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Infernale 1

Gekürzte Lesung

(3)
Kannst du dich deiner Bestimmung entziehen?


Als Davy positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung zerbricht und ihre Freunde fürchten sich vor ihr. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll zu töten. Doch Verrat und Verstoss zwingen Davy zum Äussersten. Wird sie tatsächlich zu einer Mörderin?


Mitreissend gelesen von Schauspielerin Friederike Walke.


(6CDs, Laufzeit: 6h 28)



Portrait
Sophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie viele Jahre als Englischlehrerin. Heute lebt die New-York-Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston. Ihre Firelight-Trilogie ist ein internationaler Bestseller. Infernale ist der erste von zwei Bänden.

Friederike Walke, geboren 1984, erhielt 2007 ihr Diplom an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und war von 2007 bis 2012 festes Ensemblemitglied am Hans Otto Theater Potsdam. Seit 2012 arbeitet sie freiberuflich und ist auch als Synchronsprecherin (u. a. Cinderella) tätig.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Friederike Walke
Anzahl 6
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 19.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783837135091
Genre Fantasy
Verlag Cbj audio
Originaltitel Uninvited (Harper Collins)
Spieldauer 388 Minuten
Hörbuch (CD)
Fr. 31.90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Super spannend!“

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel

Zum Inhalt
In der Welt in der Davy Hamilton lebt, hat man eine Ursache für die stetig wachsende Gewalt gefunden. Ein Gen, genannt HTC, ist dafür verantwortlich, ob ein Mensch Bösartig oder Gut zu sein scheint. Davy, musikalisch äusserst begabt, wächst behütet und beliebt abseits der Grossstadt auf und hat bereits ihre Zukunft geplant.
Zum Inhalt
In der Welt in der Davy Hamilton lebt, hat man eine Ursache für die stetig wachsende Gewalt gefunden. Ein Gen, genannt HTC, ist dafür verantwortlich, ob ein Mensch Bösartig oder Gut zu sein scheint. Davy, musikalisch äusserst begabt, wächst behütet und beliebt abseits der Grossstadt auf und hat bereits ihre Zukunft geplant. Alles läuft super, bis zu dem Tag an dem sie erfährt, dass sie das Mördergen in sich trägt. Fortan muss sie an eine andere Schule mit weiteren HTC Trägern und nichts ist mehr so wie es war. Ihre Freunde wenden sich von ihr ab, Fremde Menschen schauen ihr verachtend und angstvoll nach. Aber ist Davy wirklich so gefährlich wie die Regierung behauptet? Und auch der geheimnisvolle Sean scheint gar nicht so übel zu sein, obwohl er die Markierung trägt die ihn als gewalttätigen ausweisst.

Zum Schreibstil
Ich war bereits von der ersten Seite an gefesselt. Die Autorin schafft es wirklich sehr gut einen in ihren Bann und somit die Geschichte zu ziehen. Es liess sich sehr flüssig lesen, war weder zu anspruchsvoll noch zu einfach.

Über die Charaktere
Am Anfang war ich noch etwas skeptisch Davy gegenüber. Sie war mir zu perfekt. Alles fiel ihr irgendwie zu. Sie war allseits beliebt, hatte eine glückliche Familie und den heissesten Typen der Schule als ihren Freund. Nach und nach merkte ich aber, dass die Autorin das extra so inszeniert hat, damit man sich besser in ihre Lage hineinversetzen kann. Denn als sich herausstellt, dass Davy das Mördergen in sich trägt, ändert sich ihr Leben Komplet! Ich konnte diese Ohnmacht, nichts daran ändern oder tun zu können, sehr gut nachvollziehen und fand, dass Davy sich sehr gut verhalten hat.

Sean mochte ich eigentlich von Anfang an. Man hat recht schnell gemerkt, dass ihm etwas an Davy liegt und dass er einer der Guten ist. Mit einem sehr grossen Herzen! Schade, dass er so verschlossen ist, ich hätte gerne mehr von ihm erfahren.

Gil war mein heimlicher Liebling, obwohl er auch etwas im Schatten stand. Vielleicht kommt von ihm ja im zweiten Band noch mehr.

Was ich absolut nicht nahvollziehen konnte und wen ich gar nicht mochte waren Tori und Zach. Tori mochte ich von Anfang an nicht. Man merkte, dass sie eifersüchtig auf Davy ist und ich glaube sie hat nur nach einem Grund gesucht sie von ihrem Thron zu stürzen und ihn selber zu erklimmen. Deshalb spielt es ihr in die Hände als Davy mit HTC infiziert ist. Von Zach war ich allerdings einfach nur enttäuscht. Ich dachte anfangs echt, er liebt sie und fand es so schade wie er dem Druck von Tori und den Andern nachgab.

Persönliche Meinung
Super! Das Buch war von Anfang bis Ende einfach nur fesselnd und ein regelrechter Page Turner. Dass ich das Buch so schnell beendet habe, spricht ja wohl auch dafür. Der Anfang gefiel mir besser, denn ab der Mitte wo sie in dieses Internat kommen, da fand ich es dann etwas zu Mainstream und vorhersehbar. Aber das hat dem Ganzen nicht geschadet Eine gewisse Ähnlichkeit mit Neal Shuerstermans Vollendet Reihe und Rick Yancey die fünfte Welle (ohne Aliens =) ) war da, aber im positiven Sinn. Seit langem wieder einmal ein packendes Buch!!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Absolut genial, ich wünschte, ich könnte mehr Sterne vergeben!
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 16.02.2016

