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Janusmond

Thriller

(34)

"Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen -" Die französische Stadt Louisson leidet unter der Hexenhitze, als der Deutsche Leon Bernberg dort auftaucht, um nach seiner Zwillingsschwester Lune zu suchen. Diese hat vor zehn Jahren hier gelebt - und verschwand damals spurlos. Leon will sie nun offiziell für tot erklären lassen und bittet den Polizisten Christian Mirambeau um Hilfe. Doch durch Leons Erzählungen gerät auch Christian in den Bann der verschwundenen Fremden. Er beginnt Nachforschungen in dem Fall anzustellen - nicht ahnend, dass er damit sein eigenes Glück bereits verspielt hat ...
Portrait

Mia Winter ist das Pseudonym von Stefanie Koch, die 1966 in Wuppertal geboren wurde. Sie ist weit gereist und hat nach einem Studium in Frankreich lange dort gelebt. Heute wohnt sie als Autorin in Düsseldorf, der Stadt ihrer bekanntesten Romanfigur, des französischstämmigen Inspektors Lavalle.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 02.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8025-9790-9
Verlag Egmont LYX
Maße (L/B/H) 218/136/36 mm
Gewicht 448
Originaltitel Der dreizehnte Mond
Auflage 2. Auflage 2015
Buch (Paperback)
Fr. 21.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
12
16
5
1
0

Thriller mit dunkler Stimmung
von Ostsee_71 am 01.03.2016

Inhalt: Louisson: Der Deutsche Leon Bernberg reist in diesen südfranzösischen Ort auf der Suche nach seiner Zwillingsschwester Lune, die in zum Studium in diesen Ort kam und zu der vor 10 Jahren der Kontakt abgebrochen ist. Leon möchte Beweise sichern, um seine Schwester für tot erklären zu lassen. Leon... Inhalt: Louisson: Der Deutsche Leon Bernberg reist in diesen südfranzösischen Ort auf der Suche nach seiner Zwillingsschwester Lune, die in zum Studium in diesen Ort kam und zu der vor 10 Jahren der Kontakt abgebrochen ist. Leon möchte Beweise sichern, um seine Schwester für tot erklären zu lassen. Leon trifft auf den Polizisten Christian Mirambeau, der jedoch von der Geschichte und der Person Lunes so fasziniert ist, dass er anfängt, Nachforschungen zum Verbleib der jungen Frau anzustellen. Bald gibt es weitere Tote in dem Ort und stets läßt sich eine Verbindung zu Lune herstellen. Auch Christian kann sich der Faszination Lunes nicht entziehen und bringt sich und seine Familie selber in Gefahr. Meine Meinung: Das Cover mit seinem schwarzen Grundton und der schwarze Schnitt transportieren schon viel von der Stimmung des Buches, es ist eine düstere, bedrohliche, unheimliche. Leon, als Hauptperson ist vom Leser nie ganz einzufangen, immer hat man das Gefühl, da gibt es noch ein Geheimnis, es gibt viele Hinweise auf schlimme Erlebnisse in der Jugend und psychische Probleme. Obwohl dieses Buch eigentlich aus der Perspektive Leon geschrieben ist, konnte ich diesen Charakter nie richtig packen und hatte das Gefühl, da gibt es noch ein Geheimnis. Die dunkle Stimmung lässt das Buch aber auch nie langweilig werden, immer bleibt eine Unsicherheit und unterschwellige Bedrohung erhalten. Auch das Milieu, das Rotlichtviertel von Louisson, mit seinen Clubs und entsprechendem Publikum muss man mögen. Ich kann nur sagen, dass es mir schwer viel, eine Beziehung zu den einzelnen Personen aufzubauen, sie schienen mir alle etwas verschwommen und unklar. Dieses Buch ist von der Stimmung her ungewöhnlich und die Handlung hält einige unerwartet Wendungen bereit, die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite auf einem hohen Niveau. Ich kann das Buch empfehlen, aber es ist ein etwas anderer Thriller mit einer eigenen Stimmung.

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Janusmond
von Herbert Mangl aus Wien am 22.01.2016

Leon Bernberg ist auf der Suche nach seiner Zwillingsschwester Lune. Lune ist vor 11 Jahren nach Louisson gegangen um zu studieren. Seit 10 Jahren hat ihre Familie nichts mehr von ihr gehört. Nun ist die Mutter der beiden gestorben und hat Lune den Großteil ihres Vermögens hinterlassen. Leon möchte... Leon Bernberg ist auf der Suche nach seiner Zwillingsschwester Lune. Lune ist vor 11 Jahren nach Louisson gegangen um zu studieren. Seit 10 Jahren hat ihre Familie nichts mehr von ihr gehört. Nun ist die Mutter der beiden gestorben und hat Lune den Großteil ihres Vermögens hinterlassen. Leon möchte sie für tot erklären lassen, um über das Geld verfügen zu können. Eine reine Formsache, meint sein Freund und Anwalt. Doch er hat die Rechnung ohne Inspector Mirambeau gemacht. Der weigert sich, einfach so eine entsprechende Bestätigung auszustellen und beginnt zu recherchieren. Nach und nach kommt eine widersprüchliche und faszinierende Persönlichkeit zum Vorschein, von der nicht nur Leon Bernberg besessen zu sein scheint. Je mehr Mirambeau in Lunes Vergangenheit gräbt, desto stärker wird er in deren Bann gezogen und die Faszination der Janus-Zwillinge macht auch vor seiner Familie nicht halt. Die Suche nach Lune Bernberg ist anfangs eine harmlose Formsache und entwickelt sich im Laufe der Handlung in einen wahren Psychokrieg mit etlichen rasanten und unerwarteten Wendungen und einem nicht vorhersehbaren Ende. Spannend bis zur letzten Seite ist dies eines der bemerkenswertesten Bücher seit langem.

