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Kings of London

Kriminalroman

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London, November 1968: Hippiekommunen besetzen Häuser, in der Royal Albert Hall feiern John Lennon und Yoko Ono »alchemistische Hochzeit«, und in den Galerien hängen Bilder, die den Blick des Betrachters mächtig herausfordern. In diese so bunte wie nebulöse Welt gerät Detective Sergeant Breen, als in einem niedergebrannten Haus die Leiche eines jungen Mannes gefunden wird. Die Todesumstände sind mysteriös und der Tote nicht nur ein stadtbekannter Playboy und Kunstsammler, sondern auch Sohn eines angehenden Ministerpräsidenten. Und dieser tut so einiges, um Breen bei der Ermittlung Steine in den Weg zu legen. Das ist aber bei Weitem nicht Breens einziges Problem: Fast täglich erhält er Morddrohungen, und er wüsste endlich gern, woran er mit Tozer ist – bevor sie den Polizeidienst quittiert und die Stadt für immer verlässt. Auch der neue Fall von Breen und Tozer führt das ungleiche Paar unter die bunte Oberfläche Swinging Londons. Zwischen den legendären Partys des Galeristen Robert »Groovy Bob« Fraser und heruntergekommenen Drogenhöhlen erleben sie eine Stadt im Umbruch. Während die einen die neue Freiheit feiern, sind andere bereit, in ihrem Namen über Leichen zu gehen …
Rezension
»Bei Shaw ist der Krimi noch zuallererst solide Gesellschaftskritik. Das macht ihn richtig fett. Und natürlich Shaws Herz für Aussenseiter und sein feines Gespür für die Hinterhöfe und Seitengassen des Swinging London.«
Jonny Rieder, IN München 16/2015
Portrait
William Shaw schreibt unter anderem für The Observer und The New York Times über Themen zwischen Pop- und Subkultur. Neben seinen Krimis veröffentlichte er eine Sammlung kurioser Kleinanzeigen und ein Buch über Musiker in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 472, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.07.2015
Serie Breen and Tozer 2
Sprache Deutsch
EAN 9783518741245
Verlag Suhrkamp
Verkaufsrang 15.163
eBook (ePUB)
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Spannung bleibt auf der Strecke
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 03.12.2015

Seargent Chathal Breen, genannt Paddy, hat mehrere „Baustellen“ einmal muss er den Tod seines Vaters verarbeiten, dann gibt es da noch einen ungeklärten alten Mordfall und jetzt kommt noch ein brutal zugerichteter Toter dazu, bei dem es sich um den Sohn eines hochrangigen Politikers handelt . Zu guter letzt... Seargent Chathal Breen, genannt Paddy, hat mehrere „Baustellen“ einmal muss er den Tod seines Vaters verarbeiten, dann gibt es da noch einen ungeklärten alten Mordfall und jetzt kommt noch ein brutal zugerichteter Toter dazu, bei dem es sich um den Sohn eines hochrangigen Politikers handelt . Zu guter letzt erhält erhält er auch immer wieder Drohbriefe. Die Geschichte an sich ist spannend, aber irgendwie ist es dem Autor in meinen Augen nicht gelungen dem Leser diese Spannung auch zu vermitteln. Ich habe mich regelrecht durch das Buch gequält. Die recht häufigen Dialoge der Polizeibeamten, bei denen Frauen zu der damaligen Zeit (1968) noch eher die Nebenrolle spielten, sind zwar gelungen, gehen aber zu Lasten der Handlung. Außerdem sind mir die Übergänge zwischen den einzelnen Abschnitten >mal sind wir am Tatort, dann ohne Überleitung wieder im Revier< etwas zu abrupt. Ich hatte mir von diesem Buch mehr versprochen und würde nicht unbedingt eine Empfehlung zum Lesen aussprechen wollen.

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Kings of London are corrupted Cops
von Doreen Gehrke am 15.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„Als müssten sie ständig vögeln, um frei zu sein. … Ich finde das unheimlich, weißt du. Die machen das nicht, weil sie wollen. Jedenfalls nicht die Mädchen. Die müssen das machen, wenn nicht, sind sie spießig. Verstehst du, was ich meine? Ich könnte das nicht. Ich könnte mich selbst... „Als müssten sie ständig vögeln, um frei zu sein. … Ich finde das unheimlich, weißt du. Die machen das nicht, weil sie wollen. Jedenfalls nicht die Mädchen. Die müssen das machen, wenn nicht, sind sie spießig. Verstehst du, was ich meine? Ich könnte das nicht. Ich könnte mich selbst nie so gering schätzen. … Unheimlich daran ist nur, dass die alle denken, sie würden die Welt verändern. Dabei reden und streiten sie die ganze Zeit. Sitzen bis zwei Uhr früh zusammen und labern dummes Zeug. … Aber die glauben, wenn du möglichst viel Pot rauchst und vögelst, dann verschwindet alles Böse. Die sind wie … Kinder.“, erzählt Tozer ihrem Kollegen Detective Breen von ihren Erfahrungen mit den Hippies eines besetzten Hauses, das unter Verdacht steht, Umschlagplatz für Drogen zu sein. Für Breen ist diese Zeit des Londons im Jahre 1968 eine ganz andere Welt, ungreifbar und unwirklich. Hippies als die neuen Freigeister auf der einen Seite und korrupte Cops in Breens Abteilung auf der anderen Seite, die selbst über sich sagen: „ … D Devision 1968. Wir sind die verfluchten Könige von ganz London, jawohl, das sind wir.“ Breen ist der typische Antiheld, ein Eigenbrötler, skeptisch, kritisch und korrekt. Ohne seinen Job, weiß er nichts mit sich anzufangen. Aufgewachsen in einem „frauenlosen“ Haus, allein mit seinem Vater, fällt es ihm schwer, Kontakt mit Frauen zu finden, geschweige denn eine Beziehung zu führen. Seinen kranken Vater hat er bis zum Schluss gepflegt, ihn zu Letzt ins Krankenhaus gebracht und für sich gehofft, dass es mit ihm zu Ende geht. Was auch geschieht, mit Beginn des Buches und worüber Breen später selber sagt: „Mein Vater hat sich mit dem Sterben lange Zeit gelassen. … Ich habe mir gewünscht, er würde sich ein bisschen mehr beeilen.“ Immer wieder tauchen Rückblicke über das Zusammenleben mit seinem Vater auf, gut dosiert, niemals zu viel, man lernt William Shaws Protagonist kennen. Seine Entwicklung ist vielschichtig, er fühlt sich hin und hergerissen. Zuletzt spielt er das gefährliche Spiel der Macht mit, sein Verhalten reflektiert sich so: „Teilweise war Breen schockiert, wie leicht ihm das alles fiel. Die nackte Angst in Creamers Blick. Sein eigenes Gefühl von Macht. Eigentlich müsste er sich selbst verachten. Das war der Stil von Oliver Tarpey, die Geheimnisse einer Person gegen diese selbst zu verwenden. … Langsam voranschreitende Korruption.“ Neben „Abbey Road Murder Song“ ist „Kings of London“ der zweite Band der Trilogie um Detective Breen und Constable Tozer. Ich habe das erste Buch nicht gelesen, habe aber nicht Eindruck gehabt, ich hätte den ersten Band lesen müssen. Die gesellschaftlichen Hintergründe in diesem Buch werden sehr gut geschildert und scheinen mir vom Autor intensiv recherchiert. Das sollte man von einem Journalisten auch erwarten können. Die Übersetzung scheint mir sehr gelungen. Der Text liest sich flüssig, der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Anders als die Leseprobe hat mich das Buch sehr gepackt. Ein gelungener Kriminalroman, den ich nur weiterempfehlen kann.

