orellfuessli.ch

Jugend ohne Gott

(2)

Unmittelbar nach seinem ersten Erscheinen 1937 wurde Ödön von Horváths Jugend ohne Gott in mehrere Sprachen übersetzt und machte Horváth international bekannt. Im selben Jahr wurde sie von Thomas Mann empfohlen, und Hermann Hesse schrieb über die Erzählung : »Sie ist grossartig.« Es geht in ihr, so Alfred Döblin, um »eine Schule, eine mehr oder weniger verrohte Jugend, an ihr ein Lehrer, der ein Gewissen hat, sich verleugnen muss und schliesslich nicht mehr kann«.Und Klaus Mann erblickte in Jugend ohne Gott »alle geheimnisvollen eigenschaften und Reize der wirklichen Dichtung«.

Portrait

Ödön Horváth wurde am 9. Dezember 1901 in SuSak, einem Vorort von Fiume dem heutigen Rijeka/Kroatien, geboren und starb am 1. Juni 1938 in Paris. Seine Kindheit verbrachte er in Belgrad, Budapest, Pressburg und München. 1920 begann Horvath Gedichte zu schreiben. Die meisten seiner Manuskripte aus dieser Zeit vernichtete er jedoch. Den ersten grossen Erfolg hat er mit seinem Stück Die Bergbahn, welches1929 in Berlin uraufgeführt wurde. Weitere Erfolge bleiben nicht aus. Für sein Bühnenstück Geschichten aus dem Wiener Wald bekommt er den Kleist-Preis. Der Roman Jugend ohne Gott wird imJahr 1991 von Michael Knof für die Deutsche Film AG (DEFA) inszeniert und ist in der filmedition suhrkamp erhältlich.

Zeittafel

1901
Geburt als Edmund (Ödön) Josef von Horváth, erster Sohn des Diplomaten Dr. Edmund Josef von Horváth (18741950) und Maria Hermine, geb. Prehnal (1882-1959) Horváth beschreibt seine Herkunft später folgendermassen: »Sie fragen mich nach meiner Heimat, ich antworte: ich wurde in Fiume geboren, bin in Belgrad, Budapest, Pressburg, Wien und München aufgewachsen und habe einen ungarischen Pass - aber: >Heimat< ? Kenn ich nicht. Ich bin eine typisch alt-österreichisch-ungarische Mischung: magyarisch, kroatisch, deutsch, tschechisch - mein Name ist magyarisch, meine Muttersprache ist deutsch« (Bd. II, S. 184)

1902
Familie Horváth zieht nach Belgrad um, wo ein Jahr später der Bruder Lajos von Horváth zur Welt kommt.

1908
Umzug der Familie Horváth nach Budapest, wo ein Hauslehrer Ödön in ungarischer Sprache unterrichtet.

1909
Sein Vater, im Frühjahr in den Adelsstand erhoben, wird im Herbst nach München versetzt; doch Ödön selbst bleibt in Budapest und besucht dort das erzbischöfliche Internat.

1913
Ödön zieht zu den Eltern und besucht die dritte Klasse des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums, ehe er im folgenden Jahr auf das Realgymnasium wechselt. Seine Zensuren sind nicht die besten (vgl. Mat. IV, S. 32), überdies kommt es mit dem Religionslehrer Dr. Heinzinger zu Differenzen, die sich später in Horváths Werk niederschlagen. Im Rückblick auf diese Jahre schreibt Horváth: »Während meiner Schulzeit wechselte ich viermal die Unterrichtssprache und besuchte fast jede Klasse in einer anderen Stadt. Das Ergebnis war, dass ich keine Sprache ganz beherrschte. Als ich das erste Mal nach Deutschland kam, konnte ich keine Zeitung lesen, da ich keine gotischen Buchstaben kannte, obwohl meine Muttersprach die deutsche ist. Erst mit vierzehn [!] Jahren schrieb ich den ersten deutschen Satz« (Bd. II, S. 183)

1915
Sein Vater wird von der Front abberufen und erneut nach München beordert. Später schreibt Ödön über diese Jahre: »An die Zeit vor 1914 erinnere ich mich nur, wie an ein langweiliges Bilderbuch. Alle meine Kindheitserlebnisse habe ich im Kriege vergessen. Mein Leben beginnt mit der Kriegserklärung« (ebd.).

1916
Umzug der Familie nach Pressburg, wo Ödön wieder eine ungarische Schule besucht. Er beginnt zu schreiben, doch nur das Gedicht »Luci in Macbeth. Eine Zwerggeschichte von Ed. v. Horváth« bleibt erhalten.

