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Jamil - Zerrissene Seele

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„Es heisst, vor vielen hundert Wintern erleuchteten unzählige Sterne den Nachthimmel taghell“, begann Ashanee und deutete hinauf in die Dunkelheit. „Doch etliche Sterne sehnten sich danach, der Welt Wärme und Wandel zu schenken und lösten sich daher vom Himmel. Begierig nach Macht, wollten manche so viel Einfluss wie die strahlende Sonne und vergassen sich darüber selbst. Sie verglühten als Feuerregen und entstiegen den Flammen als Dämonen. Erfüllt von Hass, brachten sie Krieg und Mord über die Menschen. Die ruhigeren Sterne aber hüllten sich bei ihrer Ankunft in Wasser und Nebel. Sie verglühten nicht, sondern kühlten ab und wurden so zu Geistern des Mondes, die uns Schutz und Heilung gewähren, wenn wir ihrer würdig sind.“
Jamil starrte hinaus aufs Meer, während er der Legende lauschte. Er spürte die prickelnde Kraft des Mondes auf seiner Haut … doch in seinem Inneren tobte ein fremdes, brodelndes Feuer.
Der neue Fantasyroman von Farina de Waard, in dem ein junger Mann um sein Überleben - und um Frieden zwischen zwei Kulturen kämpft.
Portrait
Farina de Waard wurde 1991 geboren un schreibt seit ihrem 14 Lebensjahr. Für den ersten Teil ihrer High Fantasy Reihe "Das Vermächtnis der Wölfe" gewann sie 2015 den 1. Platz des Indie-Autor-Preises auf der Leipziger Buchmesse. 2016 wurde sie als eines der Jurymitglieder für den nächsten Preis berufen. Mit Jamil erscheint ihr drittes Buch nach "Zähmung" und "Zorn". Teil 3 der Reihe soll ebenfalls 2016 erscheinen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 518, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783738060324
Verlag Neobooks
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Ein meisterhaftes Einzelwerk aus der Feder Farina de Waards. Mitreißend, spannend, turbulent – Fantasy auf höchstem Niveau!
von Gwynny's Lesezauber aus Nüdlingen am 12.03.2016

Mein Satz zur Rezension Wer bist Du wirklich? Wenn der Kampf um Deine Seele Dich beinahe die Menschlichkeit kostet… FAKTEN Das Buch Jamil: Zerrissene Seele von Farina de Waard ist ein Einzelband und erstmals am 05.03.2016 im Fanowa Verlag erschienen. Es ist als Print und eBook erhältlich. INHALT Der junge Jamil soll einmal... Mein Satz zur Rezension Wer bist Du wirklich? Wenn der Kampf um Deine Seele Dich beinahe die Menschlichkeit kostet… FAKTEN Das Buch Jamil: Zerrissene Seele von Farina de Waard ist ein Einzelband und erstmals am 05.03.2016 im Fanowa Verlag erschienen. Es ist als Print und eBook erhältlich. INHALT Der junge Jamil soll einmal das Erbe seines Vaters antreten und Räter seiner Heimatstadt werden. Doch die Verlobung mit einer Frau soll alles ändern. Kas ´Tiel wird überrannt und Jamil muss gemeinsam mit seiner Familie Hals über Kopf flüchten. Sie landen auf einer Insel, die unbewohnt scheint. Doch sie ist es nicht, das Volk der Sukrani lebt hier schon sehr lange... Als Jamil aus heiterem Himmel erschossen wird, nimmt das Schicksal dann endgültig seinen Lauf. Er stirbt zu den Füßen eines uralten und scheinbar magischen Baumes, dessen Geist in der Sekunde seines Todes in ihn fährt. Allerdings ist der Geist nicht allein, denn etwas anderes versucht auch Besitz von ihm zu ergreifen. Alle glauben ihn verflucht und sogar seine eigene Familie lässt ihn dort kaltblütig zurück. Einzig die junge Jägerin, Ashanee, eine der Einheimischen, nimmt sich seiner an. Hat sie doch bei seinem Mord zusehen müssen. Sie wird seine engste Vertraute, sein Halt auf dieser Erde - vielleicht