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Liebe unter Fischen

Roman

(8)
Fred Firneis, Lyriker mit Sensationsauflagen, leidet nach langen alkoholdurchtränkten Jahren an einem Burnout. Seine Verlegerin, die ihn in seiner Berliner Wohnung aufspürt, schickt ihn in eine Holzhütte in die Alpen nach Österreich. In Grünbach am See gibt es weder Strom noch Handyempfang, und Firneis kommt wieder zu Kräften. Doch dann taucht Mara auf, eine junge Biologin aus der Slowakei, die ihre Doktorarbeit über die Elritze schreibt, einen spannenden kleinen Schwarmfisch. Bald interessiert sich Fred für sämtliche Details von Biologie, Verhaltensforschung - und Mara, die jedoch plötzlich verschwindet … Eine alpine Liebesgeschichte mit Humor und Showdown in Berlin.
Portrait
René Freund, geboren 1967, lebt als Autor und Übersetzer in Grünau im Almtal. Er studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Völkerkunde, war 1988 bis 1990 Dramaturg am Theater in der Josefstadt. Bücher (u.a.): Stadt, Land und danke für das Boot (Realsatiren, 2002) und Wechselwirkungen (Roman, 2004).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 208, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783552062160
Verlag Paul Zsolnay Verlag
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
6
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Liebe unter Fischen
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2015

Ich bin eigentlich kein Liebes-Roman-Leser, aber dieses Buch hat mich dennoch irgendwie gefesselt :-) Lyriker Fred Firneis leidet nach einem Beziehungsende schwer und entwickelt eine riesengroße Schreibblockade. Seine Verlegerin schickt ihn zum Schreiben in die familieneigene Berghütte ... und ihre beste Freundin als Liebesengel hinterher. Das Gefühlschaos ist irgendwie vorprogrammiert; aber... Ich bin eigentlich kein Liebes-Roman-Leser, aber dieses Buch hat mich dennoch irgendwie gefesselt :-) Lyriker Fred Firneis leidet nach einem Beziehungsende schwer und entwickelt eine riesengroße Schreibblockade. Seine Verlegerin schickt ihn zum Schreiben in die familieneigene Berghütte ... und ihre beste Freundin als Liebesengel hinterher. Das Gefühlschaos ist irgendwie vorprogrammiert; aber dennoch nett und unterhaltsam. Für alle Leser von "Guten gegen Nordwind".

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Roman aus Österreich
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2013

Witziges aus Österreich Fred Firneis, Lyriker mit großer Fangemeinde, leidet an einer Schreibblockade. Seine Verlegerin Susanne schickt ihn deshalb nach Österreich in eine Holzhütte. Kein Strom, kein Handyempfand und kein fließend Wasser! Nur ein Förster namens August und eine junge Biologin aus der Slowakei….. habe bei diesem Buch sehr... Witziges aus Österreich Fred Firneis, Lyriker mit großer Fangemeinde, leidet an einer Schreibblockade. Seine Verlegerin Susanne schickt ihn deshalb nach Österreich in eine Holzhütte. Kein Strom, kein Handyempfand und kein fließend Wasser! Nur ein Förster namens August und eine junge Biologin aus der Slowakei….. habe bei diesem Buch sehr viel gelacht. Eine herrlich witzige Liebesgeschichte. Sehr schnell zu lesen. War etwas traurig, als das Buch zu Ende war. Ein toller Roman von dem im Grünau im Almtal lebenden Autor.

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ein kluges Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2013

Ein Lyriker mit Burnout, eine Verlegerin, die um das Weiterbestehen ihres Verlages kämpft. Der Lyriker Alfred Firneis hat die moderne Welt so satt und tränkt seinen Kummer in Alkohol, doch seine Verlegerin braucht ein neues Buch, sonst kann sie Konkurs anmelden. Nachdem sie Fred Firneis in seiner Wohnung aufgesucht... Ein Lyriker mit Burnout, eine Verlegerin, die um das Weiterbestehen ihres Verlages kämpft. Der Lyriker Alfred Firneis hat die moderne Welt so satt und tränkt seinen Kummer in Alkohol, doch seine Verlegerin braucht ein neues Buch, sonst kann sie Konkurs anmelden. Nachdem sie Fred Firneis in seiner Wohnung aufgesucht hat, schafft sie es irgendwie, ihn zu überreden eine Auszeit zu nehmen, in einer einsamen Berghütte, die ihrem Vater gehörte und jetzt praktisch seit Jahren unbewohnt ist. Also bricht er auf, in die Hütte, irgendwo ganz einsam am See. Schon die Anreise entwickelt sich schwieriger als erwartet. René Freund erzählt so leicht und doch so klug von einsamen und überforderten Seelen, von Lügen und Geheimnissen. Alle Leser, die Glattauers Bücher gemocht haben, werde René Freund lieben.