Inhalt: Stell Dir vor, alles hängt von einem Test ab. Ein Test, aus dem sich er ergibt, ob Du ein Mörder bist oder nicht. Ein Test, der so sicher scheint, dass selbst Familienangehörige zurück schrecken vor Dir, obwohl sie dich dein Leben lang kannten, dich groß zogen. Ein Test, der... Inhalt: Stell Dir vor, alles hängt von einem Test ab. Ein Test, aus dem sich er ergibt, ob Du ein Mörder bist oder nicht. Ein Test, der so sicher scheint, dass selbst Familienangehörige zurück schrecken vor Dir, obwohl sie dich dein Leben lang kannten, dich groß zogen. Ein Test, der dir alles nimmt, was du jemals hattest und nur eines gibt: Dein gesellschaftliches Todesurteil. Das ist es, was Davy Hamilton am eigenen Leib erfahren muss. Von heute auf morgen ist nichts mehr wie es war und sie muss versuchen zu überleben, in einer Welt, die ihr nun nur noch Hass und Misstrauen entgegen bringt. Für Davy ist es fast unmöglich, sich den Tatsachen zu stellen und manchmal fragt sie sich im Verlauf der Zeit, ob der Test recht haben könnte... Meine Meinung: Dieses Buch löst - neben absoluter Spannung und Faszination - vor allem eins in mir aus: Beklemmung. Das was ich hier lese, erinnert mich an zu vieles, was eins Wirklichkeit war. Die Verfolgung, der Hass, die Ausrottung .... auch wenn es damals kein Bluttest war, sondern eine reine Abstammung. Etwas, von dem man behauptet heute, es würde nie wieder so kommen können ... hier in dem Buch zeigt sich, wie schnell man verurteilt wird, ohne überhaupt etwas gemacht zu haben. Nur, weil ein Test sagt, dass Du das "Mördergen" in dir hast. Es spielt keine Rolle, wieviel Macht und Einfluss Deine Familie hat. Wie vorbildlich Du bislang gelebt hast. In einem Augenblick ist alles anders. Davy ist ein total normales, leicht verwöhntes Mädchen aus gutem Hause. Sie geht zur Schule, steht kurz davor mit ihrem Freund DEN wichtigen Schritt zu machen und denkt sich überhaupt nichts schlimmes, als sie von ihren Eltern mitten aus dem Schultag nach Hause gerufen wird. Doch in dem Moment, in dem ihr klar wird, was da gerade auf sie einprasselt, ist ihr Leben eigentlich auch schon nichts mehr wert. Ihre Freunde wenden sich ab, spielen sie aus und bald schon geschieht ihr das schlimmste, was es in der Situation noch gibt - sie rutscht noch eine Stufe tiefer. Sie kommt in ein Lager, in dem nur die angeblich auserwählten der Mörder sind. Eine Chance, sich trotz allem einen Wert in der Gesellschaft zu erringen. Doch für welchen Preis, muss sie hier sehr schnell lernen. Man erlebt, wie aus dem naiven lieben Mädchen eine klar denkende junge Frau wird. Die versteht, was es heißt, so zu leben. Die verstehen muss, dass ab jetzt alles ein einziger Kampf sein wird, das nichts mehr so ist wie es war. Und vor allem muss sie sehr schnell lernen, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Davy nimmt den Kampf auf, doch der Preis, den sie zahlen muss, ist so hoch, dass sie nicht weiß, ob sie es schaffen kann, oder ob der Test am Ende nicht doch recht hatte. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich außergewöhnlich gut. Er vermittelt eine zum Thema absolut passende Beklommenheit. Ohne große Dramatik schafft es die Autorin ganz klar zu vermitteln, wie schlimm die Situation ist. Schafft es mit kleinen Erlebnissen riesige Mauern aufzubauen, die Davy von allem trennen, was sie bisher hatte. Als Leser hat man die ganze Zeit das Gefühl, dass einem die Luft wegbleibt. Ein Kloß im Hals, der einem verdeutlicht, wie schlimm die Vorstellung ist, dass das, was man hier liest Realität sein könnte. Der einem klar macht, das war es noch nicht, es wird bestimmt noch schlimmer. Und das wurde es! Nicht zuletzt spielt es hierbei bestimmt auch eine Rolle, dass das Buch aus Davys Perspektive in der Ich-Form geschrieben ist. Das reißt einen noch tiefer in alles hinein. Zum Hörbuch: Gelesen wird das Buch von Friederike Walke (geboren 1984). Sie hat eine sehr junge Stimme, die gut zur Protagonistin passt. Ihr Tonfall klingt - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - sehr offen, aber auch leicht rebellisch .. passend zu einem Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt. Ich gebe zu, dass mir manch weichere Stimmen sympathischer sind. Jedoch passt es hervorragend zu Davy und damit reißt die Sprecherin die Hörer mit sich und lässt einen wirklich gespannt lauschen. Schade nur, dass das Audiobook gekürzt ist .. so bietet es sich an, es sowohl zu lesen, als auch zu hören .. denn die Geschichte ist locker so mitreißend, dass man sie zweimal erleben kann! Fazit: Ein beklemmender erster Teil einer neuen Reihe der Autorin. Der zeigt, wie schnell dich die Gesellschaft abstempelt, weil ein Test sagt, Du könntest zur Mörderin werden. Geradezu atemlos verfolgt man Davys Geschichte und erlebt, wie aus einem naiven Prinzesschen eine klar denkende, junge Frau wird, die um ihr Überleben kämpft. Ich kann es gar nicht erwarten, den zweiten Teil im Sommer 2016 zu lesen! Absolut empfehlenswert!