1918
Vor Kriegsende wird der Vater erneut nach Budapest berufen, so dass Ödön die Nachkriegswirren in der ungarischen Hauptstadt erlebt, sich dort stark für die machtpolitischen Kämpfe interessiert und sich schliesslich im Galilei-Kreis engagiert, einer Gruppe junger Leute, die mit Begeisterung die national-revolutionären Werke von Endre Ady (1877-1919) liest.

1919
Während der Vater im Frühjahr zurück nach München versetzt wird, kommt Ödön in die Obhut seines Onkels Josef Prehnal (1875-1929) - dem Vorbild des Rittmeisters in Geschichten aus dem Wiener Wald - in Wien, wo er das Privatgymnasium der Salvatorianer besucht. Nach dem Abitur im Sommer zieht auch er wieder nach München, immatrikuliert sich im Herbst an der Ludwig-Maximilians-Universität und besucht psychologische, literatur-, theater- und kunstwissenschaftliche Seminare bis zum Wintersemester 1921/22.

1920
Ödön beginnt Gedichte zu schreiben. Daneben lernt er »durch einen Zufall« (Bd. II, S. 199) den Komponisten Siegfried Kallenberg (1867-1944) kennen, auf dessen Anregung die Pantomime Das Buch der Tänze entsteht. Über seinen Werdegang als »Literat« berichtet er später in einem Radiointerview: »Ich besuchte 1920 in München die Universität und hatte, wie man so zu sagen pflegt, Interesse an der Kunst, hatte mich selber aber in keiner Weise noch irgendwie künstlerisch betätigt - nach aussen hin - innerlich, mit dem Gedanken schon, da sagte ich mir: Du könntest doch eigentlich Schriftsteller werden, du gehst doch zum Beispiel gern ins Theater, hast bereits allerhand erlebt, du widersprichst gern, fast dauernd, und dieser eigentümliche Drang, das was man so sieht und erlebt und vor allem: was man sich einbildet, dass es die Anderen erleben, niederzuschreiben, den hast, du auch - und dann weisst du auch, dass man nie Konzessionen machen darf und dass es dir immer schon gleichgültig war, was die Leute über dich geredet haben - und so hatte ich eigentlich schon auch das, was pathetische Naturen als die >Erkenntnis einer dichterischen Mission< bezeichnen« (ebd., S. 198 f.).

1922
Das Buch der Tänze wird mit zwei anderen Werken konzertant aufgeführt und erscheint anschliessend in einer Auflage von 5oo Exemplaren im Münchner EI Schahin Verlag. 1926 kauft Ödön die Restauflage mit Hilfe seines Vaters auf und vernichtet sämtliche Exemplare. Horváth war sich anfänglich keineswegs sicher, ob er als Schriftsteller arbeiten sollte oder nicht, denn im Rückblick bemerkt er: »Ich versuchte es noch mit allerhand mehr oder minder bürgerlichen Berufen - aber es wurde nie etwas Richtiges daraus - anscheinend war ich doch zum Schriftsteller geboren« (ebd., S. 199 f.).

1923
Ödön beginnt intensiv zu schreiben, doch die meisten Manuskripte aus diesen Jahren vernichtet er. Vermutlich entstehen in dieser Zeit das Fragment »Dosa« und das Schauspiel Mord in der Mohrengasse, aus dem einzelne Motive in späteren Stücken auftauchen.

1924
Im Satireblatt Simplicissimus erscheinen erstmals Horváths Sportmärchen. Nach einer längeren Parisreise mit dem Bruder beschliesst Ödön nach Berlin umzuziehen, und in Berliner Zeitungen werden in den nächsten Jahren weitere Sportmärchen publiziert.

1926
Am Stadttheater in Osnabrück wird Das Buch der Tänze am 19. Februar uraufgeführt, das auf negative Kritiken stösst. Zur gleichen Zeit entstehen die Dramen Revoltle auf Côte 3018, das den Bau der Zugspitzbahn zum Anlass nimmt, und Zur schönen Aussicht.

1927
Im Berliner Büro der »Deutschen Liga für Menschenrechte« sichtet Horváth Unterlagen für eine Denkschrift zur Justizkrise und stösst dabei auf Material über Fememorde der Schwarzen Reichswehr, das er später in seinem Stück Sladek oder Die schwarze Armee verarbeitet. Die Uraufführung Revolte auf Cöte 3018 in Hamburg am 4. November wird ein Misserfolg, weshalb Horváth das Stück bearbeitet und es unter dem Titel Die Bergbahn vervielfältigen lässt. In einem Radiointerview beschreib er später sein Volksstück so: »Das Stück hat zum Inhalt den Kampf zwischen Kapital und Arbeitskraft. Zwische den beiden Parteien steht ein Ingenieur, und durch ihn ist die Stellung der sogenannten Intelligenz im Produktionsprozess charakterisiert« (ebd., S. 200).