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Abtauchen
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2013

Im Klappentext wird "Liebe unter Fischen" mit Glattauers "Gut gegen Nordwind" verglichen. Der Vergleich trifft. Eine ebenso moderne wie vergnügliche Liebesgeschichte, die man kaum aus der Hand legen mag. Ein wirklich nettes Buch, unbedingt empfehlenswert. Optimal zur Ablenkung bei schlechtem Wetter oder mieser Stimmung.

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Für Ihren eReader!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2013

Das ist eine wirklich unterhaltende, witzige und spritzige Liebesgeschichte zwischen dem Lyriker Fred und der angeblichen Biologin Mara, die "zufällig" in der Almhütte von Verlegerin Susanne zusammentreffen. Lustig und ablenkend! Auf jeden Fall: Lesenswert!

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Charmante, intelligente Liebesgeschichte. Und auch noch voller "unsterblicher Ironie"!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 30.01.2013

Ein Berliner Lyriker, der sehr erfolgreich mit seinen Gedichtbänden ist, hängt inzwischen am Alkohol und hat eine Schreibblockade. Seine Verlegerin braucht allerdings dringend seinen neuen Band, da ihr Verlag kurz vorm Konkurs steht. Also verfrachtet sie den Dichter auf eine einsame Berghütte in Österreich. Dort gibt es einen idyllischen... Ein Berliner Lyriker, der sehr erfolgreich mit seinen Gedichtbänden ist, hängt inzwischen am Alkohol und hat eine Schreibblockade. Seine Verlegerin braucht allerdings dringend seinen neuen Band, da ihr Verlag kurz vorm Konkurs steht. Also verfrachtet sie den Dichter auf eine einsame Berghütte in Österreich. Dort gibt es einen idyllischen See, einen fremden Mann, einen freundlichen Hund und dann taucht eine junge Fischforscherin auf . Was sich nun entwickelt, wird so spannend und liebevoll erzählt, daß ich beim Lesen immer amüsierter wurde und es auch immer spannender fand. Aufregendes, völlig überraschendes Ende, rasanter Schluß in Berlin.

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Mal wiede was anderes.
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2014

Was macht man mit einem Autor, der nicht mehr schreiben will oder kann und die eigene Existenz auf dem Spiel steht? Man schickt diesen Wahlberliner in eine einsame Berghütte in sein Heimatland Österreich und hofft, dass er dort was ordentliches zu Papier bringt. Ein kurzweiliges Buch mit Originalen besetzt, die... Was macht man mit einem Autor, der nicht mehr schreiben will oder kann und die eigene Existenz auf dem Spiel steht? Man schickt diesen Wahlberliner in eine einsame Berghütte in sein Heimatland Österreich und hofft, dass er dort was ordentliches zu Papier bringt. Ein kurzweiliges Buch mit Originalen besetzt, die aber jeder für sich äußerst sympathisch sind und das Buch zu einer durch und durch runden Sache machen. Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht und ich kann es jedem, der ein leichtes Buch, das nicht in die total seichte Schiene einzuordnen ist, wärmstens empfehlen. Nicht zuletzt wegen der unvorhersehbaren Wendungen, die die Handlung nimmt.