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tolle Geschichte mit kleinen Mängeln
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2016

Das Buch hat man auf vielen Blogs bereits gesehen und viele der Rezensionen sind wirklich vielversprechend. Hier wird das Buch und die Geschichte sehr gelobt! Außerdem haben mir die Firelight Romane wirklich gut gefallen! Aus diesen Gründen war ich noch gespannter, wie MIR die Geschichte gefallen würde?. Die Sprecherin Friederike... Das Buch hat man auf vielen Blogs bereits gesehen und viele der Rezensionen sind wirklich vielversprechend. Hier wird das Buch und die Geschichte sehr gelobt! Außerdem haben mir die Firelight Romane wirklich gut gefallen! Aus diesen Gründen war ich noch gespannter, wie MIR die Geschichte gefallen würde?. Die Sprecherin Friederike Walke machte es mir von Anfang an sehr leicht, der Geschichte zu folgen. Ich konnte ihr sehr gut zuhören und sie schaffte es problemlos, mich an die Geschichte zu fesseln. An manchen Stellen nahm mich die Geschichte wirklich mit. Ich stelle in der letzten Zeit immer wieder fest, dass ich bei Hörbüchern, wenn die Sprecher richtig gut sind, mehr mitfiebere als wenn ich das Buch lese. Das kommt aber nur dann zustande, wenn die Personen so interpretiert werden, wie ich sie mir vorstelle. Das ist hier der Fall! Ich habe gelacht und tatsächlich an einer Stelle auch mitgeweint! Die Geschichte selbst finde ich von der Idee her richtig gut, mal was anderes. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass es eine solche Überlegung irgendwann einmal in der Genetik geben wird. Wenn herausgefunden werden wird, dass es wirklich an einem Gen liegt, dass ein Mensch irgendwann in seinem Leben zu einem Mörder wird, wird eine große Lobby Konsequenzen fordern?und diese Vorstellung ist einerseits beruhigend, aber auch erschreckend, denn man weiß ja nicht, ob man nicht selbst unter den Trägern wäre?. Davy selbst ? die Protagonistin ? lernt man sehr gut kennen, die anderen Charaktere bleiben vergleichsweise blass. Aber ich konnte mich trotzdem gut mit ihnen anfreunden und mit ihnen mitleiden und -fiebern. Spannend ist die Geschichte allemal und es ist schwer, diese ?nur? beim Autofahren zu hören, da man gerne wissen möchte, wie es Davy weiterhin ergehen wird. Die angehende Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Passend zum Plot und zum Setting. Die Wiederholung der Augenfarbe von Davys ?Angebeteten? hat mich jedoch teilweise sehr genervt! Was ich unrealistisch finde, sind die fehlenden Überwachungsmaßnahmen! Das passt nicht zur Geschichte ? das passt nicht dazu, dass die Menschen die HTS Träger alle für gefährlich und für Mörder halten! Das hat mich sehr gestört. Ich persönlich hätte auch den ersten Teil am Ende der CD 5 enden lassen. Was hier passiert, kann ich leider nicht sagen. Das wäre ein richtig gemeiner Cliffhanger gewesen und hätte den ersten Teil perfekt abgerundet! Band 2 soll voraussichtlich im Juli 2016 erscheinen! Ich bin sehr gerne dabei! ******************************* Fazit: Eine gelungene Idee, eine spannende Umsetzung mit kleineren Mängeln (für mich) und eine sehr gute Sprecherin sind hier (4 / 5) wert!

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Regt zum Nachdenken an
von Vanessas Bücherecke am 12.03.2016