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genial
von Sylvia Mangl aus Wien am 20.08.2015

Leon Bernberg ist in das französische Louisson gereist, um seine Schwester Lune für tot erklären zu lassen. Lune kam vor elf Jahren hierher um zu studieren, seit zehn Jahren hat er nichts mehr von ihr gehört. Nun ist die Mutter der beiden gestorben und hat Lune den Großteil ihres... Leon Bernberg ist in das französische Louisson gereist, um seine Schwester Lune für tot erklären zu lassen. Lune kam vor elf Jahren hierher um zu studieren, seit zehn Jahren hat er nichts mehr von ihr gehört. Nun ist die Mutter der beiden gestorben und hat Lune den Großteil ihres Vermögens hinterlassen, Leon hat den Pfichtteil erhalten, der durchaus nicht zu verachten ist, aber warum auf das Geld verzichten, wenn Lune ohnehin nichts davon hat? Doch er hat die Rechnung ohne Inspektor Mirambeau gemacht. Dieser ist keineswegs bereit, Lune einfach so für tot zu erklären. Sein Credo lautet "Jeder Mensch verdient, dass man sich wenigstens ein bisschen kümmert". Er macht sich auf die Suche nach Spuren von Lune, rekonstruiert ihr Leben in Louisson und kommt einem finsteren Geheimnis auf die Spur und es sterben zwei Menschen aus Lunes Bekanntenkreis. Er ist hin- und hergerissen von ihrer extremen Persönlichkeit, die ihren Ursprung darin hat, sie und Leon im Zeichen des Janusmond geboren sind, in einem Monat mit zwei Vollmonden. Januszwillinge stehen unter keinem guten Stern und genau das sind Lune und Leon. Leon ist besessen von Lune, er kennt jeden ihrer Briefe auswendig und er will ihr Leben in Louisson minutiös nachvollziehen. Mirambeau verstrickt sich immer tiefen in Lunes und Leons Vergangenheit und bemerkt erst spät, dass Leon ihn manipuliert und auch vor seiner Familie nicht halt macht Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, niemals vorhersehbar und in Ausdruck, Stil und Aufbau wirklich gelungen.

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Janusmond
von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2015

„Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen …" Dieser Satz hat mich echt neugierig auf das Buch gemacht und meine... „Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen …" Dieser Satz hat mich echt neugierig auf das Buch gemacht und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ein spannender Krimi mit außergewöhnlichen Charakteren und einer Geschichte, die je nach Charaktersicht in einem immer neuen Licht erscheint. Es geht um Leon Bernberg, dessen Zwillingsschwester Lune vor zehn Jahren in Louisson, Frankreich verschwunden ist. Er möchte sie für tot erklären lassen, um an das Erbe seiner Mutter zu kommen, die ihr Haus seiner Schwester vererbt hat. Ungewöhnlich, da die Mutter und seine Schwester ein sehr schwieriges Verhältnis zueinander hatten. In Louisson nimmt sich der Polizist Christian Mirambeau dem Fall an. Er möchte erst mal Nachforschungen anstellen, bevor er Lune wirklich für tot erklären lässt. Diese Nachforschungen treiben Christian in das dunkelste Viertel Louissons und zeigen ihm Seiten an Menschen auf, die er nicht für möglich gehalten hat. Denn wie Lune zu sagen pflegte: "Jeder hat alle Eigenschaften in sich." Die meisten Menschen verstecken sie und möchten ein Bild von sich erstellen, das mit ihrem tiefsten Inneren nicht mehr viel gemeinsam hat. Und so verliert sich auch Christian Mirambeau und seine Frau ganz ungewollt in den Sog dieser Dunkelheit. Es beginnt eine interessante Reise durch die Psyche der Menschen. Am Ende wird alles noch einmal auf den Kopf gestellt und nichts scheint mehr so, wie man sich die Geschichte eigentlich vorgestellt hat. Die Geschichte wird aus der Sicht von Leon und Christian erzählt. Lunes Sicht kommt durch zahlreiche Briefe, die sie früher an Leon geschrieben hat, ans Tageslicht. Ich fand gerade dies gut und nicht langweilig, wie ich hier schon mal gelesen habe, dass die verschiedenen Sichten auf dieselbe Geschichte aufgezeigt werden, denn jeder hat seine eigene, ganz persönliche Sicht auf das Geschehene und keine davon gleicht sich, manchmal widersprechen sie sich sogar. Die Charaktere der Zwillinge Leon und Lune fand ich wirklich gut entwickelt und interessant. Christian Mirambeau und seine Frau fand ich hingegen etwas schwach und manches Handeln auch nicht realistisch, aber das ist nur meine eigene Meinung. Insgesamt fand ich das Buch sehr gelungen. Spannend, inspirierend und definitiv lesenswert.

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Was wirklich geschah...
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 06.07.2015

In dem Thriller "Janusmond" von Mia Winter finden wir einen Roman vor, der einem bereits beim Lesen den Buchrückentextes die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt: >> Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in... In dem Thriller "Janusmond" von Mia Winter finden wir einen Roman vor, der einem bereits beim Lesen den Buchrückentextes die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt: >> Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen ….<< Die französische Stadt Louisson leidet unter der Hexenhitze, als der Deutsche Leon Bernberg dort auftaucht, um nach seiner Zwillingsschwester Lune zu suchen. Diese hat vor zehn Jahren hier gelebt - und verschwand damals spurlos. Leon will sie nun offiziell für tot erklären lassen und bittet den Polizisten Christian Mirambeau um Hilfe. Doch durch Leons Erzählungen gerät auch Christian in den Bann der verschwundenen Fremden. Er beginnt Nachforschungen in dem Fall anzustellen nicht ahnend, dass er damit sein eigenes Glück bereits verspielt hat ... Der Protagonist Leon Bernberg reist ins südfranzösische Louisson um seine Zwillingsschwester Lune, die seit über zehn Jahren kein Lebenszeichen von sich gegeben hat, nun endlich für tot erklären zu lassen. Angeblich muss er für ihr Haus in Deutschland sorgen, deren Kosten ihm über den Kopf wachsen und nun endlich will er den letzten Schritt zur Amtlichen Todeserklärung gehen. Inspektor Christian Mirambeau ist kein Beamter, der schnellen Schritte, so muss Leon noch ein wenig in Louisen verweilen. Alsbald gibt es zwei Todesopfer, zwei Männer die in Verbindung mit Lune standen. Je weiter Christian ermittelt, desto tiefer gräbt er in einem Sumpf aus Lügen, Verstrickungen und unbeschreiblichen Abgründen, aus die es kaum mehr ein Zurück gibt…. Schon zu Beginn der Handlung war ich mehr als gefesselt von packendem Schreibstil und unheimlicher Handlung. Der Leser fragt sich unwillkürlich: Was ist mit Lune passiert? Sagt Leon die Wahrheit? Wir Christian diese herausfinden? So zog sich der Spannungsboden straff durch die gesamte Handlung hinweh durch. Auch hatte ich während des Lesens ständig dem südfranzösischen Flair vor Augen. Die Protagonisten sind überschaubar, einem mehr oder weniger sympathisch. Aber nicht nur die 412 Seiten voller unheimlicher Geschehnisse sind mir 5 von 5 Sternen wert, sondern auch das einmalige und absolut passend ausgewählte Cover, wie auch die schwarzen Seitenränder, die einem die dunkeln Geheimnisse noch dunkler wirken lassen. © esposa1969

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Was wirklich geschah...
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 06.07.2015