auch mehr? Weder lebendig noch Tod kämpft er mit Geist und Dämon um seine Seele. Doch der Wahre Feind, die wirkliche Gefahr, lauert in Form von Hass und Unverständnis der Menschen auf dieser Insel. Noch während Jamil händeringend darum kämpft er selbst zu bleiben, gerät er in einen Kampf um das Überleben der Inselbewohner. Kann er die Fronten dazu bringen Vernunft anzunehmen? Wird ihn seine innere Zerrissenheit letztlich doch noch um sein Leben bringen, kann er der bösen Verlockung widerstehen? SCHREIBSTIL/ FORM Phänomenal…das fällt mir an dieser Stelle zuerst ein. Farina de Waard stupst den Leser mit Anlauf mitten ins Geschehen, man wird von der ersten Seite an in den Bann dieser Geschichte gezogen. Bis zur letzten Seite hält sie gefangen, schließt ein mit atemberaubender Spannung und überschwappenden Emotionen. Dazu kommen noch der flüssig zu lesende Stil und die bildmalerischen Beschreibungen. Sie hat das Talent Details zu beschreiben, ohne Längen zu verursachen. Das hat den Effekt, dass sich mir ganze Szenen gezeigt haben, meine Fantasie lief auf Hochtouren. Denn auch dafür lässt die Autorin noch Raum. Man fiebert mit, leidet und freut sich gemeinsam mit den Protagonisten. Ganz toll wurden hier auch die menschlichen Abgründe gezeigt, wie Missverständnisse und Vorurteile es schaffen, das Menschen sich ohne miteinander gesprochen zu haben, umbringen wollen. Farina de Waard schreibt einfach so mitreißend, dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte. Definitiv eines meiner Highlights in diesem Jahr, wenn nicht sogar DAS Highlight :) CHARAKTERE Jamil Er kann einem ja fast leidtun, aber er hat in mir kein Mitleid, sondern Bewunderung ausgelöst. Ein solch starker Mann, so charakterfest. Und ich fand ihn sehr sympathisch. Er macht dieses Buch aus und hält es ganz wunderbar. Sein innerer Kampf, seine Emotionen…. Wirklich ein gelungener Hauptcharakter. Ashanee Eine beeindruckende junge Frau, sehr couragiert und liebevoll. Und sie hat es nicht einfach, denn sie muss sich gegen ihre einigen Prinzipien und die ihres Volkes stellen, um ihm zur Seite stehen zu können. Hier zeigt sich mal wieder, was für ein gutes Gefühl die Autorin für ihre Charaktergefüge besitzt. Sie hat so gelungen dargestellt, wie empfindlich die Gemüter nach einer solchen Flucht sind, wie leicht sich Menschen blenden und leiten lassen. Auch die wahren Abgründe werden nicht verschwiegen. Doch wer nicht aufgibt und stark bleibt, darf Hoffen. Grandios! MEIN FAZIT Der Wahnsinn, ehrlich. Ich habe dieses Buch innerhalb weniger Lesestunden verschlungen, einmal angefangen, konnte ich das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen. Ich liebe es, wie rasant Farina de Waard an Fahrt aufnimmt, dass man gleich mitten in der Geschichte ist und mit fiebern kann. Hier kann ich mich als echter Fan outen, von dieser Autorin kaufe ich auch, ohne den Klappentext zu kennen, denn es ist immer toll, was aus ihrer Feder stammt. Eine klare Lese-Empfehlung ab ca. 16 Jahren. Ich freue mich schon auf das nächste Werk! :) MEINE BEWERTUNG Hier gibt es die Höchstbewertung, 5 von 5 goldenen Zahnrädchen. ©Teja Ciolczyk, 12.03.2016

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sehr gelungene Geschichte
