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Wach auf, wenn du kannst - Roman

(14)
Du denkst, sie hört dich nicht. Aber du täuschst dich.


Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stösst sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben?



Rezension
"Ein messerscharfer, rasanter Plot und faszinierend komplexe Figuren. Seit GIRL ON THE TRAIN hat mich kein Roman so beeindruckt." Tess Gerritsen
Portrait
Holly Seddon wuchs im Südwesten Englands auf und lebt mittlerweile mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Amsterdam. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. Als freie Journalistin schreibt sie für Magazine, Tageszeitungen und Onlinemedien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 14.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41922-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 208/140/43 mm
Gewicht 554
Originaltitel Try Not To Breathe
Buch (Paperback)
Fr. 18.90
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„Spannende Wochenendlektüre“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Alex recherchiert in dem Wachkoma-Fall Amy, der ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt und an persönliche Grenzen stossen lässt.
Nicht nur was ihre für sie selbst noch nicht abgeschlossene Beziehung zu ihrem Exmann betrifft, sondern auch ihr Alkoholproblem, das ihren Alltag komplett beherrscht und bestimmt.
Erst dachte ich, es klingt
Alex recherchiert in dem Wachkoma-Fall Amy, der ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellt und an persönliche Grenzen stossen lässt.
Nicht nur was ihre für sie selbst noch nicht abgeschlossene Beziehung zu ihrem Exmann betrifft, sondern auch ihr Alkoholproblem, das ihren Alltag komplett beherrscht und bestimmt.
Erst dachte ich, es klingt alles etwas klischeehaft. Nach dem Motto: "Das kenn ich doch aus x anderen Thrillern bereits"
Und doch: Irgendwie hat es zu der Figur gepasst und war von den ersten Seiten an spannend! Auch die innere Amy hat mir gefallen, war von der Autorin gut gemacht und hat eine spannende Seite aufgetan.
Ich war dann auch schnell damit durch und hatte danach ein gutes Gefühl :)
Ich denke, für hartgesottene Krimi/Thrillerfans eher nichts, aber für Leser von "Ich darf nicht schlafen" oder "Liebste Tess" ist das sicherlich was.
Im Grossen und ganzen also:
Ein guter, einfacher und kurzweiliger Thriller, perfekt für ein spannendes Wochenende.

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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Verlorene Tage, verlorene Monate, verlorene Jahre
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 06.07.2016

