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Kühn hat zu tun

(3)
«Martin, was ist los mit dir?», fragte Steierer. «Jahrzehntelang bist du völlig ausgeglichen, und jetzt kommst du mir vor wie eine flackernde Glühlampe kurz vorm Durchbrennen.»
Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort mal eine Munitionsfabrik. Aber was es damit auf sich hatte, weiss Kühn nicht so genau.
Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiss: zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist nach allen Abzügen ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Wieso sich alle Frauen Pferde wünschen. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein eigener Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist.
Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden. Das Opfer liegt gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und Kühn hat plötzlich sehr viel zu tun.
Rezension
Ein sehr aktueller Gesellschaftsroman.
Portrait
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, arbeitete als Texter in der Werbung, absolvierte dann die Deutsche Journalistenschule in München und war viele Jahre Chefredakteur des "Süddeutsche Zeitung Magazins". Heute lebt er als Autor mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783644314016
Verlag Rowohlt E-Book
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mord + Pferd + Gehalt + Gift =Gedankenexplosion“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Ein wunderbarer Krimi!
Sprachlich so toll, Jan Weiler kann sich wunderbar ausdrücken - vor allem wenn man auf feinen dunklen Humor zwischen den Zeilen achtet :)
Die Story bekommt ein tolles Flair durch die ausserhalb der Grossstadt liegende "Idylle" Weberhöhe, die Nachbarschaft der Terissiedlung und der typischen Kleinfamilie.
Kühn
Ein wunderbarer Krimi!
Sprachlich so toll, Jan Weiler kann sich wunderbar ausdrücken - vor allem wenn man auf feinen dunklen Humor zwischen den Zeilen achtet :)
Die Story bekommt ein tolles Flair durch die ausserhalb der Grossstadt liegende "Idylle" Weberhöhe, die Nachbarschaft der Terissiedlung und der typischen Kleinfamilie.
Kühn selbst lässt uns in seinen Kopf schauen, seine Gedanken fliessen immer wieder in die Geschichte ein. Das Ende passt wie die Faust aufs Auge ;)
Ein wirklich gelungenes Cover dazu - und WUMM, fertig ist ein unterhaltsamer Krimi!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Ganz hervorragend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 28.06.2015

Selten habe ich in letzter Zeit mit soviel Genuss einen Krimi gelesen. Dieses Buch ist zugleich humorvoll, empathisch gegenüber den Schwächen der Mitmenschen, wie auch tief ernst. Der Prolog führt ein wenig in die Irre; die vorangestellte Nazi-Geschichte hat mit dem weiteren Verlauf des Romans nur wenig zu tun;... Selten habe ich in letzter Zeit mit soviel Genuss einen Krimi gelesen. Dieses Buch ist zugleich humorvoll, empathisch gegenüber den Schwächen der Mitmenschen, wie auch tief ernst. Der Prolog führt ein wenig in die Irre; die vorangestellte Nazi-Geschichte hat mit dem weiteren Verlauf des Romans nur wenig zu tun; ohne diesen Ausflug wäre (nach meiner Meinung) der Rest des Romans auch so in sich stimmig geworden, nur auf die seltsamen Flecken (die im Laufe des Handlungsverlaufs auftreten) und ihre Folgen hätte man verzichten müssen. Ein glänzendes Seelenprofil der Hauptperson ist der entscheidende Beitrag, der die Lektüre dieses Romans zu einem Genuss macht. Dass das Verbrechen, mit dem sich die Hauptfigur beschäftigen muss, im Laufe der Handlung ziemlich unwahrscheinliche Züge annimmt, sollte man verzeihen.