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Der Lyriker, die Verlegerin und die Wasserbiologin!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2013

Alfred Firneis, erfolgreicher Lyriker,(Ja, die gibt es auch!) leidet unter einer Schreibblockade gepaart mit einem handfesten Burnout: Da das Überleben des Verlages von seinem nächsten Buch abhängt, beschließt Susanne Beckmann, seine Verlegerin ihn in den Urlaub zu schicken, und zwar in ihre Berghütte, ohne fließendes Wasser und ohne Strom... Alfred Firneis, erfolgreicher Lyriker,(Ja, die gibt es auch!) leidet unter einer Schreibblockade gepaart mit einem handfesten Burnout: Da das Überleben des Verlages von seinem nächsten Buch abhängt, beschließt Susanne Beckmann, seine Verlegerin ihn in den Urlaub zu schicken, und zwar in ihre Berghütte, ohne fließendes Wasser und ohne Strom aber mit einer tollen Aussicht auf den See und viel Zeit zum Nachdenken und hoffentlich auch zum Schreiben. Nach einigen Tagen taucht Mara, die Wasserbiologin mit Forschungsgebiet: das Liebesleben der Elritze, auf und eine zarte Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf. Wie auf dem Buchcover verkündet erinnert die Geschichte an "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen". Sie ist zum Teil in Briefen und zum Teil erzählerisch verfasst und gespickt mit Humor, feiner Ironie und jede Menge Lebensweisheiten. Die perfekte kleine feine Lektüre für zwischendurch!

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Das ist ein Buch für " Glattauer Fans"
von einer Kundin/einem Kunden am 17.01.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein Lyriker mit Burnout, der von seiner Verlegerin (Lektorin) um wieder eine Bestseller zu schreiben, (dringend für den Verlag) in eine einsame, abgeschiedene Hütte geschickt wird. Ohne Strom. Er schreibt Briefe, mit Entwürfen etc. zurück. Eines Tages taucht eine schöne junge Frau auf. Wer ist Sie, woher... Ein Lyriker mit Burnout, der von seiner Verlegerin (Lektorin) um wieder eine Bestseller zu schreiben, (dringend für den Verlag) in eine einsame, abgeschiedene Hütte geschickt wird. Ohne Strom. Er schreibt Briefe, mit Entwürfen etc. zurück. Eines Tages taucht eine schöne junge Frau auf. Wer ist Sie, woher kommt Sie? Die beiden verlieben sich in einander. Tolles Buch, wirklich sehr empfehlenswert, bitte vorbestellen und lesen!!!

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Die perfekte Urlaubslektüre!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der unter einer Schreibblockade leidende und ein wenig eigenbrötlerische Autor Fred Firneis landet in einer einsamen Berghütte mit See irgendwo in Österreich und seine geldklamme aber sehr geschäftstüchtige Verlegerin hofft, dass er ihr bald mit einem Bestseller aus der Misere hilft. Ganz so einfach scheint das mit Fred... Der unter einer Schreibblockade leidende und ein wenig eigenbrötlerische Autor Fred Firneis landet in einer einsamen Berghütte mit See irgendwo in Österreich und seine geldklamme aber sehr geschäftstüchtige Verlegerin hofft, dass er ihr bald mit einem Bestseller aus der Misere hilft. Ganz so einfach scheint das mit Fred aber nicht zu funktionieren. Bis irgendwann eine junge "Fischforscherin" die kleine Berghütte und den einsamen Fred entdeckt... Die Kapitel des Buches sind kurz, was ich sehr mag und zum Teil wird die Handlung in Briefen, die sich der Autor und seine Verlegerin schreiben, erzählt, was witzig und charmant ist, weil Fred einfach wunderbar komische Briefe schreiben kann. Alles in allem eine leichte, beschwingte Sommerkomödie mit lustigen und pointierten Dialogen, die ich nur empfehlen kann!

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Unterhaltsamer Liebesroman
von Daniela Bechtel aus Frankenthal (Pfalz) am 15.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein unterhaltsamer Roman über die Kraft der Liebe u. das zu sich selbst finden. Die frischen u. lebendigen Dialoge u. der feinsinnige Humor, aber auch die vier unterschiedlichen Charaktere haben mich so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dieser kurzweilige u. unterhaltsame Roman... Ein unterhaltsamer Roman über die Kraft der Liebe u. das zu sich selbst finden. Die frischen u. lebendigen Dialoge u. der feinsinnige Humor, aber auch die vier unterschiedlichen Charaktere haben mich so gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dieser kurzweilige u. unterhaltsame Roman regt zum Nachdenken an u. lässt einem mit dem Gefühl zurück etwas schönes erlebt zu haben. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

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Spiel mit Klischees
von einer Kundin/einem Kunden aus Düren am 14.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