Wir haben das Buch letzten Monat im Rahmen des Krimi-Lesekreises der Buchhandlung Sedlnair gelesen, und die Diskussionsrunde fiel recht kurz aus, weil wir uns eigentlich alle einig waren, dass es uns sehr gut gefiel. (Es gibt schließlich nur eine begrenzte Anzahl von Variationen für "Ja, fand ich auch gut"!") Zwei... Wir haben das Buch letzten Monat im Rahmen des Krimi-Lesekreises der Buchhandlung Sedlnair gelesen, und die Diskussionsrunde fiel recht kurz aus, weil wir uns eigentlich alle einig waren, dass es uns sehr gut gefiel. (Es gibt schließlich nur eine begrenzte Anzahl von Variationen für "Ja, fand ich auch gut"!") Zwei von uns hat das Buch an "Girl on the Train" oder auch die Romane von Gillian Flynn erinnert: weniger Thriller als psychologischer Spannungsroman, mit einer zwiespältigen Protagonistin, die auch ganz abgesehen vom Kriminalfall mit einem Bein im Abgrund steht. Natürlich will man als Leser wissen, wer Amy vor 15 Jahren so brutal zusammengeschlagen hat, dass sie seither im Koma liegt - keine Frage. Das wird auch spannend beschrieben, mit der ein oder anderen unerwarteten Wendung. Für mich nahmen die persönlichen Konflikte und Probleme der verschiedenen Charaktere allerdings einen genauso großen Stellenwert ein! Ob das jetzt Jacob ist, dessen erste Jugendliebe Amy war und der deswegen einfach nicht loslassen kann, obwohl er damit seine Ehe gefährdet, oder Alex, die sich selber als "funktionierende Alkoholikerin" sieht, obwohl sie schon längst alle Kontrolle verloren hat. Ich fand die Charaktere alle sehr vielschichtig und glaubhaft beschrieben. Besonders Alex hat mich immer wieder überrascht. Anfangs hatte ich nicht erwartet, sie sonderlich zu mögen. Sie fängt jeden Tag um 12 Uhr mit dem Trinken an, wird im betrunkenen Zustand ausfallend und hat dann auch Sex mit jedem, der gerade verfügbar ist, nässt sich fast jede Nacht ein und ignoriert vollkommen, dass sie sich buchstäblich ins Grab säuft. Ja, sie hat mir leid getan, aber es ist oft beinahe schmerzhaft, ihr dabei zuzusehen, wie sie ungebremst abstürzt. Aber so nach und nach kristallisiert sich hinter dem ganzen Suff eine intelligente, mitfühlende Frau heraus, die wahrscheinlich einen ganz anderen Weg eingeschlagen hätte, wenn sie nicht so einen schlechten Start ins Leben gehabt hätte. Je mehr sie sich in den Fall verbeißt, desto mehr will sie Gerechtigkeit für Amy erreichen, und desto entschlossener ist sie auch, etwas aus ihrem eigenen Leben zu machen, bevor es zu spät ist. Irgendwann wollte ich so dringend, dass sie damit Erfolg hat, dass ich beinahe an den Schluss geblättert hätte, um direkt und sofort zu erfahren, wie es mit ihr ausgeht! (Ich habe es mir aber tapfer verkniffen.) Den Schluss fand ich übrigens gut gelungen: die Autorin verzichtet auf einfache, unrealistische Lösungen (manche Dinge lassen sich nicht kitten, manche Wunden nicht heilen), und dennoch fand ich das Ende als Leserin befriedigend. Eine Sache, die das Buch meines Erachtens sehr originell macht: Die Perspektive wird nicht nur zwischen Alex und Jacob hin- und hergereicht, auch Amy selber kommt immer wieder zu Wort. Denn sie liegt zwar im Koma, ist aber halbwegs bei Bewusstsein! Sie hat kein Gespür für den Verlauf der Zeit und erinnert sich nur bruchstückhaft, was passiert ist, aber ihre Gedanken ergänzen immer wieder das Puzzlespiel dieser Geschichte. Man bekommt als Leser einen sehr guten Eindruck davon, wer Amy war - wer sie immer noch IST. Sie ist erstarrt in der Gefühlswelt einer 15-Jährigen, aber man spürt ihr Potential. Ich hatte immer das Gefühl, ihr bei einem Drahtseilakt zwischen Tod und Leben zuzusehen. In meinen Augen ist der Schreibstil wunderbar, sehr ausdrucksstark und manchmal sogar fast schon poetisch. Je nach Situation kann er verträumt oder messerscharf sein, rasant oder von schwereloser Langsamkeit. Fazit: Ein 15-jähriges Mädchen wird brutal zusammengeschlagen und fällt ins Wachkoma. 15 Jahre später haben sie fast alle ihre Lieben verlassen: ihre Mutter ist tot, ihr Stiefvater hat ein neues Leben begonnen, für ihre Freundinnen ist sie nur noch ein halb vergessenes Trauma und ihr Vater hat sich ohnehin nie um sie gekümmert. Nur einer sitzt noch an ihrem Bett, heimlich und verstohlen, aber auch er glaubt nicht mehr daran, dass sie jemals wieder erwachen wird. Kaum jemand ahnt, dass Amy nicht nur ein seelenloser Körper ist, der nicht sterben kann. Sie ist immer noch da, mit offenen Augen träumend. Der Täter wurde nie gefasst, aber dann stößt eine Journalistin zufällig auf den Fall und ermittelt auf eigene Faust... Mich überzeugte das Buch vor allem durch seine komplexen, zwiespältigen Charaktere. Besonders fasziniert hat mich die Journalistin Alex, die einerseits eher eine Anti-Heldin ist, mit der ich andererseits aber auch immer mehr mitgefühlt habe. Auch der Schreibstil und die ungewöhnliche Erzählperspektive haben mich beeindruckt, und die Spannung hielt mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen.