1928
Horváth schreibt das Stück Sladek oder Die schwarz Armee, arbeitet es später um. Die Neufassung erhält den Titel Sladek, der schwarze Reichswehrmann. In diesen und im folgenden Jahr verfasst er daneben sendereife Sieben Szenen für den Rundfunk unter dem Titel Stunde der Liebe, die aber erst 1973 im Radio zu hören sind.

1929
Mit grossem Erfolg wird am 4. Januar Die Bergbahn in Berlin uraufgeführt. Das Haus Ullstein bietet ihm daraufhin ein Fixum und einen Vertrag an, sodass Horváth zukünftig als freier Schriftsteller leben kann. Er schreibt die Posse Rund um den Kongress, einzelne Kapitel des späteren Romans Der ewige Spiesser sowie die Geschichten der Agnes Pollinger und entwirft den Roman Der Mittelstand. In einer Matinee-Veranstaltung wird am 13. Oktober Sladek, der schwarze Reichswehrmann uraufgeführt. Das Stück enttäuscht die Kritik, ruft aber bei den Nationalsozialisten heftige Angriffe hervor.

1930
Der Roman Der ewige Spiesser erscheint im zur Ullstein AG gehörenden Berliner Propyläen Verlag, in dessen Theaterabteilung Arcadia auch seine Dramen publizier werden. Zugleich schreibt Horváth an den beiden Volksstücken Geschichten aus dem Wiener Wald und Italieniscbe Nacht und greift in seinem Stück Die Lehrerin von Regensburg das reale Schicksal der ersten protestantischen Volksschullehrerin Elly-Maldaque in Regensburg auf. Am 12.9. tritt er aus der katholischen Kirche aus.

1931
Am 20. März wird im Berliner Theater am Schiffbauerdamm Italienische Nacht mit grossem Erfolg uraufgeführt. Eine entpolitisierte Fassung des Stückes hat am 5. Juli in Wien Premiere, anlässlich der Horváth in einem Interview erklärt, er habe »eben« die Geschichten aus dem Wiener Wald abgeschlossen, an denen er lange Zeit gearbeitet hatte. Im Herbst erhält Horváth auf Vorschlag Carl Zuckmayers (1896-1977) zusammen mit Erik Reger (1893-1954) den Kleist-Preis. Die Uraufführung von Geschichten aus dem Wiener Wald am 2. November am Deutschen Theater in Berlin wird zu einem entscheidenden Theatererfolg und macht Horváth zum anerkannten Dramatiker. Zusammen mit R. A. Stemmle (1903-1974) schreibt Horváth an einer Ausstattungsrevue »Magazin des Glücks« für Max Reinhardt (1873-1943), die aber nicht vollendet wird, im Gegensatz zu seinem Volksstück Kasimir und Karoline.

1932
Horváth arbeitet an seinem Stück Glaube Liebe Hoffnung, gibt ein Radiointerview (vgl. Bd. II, S. 196 ff.) und tritt bei Autorenlesungen in München auf. Am 18. November wird Kasimir und Karoline in Leipzig und eine Woche später - in der gleichen Inszenierung - in Berlin uraufgeführt. Die Kritik reagiert gespalten, und Horváth sieht sich veranlasst, für künftige Inszenierungen eine »Gebrauchsanweisung« (vgl. ebd., S. 215 ff.) für seine Stücke zu verfassen. Der Vertrag zwischen Ullstein und Horváth, der ihm zunächst 300 Mark und ab 1931 500 Mark monatlich zusicherte, wird »auf Grund gegenseitigen freundschaftlichen Übereinkommens« gelöst.

1933
Heinz Hilpert (1890-1967) wird von den Nationalsozialisten gezwungen, das zur Uraufführung angenommene Stück Glaube Liebe Hoffnung wieder abzusetzen. Auch andere Stücke Horváths dürfen nicht mehr gespielt werden. In Murnau wird das Haus der Eltern Horváths von einem SA-Trupp durchsucht. Horváth verlässt daraufhin Deutschland, wohnt zunächst in Österreich, wo er an dem Stück Die Unbekannte aus der Seine schreibt. Da Horváth in Deutschland als unerwünschte Person gilt und um die ungarische Staatsbürgerschaft zu behalten, muss er nach Budapest reisen. Dieses Erlebnis verarbeitet er später in der Posse Hin und Her. In Wien heiratet er am 27. Dezember die Sängerin Maria Elsner (1905-1981), doch die Ehe wird bereits am 2. September 1934 wieder geschieden.