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Überraschend
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2015

Wer von dem neuen Weiler ein humoriges Werk erwartet, wird enttäuscht sein. Dennoch: Der Roman hat es in sich. Am ehesten vergleichbar mit Suter macht Weiler sich auf, eine bissige Gesellschaftskritik zu verfassen, in der er mit so einigen Themen ins Gericht geht: mit (Neo)Nazitum, mit dem Polizeiapparat an... Wer von dem neuen Weiler ein humoriges Werk erwartet, wird enttäuscht sein. Dennoch: Der Roman hat es in sich. Am ehesten vergleichbar mit Suter macht Weiler sich auf, eine bissige Gesellschaftskritik zu verfassen, in der er mit so einigen Themen ins Gericht geht: mit (Neo)Nazitum, mit dem Polizeiapparat an und für sich sowie mit Eltern-Kind-Beziehungen verschiedener Couleur. Und, so ganz nebenbei, entwirft er hier auch noch einen echt spannenden Psycho-Thriller. Kurz und gut: Weiler bietet seiner Leserschaft so einiges - bloß eben keine sonderlich spaßige Lektüre. Das Buch regt eher zum Nachdenken an. Lohnt sich.

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Kühn hat zu viele "Baustellen"
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2015

Jan Weiler, uns allen als Autor von "Maria, ihm schmeckt`s nicht" bekannt (also eher humorvolle Kost), zeigt in diesem Krimi seine nachdenkliche, ja eher zerstörerische Seite. Viele kleine Schauplätze, diverse Erzählstränge, auf- und abtauchende Personen ergeben ein nicht ganz stimmiges Gesamtbild - und man kann als Leser gut nachvollziehen,... Jan Weiler, uns allen als Autor von "Maria, ihm schmeckt`s nicht" bekannt (also eher humorvolle Kost), zeigt in diesem Krimi seine nachdenkliche, ja eher zerstörerische Seite. Viele kleine Schauplätze, diverse Erzählstränge, auf- und abtauchende Personen ergeben ein nicht ganz stimmiges Gesamtbild - und man kann als Leser gut nachvollziehen, das dieses Tohuwabohu im Kopf von Kühn einiges an Gedankenwirrwarr auslöst. Gut getroffen fand ich die innere Zerrissenheit Kühns - zweifelnd an seinem Leben, hilflos im Hamsterrad des täglichen Seins gefangen. Wem ist es nicht ab & zu in seinem Leben auch mal so gegangen...alles stürzt zur gleichen Zeit auf einen ein. Gut inszeniert auch das Wiedererwachen eines längst verdrängten Erlebnisses - die psychologische Tiefe dahinter war sehr gut nachvollziehbar. Die mörderischen Zufälle drumrum & das gesellschaftliche Feld der Tetris-Siedlung als Spiegelbild unserer deutschen Wirklichkeit fand ich etwas zu konstruiert und wenig glaubhaft. Und warum musste es am Ende denn unbedingt noch ein gesundheitlichen Tiefschlag ins "Krimi-Happy-End" geben? Das war mir eindeutig ein Ticken zu depressiv. Hat Kühn denn nicht so schon alle Hände voll zu tun????

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von Michaela Gehrke aus Essen am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Hauptkommissar Kühn hat zu tun: Mit dem Schnippikäse, dem Geburtstagsgeschenk seiner Tochter, und nun mit dem Mord vor seinem Garten. Gesellschaftskritisch, humorvoll und spannend!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Großartig humorig und spannend. Geniale Sätze und satirisch bissige Atmosphäre. Jahn Weiler hat es drauf! Für alle Krimiliebhaber und Weilerfans.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Hier gibt es mal einen ganz anderen Jan Weiler zu entdecken! Sozialkritisch und engagiert trifft er auf packende Art und Weise so manchen Nerv.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein etwas anderer Krimi. Es beginnt, wie ein Tatort Film, entwickelt sich aber überraschend! Mir war Kühn asehr sympathisch!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein herrlich normaler Ermittler besticht mit Sympathie und Menschlichkeit. Dieser Roman macht Lust darauf noch mehr von Jan Weiler zu lesen!