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Ein bewegendes und spannendes Debüt aus geschickt verflochtenen Perspektiven mit interessanten Figuren.
von Nisnis aus Dortmund am 26.05.2016

Die Journalistin Alex Dale arbeitet an einer Reportage zu Wachkomapatienten. Als Alex bei ihrer Recherche für einen Artikel auf Amy Stevensons stößt, die sich seit vielen Jahren im Wachkoma befindet, ist der Ehrgeiz der einst brillanten Journalistin neu entfacht. Alex erahnt ein düsteres Geheimnis um Amy, doch da sie... Die Journalistin Alex Dale arbeitet an einer Reportage zu Wachkomapatienten. Als Alex bei ihrer Recherche für einen Artikel auf Amy Stevensons stößt, die sich seit vielen Jahren im Wachkoma befindet, ist der Ehrgeiz der einst brillanten Journalistin neu entfacht. Alex erahnt ein düsteres Geheimnis um Amy, doch da sie alkoholkrank ist, wird man ihren Recherchen wohl kaum Glauben schenken. Die Autorin: Holly Seddon wuchs im Südwesten Englands auf und leb mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Amsterdam. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. Als freie Journalistin schreibt sie für Magazine, Tageszeitungen und Onlinemedien. Reflektionen: Die Journalistin Alex Dale leidet unter der Trennung von ihrem Mann, an Einsamkeit und einem „versucht“ kontrolliertem Alkoholproblem. Die ersten Worte der Autorin zu Alexs Alkoholproblem stießen bei mir zunächst Unmut aus, denn diese Thematik wurde allzu oft von aufgegriffen und in Figuren verarbeitet. Holly Seddon hat Alex Figur jedoch gekonnt anders als „normal“ alkoholkrank dargestellt und so entpuppte sich diese Figur als besonders interessant. Das Alkoholproblem ist zwar kontinuierlich in der Geschichte präsent, doch es wird nicht sonderlich oder zu hoch gehoben. Alex ist bemüht ihr Leben in kontrollierten Bahnen laufen zu lassen, doch es gelingt ihr nur ansatzweise. Als die 28 jährige Alex, die eine Reportage über Wachkomapatienten schreiben will, auf die Komapatientin Amy Stevensons aufmerksam wird, wird ihr journalistischer Instinkt und ihr ursprünglicher Ehrgeiz erneut entfacht. Alex möchte unbedingt herausfinden, was der tiefgründige Grund für Amys Koma ist. Sind es unglückliche Umstände oder gibt es einen Menschen der dafür verantwortlich ist? Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser immer mehr über Amy. Zunächst sind es scheinbar vergangene Gedanken die aufblitzen, bis sich nach und nach ein vollständig schlüssiges Bild ergibt, der den Charakter Amys preisgibt und die Figur formt. Unterstütz wird Alex durch Amys damaligen Freund Jake, der heute noch immer regelmäßig an Amys Bett sitzt. Jake steht mit seiner schwierigen und besitzergreifenden Ehefrau Fiona kurz vor der Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes. Holly Seddons Schreibstil ist federleicht und flüssig. Erließ mich geschmeidig durch die Seiten gleiten. Ihre Sprache ist unverblümt und angenehm klar. Mehrere Handlungsstränge und Perspektiven, die zunächst für sich allein agieren, bilden sich im Laufe der Handlung zu einem großen Ganzen. Die unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen es dem Leser die Geschichte nachzuvollziehen, zu begreifen und mit zu rätseln. Die Perspektiven bilden sich häufig durch die Gedankenwelt der Protagonisten, die es ermöglichen, die Figuren maßvoll und interessiert kennen zu lernen. Irgendwann, circa ab Mitte des Buchs hatte ich eine erste Vermutung, was der Auslöser für Amys Koma war. Ab diesem Zeitpunkt kamen mir ein paar Figuren leider vorhersehbar vor und die bis dato knisternde Spannung verpuffte ein wenig. Insgesamt habe ich diesen authentischen Roman sehr gern gelesen und genossen. Er stimmte mich nachdenklich und machte mich betroffen. Holly Seddon ist ein meisterliches Debüt gelungen, doch ich hätte mir noch etwas mehr Tempo und eine Prise mehr Pfeffer gewünscht. Mein Fazit: Ein bewegendes und spannendes Debüt aus geschickt verflochtenen Perspektiven mit interessanten Figuren. Leseempfehlung!