„Liebe unter Fischen“ ist ein humorvoller Roman, der mit Übertreibungen von Persönlichkeitsmerkmalen und Klischees spielt und durch eben diese einen besonderen Reiz ausübt. Der Lyriker Fred Firneis ist nach dem fulminanten Erfolg seines Gedichtbandes ausgebrannt. Von dem Druck, diese Leistung zu wiederholen, und daraus resultierenden Selbstzweifeln geplagt, verschanzt er sich... „Liebe unter Fischen“ ist ein humorvoller Roman, der mit Übertreibungen von Persönlichkeitsmerkmalen und Klischees spielt und durch eben diese einen besonderen Reiz ausübt. Der Lyriker Fred Firneis ist nach dem fulminanten Erfolg seines Gedichtbandes ausgebrannt. Von dem Druck, diese Leistung zu wiederholen, und daraus resultierenden Selbstzweifeln geplagt, verschanzt er sich in seiner Wohnung und isoliert sich von der Umwelt. Die Zukunft seiner Verlegerin und des Verlags hängt von einem weiteren Lyrikband aus Firneis` Feder ab, sodass sie ihn regelrecht belagert. Doch Firneis behaart stur auf seiner Schreibblockade und geht auf ihre Motivationsversuche nicht ein. Nach einem Nervenzusammenbruch nimmt er schließlich ihr Angebot an, in seiner Heimat Österreich in einer einsamen Hütte zur Ruhe zu kommen. Besonders interessant ist das Spiel mit Klischees. Da wäre die Hauptfigur Fred Firneis, der an einem Burnout leidet, sich aber dennoch an seinem Zustand labt, ihn geradezu zelebriert und sich, obwohl er sich doch total von den Menschen isolieren möchte, von seiner Verlegerin Beckmann hofieren lässt. Damit entspricht er so ziemlich dem exzentrischen Bild eines Dichters, der von Selbstzweifeln geplagt wird und ständig an der Schwelle des Wahnsinns balanciert. Ebenso gelungen sind die gewiefte wie verzweifelte Verlegerin, die alles tun würde, um Fred zum Schreiben zu bringen und damit ihren Verlag vor dem Ruin zu retten, und der Naturbursche/Hinterwäldler August, der mit beiden Beinen auf der Erde steht und mit sich und der Welt im Einklang steht. Einzig die Biologin Mara, ist schwerer einzuordnen, da sie, so glitschig wie ein Fisch, nicht nur Fred immer entgleitet, sondern auch dem Leser, weil man sie und ihre Bewegründe nicht einschätzen kann. Der Roman kommt ohne Action aus und besticht durch allein durch die Charakterzeichnungen, die bis an die Grenzen überspitzt sind und schon fast an Karikaturen verschiedener Typen Mensch erinnern. Auch die witzigen und bissigen Schlagabtausche zwischen Fred und seiner Verlegerin sind sehr unterhaltsam. Dabei ist die Abwechslung in der Textgestaltung ein schöner Anreiz, da er so nicht eintönig und langweilig wird. Langsam verändert sich das wandelnde Klischee „der Lyriker Alfred Firneis“ in einen „normalen“ Menschen, der zwar gerne zu Übertreibungen greift, nun aber keine Rolle mehr ausüben muss und damit zu sich selbst findet. Und nicht nur Fred hält Überraschungen parat, auch die anderen Charaktere sind nicht das, was sie zu sein scheinen. Leider verliert der Roman, der stark anfängt, im Laufe der Handlung an Fahrt und Biss, und wird meines Erachtens leider zunehmend schlechter, bis hin zu einem Ende, das schlichtweg enttäuschend ist. Kaum etwas ist von den markanten Charakteren übrig, die sich in den langweiligen Einheitsbrei einreihen und ein massentaugliches und wenig geistreiches Ende erleben. Trotz des schwachen Endes ist „Liebe unter Fischen“ ein Roman, den man lesen sollte, wenn man einmal herzhaft lachen möchte und man Spaß an scharfzüngigen Wortwechseln hat. Auch die inneren Konflikte, die Fred mit sich herumträgt und die mit und mit aufgelöst werden sind interessant und laden zum Weiterlesen ein, sodass dies über das Ende hinweg tröstet.

