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Fliehen heißt sterben / Incarceron Bd.1

Fliehen heißt sterben - Roman

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"Die Tribute von Panem" meets "The Matrix"!
Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann von hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt ausserhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias grösster Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt …
Portrait
Catherine Fisher arbeitete als Lehrerin und Archäologin, bevor sie begann, phantastische Romane und Lyrik zu schreiben. Für ihre Gedichte und ihre Kinder- und Jugendbücher wurde sie mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem "Welsh Arts Council Young Writers Prize" und dem "Tir Na n'Og". Nominiert war sie unter anderem für den "Smarties Book Prize". An der Universität von Glamorgan unterrichtet Catherine Fisher Literarisches Schreiben für Kinder und Jugendliche. Die Autorin lebt und arbeitet in Newport, Wales.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 21.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-26993-8
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 187/118/31 mm
Gewicht 489
Buch (Taschenbuch)
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„Alle Verbrecher, Unerwünschte, politische Extremisten, Verkommene und Geisteskranke wurden dort hingeschafft. Das Tor wurde vor dem Beginn des Experiments versiegelt.“
von Jasmin Rickenberg aus Lemgo am 11.05.2014

Es geht um ein Gefängnis für alle Verbrecher, Unerwünschte und Kranke, dass sich selbstständig um alles kümmert (Ernährung, Arbeit etc.) und niemand weiß, wo es sich befindet. Es soll dort wie im Paradies sein aber natürlich ist nicht alles so wie es scheint. Erzählt wird die Geschichte zum Einen aus... Es geht um ein Gefängnis für alle Verbrecher, Unerwünschte und Kranke, dass sich selbstständig um alles kümmert (Ernährung, Arbeit etc.) und niemand weiß, wo es sich befindet. Es soll dort wie im Paradies sein aber natürlich ist nicht alles so wie es scheint. Erzählt wird die Geschichte zum Einen aus der Sicht Finns, der in Incarceron lebt. Er findet einen seltsamen Schlüssel und hat Erinnerungsfetzen an ein Leben außerhalb. (Leider sieht der Schlüssel auf dem Cover nicht so aus, wie der, der in dem Buch beschrieben wird.) Und aus der Sicht von Claudia, die außerhalb lebt und die Tochter des Hüters von Incarceron ist. Sie ist eine Rebellin und kann sich nicht mit den allgemeinen Erklärungen über das Gefängnis zufrieden geben. Die Geschichte hat mich daher stellenweise auch ein wenig an Wolfgang Hohlbeins „Infinity – Der Turm“ erinnert. „Incarceron verschwendet nichts, so wie es auch gedacht war. Es lässt totes Material nicht verkommen, sondern verwertet alles weiter. In seinen Zellen lässt Incarceron neue Insassen heranwachsen.“ In der Geschichte können bestimmte Epochen mit allem drumherum künstlich erschaffen werden und die Menschen haben sich strikt an das Protokoll zu halten. Jegliche Annehmlichkeiten, die der Fortschritt mit sich bringen würde, werden abgelehnt. Die Schauplätze werden so realistisch beschrieben, dass man sie direkt vor Augen hat. Besonders spannend fand ich, dass das Gefängnis seine Insassen überall beobachtet und alles mit bekommt. Ich habe die roten Augen förmlich vor mir gesehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man wird von der ersten Seite an in den Bann von Claudia und Finn gezogen. Es sind auch keine typischen Helden, denn beide haben ihre Macken und schlechten Seiten. Das Buch hat mich auf den ersten Blick durch das wunderschöne Cover in seinen Bann geschlagen und konnte mich auch mit dem Inhalt voll und ganz überzeugen! „Jeder von ihnen besteht aus den Überresten anderer Verstorbener. Sie sind repariert, recycelt, und wenn kein organisches Material mehr zur Verfügung steht, dann werden eben andere Teile aus Metall und Plastik hinzugefügt.“

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spezielles Gefängnis
von einer Kundin/einem Kunden am 09.06.2014

