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Jürgen Bartsch - Selbstbildnis eines Kindermörders

Selbstbildnis eines Kindermörders

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Im Juni 1966 berichteten alle deutschen Zeitungen auf Seite eins über die Verhaftung eines 19jährigen Metzgergesellen namens Jürgen Bartsch, der zwischen 1962 und 1966 auf unvorstellbar grausame Weise vier Schuljungen missbraucht und zu Tode gequält hatte. Paul Moor nimmt als Korrespondent und Berichterstatter an dem Prozess in Wuppertal teil und beginnt infolge dessen eine Korrespondenz mit dem Angeklagten. Und Jürgen Bartsch fasst Vertrauen. Er antwortet und schreibt sich alles von der Seele, was ihn zum Opfer und zum Täter gemacht hat. In über 8 Jahren, bis kurz vor Bartschs Tod, sammelt Paul Moor Hunderte von Briefen - das erschütternde Selbstbildnis eines vierfachen Kindermörders, wie es die Literatur bislang nicht kannte. Mittlerweile existieren drei Bühnenfassungen dieses verstörenden "document humain", die erfolgreich gespielt werden.
Portrait
Paul Moor (* 3. März 1924 in El Paso, Texas; † 11. Oktober 2010 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Fotograf und Musikkritiker US-amerikanischer Herkunft, der in Berlin-Wilmersdorf lebte, auf Deutsch und Englisch publizierte und als ein Vermittler zwischen US-amerikanischer und deutscher Kultur gesehen wird. 2004 bekam er das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen, womit sein Beitrag zu den deutsch-US-amerikanischen Kulturbeziehungen gewürdigt wurde. Paul Moor galt in seiner Jugend als musikalisches Wunderkind. Er studierte Klavier an der Juilliard School of Music und der Universität von Texas. Den Plan, eine Laufbahn als Konzertpianist einzuschlagen, gab er jedoch 1947 auf und wandte sich dem Journalismus zu.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 01.03.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-61482-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 191/126/29 mm
Gewicht 360
Abbildungen mit Foto
Auflage 2
Verkaufsrang 36.194
Buch (Taschenbuch)
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Eigentlich 5 Sterne, aber...
von Nadja aus NÖ am 13.12.2015

...ich wage es nicht, 5 Sterne für eine Chronik eines Kindermörders zu vergeben, das empfinde ich irgendwie als sehr makaber. Was unterscheidet J. Bartsch's Kindheit von z.B. einem Andreas Altmann? Der eine wurde zum sadistischen Kindermörder, der andere ein Reiseautor. Wo im Leben ist die Grenze, wann wird der... ...ich wage es nicht, 5 Sterne für eine Chronik eines Kindermörders zu vergeben, das empfinde ich irgendwie als sehr makaber. Was unterscheidet J. Bartsch's Kindheit von z.B. einem Andreas Altmann? Der eine wurde zum sadistischen Kindermörder, der andere ein Reiseautor. Wo im Leben ist die Grenze, wann wird der Schalter umgelegt? Was war es, das mich mit meinem persönlichen Alptraum in Kindheit und Jugend nie auf die falsche Seite kippen ließ? Kommt der Mensch schon böse zur Welt? Sollte man Kindermörder wie Bartsch lebenslang in ein dunkles Loch sperren, ihr verursachtes Leid selbst erfahren lassen, oder doch nur niedermeucheln? Seit ich Paul Moors Buch und die vielen Briefe Bartsch's gelesen habe, rattert mein Hirn - ich weiß noch nicht mit welchem Ergebnis. Ich bin durch Zufall, einem Hinweis in einem Buch von Alice Miller auf J. Bartsch gestoßen. Wer sich für Psychoanalyse oder, wie A.Miller es nennt, Kindheitsforschung interessiert, findet in dieser Chronik vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß. Sehr interessantes Werk und auch für nicht-Psychoanalytiker leicht verständlich.

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