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Unter der bunten Oberfläche des Swinging Londons
von Inge Weis aus Pirmasens am 27.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

London swingt und London brennt. In einem niedergebrannten Haus wird die Leiche eines stadtbekannten Playboys und Kunstsammlers gefunden. Hippies, Drogen, freie Liebe, Hausbesetzungen und mittendrin zwei Leichen. Sergeant Breen und Constable Tozer müssen ihre Ermittlung mit Rücksicht auf die Politik sehr diskret durchführen. Die Ermittlungen führen Detektive Sergeant Breen... London swingt und London brennt. In einem niedergebrannten Haus wird die Leiche eines stadtbekannten Playboys und Kunstsammlers gefunden. Hippies, Drogen, freie Liebe, Hausbesetzungen und mittendrin zwei Leichen. Sergeant Breen und Constable Tozer müssen ihre Ermittlung mit Rücksicht auf die Politik sehr diskret durchführen. Die Ermittlungen führen Detektive Sergeant Breen und seine Kollegin Tozer in die schillernde und drogengeschwängerte Galerieszene Londons. Dabei legt ihnen nicht nur der Vater des Toten, ein einflussreicher Poliiker., Steine in den Weg sondern jemand will Breen unbedingt tot sehen.... die Geschichte ist eine gekonnte Zeit.- und Milieustudie, dieser im Umbruch begriffenen Zeit. Hinter der bunten Fassade aus Musik und Mode offenbart sich nach und nach Swinging Londons düstere Seite. Ein erstklassiger Polizeithriller par excellence. Gibt wunderbar die Atmosphäre der Swinging Sixties wieder. Breen und Tozer sind keine knallharten Ermittler, sondern echte Menschen. Cathal Breen, der aufrichtige Polizist, dem der Tod seines Vaters immer noch zu schaffen macht und der mit den gesellschaftlichen Veränderungen genauso viele Probleme hat wie mit Pop- und Rockmusik, und Helen Tozer, ein Kind ihrer Zeit, das aber in der konservativen Männerwelt der Londoner Metropolitan Police gegen Vorurteile ankämpfen muss und ständig gegen Mauern der Ablehnung stößt. Ihre Beziehung - die berufliche wie die private - macht diesen Krimi zu etwas Besonderem. William Shaw hat mit Leichtigkeit das faszinierende und pulsierende Abbild des Swinging London Ende der 1960er-Jahre und damit eine geniale Verknüpfung von Zeitgeist und tollem Krimi erschaffen, garniert mit einem Ermittlerteam, das zehn Punkte mit Sternchen verdient hat. Und ein großes Danke für das Buchcover. Echt ne coole Braut! Dies gilt aber auch im Besonderen für Constable Helen Tozer. Wieder eine sehr fesselnde Geschichte aus einer verrückten, wilden Welt und gleichzeitig ein spannender, gut inszenierter Krimi! Genialer Mix aus Spannung, psychologischer Raffinesse und Intrigen. Ein Roman mit einem Spannungsbogen über den klassischen Krimi-Thrill hinaus. Krimikost vom Allerfeinsten!

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Kings of London
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

London swingt-London brennt Unter diesem Titel hatte ich mir einen Krimi vorgestellt, der in einem heiteren lebenslustigen London spielt. Tatsächlich wird in diesem Roman ein eher düsteres London gezeigt, die Aufbruchstimmung ist nicht so gut zu erkennen. Dem Lesevergnügen tut dies jedoch keinen Abbruch. Ich schreibe oben bewusst Roman,... London swingt-London brennt Unter diesem Titel hatte ich mir einen Krimi vorgestellt, der in einem heiteren lebenslustigen London spielt. Tatsächlich wird in diesem Roman ein eher düsteres London gezeigt, die Aufbruchstimmung ist nicht so gut zu erkennen. Dem Lesevergnügen tut dies jedoch keinen Abbruch. Ich schreibe oben bewusst Roman, denn die eigentliche Krimihandlung steht für mich eher im Hintergrund, vordergründig ist für mich die Beziehung zwischen Tozer und Breen und die Schilderung der Atmosphähre Londons in der damaligen Zeit. Anschaulich schildert der Autor die Bedenken in der damaligen Zeit gegen weibliche Polizisten, und in der Figur des Jones wird auch deutlich, das einige Polizisten eigene Ansichten zur Ausübung des Berufs haben. Schließlich werden die Ermittlungsarbeiten auch durch einen hochrangigen Politiker erschwert. Da ich Band I nicht kannte, waren mir die Hauptpersonen fremd, den Lesefluss stört dies nicht, allerdings kommt mir Breen älter vor als er ist. Dies liegt an seiner Person, die so gar nicht in das Swinging London zu passen scheint. Die ersten 100 Seiten haben sich ein wenig gezogen, dann wurde das Lesevergnügen leichter, dies liegt ich am hervorragenden Schreibstil des Autors.