Was für eine abgefahrene Geschichte" hätte meine Tochter früher gesagt und genau das ist "Incarceron", 1.Teil einer fantastischen Erzählung besonderer Natur in zwei Bänden. Der Leser lernt Finn und Claudia kennen, deren Lebensumfeld nicht unterschiedlicher sein könnte:Claudia lebt sehr elitär und behütet in einer Art barocker Zeit, deren... Was für eine abgefahrene Geschichte" hätte meine Tochter früher gesagt und genau das ist "Incarceron", 1.Teil einer fantastischen Erzählung besonderer Natur in zwei Bänden. Der Leser lernt Finn und Claudia kennen, deren Lebensumfeld nicht unterschiedlicher sein könnte:Claudia lebt sehr elitär und behütet in einer Art barocker Zeit, deren Bewohner aber zwangsweise in ihr verharren müssen und sich heimlicherweise durchaus auch mit Waschmaschinen, elektronischen Kameras und anderem modernen Equipment auskennen.Offiziell dürfen nur die Sapienti, eine Art heilkundige Weise/Magiere ,Kenntnisse von Dingen und Lerninhalten haben, die nicht dieser altertümlichen Welt entstammen und einige von ihnen sind auch ca.160 Jahre zuvor mit einer Gruppe von Verbrechern in einem ganz besonderen Gefängnis namens Incarceron verschwunden.Seitdem geht die Sage , das Incarceron soetwas wie das Paradies sei und niemand ahnt, das das genaue Gegenteil der Fall ist.Als Finn, einer der jugendlichen Insassen von Incarceron, der fest davon überzeugt ist, von außerhalb zu stammen, einen kristallenen Schlüssel findet und damit nicht nur den roten Sensoraugen des riesigen Gefängnisses, sondern auch dessen Wahrnehmung entschwinden kann, entdeckt er die Verbindung zu Claudias Welt.Aber Claudias Vater ist auch der "Hüter von Incarceron" und Einmischung in seine detaillierte Machtpläne wird er nicht dulden..... Wenn man sich etwas eingelesen hat, ist das riesige Gefängnis mit seinem Gelächter und seinre Wiederverwertung jeglichen in ihm eingeschlossenen "Materials" eine nicht nur schräge, sondern durchaus auch sehr fesselnde Unterhaltung.Allerdings wünsche ich mir für den 2.Teil , "Sapphique", noch etwas mehr Aufklärung, sprich Hintergrundinfos über die Entstehung von Incarceron und die Verquickung der barocken Welt Claudias und der riesigen Gefängniswelten von Finn, seinen Gefährten auf der Flucht und dem Einzigen, von dem behauptet wird, er habe Incarceron tatsächlich entkommen können:Sapphique! Lesen Sie selbst und lassen Sie sich gefangen nehmen :-)

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Incarceron ist ein unglaublich intensives und facettenreiches Fantasyerlebnis, das völlig gewaltig und faszinierend ist
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 15.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Incarceron ist ein Fantasyerlebnis das man so leicht nicht vergisst und das sich einfach tief einbrennt. Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer Dilogie. Worum es sich bei Incarceron handelt erfährt man ziemlich schnell und doch dauert es, bis man alles erkannt hat und selbst dann, wird man immer wieder... Incarceron ist ein Fantasyerlebnis das man so leicht nicht vergisst und das sich einfach tief einbrennt. Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer Dilogie. Worum es sich bei Incarceron handelt erfährt man ziemlich schnell und doch dauert es, bis man alles erkannt hat und selbst dann, wird man immer wieder mit neuem überrascht. Anfangs hatte ich etwas Probleme ins Buch reinzukommen, da es eine ziemlich komplexe Geschichte ist. Man muss die Atmosphäre und das Geschehen erstmal auf sich wirken lassen. Hierbei hat man das Gefühl, man betrete zwei völlig unabhängige Welten. Auf der einen Seite lernt man Finn kennen. Finn ist sehr ausdrucksstark und hat mich vor allem mit seinen Ängsten und seiner Verzweiflung in den Bann gezogen und berührt. Er hat eine Präsenz die sehr gewaltig ist. Finn lebt in Incarceron, aber er ist anders als alle anderen. Er ist Besonders und ich hatte das Gefühl, er ist sehr wichtig für diese Welt. Finns einziges Bestreben, er möchte diese Welt verlassen und das Außerhalb kennenlernen. Das ist sein Antrieb und er gibt nicht auf, egal was geschieht. Dabei wird er mit vielen Hürden und Gefahren konfrontiert, die es wirklich in sich haben. Die ihn zu brechen versuchen, aber ihm gleichzeitig auch mehr Stärke verleihen. Doch sein Weg ist steinig und dabei muss er auch immer wieder entscheiden, wem er vertrauen kann und wem nicht. Zu Incarceron sei eins gesagt. Es ist ein Gefängnis. Aber anders als man es sich vorstellt. Man ist eingesperrt, aber nicht so wie man denkt. Es ist das ganze Sein, das von einem Gefängnis umgeben ist. Ein Gefängnis das lebt, das spricht und das seine eigenen Regeln hat. Ich finde die Idee dazu richtig genial und war total fasziniert von diesem unglaublichen Setting. Alles wirkt lebendig und mit Seele. Man hat das Gefühl, man spüre diese Welt und seine Bewohner. Ich hab so gehofft und gebangt, das es einen Ausweg aus diesem Ort gibt. Denn es gibt Legenden und Hintergründe die immer wieder Hoffnungen geben. Aber gleichzeitig fällt man auch immer wieder in ein großes Loch. Die Verzweiflung und die Ängste reißen einen zu Boden und stürzen uns in einen Abgrund. Dann haben wir noch Claudia, eine weitere wichtige Person. Sie lebt Außerhalb und stößt auf Incarceron und Finn. Sie versucht ihn zu retten, aber wird es ihr gelingen. Claudia selbst hat auch eine tragende Geschichte, die völlig in den Bann zieht. Auf ihrer Art lebt sie auch in einem Gefängnis. Denn sie soll verheiratet werden und damit ist viel verbunden. Dinge die sie nicht will, die sie verabscheut und ihre Verzweiflung und Wut fördern. Die ganze Geschichte ist unheimlich komplex und schwer zu begreifen, man muss immer wieder innehalten um es zu verinnerlichen. Man muss verstehen. Die Welten und seine Bewohner fühlen. Das ganze was sich hier abspielt ist vor allem durch die Hintergründe und die Legenden sehr interessant. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen die mich ziemlich sprachlos gemacht und entsetzt haben. Man wird von einer Richtung in die nächste katapultiert und lernt die Welten immer wieder neu kennen. Es ist eine Reise voller Gefahren, neuen Eindrücken und vielen Emotionen. Emotionen die zerbrechen und leiden lassen. Die Spannung ist dabei jedes mal auf hohem Level, man kommt quasi keine Minute zum ausruhen. Es ist explosiv, tiefgründig und unheimlich facettenreich. Besonders das Ende des ersten Bandes ist nochmal richtig explosiv und emotional. Und ich bin nun wahnsinnig gespannt wie es weitergeht. Hierbei erfahren wir die Perspektiven zum größten Teil von Finn und Claudia, was ihnen mehr Raum und Tiefe verschafft. Aber auch die Nebencharaktere sind sehr audrucksstark und authentisch. Sie sind lebendig und nehmen völlig für sich ein. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Die Beschreibungen sind sehr malerisch und intensiv, sie fördern ein Kopfkino das es wirklich in sich hat. Das Buch ist in 5 Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist intensiv und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel sind perfekt auf das Geschehen abgestimmt. Fazit: Incarceron ist ein unglaublich intensives und facettenreiches Fantasyerlebnis, das völlig gewaltig und faszinierend ist. Das Setting ist einfach sehr interessant und die Grundidee einfach völlig genial. Incarceron ist der Auftakt einer Dilogie und hat defintiv Suchtpotenzial, denn ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Hochspannend, dramatisch und sehr emotional. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Was für eine clevere Idee. Sofort steckt man in dieser spannenden Geschichte und fiebert mit Finn mit und das Kopfkino kommt gar nicht zum Stehen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Super Idee! Ein Gefängnis das Lebt und somit die ständigen Ausbruchsversuche verhindern kann. Super Idee und klasse umgesetzt!