von Ann-Sophie Schnitzler am 06.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Cover: Das Cover ist einfach der Oberhammer! "Jamil" gehört für mich wirklich zu der Sorte Cover, die nicht auf den Reader sondern ins Regal gehört, denn sie ist wahnsinnig toll gestaltet. Dieser Farbkontrast verleiht dem Buch eine auffallende Wirkung, sodass niemand daran vorbeigehen kann. Noch dazu steht das super... Cover: Das Cover ist einfach der Oberhammer! "Jamil" gehört für mich wirklich zu der Sorte Cover, die nicht auf den Reader sondern ins Regal gehört, denn sie ist wahnsinnig toll gestaltet. Dieser Farbkontrast verleiht dem Buch eine auffallende Wirkung, sodass niemand daran vorbeigehen kann. Noch dazu steht das super mit dem inhaltlichen Geschehen in Verbindung und schafft eie tolle Brücke zwischen Gestaltung und Story. Es ist ein Hingucker und macht neugierg - also absolut gelungen! Inhalt: Farina de Waard bietet uns eine Geschichte, die sehr viel zu bieten hat. Schon zu Anfang wird man in eine spannende Situation geworfen und muss sich erstmal zurechtfinden, was überhaupt los ist, doch das ist sehr gut gemacht, denn man ist sofort mitten im Geschehen und wird gefesselt. Der weitere Verlauf der Geschichte wird nicht weniger spannend, denn dem einen Problem folgt das nächste bis Jamil in eine unfassbare Situation gerät. Trotz dass der Protagonist sich kaum von seinem Standort bewegt, gelingt es der Autorin, eine packende Story und einen großen Konflikt zweier Kulturen drumherum aufzubauen und mittendrin eine junge Liebe, die sich enormen Hindernissen gegenüber sieht. Mich konnte die Handlung fesseln und bis zum Ende hin begeistern. Charaktere: Ich fand es besonders faszinierend, wie vielseitig die Charaktere der Geschichte waren. Von Gut bis Böse ist alles vertreten und sorgt für Konflikte und Spannung im Buch. Die Charaktere werden sowohl äußerlich als auch von ihrer Gefühlswelt her sehr gut beleuchtet, sodass auch hier eine tolle Vorstellung gewährleistet ist. Es war aufregend, die beiden verschiedenen Kuturen und ihre Einstellungen und ihr Leben kennenzulernen. Es ist wie ein Blick in zwei verschiedene Welten, was ich sehr beeindruckend fand. Beonders Jamil ist ein toller Charakter. Er hat eine herzensgute Persönlichkeit und hat es nicht verdient, was ihm geschehen ist. Er hat so sehr zu kämpfen und gibt doch nicht auf, weil er eine immense Willensstärke sein Eigen nennt. Auch Asha hat mich nicht weniger beeindruckt. Auch sie ist für mich eine sehr starke Person, vor allem was das Innerliche betrifft. Sie konnte mich mit ihren Ansichten schon ab der ersten Sekunde begeistern. Farina de Waard hat tolle Charaktere geschaffen, die die Handlung sehr gut unterstützen. Schreibstil: Mir gefiel der Schreibstil von Farina de Waard sehr gut. Man konnte sich sofort in die Geschichte hineinversetzen und hatte alles vor Augen. Die Beschreibungen von Landschaften und Personen sorgen regelrecht für einen Film vor dem inneren Auge. Das Buch behandelt verschiedene Perspektiven, in die man sich aber sehr gut reinversetzen kann und welche sogar mit zur Person passenden Symbolen versehen sind, die man sehr schnell verinnerlicht hat. Dadurch dass sehr unterschiedliche Charaktere ihre Blickwinkel präsentieren, wird die Geschichte auch noch vielseitiger und spannender! Fazit: Das neue Werk der Erfolgsautorin Farina de Waard konnte mich absolut begeistern. Ich war sofort in Jamils Welt und habe voller Spannung und Neugierde die Geschehnisse verfolgt. Die Geschichte zog wie ein Film an mir vorbei und fesselte mich pausenlos. Wirklich beeindruckend, wie Farina de Waard die wenige Handlung des Protagonisten zu so viel mehr ausbaut. So viel, was sich auch in unserer Welt wiederfindet. Meiner Meinung nach führt "Jamil" uns einiges vor Augen, über das man mal nachdenken sollte. Eine tolle Geschichte, die mich begeistern konnte! Ich kann "Jamil - Zerrissene Seele" absolut weiterempfehlen.

