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Katzentisch

Roman

(32)

Michael Ondaatjes persönlichster Roman
Der elfjährige Michael fährt mit zwei Gleichaltrigen auf einem Luxusdampfer von Sri Lanka nach England zu seiner Mutter, die er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat.Drei Wochen auf See - eine einmalige Gelegenheit für die drei, die zusammengewürfelte Gruppe Erwachsener wie unter einem Brennglas zu beobachten. Den Pianisten, den todkranken Millionär, den Schiffsabwracker, den stehlenden Baron, den Botaniker, den geheimnisumwitterten Gefangenen - und nicht zuletzt die siebzehnjährige Emily, eine entfernte Cousine von Michael. Und wie ein Schatten ist für Michael auch die Mutter mit an Bord und vor allem die bange Frage: Wird sie am Hafen auf ihn warten?

Portrait
Michael Ondaatje wurde 1943 in Sri Lanka geboren, ist holländisch-tamilisch-singhalesischer Abstammung und lebt heute in Kanada. Seit 1971 unterrichtet er am Glendon College der York University (Toronto) Gegenwartsliteratur. Seine Bücher wurden mehrfach mit dem höchsten Kanadischen Literaturpreis ausgezeichnet, und für seinen Roman "Der englische Patient" erhielt er 1992 den Booker-Preis.
Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem Zuger Übersetzer-Stipendium und 2001 mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk. 2009 erhielt sie den Blue Metropolis Literary Grand Prix.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 01.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14286-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/118/25 mm
Gewicht 293
Originaltitel The Cat's Table
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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Vielleicht ist der "Katzentisch" nicht der schlechteste Platz!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 16.01.2014

Obwohl dieser Roman sich an die Biographie von Ondaatje anlehnt, besteht der Autor in seiner Nachbemerkung darauf, daß er reine Erfindung sei. Wie auch immer, die Geschichte von drei Jugendlichen, die in den fünfziger Jahren mit einem Schiff von Ceylon nach England fahren, ist sehr ruhig, behutsam und ausgesprochen... Obwohl dieser Roman sich an die Biographie von Ondaatje anlehnt, besteht der Autor in seiner Nachbemerkung darauf, daß er reine Erfindung sei. Wie auch immer, die Geschichte von drei Jugendlichen, die in den fünfziger Jahren mit einem Schiff von Ceylon nach England fahren, ist sehr ruhig, behutsam und ausgesprochen schön erzählt. Auf dieser Reise sitzen wir mit den drei Jungs am "Katzentisch", lernen mit ihnen zusammen unterschiedlichste Mitreisende und Schiffsangestellte kennen und erleben auch aufregende Abenteuer an Bord. Das Ganze in einer funkelnden Sprache erzählt. Eine Reise in's Erwachsenwerden.

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Der Katzentisch
von einer Kundin/einem Kunden am 02.02.2014

Mynah, der elfjährige Protagonist befindet sich auf einer Schiffsreise von Ceylon nach London. Er fühlt sich gefangen zwischen zwei Welten, einem zurückgelassenen Leben und einer ungewissen Zukunft. Er und seine Kumpane sitzen am „Katzentisch“ der Oronsay, die sie nicht nur nach England, sondern auch ins Erwachsensein bringen wird. Ganz... Mynah, der elfjährige Protagonist befindet sich auf einer Schiffsreise von Ceylon nach London. Er fühlt sich gefangen zwischen zwei Welten, einem zurückgelassenen Leben und einer ungewissen Zukunft. Er und seine Kumpane sitzen am „Katzentisch“ der Oronsay, die sie nicht nur nach England, sondern auch ins Erwachsensein bringen wird. Ganz leicht und gelassen erzählt Ondaatje aus der Sicht des 11-jährigen Jungen. Einige der Passagiere haben ein besonders interessantes Wesen, so dass durch deren Persönlichkeit die Handlung entscheidend beeinflusst wird. Selten ist eine verlorene Kindheit so melancholisch, in einer glasklaren, suggestiven Sprache geschildert worden. Ein wirklich großes empfehlenswertes Buch.