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Grandiose Dystopie zwischen Idylle und technologischer Hölle
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 14.01.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Fangen wir mal mit der Frage an, ob das Buch originell ist. Die Antwort ist ein klares, begeistertes Ja. Es ist nicht nur originell, es ist definitiv eine der originellsten - und besten - Dystopien, die ich bisher gelesen habe, und das waren einige. Die Autorin bringt so viele... Fangen wir mal mit der Frage an, ob das Buch originell ist. Die Antwort ist ein klares, begeistertes Ja. Es ist nicht nur originell, es ist definitiv eine der originellsten - und besten - Dystopien, die ich bisher gelesen habe, und das waren einige. Die Autorin bringt so viele neue Gedanken ein in dieses Buch, dass ich aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen bin, und besonders die Szenen, die im Inneren von Incarceron spielen, sind ein wahres Feuerwerk unglaublicher Ideen. Das Buch spielt weit, weit in unserer Zukunft. Da die Menscheit es ein paar Generationen vor der Handlung des Buches geschafft hat, den Karren endlich an die Wand zu fahren (wie genau, bleibt relativ unklar), wurde beschlossen, dass die Menschen zurückkehren müssen zu alten Werten und einer alten Lebensweise ohne Technologie. Diese Lebensweise wurde dann auch gesetzlich vorgeschrieben. Es wurde jedoch noch ein letztes Mal Technologie im großen Stil eingesetzt: für die Erschaffung eines riesigen Gefängnisses, in das dann alle Unerwünschten eingesperrt wurden, wie z.B. Straftäter und Geisteskranke. Das Gefängnis sollte aber wenigstens so human wie möglich sein, und um das zu erreichen, wurde das Gefängnis mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, damit es stets die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen kann. Wann war es in Büchern und Filmen jemals eine gute Idee, einer unbeseelten Sache Intelligenz zu geben? Richtig - niemals... Und auch hier geht die Sache mächtig schief. Aus dem geplanten künstlichen Paradies ist eher eine künstliche Hölle geworden. Da das Gefängnis aber eine in sich geschlossene Welt ist, weiß das außerhalb von Incarceron niemand - außer dem Hüter von Incarceron, und der hat keine Möglichkeit (oder auch nur den Wunsch), es zu ändern. Die Szenen, die im Inneren von Incarceron spielen, lesen sich wie eine düstere, gruselige, gewalttätige Dystopie. Die Szenen außerhalbs lesen sich fast schon wie High Fantasy, oder manchmal auch Steampunk. Diesen Kontrast fand ich sehr reizvoll, und er ist meiner Meinung nach ein brillianter Schachzug der Autorin. Als Leser wird man direkt mitten in die Geschichte geschmissen, und mich hat die Spannung von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Es gibt viele tempo- und actionreiche Szenen, und da die Handlung nie wirklich vorhersehbar ist (alleine schon dadurch, dass innerhalb Incarcerons so ziemlich alles möglich ist), wollte ich immer nur weiterlesen und weiterlesen, um herauszufinden, wie die Geschichte ausgehen wird. Die Charaktere fand ich fantastisch - wunderbar beschrieben, vielschichtig, dreidimensional... Dabei verschwimmt die Grenze zwischen gut und böse oft. Finn hat z.B. in der Vergangenheit Dinge getan, sie definitiv nicht gut waren - aber hatte er eine Wahl, wenn man bedenkt, in was für einer Hölle er lebt? Sein Eidbruder Keiro ist völlig skrupellos - aber er kümmert sich rührend und aufopferungsvoll um Finn. Der Schreibstil ist beeindruckend bildgewaltig und entwickelt einen richtigen Sog, der einen in die Geschichte zieht. (Da ich das Buch aus der Onleihe ausgeliehen hatte und schon zurückgeben musste, folgt hier leider kein Zitat!)