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William Shaw „Kings of London“
von Hotel aus Ostfriesland am 03.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein klasse geschriebener Krimi, bei dem jeder auf seine Kosten kommen wird. Auch in 2ten band der Triologie bleibt es spannend bis zum Schluss und Shaw schreibt mit so ungeheuer viel eigenem Charme, Witz und einer gehörigen Portion Ironie, dass man ihn einfach lieben muss. Die Dialoge sind regelrechte... Ein klasse geschriebener Krimi, bei dem jeder auf seine Kosten kommen wird. Auch in 2ten band der Triologie bleibt es spannend bis zum Schluss und Shaw schreibt mit so ungeheuer viel eigenem Charme, Witz und einer gehörigen Portion Ironie, dass man ihn einfach lieben muss. Die Dialoge sind regelrechte Schlagabtausche, und obwohl die Handlung schnell vorangeht, vergisst Shaw nie, auch ausgewählte Kleinigkeiten mit großer Sprachgewandtheit zu beschreiben. Ein Krimi, der es unbedingt wert ist, gelesen zu werden, und sowohl Spannung als auch humorvollen Lesegenuss verspricht, was sicherlich auch der ausgezeichneten Übersetzung geschuldet ist. Gerade die Atmosphäre, die durch die ersten 50-100 Seiten aufgebaut wird, macht dieses Buch zu etwas Besonderem.. Zwar muss man hier mit einer etwas längeren, aber nicht im mindesten langweiligen Anlaufphase rechnen. Die Sprache ist schnörkellos, oft ironisch und sogar komisch, wodurch auch harte Szenen für sensiblere Leser erträglich werden. Die Dialoge sind drehbuchartig auf den Punkt, die wechselt, bleibt aber immer nah dran. Gute und solide Krimikost. Im Vergleich zu anderen Autoren, die im Moment "in" sind vielleicht sogar etwas "altmodisch", allerdings gefällt mir das sehr. Es gibt keine blutrünstigen Gemetzel und man folgt dem mehr oder weniger gebrochenen Ermittler bei seiner (oft ungewöhnlichen) Ermittlungsarbeit. Der krimi besitzt tatsächlich alles, was einen perfekten Page-Turner ausmacht, , und man muss nicht den ersten Band gelesen haben - kauzige Charaktere, unvorhersehbare Wendungen, eine große Prise sehr schwarzen Humors und viel Tempo, das die Spannung bis zum überraschend gelungenen Finale bereits ab der ersten Seite konsequent antreibt. Mit Breen und Toze sind Shaw fantastische Figur gelungen, die anfänglich unsympathisch wirken, aufgrund tiefer und ehrlicher Moralvorstellungen dem Leser aber dennoch schnell an's Herz wachsen. Spannend, temporeich, witzig und fernab jedweder Stereotypen: Wer beispielsweise Nesbos "Headhunter" mochte, wird aufgrund der atypischen Handlung " Kings of London" einfach lieben. Das Buch liest sich sehr flüssig, der Erzählstil ist einfach super. Von Anfang an hat man das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein, man findet sich in der Geschichte ein,fühlt mit dem Protagonisten mit. Die Hauptpersonen sind von Shaw gut ausgefüllt worden. Im Gegensatz zu anderen Thrillern hat man hier nicht das Gefühl, übermächtigen Super-Mensch-Ermittler-Maschinen gegenüberzustehen. Alles in Allem also sehr menschliche Protagonisten. Auch die Geschichte ist stimmig und flüssig erzählt, hat eine hohe Glaubwürdigkeit und die Gegend in und um London ist einfach herrlich schön beschrieben. Überhaupt ist London eine Abwechslung zu NYC etc., die Stadt eignet sich meiner Meinung nach hervorragend für einen solchen Roman. Aber all das findet man am besten selbst heraus, indem man sich das Buch kauft und ein wenig Geduld für die ersten Seiten mitbringt. Es lohnt sich. Kings of London ist der beste Thriller, den ich seit langem gelesen habe. Und ich hoffe, dass Shaw demnächst, schnell mit dem 3ten Teil nachlegt ;-)

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Kings of London
von einer Kundin/einem Kunden am 31.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Titel und Cover sahen sehr interessant aus und die Inhaltsangabe klang nach allgemeinem Krimi, nicht super spannend, aber auf jeden Fall interessant. Da ich relativ viel im Krimibereich lese, hätte ich nicht erwartet, dass das Buch mich doch so begeistern könnte. Der Sohn des Ministerpräsidenten wird ermordet und brutal zugerichtet... Titel und Cover sahen sehr interessant aus und die Inhaltsangabe klang nach allgemeinem Krimi, nicht super spannend, aber auf jeden Fall interessant. Da ich relativ viel im Krimibereich lese, hätte ich nicht erwartet, dass das Buch mich doch so begeistern könnte. Der Sohn des Ministerpräsidenten wird ermordet und brutal zugerichtet aufgefunden. Fast gleichzeitig wird eine weitere Leiche verbrannt in einem durch ein Gasleck explodierten Haus aufgefunden. Zuerst scheinen die beiden Morde nichts miteinander zu tun zu haben. Der zweite Mord soll als Unfall zu den Akten gelegt werden, doch Ermittler Breen lässt der Fall nicht los, so dass er auf eigene Faust weiter ermittelt. Doch irgendjemand scheint ihm Steine in den Weg zu legen und dann bekommt Breen auch noch Morddrohungen. Ich finde, die Morde sind in diesem Krimi eher nebensächlich, auch wenn sie sehr gut gemacht sind, so dass man nicht von selber so schnell darauf kommt, wie alles miteinander zusammenhängen könnte. Doch nebenher passieren noch so viele Dinge und andere Charaktere tauchen auf, was das Buch nicht mehr oberflächlich, sondern tief werden lässt. Man hat das Gefühl in eine andere Zeit einzutauchen, lernt das London der 60er Jahre kennen mit dessen Hippies, Musikern, Künstlern und auch korrupten Politikern. Hinzu kommt, dass Tozer, Breens Partnerin bei den Ermittlungen, selber gut als Hippie durchgehen könnte. Sie ist eine der ersten weiblichen Polizistinnen und erkämpft sich tough ihren Platz in der von Männern besetzten Welt. Ich hab zu der Zeit zwar noch nicht gelebt, doch fand es realistisch dargestellt. Durch die vielen Details und lebendigen Charaktere konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und ein Gefühl dafür bekommen, wie es zu der Zeit war. Was mir besonders aufgefallen ist: man vergisst doch zu schnell, wie viel früher doch noch geraucht wurde. Nach Lektüre des Buches bin ich echt dankbar für das mittlerweile geltende Rauchverbot in den meisten Kneipen usw. Ich kenne das Vorgängerbuch "Abbey Road Murder Song" zwar nicht, habe nun aber fest vor, mir auch das noch zu holen, da es sehr interessant klingt, vor allem auf die Londoner Musikszene der 60er Jahre bezogen. Der Autor scheint wirklich gut recherchiert zu haben und sich in diesem Gebiet sehr gut auszukennen.

