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Kanakenblues

(3)
24 Stunden im Sog der Gewalt
Es ist eine Nacht, die Hauptkommissar Boyle nie vergessen wird. Kurz hintereinander werden zwei junge Männer ermordet aufgefunden. Sie wurden durch Schüsse eiskalt hingerichtet. Boyle glaubt nicht an Zufälle. Unter Hochdruck sucht er nach einer Verbindung zwischen den Mordfällen, denn einer der Ermordeten ist ausgerechnet der Sohn des Hamburger Polizeipräsidenten. Bei seinen Ermittlungen bekommt Boyle es mit korrupten Polizisten, mächtigen Gangsterbossen und nicht zuletzt mit den Schatten seiner eigenen Vergangenheit zu tun. Als sich die Hinweise verdichten, beginnt eine gnadenlose Hetzjagd auf den "Kanakenmörder", hinter dem nicht nur die Polizei her ist. Die Zeit für Boyle wird verdammt knapp in dieser Nacht, in der das Morden kein Ende nehmen will …
Portrait
David Gray wurde 1970 in Leipzig geboren. Nach dem Abitur studierte er Jura. Er arbeitete für verschiedene regionale Tageszeitungen und machte anschliessend eine Ausbildung zum Drehbuchautor in Berlin. Sein historischer Roman »Wolfswechsel« und sein Polizeithriller »Glashaus« erzielten grosse Erfolge.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 376, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.02.2015
Serie Kommissar Boyle
Sprache Deutsch
EAN 9783865324689
Verlag Pendragon
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Eine dunkle Nacht in Hamburg
von janaka aus Rendsburg am 16.05.2015

Lewis Boyle und Teddy Amin sind seit Kindertage die besten Freunde, auch wenn sie im Erwachsenenleben auf verschiedenen Seiten stehen, Boyle ist Kommissar bei der Mordkommission und Amin ist einer der drei großen Unterweltbosse in Hamburg. Eines Nachts wird Kommissar Boyle zu einem Tatort gerufen, an dem ein junger Mann... Lewis Boyle und Teddy Amin sind seit Kindertage die besten Freunde, auch wenn sie im Erwachsenenleben auf verschiedenen Seiten stehen, Boyle ist Kommissar bei der Mordkommission und Amin ist einer der drei großen Unterweltbosse in Hamburg. Eines Nachts wird Kommissar Boyle zu einem Tatort gerufen, an dem ein junger Mann regelrecht hingerichtet wurde. Der Druck, den Mörder zu fassen, ist enorm, denn der Tote ist der Sohn des Hamburger Polizeipräsidenten Dr. Stiller. Dieser erpresst Boyle mit seiner Vergangenheit, Stiller will den Mörder tot sehen und Boyle soll ihn erledigen. Kurze Zeit später stirbt erneut ein junger Mann, Boyle vermutet, dass die beiden Morde zusammen hängen. In einem zweiten Erzählstrang lernen wir die Beweggründe des Mörders Younas Aris kennen. Durch den Druck der Familie wird er zum Mörder und will in dieser Nacht die vier Vergewaltiger seiner Tochter zur Strecke bringen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt… Mit "Kanakenblues" hat der Autor David Gray einen rasanten und fesselnden Krimi geschrieben, der nichts für schwache Nerven ist. Ich bin etwas länger um das Buch geschlichen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich das aushalten kann. Aber ich habe die beiden Sherlock Holmes Bücher von David Gray verschlungen, mag seinen Schreibstil sehr und habe mich dann entschieden, es mit diesem Buch zu versuchen und ich wurde nicht enttäuscht. Gleich zu Anfang wird eine gewaltige Spannung aufbaut, die sich die ganze Zeit über hält. An manchen Stellen musste ich echt Schlucken, so realitätsnah wurden die Situationen beschrieben. Am schlimmsten fand ich die überhebliche Aussage von einem der Vergewaltiger. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch beschrieben, was mir besonders gut gefällt, dass hier der Böse nicht nur böse ist und der Gute auch seine bösen Seiten hat, so wie es auch im wirklichen Leben ist. Mit Boyle hat der Autor eine Figur erschaffen, die zwar nicht immer politisch korrekt handelt, aber im Endeffekt doch für die Gerechtigkeit kämpft. Und mit Younas zeigt uns der Autor, dass auch aus einem friedliebenden Menschen ein brutaler Mörder werden kann. Younas hat sich nie etwas zu Schulden kommen lassen, als aber dann seine Tochter brutal vergewaltigt wird, muss er handeln… dass er im Grunde genommen von dem Onkel seiner Frau nur benutzt wird, wird dem Leser erst im Laufe des Buches klar. David Gray hat die Handlungen gut aufgebaut, genial verschachtelt und die Auflösung zum Schluss ist ihm auch gelungen. Durch die verschiedene Handlungsstränge, war ich als Leser mitten im Geschehen und konnte in die Gedankenwelt der beiden Hauptprotagonisten eintauchen. Am Anfang habe ich mich an dem Wort "Kanake" gestört, bis dann die Erklärung für dieses Wort kam. Das Wort stammt vom hawaiischen "kanaka" für "Mensch" ab, und mit dieser Erklärung kann ich gut leben und versuche nun es nicht mehr als Schimpfwort zu betrachten.

