen Sonnenbrände, aber damit auch an schöne Sommerferien in meiner Kinder- und Jugendzeit erinnert wurde, die ich stundenlang mit meiner besten Freundin im Freibad verbracht hatte.

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Back to the 80's
von Jennifer aus Stadtroda am 03.05.2016

INHALT Der Familienvater Alexander Klein plant eine nostalgische Reise. Mit Frau, Kindern, Eltern und Schwester soll es wieder an die Adria gehen. Doch bevor der heitere Generationentrip starten kann, nickt Alexander zuhause ein und träumt von der letzten Fahrt nach Italien, als er noch 15 gewesen ist und Babyspeck mit... INHALT Der Familienvater Alexander Klein plant eine nostalgische Reise. Mit Frau, Kindern, Eltern und Schwester soll es wieder an die Adria gehen. Doch bevor der heitere Generationentrip starten kann, nickt Alexander zuhause ein und träumt von der letzten Fahrt nach Italien, als er noch 15 gewesen ist und Babyspeck mit sich herum trug. MEINUNG Das Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr nimmt den Leser mit auf eine ganz besondere Reise, zurück in die 80er Jahre. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie Urlaub in einer gutbürgerlichen, westdeutschen Familie zu dieser Zeit aussah, wird hier fündig werden. Familie Klein mit Vater Norbert, Mutter Renate, Tochter Nicole, Sohn Alexander und Oma haben in mir Erinnerungen an den Heinz-Erhardt-Film "Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern" wachgerufen. Jedes Familienmitglied wurde so wunderbar authentisch beschrieben, dass man meint selbst mitzureisen - eine Art Zeitreise zu machen. Besonders die heutigen Best Ager werden sich in dieser Geschichten bzw. der ein oder anderen Szene wiederfinden und nickend zustimmen, weil's genau so oder so ähnlich bei ihnen auch gewesen ist. Ich habe vor allem über den Mode- und den Musikgeschmack der 80er lachen müssen. Leggings, Walkman, Nena oder Vokuhila, wer erinnert sich nicht gern oder gar mit Grausen an diese verrückte Zeit zurück. Ich war damals selbst noch ein Kind, kann mich aber gut in Alexander & Co hineinversetzen. Damals gab es noch kein Navi, von Smartphone oder Eurogeld ganz zu schweigen. Es war eine ruhigere und natürlichere Zeit. So erleben es auch die Kleins, wenngleich sie sich anfangs gegen alles Ausländische bzw. Fremde sträuben und lieber das mitgebrachte Essen genießen. Diese so herrlich lustigen Klischees sind alles andere als unwahr. Ob nun Vaters Geiz, Mutters Hygieneeifer oder Omas vehementes Eintreten für deutsche Hausmannskost, vieles wirkt und ist zeitlos. Als es dann am italienischen Strand auch noch zu einer Art Völkerverständigung a la "Maria ihm schmeckt's nicht" kommt, sind bei mir alle Dämme gebrochen und ich musste mir vor Lachen den Bauch halten. Es ist diese überaus stimmige Mischung aus Autobiografischen und Situationskomik, die überzeugt und die 320 wie im Fieber weglesen lässt. FAZIT Ein heiteres Urlaubsbuch, das man besten in der prallen Sonne mit einen Cocktail im 80's-Style genießen sollte. Buon viaggio!

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Wunderbar unterhaltsam!
von warmerSommerregen aus Essen am 30.04.2016