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Wenn dein Schicksal vor dir liegt...
von Solara300 aus Contwig am 01.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kurzbeschreibung Ein weiteres fantastisches Highlight von einer meiner Lieblingsautoren erwartet euch hier. Denn in Kas'Tiels herrscht nur noch der Tod. Denn in der Handelsstadt mussten die letzten überlebenden während des Kampfes flüchten und konnten nur knapp mit einem Handelsschiff entkommen. Zu den Überlebenden gehören die Königsfamilie Aldo der Rätor in dem Fall... Kurzbeschreibung Ein weiteres fantastisches Highlight von einer meiner Lieblingsautoren erwartet euch hier. Denn in Kas'Tiels herrscht nur noch der Tod. Denn in der Handelsstadt mussten die letzten überlebenden während des Kampfes flüchten und konnten nur knapp mit einem Handelsschiff entkommen. Zu den Überlebenden gehören die Königsfamilie Aldo der Rätor in dem Fall der König mit seiner Frau Navenne und seinen beiden Söhnen Jamil und Balor. Bei ihrer Flucht treffen sie auf ein Land, das ihnen unbekannt ist und auf dem sie ansiedelten. Was sie nicht ahnten war, dass sie die Eindringlinge waren die hier geduldet wurden und man Ihnen friedlich gesinnt war. Aber die Gier, die Oberhand zu gewinnen über eine ihnen fremdländische Kultur nistete sich in ihnen ein und schon bald beschworen sie einen Krieg herauf.. Inmitten dieses Krieges geht es um Jamil dessen Geschichte hier sehr bedeutend ist für die Kulturen und für sich und Ashanee die er traf... Cover Das Cover ist einfach Klasse gestaltet und ein absoluter Eyecatcher mit dem Gesicht des jungen Mannes in dem sich nicht nur das Feuer sondern auch noch die Kühle widerspiegelt und sehr passend zum Inhalt gewählt wurde. Schreibstil Die Autorin Farina de Waard hat einen spannenden und mitreißenden Erzählstil der einen mitnimmt in eine Welt wo Dämonen und alte Prophezeiungen auf einen warten, wie auch die Abgründe eines Menschen in sich selbst. Ob geplagt von Selbstzweifeln und der Gier andere zu unterjochen oder aber auch der Liebe und den Mut sich selbst zu erkennen. Meinung Wenn dein Schicksal vor dir liegt... Dann sind wir bei Jamil der noch nicht ahnt was ihm für ein Schicksal bevor steht. Denn im Moment steht er mitten in Flammen und Trümmern ihrer Handelsstadt Kas'Tiels die von den grauen Soldaten angegriffen wurden. Jamil ist wie sein Bruder Balor einer der Herrschersöhne von Kas'Tiels und auch der älteste der beiden. Wegen einer Vereinigung die sein Vater eingefädelt hatte in der Hoffnung den Frieden weiter voranzutreiben wollte er Jamil und Lezana verheiraten. Doch Lezana war dem grauen König ein Dorn im Auge, denn er wollte sie selbst besitzen und sendete seine Streitmacht um alles dem Erdboden gleich zumachen. Jamil und seinem Bruder gelang mit ihrer Familie und einigen wenigen die Flucht aus der brennenden Stadt und auf dem Meer hatten sie nochmal Glück. Denn sie liefen zwar auf, doch zum Glück in der Nähe einer Insel die sie als ihr neues Heim auswählten. Jamils Vater versuchte seinen Stamm wieder einzuteilen und auch in der fremden Welt heimisch zu werden. Jamil fand das vernünftig, wenn er auch wusste dass sein Vater nur das Beste wollte für sein Volk. Die Seherin Yesima allerdings sah, das sie eine große Opfergabe brauchten um den Göttern zu danken, dass sie hier Unterschlupf gefunden hatten. Jamil wusste, das sein Volk sehr gläubig ist und das das Wort der Seherin sehr viel Gewicht hatte und machte sich mit seinem Bruder auf dem Hügel um zu schauen ob noch etwas anderes vor ihnen lag. Bei diesem Ausflug verdeutlichte Balor seine Abneigung gegen alle und gegen seinen Bruder dem er die Schuld für das ganze Unglück in die Schuhe schob. Dann machte sich Balor auf die Gegend zu erkunden. Was Jamil allerdings nicht ahnte, war der bezaubernde Anblick