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Zurück zur Natur
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2013
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Autor Fred Firneis hatte sich verloren, findet aber Dank seiner Verlegerin - der das Wasser bis zum Hals steht - nicht nur sich, sondern auch die Liebe wieder. Försterweisheiten, Dorfpublikum und Biologie-Exkurse in die (einstudierte) Welt der Elritzen inklusive. Herrlich! Wenn es manchmal auch sehr hilfreich sein kann, bin ich... Autor Fred Firneis hatte sich verloren, findet aber Dank seiner Verlegerin - der das Wasser bis zum Hals steht - nicht nur sich, sondern auch die Liebe wieder. Försterweisheiten, Dorfpublikum und Biologie-Exkurse in die (einstudierte) Welt der Elritzen inklusive. Herrlich! Wenn es manchmal auch sehr hilfreich sein kann, bin ich trotzdem kein Freund von vergleichenden Empfehlungen, schon gar nicht als (oft einziges) Verkaufs- bzw. Lesargument (der Verlage). Wer es sich aber einfach machen möchte, stößt ins selbe Horn und sagt einfach "für alle Gut-gegen-Nordwind-Leser". Ich jedoch finde die Charaktere interessanter und charmanter - weil kauziger - und Story wie Stil wesentlich kurzweiliger und überraschender als den viel zitierten Bestseller!

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Bergluft gegen Schreibblockade
von melange aus Bonn am 24.02.2013
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Zum Inhalt: Alfred Firneis, Lyriker, leidet unter einer Schreibblockade, die ihn seine Freundin gekostet und seine Verlegerin an den Rand des geschäftlichen Ruins gebracht hat. Diese stellt ihm deshalb ihre Hütte in den österreichischen Bergen zur Verfügung, in der er durch die Hilfe des Försters August und der Wissenschaftlerin... Zum Inhalt: Alfred Firneis, Lyriker, leidet unter einer Schreibblockade, die ihn seine Freundin gekostet und seine Verlegerin an den Rand des geschäftlichen Ruins gebracht hat. Diese stellt ihm deshalb ihre Hütte in den österreichischen Bergen zur Verfügung, in der er durch die Hilfe des Försters August und der Wissenschaftlerin Mara wieder zu sich selbst findet. Zum Cover: Ein Angelhaken, der wohl darauf abziehen soll, dass ein Köder einem armen Wesen etwas vorspiegelt, was nicht wirklich ist. Mein Eindruck: Schon der Beginn "Anrufbeantworter, sprechen zwecklos, ich rufe nicht zurück" lässt den Lesenden schmunzeln und die Mundwinkel bleiben praktisch die ganze, leider nur 200 Seiten lange Geschichte, in aufrechter Position. Ein zusätzliches Rezept, keine Langeweile aufkommen zu lassen, ist die Verwendung absolut unterschiedlicher Schauplätze (Berlin, Berghütte) und Erzählperspektiven: Einige Teile sind in Briefform geschrieben, andere in der dritten Person. Der größte Teil des Romans läuft chronologisch ab, ein Zeitsprung zurück irritiert im positiven Sinne und sorgt damit für zusätzliche Spannung in einem Geflecht aus Liebe, Lüge, Natur, Großstadt, Geldsorgen, Freundschaft und - nicht zuletzt - Gedichten. Ein weiteres Instrument dafür ist die Kapitellänge, die von sehr kurzen bis zu mehreren Seiten Dauer differiert, - so erliegt man gerne der Versuchung, doch noch ein Stückchen zu lesen (es könnte ja ein kurzes sein...). Leider beglückt der Autor nicht mit einem echten Firneis'schen Gedicht, - nur einige Fingerübungen sind zu lesen. Für den Epilog wäre das ein nettes Schmankerl gewesen. Fazit: Ein federleichter Roman, bei dem man die wunderschöne Umgebung ganz auf sich wirken lässt. 4 Sterne