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Der Roman hält, was das Cover verspricht
von einer Kundin/einem Kunden am 03.01.2014

Michael Ondaatje ist vielen von Ihnen sicherlich ein Begriff durch seine beiden bekanntesten Romane „Der englische Patient“ und „Divisadero“. Jetzt ist endlich auch auf Deutsch sein neuester Roman „Katzentisch“ als Taschenbuch erschienen. Ich finde, das Buch spricht einen sofort durch sein wunderschönes und gelungenes Cover an: Ein Ozeanriese noch... Michael Ondaatje ist vielen von Ihnen sicherlich ein Begriff durch seine beiden bekanntesten Romane „Der englische Patient“ und „Divisadero“. Jetzt ist endlich auch auf Deutsch sein neuester Roman „Katzentisch“ als Taschenbuch erschienen. Ich finde, das Buch spricht einen sofort durch sein wunderschönes und gelungenes Cover an: Ein Ozeanriese noch in schwarz, wie es früher üblich war, eingerahmt von Palmen. Mich hat das Cover sofort an Buchillustrationen aus den fünfziger Jahren erinnert. Und genau in dieser Zeit ist auch die Haupthandlung des Romans angesiedelt. Der 11-jährige Ich-Erzähler Michael und seine beiden auf dem Schiff gefundenen Freunde Cassius und Ramadhin reisen zu Beginn der fünfziger Jahre an Bord des Schiffes Oronsay von Ceylon nach England, um dort zur Schule zu gehen. Das Buch beginnt damit, dass Michael zum Schiff gebracht wird. Dort ist er für die 21 Tage, die die Reise dauern wird, offensichtlich ganz auf sich allein gestellt. Erst in England wird er von seiner Mutter in Empfang genommen, die er seit vier oder fünf Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch schon bei der ersten Mahlzeit im Speisesaal findet er Freunde und Wegbegleiter. Dies sind Reisende, die ebenfalls ganz am Ende der Hierarchie stehen, und dementsprechend hat man sie am sogenannten Katzentisch, der dem Roman den Titel gibt, gesetzt. Michael, Cassius und Ramadhin betrachten die ganze Reise als Abenteuer und untersuchen das ganze Schiff. Erst im Nachhinein wird ihnen klar, was sie damals alles ganz naiv beobachtet haben. Der Autor wechselt regelmäßig die Erzählzeit. Den größten Teil der Handlung erleben wir aus der Sicht der Jungen, aber teilweise wechselt er in die Gegenwart. Und so bekommen wir ein immer klareres Bild, was die Jungen damals wirklich an Bord mitbekommen haben. Erst als erwachsener Mann erfährt Michael die ganze Wahrheit und die einzelnen Puzzleteile ergeben ein Ganzes. Michael Ondaatje ist ein großartiger Autor, der wunderbar beschreiben kann. So nimmt er uns mit auf eine abenteuerliche Seereise mit vielen exotischen Zutaten. Das Buch beginnt ganz langsam, doch nach und nach weckt der Autor das Interesse daran, was wirklich an Bord passiert ist. So wird aus dieser kindlichen Abenteuergeschichte fast noch ein Krimi. In wunderschöner Sprache ganz langsam erzählt - für Genießer!