Inhalt aus dem Klappentext: Als Davy positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung zerbricht und ihre Freunde fürchten sich vor ihr. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll zu töten. Doch Verrat und... Inhalt aus dem Klappentext: Als Davy positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung zerbricht und ihre Freunde fürchten sich vor ihr. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie tatsächlich zu einer Mörderin? Meinung: Davy Hamilton gilt als Wunderkind, denn Musizieren scheint ihr im Blut zu liegen. Bereits in jungen Jahren kann sie mühelos Klavier spielen, ohne dass es ihr jemand beigebracht hat. Ruhig, unauffällig und mit einem soliden Freundeskreis ist Davy recht beliebt an ihrer Schule und fällt eigentlich nicht auf oder aus dem Rahmen. Deshalb fällt sie aus allen Wolken, als sie die Nachricht bekommt, dass sie positiv auf HTS, dem Mördergen, getestet wurde. Der Schule verwiesen und von ihrem sozialen Umfeld abgelehnt, lernt Davy plötzlich die Schattenseiten des Lebens kennen. Sie wird ausgegrenzt, gemieden, verachtet und ist sich ständig Vorurteilen ausgesetzt. Doch Davy weiß, dass sie nicht böse ist und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. Doch obwohl sie versucht, sich anzupassen, lässt ihr Umfeld das nicht zu. Davy wird dazu genötigt, zum Äußersten zu gehen. Doch ist sie wirklich eine Mörderin? Davy hat mich recht zwiegespalten zurück gelassen. Auf der einen Seite mochte ich sie ganz gerne, aber sie ist auch furchtbar naiv und selber voller Vorurteile, die sie bis zum Schluss hin auch nicht ablegt. Das hat mich doch etwas verwundert, denn sie ist ja eigentlich das beste Beispiel dafür, dass die Gene nicht automatisch einen schlechten Menschen aus einem machen. Wen ich dagegen sehr mochte ist Sean, Davys Mitschüler und ebenfalls ein HTS-Träger. Sein soziales Umfeld ist nicht so behütet wie Davies und obwohl er um einiges härter wirkt, merkt man, dass er eigentlich ein netter Kerl ist. Sophie Jordan beschäftigt sich in diesem Roman, wie Umstände und Ereignisse, Vorurteile und Verhaltensweisen einen Menschen bis an seine Grenzen und darüber hinaus treiben können. So wird die brave, unbescholtene Musterschülerin wegen einer Diagnose direkt zu einer vermeintlichen Mörderin. Dass sie nie eine Tendenz in diese Richtung gezeigt hat, interessiert die Masse nicht mehr. Erschütternd ist es, wie sehr Hass, Druck und Zwang einen Menschen treffen können. Sie zeigt auf, wie schnell eine Hetze entstehen kann und erinnerte mich mit ihren Szenen an die Judenverfolgung und Deportierung im zweiten Weltkrieg. Sophie Jordans Schreibstil ist sehr eingängig und die Story schreitet auch zügig und ohne Längen voran. Die Autorin hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf und konzertiert ihre Geschichte auf das Wesentliche. Friedericke Walke trägt die Geschichte mit einer schönen Stimme spannend vor und macht so dieses Buch zu einem kurzweiligen Hörvergnügen, dem ich sehr gerne gelauscht habe. Auch wenn es sich bei dem Hörbuch um eine gekürzte Lesung handelt, hatte ich nicht den Eindruck, als ob wesentliche Dinge in der Geschichte fehlen würden. Erzählt wird der Roman in der Ich-Perspektive und man erfährt aus Davys Sicht, was passiert. Fazit: Infernale hat mir mit seiner ernsten Thematik sehr gefallen, leider war mir Davy oft zu naiv und ihre Vorurteile gegenüber anderen Genträgern haben mich betroffen gemacht. Trotzdem macht dieses Hörbuch wirklich Spaß, denn Friederike Walke hat es geschafft, diesem Roman eine passende, spannende Stimme zu geben. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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Die perfekte Mischung aus Spannung, Action, Liebe und Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Birenbach am 15.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Seit das HTS-Gen entdeckt wurde, wird die ganze USA darauf getestet. Keiner ist vor dem Mördergen sicher. Statistiken zufolge sind seine Träger eher zu Gewalt und sogar einem Mord bereit. Auch Davy bleibt davon nicht verschont. Ihr Leben war bisher perfekt. Sie ist die Tochter eines Bankbesitzers, besucht eine... Seit das HTS-Gen entdeckt wurde, wird die ganze USA darauf getestet. Keiner ist vor dem Mördergen sicher. Statistiken zufolge sind seine Träger eher zu Gewalt und sogar einem Mord bereit. Auch Davy bleibt davon nicht verschont. Ihr Leben war bisher perfekt. Sie ist die Tochter eines Bankbesitzers, besucht eine gute Schule, hat die Zusage für die Juilliard und Zac den Schwarm der Schule, darf sie ihren Freund nennen. Seit ihrer Geburt hat sie eine Gabe. Jedes Instrument lernt sie mit Leichtigkeit, Lieder zu komponieren ist wie atmen und ihre Stimme klingt wie die eines Engels. Jeder beneidet sie, will so sein wie sie. Doch dann ändert sich alles, denn ihr HTS-Test ist positiv. Sie wird der Schule verwiesen, verliert ihre Zusage für die Juilliard und alle ihre Freunde wenden sich von ihr ab nur Zac scheint zu ihr zu stehen. Von da an muss sie eine öffentliche Schule besuchen und wird von den „normalen“ Menschen isoliert, denn eins scheint sicher, HTS-Träger sind gefährlich. Doch Davy ist sich sicher, dass sie nicht dazu gehört, es muss ein Fehler sein. Oder? Dieses Buch ist einfach nur (man entschuldige meinen Ausdruck) krass. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll, hab jetzt seit einigen Stunden über ein Wort nachgedacht, dass es besser beschreibt, doch ich finde keins. Selten hat mich ein Buch so sehr bewegt, mitgerissen, schockiert und abgeholt wie dieses. Der Einstieg fiel mir leicht, man wird direkt in die Geschichte geschmissen. Der Schreibstil ist wunderbar mitreisend und ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Sophie Jordan beschreibt alles sehr gut, ihre Wortwahl erweckt alles zum Leben und lässt die Geschichte fast zur Realität werden. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hab die halbe Nacht durchgelesen, bis es plötzlich zu Ende war. VIEL ZU SCHNELL. Die Geschichte wird aus Davys Sicht und der Ich-Perspektive erzählt. Sie ist eine tolle Protagonistin, der ich gern folgte. Zusammen mit ihr wird man in die Welt des HTS-Gens eingeführt, die man am besten meiden sollte, doch das ist keine Option für Davy, denn sie ist nun ein Teil von dieser. Zu Beginn völlig in ihre Glamourwelt eingeschrieben, wächst sie an ihrem Status und wird zu einem besseren Menschen, auch wenn sie das abstreiten würde. Sie ist toll beschrieben und dargestellt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mir jedes Detail an ihr vorstellen. Ihre Handlungen waren alle nachvollziehbar und ich hab mit ihr mitgefiebert, mitgelitten und wäre an vielen Stellen gerne in das Buch gestiegen um an ihrer Seite zu stehen. Zum Glück hat sie dafür andere Personen gefunden. Auch die Nebencharaktere sind außergewöhnlich gut beschrieben und alle haben ihre eigene Geschichte, die sie zu dem werden ließ was sie sind. Besonders die Reaktion ihrer Familie und ihrer Freunde war wirklich spannend, erschreckend und schockierend zugleich. Manche ihrer ehemaligen Schulkameraden hätte ich am liebsten geschüttelt und ich wäre auch nicht traurig gewesen, wenn sie mit dem Auto gegen einen Baum gefahren wären. (Und das ganz ohne HTS-Gen…) Die Thematik ist nicht wirklich einfach und anfangs hätte ich niemals mit so etwas gerechnet. Die Autorin zeigt auf, was geschieht, wenn Angst und Wut Hand in Hand gehen. Mich hat es an vielen Stellen geschüttelt an anderen ist die Wut in mir so sehr hoch gekocht, dass ich hätte schreien können. Die Spannung wird dauerhaft aufrecht erhalten, wurde aber nie zu viel. Der Autorin ist die perfekte Mischung aus Spannung, Action, Liebe und Freundschaft gelungen, die mich mitgerissen und nicht mehr losgelassen hat. Gerade in unserer heutigen Zeit, könnte ich mir so gut vorstellen, dass das in Wirklichkeit passiert und ich schneller an Davys Stelle stehen könnte, als mir lieb ist. Wieso sind Menschen so schrecklich? Wieso gibt es so viel Hass? Wieso muss es immer einen Schuldigen geben? Wieso sollen einige Menschen besser sein als andere? Nur ein paar Fragen, die ich mir während des Lesens gestellt habe. Antworten gibt die Autorin nicht, wie könnte sie auch, jedoch behandelt sie fast alle Fragen mit einer Sensibilität, die ihresgleichen sucht. Fazit: Auch am Ende dieser Rezension habe ich das Gefühl, nicht die richtigen Worte gefunden zu haben, um dieses wundervolle Buch zu beschreiben. Es ist schwierig, fast unmöglich, es hat mich zerstört und ist dennoch eins der Bücher, die ich sicher immer und immer wieder lesen werde. Ich wünschte mir jeder würde dieses Buch lesen und begreifen, dass es wirklich schlimm für uns ausgehen kann, wenn wir uns von Wut und Angst leiten lassen. Dieses Buch ist eins der besten, die ich je gelesen habe.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Buch das mich absolut begeistert hat! Man kann allerdings nur hoffen, dass unsere Wissenschaft nie soweit kommt. Unglaubliche Idee und ein sehr guter Schreibstil.