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...und es hat Boom gemacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 30.03.2015

Kommissar Boyle jagt den "Kanakenmörder" in einer Hamburger Nacht, die voller Toter ist und gespickt mit den Schatten aus Boyles Vergangenheit. Lewis Boyle ist der einzige Schwarze Kripopolizist in Hamburg und er wird nicht immer gut behandelt. Dass man ihn mit dem N-Wort belegt oder Kanake schimpft kann er... Kommissar Boyle jagt den "Kanakenmörder" in einer Hamburger Nacht, die voller Toter ist und gespickt mit den Schatten aus Boyles Vergangenheit. Lewis Boyle ist der einzige Schwarze Kripopolizist in Hamburg und er wird nicht immer gut behandelt. Dass man ihn mit dem N-Wort belegt oder Kanake schimpft kann er ab. Was er nicht abkann sind korrupte Kollegen. Doch um die zu überführen muss er selbst gegen die Vorschriften verstoßen. Das fällt ihm etwas später auf die Füße, als man nämlich den Stammhalter des neuen polizeipräsidenten Dr Stiller erschossen vor dessen Haus auffindet. Und Dr Stiller ist der Meinung, dass Knast zu wenig an Strafe für den Mörder seines Sohnes sei. Also stellt er Boyle vor die Wahl, entweder fand und tötete er den Mörder seines Sohnes, oder er wanderte selbst wegen seiner Dienstvergehen ins Gefängnis. Nur - Boyle ist kein Killer. Also sammelt er seine skurrilen Hilfskräfte und macht sich auf die Sache nach dem Dreck am Stecken des Polizeipräsidenten. Und das alles während in dieser Nacht noch drei andere junge Männer ermordet werden und die Hamburger Polizei sich auf die größte Menschenjagd ihrer Geschichte begibt. Klingt ein bisschen viel auf einmal, finden Sie? Das ist es nicht. Dieser Polizeithriller ist so schnell und hart wie eine Nacht auf dem Kiez, er ist düster und trotzdem blinkt hin und wieder staubtrockener Humor durch die Dialoge, wie ich ihn so lange nicht mehr in einem deutschen Krimi gelesen habe. Und nichts ist in diesem Krimi wie es zunächst scheint. Loyalitäten verschieben sich darin so schnell wie die Dealer in den Hinterhöfen ihre Drogen und das Ende ist überraschend und treffend. Genauso gehört sich das für einen guten Thriller. Ich kann nur hoffen der Autor läßt wieder von sich hören. und zwar bald.

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Rasanter Thriller
von maleur aus Berlin am 06.09.2015

In einer Nacht wird der Sohn des Hamburger Polizeipräsidenten erschossen und Hauptkommissar Boyle wird mit der Ermittlung beauftragt. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der Sicht des Ermittlers und aus Sicht des Täters. Die jeweiligen Abschnitte sind kurz und zeitlich orientiert. Der Schreibstil ist straff und lebendig. Die... In einer Nacht wird der Sohn des Hamburger Polizeipräsidenten erschossen und Hauptkommissar Boyle wird mit der Ermittlung beauftragt. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der Sicht des Ermittlers und aus Sicht des Täters. Die jeweiligen Abschnitte sind kurz und zeitlich orientiert. Der Schreibstil ist straff und lebendig. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und hat auch zwischendurch keine Längen. Sie hat Alles was zu einem guten THRILLER gehört. Die Charaktere sind vielschichtig, nicht nur gut oder böse. Es geht auch nicht nur um den einen anfänglichen Mord, es geht um Minderheiten, Homos und Kanaken, es geht um Vergewaltigung und Prostitution, es geht um Machtsucht und Kompetenzgerangel zwischen den Kriminalbeamten, den Mafia- oder Gangstergruppen und auch der Presse, es geht um Korruption und Machtmissbrauch, und das Alles in dem nicht sehr dicken Buch. Der Thriller ist an einigen Stellen doch sehr brutal, besonders dann, wenn es um Morde mit religiösen Hintergrund geht. Aber ein Thriller ist eben kein Märchen und auch die sind brutal. Meine Sympathie lag durchaus beim dem „Kanakenkiller“, denn ich habe gehofft, dass er ALLE Vergewaltiger seiner Tochter erwischt und entsprechend mitgefiebert. Aber auch bei dem Ermittler ging es nicht ausschließlich um die Suche nach dem Täter (Killer) es waren bei ihm erhebliche Eigeninteressen im Spiel. Und noch etwas fand ich bei diesem Buch sehr erstaunlich, das ganze spielt in Hamburg und der Autor ist in Deutschland geboren ist. Mein Fazit: Du willst einen rasanten Thriller lesen? DANN KAUF DIESES BUCH!