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spannender Auftakt mit interessanter gut umgesetzter Idee
von Manja Teichner am 04.12.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Im Alter von 15 Jahren ist Finn ohne Erinnerung in ein riesiges Gefängnis gekommen, dem „Incarceron“. Dieses Gefängnis ist etwas besonderes, es lebt und besteht aus Wäldern, Wasser und Wänden aus Metall. Seitdem sind nun 3 Jahre vergangen. Immer wieder hat Finn in letzter Zeit merkwürdige Visionen, die ihm wohl... Im Alter von 15 Jahren ist Finn ohne Erinnerung in ein riesiges Gefängnis gekommen, dem „Incarceron“. Dieses Gefängnis ist etwas besonderes, es lebt und besteht aus Wäldern, Wasser und Wänden aus Metall. Seitdem sind nun 3 Jahre vergangen. Immer wieder hat Finn in letzter Zeit merkwürdige Visionen, die ihm wohl Erinnerungen aus der Zeit vor dem Gefängnis zeigen. Eine Flucht aus Incarceron ist bisher nur einem Menschen gelungen, sagt zumindest die Legende. Eines Tage fällt Finn ein geheimnisvoller Schlüssel in die Hände. Finn ist klar, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Er möchte mit ein paar Freunden die Flucht wagen. Große Hoffnung hat er dabei in Claudia, die Tochter des Hüters von Incarceron. Sie lebt außerhalb des Gefängnisses und durch ein Gegenstück zu Finns Schlüssel ist der Kontakt zu ihr möglich. Kann Claudia Finn wirklich helfen? Und wird die Flucht gelingen? Der Roman „Incarceron – Fliehen heißt sterben“ stammt von der Autorin Catherine Fischer. Es ist der Auftakt der „Incarceron“ – Dilogie, einer Reihe, die eine interessante Mischung aus Fantasy, Dystopie und Science-Fiction bietet. Die Protagonisten in diesem Buch sind klar Finn und Claudia. Sie sind beide gut ausgearbeitete interessante Charaktere. Finn mochte ich sehr gerne. Ihn umgibt die ganze Zeit eine gewisse mystische Atmosphäre. An seine Zeit vor Incarceron hat er keine Erinnerungen mehr. Er lebt im Gefängnis, dort gilt er als sogenannter „Sternenseher“, jemand der außerhalb geboren wurde und die Sterne bereits gesehen hat. Seit geraumer Zeit hat Finn Visionen, die wohl Erinnerungsfetzen der Zeit vor Incarceron darstellen. Claudia ist die Tochter des Hüters von Incarceron. Sie wohnt außerhalb und kommt aus einen guten Elternhaus. Allerdings, in der Welt, wo Claudia lebt, ist jeglicher technischer Fortschritt verboten. Sie wurde den Thronfolger versprochen, doch nach dessen frühen Tod soll Claudia nun den Halbbrüder Casper, der von ihr gehasst wird, heiraten. Kurz vor der Hochzeit findet sie im Büro ihres Vaters den Schlüssel. Neben den beiden genannten gibt es noch zahlreiche Nebencharaktere, wie beispielsweise Keiro, Finns Eidbruder oder Jared, den Lehrer. Sie sind ebenfalls interessant und vielseitig. Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig lesbar. Catherine Fischer schafft es den Leser mit Worten zu fesseln. Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von Finn und Claudia. Man lernt sowohl die Welt im Gefängnis als auch die Welt außerhalb kennen. Die Handlung ans sich ist spannend gehalten. Die Spannungskurve ist von Beginn an hoch und bleibt dies auch konstant. Die Idee mit dem lebenden Gefängnis ist faszinierend und gut umgesetzt. Das Erzähltempo ist zudem sehr schnell und so wird man als Leser zusätzlich gefesselt. Das Ende ist spannend mit ein paar Wendungen und offen gehalten. Es macht neugierig auf den zweiten Teil, der am 29. April 2014 unter dem Titel „Incarceron: Fliehen heißt leben“ erscheinen wird. Fazit: „Incarceron: Fliehen heißt sterben“ von Catherine Fischer ist ein sehr spannender Auftakt der „Incarceron“ – Dilogie. Die interessante gut umgesetzte Idee und sehr gut gezeichnete Charaktere gepaart mit dem tollen Schreibstil der Autorin haben mich gefangen genommen und komplett überzeugt. Ganz klar absolut lesenswert!