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Kings of London
von buecherfreund am 31.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Titel und Cover sahen sehr interessant aus und die Inhaltsangabe klang nach allgemeinem Krimi, nicht super spannend, aber auf jeden Fall interessant. Da ich relativ viel im Krimibereich lese, hätte ich nicht erwartet, dass das Buch mich doch so begeistern könnte. Der Sohn des Ministerpräsidenten wird ermordet und brutal zugerichtet... Titel und Cover sahen sehr interessant aus und die Inhaltsangabe klang nach allgemeinem Krimi, nicht super spannend, aber auf jeden Fall interessant. Da ich relativ viel im Krimibereich lese, hätte ich nicht erwartet, dass das Buch mich doch so begeistern könnte. Der Sohn des Ministerpräsidenten wird ermordet und brutal zugerichtet aufgefunden. Fast gleichzeitig wird eine weitere Leiche verbrannt in einem durch ein Gasleck explodierten Haus aufgefunden. Zuerst scheinen die beiden Morde nichts miteinander zu tun zu haben. Der zweite Mord soll als Unfall zu den Akten gelegt werden, doch Ermittler Breen lässt der Fall nicht los, so dass er auf eigene Faust weiter ermittelt. Doch irgendjemand scheint ihm Steine in den Weg zu legen und dann bekommt Breen auch noch Morddrohungen. Ich finde, die Morde sind in diesem Krimi eher nebensächlich, auch wenn sie sehr gut gemacht sind, so dass man nicht von selber so schnell darauf kommt, wie alles miteinander zusammenhängen könnte. Doch nebenher passieren noch so viele Dinge und andere Charaktere tauchen auf, was das Buch nicht mehr oberflächlich, sondern tief werden lässt. Man hat das Gefühl in eine andere Zeit einzutauchen, lernt das London der 60er Jahre kennen mit dessen Hippies, Musikern, Künstlern und auch korrupten Politikern. Hinzu kommt, dass Tozer, Breens Partnerin bei den Ermittlungen, selber gut als Hippie durchgehen könnte. Sie ist eine der ersten weiblichen Polizistinnen und erkämpft sich tough ihren Platz in der von Männern besetzten Welt. Ich hab zu der Zeit zwar noch nicht gelebt, doch fand es realistisch dargestellt. Durch die vielen Details und lebendigen Charaktere konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und ein Gefühl dafür bekommen, wie es zu der Zeit war. Was mir besonders aufgefallen ist: man vergisst doch zu schnell, wie viel früher doch noch geraucht wurde. Nach Lektüre des Buches bin ich echt dankbar für das mittlerweile geltende Rauchverbot in den meisten Kneipen usw. Ich kenne das Vorgängerbuch "Abbey Road Murder Song" zwar nicht, habe nun aber fest vor, mir auch das noch zu holen, da es sehr interessant klingt, vor allem auf die Londoner Musikszene der 60er Jahre bezogen. Der Autor scheint wirklich gut recherchiert zu haben und sich in diesem Gebiet sehr gut auszukennen.

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Kings of Dope
von POR am 30.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

London Winter 1968. Swinging London etabliert sich immer mehr. Die Generation 26+ kann sich mit den Ansichten der Jugend (freie Liebe, Happenings, Drogen & Gurus) nur schwer anfreunden. Die Polizisten „Paddy“ Breen und Helen Tozer werden zu einer Gasexplosion mit Todesfolge gerufen. Die Leiche wurde ausgeblutet, gehäutet und verbrannt.... London Winter 1968. Swinging London etabliert sich immer mehr. Die Generation 26+ kann sich mit den Ansichten der Jugend (freie Liebe, Happenings, Drogen & Gurus) nur schwer anfreunden. Die Polizisten „Paddy“ Breen und Helen Tozer werden zu einer Gasexplosion mit Todesfolge gerufen. Die Leiche wurde ausgeblutet, gehäutet und verbrannt. Problem dabei, der Tote war der Sohn eines hohen Politikers und hatte sich vollständig dem neuen Lebensstil Londons zugewandt. Der Vater verlangt, dass der Fall ohne Aufsehen bearbeitet wird, was die Ermittlungen sehr erschwert. Breen und Tozer tauchen in die neue Welt Londons ab. Sie ermitteln in Kommunen, bei happenings in der Royal Albert Hall (wo sich junge Mädchen ohne Grund nackt ausziehen) und in der neu etablierten Kunstszene. Letztlich finden sie heraus, dass der Tote süchtig gewesen war und an einer Überdosis verstarb. Somit wird der Fall den beiden entzogen – es handelt sich nur noch um einen Unfall. Aber Breen ermittelt selbstständig, weil suspendiert, weiter. Die Spannung im Roman entsteht durch die vielschichtigen Beziehungen der handelnden Personen untereinander und den unbedingten Wunsch von Paddy Breen den Fall aufzuklären. Tatsächlich passiert über weite Strecken hinweg nur öde Polizeiarbeit (Befragungen; Telefonate, Recherchen), aber man ist gepackt von der Hingabe der Polizisten das Rätsel lösen zu wollen. Die Beziehung zwischen Paddy & Helen wird ebenfalls auf die Probe gestellt, da Helen mit Jahresende aus dem Polizeidienst ausscheiden muss, um sich um ihren Vater und dessen Farm zu kümmern. Gerade die moderne junge Frau, die vom Land in die Stadt kommt um sich zu emanzipieren wird wieder zurück in das alte Hausfrauenschema gepresst. Paddy, der eben seinen Vater verloren hat, steht einsam in seiner Wohnung, unfähig Beziehungen zu Frauen einzugehen. Noch sind die alten Hierarchien stärker als die progressive Bewegung, die in London Einzug hält. Das Umschlagbild des Romans ist gut gewählt. Es zeigt eine junge Frau auf einem Motorrad provokativ die Zigarette im Mundwinkel. Neue Zeit für junge Menschen. Ein toller Krimi, der allen gefallen wird, die Stimmung und Erzählfluß alter „whodunit“ Romane einem Actionreißer vorziehen.

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London 1968
von Sabine Stauffer am 01.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die ersten 100 Buchseiten waren etwas eintönig und umspektakulär zum Lesen. Die 60er Jahre mit ihrer rebellischen Hippie-Umbruchstimmung wird gut nachempfunden, allerdings verstärkt die Einfachheit der Ausdrucksweise des Autors die damalige ruhige Lebensweise. Gerade jüngere Leser die die damalige Zeit noch nicht erlebt hatten, werden den heutzeitigen "Pep" wahrscheinlich... Die ersten 100 Buchseiten waren etwas eintönig und umspektakulär zum Lesen. Die 60er Jahre mit ihrer rebellischen Hippie-Umbruchstimmung wird gut nachempfunden, allerdings verstärkt die Einfachheit der Ausdrucksweise des Autors die damalige ruhige Lebensweise. Gerade jüngere Leser die die damalige Zeit noch nicht erlebt hatten, werden den heutzeitigen "Pep" wahrscheinlich vermissen und eventuell bei diesem Krimi etwas gelangweilt sein. Biedere Ermittlungsarbeit ohne technischen Schnickschnack, rebellierende Hippies, der langsame Wandel zu mehr Freizügigkeit, das zunehmende Interesse an Kunstverständnis, Drogen und Hare Krishna ergeben eine wilde und bunte Mischung für diesen Londoner Krimi aus den 60ern.