Alexander Klein steckt mitten in den Vorbereitungen für den Familienurlaub: Schon morgen soll es auf nach Italien an die Adria gehen, was sich in der Familie durch immer hektischeres Suchen von Pässen und Ähnlichem bemerkbar macht. Schließlich handelt es sich auch nicht nur um irgendeinen, sondern einen Nostalgie-Urlaub, der... Alexander Klein steckt mitten in den Vorbereitungen für den Familienurlaub: Schon morgen soll es auf nach Italien an die Adria gehen, was sich in der Familie durch immer hektischeres Suchen von Pässen und Ähnlichem bemerkbar macht. Schließlich handelt es sich auch nicht nur um irgendeinen, sondern einen Nostalgie-Urlaub, der wirklich die ganze Familie zusammenschweißen soll. Noch als seine Frau und ihre beiden pubertierenden Kinder zu Bett gehen, schließlich soll die Fahrt um fünf Uhr morgens beginnen, versucht Alex urlaubswichtige Vorbereitungen zu treffen – bis er schließlich mit einer Flasche Wein und dem Fotoalbum von seinem ersten Urlaub an der Adria auf dem Schoß auf dem Sofa sitz und … einschläft. Als er plötzlich geweckt wird scheint irgendetwas verkehrt zu sein: Er wird von seiner Mutter geweckt und als dann auch noch seine Schwester Niki in einem schrillen Neonleggins-Aufzug, der ausschließlich in die 80er-Jahre-Hölle passt, in seinem Zimmer auftaucht, ist die Verwirrung bei Alex komplett. Auf die Stacheleien seiner Schwester etwas erwidern wollend setzt er an – und bringt nur noch ein Quiken heraus. Er scheint wohl doch mehr Wein getrunken zu haben, als ihm guttut. Doch dann lässt ein Blick in den Spiegel keinen Zweifel daran, was genau hier so falsch läuft: Alex ist in seinem pickelig-pummeligen Teenagerkörper mit Oberlippenflaum gefangen. Auch das noch. Welch ein Glück, dass es sich hier nur um einen Traum handelt… Der vierzigjährige muss wohl über das Fotoalbum eingeschlafen sein, denn tatsächlich macht sich die Familie Klein gerade auf den Weg nach Italien an die Adria. Und zwar nicht irgendwie sondern mit drei Generationen und fünf Leuten in einem bis zum Bersten vollgepackten Ford Sierra. Auch wenn der Anblick seiner vor ein paar Jahren verstorbenen Großmutter schon ein leichter Schock ist, versucht Alex natürlich nicht vollkommen aufzufallen; auch wenn sein Gebrabbel von “Navi programmieren” und Ähnlichem schon auf reichlich Unverständnis stößt. Eine Begebenheit, die noch für manches Missverständnis sorgen wird, wenn Euros plötzlich als eine brandneue Bonbonsorte ausgegeben werden müssen. Jedenfalls sind die Torturen mit dem Ende der Fahrt noch längst nicht vorbei: Überall drohen Italiener Autos, Handtaschen und sonst noch alles, was nicht niet- und nagelfest ist, zu stehlen, arme Urlauber über den Tisch zu ziehen oder ihnen wenigstens mit merkwürdigem Essen den feinfühligen Magen zu verderben; zumindest aus der Sicht von Alex’ Eltern und Großmutter… Allerdings gibt es ohne Handy und Computer am Strand herzlich wenig zu tun, sodass sich der nicht genügend ernst genommene Alex seine Zeit am Kiosk der Berlusconi-Familie verbringt. Als einer der einzigen Deutschen Kunden in der gesamten Kiosk-Geschichte ist die Neugierde auf beiden Seiten groß. Auf Alex’ Seite wächst sie jedenfalls noch mehr, als die schöne Maria auftaucht, die, wenn mehr Arbeit ansteht, aushilft. Da das aber nicht häufig der Fall ist, weil die Deutschen Besucher nur das deutsch anmutende Essen der Konkurrenz verspeisen, beschließt Alex seine Fähigkeiten aus der Berufswelt zu nutzen. Schon bald betreibt er mit dem auch jugendlichen Andrea Marktanalysen, um den Kiosk perfekt auf die Zielgruppe anzupassen. Irgendwie muss man es doch schaffen, mehr Kundschaft (und damit Maria) zum Kiosk zu locken. Aber auch Niki ist völlig mit dem braun – oder besser rosa – Werden und Flirten beschäftigt. Von da an schlittern die Kleins von einem in das nächste Abenteuer. Besonders für Alex, dem sein pubertierender Körper zu Zeiten des Oben-Ohne schwer zu schaffen macht, versprechen dies die aufregendsten Ferien zu werden. Wobei die Frage, ob er nicht vielleicht seine Vergangenheit tatsächlich ändert, noch zu klären wäre… Es ist einfach herrlich in das “entartete Jahrzehnt” abzutauchen und die Kleins bei ihrem Urlaubsabenteuer zu begleiten. In diesem Buch wird gekonnt mit Vorurteilen gespielt, ohne dass es zuviel und deswegen nervig oder ermüdend würde. Mich hat “In der ersten Reihe sieht man Meer” sehr gut unterhalten, da der zweiwöchige Urlaub so humorvoll und mit etwas Selbst-Ironie und die Charaktere so genial beschrieben werden. ich konnte von der ersten Seite problemlos in die Geschichte abtauchen und mich an den “Teutonengrill” versetzt fühlen. Darüber hinaus ist die Geschichte wunderbar authentisch erzählt, und der flüssige Schreibstil trägt auch zum Lesevergnügen bei. Es kommt nicht soo häufig vor, dass mich das Lesen von als unterhaltsam angepriesenen Büchern wirklich zum Lachen bringt – dem für die Kluftinger-Krimis bekannten Autoren Duo Klüpfel/Kobr ist dies mit diesem Buch aber definitiv gelungen! Auch sehr schön ist die Idee, dass jedes Kapitel nach einem 80er oder 90er Jahre Hit benannt und durch ein nostalgisches Urlaubsfoto der Autoren eingeleitet wird. Von mir gibt es daher 5/5 eisgekühlte Sterne