der sich ihm mitten auf dem Hügel bot. Denn eine junge Frau kam aus dem Wald mit Opfergaben und näherte sich dem Baum. Jamil war fasziniert und auch in dem Moment dämmerte ihn die Erkenntnis dass jemand auf ihn geschossen hatte. Verletzt stürzte er ins Meer. Was könnte man in solch einem dramatischen Moment annehmen? Und zwar das Jamil mehr Tod als lebendig ist, was auch der Fall war, allerdings kann es manches Mal sein das ein Wunder geschieht wenn jemand wie Jamil Hilfe benötigt und so kam ihm nicht nur die Junge Frau zu Hilfe mit Namen Ashanee auch Asha genannt sondern auch der Hara Baum der Heilig ist. Und gemeinsam machte Jamil eine Entdeckung in sich und musste feststellen dass nicht immer alles so ist wie der scheint und das Frieden zusammenhalten heißt. Für mich wunderbar beschrieben wie Jamil trotz allem sich ins Leben zurückkämpft und entgegen seines eigenen Volkes nicht unterkriegen lässt. Einfach Hammer geschrieben und da kann und vor allem will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Fazit Absolut gelungen mit einer Geschichte die einen in den Bann zieht!!! 5 von 5 Sternen

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Zerrissene Seele
von ZeilenZauber aus Hamburg am 05.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Ich gehe ja selten auf das Cover ein und schon gar nicht zu Beginn einer Rezi, doch bei diesem Buch MUSS ich das tun. Das Cover changiert von einem in Blautönen gehaltenen, freundlichen Gesicht hin zu einem rot-feurigen, wütenden Gesicht. Diese Veränderung kann man sich ansehen,... ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Ich gehe ja selten auf das Cover ein und schon gar nicht zu Beginn einer Rezi, doch bei diesem Buch MUSS ich das tun. Das Cover changiert von einem in Blautönen gehaltenen, freundlichen Gesicht hin zu einem rot-feurigen, wütenden Gesicht. Diese Veränderung kann man sich ansehen, wenn man das Cover bewegt. Des Weiteren sieht man auf dem Buchrücken, dass die Schrift von blau nach rot verläuft und so die zerrissene Seele sehr gut auch optisch dargestellt wird. Den Coverentwurf hat die Autorin selbst gestaltet und damit mal wieder ihre kreative Ader unter Beweis gestellt. Nun aber zum Inhalt. Der Kampf von Gut gegen Böse oder auch vom Bekannten gegen das Unbekannte, wurde so leicht präsentiert, dass man sich die tiefgehenden Gedanken gar nicht machen muss. Man kann das Buch auch einfach lesen und gut ist. Wenn man sich darauf einlässt, kann sich der Leser jedoch auch nach der Lektüre noch Gedanken machen. Gerade jetzt in der Zeit der Flüchtlingsdiskussion finde ich das Thema doch recht aktuell und überhaupt sind die Vorbehalte gegen das Unbekannte, Neue doch teilweise sehr verwurzelt und viele Menschen reagieren darauf engstirnig. In diesem Buch wird gezeigt, dass man offen für Neues und Andere sein sollte. So lernt man einander verstehen und findet bestimmt eine Lösung, die allen gerecht wird. Die Spannung wurde von de Waard peu à peu und ab der Mitte auch noch mal das Tempo angezogen. Doch es blieb immer genug Zeit, um Luft zu holen, die bisherigen Ereignisse zu verdauen und sich sozusagen auf die nächste Spannungssteigerung vorzubereiten. Die Charaktere sind sehr lebendig und realistisch geschaffen worden. Einige durchleben Entwicklungen, lernen dazu - andere bleiben stur bei ihrer Ansicht. Genau so ist es auch im wahren Leben - einige lernen dazu, andere nicht. Hier ist jedoch deutlich, dass man dazu lernen sollte, um Veränderungen anzunehmen und zu leben. Mit ihrem Schreibstil regte die Autorin mein Kopfkino an - ich hatte Bilder im Kopf, so bildmalend formuliert sie. Dabei werden Beschreibung nicht langweilig, denn sie werden in die Handlung eingebaut und verleihen ihr Mehrdimensionalität. So wird es ein rundes Bild. Ich zerreiße die Sterne nicht und vergebe