1934
Die geplante Uraufführung des Stücks Die Unbekannte aus der Seine in Wien kommt nicht zustande. Horváth reist nach Berlin, da er ein Bühnenwerk über den Nationalsozialismus plant. Seine Eindrücke finden sich in den Skizzen zum Stück Der Lenz ist da! (GW 1970, Bd. 4, S 100 ff.) und später im Roman Jugend ohne Gott. In Berlin findet Horváth Anschluss an die Filmindustrie, entwickelt mehrere Stoffe, schreibt an Filmdialogen und verschiedenen Exposés. Zugleich setzt er seine dramatischen Arbeiten fort und vollendet das Märchen »Himmelwärts«. Am 13. Dezember hat in Zürich die Komödie Hin und Her Premiere.

1935
Horváths finanzielle Lage verschlechtert sich, da sein Stücke in Deutschland nicht mehr gespielt werden können. Zugleich verfasst er Skizzen und Fragmente zum Thema »Flucht aus der Gegenwart« und entwickelt mit seinem Bruder den Plan zu einem bebilderten Briefroman mit dem Titel »Die Reise ins Paradies« (GW 1970, Bd. 4 S. 456 f.). Als Auftragsarbeit für den Max Pfeffer Verlag schreibt Horváth das Stück Mit dem Kopf durch die Wand, dessen Uraufführung am 10. Dezember in Wien bei der Kritik durchfällt. Darüber schreibt er später: »Einmal beging ich einen Sündenfall. Ich schrieb ein Stück, >Mit dem Kopf durch die Wand<, ich machte Kompromisse, verdorben durch den neupreussischen Einfluss und wollte ein Geschäft machen, sonst nichts. Es wurde gespielt und fiel durch. Eine gerechte Strafe« (Bd. II, S. 227).

1936
Horváth arbeitet intensiv an seinen Stücken, sodass Der jüngste Tag, Figaro lässt sich scheiden und Don Juan kommt aus dem Krieg fertig werden. Er lebt meistenteils in Wien und in Henndorf bei Salzburg. Als er im August seine Eltern in Possenhofen besucht, wird ihm mitgeteilt, seine Aufenthaltsgenehmigung sei ihm entzogen und er habe Deutschland binnen 24 Stunden zu verlassen. Am 13. November wird Glaube Liebe Hoffnung in Wien unter dem Titel Liebe, Pflicht und Hoffnung uraufgeführt.

1937
Horváth beginnt, sich von fast all seinen Bühnenstücken zu distanzieren (vgl. ebd.), und plant das Projekt »Komödie des Menschen«, das er als Kontrast zu Mit dem Kopf durch die Wand (1935) begreift: »So habe ich mir nun die Aufgabe gestellt, frei von Verwirrung die Komödie des Menschen zu schreiben, ohne Kompromisse, ohne Gedanken ans Geschäft. Es gibt nichts Entsetzlicheres als eine schreibende Hur. Ich geh nicht mehr auf den Strich und will unter dem Titel >Komödie des Menschen< fortan meine Stücke schreiben, eingedenk der Tatsache, dass im ganzen genommen das menschliche Leben immer ein Trauerspiel, nur im einzelnen eine Komödie ist« (ebd.). In Henndorf beendet er seinen Roman Jugend ohne Gott, der im Herbst im Amsterdamer Verlag Allert de Lange erscheint. Dem Romanerfolg, der mehrere Übersetzungen nach sich zieht, stehen einige Uraufführungen gegenüber, die aber meistens folgenlos bleiben: am 2. April Figaro lässt sich scheiden in Prag, am 24. September Ein Dorf ohne Männer in Prag, am 5. Dezember Himmelwärts in Wien, am 11. Dezember Der jüngste Tag in Mährisch-Ostrau. Noch im selben Jahr beginnt er mit der Arbeit an seinem zweiten Roman Ein Kind unserer Zeit, der ein Jahr später ebenfalls im Allert de Lange Verlag veröffentlicht wird.