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Dirty London
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 31.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der Krimi "Kings of London" von William Shaw aus dem Hause Suhrkamp Nova ist der zweite Teil der "Breen-Trilogie". Den ersten Band "Abbey Road Murder Song" habe ich leider nicht gelesen, dennoch konnte man sich schnell ins Buch einfinden, ohne das ständige Gefühl zu haben, dass einem elementare Informationen... Der Krimi "Kings of London" von William Shaw aus dem Hause Suhrkamp Nova ist der zweite Teil der "Breen-Trilogie". Den ersten Band "Abbey Road Murder Song" habe ich leider nicht gelesen, dennoch konnte man sich schnell ins Buch einfinden, ohne das ständige Gefühl zu haben, dass einem elementare Informationen fehlen. Inhaltlich geht es um die beiden Ermittler Breen und Tozer, die im London der 60er Jahre ermitteln. In ihrem aktuellen Fall untersuchen sie den Tod eines stadtbekannten "Playboys", der in der schillernden Partyszene ums Leben gekommen ist. Es stellt sich schnell heraus, dass der Tote der Sohn eines einflussreichen Politikers ist, der mit allen Mitteln versucht, den Tod seines Sohnes aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Breen und Tozer kriegen so einige Steine in den Weg gelegt und schnell wird klar, dass jemand Interesse daran hat, die Ermittlungen einzustellen... Insgesamt ein doch gelungener Krimi, auch wenn ich kein Fan der 60er Jahre bin und lieber Romane lese, die in der Gegenwart spielen. Dennoch ist der Krimi gut durchdacht und wirkt nicht künstlich konstruiert, sondern authentisch und nachvollziehbar. Einen Stern ziehe ich dafür ab, dass ich mir an der ein oder anderen Stelle doch noch einen Spannungshöhepunkt gewünscht hätte, da das Buch doch fast an die 500 Seiten herankommt. Das Cover finde ich nicht gelungen, weil es mir einfach zu wenig über das Buch aussagt. Es spricht mich auch nicht wirklich an. Wäre ich nicht durch vorablesen.de darauf aufmerksam geworden, hätte ich in der Buchhandlung vermutlich nie danach gegriffen. Unterhalten hat mich das Buch als Fan von Krimis und Thrillern, deshalb 4 von 5 Sternen.

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Kings of London
von Schnutsche am 31.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

~Erster Satz~ "De Gaulle wurde wiedergewählt." ~Meine Meinung~ Dieses Mal hatte ich nicht so sehr das Gefühl mich im London der 60er Jahre zu befinden, obwohl das Buch direkt ans Ende des vorherigen Romans um Breen und Tozer anknüpft. Es war aber sehr interessant wie sich das Verhältnis zwischen den beiden mal... ~Erster Satz~ "De Gaulle wurde wiedergewählt." ~Meine Meinung~ Dieses Mal hatte ich nicht so sehr das Gefühl mich im London der 60er Jahre zu befinden, obwohl das Buch direkt ans Ende des vorherigen Romans um Breen und Tozer anknüpft. Es war aber sehr interessant wie sich das Verhältnis zwischen den beiden mal aufeinander zu und dann wieder voneinander weg entwickelte. Der Autor versteht es außerdem hier mehre Mordfälle und ihre Auflösung zu verflechten und bis zum Ende Stück für Stück die Puzzleteile aufzudecken, so dass sie am Ende des Buches ein ganzes Bild ergeben. Die politischen Ereignisse und bekannte Persönlichkeiten die sonst so im Buch erwähnt werden und eingebunden sind, waren für mich jetzt nicht so interessant, andere könnten sich dafür wahrscheinlich begeistern, deswegen wollte ich sie mal noch erwähnt haben. Am Ende des Buches gibt es noch eine kurze Anmerkung des Autors dazu. Wie ich gerade herausgefunden habe, handelt es sich hier um eine Trilogie, was bedeutet, dass ich mich auf einen weiteren Band freuen darf. :)

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Krimi mit ganz viel 60er Jahre Lebensgefühl
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 27.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

»Er näherte sich dem Toten, holte tief Luft, ging in die Hocke und versuchte, ihm etwas Staub aus dem Gesicht zu wischen. In Verbindung mit dem Wasser, das die Feuerwehrleute überall verspritzt hatten, hatte sich daraus eine Kruste gebildet. Die Haut war in der Hitze des Feuers geröstet worden,... »Er näherte sich dem Toten, holte tief Luft, ging in die Hocke und versuchte, ihm etwas Staub aus dem Gesicht zu wischen. In Verbindung mit dem Wasser, das die Feuerwehrleute überall verspritzt hatten, hatte sich daraus eine Kruste gebildet. Die Haut war in der Hitze des Feuers geröstet worden, aber nicht verkohlt wie bei der anderen Leiche. Dafür war sie von den Oberarmen bis zu den Handgelenken heruntergeschält. Nicht vorsichtig. Ganze Muskelfasern waren ausgerissen, und Reste davon hingen lose und verschmort herunter.« London, November 1968. Die ganze Stadt ist in Bewegung. Zwischen Hippiekommunen, Hausbesetzern und den Beatles fühlt Detective Sergeant Cathal Breen sich mich seinen 32 Jahren schon mächtig alt. Und nun das! Der junge Mann, der dort verbrannt und verstümmelt vor ihm liegt, entpuppt sich nicht nur als Playboy und Kunstsammler, sondern auch als Sohn eines hochrangigen Labour-Politikers. Eine normale Ermittlungsarbeit ist kaum möglich und dabei hat Breen noch so viele andere Probleme: Sein Vater ist gestorben, irgendjemand schickt ihm anonyme Morddrohungen und seine Kollegin Helen Tozer hat gekündigt und wird London in wenigen Tagen verlassen. Ich war gespannt auf dieses Buch, da mir schon der Vorgängerband „Abbey Road Murder Song“ gut gefallen hatte. Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht, ich erlebte einen tollen Krimi, eingebettet in eine Rahmenhandlung voller 60er Jahre Lebensgefühl. Breen ist im Grunde ein Außenstehender, der sich mit der „modernen Zeit“ schwer tut, daher viel beobachtet, schildert und hinterfragt. Das war für mich sehr interessant zu lesen und häufig auch unterhaltsam… Mitten im Zuschauersaal stand ein Pärchen händchenhaltend auf und ging zur Bühne. »Das ist John mit der Japanerin«, sagte jemand. Breen hatte keine Ahnung, was vor sich ging. Die Japanerin sagte etwas ins Mikrofon, aber ihre Stimme war sehr leise, und Breen konnte es nicht verstehen. Dann kroch sie mit John Lennon unter das große weiße Laken und blieb dort sitzen, unsichtbar. »Was machen die da?« »Setzen sich in einen Sack.« »Wieso?« »Aus Protest.« »Wie kann man denn in einem Sack protestieren?« »Das ist Kunst.« Detective Constable Helen Tozer ist einige Jahre jünger, liebt ihren Minirock, die Beatles und hat keine Probleme damit, in der Szene „mitzuswingen“. Dafür hat sie andere Probleme, die größtenteils daraus resultieren, wie die Rolle der Frau bei der Polizei angesehen wird. Immer noch darf sie nicht Auto fahren und soll ihre Tätigkeit darauf beschränken, mit Kindern und weiblichen Zeugen oder Verdächtigen zu reden. Von der „richtigen“ Polizeiarbeit soll sie sich fernhalten – ein unerträglicher Zustand für Tozer… Tozer blieb an der Ecke stehen. »Und wenn ich noch mal alleine zurückgehe?« … »Wäre einen Versuch wert«, sagte Breen. »Du machst wohl Witze?«, sagte Jones. … »Die kann doch nicht verdeckt ermitteln.« »Macht sie ja auch nicht. Sie sieht sich nur um.« »Das ist eine Frau, du liebe Zeit, Paddy!« Aber nicht nur in der Art, wie sie ihre Kolleginnen ansehen, bekommt die Polizei ihr Fett weg. Weitere Themen sind Korruption und Gewaltbereitschaft, so dass die Rollen von Gut und Böse wirklich nicht fest besetzt sind. Auch das war wieder ein Punkt, der mir sehr zusagte. »Die arme Frau in Margate. Ich denke die ganze Zeit an sie. Sie hat so eine Scheißangst, aber ich glaube trotzdem, dass sie vor uns genauso viel Angst hat wie vor den Bösen.« »Vielleicht sind wir ja die Bösen«, sagte Breen. »Ich meine, nicht wir. Aber die Polizei.« Die Krimihandlung gefiel mir ebenfalls sehr. Sie brachte Überraschungen, war schlüssig und erfreute mit einem richtig spannenden Ende. Ich könnte mir vorstellen, dass das, was ich als Rahmenhandlung bezeichnet habe, für den einen oder anderen Leser zu umfangreich ist. Für mich, die ich die damalige Zeit und ihr Lebensgefühl hochinteressant finde, war aber alles prima und ich habe mich mit diesem Buch keinen Moment gelangweilt. Die Kenntnis des vorherigen Bandes ist nicht notwendig, alle Dinge, auf die Bezug genommen wird, werden kurz erklärt, so dass es keine Verständnisschwierigkeiten geben sollte. Im Anhang gibt es noch einige Erklärungen und Hinweise zu den zeitgeschichtlichen Bezügen. Der Schluss lässt auf einen weiteren Band mit Breen und Tozer hoffen – ich werde sicher wieder dabei sein. Fazit: Krimi mit ganz viel 60er Jahre Lebensgefühl. Für mich ein großes Lesevergnügen.