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Innen wie außen - ein Buch von exotischer Schönheit
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 24.04.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Schön. Zwischen all den Superlativen der Neuzeit nimmt sich dieses gute, alte Wort mittlerweile irgendwie recht bescheiden und wertlos aus. Aber gerade dieses Wort war es, das mir während der Lektüre von Ondaatjes neuestem Werk, "Katzentisch", immer wieder durch den Kopf ging. Die Geschichte dreier Jungen, die Anfang der 50er... Schön. Zwischen all den Superlativen der Neuzeit nimmt sich dieses gute, alte Wort mittlerweile irgendwie recht bescheiden und wertlos aus. Aber gerade dieses Wort war es, das mir während der Lektüre von Ondaatjes neuestem Werk, "Katzentisch", immer wieder durch den Kopf ging. Die Geschichte dreier Jungen, die Anfang der 50er auf dem alten Dampfschiff "Oronsay" gen England reisen, mag an sich auf dem Klappentext keine Begeisterungsstürme auslösen - das Besondere offenbart sich dem Leser jedoch im Detail. Mit feiner Feder, lyrischem Gespür und sicherer Hand skizziert Ondaatje das Leben an Bord, erzählt immer wieder kleine Anekdoten über Passagiere und Besatzung. Von der Frau, mit den Tauben im Mantel über den diebischen Baron bis hin zum mysteriösen Gefangenen. Nach und nach ergibt sich aus diesen vielen Mosaiksteinchen ein stimmiges Gesamtbild, dem allerdings stets ein lockerer Ton anhaftet, schaut der Leser doch von unten, aus der Sicht der Kinder, auf die Welt der Erwachsenen. Durchbrochen sind diese "Reiseberichte" von Rückblenden und Blicken in die Zukunft, welche vermeintlich harmlosen Nebengeschichten plötzlich eine ganz neue Bedeutung und streckenweise gar anrührenden Tiefgang verleihen. Gewürzt wird das Ganze mit einem Schuss Exotik, die für soviel herrliches Kopfkino sorgt, dass man sich bald als Gast am "Katzentisch" glaubt. Eine ruhiges, aber unheimlich gefühlsintensives kleines Kunstwerk über den Aufbruch ins Erwachsensein und die Wunder der Kindheit. Grandios erzählt, eindringlich, reichhaltig - und, ja, einfach schön.

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Eine grandiose literarische Zeitreise!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Was für ein wunderbarer Roman! Am Katzentisch im Restaurant des Passagierdampfers „Oronsay“ sind 1954 während der 30 Tage dauernden Schiffsfahrt von Indien nach England eine Handvoll Alleinreisende versammelt, deren Erlebnisse an Bord der Autor auf geschickte Weise mit den Ereignissen der Protagonisten vor und nach dieser Reise verwebt. Da... Was für ein wunderbarer Roman! Am Katzentisch im Restaurant des Passagierdampfers „Oronsay“ sind 1954 während der 30 Tage dauernden Schiffsfahrt von Indien nach England eine Handvoll Alleinreisende versammelt, deren Erlebnisse an Bord der Autor auf geschickte Weise mit den Ereignissen der Protagonisten vor und nach dieser Reise verwebt. Da geht es um einen mysteriösen Gefangenen, der nur Nachts zum Ausgang an Deck geführt wird, um dunkle Laderäume, zu denen der Zugang für Passagiere natürlich streng verboten ist und, natürlich, um Liebe. Michael Ondaatje verknüpft in „Katzentisch“ Autobiographisches mit Fiktivem, doch wirkt seine Erzählung so real, als würde man jeden Moment selber das Knarren der Decks hören, den Seewind spüren und den Mitreisenden von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten können. Eine grandiose Zeitreise in eine Epoche, als Passagierschiffe noch keine „Bettenfrachter“ waren!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine großartig geschriebene Erinnerung, an die Reise von Ceylon nach England mit ca.10 Jahren. Witzig und mit einer Portion kindlicher Abenteuerlust erzählt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Katzentisch ist ein Abenteuer- u. Reiseroman mit unvergesslichen Figuren und Bildern.

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Orient - Europa in einundzwanzig Tagen
von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