1938
Starke Depressionen, Unzufriedenheit mit seinen Arbeiten und finanzielle Probleme hindern Horváth an der Vollendung seiner Pläne. Vom Romankonzept »Adieu Europa!« entstehen nur wenige Seiten. Während mehrere seiner Freunde Österreich verlassen - Walter Mehring (1896-1981) emigriert nach Zürich, Hertha Pauli (1909-1972) nach Paris, Franz Theodor Csokor (1885-1969) nach Polen -, fährt Horváth zunächst nach Budapest, später weiter nach Fiume. Von Budapest schreibt er an F. Th. Csokor: »Gott, was sind das für Zeiten! Die Welt ist voller Unruhe, alles drunter und drüber, und noch weiss man nichts Gewisses! Man müsste ein Nestroy sein, um all das definieren zu können, was einem undefiniert im Wege steht! Die Hauptsache, lieber guter Freund, ist: Arbeiten! Und nochmals: Arbeiten! Und wieder: Arbeiten! Unser Leben ist Arbeit - ohne sie haben wir kein Leben mehr. Es ist gleichgültig, ob wir den Sieg oder auch nur die Beachtung unserer Arbeit erfahren, - es ist völlig gleichgültig, solange unsere Arbeit der Wahrheit und der Gerechtigkeit geweiht bleibt« (GW 1970, Bd. 4 S. 680). Dem Besuch weiterer Städte folgt eine Besprechung am 1. Juni mit Robert Siodmak (1900-1973) in Paris, der eine Verfilmung von Jugend ohne Gott plant. Horváth beabsichtigt, am nächsten Morgen nach Zürich weiterzureisen. Gegen 19:30 Uhr wird er von einem herabstürzenden Ast gegenüber dem Théâtre Marigny erschlagen. In seiner Tasche soll man auf einer Zigarettenschachtel folgende Zeilen gefunden haben: »Und die Leute werden sagen / In fernen blauen Tagen / Wird es einmal recht / Was falsch ist und was echt // Was falsch ist, wird verkommen / Obwohl es heut regiert. / Was echt ist, das soll kommen - / Obwohl es heut krepiert« (ebd., S. 688). Am 7. Juni findet die Beerdigung Ödön von Horváths auf dem Pariser Friedhof Saint-Ouen unter Anteilnahme vieler Exilautoren statt.

… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 148
Erscheinungsdatum 18.08.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46019-1
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 206/109/24 mm
Gewicht 100
Auflage 9
Verkaufsrang 26.406
Buch (Taschenbuch)
Fr. 8.40
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 i
Lieferung zur Abholung in Ihre Buchhandlung möglich – Verfügbarkeit prüfen
Premium Card
Fr. 8.40 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 16423474
    Jugend ohne Gott
    von Ödön von Horváth
    Buch
    Fr. 7.40
  • 43402473
    Jugend ohne Gott
    von Ödön von Horváth
    Buch
    Fr. 9.40
  • 17438452
    Jugend ohne Gott
    von Ödön von Horváth
    (1)
    Buch
    Fr. 11.90
  • 3028137
    Biedermann und die Brandstifter
    von Max Frisch
    (1)
    Buch
    Fr. 8.40
  • 20961060
    Austen, J: Stolz und Vorurteil
    von Jane Austen
    (3)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 16431160
    Jugend ohne Gott
    von Ödön von Horváth
    Buch
    Fr. 5.90
  • 32184684
    Franz Kafka - Gesammelte Werke (Iris®-LEINEN mit goldener Schmuckprägung)
    von Franz Kafka
    (1)
    Buch
    Fr. 13.40
  • 33841035
    Schachnovelle
    von Stefan Zweig
    Buch
    Fr. 3.80
  • 44169369
    Jugend ohne Gott
    von Ödön Horvath
    (1)
    Buch
    Fr. 7.40
  • 43402474
    Jugend ohne Gott
    von Ödön von Horváth
    Buch
    Fr. 21.90

Kundenbewertungen


Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Generationen ohne Gott
von einer Kundin/einem Kunden aus %3B505031984854217 am 08.01.2013