In dem Thriller "Janusmond" von Mia Winter finden wir einen Roman vor, der einem bereits beim Lesen den Buchrückentextes die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt: >> Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in... In dem Thriller "Janusmond" von Mia Winter finden wir einen Roman vor, der einem bereits beim Lesen den Buchrückentextes die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt: >> Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen ….<< Die französische Stadt Louisson leidet unter der Hexenhitze, als der Deutsche Leon Bernberg dort auftaucht, um nach seiner Zwillingsschwester Lune zu suchen. Diese hat vor zehn Jahren hier gelebt - und verschwand damals spurlos. Leon will sie nun offiziell für tot erklären lassen und bittet den Polizisten Christian Mirambeau um Hilfe. Doch durch Leons Erzählungen gerät auch Christian in den Bann der verschwundenen Fremden. Er beginnt Nachforschungen in dem Fall anzustellen nicht ahnend, dass er damit sein eigenes Glück bereits verspielt hat ... Der Protagonist Leon Bernberg reist ins südfranzösische Louisson um seine Zwillingsschwester Lune, die seit über zehn Jahren kein Lebenszeichen von sich gegeben hat, nun endlich für tot erklären zu lassen. Angeblich muss er für ihr Haus in Deutschland sorgen, deren Kosten ihm über den Kopf wachsen und nun endlich will er den letzten Schritt zur Amtlichen Todeserklärung gehen. Inspektor Christian Mirambeau ist kein Beamter, der schnellen Schritte, so muss Leon noch ein wenig in Louisen verweilen. Alsbald gibt es zwei Todesopfer, zwei Männer die in Verbindung mit Lune standen. Je weiter Christian ermittelt, desto tiefer gräbt er in einem Sumpf aus Lügen, Verstrickungen und unbeschreiblichen Abgründen, aus die es kaum mehr ein Zurück gibt…. Schon zu Beginn der Handlung war ich mehr als gefesselt von packendem Schreibstil und unheimlicher Handlung. Der Leser fragt sich unwillkürlich: Was ist mit Lune passiert? Sagt Leon die Wahrheit? Wir Christian diese herausfinden? So zog sich der Spannungsboden straff durch die gesamte Handlung hinweh durch. Auch hatte ich während des Lesens ständig dem südfranzösischen Flair vor Augen. Die Protagonisten sind überschaubar, einem mehr oder weniger sympathisch. Aber nicht nur die 412 Seiten voller unheimlicher Geschehnisse sind mir 5 von 5 Sternen wert, sondern auch das einmalige und absolut passend ausgewählte Cover, wie auch die schwarzen Seitenränder, die einem die dunkeln Geheimnisse noch dunkler wirken lassen. © esposa1969

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Abgündig und spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Minden am 27.05.2015

Janusmond von Mia Winter 385 Seiten Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen Die französische Stadt Louisson leidet unter... Janusmond von Mia Winter 385 Seiten Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen Die französische Stadt Louisson leidet unter der Hexenhitze, als der Deutsche Leon Bernberg dort auftaucht, um nach seiner Zwillingsschwester Lune zu suchen. Diese hat vor zehn Jahren hier gelebt - und verschwand damals spurlos. Leon will sie nun offiziell für tot erklären lassen und bittet den Polizisten Christian Mirambeau um Hilfe. Doch durch Leons Erzählungen gerät auch Christian in den Bann der verschwundenen Fremden. Er beginnt Nachforschungen in dem Fall anzustellen nicht ahnend, dass er damit sein eigenes Glück bereits verspielt hat. So der Inhalt des Buches. Die Hauptcharaktere entweder man liebt oder man hasst sie. Dazwischen gibt es nichts. Ich für meinen Teil mochte sie. Das Buch ist spannend geschrieben, zeitweise sehr detailliert was die Briefe und die vergangenheit betrifft. Aber genau das baut immer wieder die Spannung auf. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen weil es mich nicht mehr loslies. Ein düsterer Krimi den ich aber guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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Düster, irritierend, verstörend, anders, aber hochspannend!
von Katharina P. am 07.05.2015

„Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen …“ Die französische Stadt Louisson leidet unter der Hexenhitze, als der Deutsche... „Es wird Sie verändern! Wenn ich zu Ende erzählt habe, wird in Ihrer Welt nichts mehr so sein, wie es war. Etwas in Ihnen wird sich öffnen und Sie bereichern, aber etwas anderes wird für immer zerbrechen …“ Die französische Stadt Louisson leidet unter der Hexenhitze, als der Deutsche Leon Bernberg dort auftaucht, um nach seiner Zwillingsschwester Lune zu suchen. Diese hat vor zehn Jahren hier gelebt - und verschwand damals spurlos. Leon will sie nun offiziell für tot erklären lassen und bittet den Polizisten Christian Mirambeau um Hilfe. Doch durch Leons Erzählungen gerät auch Christian in den Bann der verschwundenen Fremden. Er beginnt Nachforschungen in dem Fall anzustellen – nicht ahnend, dass er damit sein eigenes Glück bereits verspielt hat ... Meine Meinung: Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch gepackt und nicht mehr losgelassen. Das sehr düstere Cover passt wunderbar zum Inhalt der Buches. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und kreiert eine sehr intensive Atmosphäre, der ich mich nur schwer entziehen konnte. Die Spannung wurde langsam, aber stetig aufgebaut und ab der Hälfte wurde es immer rasanter. Die Charaktere sind anders, haben ihre Ecken und Kanten, sind vielleicht manchmal auch nicht die, die sie vorzugeben zu sein bzw zu denen sie gemacht werden. Es ist nicht leicht, diese Charaktere zu verstehen, geschweige denn sich mit ihnen zu identifizieren. Doch ich fand es sehr spannend, mehr von ihnen zu erfahren. Für mich hätten die Charaktere nicht anders sein dürfen. Sehr spannend fand ich die Beobachtung in der Leserunde, wie stark das Buch polarisiert. Genau wie die beiden Januszwillinge Lune und Leon. Das Ende hat mich nicht mehr sonderlich überrascht, sondern mich mit einigen Fragen zurückgelassen. Fazit: Dieses Buch ist düster, irritierend, verstörend, anders, aber hochspannend! Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, auch wenn es mit Sicherheit nicht für Jedermann etwas sein wird.

