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La Traviata (GA)

Mit den Wiener Philharmonikern. Life-Aufnahme von den Salzburger Festspielen 2005

Empfohlen für Hörer von 6 bis 99 Jahren.
Willy Decker hat seinen Saisonerfolg von 2005 äusserst farbenfroh, hoch ästhetisch und reichlich symbolisch gestaltet, vor allem aber entschlackt. Die beliebte Verdi-Oper um das traurige Schicksal der "Kameliendame" spielt in Paris des Jahres 1850 und wurde 1853 in Venedig uraufgeführt, doch in Deckers Traviata gibt es kein biedermeierliches Mahagoni, dafür einen lichtvollen Rundhorizont, während die Spielfläche einen dazu passenden Halbmond bildet. Neben den drei Hauptfiguren, der schönen Violetta (Anna Netrebko), dem temperamentvollen Liebhaber Alfred (Roland Villazón) und dem gramgebeugten Vater (Thomas Hampson), spielen verschieden-farbige Sofas und eine riesige Uhr die Hauptrollen unter den ständig bespielten Ausstattungsstücken. Die Uhr verwandelt sich gelegentlich in einen Rouletttisch, die Sofas dienen zum Kuscheln und Herumtollen. Wie Decker überhaupt jede Gelegenheit benutzt, seine Darsteller zu Sprintern zu machen - abgesehen vom Doktor, der als würdevoller Todesbote auch während der Orchesternummern unheilschwanger umherschreitet. Über die stimmliche Leistung der Netrebko kann man dabei nur staunen.
Rezension
Sie ist derzeit die erfolgreichste Klassikkünstlerin aus dem Hause Universal Classics & Jazz: Die Sopranisitn Anna Netrebko versetzte zuletzt die Musikwelt mit ihrer Rolle als Violetta in Giuseppe Verdis "La Traviata" in Aufruhr, zunächst mit der umjubelten Inszenierung in Salzburg, schliesslich mit den CD-Veröffentlichungen des gesamten Opernmittschnitts auf zwei CDs sowie dem Querschnitt "Violetta: Arias & Duets From Verdi's La Traviata". Damit erhielten Netrebko und ihr Sangespartner Rolando Villazón als Violettas Liebhaber Alfredo Germont bereits Gold in rekordverdächtiger Zeit für ein Klassikalbum - in nur vier Wochen erreichten die Opernaufnahmen die magische Grenze. Hohe Verkaufserwartungen hegt die Plattenfirma nun auch bei der Veröffentlichung des Bildtonträgers, der in einer Standard-Version sowie in einer Deluxe-Ausgabe auf zwei DVDs erhältlich sein wird. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, am VÖ-Tag mit den DVDs Gold zu erreichen und damit Platin mit den dazu gehörenden ,La Traviata'-CD-Veröffentlichungen", sagt Per Hauber, Product Manager Universal Classics und Jazz. Eine bundesweite TV- und Printkampagne soll für die nötige Aufmerksamkeit sorgen. Die Standard-Ausgabe gibt die Opernaufzeichnung in ganzer Länge im dts 5.1-Surround-Sound wieder. Die Deluxe-Version ist mit viel Bonusmaterial garniert, unter anderem mit dem 45-minütigen Film "Behind The Scenes", einem Bonusvideo und einer Einführung in die Kunst von Rolando Villazón. Zudem enthält die DVD Material aus Netrebkos erster DVD, "The Woman, The Voice", die ebenfalls Gold erreichte. (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
Portrait
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi, geb. 1813 in Le Roncole, Herzogtum Parma, gest. 1901 in Mailand, war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
Verdi, der aus einfachen Verhältnissen stammte, fiel früh durch sein aussergewöhnliches Talent auf. Er erhielt von einem Organisten musikalischen Unterricht und 1823 wurde er mit Unterstützung eines musikverständigen Mäzens, des Kaufmanns Antonio Barezzi in Busseto, in das dortige Gymnasium aufgenommen. Bald vertrat er den Dorforganisten in der Kirche. Nachdem ihn das Konservatorium in Mailand 1832 abgelehnt hatte, wurde er - wiederum mit Barezzis Unterstützung - Privatschüler von Vincenzo Lavigna, einem Schüler von Paisiello. 1834 wurde er Organist und 1836 Musikdirektor in Busseto und heiratete Barezzis Tochter Margherita (die beiden Kinder aus dieser Ehe starben jeweils kurz nach der Geburt). In diesen Jahren studierte er intensiv nicht nur "Kontrapunkt" und die Grundlagen der Operngestaltung, sondern beschäftigte sich auch mit Politik und Literatur.
1838 ging Verdi erneut nach Mailand. Seine Oper "Oberto, Conte di San Bonifacio" wurde 1839 mit Erfolg aufgeführt. Mit seinem Werk "Nabucodonosor" (1842; später "Nabucco" genannt) wurde Giuseppe Verdi als führender italienischer Opernkomponist anerkannt.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 6 Jahren
Erscheinungsdatum 19.05.2006
Sprache Italienisch (Untertitel: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Chinesisch.)
EAN 0044007341896
Genre Oper
Hersteller Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH
Spieldauer 132 Minuten
Komponist Netrebko/Villazon/Rizzi/WP, Giuseppe Verdi, I, Eng, D
Dirigent Carlo Rizzi
Musik (DVD)
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