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Tozer und Breen , der 2.
von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Seargent Cathal "Paddy" Breen bringt seinen Vater , einen Pflegefall um den er sich kümmerte, ins Krankenhaus . Dort stirbt dieser kurze Zeit später . Im Dienst wird Cathal zu einen ausgebrannten Haus gerufen , in dem eine Leiche gefunden wird . Cathal vermutet im Gegensatz zu seinen Kollegen... Seargent Cathal "Paddy" Breen bringt seinen Vater , einen Pflegefall um den er sich kümmerte, ins Krankenhaus . Dort stirbt dieser kurze Zeit später . Im Dienst wird Cathal zu einen ausgebrannten Haus gerufen , in dem eine Leiche gefunden wird . Cathal vermutet im Gegensatz zu seinen Kollegen und seinem Chef mehr dahinter . Dann wird in einem niedergebrannten Haus Francis Pugh , Sohn eines Politikers und Playboy gefunden . Da dies ein wichtiger Fall zu werden scheint muß Cathal seinen geplanten Irland Urlaub , er wollte sich umsehen wo seine Eltern gelebt hatten , verschieben . Er ermittelt zusammen mit Helen Tozer und Constable Jones und erhält Morddrohungen . Einer der wenigen Kritikpunkte vorweg . Vielleicht passt das Cover zu der Zeit und in der Handlung wird auch geraucht , habe ich kein Problem damit , doch ich hätte mir gewünscht das das nicht noch auf dem Cover mit einer Frau , der eine Zigarette zum Mund raushängt herausgehoben wird . Die Handlung an sich und wie sie aufgebaut wurde , Kriminalfall , Familiengeschichte von Tozer und Breen und die 60er in London hat mir wieder gut gefallen . Den Kriminalfall fand ich ein wenig spannnder wie in Band 1 , da es immer wieder Andeutungen gibt und man sich Fragen stellt wie manches zusammenhängt . Es fehlt vielleicht ein wenig "Swinging London" und die Musikbegeisterung von Band 1 und daher wirkt das Buch ein wenig düsterer wie Band 1, hat mich aber nicht gestört . Wie schon Band 1 würde ich das Buch Lesern die auf atemlose Spannung stehen nicht empfehlen , eher denen die auf gut ausgearbeitete Charaktere und eine gute Handlung wert legen . Ich freue mich auf den nächsten Band und bin gespannt wie es mit Helen Tozer weitergeht .

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Kings of London
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 20.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das Buch spielt 1968 im "Swinging London". Die Leiche des Sohnes eines hochrangigen Politikers wird in einem durch eine Gasexlosion völlig zerstörten Haus gefunden. Die Todesumstände sind mysterös und lasssen darauf schließen, dass die Expolsion nicht die Todesursache war. Das Ermittlerteam Detective Sergeant Breen und Tozer werden auf den... Das Buch spielt 1968 im "Swinging London". Die Leiche des Sohnes eines hochrangigen Politikers wird in einem durch eine Gasexlosion völlig zerstörten Haus gefunden. Die Todesumstände sind mysterös und lasssen darauf schließen, dass die Expolsion nicht die Todesursache war. Das Ermittlerteam Detective Sergeant Breen und Tozer werden auf den Fall angesetzt. Schnell geraten Sie in die schillernde Künstlerszene und dunkle Drogenszene Londons. Im Laufe der Ermittlungen ist auch Breens Leben in Gefahr. Er bekommt Morddrohungen und jemand versucht ihn umzubringen. Wer will Breen tot sehen? Hat es etwas mit dem Fall zu tun? Da ich den ersten Band der Reihe gelesen habe, waren mir die Charaktere vertraut. Auch in diesem Buch gab es viel aus dem Privatleben der Ermittler zu lesen. Die depressive Stimmung von Breen und Tozer spiegelte sich im Buch wieder. In meinen Augen etwas zu stark. Auch die Story konnte mich nicht sehr fesseln. Die Entwicklungen und Pobelematik der Drogenszene in dieser Zeit war zwar gut geschrieben, trotzdem habe ich Buch das oft als düster und langatmig empfunden. Mir fehlte ein bisschen Spannung uns Schwung. Zum Ende hin kam dann doch noch etwas Spannung auf! Der Krimi war ganz unterhaltsamt hat mir aber nicht so gut gefallen wie der erste Band.