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Urlaub in den 80igern
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 29.04.2016

Ein toller, unterhaltsamer und humorvoller Roman über die Erlebnisse einer deutschen Familie im Italienurlaub der 80er Jahre. Der Familienvater Alexander Klein trifft die letzten Vorbereitungen für den gemeinsamen Familienurlaub. Bei einem Gläschen Wein schläft er ein und erwacht als 12-jähriger Junge in den 80-iger Jahren. Schnell stellt sich heraus, dass... Ein toller, unterhaltsamer und humorvoller Roman über die Erlebnisse einer deutschen Familie im Italienurlaub der 80er Jahre. Der Familienvater Alexander Klein trifft die letzten Vorbereitungen für den gemeinsamen Familienurlaub. Bei einem Gläschen Wein schläft er ein und erwacht als 12-jähriger Junge in den 80-iger Jahren. Schnell stellt sich heraus, dass er auch hier kurz vor dem Familienurlaub steht, halt "nur" als mitfahrender Sohn. Im Geiste noch in der aktuellen Zeit fährt er nun mit seinen Eltern, seiner Schwester und seiner Oma zum ersten mal an die italienische Küste. Hier treffen die zwei Welten aufeinander, gut organisierte deutsche Touristen und lebensfrohe und aufgeschlossenen Italiener. Dies birgt natürlich viel Potential für Missverständnisse, Komplikationen und viel Spaß... Volker Klüpfel und Michael Kobr haben in dem Roman "In der ersten Reihe sieht man Meer" wahrscheinlich ihre Kindheitserinnerungen an vergangene Urlaube verarbeitet. Zumindest erscheint das Buch so authentisch, als wären sie wirklich vor Ort gewesen. Ihre bildreiche und sehr gut zu lesende Sprache hat mich sehr schnell an die Geschichte gefesselt und löste dabei Urlaubserinnerungen aus meinen eigenen Kindertagen aus. Das Buch ist ein großer Spaß und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Ich habe viel über die einzelnen Kapitel gelacht, und habe mich immer wieder an eigene Situationen aus dieser Zeit erinnert. Sehr gut gefallen haben mir die manchmal von Alexander eingestreuten Selbstverständlichkeiten der heutigen Zeit wie Facebook, Netz oder Smartphone, was in den 80igern doch eher für Verwunderung geführt hat. Insgesamt habe ich mich bestens unterhalten gefühlt mit diesem Buch und ich kann es eigentlich jedem Leser ans Herz legen, gerade denen, die vielleicht auch noch Erinnerungen an die guten 80er haben. Von mir gibt es für "In der ersten Reihe sieht man Meer" volle 5 von 5 Sterne!!!