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Spannung pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 15.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

David Gray ist Filmkritiker für verschiedene überregionale Zeitungen. Außerdem schreibt er Kriminalromane und Thriller. Für mich ist "Kanakenblues " das erste, aber bestimmt nicht das letzte Buch dieses Autor's. INHALT : Lewis Boyle ist Kriminalbeamter in Hamburg. Sein Jugendfreund Teddy Amin steht genau auf der anderen Seite des Gesetzes.... David Gray ist Filmkritiker für verschiedene überregionale Zeitungen. Außerdem schreibt er Kriminalromane und Thriller. Für mich ist "Kanakenblues " das erste, aber bestimmt nicht das letzte Buch dieses Autor's. INHALT : Lewis Boyle ist Kriminalbeamter in Hamburg. Sein Jugendfreund Teddy Amin steht genau auf der anderen Seite des Gesetzes. Beide verkehren trotzdem weiterhin miteinander. In einer Nacht geschehen mehrere Tötungsdelikte, darunter auch der Sohn des Polizeipräsidenten. Dieser wendet sich an Boyle, damit dieser den oder die Mörder findet. Ich möchte nicht zu viel vom Inhalt verraten. MEINE MEINUNG : Das Buch ist durchweg rassant und fesselnd und geht gleich auf der ersten Seite gut los. Die Personen werden automatisch und interessant dargestellt. Die Handlungen sind komplex, ineinander verschachtelt und es bleibt bis zum Ende spannend. Boyle als Ermittler ist politisch unkorrekt, seine Ermittlungen sind unkonventionell und er legt sich gerne mit anderen an. Als Leserin begleite ich sowohl Ermittler als auch Täter. Korruption, Machtverhältnisse, Mobbing und Rache sind einige Themen welche in diesem Buch aufgezeigt werden. Wie im wirklichen Leben gibt es auch hier nicht nur schwarz - weiß, gut und böse. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und hat mich auch zum nachdenken angeregt. Für mich das einzige Negative waren die vielen Personen und deren Namen immer wieder auseinander halten zu müssen. FAZIT : "Kanakenblues "von David Gray gibt es als Taschenbuch und Ebook. Dieser Krimi ist vielschichtig, interessant und unkonventionell. Wer Krimi's deutscher Autoren liebt wird auch dieses großartige Werk mögen.

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„Mensch“
von Erika Ritterswürden aus Dorsten am 14.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Da ich so gut wie nie einen Krimi lese oder mir im Fernsehen anschaue, hat mir das Buch ganz gut gefallen. Die Geschichte ist sehr gut nachvollziehbar und die Charaktere auch sehr gut beschrieben. In der Handlung kommt man schnell rein und auch der Titel „Kanakenblues“ paßt perfekt dazu.... Meine Meinung: Da ich so gut wie nie einen Krimi lese oder mir im Fernsehen anschaue, hat mir das Buch ganz gut gefallen. Die Geschichte ist sehr gut nachvollziehbar und die Charaktere auch sehr gut beschrieben. In der Handlung kommt man schnell rein und auch der Titel „Kanakenblues“ paßt perfekt dazu. Da nicht nur Kommisar Boyle afroamerikanischer Herkunft ist, auch Younas der Türke ist und auf einer raffinierten Art und Weise benutzt wird. Es ist einfach unfaßbar das es so viele korrupte Polizisten gibt, das es keine richtige Gerechtigkeit mehr gibt. Selbst Kommissar Boyle greift zu solchen Mitteln, obwohl er ein guter Polizeibeamter darstellen soll. Im Grunde genommen auch ist. Auch Younas kann man irgendwie verstehen. Wer hilft schon einen Ausländer, deren Tochter auf schmählichste Weise vergewaltigt worden ist. Von der Ehefrau sozusagen gezwungen, vielmehr erpresst, so empfinde ich es, greift er zu Pistole und erschießt alle vier Jungen. In allem war es ein sehr gutes Buch. Schreibstil ist sehr flüssig, die Spannung hielt sich bis zum Schluß. Ich kann das Buch für Krimi Leser empfehlen! Am Rande bemerkt: Das Wort Kanake kommt oft in dem Buch vor und bezieht sich auf alle Ausländischen Charaktere, ob Gut oder Böse. Da es bestimmt einige Leser gibt die dieses Wort als Schimpfwort empfinden, muß ich hier sagen das es im Grunde genommen kein böses Wort ist. „Kanake“ heißt einfach nur „Mensch“. Es sind melanesische Ureinwohner in Neukaledonien (Südwestpazifik). Ich glaube in Zukunft wenn es die Zeit erlaubt, werde ich dann und wann mal einen Krimi lesen. Ich kann für Krimileser dieses Buch empfehlen!!!