volle 5 Sukrani-Sterne. Was Sukrani ist? Lest das Buch, dann wisst ihr es ;) ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Jamil und sein Bruder Balor sind die Herrschersöhne Kas’Tiels. Als die Handelsstadt im Krieg zerstört wird, gelingt nur wenigen die Flucht. Sie segeln aus dem brennenden Hafen und landen an einer fremden Küste. Jamil entdeckt, dass sie nicht allein in dieser Wildnis sind doch als er ein erstes Treffen erwirken will, passiert das unfassbare und er stürzt von der Klippe ins Meer. Als sein Körper angespült wird, stellen die Flüchtlinge mit Schrecken fest, dass er noch atmet. Jamil wird als Dämon verbannt und nur die wilde Jägerin Ashanee hat Mitleid mit dem schwerverletzten Fremden. Sie schleppt ihn zur heiligen Stätte ihres Volkes und versorgt seine Wunden. Doch während er im Fieber liegt, beginnen seine Augen und Hände wie das Feuer eines Dämons zu glühen ...

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Spannend und bildgewaltig - zieht den Leser sofort in seinen Bann
von Selection Books am 05.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jamil führ ein gutes Leben. Seine Familie und er sind wohlhabend und leben sicher in der Stadt. Um Frieden zu schaffen, wird Jamil mit einer Königstocher verlobt. Doch das genaue Gegenteil trifft ein. Krieg entflammt und Jamil kann seine Familie und ein paar Stadtbewohner in letzter Sekunde auf ein... Jamil führ ein gutes Leben. Seine Familie und er sind wohlhabend und leben sicher in der Stadt. Um Frieden zu schaffen, wird Jamil mit einer Königstocher verlobt. Doch das genaue Gegenteil trifft ein. Krieg entflammt und Jamil kann seine Familie und ein paar Stadtbewohner in letzter Sekunde auf ein rettendes Schiff bringen, während seine Verlobte stirbt. Nach dem Kampf ums Überleben auf hoher See stranden sie völlug erschöpft auf einer unbekannten Insel. Doch dort lebt schon ein Stamm, der sich von den Stadtbewohnern in Glauben, Lebenseinstellung und Kultur, grundlegend unterscheidet. Schon bald stehen Hass und Misstrauen im Vordergrund. Während Jamil versucht, zwischen den beiden Völkern Frieden zu halten, muss er mit ganz anderen Problemen kämpfen. Denn in ihm kämpfen zwei Mächte gegeneinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Farina de Waard hat die Gabe, sehr bildgewaltig zu schreiben. Alles wird mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Daher schaltet sich das Kopfkino direkt auf den ersten Seiten ein und man versinkt sofort in der mittelalterlich anmutenden Welt, die Farina de Waard erschaffen hat. Im Gegensatz zu der ersten Fantasy-Reihe der Autorin, wird in diesem Buch keine komplexe Welt geschaffen. Jamils Welt sieht so aus, wie wir uns unsere Welt vor vielen Jahren vorstellen würden. Der Fokus dieses Einzelbandes liegt auf Jamil und den Kräften, die in ihm wüten und die es zu bekämpfen gilt. Auch der soziale Aspekt steht stark im Vordergrund. Jamil erlebt eine Situation, wie viele Menschen es in Deutschland gerade tun. Denn Jamil und die Stadtbewohner sind Flüchtlinge, die alles verloren haben und auf der Insel nicht willkommen sind. Misstrauen wird geschürt durch Angst und kulturelle Unterschiede. Jamil ist ein starker Protagonist, der nicht aufgibt und immer weiterkämpft, egal wie aussichtslos die Lage erscheint. Er versucht, sein Volk mit den Augen der Eingeborenen zu sehen. Ashanee, eines der eingeborenen Mädchen, hilft ihm dabei. Neben dieser Thematik hat mich vor allem Jamils Kampf gegen die Mächte in seinem Inneren so fasziniert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und es in kürzester Zeit ausgelesen hatte. Fazit: Spannend und bildgewaltig geschrieben ist Farina De Waard mit „Jamil – Zerrissene Seele“ erneut ein tolles Jugend-Fantasybuch gelungen, das den Leser vollkommen in seinen Bann zieht. 4,5 / 5,0 Sterne.