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Urlaub in den 80igern
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 29.04.2016

Ein toller, unterhaltsamer und humorvoller Roman über die Erlebnisse einer deutschen Familie im Italienurlaub der 80er Jahre. Der Familienvater Alexander Klein trifft die letzten Vorbereitungen für den gemeinsamen Familienurlaub. Bei einem Gläschen Wein schläft er ein und erwacht als 12-jähriger Junge in den 80-iger Jahren. Schnell stellt sich heraus,... Ein toller, unterhaltsamer und humorvoller Roman über die Erlebnisse einer deutschen Familie im Italienurlaub der 80er Jahre. Der Familienvater Alexander Klein trifft die letzten Vorbereitungen für den gemeinsamen Familienurlaub. Bei einem Gläschen Wein schläft er ein und erwacht als 12-jähriger Junge in den 80-iger Jahren. Schnell stellt sich heraus, dass er auch hier kurz vor dem Familienurlaub steht, halt "nur" als mitfahrender Sohn. Im Geiste noch in der aktuellen Zeit fährt er nun mit seinen Eltern, seiner Schwester und seiner Oma zum ersten mal an die italienische Küste. Hier treffen die zwei Welten aufeinander, gut organisierte deutsche Touristen und lebensfrohe und aufgeschlossenen Italiener. Dies birgt natürlich viel Potential für Missverständnisse, Komplikationen und viel Spaß... Volker Klüpfel und Michael Kobr haben in dem Roman "In der ersten Reihe sieht man Meer" wahrscheinlich ihre Kindheitserinnerungen an vergangene Urlaube verarbeitet. Zumindest erscheint das Buch so authentisch, als wären sie wirklich vor Ort gewesen. Ihre bildreiche und sehr gut zu lesende Sprache hat mich sehr schnell an die Geschichte gefesselt und löste dabei Urlaubserinnerungen aus meinen eigenen Kindertagen aus. Das Buch ist ein großer Spaß und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Ich habe viel über die einzelnen Kapitel gelacht, und habe mich immer wieder an eigene Situationen aus dieser Zeit erinnert. Sehr gut gefallen haben mir die manchmal von Alexander eingestreuten Selbstverständlichkeiten der heutigen Zeit wie Facebook, Netz oder Smartphone, was in den 80igern doch eher für Verwunderung geführt hat. Insgesamt habe ich mich bestens unterhalten gefühlt mit diesem Buch und ich kann es eigentlich jedem Leser ans Herz legen, gerade denen, die vielleicht auch noch Erinnerungen an die guten 80er haben. Von mir gibt es für "In der ersten Reihe sieht man Meer" volle 5 von 5 Sterne!!!

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kurzweilig und witzig
von MarTina am 18.04.2016

