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Liebe

Ein unordentliches Gefühl

(3)
Das unverzichtbare Buch für alle, die Ratgebern misstrauen und trotzdem endlich wissen wollen, was es mit der Liebe auf sich hat


Die Liebe bewegt uns wie nichts anderes, sie vermag unser Leben auf den Kopf zu stellen und jegliche Ordnung zu Fall zu bringen. Dennoch wissen wir gar nicht so genau, was sie ist – die Liebe. Der Bestsellerautor Richard David Precht bringt Ordnung in dieses unordentlichste der Gefühle. Er untersucht, was Liebe mit der Biologie unserer Gene zu tun hat, und welche romantischen Sehnsüchte und Erwartungen uns an sie binden. Er lädt ein, dieses verrückte Reich von Liebes-Ideal und Wirklichkeit genauer zu vermessen und erklärt dabei heiter und augenzwinkernd, warum uns die Liebe so überaus wichtig ist und immer bleiben wird.



Portrait
Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seine Bücher wie "Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?", "Liebe - ein unordentliches Gefühl" und "Die Kunst, kein Egoist zu sein" sind internationale Bestseller und wurden in insgesamt mehr als 40 Sprachen übersetzt. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 396
Erscheinungsdatum 24.05.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-15554-5
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 184/125/30 mm
Gewicht 340
Verkaufsrang 26.389
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Das viellecht älteste Thema, das den Menschen bewegt: die Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2010

Richard David Precht unternimmt eine abenteuerliche Reise durch die Biologie, Psychologie und Philosophie, durch die Soziologie und Hirnforschung, um der Liebe auf die Spur zu kommen. An deren "Unordentlichkeit" wir uns am Ende wohl doch gewöhnen müssen. Precht hat keine kryptische wissenschaftliche Abhandlung verfasst, vielmehr begeistert und unterhält er... Richard David Precht unternimmt eine abenteuerliche Reise durch die Biologie, Psychologie und Philosophie, durch die Soziologie und Hirnforschung, um der Liebe auf die Spur zu kommen. An deren "Unordentlichkeit" wir uns am Ende wohl doch gewöhnen müssen. Precht hat keine kryptische wissenschaftliche Abhandlung verfasst, vielmehr begeistert und unterhält er seine Leser mit eleganter Leichtigkeit.

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Liebe.so einafch und doch so kompliziert
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 27.08.2011

Das Urthema allen Seins ist die Liebe.Und noch niemand hat abschließend darüber befinden können,was sie für einen Wert hat,wie sie aussieht.Denn dieses unbeschreibliche Gefühl ist niemals greifbar,denn es ist immer wieder verändert,immer wieder anders.Und das macht die Liebe so besonders.

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Alles, was man über Liebe wissen muss
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2010

Eingängig, unterhaltsam und leicht erläutert Precht das "unordentliche Gefühl". Auch für junge Erwachsene, die mehr über "Liebe" wissen wollen eine empfehlenswerte Sachbuchlektüre. Und wer interessiert sich nicht für sie?