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Liebe (nicht nur) unter Fischen
von mrs-lucky am 23.02.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Bei diesem Buch fällt mir die Bewertung schwer. Der Klappentext vergleicht den Roman mit „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer, was in meinen Augen nicht wirklich passt. Andererseits ist es durchaus gerechtfertigt, mit dieser Geschichte die entsprechende Leserschaft anzusprechen. Ist dies eine Liebesgeschichte? Nicht wirklich. Für mich ist Alfred Firneis... Bei diesem Buch fällt mir die Bewertung schwer. Der Klappentext vergleicht den Roman mit „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer, was in meinen Augen nicht wirklich passt. Andererseits ist es durchaus gerechtfertigt, mit dieser Geschichte die entsprechende Leserschaft anzusprechen. Ist dies eine Liebesgeschichte? Nicht wirklich. Für mich ist Alfred Firneis eher auf der Suche nach sich selbst, nein, er wird auf eine Reise geschickt auf der er zufällig zu sich selbst findet und durch die Befreiung von erdrückenden Lasten auch die Liebe zulassen kann. Am Beginn der Geschichte leidet Alfred, oder Fred, unter dem Erfolg und dem daraus resultierenden Erfolgsdruck seines Gedichtbands. Fred ist ein sehr sensibler Mensch, der einige persönliche Probleme mit sich herum trägt und in sich gefangen ist. Als Verfasser von Gedichten muss man vermutlich so sein.Trotz seiner depressiven Stimmung weist er einen hohen Grad an Selbstironie auf. Aus der Not heraus, Alfred wieder zum Schreiben zu bewegen, verfrachtet seine Verlegerin Fred in ihre einsam gelegene Berghütte in Österreich. Fred ist gebürtiger Österreicher, der aber seit Jahren in Berlin lebt und seine heimatlichen Wurzeln verdrängt zu haben scheint. Entsprechend kann er auf eine erfrischende Art und Weise die Österreicher und ihre Marotten auf die Schippe nehmen. Der Stil des Romans ist schwer einzusortieren. Es wechselt zwischen leichter Erzählung mit ironischen Anspielungen und ernsthaften, philosophischen Gedanken. Ein Teil der Geschichte besteht aus dem Briefwechsel Alfreds mit seiner Verlegerin, wobei in erster Linie Alfred aus Mangel an Gesellschaft und anderen Kommunikationsmöglichkeiten darauf zurück greift, seine Gedanken aufzuschreiben und an seine Verlegerin zu schicken, weil er der ja auch seinen Aufenthalt in der Hütte verdankt. Ansonsten wird der Verlauf der Geschichte passagenweise aus der Sicht von Fred, Susanne und Mara erzählt. Außerdem spielt noch der Revierförster August eine tragende Rolle, der mit seinen simplen Lebensweisheiten sowohl Alfred als auch dem Leser einiges zu Denken gibt. Mir hat die Mischung aus lockerer Unterhaltung und philosophischen Denkanstössen gefallen. Das Buch ist ein kleiner, feiner Band als Lektüre so zwischendurch. Gedichte sind an sich nicht mein Fall, hier hätte es mich durchaus interessiert, womit Fred so große Erfolge feiert. Seine Briefe zumindest fand ich sehr humorvoll und geistreich.

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Willkommen in der Natur
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Fred Firneis steckt in einer Krise. Er trinkt, raucht und geht nicht mehr aus dem Haus. Kurzerhand verdonnert seine verzweifelte Verlegerin ihn zum Zwangsurlaub in einer kleinen, abgelegenen Waldhütte in Österreich, damit Fred endlich einen neuen Gedichtband schreibt und so den Verlag vor der Insolvenz rettet. Und obwohl er... Fred Firneis steckt in einer Krise. Er trinkt, raucht und geht nicht mehr aus dem Haus. Kurzerhand verdonnert seine verzweifelte Verlegerin ihn zum Zwangsurlaub in einer kleinen, abgelegenen Waldhütte in Österreich, damit Fred endlich einen neuen Gedichtband schreibt und so den Verlag vor der Insolvenz rettet. Und obwohl er sich zunächst sträubt, findet er doch nach und nach Gefallen an der Hütte, an dem nahegelegenen See und beginnt wieder zu schreiben. Als dann noch die junge Biologin Mara auftaucht, scheint das Glück perfekt zu sein... Eine wunderschöne, humorvolle Geschichte, die viel Gelegenheit zum Schmunzeln gibt.