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Extrem vorhersehbar
von Drachenfeuer am 19.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Farina de Waard wird als eine Entdeckung der Selfpublisher-Fantasy gefeiert. Mit dem „Vermächtnis der Wölfe“ wurde sie bekannt und gewann 2015 den Indiebuchpreis der Leipziger Buchmesse, bei welchem sie im Folgejahr selbst Juror gewesen war. „Jamil: Zerrissene Seele“ ist nun der Auftakt einer neuen Reihe der jungen, aufstrebenden Autorin. „Niemals... Farina de Waard wird als eine Entdeckung der Selfpublisher-Fantasy gefeiert. Mit dem „Vermächtnis der Wölfe“ wurde sie bekannt und gewann 2015 den Indiebuchpreis der Leipziger Buchmesse, bei welchem sie im Folgejahr selbst Juror gewesen war. „Jamil: Zerrissene Seele“ ist nun der Auftakt einer neuen Reihe der jungen, aufstrebenden Autorin. „Niemals hatte Jamil damit gerechnet, dass seine Verlobung mit Lezana ein Inferno solchen Ausmaßes auslösen würde.“ So beginnt das Abenteuer Jamils, ältester Sohn des Rätors der Handelsstadt Kas’Tiel. Denn die Stadt wird angegriffen und nur wenige können auf einem Schiff entkommen. Darunter sind auch Jamils Eltern und sein Bruder Balor. Sie stranden an einer fremden Küste, sind aber selbst dort nur Eindringlinge, die das Land der Ureinwohner an sich reißen. Jamil glaubt, dass sie einen friedlichen Neubeginn erleben dürfen, stattdessen wird er von Unbekannten erschossen. Doch statt tot zu bleiben, nisten sich ein heilender Geist und ein Dämon in seinem Körper ein, und retten ihm das Leben – nur, um zu bewirken, dass Jamil sowohl von seinen eigenen Leuten als auch den Ureinwohnern als Dämon verdammt wird. Im Grunde klingt das nach einer vielversprechenden Handlung, leider wird nicht viel daraus gemacht. Einen Großteil der Handlung über liegt Jamil schwer verwundet da, während er von dem Mädchen Ashanee, eine der Ureinwohner, beobachtet und umsorgt wird. Und natürlich, wie soll es anders sein, verlieben die beiden sich ineinander. Wir haben auch seit Romeo und Julia keine vergleichbare Liebesbeziehung erlebt. Die unglaublich vorhersehbare Liebesbeziehung ist nur ein Beispiel von vielen, die zeigen, dass die Handlung wesentlich flacher ist, als sie klingt. Wer Jamil erschossen hat, war sehr schnell ersichtlich, nachdem betont wurde, dass die Pfeile nicht von Ashanees Volk stammen und Balor nicht gerade Freund mit seinem Bruder, ja, regelrecht neidisch auf ihn war. Das ist wirklich schade, denn Potenzial lässt die Autorin eigentlich erkennen! Balor selbst ist wie viele andere Charaktere sehr einseitig und schablonenhaft gestaltet. Er ist förmlich besessen von seinem Hass auf seinen Bruder, was übrigens, weil hier das Worldbulding fehlt, nie wirklich glaubhaft dargestellt wird. Jamil hingegen nimmt es sehr bald heroisch hin, dass sowohl die Ureinwohner als auch seine eigenen Leute ihn als Dämon sehen. Die einzige „Rache“, die er an ihnen übt, ist, einmal des Nachts ein paar blutige Handabdrücke an den Türen zu hinterlassen. Am Schluss rettet er sogar beide Parteien voreinander, obwohl das einzige, was ihn an sie bindet, Ashanee ist, und er ihnen ansonsten nichts schuldet, jenen Leuten, die ihn mit Vorurteilen behafteten, ihn verstießen und misshandelten und sich nicht die Mühe machten zu überprüfen, ob