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Wow....
von einer Kundin/einem Kunden am 18.11.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich bin gerade mit dem Buch fertig geworden und bin absolut sprachlos. Eine neue Idee, die super spannend umgesetzt wurde! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein MUSS für alle Fans der Jugendfantasy

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wir begleiten Allie, die das Mördergen HTS in sich trägt und dadurch einfach alles verliert. Sie muss lernen sich neu einzugliedern und dabei ums Überleben kämpfen. Einfach super!

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von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Davy ist eine beliebte, gute Schülerin bis das Ergebnis ihres DNA-Tests kommt. Der Schock: sie hat das HTS-Gen, das Mörder-Gen. Wunderschön, traurig, aber zugleich voller Hoffnung.

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Bewerbung Nr. 2
von Lizza Lewedei aus Halle am 08.09.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

...Ich war von der ersten Seite an total vom Schreibstiel der Autorin gefesselt. Und mit jeder Seite mehr wuchs aber mein Entsetzen darüber wie mit den Menschen der Geschichte umgegangen wird. Ich kann nur sagen,wenn ihr genau wissen wollt was ich meine dann lest dieses Buch. Ich freu mich... ...Ich war von der ersten Seite an total vom Schreibstiel der Autorin gefesselt. Und mit jeder Seite mehr wuchs aber mein Entsetzen darüber wie mit den Menschen der Geschichte umgegangen wird. Ich kann nur sagen,wenn ihr genau wissen wollt was ich meine dann lest dieses Buch. Ich freu mich schon sehr auf den 2. Teil.

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Spannende Geschichte mit ernstem Hintergrund. Ein sehr gelungenes Jugendbuch!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wir befinden uns in den USA/Texas im Jahr 2021. Wissenschaftler stellen die Verbindung zu einem Gen namens HTS und extrem brutalen und skrupellosem Verhalten her. Kurz gesagt: Die Träger dieses Gens stellen eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft dar. Nach einem obligatorischen Gentest wird nun unsere Hauptfigut, die hochbegabte... Wir befinden uns in den USA/Texas im Jahr 2021. Wissenschaftler stellen die Verbindung zu einem Gen namens HTS und extrem brutalen und skrupellosem Verhalten her. Kurz gesagt: Die Träger dieses Gens stellen eine potentielle Gefahr für die Gesellschaft dar. Nach einem obligatorischen Gentest wird nun unsere Hauptfigut, die hochbegabte und absolut integere Bankierstochter Davy positiv auf das Gen getestet und es beginnt eine Odyssee voller schrecklicher Veränderungen in ihrem Leben. Obwohl sie selbst sich unverändert wahnimmt, wird sie von ihrer Umwelt plötzlich geächtet und ein scheinbar aussichtloser Kampf gegen die Vorurteile der Gesellschaft beginnt. Dieses Buch enthält von allem etwas: Spannung und große Gefühle abgerundet von einer tollen, fiktiven Geschichte! Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen.

