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Kapital

Roman

(26)
Grossstadtleben in Zeiten der Finanzkrise: Jedes Haus in der Südlondoner Pepys Road hat viel Glück, Liebe und Leid gesehen. Anhand der Leben der Bewohner dieser mehr oder weniger normalen Strasse zeichnet John Lanchester ein hochaktuelles Panorama unserer Gegenwart. Alles geht seinen gewohnten Gang, bis an einem ganz normalen Tag bei den stolzen Eigenheimbesitzern dieser Strasse eine merkwürdige Nachricht im Briefkasten liegt: »Wir wollen, was ihr habt.« Ein Roman voller Mitgefühl, Humor und Protagonisten, die man nicht mehr missen möchte.
Portrait
William Horwood John Lanchester, geboren 1962 in Hamburg, wuchs im Fernen Osten auf und arbeitete in England als Lektor beim Verlag Penguin Books, ehe er Redakteur der "London Review of Books" wurde. Daneben war er für Zeitungen und Zeitschriften wie "Granta" und "The New Yorker" tätig sowie als Restaurantkritiker für "The Observer" und Kolumnist für "The Daily Telegraph". Er gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern und führenden Intellektuellen Englands.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 800
Erscheinungsdatum 14.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41099-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 187/118/44 mm
Gewicht 478
Originaltitel Capital
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
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ungemein großes, fesselndes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2016

Die Bewohner der Pepys Road im Süden von London können unterschiedlicher nicht sein. Da wäre einmal Petunia Howe. Sie ist 82 Jahre alt und die älteste Einwohnerin dieser Straße. Zu ihren Nachbarn zählen Freddy Kamo und sein Vater. Freddy kommt mit seinem Vater aus dem Senegal. Er ist... Die Bewohner der Pepys Road im Süden von London können unterschiedlicher nicht sein. Da wäre einmal Petunia Howe. Sie ist 82 Jahre alt und die älteste Einwohnerin dieser Straße. Zu ihren Nachbarn zählen Freddy Kamo und sein Vater. Freddy kommt mit seinem Vater aus dem Senegal. Er ist die Fussballhoffnung für seinen Premier-Leaque-Club. Freddy träumt von seinem Durchbruch in der Oberliga. Auf der anderen Seite Roger Yount mit verwöhnter Ehefrau und 2 Kindern. Er ist ein erfolgreicher Banker. Als seine, eigentlich schon verplante Jahresprämie ausfällt, ist die Fallhöhe ganz schön hoch. Ein pakistanisches Brüderpaar mit unterschiedlicher Auffassung von Religion und Arbeitsmoral,das einen pakistanischen Kiosk in der Pepys Road betreibt, geraten unter Terrorverdacht. Während der eine Teil der Famiilie sich mit Bangen auf das angekündigte Eintreffen der Mutter/Schwiegermutter vorbereitet, hat der andere Teil zu tun , seine Jugendsünden auszubügeln. Außerdem in der Pepys Road wohnhaft sind die nigerianische Politesse, die immer noch keine Arbeitserlaubnis hat und der polnische Handwerker Zbigniew, Ein ausgesprochener Liebling der Frauen und natürlich liebt er die Frauen. Und dieser bunten Gesellschaft, Eigenheimbesitzer allesamt, flattert folgende Nachricht ins Haus - "Wir wollen, was ihr habt". "Kapital" von John Lanchester ist von leichtfüßiger Brillianz, spannend von der ersten bis zur letzten Zeile, bewegend und sehr, sehr komisch. schreibt "The Observer" Und das Buch ist genauso. Ein großes Lesevergnügen

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Gelungene Darstellung einer Konsumgesellschaft, die teilweise etwas langatmig ist
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 25.08.2015