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Janusmond
von oztrail am 01.05.2015

Erster Eindruck : Die Gestaltung des Buches ist hervorragend. Das schwarze Cover mit den roten Farbflecken außen und rot innen und das Buch ist rundherum schwarz, finde ich sehr gut. Die Buchseiten sind nicht rein weiß sondern beige. Also alles im allem TOP. Ich war von der Leseprobe schon... Erster Eindruck : Die Gestaltung des Buches ist hervorragend. Das schwarze Cover mit den roten Farbflecken außen und rot innen und das Buch ist rundherum schwarz, finde ich sehr gut. Die Buchseiten sind nicht rein weiß sondern beige. Also alles im allem TOP. Ich war von der Leseprobe schon sehr angetan und habe mich regelrecht auf den Roman gestürzt. Wollte wissen wie es weitergeht mit Leon und Luna Bernberg, die in einem Jahr geboren wurden wo es in einem Monat zweimal einen Vollmond gab. Ihr Geburtsmonat war auch der Monat mit den zwei Vollmonden, für die Großmutter war das Hexenwerk. Kurz zum Inhalt: Leon fährt nach Frankreich, nach Louisson um seine Zwillingsschwester Luna, die seit elf Jahren verschwunden ist, für tot erklären zulassen. Er braucht diese Toterklärung um an das Vermögen von Luna zu kommen, da ihre Mutter auf verstorben ist und Luna die Alleinerbin des Vermögens wurde. In Louission trifft Leon auf den smarten Inspektor Christian Mirambeau der im diese Bestätigung ausstellen sollte. Der Polizist ist aber der Meinung, dass jeder Mensch das Recht hat, das nach ihm gesucht wird. Leon ist nicht sehr begeistert davon. Christian Mirambeau fängt mit seinen Ermittlungen an und wird von Leon Bernberg in die Geschichte hineingezogen. Der Inspektor wist immer mehr fasziniert von der Zwillingsschwester Luna und den Briefen und Erzählungen die Leon zu besten gibt. Während der Recherchen zum Verschwinden von Luna passieren noch weitere Morde und es kommen abscheuliche Dinge zum Vorschein. Zweiter Eindruck: Das Cover passt zum Inhalt. Schwarz und brutal. Der Schreibstil der Autorin ist spannend, detailgetreu. Es gibt ein paar Passagen die für mich langatmig waren. Hier hatte ich das Gefühl, man müsste die Seiten füllen. Das Ende war so nicht vorhersehbar und doch überraschend. Im Großen und Ganzen ein gelungener Thriller der Spannung und Gänsehaut verursachen kann.

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Die zwei Seiten des Mondes
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2015

In Louisson hat die Hexenhitze die Menschen fest im Grif, als der Deutsche Leon Bernberg auf taucht und seine Zwillingsschwester Lune für töt erklären lassen willen. Doch seit er in Louisson ist hat er das Gefühl das Lune in seiner Nähe ist und auch der Polizist Chrisitian Mirambeau denn... In Louisson hat die Hexenhitze die Menschen fest im Grif, als der Deutsche Leon Bernberg auf taucht und seine Zwillingsschwester Lune für töt erklären lassen willen. Doch seit er in Louisson ist hat er das Gefühl das Lune in seiner Nähe ist und auch der Polizist Chrisitian Mirambeau denn er um Hilfe gebetten hatt ist von Lune in hin und weg. Doch schon nach kurzer Zeit werden zwei Männer töt aufgefunden, die einst in Lune verliebt/verfallen waren. Von an beginnt Chrisitian Nachforschungen über Lune und ihr Leben. Doch dabei fängt sein Leben an aus denn Bahnen zugeraden, aber weißt Leon mit all dem zu tun und lebt Lune vielleicht nocht? Von diesen Buch war ich gleich begeistert schon die Aufmachung ist viel versprechend, aber auch der Inhalt halt das was der Klappentext verspricht. Immer wenn gerade denkt man Lösung für das ganze kommt ein neues Puzzleteil dazu, auch hat man ständig das Gefühlt das Leon ein Geheimnis mit trägt und das auch nicht ein Lamm ist. Im Großen und Ganzen ist das Buch für alle die was die es lieben Gänzehaut zubekommen. Top Buch

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Ein Meister der Manipulation!
von Tina Bauer aus Essingen am 19.04.2015

Leon reist nach Frankreich um dort seine verschwundene Schwester Lune zu finden. Er trift dort auf den Ermittler Christian, der es sich zu seiner Aufgabe gemacht hat, dass nach einer vermissten Person zumindest einmal jemand richtig gesucht haben muss. In den heißen Gassen stellt Christian fest, das Leon verzweifelt... Leon reist nach Frankreich um dort seine verschwundene Schwester Lune zu finden. Er trift dort auf den Ermittler Christian, der es sich zu seiner Aufgabe gemacht hat, dass nach einer vermissten Person zumindest einmal jemand richtig gesucht haben muss. In den heißen Gassen stellt Christian fest, das Leon verzweifelt über den scheinbaren Verlust seiner Schwester ist und die Ermittlungen bringen ein Bild von Lune zu Tage, das Ermittler in seinen Bann zieht. Ein feines Geflecht aus Tätern und Opfern zieht sich durch den wirklich guten Psychokrimi, bei dem mal Gut zu Böse wird und sich das Blatt genauso schnell wieder wendet! Spannende Story, eindrucksvolle Charaktere , Meister der Manipulation und ein wirklich böser Zwilling!

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Abgründig, verstörend, intensiv!
von Inge Weis aus Pirmasens am 04.04.2015

Eine Geschichte, bei der man zunächst nicht weiß, worauf das ganze hinaus laufen soll. Doch dann wird es immer spannender. Es kommen Dinge heraus, die besser im Dunkeln geblieben wären und die ein ganz neues Licht auf manche Ereignisse werfen. Doch bei den Ermittlungen in der verruchten Halbwelt der... Eine Geschichte, bei der man zunächst nicht weiß, worauf das ganze hinaus laufen soll. Doch dann wird es immer spannender. Es kommen Dinge heraus, die besser im Dunkeln geblieben wären und die ein ganz neues Licht auf manche Ereignisse werfen. Doch bei den Ermittlungen in der verruchten Halbwelt der französische Stadt Louisson stößt der Polizist Christian Mirambeau auf eine Mauer des Schweigens – und auf Menschen, die nur ihren eigenen Gesetzen gehorchen …Das Zwielicht des Südens, beginnend im Musikerviertel der Stadt, durch schmale dunkle Gassen mit Häuser in stumpfem Grau, manche mit zugenagelten Fenstern, hin zum Hurenviertel von Louisson mit den geheimen Clubs in den Kellern leerstehender Häuser. Legen Sie ein neues Holzscheit ins Feuer und ziehen Sie das Telefonkabel aus der Wand. Diesen hochintelligenten Spannungsroman werden Sie verschlingen, ohne sich von der Stelle zu rühren. Das rätselhafte Verschwinden einer jungen Frau, vor 10 Jahren, einen charismatischen Ermittler, einen eventuellen Täter und ein mutmaßlicher Tatort in der unter extremer Hitze leitenden französischen Stadt Louisson. Lune Bernberg, die Zwillingsschwester von Leon Bernberg, sie kam im September vor elf Jahren nach Louisson, war an der Universität La Valuse um zu studieren, war in der Stadt angemeldet, war dort immatrikuliert und hatte eine carte de séjour. Im Juni des darauffolgenden Jahres ist sie spurlos verschwunden. Leon will sie nun offiziell für tot erklären lassen und bittet den Polizisten Christian Mirambeau um Hilfe. Doch durch Leons Erzählungen gerät auch Christian in den Bann der verschwundenen Fremden und stößt auf ein Szenario, das in seiner Unerbittlichkeit wie das Echo einer familiären Tragödie zu ihm dringt. Geschickt mischt die Autorin verschiedene Handlungsstränge zu einem Netz aus actionreicher Verbrechenermittlung und akribischer Polizeiarbeit und verknüpft in ihrem Roman mit dramatischer Raffinesse das Psychogramm einer zerstörten Familie mit mysteriöser Kriminalhandlung. Ein gelungener literarischer Schachzug. Mia Winter erzeugt Spannung auf höchstem Niveau, eine neue Minette Walters. Raffinierter Plot, ebenso sympathische wie authentische Charaktere, mitreißende Atmosphäre. Ein düsterer, toller, atmosphärischer Krimi, sehr empfehlenswert.

