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Kleiner Mann - was nun?

Roman

(2)

»Was nun?« in Zeiten der Weltwirtschaftskrise: Falladas Antwort auf diese Frage der kleinen Leute ist Lämmchen, diese sanfte und tapfere Frau, die das Leben ihres verzweifelten Mannes in die Hände nimmt. Beide glauben an ihr Glück und an ihre Liebe. Doch das Glück will sich nicht einstellen, statt dessen gibt es Kummer und Sorgen, als sich Pinneberg in das Millionenheer der Arbeitslosen einreihen muss. Dieser bewegende Roman, der seinen Autor weltbekannt machte, schildert das »Auf und Ab des Lebens, nicht mehr und nicht weniger« (Hans Fallada).
»Ein kleines Motiv und ein grosser Wurf.« Die Weltbühne

Portrait
Rudolf Ditzen alias Hans Fallada , geb. 1893 in Greifswald als Sohn eines hohen Justizbeamten, besuchte ohne Abschluss das humanistische Gymnasium und absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre. Von 1915-25 war er Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, von 1928-31 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter. 1920 Roman-Debüt 'Der junge Goedeschal', seit 1931 freiberuflicher Schriftsteller. Mit dem vielfach übersetzten Roman 'Kleiner Mann was nun?' (1932) wurde Fallada weltbekannt. In der Zeit des Faschismus lebte er als 'unerwünschter Autor' zurückgezogen auf seinem Sechs-Morgen-Anwesen in Mecklenburg. 1945 siedelte er nach Berlin über und starb dort 1947.
Weitere wichtige Werke: 'Bauern, Bonzen und Bomben' (1931), 'Wer einmal aus dem Blechnapf frisst' (1934), 'Wolf unter Wölfen' (1937), 'Der eiserne Gustav' (1938), 'Geschichten aus der Murkelei' (1938), 'Jeder stirbt für sich allein' (1947).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 396
Erscheinungsdatum 28.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2676-5
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 190/113/38 mm
Gewicht 358
Auflage 7. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Kleiner Mann - was nun? Ein sozialer Abstieg.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 09.07.2012

Obwohl die erste Auflage des Romans von Hans Fallada „Kleiner Mann was nun“ bereits 1932 erschienen ist, hat die Thematik auch heute nichts von seiner Aktualität verloren. Mit sehr viel Ausdruck, Herz und klaren Worten beschreibt Hans Fallada den täglichen Kampf und den Alltag des kleinen Mannes. Der... Obwohl die erste Auflage des Romans von Hans Fallada „Kleiner Mann was nun“ bereits 1932 erschienen ist, hat die Thematik auch heute nichts von seiner Aktualität verloren. Mit sehr viel Ausdruck, Herz und klaren Worten beschreibt Hans Fallada den täglichen Kampf und den Alltag des kleinen Mannes. Der Protagonist Pinneberg, von Beruf Buchhalter kommt mehr schlecht als recht mit den finanziellen Verhältnissen zurecht. Aber da sind die großen und kleinen Bedürfnisse und Wünsche für die das Geld nie reicht, doch anfangs gilt der Leitspruch, wir lassen uns nicht unterkriegen. Seine Frau Emma, genannt Lämmchen versucht immer wieder das Beste aus den manchmal verfahrenen Situationen zu machen. Es gelingt nicht immer und so manche Träume und Sehnsüchte bleiben auf der Strecke. Es dauert nicht lange und Pinneberg muss sich in das große Heer der Arbeitslosen einreihen. Schlimmer kann es nicht mehr werden. Der Weg in die Armut ist vorprogrammiert. Und so schildert Fallada mit sehr großem Einfühlungsvermögen das Auf und Ab des täglichen Lebens, so wie es war und wohl auch heute noch sein kann. Der Roman schildert ganz eindringlich auch die damalige politische und gesellschaftliche Stimmung im Land, die man sehr gut nachempfinden kann. Beim Lesen habe ich manches mal mit Pinneberg und seinem Lämmchen geweint und gelacht und mit ihnen auf eine bessere Zukunft gehofft. Leider vergeblich. Mit der Geschichte des Buchhalters Pinneberg erlangte Fallada Weltruhm. Er selber war zeitlebens ein Suchender, der in seinen klaren Phasen immer wieder gesellschaftskritische, hervorragende Geschichten geschrieben hat. Ich persönlich war immer ein Fan von ihm.