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Herrlich schräg
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Unterhaltsame Liebesgeschichte, die durch ihren Erzählstil in Briefform ein wenig an Glattauer´s „Gut gegen Nordwind“ erinnert, allerdings nicht dessen Tiefgang hat. Trotzdem macht diese Geschichte viel Spaß, ist schnell und überraschend erzählt und Fred – der tragische Held – wächst einem schnell ans Herz. Ebenso aber seine verzweifelte Verlegerin,... Unterhaltsame Liebesgeschichte, die durch ihren Erzählstil in Briefform ein wenig an Glattauer´s „Gut gegen Nordwind“ erinnert, allerdings nicht dessen Tiefgang hat. Trotzdem macht diese Geschichte viel Spaß, ist schnell und überraschend erzählt und Fred – der tragische Held – wächst einem schnell ans Herz. Ebenso aber seine verzweifelte Verlegerin, die so gut wie insolvent ist, da ihr Starautor Fred nicht mehr schreiben will und daher zu schwerwiegenden Mitteln greifen muss, um sich selbst und ihren kleinen Verlag– und ganz nebenbei auch noch Fred (vor sich selbst) - zu retten…

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witzige Liebesgeschichte mit Tiefgang
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Fred Firneis ist ein erfolgreicher Lyriker und soll seinen Verlag mit einem neuen Werk vor dem Ruin retten. Das einzige Problem dabei ist, dass Fred gerade unter einem Burnout leidet und daher nicht wirklich kooperativ ist. Seine Verlegerin kann ihn zu einem Urlaub auf einer einsamen Waldhütte fernab der... Fred Firneis ist ein erfolgreicher Lyriker und soll seinen Verlag mit einem neuen Werk vor dem Ruin retten. Das einzige Problem dabei ist, dass Fred gerade unter einem Burnout leidet und daher nicht wirklich kooperativ ist. Seine Verlegerin kann ihn zu einem Urlaub auf einer einsamen Waldhütte fernab der Zivilisation überreden. Auf der einsamen Hütte gibt es weder Strom, noch Handyempfang oder warmes Wasser. Die Einsamkeit wird nur durch den Förster August und Mara, die Fischforscherin unterbrochen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist in einzelne Tage unterteil und teilweise in Briefform von oder an Freds Verlegerin. Genossen habe ich vor allem die Unterhaltungen mit August. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und einige Zitate werde ich mir merken. Eine witzige, beeindruckende (Liebes)geschichte, die ich sicher wieder lesen werde. Man bekommt beim Lesen sogar Lust selbst auszusteigen.

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Eine humorvolle Liebesgeschichte
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von mia-w aus Berlin am 30.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Klappentext fasst es treffend zusammen: "Eine alpine Screwball-Comedy mit Showdown in Berlin - schnell, überraschend und sehr sehr unterhaltsam." Dem ist prinzipiell nichts mehr hinzuzufügen. Und ähnlich wie eine gute Screwball-Comedy selten länger als 90 Minuten dauert, kommt dieses entzückende Büchlein mit gerade mal 200 Seiten aus. In... Der Klappentext fasst es treffend zusammen: "Eine alpine Screwball-Comedy mit Showdown in Berlin - schnell, überraschend und sehr sehr unterhaltsam." Dem ist prinzipiell nichts mehr hinzuzufügen. Und ähnlich wie eine gute Screwball-Comedy selten länger als 90 Minuten dauert, kommt dieses entzückende Büchlein mit gerade mal 200 Seiten aus. In diesen wird eine relativ komplexe Story vor dem Leser aufgefächert und in bester Screwball-Comedy-Manier auch zu einem glaubhaft guten Ende gebracht. Ein paar Worte zum Inhalt: Ein ausgebrannter Lyriker wird von seiner Verlegerin zwecks literarischer Inspiration (und zur Ausnüchterung) in eine österreichische Berghütte zwangsversetzt. Dort macht er nicht nur Bekanntschaft mit dem einheimischen Förster, sondern lernt auch eine hübsche Fischforschering kennen und lieben. Der versierte Screwball-Fan ahnt es schon: Ein Haken muss dran sein an der ganzen Sache. So auch hier! Es kommt zum Beinahe-Zerwürfnis aller Parteien und das lang ersehnte Buch scheitert am Vernichten im Kamin. Dass trotzdem alles gut ausgeht - und dazu noch in meiner persönlichen Lieblingsstadt Berlin - darf an dieser Stelle durchaus verraten werden. Dieses bezaubernde Büchlein sei allen Menschan wärmstens empfohlen, die zum Kichern nicht in den Keller müssen, denn nicht nur die leicht albernen Passagen, sondern auch der angenehm fatalistisch anmutende Humor des Buches regen durchaus zum Schmunzeln an. Volle Punktzahl für diese - im besten Sinne - leichte Kost für zwischendurch.

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