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Ein packender Thriller, der einen nicht mehr loslässt
von Book-addicted am 23.05.2016

"Locked in: Wach auf, wenn Du kannst" ist ein Roman der Autorin Holly Seddon. Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Roman dadurch, dass ich beim Friseur eine Zeitschrift gelesen hatte, in der dieses Buch vorgestellt wurde (ja, ehrlich *lach*) und irgendwie sagte es mir sofort zu. Ruckzuck werden wir... "Locked in: Wach auf, wenn Du kannst" ist ein Roman der Autorin Holly Seddon. Aufmerksam geworden bin ich auf diesen Roman dadurch, dass ich beim Friseur eine Zeitschrift gelesen hatte, in der dieses Buch vorgestellt wurde (ja, ehrlich *lach*) und irgendwie sagte es mir sofort zu. Ruckzuck werden wir hineingeworfen, in Alex Dale's Leben, welches sich schon von Anfang an als ziemlich schwierig entpuppt, denn sie hat ein massives Alkoholproblem. Auch wenn sie versucht, "gemäßigten" und kontrollierten Konsum zu betreiben, endet dies meist damit, dass sie am nächsten Morgen aufwacht und sich nicht mehr an die Geschehnisse des Abends erinnern kann, während ihre Beine, feucht durch den eigenen Urin, in einer nassen Lache liegen. Trotzdem versucht sie ihr Leben irgendwie zu managen, was aber nur mäßig gut funktioniert. Als sie auf Amy Stevensons Fall aufmerksam wird, setzt sie alles daran, das Geheimnis der jungen Frau zu lüften und den Täter aufzuspüren, dem es Amy zu verdanken hat, dass sie im Wachkoma ans Bett gefesselt ist, doch dies entpuppt sich als komplizierte Angelegenheit. Holly Seddon schafft es, zu begeistern, zu verführen, uns rätseln zu lassen und in eine Welt zu entführen, die uns nicht nur nachdenklich stimmt, sondern dazu animiert, helfen zu wollen. Die Hauptprotagonistin Alex ist alles andere als perfekt und ist uns dadurch weitaus näher, als ein Charakter, der stets genau das schafft, was er sich wünscht und bei dem sich stets alles zum guten wendet. Auch wenn sie an ihrer Misere nicht ganz unschuldig ist (denn Alkoholsucht ist auch eine Sache, die viel mit eigener Entscheidung zu tun hat, zumindest bis zu einem gewissen Punkt), so hat sie einen gewissen Kämpferwillen, auch wenn dieser nicht immer so massiv zutage tritt, wie man es sich wünschen würde. Auch die anderen, relevanten Charaktere (Jacob, Amy) sind alles andere als der bloße Einwurf eines farblosen Charakters, vielmehr ist jeder von ihnen ein kleines Kunstwerk, mit einer Geschichte, einem Hintergrund und einem eigenständigen Leben. Die Geschichte entwickelt sich aus mehreren Handlungssträngen, die sich immer mehr zu einem Strang verflechten und immer mehr Dinge kommen ans Licht, die diese verstrickte Situation nach und nach verständlich aufdröseln. Mehrere Erzählerperspektiven (Jacob, Alex, Amy) machen das Verständnis der Geschichte unglaublich leicht und ermöglichen einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der wichtigsten Darsteller, wobei mir Amys Part, der aus dem Wachkoma heraus erfolgt, am besten gefiel. Insgesamt muss ich "Locked in: Wach auf, wenn Du kannst" als absoluten Geheimtipp anpreisen, denn dieses Buch fesselte mich so sehr, wie es selten ein/e Thrillerautor/in geschafft hat, besonders weil ich bis zu etwa 3/4 des Buches überhaupt keine Ahnung hatte, wer der Täter war! Wertung: 5 von 5 Sterne!