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Zwillingsbande
von HK1951/trucks am 04.03.2016

Leon Bernberg will nach dem Tod seiner Mutter das Elternhaus verkaufen, muss dafür aber zuerst seine Zwillingsschwester Lune für tot erklären lassen, die vor zehn Jahren verschwand. Ein guter Freund, Mark, rät ihm, zum letzten Ort zu reisen, von dem es ein Lebenszeichen gab. Wir lernen erstmal Lune ausführlicher kennen.... Leon Bernberg will nach dem Tod seiner Mutter das Elternhaus verkaufen, muss dafür aber zuerst seine Zwillingsschwester Lune für tot erklären lassen, die vor zehn Jahren verschwand. Ein guter Freund, Mark, rät ihm, zum letzten Ort zu reisen, von dem es ein Lebenszeichen gab. Wir lernen erstmal Lune ausführlicher kennen. Sie scheint ein sehr schwieriger Charakter zu sein, mit einem Hang zur Grausamkeit: so hat sie mal ein Kaninchen erwürgt. Sie hatte Leon irgendwie immer in ihrer Gewalt, er tat, was sie wollte. Ohne sie fühlt er sich merkwürdig leer... Wie ich schon nach der Leseprobe erwartet habe, war „Janusmond“ auch eine Art Charakterstudie, aber nicht so, dass es zuviel gewesen wäre oder gar störend, das nicht. Die Spannung war gegeben, wenn auch oft eher subtiler Natur, aber letztendlich konnte Mia Winter mich dann doch noch von sich überzeugen. Einige Längen hatte das Buch allerdings für mich, in denen ich nicht recht glaubte, dass die Geschichte noch voran gehen wird, aber die wurden auch teilweise wieder ganz gut ausgemerzt. Nur eben leider nicht alle gänzlich, daher ziehe ich einen Stern ab.

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Düsteres Kopfkino
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 06.01.2016

Die Zwillinge Lune und Leon wurden schon mit schlechtem Vorzeichen geboren, da sie in einem Monat mit dem so genannten Janusmond zur Welt kamen, das ist ein Monat, in dem zweimal Vollmond vorkommt und Kinder, die unter diesem Zeichen geboren wurden, tragen angeblich das Böse in sich, bzw. haben... Die Zwillinge Lune und Leon wurden schon mit schlechtem Vorzeichen geboren, da sie in einem Monat mit dem so genannten Janusmond zur Welt kamen, das ist ein Monat, in dem zweimal Vollmond vorkommt und Kinder, die unter diesem Zeichen geboren wurden, tragen angeblich das Böse in sich, bzw. haben eine gute und eine böse Seite. So hat vor allem Lune in ihrer Kindheit viel und oft unter ihrer Mutter zu leiden und die Kinder verbringen viel Zeit in Psychiatrien. Lune wandert als Erwachsene nach Frankreich aus, dort verschwindet sie im Alter von 28 Jahren spurlos im Örtchen Louisson. Zehn Jahre später taucht ihr Zwillingsbruder Leon dort auf und möchte sein Schwester für tot erklären lassen, unter anderem auch, um an das Erbe seiner Mutter zu gelangen. Doch der zuständige Ermittler unterzeichnet nicht einfach so, da Lune nur in Deutschland als vermisst gemeldet wurde und geht dem ganzen auf die Spur. Ich möchte bei diesem Buch zuerst mit dem Cover beginnen. Als das Buch ankam, packe es mein Mann aus und sagte nur: "wow, das sieht ja mal richtig genial aus". Dem kann ich nur zustimmen. Das dunkel gehaltene Cover mit dem wenigen rot verbreitet schon eine düstere Stimmung und läßt schon ein wenig auf den Inhalt des Buches Rückschlüsse ziehen, auch der schwarze Buchschnitt passt ausgezeichnet. Das Buch selber fand ich sehr gut, auch wenn es hier und da kleinere Längen hatte, ist es doch mitreißend geschrieben und die Autorin besitzt einen sprachlich sehr guten und flüssigen Schreibstil. Durch Elemente, wie z.B. den Leser mehr wissen zu lassen, als die Buchfiguren gelingt es ihr, den Leser noch mehr mit dem Buch zu verknüpfen. Es scheint dem Leser ganz klar zu sein, was da geschehen ist und doch wird alles ganz anders sein. Die Autorin legt sozusagen falsche Fährten, um sie dann doch ganz woanders hin zu führen. Die Darstellung der Charaktere ist auch glaubhaft gewesen. So fragt man sich zu Anfang noch, was es denn nun mit Leon auf sich hat und ob er denn nun der Gute oder der Böse ist. Und trotzdem mochte ich ihn von Anfang an nicht besonders. Lune lernt man durch ihre Briefe an Leon kennen und es hat doch schon zu einigem Entsetzen bei mir gesorgt, was diesem Mädchen angetan wurde. Dabei wird eher auf die Fantasie des Lesers zurückgegriffen, als auf blutige Details, doch das ist auch gar nicht nötig. Der Ermittler, Christian Mirambeau, ist für mich keine allzu starke Persönlichkeit und hier und da kam die Frage auf, ob dieser Mann wirklich so naiv sein kann. Alles in allem bleibt er mir zu farblos. Schade, da mir gerade Ermittler mit tiefgründiger Persönlichkeit besser gefallen. Alles in allem mochte ich das Buch, auch wenn ich gerade im Bereich des Thrillers atemberaubende Spannung bevorzuge. In diesem Buch blieb das doch leider ein bisschen zu oberflächlich, auch wenn ich dazu sagen muss, dass es trotz allem nichts für den empfindlichen Leser ist, denn auch ohne blutige Details hat man als Leser viele Bilder im Kopf. Das Buch erhält gute vier Sterne!