Die Plebejer sind an der Macht, sie feiern den Geburtstag des Oberplebejers und auch sonst folgen sie ganz unkritisch seinen Worten und den Reden seiner Unterstützer, die flächendeckend, das Land durch das Radio beschallen. Darin ein Lehrer der verzweifelt eine Nische für sich und seine Ansichten sucht. Auffallen will er... Die Plebejer sind an der Macht, sie feiern den Geburtstag des Oberplebejers und auch sonst folgen sie ganz unkritisch seinen Worten und den Reden seiner Unterstützer, die flächendeckend, das Land durch das Radio beschallen. Darin ein Lehrer der verzweifelt eine Nische für sich und seine Ansichten sucht. Auffallen will er um keinen Preis, seinen Schülern aber verkommene Werte vermitteln auch nicht, so windet er sich zwischen den Stühlen und scheitert wohl gerade durch diese Unentschlossenheit am Allermeisten. Als es auf einem Zeltlager zu einem tragischen Zwischenfall kommt verändert sich nicht nur für den Lehrer das komplette Denken und Handeln. Aus der Ich-Perspektive des Lehrers werden die Ereignisse geschildert, dabei tritt auch der Charakter dieser Person deutlich zu Tage. Klar und mit umsichtig gesetzten Worten führt uns Horvàth in die Lebenswelt des Protagonisten und macht ihn für uns mit allen seinen Schwächen und den wenigen Stärken, die er sein Eigen nennen mag lebendig. Mit „Jugend ohne Gott“ legte Ödön von Horvàth einen sozialkritischen Roman vor, der Seinesgleichen sucht. Auf 182 Seiten bemüht der Autor Metapher um Metapher, zitiert die Bibel und andere bekannte Schriften und spart nicht an kritischen und sarkastischen Aussagen. Kein Wunder, dass der Roman 1938 auf der „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ geführt wurde und im gesamten Reichsgebiet eingezogen wurde, zu offensichtlich waren die Vergleiche zum Deutschen Reich und seiner Propagandamaschinerie. Mehr als nur einmal fragt man sich bei „Jugend ohne Gott“, welche Generation Horvàth wohl gemeint haben mag, die gottlos durch ihr Leben geht. Die damaligen Jugendlichen, oder vielleicht doch die Erwachsenen, denen es nicht gelingt Verständnis für die Jüngeren aufzubringen und damit eine Brücke zu deren Einstellungen zu schlagen? Am Ende mag ich für mich herauslesen, dass jede Generation gottlos ist und es immer an uns selbst liegt, dies zu ändern oder noch zu verstärken. Im Kleinen wie im Großen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Das Zeitalter der Fische
von Tanja Ciprian aus Vogel Thalia Winterthur am 30.06.2011

Nach wie vor Schullektüre, ist dieses Buch ein Krimi der besonderen Art. Hier gilt es, einen Lehrer kennen- und bemitleiden zu lernen, der zu Zeiten Hitlers den Mord an einem seiner Schüler aufzuklären gezwungen ist. Auf der anderen Seite lernen Sie die Schüler kennen (allesamt nur mit dem ersten... Nach wie vor Schullektüre, ist dieses Buch ein Krimi der besonderen Art. Hier gilt es, einen Lehrer kennen- und bemitleiden zu lernen, der zu Zeiten Hitlers den Mord an einem seiner Schüler aufzuklären gezwungen ist. Auf der anderen Seite lernen Sie die Schüler kennen (allesamt nur mit dem ersten Buchstaben ihres Nachnamens benannt), die intrigant, exzentrisch, gewalttätig, eigenbrötlerisch sind, und sich der Gruppendynamik nur schwerlich zu entziehen vermögen. Eine ganz persönliche Suche nach Gott, ein überraschend guter Krimi, aber vorallem eine grossartige soziologische Studie über den Faschismus und dessen Auswirkungen. Horvath ist ein zeitloses Meisterwerk gelungen, das durch absurd-geniale Vergleiche besticht - wie zum Beispiel der Vergleich immer wieder desselben Schülers mit einem Fisch... Stilistisch und inhaltlisch ein grandioses Werk in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Wie Hermann Hesse schon in einem Brief an einen Bekannten schrieb: "Ein kleines Buch empfehle ich Ihnen, eine Erzählung 'Jugend ohne Gott' von Horváth. Sie ist großartig und schneidet quer durch den moralischen Weltzustand von heute."

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Interessant, aber nicht mehr
von Marlène am 08.10.2008
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Jugend ohne Gott ist eine typische Schullektüre. Meine Tochter musste es in Deutsch lesen und so kam ich auch zu dem Buch. Die gesellschaftliche, soziale und politische Kritik ist zwar wirklich interessant, doch das Buch ist sehr langatmig aufgebaut und kommt einfach nicht in Schwung. Die Schüler werden alle... Jugend ohne Gott ist eine typische Schullektüre. Meine Tochter musste es in Deutsch lesen und so kam ich auch zu dem Buch. Die gesellschaftliche, soziale und politische Kritik ist zwar wirklich interessant, doch das Buch ist sehr langatmig aufgebaut und kommt einfach nicht in Schwung. Die Schüler werden alle nur mit dem Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen angesprochen und den Namen der Hauptperson erfährt man auch nicht. Dadurch ist es für den Leser beinahe unmöglich eine persönliche Beziehung mit den Personen aufzubauen - sie wirken alle unsympathisch und abgehoben. Wie gesagt, interessant, aber nicht mehr.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Sehr Preiswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Dornach am 11.10.2013
Bewertetes Format: Schulbuch (Taschenbuch)

Mir Gefällt diese Ausgabe sehr gut! Bindet mann sie nun noch mit Klarsichtfolie ein so wird der Einband noch stabiler! KAUFEMPFEHLUNG !