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Kings of London
von Herbert Mangl aus Wien am 22.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Paddy Breen wird zu einem Brandopfer gerufen, das nicht identifiziert werden kann. Er vebeisst sich in diesen Fall, doch er kommt nicht voran. Schließlich wird er von oberster Stelle gestoppt. Einige Monate später werden er und seine Kollegin Tozer zu einem ähnlichen Fall gerufen. Eine verkohlte Leiche in einem... Paddy Breen wird zu einem Brandopfer gerufen, das nicht identifiziert werden kann. Er vebeisst sich in diesen Fall, doch er kommt nicht voran. Schließlich wird er von oberster Stelle gestoppt. Einige Monate später werden er und seine Kollegin Tozer zu einem ähnlichen Fall gerufen. Eine verkohlte Leiche in einem zum Teil eingestürzten Haus. Doch Todesursache war nicht die Gasexplosion, die das Haus zum Einstürzen brachte. Zunächst kenn man weder die Identiät des Toten noch die Todesursache. Eine lange und mühsame Rechere beginnt. Das Buch fängt sehr gut die Stimmung der späten 60iger Jahre ein. Beinahe zum Schmunzeln ist ja die Beschreibung der Drogenszene, die für damalige Verhältnisse katastrophal, an heutigen Verhältnissen gemessen, eher harmlos war. Der gesamte Ablauf eher langsam, was ein wenig ungewohnt ist, aber man besinnt sich dann wieder darauf, dass es nicht immer so war wie jetzt und das wir nicht immer vernetzt und mobil waren, dass wir nicht immer und jederzeit alle Informationen zur Verfügung hatten. Eine gute Milieustudie, von der Spannung her nicht so ganz top, aber das ist nicht immer das allerwichtigste. Ich würd es mit einem alten Schwarzweiß-Film vergleichen, seh ich gerne – auch wenn sie meist unspektakulär sind.

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Spannung bleibt auf der Strecke
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 06.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Seargent Chathal Breen, genannt Paddy, hat mehrere „Baustellen“ einmal muss er den Tod seines Vaters verarbeiten, dann gibt es da noch einen ungeklärten alten Mordfall und jetzt kommt noch ein brutal zugerichteter Toter dazu, bei dem es sich um den Sohn eines hochrangigen Politikers handelt . Zu guter letzt... Seargent Chathal Breen, genannt Paddy, hat mehrere „Baustellen“ einmal muss er den Tod seines Vaters verarbeiten, dann gibt es da noch einen ungeklärten alten Mordfall und jetzt kommt noch ein brutal zugerichteter Toter dazu, bei dem es sich um den Sohn eines hochrangigen Politikers handelt . Zu guter letzt erhält erhält er auch immer wieder Drohbriefe. Die Geschichte an sich ist spannend, aber irgendwie ist es dem Autor in meinen Augen nicht gelungen dem Leser diese Spannung auch zu vermitteln. Ich habe mich regelrecht durch das Buch gequält. Die recht häufigen Dialoge der Polizeibeamten, bei denen Frauen zu der damaligen Zeit (1968) noch eher die Nebenrolle spielten, sind zwar gelungen, gehen aber zu Lasten der Handlung. Außerdem sind mir die Übergänge zwischen den einzelnen Abschnitten >mal sind wir am Tatort, dann ohne Überleitung wieder im Revier< etwas zu abrupt. Ich hatte mir von diesem Buch mehr versprochen und würde nicht unbedingt eine Empfehlung zum Lesen aussprechen wollen.

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Früher war nicht alles besser
von melange aus Bonn am 30.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Zum Inhalt: Breen und seine Kollegin Tozer ermitteln in ihrem zweiten Fall. Dieses Mal befassen sie sich mit dem Tod eines jungen Mannes, der gehäutet und ausgeblutet in seiner Wohnung aufgefunden wird. Er entpuppt sich ausgerechnet als drogensüchtiger Sohn eines Abgeordneten, welcher für seine harte Linie bei der Rauschgiftkriminalität bekannt... Zum Inhalt: Breen und seine Kollegin Tozer ermitteln in ihrem zweiten Fall. Dieses Mal befassen sie sich mit dem Tod eines jungen Mannes, der gehäutet und ausgeblutet in seiner Wohnung aufgefunden wird. Er entpuppt sich ausgerechnet als drogensüchtiger Sohn eines Abgeordneten, welcher für seine harte Linie bei der Rauschgiftkriminalität bekannt ist. Daher hält sich das Interesse an der Aufklärung sehr in Grenzen und Breen wird behindert, wo es nur möglich ist. Außerdem muss Breen die Kündigung von Tozer hinnehmen und anonyme Drohgebärden verkraften. Als der von ihm als Täter vermutete Ex-Kollege stirbt, gerät er unter Verdacht und wird vom Dienst suspendiert. Mein Eindruck: Shaw versteht es sehr gekonnt, Feeling und Flair der 60er Jahre einzufangen: Happenings, aufkommendes Rauschgift, John Lennon, Yoko Ono und eine für die heutige Zeit unvorstellbare Dominanz des männlichen Geschlechts, die gerne in abfälligen Bemerkungen über weibliche Polizistinnen und Frauen insgesamt mündet. Für die Gedanken und Gefühle seines Hauptcharakters zum Leben im Allgemeinen und seinem eigenen im Besonderen nimmt sich der Autor ebenfalls viel Zeit. So erhält der Lesende einen guten Eindruck von einem aus Irland eingewanderten Polizisten ohne familiäre Bindungen und seiner daraus resultierenden Einsamkeit. Ebenfalls wird thematisiert, dass er sich als sehr integre Person nicht besonders gut mit seinen am Rande der Legalität agierenden Kollegen versteht und deshalb ein Außenseiterdasein im Büro führt. Aber obwohl diese Typbeschreibung für den Fortlauf der Geschichte wichtig ist und eigentlich nicht besonders stört, nimmt sie doch so viel Raum ein, dass die Krimi-Handlung ein bisschen zu sehr am Rande vor sich hinvegetiert. Dieses Buch sollte man eher als Beschreibung der 60er Jahre in England sehen (mit seinen politischen und gesellschaftspolitischen Umbrüchen) und nicht so sehr als spannende Mördersuche, sonst ist die Enttäuschung eher groß. Und aus diesem Grund fällt mir die Beurteilung schwer. Betrachte ich den Zeitkolorit, vergebe ich vier Sterne, der Krimi bekommt jedoch nur zwei. Fazit: Viel Swinging Sixties, zu wenig Tat und Täter