1954. Michael ist elf Jahre alt und völlig ahnungslos, als beschlossen wird, dass er den Ort seiner Kindheit verlassen und auf Reisen soll. An Bord eines Passagierschiffs, von Colombo (Sri Lanka) nach Tilbury (England), zu seiner Mutter, einer Fremden. Am Katzentisch - in weitester Entfernung zum Tisch des Kapitäns... 1954. Michael ist elf Jahre alt und völlig ahnungslos, als beschlossen wird, dass er den Ort seiner Kindheit verlassen und auf Reisen soll. An Bord eines Passagierschiffs, von Colombo (Sri Lanka) nach Tilbury (England), zu seiner Mutter, einer Fremden. Am Katzentisch - in weitester Entfernung zum Tisch des Kapitäns und somit von geringstem gesellschaftlichen Prestige - freundet er sich rasch mit zwei Jungen in seinem Alter an. Einundzwanzig Tage stromern die drei, auf und unter Deck, umher und erleben ständig irgendwelche Abenteuer. Zwangsläufig unter ihnen, auf engstem Raum, erkunden sie das eigentümliche Verhalten der Erwachsenen. Wikipedia verrät, dass die biografischen Eckdaten des Roman-Michas auch die des gleichnamigen Autoren sind. Verrückt! Ein Autobiografischer Roman? Sei's drum! Ondaatjes KATZENTISCH ist ein Abenteuerroman erster Klasse, der sich liest wie ein Klassiker der Weltliteratur. Sprachlicher Balsam und dabei vergnügliche Unterhaltung!

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Jede Menge Bunte Bilder !
von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 25.01.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Drei Jungen im Alter von etwa 11 Jahren werden in den 50er Jahren von ihrer Heimat Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, nach England zur Schule geschickt. Der Roman beschreit im Wesentlichen die Schiffsüberfahrt und den Mikrokosmos des Lebens auf dem Schiff als eigenem Biotop, der genau beobachtet und brillant... Drei Jungen im Alter von etwa 11 Jahren werden in den 50er Jahren von ihrer Heimat Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, nach England zur Schule geschickt. Der Roman beschreit im Wesentlichen die Schiffsüberfahrt und den Mikrokosmos des Lebens auf dem Schiff als eigenem Biotop, der genau beobachtet und brillant beschrieben wird. Ondaatje ist ein meisterhafter Erzähler, der vieldeutig und schillernd Bilder entstehen lässt, die dazu einladen, Anteil am Schicksal der gemischten Gesellschaft zu nehmen. Ein wunderbares Buch, in dem die Außenwelt ein Abbild der Innenwelt mit seinen Stürmen und seiner Dramatik darstellt und Figuren oder Bilder nachhaltig im Gedächtnis haften bleiben.

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Großartig erzählt!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.07.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Eine Schiffsfahrt von Indien nach Großbritannien Ende der 50er Jahre: Ein elfjähriger Junge soll zu seiner in Großbritannien lebenden Mutter reisen. Der Erzähler selbst war der kleine Junge, der auf der Reise viel erlebte, auf einer Reise, auf der ungewöhnliche Dinge passierten, auf der er interessante Menschen kennenlernte und... Eine Schiffsfahrt von Indien nach Großbritannien Ende der 50er Jahre: Ein elfjähriger Junge soll zu seiner in Großbritannien lebenden Mutter reisen. Der Erzähler selbst war der kleine Junge, der auf der Reise viel erlebte, auf einer Reise, auf der ungewöhnliche Dinge passierten, auf der er interessante Menschen kennenlernte und eine Reise, die sein Leben für immer prägen sollte. Mir gefällt das Buch so gut, weil es mich ein wenig an die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn erinnert, weil es dem Autor gelingt, zwischen kindlicher unschuldiger Perspektive und zurückschauender Sicht eines Erwachsenden mühelos zu wechseln. Und weil es mir gleichzeitig ein Panorama von Abenteuern auf einem Schiff bietet, das Klasse hat, weil hinter jedem Ereignis, noch mehr Bedeutung steckt und alles so wunderbar ineinandergefügt ist. Ondaatje ist ein großartiger Erzähler!