Alex und seine Familie stecken mitten in den Vorbereitungen für den Urlaub in Italien und sind davon sehr gestresst. Es ist das erste Mal, dass auch seine Eltern und seine Schwester Nicki mitkommen werden. Als Alex sich dann eine Pause gönnt und aufgrund des alten Urlaubalbums aus Kindertagen in... Alex und seine Familie stecken mitten in den Vorbereitungen für den Urlaub in Italien und sind davon sehr gestresst. Es ist das erste Mal, dass auch seine Eltern und seine Schwester Nicki mitkommen werden. Als Alex sich dann eine Pause gönnt und aufgrund des alten Urlaubalbums aus Kindertagen in Erinnerungen schwelgt, schläft er ein. Als er wieder erwacht, ist er dreißig Jahre jünger und befindet sich in seinem alten Kinderzimmer. Seine Mutter mahnt ihn zur Eile, denn die Familie Klein bricht nach Italien auf. Also wird Alex noch einmal einen Urlaub als Kind erleben .... Meine Meinung: Die Familie Klein fand ich einfach toll. Sie sind alle ganz eigene, aber sympathische Charaktere. Vor allem die Oma und die Eltern brachten mich oft zum Lachen. Auch die Beschreibungen der 80er war klasse. Man fühlte sich selbst wieder in die Kindheit zurückversetzt. Manche Dinge kann man in der heutigen Zeit nicht mehr wirklich nachvollziehen wie beispielsweise der Marsch zur Telefonzelle, wenn ein Anruf in die Heimat anstand. Auch manche Ansichten wären heute einfach nicht mehr zeitgemäß. Dies aus der Sicht von Alex - der das Wissen aus der heutigen Zeit hat - zu verfolgen, hat mir richtig Spaß gemacht. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Außerdem hat man die Schauplätze aufgrund der anschaulichen Erzählweise sofort vor Augen. Man ist selbst auch in Italien "dabei". Daneben finde ich die Gestaltung des Buches richtig nett. Jedes Kapitel wird durch ein kleines 80er-Jahre-Urlaubsfoto aus den Familienalben der beiden Autoren eröffnet. Fazit: Mir hat das Lesen richtig Spaß gemacht. Eine kurzweilige und witzige Geschichte. Empfehlenswert!

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Viele Urlaubsgrüße aus den 1980ern
von Inge Weis aus Pirmasens am 16.04.2016

Wer kann sich nicht daran erinnern, als Heranwachsender mit den Eltern in Urlaub gefahren zu sein? Irgendwann hat das wohl jeder erlebt, der nach 1960 geboren wurde. Dazu gehören auch die beiden Autoren Volker Klüpfel (1971) und Michael Kobr (1973). Auf diese Erfahrungen griffen die beiden für ihren neuen... Wer kann sich nicht daran erinnern, als Heranwachsender mit den Eltern in Urlaub gefahren zu sein? Irgendwann hat das wohl jeder erlebt, der nach 1960 geboren wurde. Dazu gehören auch die beiden Autoren Volker Klüpfel (1971) und Michael Kobr (1973). Auf diese Erfahrungen griffen die beiden für ihren neuen Roman "In der ersten Reihe sieht man Meer" zurück und beschreiben Urlaubsfreuden und - leiden an der italienischen Adria. Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler Alexander Klein, ein Mitvierziger, der sich gerade aufmacht, mit Ehefrau, Kindern, Eltern und Schwester in einen Familienurlaub an der Adria aufzubrechen. Natürlich alles chaotisch und alle sind genervt, bevor es am nächsten Morgen losgehen soll. Aber dann ist auf einmal alles ganz ander. Als seine Mutter ihn weckt, ist Alexander auf einmal wieder der 15-jährige Junge mitten in der Pupertät. Dabei weiß er doch ganz genau, dass er diese Phase schon lange hinter sich gebracht hat und selbst Familienvater ist. Dann dämmert es ihm, er war gefangen in der Achtzigerjahre-Hölle. Im "entstellten Jahrzehnt", der schlimmen Zeit der Neonleggins und Tennissocken, der Vokuhilas, der Musik von Modern Talking – und der Adria-Urlaube. Genau diesen Klischees folgt die Familie Klein. Zu fünft mit viel zu viel Gepäck fährt die Familie in eine Urlaubsanlage an der Adria und stellt fest, dass um sie herum alles voller Touristen ist, die fast alle Deutsch spreche. Die Familie fremdelt mit der ungewohnten Umgebung jenseits der Touristenzone, und Alexander wundert sich aus seiner modernen Sicht über diese Hilfslosigkeit. Klüpfel und Kobr setzen Alexanders Perspektive wohldosiert ein. Er verplappert sich immer wieder und muss dann Euros zu neuen Bonbons erklären und sich seltsame Blicke gefallen lassen, wenn er vorschlägt, doch einfach das Navi zu programmieren. Aber diese Perspektive ist nur ein Element des Romans, nicht sein Mittelpunkt. Der Roman präsentiert eine Folge von Episoden über unvorbereitete deutsche Urlauber in Italien. In kurzen Kapiteln, jedes mit dem Titel eines 80er-Jahre-Hits als Überschrift, erleben die Urlauber Situationen wie den Einkauf in einem Supermarkt, die Suche nach einem guten Platz am Strand oder Regen. Die Kapitel ergeben aber nicht nur ein Kaleidoskop von Urlaubseindrücken, sondern auch eine durchgehende Handlung. z. B. Alexander freundet sich mit einem Jungen an, dessen Familie einen Strandkiosk betreibt. Eigentlich ist er ja an der Tante des Jungen interessiert. Um in ihrer Nähe zu sein, greift er auf seine Erfahrung als Leiter einer Marketingfirma zurück und veersucht die Umsätze mit modernen Methoden zu steigern. Die Autoren Klüpfel und Kobr haben ein liebenswertes, nostalgisches Buch geschrieben und unternehmen darin eine Zeitreise in die 1980er. Viele Situationen können auch diejenigen wiedererkennen, die nicht in Italien im Familienurlaub waren, sondern irgendwo anders. Es ist aber auf jeden Fall von Vorteil, sich an seine Jugend erinnern und darüber schmunzeln zu können.