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solide
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 15.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das Cover täuscht. Den Leser erwartet kein Erlebnisbericht der jungen Wilden sondern ein solide aufgebauter Krimi; nicht reißerisch und hoch spannend, doch sehr wohl mit Liebe zum Detail und besonderem Augenmerk auf die Hauptcharaktere. London 1968. es ist die Zeit der Swinging 60s. Doch nicht alle swingen so leicht... Das Cover täuscht. Den Leser erwartet kein Erlebnisbericht der jungen Wilden sondern ein solide aufgebauter Krimi; nicht reißerisch und hoch spannend, doch sehr wohl mit Liebe zum Detail und besonderem Augenmerk auf die Hauptcharaktere. London 1968. es ist die Zeit der Swinging 60s. Doch nicht alle swingen so leicht daher und auch Mörder nehmen sich die scheinbar neue Freiheit. Ein grausiger Leichenfund nach einer Gasexplosion. Doch das prominente Opfer war schon vorher tot. Grausam verstümmelt und mit durchschnittener Kehle liegt der Sohn des Staatssekretärs in den Trümmern des Hauses. Detective Breen übernimmt den Fall. Privat derzeit etwas gebeutelt, doch mit großem Engagement beginnt er seine Ermittlungen. Ihm zur Seite steht Constable Tozer. Sie stehen enorm unter Druck, der Fall soll möglichst diskret gelöst werden. Doch sie kommen nicht recht voran. Keiner hat etwas gesehen oder gehört und auch sonst scheint niemand das Opfer wirklich gekannt zu haben. Alles ist doch sehr mysteriös und undurchsichtig. So bleibt bisweilen auch der Fortgang der Handlung etwas stecken und verliert sich in zwischenmenschlichen Kontroversen unter den Polizeibeamten, die immerhin erfrischende Situationskomik mit einbringen. Dies soll anscheinend den Flair der damaligen Zeit etwas aufleben lassen, wirkt aber eher konstruiert und wird nur am Rande vermittelt – gelegentliches Ein- als dauerndes Untertauchen. Der Kriminalroman besticht auch nicht in erster Linie durch Gruseleffekte sondern vielmehr durch die Beschreibung der Charaktere von Breen und Tozer – der Detective bewegt sich facettenreich zwischen „hartem Hund“ und sensiblem Gentleman, sie wiederum, von einem Hauch aufkeimender Emanzipation erfasst, erscheint wie das genaue Gegenteil. Und Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Der Leser allein scheint sie zu verstehen. Für die Menschen um sie herum bleiben sie dennoch irgendwie unnahbar und suspekt. Gediegen und nicht permanent von Action durchzogen, ist die Lektüre doch garantiert gute englische Unterhaltung a lá George Gently, nur, dass Detective Breen erheblich jünger ist.

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Kings of London
von leseratte1310 am 24.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Detective Sergeant Paddy Breen wird zu einem Leichenfund in einem abgebrannten Haus in London gerufen. Der Tote war sehr bekannt und die Umstände seines Todes sind mysteriös. Sein Vater ist der angehenden Ministerpräsidenten und macht Breen die Arbeit nicht einfach. Das Buch hat eine besonderen Schreibstil, der etwas gewöhnungsbedürftig... Detective Sergeant Paddy Breen wird zu einem Leichenfund in einem abgebrannten Haus in London gerufen. Der Tote war sehr bekannt und die Umstände seines Todes sind mysteriös. Sein Vater ist der angehenden Ministerpräsidenten und macht Breen die Arbeit nicht einfach. Das Buch hat eine besonderen Schreibstil, der etwas gewöhnungsbedürftig ist und Aufmerksamkeit erfordert. Ich kenne den Vorgängerband "Abbey Road Murder Song" nicht, konnte mich aber trotzdem gut in die Story hineinfinden. Wir befinden uns im Swinging London 1968, aber davon ist nicht viel zu spüren. Die ganze Geschichte wird durch eine eher düstere Atmosphäre beherrscht. Auch Breen hat an einigen Fronten zu kämpfen. Sein pflegebedürftiger Vater ist gestorben, ein alter Fall beschäftigt ihn immer noch, er erhält Morddrohungen und auch Tozer bereitet ihm Kopfschmerzen. Dass der Politiker ihm in diesem Fall Steine in den Weg legt, weil er im eigenen Interesse die Story aus den Medien halten will, bereitet Breens weniger Probleme. Breen ist noch recht jung und wirkt doch so festgefahren, Neuem gegenüber ist er nicht sonderlich aufgeschlossen. Kollegin Helen Tozer ist da ganz anders, sie ist lebendig. Deshalb behagt es ihr natürlich nicht, dass sie als Frau bei der Polizei nicht recht ernst genommen wird. Die Geschichte ist interessant, aber mir fehlt ein wenig die Spannung. Da hatte ich mehr erwartet.

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Kings of London
von raschke64 aus Dresden am 23.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Kommissar Breen von der Londoner Polizei wird zusammen mit seiner Kollegin Tozer zu einem Haus gerufen, dass ausgebrannt ist. Dort wird eine Leiche gefunden. Sie können den Tatort gerade noch besichtigen und einige wenige Sachen mitnehmen, bevor eine 2. Gasexplosion das Haus weiter einstürzen lässt. Die Ermittlungen kommen nicht... Kommissar Breen von der Londoner Polizei wird zusammen mit seiner Kollegin Tozer zu einem Haus gerufen, dass ausgebrannt ist. Dort wird eine Leiche gefunden. Sie können den Tatort gerade noch besichtigen und einige wenige Sachen mitnehmen, bevor eine 2. Gasexplosion das Haus weiter einstürzen lässt. Die Ermittlungen kommen nicht vorwärts und Breen muss den Fall zu den Akten legen. Dann wird ein weiterer Toter gefunden. Es ist der Sohn eines hohen Politikers. Und auch hier werden Breen bei den Ermittlungen viele Steine in den Weg gelegt. Er erhält im Büro Morddrohungen und zu Hause wird ein Brandanschlag auf ihn ausgeführt. Später wird er sogar Verdächtiger in einem weiteren Mordfall und von der Arbeit suspendiert … Das 2. Buch über Breen und Tozer hat mich nicht wirklich überzeugt. Es ist gut und flüssig lesbar und nicht direkt langweilig. Seine Stärken liegen in der Beschreibung der Endsechziger Zeit. Prominente Persönlichkeiten (Stones, Beatles) oder Ereignisse werden geschickt in die Geschichte eingearbeitet, man spürt förmlich die damalige Zeit, die Situationen, den Sexismus und die Frauenfeindlichkeit in der Polizei (und nicht nur da), Flower Power, Drogen, die Änderungen in der Gesellschaft. Dies wird sehr ausführlich beschrieben und genau damit beginnt für mich das Problem. Die eigentlichen Ermittlungen kommen da relativ kurz bzw. für mich fehlte komplett jede Art von Spannung, die einen Krimi ausmachen sollte. Es hat mich eigentlich überhaupt nicht mehr interessant, von wem und warum die Morde ausgeführt wurden. Ich habe das Buch zu Ende gelesen – mehr aber auch nicht. Auf einen weiteren Teil der Reihe werde ich wohl verzichten.

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