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Ein Sternenhimmel für dieses Buch
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 19.06.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Drei Jungs fahren mit einem Schiff aus ihrer alten Heimat in ein neues Leben nach England.Sie erleben auf kindlich,naive Art die Welt der Erwachsenen und entdecken viele Dinge auf eine atemberaubende Art und Weise.Ondaatje hat die Gabe wundervoll zu erzählen.Man spürt die Sonne,riecht die Gerüche des Meeres und des... Drei Jungs fahren mit einem Schiff aus ihrer alten Heimat in ein neues Leben nach England.Sie erleben auf kindlich,naive Art die Welt der Erwachsenen und entdecken viele Dinge auf eine atemberaubende Art und Weise.Ondaatje hat die Gabe wundervoll zu erzählen.Man spürt die Sonne,riecht die Gerüche des Meeres und des Schiffes,spürt den Wind.Und der Leser kann gar nicht anders,als mit den Jungs mitzufühlen,mitzuleben.Eine Kollegin empfahl mir dieses Buch und ich hab es genossen.

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eine Schiffsreise nach England
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Drei Kinder auf dem Weg von Ceylon nach Indien. Michael Ondaatje beschreibt in diesem Roman eine Seereise aus dem Blick dreier Jungen, die nach und nach die anderen Passagiere kennen lernen. Sie begegnen ihren Reisegefährten, es entwickeln sich Freundschaften, das eine oder andere Geheimnis wird enthüllt. Ein kleiner Roman,... Drei Kinder auf dem Weg von Ceylon nach Indien. Michael Ondaatje beschreibt in diesem Roman eine Seereise aus dem Blick dreier Jungen, die nach und nach die anderen Passagiere kennen lernen. Sie begegnen ihren Reisegefährten, es entwickeln sich Freundschaften, das eine oder andere Geheimnis wird enthüllt. Ein kleiner Roman, vom Autor des „Englischen Patienten“ in ruhiger Sprache geschrieben, geeignet für ein entspanntes Wochenende

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Klasse!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

In den 50er Jahren macht sich der elfjährige Michael auf eine 21 tägige Schiffsreise von Ceylon nach England, zu seiner Mutter. Aus der Sicht und mit der Naivität eines Kindes lernt der Leser die mitreisenden Passagiere kennen und schnell wird das Schiff wird zum spannenden Abenteuerspielplatz. Gekonnt aber wechselt... In den 50er Jahren macht sich der elfjährige Michael auf eine 21 tägige Schiffsreise von Ceylon nach England, zu seiner Mutter. Aus der Sicht und mit der Naivität eines Kindes lernt der Leser die mitreisenden Passagiere kennen und schnell wird das Schiff wird zum spannenden Abenteuerspielplatz. Gekonnt aber wechselt der Autor die Erzählzeit und der Leser erfährt die Geschehnisse rückblickend aus der Sicht des nun erwachsenen Michael und so ergeben sich die wahren Zusammenhänge der Erlebnisse der abenteuerlichen Reise. "Katzentisch" ist ein sehr vielschichtiges, unterhaltsames und spannendes Buch, wunderbar erzählt. Gehen Sie mit auf die Reise...

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Und jeden Tag mindestens einen Streich
von Jens Paller aus Neuss am 10.02.2012
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Mit einem grossen Schiff begibt sich unser Erzähler auf eine längere Reise, um von Ceylon aus zu seiner Mutternach England zu fahren. Der 11jährige trifft auf dem Schiff aufzwei gleichaltrige, die drei Freunde erleben diese Schiffahrt gemeinsam und alle deren Leben wird irgendwie davon beeinflußt bleiben. Der Leser lernt einen... Mit einem grossen Schiff begibt sich unser Erzähler auf eine längere Reise, um von Ceylon aus zu seiner Mutternach England zu fahren. Der 11jährige trifft auf dem Schiff aufzwei gleichaltrige, die drei Freunde erleben diese Schiffahrt gemeinsam und alle deren Leben wird irgendwie davon beeinflußt bleiben. Der Leser lernt einen rätselhaften, todkranken Millionär kennen, der in England geheilt werden soll, aber von keinem anderen Passagier je wirklich gesehen wurde. Es gibt einen Trickdieb und einen Gefangenen, der verlegt wird und immer am späten Abend kurz an Deck zu sehen ist. Es gibt einen geheimsnisvollen Garten im Bauch des Schiffes, wo eines Abends sogar ein Festessen stattfindet. Viele tolle kleine Abenteuer, höchst unterhaltsam und wiedermal fand ich mich mit einer Karte im Wohnzimmer sitzend, nachschauend wo wir auf unserer Reise gerade stecken, es war Port Said.