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 15.04.2016

Schon der Titel hatte mich sehr neugierig gemacht. Und als ich dann noch festgestellt hatte, dass sich das abgebildete Foto tatsächlich wie ein eingeklebtes Foto anfühlt, war es um mich geschehen. Die Neugier hatte mich gepackt. Sehr eindrucksvoll und in Erinnerung schwelgend, beschreiben die beiden Autoren, die ich bislang nur... Schon der Titel hatte mich sehr neugierig gemacht. Und als ich dann noch festgestellt hatte, dass sich das abgebildete Foto tatsächlich wie ein eingeklebtes Foto anfühlt, war es um mich geschehen. Die Neugier hatte mich gepackt. Sehr eindrucksvoll und in Erinnerung schwelgend, beschreiben die beiden Autoren, die ich bislang nur von den Kluftinger Krimis kannte, eine Urlaubsreise samt ihre Vorbereitungen in den 80igern. Mama, Papa und zwei Kinder.... zwei Wochen... in Italien.... Ganz so, wie es auch bei uns zuhause war. Es wird bei den Vorbereitungen vom großen Shell-Atlas gesprochen, von belegten Wurstbroten usw. Beim Lesen habe ich mich total an meine Kindheit erinnert. Das hätte alles genauso von uns erzählt werden können. Auch der Stress und Streit vor der Anfahrt.... original wie bei uns. Toll fand ich, dass die beiden Autoren ihre eigenen Urlaubsfotos und Andenken für das Buch verwendet haben. Der Leser erlebt auf fast 320 Seiten eine Zeitreise in die 80iger, die jedoch keiner Fantasy entsprungen ist. Ich denke, dass die Mehrheit der Deutschen solche Urlaube verbracht hat. Nicht unerwähnt lassen möchte, die kleine Gastrolle des Kluftingers, die mit eingebaut wurde. Tja, die Autoren können es eben einfach nicht lassen. - Fazit - Wer gerne in Erinnerungen schwelgen möchte, wird sich in diesem Buch total wieder finden. Wer die Begriffe Commodore-Computer, Shell-Atlas usw. noch kennt, wird seine wahre Freude haben. Auf die Erinnerung!!!

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Buch und Sprecherin Höchstform
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2016