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1. Band der Infernale-Dilogie
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 01.08.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die 17-jährige Davy Hamilton ist eine begnadete Musikerin und ihr Weg scheint vorbestimmt. Tatsächlich wird sie in Kürze die Juilliard School in New York besuchen, denn sie hat es geschafft, dort aufgenommen zu werden. Die Zukunft sieht wirklich rosig aus, zudem hat sie in Zac einen tollen Jungen an... Die 17-jährige Davy Hamilton ist eine begnadete Musikerin und ihr Weg scheint vorbestimmt. Tatsächlich wird sie in Kürze die Juilliard School in New York besuchen, denn sie hat es geschafft, dort aufgenommen zu werden. Die Zukunft sieht wirklich rosig aus, zudem hat sie in Zac einen tollen Jungen an ihrer Seite und in Tori eine beste Freundin. Ihre Eltern sind unendlich stolz auf ihre Tochter, gerade im Hinblick darauf, dass Davys älterer Bruder Mitchell nicht ganz so begabt ist, wie seine Schwester. Davys Welt bricht jedoch zusammen, als bei einem Routinetest herauskommt, dass sie das HTS-Gen in sich trägt, das sogenannte Mördergen. Tatsächlich konnte genau dieses Gen in der Vergangenheit bei Mördern und Gewalttätern nachgewiesen werden und Menschen, die Träger dieses Gens sind, müssen unter besonderer Beobachtung gehalten werden. In der Tat ist Davy nicht die einzige in ihrer Familie, die dieses Gen trägt, doch gelang es ihren Eltern vor Jahren, den positiven Gen-Test bei ihrem Bruder zu verheimlichen. Allen ist klar, dass sich Davys Leben von nun an komplett verändern wird. Sie muss nur ein einziges Mal die Beherrschung verlieren und schon wird sie für immer weggesperrt werden. Tatsächlich muss sie die Schule wechseln und von nun an in einer heruntergekommenen Gegend eine Sonderklasse mit ihresgleichen besuchen. Auch ihre Freunde wenden sich von ihr ab, ja schlimmer noch, fallen ihr in den Rücken und sie kann sich nicht wehren, denn ihr droht die sofortige Wegsperrung, denn sie hat das Mördergen in sich. Ihr Bruder ist bereit, alles aufzugeben und mit ihr zu fliehen, nur weit weg, damit sie ein möglichst normales Leben führen kann, doch Davy bringt es nichts übers Herz, dieses Opfer von ihm zu verlangen. Als sich auch noch ihre Eltern von ihr abwenden, ist Davy plötzlich ganz allein auf der Welt. Zwar lebt sie noch im elterlichen Haus, doch zur Familie gehört sie nicht mehr. Lediglich in Sean, der ebenfalls HTS-Träger ist und in ihrer neuen Klasse, findet sie so etwas wie "Halt" in dieser ihr völlig neuen Welt, doch Sean ist bereits auffällig geworden, er wurde bereits als Gewalttäter gekennzeichnet und eigentlich ist dieser Junge kein Umgang für sie, doch wer könnte ihr sonst helfen, sich in dieser ihr völlig fremden Welt zurechtzufinden? Als wäre das alles noch nicht genug, überschlagen sich die Ereignisse und für Davy tut sich eine neue "Chance" auf ... Der 1. Band der Infernale-Dilogie! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Grundidee des Buches, dass Menschen zukünftig an Hand eines Mördergens eine unfreiwillige Sonderstellung in der Gesellschaft haben und sie unter extrem scharfer Beobachtung stehen und förmlicher ihrer normalen Bürgerrechte beraubt werden. In solch einer Situation findet sich die gutmütige Musikerin Davy wieder, die bisher ein sehr behütetes, glückliches Leben führte und von der man im Leben nicht gedacht hätte, dass ausgerechnet sie das Potential zu einer Mörderin hat. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Davy ist zu Beginn des Buches das typische American-Dreamgirl, doch im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass in dieser jungen Frau, wenn es die Gegebenheiten erfordern, deutlich mehr steckt, als es auf den ersten Blick erscheint. Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich auch die Figur des Sean. Dieser ist auf den ersten Blick ein Bad-Boy, wie er im Buche steht und dennoch, gerade dieser nimmt sich Davys an, als sie an der ihr neuen Situation zu zerbrechen droht und nimmt sie zum Teil unter seine Fittiche. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass ich abschließend gestehen muss, ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und freue mich jetzt schon wahnsinnig auf den nächsten Band der Reihe "Infernale - Rapsodie in Schwarz", der leider noch etwas auf sich warten lässt.

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Finsterer Blick in die Zukunft
von einer Kundin/einem Kunden am 28.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Davy wird nach einem DNA Test positiv auf das HTS-Gen - das Mördergen - getestet. Sofort bricht ihre heile Welt in sich zusammen. War sie vorher noch das beliebte Mädchen mit überdurchschnittlichem Talent, wird sie nun von allen mit Furcht betrachtet und fliegt sogar von der Schule. Eingepfercht wie... Davy wird nach einem DNA Test positiv auf das HTS-Gen - das Mördergen - getestet. Sofort bricht ihre heile Welt in sich zusammen. War sie vorher noch das beliebte Mädchen mit überdurchschnittlichem Talent, wird sie nun von allen mit Furcht betrachtet und fliegt sogar von der Schule. Eingepfercht wie Tiere, muss sie von nun an mit anderen Trägern ihren Abschluss machen und auch ihre Freunde wenden sich von ihr ab und hintergehen sie. Davy muss erkennen, dass man sie von nun an nur auf ihr Gen reduziert. Ein Kampf ums überleben beginnt. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die futuristische Welt voller Kriminalität wird plausibel dargestellt und man kann sogar nachvollziehen, weshalb die Regierung die Gen-Tests vollziehen lässt. Nachdem bei Davy das Gen festgestellt wird, verliert sie mit einem Schlag alle ihre Rechte. Sofort versetzt man sich in sie hinein und fühlt die Ungerechtigkeiten, die ihr widerfahren. Obwohl man an einigen Stellen nicht ganz verstehen kann, wieso Davy so reagiert, wie sie reagiert und nicht mehr Protest verlauten lässt, fiebert man durchgehend mit der Protagonistin mit und fühlt sich selbst ein ums andere Mal genauso hilflos wie die Figuren im Buch. Sophie Jordan versteht es eine düstere Zukunft zu zeichnen, die gar nicht mal so unwahrscheinlich scheint. Auch die Nebenfiguren haben mich überzeugt und man bekommt gut dargestellt, wie schnell Menschen andere Menschen auf Oberflächlichkeiten reduzieren und als Menge gefährlich werden können, sodass man zum nachdenken angeregt wird. Gerde auch im Bezug auf die aktuellen politischen Ereignisse ein gelungener Ansatz. Das Buch ließ für mich keine Wünsche offen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine sehr gut durchdachte Dystopie, deren Thema einen zum Nachdenken anregt und nicht so schnell wieder loslässt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten und letzten Teil.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Unglaublich spannend und schockierend realistisch. Nichts für schwache Nerven.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Düstere Zukunftsvisionen, Spannung, Action und Nervenkitzel pur! Natürlich kommen auch die Gefühle nicht zu kurz ... Für Fans von "Tribute von Panem": Auf jeden Fall LESEN!