In seinem Buch „Kapital“ stellt John Lanchester die moderne Konsumgesellschaft der Londoner Neureichen dar. Das Buch spielt in der Pepys Roda in Südlondon. Alle Menschen, die in dieser Straße wohnen, besitzen alleine durch den Wert ihres Hauses viel Geld. Dass dies jedoch nicht zwingend zum Glück führt, zeigt... In seinem Buch „Kapital“ stellt John Lanchester die moderne Konsumgesellschaft der Londoner Neureichen dar. Das Buch spielt in der Pepys Roda in Südlondon. Alle Menschen, die in dieser Straße wohnen, besitzen alleine durch den Wert ihres Hauses viel Geld. Dass dies jedoch nicht zwingend zum Glück führt, zeigt John Lanchester sehr eindrucksvoll in seinem Roman. In der Pepys Road wohnen viele Menschen, die allesamt nach ihrem Glück streben. Da wäre beispielsweise Roger Yount, der bei einer Londoner Bank arbeitet und dieses Jahr endlich einen Bonus von einer Millionen Pfund bekommen möchte. Dann wäre da noch Freddy, ein junger aufstrebender Fußballstar, der von einem Verein in London gekauft wurde und nun in der Pepys Road lebt. Er träumt davon eines Tages zu den großen Fußballern der Welt zu gehören. Eine weitere Bewohnerin der Pepys Road ist Petunia Howe, sie ist Witwe und inzwischen über achtzig Jahre alt. Sie hat das Haus in der Pepys Road schon sehr lange, da bereits ihre Familie in der Straße gewohnt hat, als es noch eine Arbeiterstraße war. Des Weiteren wohnt eine pakistanische Familie in der Straße, die dort einen Kiosk besitzt. Die drei Brüder der Familie teilen sich die Arbeit im Kiosk, ob sie dabei jedoch glücklich sind, wird sich zeigen. Neben diesen Bewohnern der Straße spielt der Handwerker Zbigniew eine Rolle. Er verrichtet bei den Hausbesitzern einige kleine Arbeiten und sucht selbst sein großes Glück in London. Neben all diesen Personen spielt auch eine staatenlose Politesse eine wichtige Rolle in dieser Gesellschaftsdarstellung. Inhalt: Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Die Darstellung der Londoner Konsumgesellschaft ist aus meiner Sicht sehr treffend. John Lanchester spricht auch unschöne Wahrheiten an und schafft so ein teilweise traurige und gleichzeitig lustiges, aber auf jeden Fall nachdenklich machendes Gesamtwerk. Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass das Buch an manchen Stellen sehr langatmig ist. Gerade am Anfang hatte ich das Gefühl seitenweise zu lesen und dennoch keinen neuen Inhalt zu erfahren. Auch das Ende des Buches hat mich ein wenig enttäuscht. Das ganze Buch lang wurde eine gewisse unterschwellige Spannung aufgebaut, die am Ende zwar aufgelöst wurde, jedoch aus meiner Sicht nicht zufriedenstellend. Ich hatte mir von der Auflösung mehr erwartet. Schreibstil und Aufbau: Der Schreibstil des Buches gefällt mir insgesamt sehr gut. Der Autor schildert das Geschehen sehr detailliert, was es dem Leser sehr leicht macht, sich das ganze bildlich vorzustellen. Das Buch lässt sich zudem sehr gut und flüssig lesen. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist, dass der Erzähler immer wieder zwischen den beteiligten Personen wechselt. Der Leser erfährt also von allen Personen etwas und zwar parallel. Dies hat bei mir zum einen eine gewisse unterschwellige Spannung erzeugt, außerdem macht es das Buch einfach interessanter. Ich war sehr dazu angehalten weiter zu lesen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es bei den einzelnen Personen weiter geht. Jedoch wurde vor der Auflösung eben auch noch das Leben der anderen handelnden Personen geschildert. Mir gefällt dieser Art von Schreibstil der gut. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, sind die vielen kurzen Kapitel, die das Buch unterteilen. Bei jedem Personenwechsel wurde auch ein neues Kapitel angefangen. Dies fand ich sehr angenehm, da so immer klar war, wer nun erzählt. Charaktere: Die Charaktere haben mir alle gut gefallen. Sie waren alle extrem unterschiedlich und doch hatten sie gewisse Gemeinsamkeiten, beispielsweise ihr Vermögen. Dennoch haben alle Personen verschiedene Schwierigkeiten, die ihr Vermögen mit sich bringt. Es wird nie langweilig, denn allein durch ihre Charakterzüge verleihen die Figuren dem Buch eine gewisse Dramatik. Auch fand ich es gut, dass mir nicht alle Personen sympathisch sind. Ich mag zwar viele der Protagonisten und habe auch mit ihren mitgefiebert, aber es gab auch welche, denen ich zeitweise Schlechtes gewünscht habe. Ich finde ein Buch wird dadurch nicht langweilig, dass man eben nicht alle Figuren mag. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es sehr ansprechend und interessant gestaltet. Ich finde das Bild auf dem Cover symbolisiert den Facettenreichtum der Bewohner der Pepys Road. Zudem hat es einfach meine Aufmerksamkeit erregt, was ich bei Covern wichtig finde. Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen, sodass ich mir auf jeden Fall den Klappentext ansehen musste. Den Klappentext des Buches finde ich ebenfalls gelungen. Er gibt den Inhalt des Buches treffend wieder ohne dabei zu viel zu verraten. Er hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht und das soll ja nun der Sinn des Klappentextes sein. Er hat bei mir auch keine falschen Erwartungen geweckt, was ich besonders wichtig finde. Fazit: Insgesamt finde ich, dass „Kapital“ eine gelungene Darstellung der Konsumgesellschaft in der Londoner Pepys Road ist. Auch wenn ich es stellenweise etwas langatmig fand und auch das Ende nicht ganz nach meinen Erwartungen war, so finde ich doch, dass es auf jeden Fall lesenswert ist.

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Kapital
von einer Kundin/einem Kunden am 27.05.2015

n seinem Roman "Kapital" schildert John Lancaster das Leben der Bewohner einer Straße. Es leben hier die unterschiedlichsten Personen - Alte, Junge, Reiche, Ausländer, Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, etc. Eines Tages bekommen alle diese Menschen die gleichlautende Botschaft"Wir wollen was ihr habt!" Für den aussenstehenden Betrachter mag es ja so... n seinem Roman "Kapital" schildert John Lancaster das Leben der Bewohner einer Straße. Es leben hier die unterschiedlichsten Personen - Alte, Junge, Reiche, Ausländer, Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, etc. Eines Tages bekommen alle diese Menschen die gleichlautende Botschaft"Wir wollen was ihr habt!" Für den aussenstehenden Betrachter mag es ja so sein, dass das Leben der anderen erstrebenswert ist, doch wer möchte schon arbeitslos, totkrank, .... werden. Jeder der Bewohner der Strasse hat so seine Probleme und der Roman hält uns den Spiegel vor. Die Geschichten sind sehr interessant, doch trotzdem musste ich mich durch das Buch teilweise "durchbeissen", denn es war schon auch anstrengend zu lesen. Während ich nach dem ersten Drittel beinahe völlig aufgegeben hätte, war ich zum Schluss sehr froh, das ich es nicht getan habe. Dieses Buch ist schon ein besonderes Buch und es endet nicht "kitschig", sondern äußerst real.Für alle, die gesellschaftspolitisch interessiert sind aber Sachbücher ablehnen, ist es sicherlich ein "Muss".

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