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Interessant, und dennoch nicht erklärend
von Lena Waider aus Wiesbaden am 25.04.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Precht macht zunächst klar, dass es in seinem Buch nicht um die Liebe im Allgemeinen geht, sondern eingeschränkt (13) "um die geschlechtliche Liebe zu einem Liebespartner". Positiv ist zunächst anzumerken, dass er sich seinem Thema nicht rein philosophisch nähert, sondern ganz bewusst auch auf der Grundlage des aktuellen Standes... Precht macht zunächst klar, dass es in seinem Buch nicht um die Liebe im Allgemeinen geht, sondern eingeschränkt (13) "um die geschlechtliche Liebe zu einem Liebespartner". Positiv ist zunächst anzumerken, dass er sich seinem Thema nicht rein philosophisch nähert, sondern ganz bewusst auch auf der Grundlage des aktuellen Standes der Naturwissenschaften. Precht beginnt mit einer Beschreibung - und Kritik - des Standpunktes der Evolutionären Psychologie zum menschlichen Sexualverhalten. Sehr nachvollziehbar kritisiert er die Erklärungswut dieser Disziplin, die für fast jedes Phänomen eine angeblich plausible Begründung parat hat. Precht liefert hier zum ersten Mal einen seiner Haupteinwände: Nicht jedes beobachtbare Phänomen muss unbedingt auf einen Vorteil zurückzuführen sein. Es reiche, wenn es nicht nachteilig ist. Precht hält die Vermutung der Soziobiologen, dass neben dem Fortpflanzungstrieb auch unsere Liebe und Libido aus der Steinzeit stammen, für eine sehr mutige Behauptung (39). Sehr lesenswert fand ich seine Ausführungen zur und Kritik an der Gesamtfitness-Theorie Hamiltons, die Richard Dawkins später zur Theorie der egoistischen Gene popularisierte, man könnte vielleicht lediglich einwenden, dass er hier eine Spur zu spöttisch wirkt. Den soziobiologischen Überlegungen schließt sich ein Kapitel über den Unterschied zwischen dem biologischen und sozialen Geschlecht (Gender) an. Hier waren mir seine Aussagen viel zu allgemein gehalten. Es ist zwar richtig, dass die Geschlechtsrollenunterschiede zwischen Frauen und Männern nicht allesamt biologisch begründet sein müssen, sondern zum Teil oder sogar in Gänze sozial konstruiert sein können, das heißt aber noch lange nicht, dass sie im statistischen Mittel vollständig angeglichen werden können. In den Folgekapiteln geht es dann um die zentrale Frage, wieso es überhaupt Frauen und Männer gibt (141ff.). Dieser Abschnitt ist für mich der bei Weitem schwächste des ganzen Buches. Richard David Precht stellt zunächst verschiedene Hypothesen vor, die erklären wollen, weshalb es eine getrenntgeschlechtliche Fortpflanzung gibt, um diese dann aber allesamt mehr oder weniger als wenig stichhaltig zurückzuweisen. Einmal mehr merkt er an (147): "Phänomene wie die sexuelle Fortpflanzung müssen nicht deshalb entstanden sein, weil sie einen Vorteil boten, der größer war als ihr Nachteil." Und das ist - mit Verlaub gesagt - leider völlig absurd. Wie Mersch in "Evolution, Zivilisation und Verschwendung" stringent nachweist, hätte es ohne die getrenntgeschlechtliche Sexualität auf der Erde nur ein Fressen-und-Gefressen-werden gegeben, denn erst mit der getrenntgeschlechtlichen Sexualität kam eine der größten Erfindungen der Evolutionsgeschichte überhaupt: das "Gefallen-wollen", was auch die Grundlage der Liebe schlechthin sein dürfte. Das Problem an dieser Stelle ist, dass Precht einen bedeutenden Teil der Biologie schlicht und ergreifend ignoriert. Ich fragte mich immer wieder, wie man ein Buch über die sexuelle Liebe schreiben kann, ohne Bücher wie Geoffrey F. Millers "Die sexuelle Evolution", Matt Ridleys "Eros und Evolution" oder Zahavis "Signale der Verständigung" (Handicap-Prinzip) auch nur zu erwähnen. Der letzte Abschnitt "Liebe heute" (Kapitel 11-14) hat mir dagegen wieder sehr gut gefallen. Ich habe dennoch drei Sterne vergeben, weil das Buch insgesamt sehr interessant ist, und sich die meisten Leser möglicherweise vor allem für den dritten - gelungenen - Abschnitt interessieren werden.

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Die liebe Liebe
von Nicole Rütschlin aus Basel am 15.10.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

In "Liebe - ein unordentliches Gefühl" nähert sich Richard David Precht dem schönsten aller Gefühle auf den verschiedensten Bereichen. Angefangen von der Evolutionsbiologie über die Neurologie bishin zu Soziologie fasst Precht Meinungen und Erkenntnisse von Experten zusammen und kommentiert diese auf sehr unterhaltsame Weise. Ein tolles Buch nicht nur für... In "Liebe - ein unordentliches Gefühl" nähert sich Richard David Precht dem schönsten aller Gefühle auf den verschiedensten Bereichen. Angefangen von der Evolutionsbiologie über die Neurologie bishin zu Soziologie fasst Precht Meinungen und Erkenntnisse von Experten zusammen und kommentiert diese auf sehr unterhaltsame Weise. Ein tolles Buch nicht nur für Romantiker!