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Kalt, knallhart und korrupt von vorn bis hinten!
von Tina Bauer aus Essingen am 25.05.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Boyle, ein korrupter Bulle muss feststellen, dass jemand von seinem Schweizer Nummernkonto erfahren hat. Ausgerechnet der Polizeipräsident beauftragt ihn noch während der Ermittlungen im Mordfall dessen Sohnes, den Täter zu finden und umzulegen. Doch Boyle, der in seinem Herzen so wenig korrupt ist, wie der Polizeipräsident ehrlich, begibt sich... Boyle, ein korrupter Bulle muss feststellen, dass jemand von seinem Schweizer Nummernkonto erfahren hat. Ausgerechnet der Polizeipräsident beauftragt ihn noch während der Ermittlungen im Mordfall dessen Sohnes, den Täter zu finden und umzulegen. Doch Boyle, der in seinem Herzen so wenig korrupt ist, wie der Polizeipräsident ehrlich, begibt sich auf die Jagd. Unterstütz von seinem alten Freund und ehemaligen Chef Becker ermittelt er im harten Drogenmilieu von Hamburg unterstütz von seinem alten Freund Teddy muss er erfahren, das egal wie man es dreht und wendet, seine Liste über korrupte Polizisten immer länger wird und noch weitere Jugendliche sterben…. Ein harter Krimi, der dem Leser stets genügend Argumente bietet, das man auch wirklich auf der Seite von Boyle bleibt, auch wenn der mehr als einmal das hauchzarte Band gefährlich ausdehnt und bei dessen eigenem kleinen privaten Feldzug mit der Hoffnung auf seine eigene Erlösung mehr Leichen hinterlässt als ihm lieb ist. Nichts für zarte Seelen! Kalt, knallhart und korrupt von vorn bis hinten!

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Kanakenblues
von leseratte1310 am 14.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Hauptkommissar Boyle hat 24 Stunden hinter sich, die ihn sehr mitgenommen haben. Zwei junge Männer wurde regelrecht hingerichtet. Er sucht nach Zusammenhängen und glaubt nicht, dass es alles zufällig so zusammentrifft. Der Erzählstil ist ansprechend und gut zu lesen. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. So lernen wir... Hauptkommissar Boyle hat 24 Stunden hinter sich, die ihn sehr mitgenommen haben. Zwei junge Männer wurde regelrecht hingerichtet. Er sucht nach Zusammenhängen und glaubt nicht, dass es alles zufällig so zusammentrifft. Der Erzählstil ist ansprechend und gut zu lesen. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. So lernen wir die Sichtweise von Boyle und von Younas kennen. Boyle als Afroamerikaner hat es nicht leicht bei der Polizei. Auch korrupte Kollegen machen ihm zu schaffen. Er geht aber entschlossen und mit Selbstbewusstsein an seine Ermittlungen heran. Obwohl er eigentlich eine geradliniger Mensch ist, agiert auch gerne mal am Rande der Legalität, wenn es der Sache dient. Das macht ihn nicht unbedingt sympathisch und man hat eine distanzierte Haltung ihm gegenüber. Auch wenn Younas ein Mörder ist, kann man seine Handlungsweise nachvollziehen, da er um das Wohl der Familie besorgt ist. Das Entschuldigt die Selbstjustiz natürlich in keiner Weise. Der Titel dieses Buches ist ungewöhnlich und erregte meine Aufmerksamkeit, auch wenn der Titel nichtansprechend ist. "Kanakenmörder" war der Falltitel bei der Polizei. Aber mir wurde der Begriff zu häufig verwendet. Viele Details sind nur angedeutet sind, trotzdem bekommt man einen starken Eindruck der Grausamkeiten. Obwohl dem Leser immer bekannt ist, wer der Täter ist, bleibt die Geschichte doch spannend actionreich. Trotzdem fühlte ich mich nicht ganz wohl mit dieser Geschichte. Nichts für schwache Nerven.

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