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Genial!!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Menschheit im Jahre 2020.... Forscher haben ein spezielles Gen entdeckt , welches entscheidet ob du zum Mörder wirst oder nicht. Davy hat eigentlich ein perfektes Leben, ein Wunderkind und mit Talenten nur so gesegnet. Doch eines Tages bricht ihre Welt zusammen, den sie muss sich einen DNA-Test unterziehen. Er ist Positiv!!! Fazit: Ein... Die Menschheit im Jahre 2020.... Forscher haben ein spezielles Gen entdeckt , welches entscheidet ob du zum Mörder wirst oder nicht. Davy hat eigentlich ein perfektes Leben, ein Wunderkind und mit Talenten nur so gesegnet. Doch eines Tages bricht ihre Welt zusammen, den sie muss sich einen DNA-Test unterziehen. Er ist Positiv!!! Fazit: Ein wirklich toller Roman und mal etwas anderes als Feen und Vampire.

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Ein Pageturner, den man gelesen haben muß! Toll!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 19.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Buchinhalt: Die USA in naher Zukunft: durch einen DNA-Test erfährt Schülerin Davy, dass sie das „Mörder-Gen“ in sich trägt – und wird fortan als potentielle Gewalttäterin interniert. Sie verliert Freunde, Familie, ihre große Liebe, wird zusammen mit anderen Trägern eingesperrt und das tägliche Leben ist ein Spießrutenlauf. Doch Davy ist... Buchinhalt: Die USA in naher Zukunft: durch einen DNA-Test erfährt Schülerin Davy, dass sie das „Mörder-Gen“ in sich trägt – und wird fortan als potentielle Gewalttäterin interniert. Sie verliert Freunde, Familie, ihre große Liebe, wird zusammen mit anderen Trägern eingesperrt und das tägliche Leben ist ein Spießrutenlauf. Doch Davy ist nicht gewalttätig. In ihrer neuen Klasse lernt sie den geheimnisvollen Sean kennen, zusammen mit ihm und anderen Jugendlichen wird Davy schließlich in ein Lager gebracht, in dem sie alle zu Elitekämpfern ausgebildet werden sollen. Dort fängt das Grauen für Davy erst richtig an…. Persönlicher Eindruck: Eine wirklich rasante und super spannende Dystopie mit Stoff zum Nachdenken: in wie weit sind wir Menschen durch unsere Gene beeinflusst und in wie weit durch unseren freien Willen? Die Zukunft, die die Autorin in ihrer neuen Reihe zeichnet, ist mehr als düster: Kinder werden schon in der Schule getestet, wer Träger ist, wird aussortiert. Dabei ist egal, ob man, wie Protagonistin Davy, ein „Wunderkind“ ist oder ein Schulverweigerer – das Gen zu haben, ist ein Brandmal. Und wer sich dem Willen der Obrigkeit nicht fügt, erhält eben ein solches. Davy ist eine starke Persönlichkeit mit großem Identifikationspotential. Man kann sich sofort in sie hinein versetzen und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich habe das Buch in zwei Tagen ausgelesen, ich mochte gar nicht aufhören. Der Spannungsbogen erstreckt sich von Beginn bis zum Schluß, ohne jemals nachzulassen – Begriffe wie Stigmatisierung und Gewalt, Verrat und missbrauchtes Vertrauen sind dabei ebenso Themen wie Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Sean als männliche Hauptfigur ist schwer zu greifen – man weiß nie so richtig, woran man bei ihm ist. Da geht es dem Leser wie Dvy und genau darin liegt die Spannung. Als man denkt, mit der neuen Schule ist der Höhepunkt erreicht und es kann schlimmer nicht kommen, wartet das Buch mit einer neuen Herausforderung auf und es offenbart sich die Dramatik in einem System, das bald mehr „Träger“ in den Reihen der Bevölkerung zu haben scheint, als Menschen ohne das „Mörder-Gen“. Der Schluß ist weitestgehend offen und leitet per Cliffhanger spannend über zum 2. Band, auf den ich jetzt unheimlich Lust hätte – eine absolute Leseempfehlung und Mischung aus Dystopie, Thriller und spannendem Jugendroman.

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Super!!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Davys Leben ist perfekt bis sie bei einem DNA-Test herausstellt, dass sie ein Mördergen in sich trägt. Davy kann nicht glauben, dass sie eine Mörderin ist. Doch schnell wenden sich alle Bekannten und Freunde von ihr ab, sogar die Familie!!!! Sie wird zum Außenseiter und kann niemanden trauen….. Ein... Davys Leben ist perfekt bis sie bei einem DNA-Test herausstellt, dass sie ein Mördergen in sich trägt. Davy kann nicht glauben, dass sie eine Mörderin ist. Doch schnell wenden sich alle Bekannten und Freunde von ihr ab, sogar die Familie!!!! Sie wird zum Außenseiter und kann niemanden trauen….. Ein fabelhaftes Jugendbuch. Voller Spannung und Dramatik. Die Autorin dürfte ja einigen Lesern durch ihre „Firelight-Trilogie“ bekannt sein. Ich habe „Infernale“ verschlungen und bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.