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must read
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Finn wird von Visionen geplagt-er ist der festen Überzeugung das es einen Weg aus dem Gefängnis gibt. Das Leben in Incarceron ist schwer, Plünderei und Prügelei stehen an der Tagesordnung. Wer im Gefängnis lebt ist Abschaum und die Insassen müssen zur eigenen Sicherheit und vor allem um zu Überleben,... Finn wird von Visionen geplagt-er ist der festen Überzeugung das es einen Weg aus dem Gefängnis gibt. Das Leben in Incarceron ist schwer, Plünderei und Prügelei stehen an der Tagesordnung. Wer im Gefängnis lebt ist Abschaum und die Insassen müssen zur eigenen Sicherheit und vor allem um zu Überleben, einen Eidbruder finden der einem den Rücken deckt. Keiro ist ein verschlagener Häftling, ein eitler und selbstgefälliger junger Mann. Er beschützt Finn wenn dieser von Visionen geplagt wird und ohnmächtig zusammen bricht, er geht gemeinsam mit ihm auf Raubzüge und übernimmt die Beute Aufteilung. Bis sie eines Tages auf eine Frau treffen die einem anderen Stamm angehört, und die das Tattoo von Finns Handgelenk wieder erkennt. Voller Hoffnung endlich herauszufinden wer er ist, wird ihm ein eigenartiger Gegenstand zugespielt, ein Schlüssel der ein Geheimnis in sich birgt. Incarceron lebt. Das Gefängnis atmet, pulsiert und nährt sich an seinen Insassen. Es kaut sie durch und spuckt sie wieder aus, es beobachtet 24h an jedem Tag im Jahr und es gibt kein entrinnen. Mit diesem Wissen müssen sich die Häftlinge abfinden und bauen ihre eigene Hölle aus Raub, Verrat und Mord. Unterschiedliche Gruppierungen bekämpfen sich gegenseitig um in der Rangordnung ein Treppchen höher zu steigen. Rangniedrige müssen ihr Dasein als Sklaven dienen, an der Kette gehalten wie Hunde müssen sie Anweisungen folgen die menschenunwürdig sind. In dieser Hölle gibt es aber noch vereinzelt Gelehrte, die sich Sapienten nennen, und die sich freiwillig aufopferten um nun als Ratgeber und Heiler in Incarceron zu leben. Den Legenden nach hat es nur einer je aus dem Gefängnis heraus geschafft und Finn ist der festen Überzeugung es auch nach außerhalb zu schaffen. Mithilfe des Schlüssels der sich als Kommunikator entpuppt nimmt er Kontakt zu Claudia auf. Claudia lebt außerhalb, trügerisch spiegelt dieser Ort einen friedvollen Platz wieder, ist aber nichts anderes als eine Illusion früherer Jahrhunderte. Eine Ära wird tagein tagaus nachgestellt und wer sich nicht an das Protokoll hält wird ausgeschlossen. Königin Sia führt ein strenges Regime und der Hüter von Incarceron ist ein kühler, furchteinflössender Mann und nicht nur seine Tochter Claudia spürt die Gefahr die von ihm ausgeht. Der Hüter hat Claudia wohlbehütet aufwachsen lassen und für ihre Ausbildung nur die allerbesten Lehrer beauftragt. Allerdings geschieht nichts ohne Hintergrund.. Eine spannende Geschichte über Freundschaft, Schicksal, Verrat und viel Mut. Die Autorin lässt all ihre Charaktere lebendig erscheinen, jeder Nebencharakter hat eine unfassbare Wirkung und man fiebert unweigerlich mit. Attia das Hundesklavin Mädchen hat mich sofort überzeugt, da durch ihre Gefangenschaft ständig ein Damoklesschwert über ihr hing, wusste sie gut zwischen Freund und Feind zu unterscheiden und hielt bis zum Ende loyal zu Finn. Incarceron ist definitiv ein must read! Der Schreibstil ist fesselnd und bildhaft und wird abwechselnd aus dem Leben von Finn und Claudia erzählt - ein richtiger Lesegenuss. Ein genialer Mix aus High Fantasy, Sci/Fi & Dystopie. Spannend und mitreißend bis zur letzten Seite. Ein Buch das einem noch lange in Gedächtnis bleiben wird.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Rasante Geschichte in einer teilweise einschüchternden Welt, in der man nie weiß, wem man trauen kann und wem nicht. Leider wirkt das Buch gerade dadurch teilweise kalt und steif.