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Gedankliche Achterbahn
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"Kühn hat zu tun" – vor allem seine Gedanken haben zu tun, denn sie fahren Achterbahn: Warum bleibt nach Abzug aller festen Kosten nur noch so wenig vom Gehalt über? Reicht es, um seiner Tochter ein Pony zu kaufen? Wie kann er verhindern, dass sein Sohn ihm in die... "Kühn hat zu tun" – vor allem seine Gedanken haben zu tun, denn sie fahren Achterbahn: Warum bleibt nach Abzug aller festen Kosten nur noch so wenig vom Gehalt über? Reicht es, um seiner Tochter ein Pony zu kaufen? Wie kann er verhindern, dass sein Sohn ihm in die Neonazi-Szene entgleitet? Darf er ohne schlechtes Gewissen an seine rothaarige Nachbarin denken? Warum kann man Blumenerde nicht in kleineren Mengen kaufen? Wer ist der Tote hinter seinem Garten und wie kommt er dort hin? Wie hießen noch gleich die Kinder in seinem ersten Fall? Ist es wirklich Gift, das durch die Kellerwände seines Nachbarn sickert? Man hat das Gefühl, dass Jan Weiler in schon beinahe sadistisch schadenfroher Manier, die Vorstadtidylle bröckeln lässt. Jan Weilers erster Krimi, mit einem herrlich normalen Ermittler!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Unterhaltsam wie eh und je. Jan Weiler macht einfach Spaß. Diesmal mit einer Erzählung über den Wahnsinn im Alltag eines Dorf Polizisten.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Jan Weiler erstmals mit einem Kriminalroman. Und auch der ist höchst gelungen. Humorvoll, spannend und sprachlich gewandt, ermittelt Herr Kühn in der bayerischen Hauptstadt.

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Freund oder Feind
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Jan Weiler erzählt die Geschichte des Kommissars Kühn, der mit seinen beiden Kindern und seiner Frau in einer schicken sogenannten Tetris-Siedlung wohnt. Kommissar Kühn ist überall gern gesehen. Doch eines Tages liegt hinter seinem Haus eine Leiche. Es handelt sich um einen alten Mann, der mit 31 Messerstichen getötet wurde.... Jan Weiler erzählt die Geschichte des Kommissars Kühn, der mit seinen beiden Kindern und seiner Frau in einer schicken sogenannten Tetris-Siedlung wohnt. Kommissar Kühn ist überall gern gesehen. Doch eines Tages liegt hinter seinem Haus eine Leiche. Es handelt sich um einen alten Mann, der mit 31 Messerstichen getötet wurde. Was muss das für eine Bestie sein, die einen Menschen so quält? Kühn übernimmt den Fall, wohl auch aus eigenem Interesse, denn was dieser Mord mit seiner Vergangenheit und seinen Nachbarn zu tun hat, kommt bald ans Tageslicht. Kompliment an den Autor - mit einem guten Sinn für Humor erzählt er eine spannende Kriminalgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat und die ich nur weiterempfehlen kann.

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von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ungewöhnliche Mischung aus Krimi und Familienroman. Spannend,aber auch traurig,lustig und melancholisch.

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von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Herrlich sympathisch - beim Lesen zu sehen, wie sich alles entfaltet, sorgt für ein gutes Lesegefühl.

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von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Schon allein Weilers Ausdrucksweise macht unglaublich viel Spaß. Gute Mischung aus Komik, Krimi und Gesellschaftskritik.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wer einen typischen Weiler erwartet, liegt falsch. Dies ist ein ruhiger, gar etwas wehmütiger Gesellschaftsroman über den Alltagstrott, verpasste Chancen. Dann verändert sich alles

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Erster Krimi von Jan Weiler mit dem ihm eigenen trockenen Alltags-Humor

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Prima regionaler Krimi, locker geschrieben, aber mit ernstem Hintergrund und tollem Ermittler.

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von Undine Herr aus Gotha am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ungewöhnliche Mischung aus Krimi und Familienroman. Spannend,aber auch traurig,lustig und melancholisch.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kühn hat zu tun und dass ist auch gut so. Jan Weiler zeigt uns auf kurzweiligen 320 Seiten dass Durchschnitt keine Schande ist. Gelungenes deutsches Sittenbild.

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