Alex Klein am Vorabend bevor er mit seiner Familie im Auto in den Urlaub aufbrechen will: Die ständig nölenden, pubertierenden Kinder in Form von Felicitas und Jakob sind keine große Hilfe und obwohl der gestresste Familienvater beteuert, sich damals, als er in deren Alter war, HER-VOR-RAGEND mit seiner Schwester... Alex Klein am Vorabend bevor er mit seiner Familie im Auto in den Urlaub aufbrechen will: Die ständig nölenden, pubertierenden Kinder in Form von Felicitas und Jakob sind keine große Hilfe und obwohl der gestresste Familienvater beteuert, sich damals, als er in deren Alter war, HER-VOR-RAGEND mit seiner Schwester verstanden zu haben, ahnt der Leser an dieser Stelle schon, dass dem ganz sicher nicht so war... Seine Schwester Niki hat sich auch tatsächlich dazu herabgelassen, die Familie in den Urlaub zu begleiten, obwohl sie weiß Gott nachhaltigeren Urlaub machen könnte, als in ein "tumbes Ferienghetto am Teutonengrill" zu fahren. Ach ja, Mama und Papa reisen ebenfalls mit - im eigenen Auto zwar, aber mit dem festen Willen, im Konvoi zu fahren. Der Straßenatlas von '89/'90 soll natürlich auch mit an Bord - sicher ist sicher. Alex sieht sich immer mehr guten Ratschlägen konfrontiert und Minute um Minute scheint er einen Urlaub immer nötiger zu haben. Bei der Suche nach den Ausweisen fällt Alex ein altes Urlaubsfotoalbum in die Hände. Selbstvergessen blättert er darin, macht sich eine Flasche Wein auf und nickt darüber ein. Als er aufwacht findet er sich als Teenager in den 80er Jahren wieder. Aber eins hat sich nicht verändert: Die Kleins wollen in den Familienurlaub nach Italien aufbrechen... Für Alex beginnt eine Odyssee, die seinesgleichen sucht: Ohne Klimaanlage oder nennenswerten Sonnenschutz ab in den Süden! Die Familie eingepfercht und mit allerlei Eigenheiten ausgestattet zu einer Zeit, in der das Wort "Fremdscham" noch nicht erfunden war. Die Deutschen hatten schon damals eine - sagen wir mal - eigene Art, Urlaub in fremden Gefilden zu machen. Alex versucht nun gefangen in seinem pubertierenden Körper, das in einem erträglichen Rahmen zu halten. Zudem freundet er sich mit einer italienischen Familie an, was weitreichendere Folgen hat, als er denkt... Der Schreibstil ist erfrischend fluffig und witzig. Die 80er sind sehr gut und wahrheitsgetreu wiedergegeben - kein Wunder, denn die Autoren sind Kinder der 80er! Authentischer geht es fast gar nicht, denn es sind Urlaubserinnerungen beider darin verwoben. Nach der Lektüre musste ich mir tatsächlich noch das Hörbuch, vorgetragen von Bastian Pastewka, zulegen. Ich muss sagen, er macht das HER-VOR-RAGEND! ;-) Wirklich, Herr Pastewka spricht sich die Seele aus dem Leib, wenn er Omma Klein oder den Vater liest! Die Tonlagen sind sofort erkennbar und auch "eine suße italienische Aksennt" hat er drauf. Jede Person aus dem Buch hat seine eigene Stimme und ich bin ab sofort in hochnoter Urlaubstimmung! ;-)

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Teutonengrill
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 02.04.2016

Die Familie Klein will wie in alten Zeiten mit dem Auto nach Italien fahren. Mit dabei seine 2 pubertierenden Kinder und seine Schwester. Nach einem stressigen Arbeitstag soll er sich um die letzten fehlenden Teile kümmern. Auf der Suche nach den Ausweisen stößt er auf ein altes Fotoalbum mit... Die Familie Klein will wie in alten Zeiten mit dem Auto nach Italien fahren. Mit dabei seine 2 pubertierenden Kinder und seine Schwester. Nach einem stressigen Arbeitstag soll er sich um die letzten fehlenden Teile kümmern. Auf der Suche nach den Ausweisen stößt er auf ein altes Fotoalbum mit seinen Familienbildern der alljährlichen Sommerfrische an der italienischen Adria. Er gönnt sich ein Glas Wein, blättert in dem Album und schläft darüber ein. Erschrocken wird er wach und findet sich selbst im pickeligen Körper eines Teenagers in den 80-Jahren wieder den seine Mutter mitten in der Nacht aus dem Schlaf reißt da es mit dem Auto, einem Ford Sierra, in den Urlaub gehen soll. Gemeinsam mit seiner älteren Schwester und seiner Oma verbringt die Familie ihren Urlaub schon seit Jahren in Italien. Besonders die Erlebnisse während der langen Autofahrt in Ballonseide und Neon Shirts mit mitgebrachtem deutschen Filterkaffee und Butterstullen sind sehr amüsant, ebenso die Erlebnisse am Urlaubsort in einer Zeit vor Smartphone und Internet. Die Erinnerungen an alte Zeiten werden sofort wieder wach bei der Lektüre dieses Buches. Garniert sind die Kapitel mit eigenen Bildern der Autoren. Das ist wirklich ein sehr kurzweiliges Buch. Der Schreibstil ist lebendig und humorvoll der mir auch bei den Kluftinger Romanen so gut gefällt. Eine interessante Abwechslung der beiden Autoren. Aber ich möchte auch gerne wissen wie es mit Kluftinger weitergeht.