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Jugend im Faschismus
von Isolani aus Linz am 04.08.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein Gymnasiallehrer hat in einer Zeit des Faschismus mit seiner Schulklasse zu kämpfen. Da er sich den gängigen Meinungen nicht anschließen will und kann, hassen ihn seine Schüler dafür. Als er mit seiner Klasse auf ein Ferienlager fährt (hier werden die Schüler militärisch ausgebildet), kommt es zur Eskalation: Ein Junge... Ein Gymnasiallehrer hat in einer Zeit des Faschismus mit seiner Schulklasse zu kämpfen. Da er sich den gängigen Meinungen nicht anschließen will und kann, hassen ihn seine Schüler dafür. Als er mit seiner Klasse auf ein Ferienlager fährt (hier werden die Schüler militärisch ausgebildet), kommt es zur Eskalation: Ein Junge namens N. wird ermordet aufgefunden. Im Verlaufe des Prozesses gesteht Z. den Mord. Seine Ferienliebe Eva beteuert aber, daß ein anderer Junge der Mörder sei. Sie kann das Aussehen des Fremden beschreiben, doch das Gericht glaubt ihr nicht. Nur der Lehrer ahnt, wer der wahre Mörder ist... Ödön vor Horváth schrieb "Jugend ohne Gott" im Jahre 1937. Es ist eine Kritik an die nationalsozialistische Ideologie des dritten Reiches. Der Lehrer zweifelt an Gott und seinen Mitmenschen. Die Jugend spielt eine zentrale Rolle, sie sollen zu Kampfmaschinen ausgebildet werden. Nach der Machtübernahme Hitlers am 30.01.1933 werden Horváths Stücke an den Deutschen Theatern verboten, 1934 auch in Österreich. Er flüchtet von Stadt zu Stadt. 1938 stirbt er in Paris.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Lesenswert
von Vanessa Marenbach aus Solingen am 18.12.2005
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch „Jugend ohne Gott“ von Ödön (eigentlich Edmund Josef) von Horváth (1901-1938), welches 1937 verfasst wurde, ist im Suhrkamp Verlag erstmals 1973 erschienen. Ab 1923 lebte er vor allem in Berlin, Salzburg und Murnau in Oberbayern. Horváth band sich an keine Partei, sympathisierte aber mit der Linken; so... Das Buch „Jugend ohne Gott“ von Ödön (eigentlich Edmund Josef) von Horváth (1901-1938), welches 1937 verfasst wurde, ist im Suhrkamp Verlag erstmals 1973 erschienen. Ab 1923 lebte er vor allem in Berlin, Salzburg und Murnau in Oberbayern. Horváth band sich an keine Partei, sympathisierte aber mit der Linken; so sagte er als Zeuge in einem NS-Prozess aus. 1933 verließ er schließlich Deutschland, da die SA kurz zuvor seine Wohnung durchsucht hatte. Die Hauptperson des Buches ist ein 34-jähriger Mann, der Lehrer an einem Städtischen Gymnasium zu Zeiten des Nationalsozialismus ist. Als passiver Regimegegner hat er große Schwierigkeiten sich mit dem Zeitgeist zu identifizieren. Sein Beruf macht ihm keinen Spaß, da er gezwungen ist, seinen Schülern für ihn nicht vertretbare und moralisch wertlose propagandistische Vorstellungen zu vermitteln. Seine Schüler nennt er nie beim Namen für ihn sind sie nur: Der Z, der N, der B usw. Als er sich allen Vorschriften widersetzt und sich gegen die Diskriminierung von Farbigen ausspricht, muss er sich einem Gespräch mit dem empörten Vater eines Schülers stellen, der überzeugter Nationalsozialist ist. Auch seine Schüler sind empört über diese Äußerung und verlangen, von einem anderen Lehrer unterrichtet zu werden. Schließlich muss der Lehrer mit den ihm verhassten Schülern in ein Zeltlager fahren, was diesen als Kriegsvorbereitung dienen soll. Während einer vom Feldmarschall einberaumten Nachtwache entdeckt der Lehrer einen seiner Schüler dabei, wie er sich mit einem Außenstehenden unterhält und einen Zettel einsteckt. Um zu erfahren, mit wem sich der Junge nachts immer trifft, liest der Lehrer das Tagebuch von Z. Der Lehrer gibt sein Vergehen allerdings nicht zu und kurz darauf wird ein Schüler, N, erschlagen im Wald aufgefunden, nachdem er verdächtigt wurde, das Tagebuch von Z gelesen zu haben. Sofort fällt der Verdacht auf Z, der auch geständig ist. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung gegen Z. Als sich jedoch herausstellt, dass Z der festen Überzeugung ist, seine Geliebte Eva habe die Tat begangen und diese wiederum aussagt sie habe gesehen, wie ein fischäugiger Junge N erschlug, fällt der Verdacht des Lehrers auf T. Zusammen mit seinem alten Kollegen Julius Caesar, der wegen einem Verhältnis mit einer Schülerin vom Dienst suspendiert wurde, und einer Gruppe von Schülern, die passiven Widerstand gegen das Regime leistet, stehen sie kurz davor den Täter T zu überführen. Doch als die dem T von Julius Caesar gestellte Falle zuschnappen soll, erhängt sich T, der vorher in einem Bekennerschreiben den Mord zugegeben hatte. Zum Ende des Buches verlässt der Lehrer Deutschland und nimmt eine Stelle in Afrika an: „Der Neger zu den Negern“, wie er sagt. Im Laufe des Buches verändert sich das Gottesbild des Lehrers, er wandelt sich zum Ungläubigen zum Gläubigen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 1
Nachdenklich machende Gesellschaftskritik
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 06.11.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein Lehrer kämpft um seine moralische Integrität in einem totalitären Staat. Er will seine Schüler anleiten, was Wahrheit und aufrechte Gesinnung bedeuten, kommt dabei selbst beinah unter die Räder. Es gibt hier kein schwarz-weiß, niemand ist schuldlos. Weltliteratur aus dem Jahre 1937, die noch heute aktuell wirkt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Nicht nur für den Schulunterricht
von einer Kundin/einem Kunden aus Hanau am 17.12.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich vergebe für dieses Buch nur 3 Punkte, weil ich es selbst nicht gelesen habe (meine Tochter möchte selbst nicht bewerten). Sie musste dieses Buch für den Schulunterricht (Oberstufe) lesen. Sie fand es sehr Schade, dass sie es in einer verkürzten Zeit lesen sollte. Ihr Kommentar "Das Buch ist... Ich vergebe für dieses Buch nur 3 Punkte, weil ich es selbst nicht gelesen habe (meine Tochter möchte selbst nicht bewerten). Sie musste dieses Buch für den Schulunterricht (Oberstufe) lesen. Sie fand es sehr Schade, dass sie es in einer verkürzten Zeit lesen sollte. Ihr Kommentar "Das Buch ist soo geil geschrieben, dass es eine Schande ist sich nicht mehr Zeit dafür zu nehmen. Ich werde es einfach nochmal lesen". Die Geschichte ist ihrer Meinung vom Autor gut erzählt und sehr interessant und sehr zu empfehlen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
schlecht gemachtes e-book
von einer Kundin/einem Kunden aus Saarbruecken am 18.02.2012
Bewertetes Format: eBook (PDF)