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spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 24.04.2016

Alex Dare ist Journalistin. Sie war ziemlich gut in ihrem Job. Früher hat der eine oder andere Drink ihrem Image nicht geschadet. Früher. Seit sie die Trinkerei aber nicht mehr im Griff hat, häufen sich die Totalabstürze. Die Aufträge werden selten. Einer dieser Gelegenheitsjobs führt Alex ins Royal-Infirmary Krankenhaus... Alex Dare ist Journalistin. Sie war ziemlich gut in ihrem Job. Früher hat der eine oder andere Drink ihrem Image nicht geschadet. Früher. Seit sie die Trinkerei aber nicht mehr im Griff hat, häufen sich die Totalabstürze. Die Aufträge werden selten. Einer dieser Gelegenheitsjobs führt Alex ins Royal-Infirmary Krankenhaus in Tunbridge Wells. Ihr neuer Artikel handelt von der Arbeit von Dr. Haynes. Der öffentlichkeitsscheue Arzt gewährt Alex ein Interview. Sie erhält einen kleinen Einblick in seine wissenschaftliche Praxis und Behandlungsmethode. Dr. Haynes, der führende Experte für Wachkomapatienten. Bei ihrer Recherche stößt Alex auf einen ungelösten Kriminalfall. Vor 15 Jahren ist die Schülerin Amy Stevenson einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Seither liegt sie im Koma. Alex vertieft sich in den Fall und kommt einem Geheimnis auf die Spur..... Spannende Leselektüre

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 09.04.2016

Puh, selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so beschäftigt hat. Doch beginnen wir mal von vorn. Zuerst blickte ich auf dieses eher unspektakuläre, aber doch irgendwie interessante Cover. Diese metallicblaue Farbe hat mich schon neugierig gemacht. Und was mich in dann in der Story erwartete, war echt der... Puh, selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so beschäftigt hat. Doch beginnen wir mal von vorn. Zuerst blickte ich auf dieses eher unspektakuläre, aber doch irgendwie interessante Cover. Diese metallicblaue Farbe hat mich schon neugierig gemacht. Und was mich in dann in der Story erwartete, war echt der Hammer. [Achtung Spoiler] Da treffen wir als erstes im Jahr 1995 auf Amy Stevenson. Sie wirkt ein bisschen aufwändig und anders als ihre Freundinnen. Man würde heute einfach sagen, eine Göre. Aber auch liebenswert. Nun kommt der Zeitsprung. Die Autorin versetzt uns ins Jahr 2010 und wir lernen Alex kennen. Sie ist schreibt für eine Zeitung und stolpert sozusagen über eigene Vergangenheit, da sie einen Artikel über Komapatienten schreiben soll. Bei ihrer Recherche trifft sie nämlich auf Amy die im Wachkoma ist. Und Alex, im übrigen Alkoholikern, erinnert sich noch an den Fall, da sie in derselben Straße gewohnt hatte. Alex ist von Amys Schicksal betroffen, möchte aber mehr wissen. Mehr über das Wachkoma und vor allem, wie es bei Amy überhaupt dazu kam. Alex beginnt zu ermitteln und wird auch dabei immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt. Als dritter Hauptprotagonist treffen wir noch auf Jakob. Ein Mann der nach außen hin, sehr tough wirkt, aber in seinen vier Wenden doch immer wieder zusammenbricht. Mehr möchte ich zur Story nicht erzählen, da dieses Buch so toll ist, dass man es einfach gelesen haben muss. Sehr feinfühlig oder doch auch ohne Umschweife, erzählt die Autorin vom Schicksal von Komapatienten, im speziellen vom Wachkoma. Ich hatte hierbei den Eindruck, dass die Autorin sehr genau recherchiert hat oder sogar davon betroffen war/ist. Dieses ist jedoch rein spekulativ. Klar wird jedoch, wie das Gericht und die Medizin mit solchen Patienten umgeht. Sehr interessant fand ich hierbei die Tests, die mit den Patienten durchgeführt werden, und auch die unterschiedlichen Reaktionen. Ein für mich absolut faszinierendes Thema. Als zweites, schwerwiegendes Thema, widmet ich die Autorin im vorliegenden Buch, dem Alkoholismus. Am Beispiel von Alex wird beschrieben, welche körperlichen und geistigen Gebrechen auftreten können. Hier fand ich die Inkontinenz sehr erschreckend, aber auch die Gedächtnislücken. Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Charakterisierung der Protagonisten sehr gut gefallen hat. Die Spannung war für einen Roman hervorragend. Am Ende blieb ich doch etwas fassungslos und betroffen zurück. - Fazit - Wer einen eher aussergewöhnlichen Roman mit Spannungselementen lesen möchte, ist hier genau richtig. Die beiden Hauptthemen Wachkoma und Alkoholismus halten die Geschichte die ganzen Zeit über am Laufen, wirken aber nie aufdringlich. Mich hat dieses Buch stellenweise sehr berührt. Ein Buch, das mich noch lange Zeit beschäftigen wird - 5 Sterne