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Spannend und genial gelesen! (Hörbuch-Rezension)
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 27.04.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Ich habe das Hörbuch gehört und bin total geflasht von Friederike Walkes Art zu lesen! Sie verleiht jeder Figur ihre eigene Stimme, spricht lebendig und haucht der Story sehr viel Leben ein! Die Handlung fesselte mich. Die Idee, dass man aufgrund eines Mörder -Gens verurteilt werden kann, kommt mir... Ich habe das Hörbuch gehört und bin total geflasht von Friederike Walkes Art zu lesen! Sie verleiht jeder Figur ihre eigene Stimme, spricht lebendig und haucht der Story sehr viel Leben ein! Die Handlung fesselte mich. Die Idee, dass man aufgrund eines Mörder -Gens verurteilt werden kann, kommt mir gar nicht mal so abwegig vor. Eine kleine Liebesgeschichte ist auch dabei. Das Ende hat glücklicherweise keinen fiesen Cliffhanger, aber ich bin dennoch total gespannt auf die Fortsetzung! Hoffentlich wieder als Hörbuch mit Friederike Walke!

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Infernalisches Highlight
von NiWa aus Euratsfeld am 22.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inwiefern bestimmen die Gene unser Leben? Davy ist hochbegabt. Sie ist eine gute Schülerin, musikalisch hochtalentiert und für die Zukunft stehen ihr alle Türen offen. Bis sie auf das Homicidal Tendency Syndrome (HTS) positiv getestet wird, denn Davys DNA identifiziert als Mörderin. Diese Dystopie spielt nur wenige Jahre in der... Inwiefern bestimmen die Gene unser Leben? Davy ist hochbegabt. Sie ist eine gute Schülerin, musikalisch hochtalentiert und für die Zukunft stehen ihr alle Türen offen. Bis sie auf das Homicidal Tendency Syndrome (HTS) positiv getestet wird, denn Davys DNA identifiziert als Mörderin. Diese Dystopie spielt nur wenige Jahre in der Zukunft, was mir gleich von Vornherein sehr gut gefallen hat. DNA-Tests schleichen sich allmählich in unsere Lebensgestaltung ein. Mittlerweile werden ungeborene Kinder schon auf genetisch bedingte Erkrankungen getestet, um zu entscheiden, ob sie überhaupt leben dürfen. Den Genen wird häufig die Schuld an Fettleibigkeit, Suchterkrankungen oder einer schwachen Konstitution gegeben, da wundert es eigentlich nicht, dass man auch nach einem Mördergen sucht und in Davys Welt konnte dieses Mördergen identifiziert werden. Die Folge ist, dass sich Menschen nach und nach diesem Test unterziehen müssen und wenn das Gen festgestellt wird, werden sie an den Rand der Gesellschaft geschoben. Zu groß ist die Angst, einem potentiellen Mörder gegenüberzustehen, zu gefährlich könnte es sein, mit solch einer Person gemeinsam zur Schule zu gehen, und zu bedrohlich könnte es wirken, wenn das eigene Kind positiv getestet wurde. Davy entspricht dem typischen ?America Girl?, diese perfekten Mädchen, denen einfach alles gelingt. Sie ist unheimlich begabt, schafft alles mit Leichtigkeit, ist die Freundin des Jungen, den einfach jede andere anschmachtet, hat ein gut betuchtes Elternhaus und wächst wohl behütet in ihrer Familie auf. Mit einem Schlag ist es vorbei und Davy wird von der verwöhnten Prinzessin, die alle umschmeicheln, zur potentiellen Mörderin, an der man sich keinesfalls die Finger verbrennen will. Anfangs mochte ich Davy in ihrer Perfektion einfach nicht, obwohl sie im Grunde einen gutmütigen Charakter hat. Vielleicht war es auch nur der Neid auf dieses makellose Mädchen, das einfach alles hat, was man sich wünschen kann. Doch als Davy aufgrund des Testergebnisses die Schuhe ausgezogen wurden, hat sie mir richtig leid getan und sie wurde mir daraufhin immer sympathischer. Besonders gut hat mir die beunruhigende Grundstimmung in dieser Dystopie gefallen. Obwohl sie ohne nennenswerte Actionszenen auskommt, schafft die Autorin die gesellschaftliche Entwicklung so zu transportieren, dass man sie beim Lesen richtig spüren kann. Denn die Luft wird für HTS-Träger immer dünner, sie werden immer weiter aus der Gesellschaft gedrängt und kämpfen dagegen an, was sie erst recht zu Mördern macht. Außerdem ist diese Dystopie sehr realistisch aufgebaut. Vor jedem Kapitel gibt es Dialoge, Zeitungsberichte, o.ä., die über die aktuellen Geschehnisse informieren und wonach man die Konsequenzen am Beispiel von Davy gemeinsam mit ihr erfahren kann. Hinzu kommt dieser wunderbar flüssige Schreibstil der Autorin, den ich als ?weich wie Butter? bezeichne, weil ich so richtig in diesem Buch versunken bin. Ich habe Sophie Jordans ?Infernale? als außergewöhnliche Dystopie empfunden, die vielleicht etwas ruhiger angelegt ist, dadurch aber noch mehr zum Nachdenken anregt und sich meiner Meinung nach durch die realistischen Elemente und beunruhigende Atmosphäre als infernalisches Highlight auszeichnet.

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