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Incarceron überzeugt mit einer komplexen Welt, die den Leser sofort in ihren Bann zieht.
von Selection Books am 04.11.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

"Incarceron - Fliehen heißt sterben" war mir durch das tolle Cover und den spannenden Titel aufgefallen. Die Autorin Catherine Fisher hat mit Incarceron eine faszinierende, einzigartige Welt erschaffen. Das Buch gliedert sich in zwei Erzählstränge. Auf der einen Seite steht Finn, ein Gefangener von Incarceron. Auf der anderen Seite... "Incarceron - Fliehen heißt sterben" war mir durch das tolle Cover und den spannenden Titel aufgefallen. Die Autorin Catherine Fisher hat mit Incarceron eine faszinierende, einzigartige Welt erschaffen. Das Buch gliedert sich in zwei Erzählstränge. Auf der einen Seite steht Finn, ein Gefangener von Incarceron. Auf der anderen Seite steht Claudia. Sie lebt "Außerhalb", in der normalen Welt und bekleidet einen hohen Rang. Zuerst lernt der Leser Finn kennen. Er ist ein unheimlich sympathischer Protagonist. Finn scheint ein Kind Incarcerons zu sein, denn er kann sich an kein Leben vor Incarceron erinnern. Doch genau dieser Umstand macht ihn stutzig. Denn immer wieder sieht er während seiner Anfälle Dinge, die es nicht in Incarceron gibt. Aus diesem Grund wird er für einen Sternenseher gehalten. Doch Finn glaubt nicht an hellseherische Fähigkeiten. Er hält seine Visionen für Erinnerungen an die Welt außerhalb von Incarceron. Eines Tages fällt Finn ein seltsamer Gegenstand in die Hände. Etwas, woran er sich erinnern kann - ein Schlüssel. Nun setzt Finn alles daran, aus Incarceron zu fliehen. Denn er hofft, dass der Schlüssel hat die Macht hat, Incarceron zu öffnen. Eine abenteuerliche Reise durch das Gefängnis beginnt. Claudia lebt im Gegensatz zu Finn außerhalb von Incarceron. Ihr ist es bestimmt, bald den Prinzen zu heiraten. Doch es gibt etwas, das Claudia keine Ruhe lässt - das Arbeitszimmer ihres Vaters, dem Hüter von Incarceron. Durch eine waghalsige Aktion gelingt es Claudia, dem Geheimnis von Incarceron auf die Spur zu kommen. Sie schafft es, Kontakt zu Finn aufzubauen. Finns Berichte aus Incarceron erschüttern Claudia zutiefst. In Claudias Welt gilt Incarceron als das Paradis, die pefekte Welt, in der für alles gesorgt wird. Die Wahrheit sieht leider anders aus. Schon lange ist das Experiment Incarceron außer Kontrolle geraten. Die perfekte Welt hat sich in eine Hölle verwandelt und quält die Gefangenen Tag für Tag. Ab diesem Zeitpunkt setzt Claudia alles daran, die Türe zu Incarceron zu finden, um Finn und die anderen Gefangenen zu befreien. Obwohl ihr Ziel Claudia ehrt, konnte ich mit ihr nicht richtig warm werden. Sie wirkte mir oft zu kühl und zu unnahbar. Auch ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar und manchal schon zu riskant. Insgesamt fand ich die Geschichte aus Finns Sicht einfach spannender, da ich mehr von Incarceron erfahren wollte. Claudias Part hätte für mein Empfinden etwas kürzer sein können. Die Idee eines lebenden Gefängnisses ist sehr faszinierend, denn Incarceron ist intelligent und hat seine Augen überall. Die Welt von Incarceron, die Catherine Fisher erschaffen hat, ist wahnsinnig komplex. Durch den bildhaften Sprachstil hat man das Gefängnis direkt vor Augen. Gerade die Beschreibungen von Incarceron machen den Reiz beim Lesen aus. Dieses Buch hat für mich alleine wegen seiner einzigartigen Welt Potenzial zum Verfilmen. Fazit: Incarceron überzeugt mit einer komplexen Welt, die wahnsinnig bildhaft beschrieben wird und den Leser sofort in ihren Bann zieht.