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Seelen, so schwarz wie die Nacht ...
von goat am 26.11.2015

Verstörend düster, der einzige Farbklecks sind die Fensterläden eines Haues, rot wie Blut. Selbst der Buchschnitt ist schwarz eingefärbt. Das äußere Erscheinungsbild des Buches entspricht genau dem, was sich zwischen den beiden Buchdeckeln befindet: eine Geschichte, die menschliche Abgründe offenbart, aber die trotz ihrer unsympathischen Protagonisten in den Bann... Verstörend düster, der einzige Farbklecks sind die Fensterläden eines Haues, rot wie Blut. Selbst der Buchschnitt ist schwarz eingefärbt. Das äußere Erscheinungsbild des Buches entspricht genau dem, was sich zwischen den beiden Buchdeckeln befindet: eine Geschichte, die menschliche Abgründe offenbart, aber die trotz ihrer unsympathischen Protagonisten in den Bann zu ziehen vermag. Louisson, eine Stadt in Frankreich, an einem heißen Sommertag: Der Polizist Christian Mirambeau wird von Leon Bernberg aufgesucht, einem Deutschen, der seine vor zehn Jahren in Louisson spurlos verschwundene Zwillingsschwester Lune für tot erklären lassen möchte. Doch Mirambeau, misstrauisch geworden, warum nie jemand nach der jungen Deutschen gesucht hat und auch niemand sie als vermisst meldete, kann und will diese Bescheinigung nicht einfach ausstellen, ohne den Fall noch einmal aufzurollen. Er macht sich auf die Suche und, unterstützt durch die Erzählungen Leons, gerät auch er in den Bann dieser ihm fremden Frau. Schon bald muss er einsehen, dass seine Suche eine gefährliche Richtung einschlägt, je mehr er über Lune erfährt. Und dann taucht die erste Leiche auf … Mia Winter versteht es, ihre Leser auf eine doch sehr unangenehme Art und Weise zu fesseln. Stück für Stück enthüllt sie das grausame Geheimnis, welches die beiden Zwillinge umgibt und mit jeder Seite steigt die Spannung ins Unermessliche. Es ist einfach ungewöhnlich, von Protagonisten gleichzeitig so abgestoßen und doch so fasziniert zu sein. Der Autorin sind die Beschreibungen der örtlichen Begebenheiten so gut gelungen, dass ich das Gefühl hatte, die Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten, aber immer mit genügend Abstand, denn dort ist von Orten die Rede, denen möchte man lieber keinen Besuch abstatten. "Janusmond“ ist Gänsehaut-Feeling pur. Gestört hat mich nur die stellenweise sehr übertrieben dargestellte naive Art von Christian Mirambeau. Auch der schwarze Buchschnitt war keine ganz so glückliche Wahl. Die Seiten klebten noch regelrecht zusammen und das hat beim Umblättern doch extrem gestört. Für den nervenaufreibenden Thriller gibt es von mir vier Sterne und ich würde gern ein weiteres Werk von Mia Winter zur Hand nehmen.

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Die dunkle Seite des Mondes
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 28.10.2015

Leon fährt nach Louisson in Südfrankreich, um seine Schwester für tot erklären zu lassen. Diese ist hier vor 10 Jahren verschwunden. Die beiden sind Zwillinge und auf eine merkwürdige Art miteinander verbunden. Doch Christian, der Inspektor, beginnt nachzuforschen. Er möchte zumindest einmal gründlich nach Lune suchen, da das bisher... Leon fährt nach Louisson in Südfrankreich, um seine Schwester für tot erklären zu lassen. Diese ist hier vor 10 Jahren verschwunden. Die beiden sind Zwillinge und auf eine merkwürdige Art miteinander verbunden. Doch Christian, der Inspektor, beginnt nachzuforschen. Er möchte zumindest einmal gründlich nach Lune suchen, da das bisher anscheinend noch niemand getan hat. Es lag noch nicht einmal eine offizielle Vermisstenanzeige vor. Je mehr er über Lune erfährt, um so mehr wird er in ihren Bann gezogen. Obwohl er sie nur aus Erzählungen kennt, ist er fast von ihr besessen. Doch auch Leon, schafft es, sich in das Leben von Christans Familie zu schleichen. Anfangs erscheint Leon einfach als ein Bruder, der von seiner Schwester Abschied nehmen möchte. Doch schnell wird klar, dass viel mehr dahinter steckt. Nicht nur, dass seine Frau und sein bester Freund und Anwalt an das beträchtliche Erbe Lune´s wollen. Leon hat ganz andere Absichten. Und im Laufe des Buches tun sich gewaltige Abgründe auf. Leon lebte einige Zeit in einer geschlossenen Anstalt, genau wie seine Schwester in jungen Jahren. Über die Jahre hat er von Lune etliche Briefe erhalten, die er alles auswendig kennt. Nur den letzten hat er nie erhalten, bis ihn ein Pflgeger für ein gewissen Entgeld besorgt hat. Leon intrigiert und manipuliert Christian und dessen Frau Jeanne vom Feinsten. Immer wieder tauchen kleine Hinweise auf, dass Leon tiefer in die Geschichte verstrickt ist, als zuerst angenommen. Er weiß viel mehr über Lunes ausschweifendes Leben in Frankreich, als er zugibt. Er weiß, in welchen dunklen Spelunken und Bars sie herumgezogen ist. Es stellt sich heraus, dass Lune ihren Seelenverwandten gefunden hat und beide zusammen die Stadt verlassen haben. Alle sollten glauben, sie wären einfach verschwunden. Und am Ende findet Leon Lune´s Grabstein und bringt sich selbst um. Doch ist Lune wirklich tot? Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Mia Winter nimmt einen direkt mit. Die Geschichte beginnt relativ harmlos. Wegen einer Erbschaft will Leon seine seit zehn Jahren verschwundene Schwester für tot erklären lassen. Doch er will die Erbschaft eigentlich gar nicht. Er glaubt, dass Lune noch lebt und möchte sie finden. Indem er dem Inspektor gegenüber aus Lunes Briefen rezitiert, erfährt der Leser quasi aus erster Hand, was sie alles getrieben hat. Auch die schlimme Kindheit kommt ans Licht, eine Mutter, die ihre Tochter hasst, sie mit heißem Tee verbrüht, sie ihn eine Schule für minderbegabte steckt, obwohl sie das Gegenteil ist und die ihr nicht glaubt, dass der liebe Nachbar das Mädchen vergewaltigt hat. Es kommen einige solche Abgründe ans Licht. Anfangs glaubt man, Lune wäre der dunkle Teil der beiden Zwillinge. Sie gehört nirgends richtig hin und erst als sie Sergio kennenlernt, kommt sie auch bei sich selbst an. Es war eine lange und schmerzhafte Suche, doch am Ende konnte sie sich befreien. Im Gegensatz zu Leon. Er ist manipulativ und grausam. Er hat zugesehen, wie seine Schwester vergewaltigt wurde, ohne Hilfe zu holen oder wenigstens hinterher etwas zu sagen. Und Jahre später ist er selbst der Drahtzieher bei Lune´s Vergewaltigung. So gesehen ist es gerade recht, dass er sich selbst das Leben nimmt. Doch warum ist er so wie er ist. Ist es nur die Erziehung und das Verhalten der Mutter und Großmutter oder ist es es tatsächlich vorherbestimmt? Kinder, die in einem Monat mit zwei Vollmonden geboren werden, können schließlich nicht normal sein. Und schon gar nicht Zwillinge. Und ist Leon tatsächlich schizoid oder eben doch einfach nur bösartig? Diese Fragen bleiben eigentlich offen, wobei das dem Buch keinen Schaden beibringt. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist das Ende. Die ganze Geschichte über wird der Spannungsbogen aufrechterhalten, um dann am Ende sehr aprubt abzufallen. Irgendwie hatte ich den Eindruck, das Buch muss jetzt schnell fertig werden. Es ist irgendwie abgehackt und plötzlich. Ein bisschen besser verpackt wäre der Schluss perfekt gewesen. So fehlt mir einfach irgendetwas, wobei ich es nicht wirklich benennen kann. Das Cover ist sehr passend gewählt. Es zeigt eine dunkle Gasse, die sicher das Hurenviertel von Louisson darstellen soll, wo ein großer Teil der Geschichte spielt. Und so dunkel wie diese Gasse sind teilweise die Abgründe der Menschheit, die in diesem Buch zu Tage treten. Fazit ------- Für Psycholiebhaber ein absolutes Muss! Nur das Ende hätte wie gesagt etwas runder ausfallen können. Ich werde sicher nach weiteren Büchern von Mia Winter Ausschau halten!