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Liebe, penibel aufgeräumt!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Philosoph Precht hat sein Buch über die Liebe, den Titel gegeben „Liebe ein unordentliches Gefühl“. Unordentlich deswegen, weil die Liebe selbst bisher nur sehr schwer kategorisierbar war. Bis jetzt. Er bleibt seinem Stil treu, zieht soziologische und biologische Erklärungsmodelle mit ein und erklärt dadurch, auf einfach verständliche Weise,... Der Philosoph Precht hat sein Buch über die Liebe, den Titel gegeben „Liebe ein unordentliches Gefühl“. Unordentlich deswegen, weil die Liebe selbst bisher nur sehr schwer kategorisierbar war. Bis jetzt. Er bleibt seinem Stil treu, zieht soziologische und biologische Erklärungsmodelle mit ein und erklärt dadurch, auf einfach verständliche Weise, die Liebe. Der eine oder andere wird nun natürlich laut aufschreien und Precht seinen Status als Philosoph aberkennen. Verständlich, weil er aufgrund biologischer und neurologischer Fakten, bestimmte philosophisch anerkannte Tatsachen aushebelt. Da gerät das eine oder andere philosophische Weltbild ins Wanken. Aber nun genug der Lobhudelei. Es geht auch um Neosexualität, die Banalisierung der Liebe durch verschiedene Medien und das lange vor Shades of Grey. Allerdings sollte Precht, meiner Meinung nach, ein wenig vorsichtiger bei seiner Wortwahl sein wenn er darüber schreibt, dass die Selbstverwirklichungsidee von berufstätigen Frauen dazu beiträgt das es immer wenige Kernfamilien gibt. Es könnte sein, dass es den einen oder anderen Aufschrei militanter Feministinnen nach sich zieht. Nachdem aber „Liebe ein unordentliches Gefühl“ schon eine Weile im Buchhandel erhältlich ist, dürfte ihm dieser Ärger erspart bleiben. Abschließend kann ich nur sagen, dass die Liebe mehr ist als die Summe ihrer Teile und ein Thema ist über das man eben herrlich diskutieren kann. Wer mehr zu diesem Thema lesen will, dem kann ich „Warum Liebe weh tut“ von Eva Illouz empfehlen. Die Autorin nähert sich dem Thema auf soziologische Art und ist nicht minder interessant zu lesen.

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Liebe...nun ein erforschtes Gefühl!
von Sandra aus Münster am 03.10.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören können? Eine Antwort auf diese und andere Stammtischfragen oder Themenschwerpunkte einer deutschen Zeitung mit vier großen Buchstaben erhält man in diesem Buch zum Glück nicht! Dafür aber einen leserfreundlich formulierten Überblick über aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse zur Verschiedenheit (und Gleichheit) von Mann und... Warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören können? Eine Antwort auf diese und andere Stammtischfragen oder Themenschwerpunkte einer deutschen Zeitung mit vier großen Buchstaben erhält man in diesem Buch zum Glück nicht! Dafür aber einen leserfreundlich formulierten Überblick über aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse zur Verschiedenheit (und Gleichheit) von Mann und Frau. Ein Muss für jeden Leser, der genug hat von geschlechterspezifischen Klischees und verallgemeinernden Floskel! Am Ende bleibt für mich das Fazit: Männer sind anders, Frauen auch! Und das ist auch gut so! Danke für dieses erfrischende Buch!

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"Liebe"
von Renate Strahl aus Weiterstadt am 30.08.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Liebe" von Richard David Precht. Man muß sich für dieses Buch etwas mehr Zeit nehmen, um es zu verstehen. Es ist aber sehr interressant geschrieben und lesenswert.

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ein ordentliches Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wolfenbüttel am 03.04.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Nach seinem äußerst erfolgreichem Buch "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele", daß sich mit der Philosophie beschäftigte, folgt nun sein nächstes Buch, "Liebe - Ein unordentliches Gefühl. Hier beschäftigt sich der Autor mit dem Thema, welches alle beschäftigt: mit der LIEBE! Dabei nähert er sich diesem... Nach seinem äußerst erfolgreichem Buch "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele", daß sich mit der Philosophie beschäftigte, folgt nun sein nächstes Buch, "Liebe - Ein unordentliches Gefühl. Hier beschäftigt sich der Autor mit dem Thema, welches alle beschäftigt: mit der LIEBE! Dabei nähert er sich diesem Thema so ähnlich, wie in seinem vorherigen Buch, das von der Philosophie handelte. Geschichte, führende Wissenschaftler, Biologie, Soziologie, Psychologie der Liebe. Dabei ist dieses Buch kein Ratgeber, sondern soll uns das Phenomän Liebe erklären oder zumindest näher bringen. Dabei bedient er sich seinem schon bekannten Schreibstil, teils witzig, teils erklärend, manchmal aber auch zu trocken und sich in kleinen Details verlierend. Alles in allem ein Buch, das man lesen kann oder auch sollte, der sich mit dem Thema Liebe beschäftigen möchte oder beschäftigt und mehr darüber wissen möchte, auch rein wissenschaftlich. Andere sollten sonst einen Bogen um dieses Buch machen.

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