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Ungewöhnliches Setting
von Book-Challenges aus Wuppertal am 05.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Einstieg ist fulminant und ich war sofort gefesselt. Incarceron ist ein besonderes Gefängnis. Es wurde vor vielen Jahren erbaut, um Verbrecher wegzusperren und hat ein Eigenleben entwickelt. Dieses Gefängnis lebt und spielt mit den Menschen, die in ihm leben müssen. Ein solches Setting war mir neu, zumal man... Der Einstieg ist fulminant und ich war sofort gefesselt. Incarceron ist ein besonderes Gefängnis. Es wurde vor vielen Jahren erbaut, um Verbrecher wegzusperren und hat ein Eigenleben entwickelt. Dieses Gefängnis lebt und spielt mit den Menschen, die in ihm leben müssen. Ein solches Setting war mir neu, zumal man sofort in die kalte, gruselige Atmosphäre Incarcerons hineingezogen wird. Man begleitet Finn, wie er einen Ausweg aus diesem Gefängnis sucht. Die Autorin beschreibt Incarceron dabei so eindringlich, dass es einem teilweise kalt den Rücken hinunter läuft. Doch auch die Welt außerhalb ist richtig gut durchdacht und nur auf den ersten Blick zivilisiert. Denn Claudia wird gezwungen einen Mann zu heiraten, den sie weder mag noch schätzt und auch hier gibt es so manchen Aha-Effekt. Finn, der Junge im Gefängnis, und Claudia, das Mädchen von Außerhalb, treffen erst spät aufeinander. Anhand des Klappentextes hatte ich eine Liebesgeschichte erwartet, die mehr im Vordergrund steht. Tatsächlich geht es aber nicht in erster Linie darum, dass zwei Liebende vereint werden, sondern eher darum, dass Claudia nicht den ihr verhassten Prinzen heiraten muss und Finn einen Weg hinaus aus dem Gefängnis findet. Geschadet hat es der Geschichte aber nicht. Ich fand die Handlungen viel authentischer und überzeugender, als ich es bei einer vordergründigen Liebesgeschichte (und dem dazugehörenden Schmalz) empfunden hätte. Beide Charaktere hatten nachvollziehbare Gründe für ihre Taten und es war erfrischend, dass sie nicht "nur aus Liebe" handelten. Incarceron. Fliehen heißt sterben verbindet mehrere Genre, ohne das es holperig wirkt. Im Gegenteil: Die Autorin hat sehr kunstvoll die verschiedenen Genre miteinander verwoben, wodurch ich unglaublich gerne weiter gelesen habe. Ich fand das Setting überaus spannend. Oberflächlich betrachtet ist die Handlung in eine Fantasy-Welt eingebettet. Es wird aber schnell klar, dass sie sich in einer Zukunft befinden muss, in dem es Gegenstände wie "Hautglätter" gibt (die sofort alle Falten eliminieren). Gleichzeitig hat man als Leser aber auch den Eindruck, dass man sich in einem historischen Setting befindet, denn Kleidung und Lebensstil sind sehr geprägt von den vergangenen Jahrhunderten. Gerade zu Beginn war das manchmal verwirrend, weil man sich beständig fragt, zu welcher Zeit diese Geschichte eigentlich spielt und wie es dazu kommt, dass fortschrittliche Gegenstände in einer Welt zu finden sind, die etwa im 18. Jahrhundert anzusiedeln ist. Und hier kommen wir auch gleich zum einzigen Kritikpunkt: Die Idee war mir ab und an zu wenig erklärt. Ich habe die Hoffnung, dass es im zweiten Band mehr grundlegende Informationen über das Gefängnis Incarceron und auch darüber, was außerhalb geschehen ist, gibt. So atmosphärisch die beiden Welten waren, so wenig weiß ich nach dem Lesen über sie. Die Autorin berichtet immer nur am Rande und auch nur häppchenweise, was eigentlich vorher geschehen sein muss, dass ein lebendiges Gefängnis gebraucht wird. Was ist in unserer Welt passiert, dass jemand dies für notwendig hielt? Wieso war es notwendig, die Menschen dazu zu zwingen, in einer historischen Welt zu leben, obwohl sie eigentlich viel fortschrittlicher sein könnten? Ich bin sehr gespannt, wie Catherine Fisher dies im zweiten Band erklären wird.