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Janusmond
von Tamaru am 16.08.2015

Als Leon Bernberg nach Louisson reist, um seine seit zehn Jahren verschwundene Schwester Lune für tot erklären zu lassen, ahnt er nicht, welche Geister er damit heraufbeschwört. Der Kommissar bei dem er vorstellig wird will nicht so einfach eine Bescheinigung ausstellen, sondern sich den Fall von damals nochmal genauer ansehen.... Als Leon Bernberg nach Louisson reist, um seine seit zehn Jahren verschwundene Schwester Lune für tot erklären zu lassen, ahnt er nicht, welche Geister er damit heraufbeschwört. Der Kommissar bei dem er vorstellig wird will nicht so einfach eine Bescheinigung ausstellen, sondern sich den Fall von damals nochmal genauer ansehen. Und je tiefer er gräbt, desto mehr ist er davon überzeugt dass Lune noch am Leben ist. Als kurz darauf zwei Männer sterben die Lune verfallen waren, ist Christian längst im Bann von Lune. Er setzt sein eigenes Glück aufs Spiel um herauszufinden, was vor zehn Jahren wirklich mit Lune passiert ist. Eine Klasse Story, die so mitreißend geschrieben ist, dass die Spannung während des ganzen Buches erhalten bleibt. Lange tappt man selbst im Dunkeln was die Lösung des Falls angeht. Leon Bernberg und Christian Mirambeau, die beiden Hauptprotagonisten sind sehr gut dargestellt, beide auf ihre Art sympathisch und glaubhaft. Leon fand ich persönlich so gut beschrieben, dass ich mich gut in ihn und seine Geschichte hineinversetzen konnte. Er tat mir leid, weil er so unter dem Verlust der Schwester litt, obwohl sie ihn sein ganzes Leben über beherrscht hat. Das Ende war deshalb sehr überraschend für mich, bei längerem Nachdenken jedoch erschien es mir schlüssig.

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Wer ist hier der kranke Geist
von LinaLiestHalt am 01.06.2015

Leon Bernberg reist ins südfranzösische Louisson, um seine seit zehn Jahren verschollene Zwillingsschwester Lune von Amts wegen für tot erklären zu können. Vor Ort gerät er an den pflichbewussten Polizisten Christian Mirambeau, der den Fall neu aufrollt und seine eigenen ermittlungen anzustellen beginnt. Je länger beide Männer auf den... Leon Bernberg reist ins südfranzösische Louisson, um seine seit zehn Jahren verschollene Zwillingsschwester Lune von Amts wegen für tot erklären zu können. Vor Ort gerät er an den pflichbewussten Polizisten Christian Mirambeau, der den Fall neu aufrollt und seine eigenen ermittlungen anzustellen beginnt. Je länger beide Männer auf den Spuren der eigenwilligen, provozierenden und faszinierenden Lune wandeln, desto mehr geraten sie in ihren Bann. In der Hexenhitze, die in den folgenden Tagen über Louisson hereinbricht, geschehen plötzlich schreckliche Morde, die mit Lunes Erlebnissen in dem Sommer, in dem sie spurlos verschwand, in Zusammenhang zu stehen scheinen. Je tiefer sich Mirambeu in die Abgründe dieses Falls und seiner Heimatstadt hinabwagt, desto mehr verstrickt er sich in die perfiden Manipulationen eines kranken Geistes und verspielt fast sein eigenes Glück ... Mia Winters "Janusmond" ist auf verstörende Weise großartig. Die Vision der doppelgesichtigen Januszwillinge vermischt sich mit der brütenden Hitze dieses Sommers zu einer gewaltigen Spannung. Das intelligente Verwirrspiel, was sich zwischen den Seiten entspinnt, fesselt und stößt gleichzeitig auch ab. Man möchte nicht weiterlesen, nicht in die krakne Gedankenwelt eines nach außen hin reichlich normalen Menschen blicken, und kann doch nicht aufhören. Die Spannung steigert sich konstant und lässt einen zum Ende hin atmenlos zurück. Was ich mir aber gewünscht hätte, wäre eine ausführlichere Auflösung der Tat und der zu ihr führenden Begegnungen gewesen, die zu Lunes Verschwinden führt. So bleiben die Mordopfer in diesem Buch, die alles andere als unschulgige Opfer sind, etwas blass. Auch lässt sich Christians Frau für meinen Geschmack etwas zu leicht von dem Charme und den Zweifel aufwerfenden Fragen ihrer Hausgastes verleiten. Letzten Endes aber bleibt die Geschichte aufregend und brutal. Die Schilderungen der kranken Folter in der Kellerbar sind nur schwer zu ertragen. Sie legen die kränkesten Bedürfnisse der Menschen offen. Die Covergestaltung ist eine Wucht. Das surrelae Licht und die trist wirkende Gasse mit dem über ihr stehenden dunklen Mond vermittelt eine bedrückende, unheilschwangere Stimmung. Die roten Akzente sorgen für den nötigen Schliff. Der schwarze Buchschnitt ist raffiniertes Beiwerk. Abschließend kann ich sagen, dass ich, einmal von der Geschichte gefangen, nicht mehr von ihr ablassen konnte. Der Sog, den die Vorahnungen und die Gewalt dieses Buches erzeugen, ist auf abstoßende Weise fesselnd. Man ist gefangen im Netzt der Manipulationen und wird letztlich doch allein gelassen mit der Frage, wer hier die Wahheit sagt und wer der große Manipulator ist.Die allerletzte Aussage trifft es genau: Wer weiß schon, wer gerade die wahren Verrückten sind, es kommt immer auf den Standpunkt an.