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Ein Kunstwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2012
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Michael Ondaatje hat wieder mal ein wunderschönes Buch geschrieben. Er erzählt von einer Reise, die der 11-jährige Mynah (Michael) auf dem Schiff „Oronsay“ macht. Mitte der 50-er Jahre bringt sie ihn von Colombo, Ceylon (jetzt Sri Lanka) nach England. Während dieser 21 Tage auf See passiert einerseits wenig und... Michael Ondaatje hat wieder mal ein wunderschönes Buch geschrieben. Er erzählt von einer Reise, die der 11-jährige Mynah (Michael) auf dem Schiff „Oronsay“ macht. Mitte der 50-er Jahre bringt sie ihn von Colombo, Ceylon (jetzt Sri Lanka) nach England. Während dieser 21 Tage auf See passiert einerseits wenig und andererseits sehr viel, vor allem zwischen den Reisenden. Mynah und seine Freunde Cassius und Ramadhin verstehen nicht alles, was um sie herum vor sich geht, sie sind aber am Ende des Reises doch sehr viel weiser geworden. Ondaatje ist ein begnadeter Schriftsteller. Das unterstreicht er mit diesem Buch noch mal. Der Leser wahnt sich Mitreisender auf der „Oronsay“, so gut schildert er die Atmosphäre auf dem Schiff. Treten Sie die Reise an und nehmen Sie am Katzentisch Platz. Es lohnt sich!

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Auch wer nie ein Schiff betreten möchte,
von Birgitt Schweren-Wolters aus Krefeld am 02.02.2012
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wird von diesem Roman über eine Seereise dreier Kinder von Ceylon nach England in den 50er Jahren total begeistert sein. Am „Katzentisch“, dem Tisch am weitesten vom Tisch des Kapitäns entfernt, am Ende des Raums, treffen sich 3 Jungs von etwa 12 Jahren, um nach England zu reisen und... wird von diesem Roman über eine Seereise dreier Kinder von Ceylon nach England in den 50er Jahren total begeistert sein. Am „Katzentisch“, dem Tisch am weitesten vom Tisch des Kapitäns entfernt, am Ende des Raums, treffen sich 3 Jungs von etwa 12 Jahren, um nach England zu reisen und dort zur Schule zu gehen. Dem Ich-Erzähler des Romans, Michael, hatte man noch nicht einmal erzählt, dass seine Reise mehr als 20 Tage dauern würde und auch sonst wussten die Drei nicht, was sie in diesem fernen Land, England, erwarten würde. Hier auf dem Schiff, einem Mikrokosmos all dessen, was die Welt und das Leben zu bieten hat, probieren sie, allein gelassen und unbeaufsichtigt, ihre Möglichkeiten aus. Von den anderen Passagieren am Tisch, die alle irgendwie „Verlierer“ sind, lernen sie so viel, dass es ihr ganzes Leben prägt und diese Reise unvergesslich macht