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Immer wieder aktuell
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2011

Der zum ersten Mal 1932 erschienene Roman ist von so aktueller Bedeutung, dass ihn auch die jüngere Generation wieder lesen sollte. Der kleine Mann der Geschichte heißt Pinneberg und ist Buchhalter von Beruf. Kleine Verhältnisse in jeder Hinsicht. Aber groß sind die Träume und Wünsche, ungeheuer groß. Die Liebe... Der zum ersten Mal 1932 erschienene Roman ist von so aktueller Bedeutung, dass ihn auch die jüngere Generation wieder lesen sollte. Der kleine Mann der Geschichte heißt Pinneberg und ist Buchhalter von Beruf. Kleine Verhältnisse in jeder Hinsicht. Aber groß sind die Träume und Wünsche, ungeheuer groß. Die Liebe hat er in Gestalt von Emma Mörschel, genannt Lämmchen, gefunden. Doch wie es bei den kleinen Leuten so ist, sie haben sich kaum getroffen und Lämmchen ist schwanger. Eine Familie muss gegründet werden, man muss sehen, wie man von einem Wochenlohn lebt, der selbst wenn alle Ersparnisse mit einbezogen werden, den Kauf von Trauringen (30 Mark) zu einem Ding der Unmöglichkeit macht. Doch sie wagen es. Der Alltag und die Verhältnisse gönnen ihnen aber keinen Moment der Ruhe. Sie sind voller Hoffnung aber es gibt keinen Platz für Illusionen. Es ist die Geschichte des Abstieges in einer wirtschaftlichen sowie politischen Krisenzeit - Die Stimmung der Zeit, die Probleme der Sozialschwachen, der Arbeitsuchenden, der Frage der Solidarität im Berufsalltag unter hohem Anforderungsdruck, das Misstrauen gegenüber den Politikern, die gesellschaftlichen Unterschiede werden präzise wiedergegeben. Die wenigen Charaktere, wie auch die Dialoge sind komisch, traurig verrückt und gleichzeitig grotesk. Stimmungswechsel kommen von einem Moment auf den anderen, das Traurige liegt nah beim Komischen, das Gute beim Schlimmen - wie im richtigen Leben.

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Aktueller Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 11.04.2008
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eine wunderbar leicht erzählte tragische Liebesgeschichte des so liebenswerten Paares in einer Zeit großer Wirtschaftsnot (30-er Jahre in Deutschland). Das jung verheiratete mittelose Paar aus der Arbeiterklasse kämpft verzweifelt um das Überleben in einer Gesellschaft, in der sie zur Unterschicht gehören und gar nicht gewinnen können. So wirken ihre... Eine wunderbar leicht erzählte tragische Liebesgeschichte des so liebenswerten Paares in einer Zeit großer Wirtschaftsnot (30-er Jahre in Deutschland). Das jung verheiratete mittelose Paar aus der Arbeiterklasse kämpft verzweifelt um das Überleben in einer Gesellschaft, in der sie zur Unterschicht gehören und gar nicht gewinnen können. So wirken ihre Taten oft naiv und sind voller Ironie. Trotz allem Elend und trotz der ausweglosen Situation bleibt bis zum Ende des Romans ein Funken Hoffnung - die Liebe. Sehr spannend erzählt, mit scharfer Beobachtungsgabe - ein Klassiker, der auch in der heutigen Zeit nichts an Aktualität verloren hat. Uneingeschränkt empfehlenswert.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Für 2 Jahre in der Kleinstadt Ducherow und Berlin werden die Folgen der Weltwirtschaftskrise anhand des Ehepaars Pinneberg dargestellt. Ein historischer Klassierk, gut lesbar.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Weltwirtschaftskrise.Massenarbeitslosigkeit.Eine Frau,die ihren Mann unterstützt wo sie nur kann und an die Liebe glaubt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Berlin während der Weltwirtschaftskrise. Die armen Leute versuchen sich irgendwie durchzuschlagen. Doch das ist schwer. Ein ungeheuer genauer Blicjk auf die damalige Zeit. Toll.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Der wohl bekannteste Roman Falladas, der vor einigen Jahren ein großes Revival fand, behandelt die Zeit der großen Wirtschaftskrise in Deutschland. Berührend und nachdenklich.

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von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Klassiker

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Kleiner Mann, was nun?
von Sabine aus Aachen am 17.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