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Abgründe
von leseratte1310 am 07.05.2015

Leon Bernberg taucht auf der Polizeistation von Louisson auf, um seine Schwester Lune, die vor zehn Jahren in diesem Ort spurlos verschwand, weil er seine Zwillingsschwester für tot erklären lassen will. Dazu benötigt er nur einen Schrieb von dem Polizisten Christian Mirambeau. Doch Mirambeau will das Papier nicht so... Leon Bernberg taucht auf der Polizeistation von Louisson auf, um seine Schwester Lune, die vor zehn Jahren in diesem Ort spurlos verschwand, weil er seine Zwillingsschwester für tot erklären lassen will. Dazu benötigt er nur einen Schrieb von dem Polizisten Christian Mirambeau. Doch Mirambeau will das Papier nicht so einfach ausstellen, er will erst nach Lune suchen. Bei seinen Nachforschungen wird er immer mehr in die Geschichte der Zwillinge hineingezogen und begibt sich damit in eine Gefahr, von der er nichts ahnt. Die Geschichte wird ruhig und sehr bildhaft erzählt. Von Anfang an hat man ein etwas gruseliges Gefühl, das einen auch schon beim Betrachten des Covers befällt. So nach und nach erfährt man die Geschichte der Familie Bernberg. Dies ergibt sich sowohl aus den Ermittlungen, die Christian führt, aus den Gedanken Leons, als auch aus Briefen, die Lune ihrem Bruder vor zehn Jahren schrieb. Lune wurde missbraucht und von der Mutter gedemütigt und misshandelt. Wen wundert es da, dass sie dann einfach verschwand. Leon wirkt nach außen unauffällig und nett, aber auch er hat seine dunklen Seiten. Er war in der Psychiatrie, kommt nur klar mit seinen Tabletten und will nun Zugriff auf das Erbe, was nur zusammen mit der Schwester möglich ist. Mirambeau ist ziemlich vertrauensselig und nimmt Leon, der ihm ja fremd ist, sogar mit in seine Familie. Keiner der Protagonisten war mir sympathisch und mit keinem konnte ich mitfühlen. Die Atmosphäre während der Geschichte ist düster und beklemmend. Die Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen, auch wenn das Ende vorhersehbar ist. Ein spannender und erschreckender Thriller.

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Der Mond mit den zwei Gesichtern
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 30.04.2015

Leon Bernberg fährt nach Louisson, einem kleinen Ort in Südfrankreich, um dort seine Zwillingsschwester Lune für tot erklären zu lassen. Sie verschwand vor zehn Jahren, nachdem sie sich dort an der Universität eingeschrieben hatte und dort studieren wollte. Leon verband mit ihr eine innige Beziehung, doch nun möchte er... Leon Bernberg fährt nach Louisson, einem kleinen Ort in Südfrankreich, um dort seine Zwillingsschwester Lune für tot erklären zu lassen. Sie verschwand vor zehn Jahren, nachdem sie sich dort an der Universität eingeschrieben hatte und dort studieren wollte. Leon verband mit ihr eine innige Beziehung, doch nun möchte er sich von der quälenden Hoffnung befreien, sie je wieder zu sehen. Doch der Polizist Christian Mirambeau, der Leons Bitte entgegennimmt, macht sich auf Lunes Spuren, denn nach jedem Menschen sollte intensiv gesucht werden, wenn er verschwindet. Christian beginnt Nachforschungen anzustellen, lernt Lunes Geschichte und ihren Charakter kennen, setzt sich auch mit Leons Geschichte auseinander. Mehr und mehr wird er in den Sog der Ereignisse hineingezogen, nicht ahnend, in welche Gefahr er sich und seine Familie damit begibt. Als ich dieses Buch in den Händen hielt, bin ich zunächst erschrocken, weil es so schwarz daher kam: Diese Farbe dominiert auf dem Cover, durchbrochen nur von etwas Rot und Grau, selbst der Schnitt ist schwarz eingefärbt. Das würde mich vermutlich im Buchladen eher abschrecken. Die Erzählung ist in Tage gegliedert, so dass die Geschichte selbst knapp zwei Wochen umfasst im sommerheißen Louisson in Südfrankreich. Neben den laufenden Ermittlungen wird Lunes Geschichte nachvollzogen in den Briefen, die sie ihrem Bruder vor zehn Jahren schrieb. Nur allmählich versteht der Leser, was Lune damals erlebt hat. Nach und nach gibt der Autor preis, was hinter Leons Geschichte steht, die vielen Andeutungen summieren sich bis fast zum Schluss, werden immer erschreckender und bauen damit immer mehr Spannung auf. Für jedes Rätsel, das der Kommissar löst, tut sich sofort mindestens ein neues auf, und nichts ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Man spürt den „Janusmond“ im Verlauf der Ermittlungen immer mehr, seine düstere Atmosphäre und das Erschreckende seiner Auswirkungen. Letztendlich muss ich einen Stern abziehen dafür, dass mancher Handlungsstrang nicht ganz aufgelöst wurde, zumindest blieben für mich einige Fragezeichen übrig. Doch wegen dem ganz eigenen Sog ist es eindeutig empfehlenswert.

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