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Drei Wochen auf einem Dampfer
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 06.02.2017
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Michael, gerade elf Jahre alt, fährt mit dem Schiff von Ceylon nach Großbritannien zu seiner Mutter. Auf der Reise, die drei lange Wochen dauert, lernt er viele Menschen kennen: Gleichaltrige, aber auch Erwachsene. Einige davon spielen auch in seinem späteren Leben, zu dem immer wieder abgeschweift wird, eine Rolle.... Michael, gerade elf Jahre alt, fährt mit dem Schiff von Ceylon nach Großbritannien zu seiner Mutter. Auf der Reise, die drei lange Wochen dauert, lernt er viele Menschen kennen: Gleichaltrige, aber auch Erwachsene. Einige davon spielen auch in seinem späteren Leben, zu dem immer wieder abgeschweift wird, eine Rolle. Die Reise prägt den Jungen für das ganze Leben. Michael sitzt am „Katzentisch“, dem unattraktivsten Tisch im Speisesaal, denn er ist kein Gast, der viel Geld bringt, sondern schon eher eine kleine Last. Schon erstaunlich, dass in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Kinder einfach ohne Begleitung eine solche Strecke allein fahren konnten und durften. Das ist heute unvorstellbar. Die Erlebnisse des Jungen sind nicht alle erfreulich und schön, aber jedes einzelne hat Auswirkungen auf seine weitere Entwicklung und sein späteres Leben. Das weiß er zu dem Zeitpunkt nicht, aber da Michael diese Story aus seiner Erinnerung heraus erzählt, weiß er es inzwischen und lässt es auch immer wieder durchblicken. Die unterschiedlichen Reisebegleiter, allesamt auf ihre Weise besonders, bringen die drei Kinder auf immer neue Ideen, die nicht immer mit den Ge- und Verboten übereinstimmen. So füllen sie die 21 Tage mit Erlebnissen, die andere in einem ganzen Leben nicht sammeln können. Die vielen Zeitsprünge vor und zurück und die große Zahl an Charakteren machten es mir zwischendurch etwas schwer, der Story zu folgen. Auch kam ich mit einigen Namen nicht so ganz klar. Johannes Steck erzählt (bzw. liest) das Buch sehr passend in einem ruhigen, nachdenklichen Ton. Diese Stimme ist super angenehm – aber sie verleitet auch zum Abdriften mit den Gedanken. Wirklich spannend ist das Hörbuch nicht, doch lauscht man dem Erzähler dennoch immer weiter. So ähnlich, wie man als Kind gern etwas vorgelesen bekam und sich dabei wohl, sicher und gut aufgehoben fühlte. Der Katzentisch wird zum interessantesten Platz auf dem Schiff. Als Zuhörer mag man von den „besseren“ Leuten gar nicht so viel wissen, da sie schnell verblassen im Vergleich mit der illustren Gesellschaft an diesem abseits stehenden Tisch. Die Abgeschlossenheit auf diesem Dampfer lässt die Ereignisse ganz anders auf die Personen wirken, besonders auf die Kinder, als es in einer Stadt gewesen wäre. Es gibt keine Möglichkeit, den Geschehnissen aus dem Weg zu gehen. Und auch in drei Wochen Fahrt kann niemand alle Geheimnisse dieser in sich geschlossenen Welt ganz enträtseln. Die Verbindungen, die teils über viele Jahre bestehen bleiben, haben ihren ganz eigenen Zauber und Reiz. Wer sich auf das Hörbuch einlässt und sich voll und ganz konzentriert, hat viel Freude damit. Insgesamt kann ich vier Sterne dafür geben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein wunderbarer Reigen spannender Charaktere dem ich unglaublich gern gefolgt bin. Neid, Liebe, Intrigen, Hass und Geschehnisse die Neugierde und Wissensdurst wecken.

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von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2012
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Michael Ondaatje nimmt den Leser mit an Bord der "Oronsay" auf eine lange Seereise von Sri Lanka nach England. Er erzählt aus der Sicht des elfjährigen Michael. Ramadhin, Cassius und Michael lernen zahlreiche , interessante Mitreisende kennen: ein kranker Millionär, eine Artistengruppe, ein Wahrsager in den sich Michaels schöne Cousine... Michael Ondaatje nimmt den Leser mit an Bord der "Oronsay" auf eine lange Seereise von Sri Lanka nach England. Er erzählt aus der Sicht des elfjährigen Michael. Ramadhin, Cassius und Michael lernen zahlreiche , interessante Mitreisende kennen: ein kranker Millionär, eine Artistengruppe, ein Wahrsager in den sich Michaels schöne Cousine Emily verliebt, ein Gefangener, der nachts mit seinem Wächter an Deck spazieren geht. Die Beschreibung der Charaktere aus der kolonialen Welt erinnern an den englischen Autor Somerset Maugham. Für den Leser eine Reise in eine vergangene Welt.

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