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Kindheitserinnerungen pur!
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 30.03.2016

Inhalt: Teutonengrill trifft Dolce Vita. Mensch, war das schön: Im Morgengrauen ging’s los, eingepfercht auf der Rückbank der vollbeladenen Familienkutsche. Zehn Stunden Fahrt an die Adria, ohne Klimaanlage und Navi, dafür mit Modern Talking aus dem Kassettenradio. Am Strand ein Duftgemisch aus Tiroler Nussöl und Kläranlage, und statt Cappuccino... Inhalt: Teutonengrill trifft Dolce Vita. Mensch, war das schön: Im Morgengrauen ging’s los, eingepfercht auf der Rückbank der vollbeladenen Familienkutsche. Zehn Stunden Fahrt an die Adria, ohne Klimaanlage und Navi, dafür mit Modern Talking aus dem Kassettenradio. Am Strand ein Duftgemisch aus Tiroler Nussöl und Kläranlage, und statt Cappuccino gab’s warme Limo. Willkommen zurück im Urlaubsparadies der 80er Jahre. Darin findet sich Familienvater Alexander Klein wieder, als er über einem Fotoalbum einnickt und als pickliger Fünfzehnjähriger erwacht – dazu verdammt, die Italien-Premiere seiner Jugend noch einmal zu erleben. Und zwischen Kohlrouladen und Coccobellomann die beste Zeit seines Lebens hat. Meinung: Die Namen Klüpfel und Kobr sind jedem Krimifan bekannt. Die beiden Autoren hatten schon seit längerem angekündigt, dass sie mal ein Buch schreiben wollten, welches nichts mit Kommissar Kluftinger zu tun hat. Veröffentlichen Autoren ein Buch außerhalb ihrer gewohnten Reihe haben Sie es oft schwer, denn viele Leser ziehen Vergleiche. Meiner Meinung gibt es hier nichts zu vergleichen, da die Bücher einfach komplett verschieden sind. Mir hat es richtig gut gefallen. Dieses Buch hat bei mir viele Kindheitserinnerungen geweckt. So vieles kenne ich noch aus den eigenen Urlauben in Italien. Sei es der Cocdobellomann oder der Strandverkäufer, die ihre Waren anpreisen. Auch ich habe noch ein Handtuch aus einem unserer Italienurlaube. Ich konnte beim Lesen schon fast den heißen Stand unter meinen Füßen spüren und das Meer riechen. Die Figuren waren witzig geschrieben und die Handlung zu verfolgen macht einfach nur Spaß. Fazit: Ich empfehle dieses Buch all denjenigen, die sicher gerne an den Strandurlaub in Italien erinnern wollen. Statt einem Navi mussten Straßenkarten benutz werden und es gab noch kein Handy sondern Telefonkarten. Beim Lesen hab ich so viel geschmunzelt und mir wurde richtig warm ums Herz. Das Lesevergnügen wäre nur noch größer gewesen, wenn ich es in Italien am Strand hätte lesen können. Ein wirklich gelungenes Buch!!!

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