er wirklich ein Dämon ist. Sowohl Handlung als auch Charaktere sind so schablonenhaft, dass im Prinzip kein Überraschungseffekt aufkommt. Die Neuankömmlinge nehmen Land in Besitz, das nicht ihres ist, und geraten damit mit den Ureinwohnern in Konflikt. Gleichzeitig haben sie ein gemeinsames Feindbild: den Dämon Jamil, der nur von Ashanee verstanden wird, die ihn eigentlich hätte ausspionieren sollen. Immerhin geht das Buch in seiner Symbolik auf die gegenwärtige Flüchtlingssituation soweit und sagt nicht, dass sich beide Partien gegen den gemeinsamen Feind verbünden, was sehr idealistisch gewesen wäre. Im Grunde hat das Buch eine sehr aktuelle Thematik und vertritt ein paar gute Ansichten, was immer lobenswert ist; es ist wichtig, dass ein Werk auch eine Aussage hat, um nicht völlig in die Belanglosigkeit abzudriften. Ebenso wird es sicher Leser geben, die eine Handlung wie diese mögen. Für mich war es jedoch eindeutig zu flach und die Charaktere zu einseitig. Es wäre zum Beispiel wesentlich interessanter geworden, hätte Jamil sich aggressiver und ablehnender gegenüber den Ureinwohnern als auch seinen eigenen Leuten gezeigt. Gerade gegen letztere, welche ihn ohne Wenn und Aber verstoßen haben, als ihre Seherin verkündete, dass er ein Dämon geworden sei. Die Flachheit drückt sich auch im Stil aus. Er ist annehmbar, nichts, das sich unangenehm lesen lässt. Er ist aber auch sehr gewöhnlich, manchmal mit Tendenzen zur Umgangssprache und ohnehin überwiegend eher einfach. Was tatsächlich sehr lobenswert ist, ist der oben zitierte erste Satz des Buches. Üblicherweise geht man bei solch einer Formulierung von einer gewissen Metaphorik aus und nicht davon, dass das Inferno wörtlich gemeint ist. Das war in der Tat sehr überraschend und kreativ. Leider muss auch das mit einem großen Aber versehen werden, denn es hätte dem Buch sehr gut getan, die Genesung Jamils einzukürzen und dafür zu einem früheren Zeitpunkt als dem Angriff auf Kas‘Tiel in die Handlung einzusteigen. Die Stadt brennt, wenige können fliehen, sie finden ein neues Heim, beginnen gerade, die ersten einfachen Hütten zu bauen und schon wird Jamil erschossen, um dann für wohl die Hälfte des Buches dahinzusiechen. Bevor er erschossen wird, ist einfach keine Luft für den Leser, die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander kennenzulernen oder eine Beziehung zu ihrer zerstörten Heimat aufzubauen. So nimmt es den Leser kaum mit, dass sie alles verloren haben. Und gerade in Bezug auf Balors Motive wäre es enorm wichtig gewesen, ihn näher kennen zu lernen, ehe Jamil erschossen wird. Stattdessen wird all das erst im Nachhinein gegeben, das Schreibprinzip „Show don’t tell“ also ungeschickterweise ins Gegenteil verkehrt. Das Buch ist kein völliger Reinfall. Gerade die Ansprüche an die Handlung und Charaktere sind ein sehr subjektiver Aspekt. Wie bereits betont wurde, gibt es bestimmt Leser, die so etwas gern lesen. Anspruchsvollere Leser werden allerdings wohl eher nicht in Lobeshymnen aufgehen. Suchen sie seichte Literatur für zwischendurch, könnten auch sie darüber nachdenken, zu „Jamil“ zu greifen. Das Buch ist annehmbar geschrieben und die Handlung, wenn auch nicht sonderlich originell, nicht die langweiligste.

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