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All-Age Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Es gibt viele Bücher, deren Handlung in der Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart spielt. Aber es gibt nur ein Buch, in dem man in der Zukunft Vergangenheit spielt. Nämlich "Incarceron". Ein sehr interessanter Ansatz, den Autorin Catherine Fisher in diesem spannenden Zukunftsszenario verfolgt. "Back to the roots" heißt es für die... Es gibt viele Bücher, deren Handlung in der Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart spielt. Aber es gibt nur ein Buch, in dem man in der Zukunft Vergangenheit spielt. Nämlich "Incarceron". Ein sehr interessanter Ansatz, den Autorin Catherine Fisher in diesem spannenden Zukunftsszenario verfolgt. "Back to the roots" heißt es für die Menschen in "Incarceron". Auch für Claudia, deren Vater der Hüter des legendären Gefängnisses Incarceron ist. Viele moderne Errungenschaften sind verboten (z.B. MP3-Player), man will aber nicht auf jede Bequemlichkeit verzichten. So kleidet man sich wie im Mittelalter und speist auch so und man reist in Kutschen und auf Pferden, aber man schreckt nicht davor zurück, Illusionen mit Hilfe von Projektionen zu erschaffen. In einer scheinbar idealen und heilen Welt gibt es das Gefängnis Incarceron. Die normale Bevölkerung weiß weder, wo es liegt, noch was sich darin abspielt. Die Gefängnisinsassen allerdings, wie z.B. der junge Finn, leben in einem einzigen Albtraum: Gewalt, Krankheit und Tod stehen an der Tagesordnung. Finn möchte nur eines: fliehen. Aber in den 160 Jahren, seit Incarceron besteht, ist noch nie jemandem die Flucht geglückt. Selbst der Tod ist kein hundertprozentiger Ausweg, denn Incarceron bildet aus Altem oft Neues. Momentan ist leider noch unklar, ob es eine Fortsetzung zu dem All Age Roman gibt. Der kleine Cliffhanger am Ende der Dystopie lässt jedenfalls darauf hoffen - die Geschichte rund um Finn und Claudia könnte weitergehen. Fest steht allerdings schon, dass das Buch verfilmt wird. Unbedingt vorher lesen!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wahnsinnige, wunderbare Auflösung einer spannenden Geschichte mit Wendungen die man so nicht erwartet hätte.

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das Gefängnis lebt
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 23.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich muss zugeben, dass ich die ersten 100 Seiten überhaupt nicht richtig gewusst habe, was die Autorin mit der Geschichte eigentlich ausdrücken will. Ich war verwirrt, konnte mir nichts richtig zusammenreimen und schon versucht, das Buch wieder zur Seite zu legen und mich einem Anderen zu widmen. Aber irgendwas... Ich muss zugeben, dass ich die ersten 100 Seiten überhaupt nicht richtig gewusst habe, was die Autorin mit der Geschichte eigentlich ausdrücken will. Ich war verwirrt, konnte mir nichts richtig zusammenreimen und schon versucht, das Buch wieder zur Seite zu legen und mich einem Anderen zu widmen. Aber irgendwas hatte die Geschichte und ich konnte doch nicht richtig loslassen. Wahrscheinlich war es genau dieses „Verwirrte“, dass mich dazu bewog, weiterzumachen. Verwirrt hat mich die Autorin mit ihrer Erzählweise dahingehend, dass ich zu Anfang Finn kennenlerne, der in einer düsteren Welt lebt, in der es keine Hoffnung und keine Zukunft zu geben scheint. Ich begleite Finn ein Kapitel lang, um im nächsten dann Claudia kennenzulernen, die sich anscheinend im Mittelalter befindet. Denn sie erhält Unterricht im Fechten, widmet sich Studien mit ihrem Lehrer und wohnt in einem Schloss. Alles hat den Anschein einer mittelalterlichen Zeit, wären da nicht Geräte, die eigentlich verboten sind. Scanner, Steckdosen, Computer etc. So geht es einige Kapitel hin und her und man lernt die beiden Hauptcharaktere immer besser kennen und dann plötzlich macht es „Knack“ - und man ist mittendrin in einer ungewöhnlichen Geschichte, in der es scheint, als haben die beiden Hauptcharaktere irgendetwas gemeinsam. Und diese Gemeinsamkeit ist keine Kleinigkeit, denn beider Leben hängt davon ab, dass sie sich gegenseitig helfen. Wie die beiden Kontakt zueinander aufnehmen können, da sie doch anscheinend in verschiedenen Welten und auch Zeiten lebe, wird eingehend beschrieben und zeitweise hatte ich auch das Gefühl, dass die Autorin manche Szenen und Kapitel nur als Lückenfüller eingefügt hat, um der Geschichte etwas mehr Größe zu verleihen. So zog sich manches in die Länge. Trotzdem war die Geschichte sehr spannend zu lesen, auch wenn das Ende nach etwas zwei Drittel des Buches zu erahnen war. Die Idee, ein Gefängnis zu erschaffen, dass selbständig denken und handeln kann, war faszinierend. Wer sich quer stellt, wird eliminiert, wer sich an die Regeln hält, bleibt am Leben, hat aber trotzdem keine Zukunft. Das Ende ist offen, einige fragen blieben ungeklärt und es lässt so auf einen weiteren Band schließen. Mich würde brennend interessieren, wie es mit Finn und Claudia weitergeht. Fazit: Eine ungewöhnliche Idee, die etwas gewöhnlich verpackt wurde, aber trotzdem eine spannende und auch sehr interessante Geschichte ergeben hat.

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