an sich eine gute idee von suhrkamp klassiker im e-book-format herauszugeben. wenn sie denn als e-book ordentlich editiert würden. das vorliegende "jugend ohne gott" ist jedenfalls eine editorische katastrophe. die kleine orginalschriftart ist unlesbar, ein vergrößern zerreißt den satzspiegel in seine einzelteile. die marginalia sind dann als solche nicht... an sich eine gute idee von suhrkamp klassiker im e-book-format herauszugeben. wenn sie denn als e-book ordentlich editiert würden. das vorliegende "jugend ohne gott" ist jedenfalls eine editorische katastrophe. die kleine orginalschriftart ist unlesbar, ein vergrößern zerreißt den satzspiegel in seine einzelteile. die marginalia sind dann als solche nicht mehr zu erkennen, sondern implodieren im haupttext. das inhaltsverzeichnis ruft nur längsgeteilte halbseiten auf. insgesamt eine völlig unbrauchbare edition der untersten schublade.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Schwach
von einer Kundin/einem Kunden aus Trogen am 11.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch wurde kam zwölf Tage nach meiner Bestellung an. Viel zu lang. Mussten Sie das Buch etwa erst selbst bestellen???

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 1

Wird oft zusammen gekauft

Jugend ohne Gott

Jugend ohne Gott

von Ödön von Horváth

(2)
Buch
Fr. 8.40
+
=
Faust

Faust

von Johann Wolfgang Goethe

(16)
Buch
Fr. 4.40
+
=

für

Fr. 12.80

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Verfügbarkeit in Ihrer Buchhandlung prüfen

Filialabholung: Ihre Vorteile
  1. Bereits Online prüfen, ob Ihr gewünschtes Buch in der Filiale vorrätig ist
  2. Bestellen Sie Online und lassen Sie Ihre Artikel zur Abholung in die Filiale vor Ort liefern
  3. Artikel, die zur Filialabholung bestellt wurden, können in der Filiale bezahlt werden.
  4. Falsches Buch bestellt? Retournieren Sie ihre gekauften Bücher kostenfrei in der Filiale