„Kleiner Mann – was nun?“ schreibt die Geschichte eines jungen Paares in den 30er Jahren in Berlin und gibt damit ein gutes Bild der damaligen Zeit ab, die geprägt war von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise. Dieses Buch ist die erstmals in Originalfassung erschienene Ausgabe, die um ein Drittel mehr an... „Kleiner Mann – was nun?“ schreibt die Geschichte eines jungen Paares in den 30er Jahren in Berlin und gibt damit ein gutes Bild der damaligen Zeit ab, die geprägt war von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise. Dieses Buch ist die erstmals in Originalfassung erschienene Ausgabe, die um ein Drittel mehr an Seiten bietet als die bislang erschienenen Werke, und sicherlich wäre es interessant, beide Bücher zu lesen, um einen Vergleich ziehen zu können – andererseits ist dies aber nicht notwendig, denn der knapp 70seitige Anhang liefert hier einiges an Hintergrundinformationen, die auch genau diesen Vergleich mit aufgreifen. Doch nun erst mal zum Buch. Ich muss gestehen, dass ich zu Anfang etwas Probleme hatte, in die Geschichte reinzukommen, da ich den Schreibstil Hans Falladas doch sehr eigen und ungewöhnlich finde. Ich bin über einige Formulierungen gestolpert und habe mich gefragt, ob man damals tatsächlich so geredet hat, wie hier die Dialoge angelegt sind – ich fand die Sprache ungelenk und hölzern, manchmal auch umständlich. Trotzdem wirkt der Schreibstil locker und beschwingt – eigentlich gar nicht passend zur damaligen Zeit. Und so musste ich oft schmunzeln – alleine schon bei den Kosenamen, denn Johannes nennt seine Freundin „Lämmchen“, Emma ihren Zukünftigen dagegen „Junge“. Aber einmal eingelesen, habe ich mich auch an diesen Schreibstil gewöhnt und ihn im Verlauf dann auch genießen können. Die Geschichte selber hat mir zudem gefallen, einfach weil sie einen guten Einblick in das Berlin der 30er Jahre liefert und sie authentisch und glaubhaft wirkt. Dazu haben natürlich gerade auch die Charaktere beigetragen, die sehr gut gestaltet sind und ein Abbild der Menschen von damals mit ihren Sorgen und Ängsten, ihren Gefühlen und Gedanken darstellt. Zwar steht Johannes Pinneberg im Mittelpunkt der Geschichte, doch die eigentliche „Heldin“ ist für mich seine Frau „Lämmchen“, die mich mit ihrer herzlichen und gutmütigen, dennoch aber anpackenden Art einfach begeistert hat. Daneben wirkt Johannes, „Junge“, immer etwas rat- und hilflos – man hat den Eindruck, ohne sein Lämmchen würde er in dieser Zeit richtig untergehen. Aber trotzdem ist er in seiner unbedarften und hilflosen Art auch sympathisch, und ich habe mit den beiden in ihren Nöten richtig mitgelitten. Auch wenn der Schreibstil eher locker und leicht, manchmal sogar beschwingt daherkommt, die Geschichte ist es nicht – sie hat mich eher traurig gemacht und zum Nachdenken angeregt. Auch das Ende, das eher offen gehalten und keinesfalls ein „Happy-end“ ist, hat mich etwas bedrückt – aber es macht die ganze Geschichte sehr authentisch. Ich habe mich beim Lesen tatsächlich in die damalige Zeit versetzt gefühlt, weil Hans Fallada nicht nur die Gefühle und Gedanken der Protagonisten gut eingefangen hat, sondern weil er mit seinen Beschreibungen und Orten, an die er den Leser entführt, ein wunderbares Bild Berlins in den 30ern gezeichnet hat. Im Anschluss an die eigentliche Geschichte folgt der sehr ausführliche Anhang, den ich mit großem Interesse gelesen habe. Er beschreibt, was seinerzeit bei Ersterscheinung alles verändert und gekürzt wurde und beleuchtet auch die Hintergründe, warum der Text mehrfach geändert bzw. angepasst wurde. Das hat die Aussage des Buches für mich noch mal mehr verändert und mich auch nach Beenden noch lange über die Geschichte und die damalige Zeit nachdenken lassen. Mein Fazit Hans Fallada hat mit diesem Buch ein interessantes Stück Geschichte eingefangen, nämlich die Situation des „kleinen Mannes“ im Berlin der 30er Jahre. An den eher lockeren und beschwingten Schreibstil, der so gar nicht zur Geschichte zu passen scheint, musste ich mich erst gewöhnen, dann aber hat mich die Geschichte gepackt und ich habe mit den sympathischen Protagonisten gefiebert. Die ist die erstmals in der Originalfassung erschienene Ausgabe, und der knapp 70seitige Anhang erklärt sehr gut, warum und welche Kürzungen es zuvor im Buch gegeben hat. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es im Ende offen bleibt – aber es hat sehr glaubhaft das Leben zur damaligen Zeit vermittelt. Ich gebe ihm 4 von 5 Sternen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Auf die verzweifelte Frage Falladas gibt es auch nach über 80 Jahren keine Antwort. Erschütternd bleiben seine emphatischen Schilderungen auch noch heute. Immer wieder lesenswert.

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Liest sich wie ein Gegenwartsroman
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Kleiner Mann- was nun?" spielt kurz nach der großen Weltwirtschaftskrise Anfang der dreißiger Jahre. Als junges Mädchen las ich zum ersten Mal Falladas Roman als eine Schilderung längst vergangener Zeiten. Nun 25 Jahre später nach erneutem Lesen, war ich erschrocken und fasziniert wie hoch aktuell dieser Roman wieder ist. Er schildert... "Kleiner Mann- was nun?" spielt kurz nach der großen Weltwirtschaftskrise Anfang der dreißiger Jahre. Als junges Mädchen las ich zum ersten Mal Falladas Roman als eine Schilderung längst vergangener Zeiten. Nun 25 Jahre später nach erneutem Lesen, war ich erschrocken und fasziniert wie hoch aktuell dieser Roman wieder ist. Er schildert das Leben des Ehepaares Pinneberg. Trotz Fleiß und Bescheidenheit gelingt es dem Paar nicht aus den elenden Lebensumständen herauszukommen. Sie scheitern an der kalten Zeit, an Bürokraten, skrupellosen Arbeitgebern und Mitmenschen von denen sich jeder selbst der Nächste ist, aus den gleichen Gründen- Angst vor der Zukunft. Es liest sich nach 80 Jahren wieder wie ein Gegenwartsroman.

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