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Wer tat das Amy an?
von leseratte1310 am 28.03.2016

Die Journalistin Alexandra Dale hat ein Riesenproblem. Eigentlich ist sie eine ausgezeichnete Journalistin, doch der Alkohol hat sie fest im Griff. Als sie für einen Artikel in einer Klinik recherchiert, sieht sie zufällig auch Amy Stevenson auf der Station. Sie erinnert sich, dass der Fall vor vielen Jahren hohe... Die Journalistin Alexandra Dale hat ein Riesenproblem. Eigentlich ist sie eine ausgezeichnete Journalistin, doch der Alkohol hat sie fest im Griff. Als sie für einen Artikel in einer Klinik recherchiert, sieht sie zufällig auch Amy Stevenson auf der Station. Sie erinnert sich, dass der Fall vor vielen Jahren hohe Wellen in den Medien schlug. Die 15jährige Alex wurde entführt und schwer misshandelt. Als man sie Tage später fand, war sie komatös und ist seither in diesem Zustand. Der Fall interessiert Alex und sie versucht mehr darüber herauszufinden. Warum wurde der Täter nie gefunden? Durch den Alkohol hat Alex nicht nur die Kontrolle über ihr Leben, sondern auch ihren Mann und ihren Job verloren. Dieser Fall ist nun der Anstoß zu versuchen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Denn ihr Arzt hat ihr angedroht, dass sie nicht mehr lange zu leben hat, wenn sie so weitermacht. Alex ist davon überzeugt, dass sich ihr Problem erledigt, wenn sie Amys Geheimnis herausfindet. Aber sie braucht Unterstützung und die findet sie bei Jacob und bei ihrem Ex, dem Polizisten Matthew Livingstone. Jacob war zu der Zeit, als das Fürchterliche passierte, mit Amy befreundet und er besucht sie nach all den Jahren immer noch regelmäßig. Doch Alex hofft auch auf die Unterstützung von Amy, aber kann die überhaupt helfen? Wieviel bekommt sie denn mit von dem, was um sie herum geschieht? Die kaputte Alex entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer starken Person. Sie wächst an ihrer Aufgabe, die sie sich selbst gestellt hat. Es ist toll, wie sie kämpft, um diesen ungeklärten Fall für Amy aufzuklären. Aber wir lernen auch die Geschichte aus Amys Perspektive kennen, die eben nicht total weggetreten ist, sondern ihre Gedanken und Erinnerungen hat. Sie redet zwar nicht, aber sie reagiert, wenn Alex mit ihr über das, was damals geschehen ist, spricht. Die Geschichte ist gut und flüssig zu lesen. Die Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung und der Spannungsbogen ist gut gesetzt. Dazu kommen Protagonisten, die interessant und authentisch gezeichnet sind. Ich konnte gut mit ihnen fühlen. Dieses spannende Buch hat mich gut unterhalten.

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Wer tat das Amy an?
von leseratte1310 am 27.03.2016

Die Journalistin Alexandra Dale hat ein Riesenproblem. Eigentlich ist sie eine ausgezeichnete Journalistin, doch der Alkohol hat sie fest im Griff. Als sie für einen Artikel in einer Klinik recherchiert, sieht sie zufällig auch Amy Stevenson auf der Station. Sie erinnert sich, dass der Fall vor vielen Jahren hohe... Die Journalistin Alexandra Dale hat ein Riesenproblem. Eigentlich ist sie eine ausgezeichnete Journalistin, doch der Alkohol hat sie fest im Griff. Als sie für einen Artikel in einer Klinik recherchiert, sieht sie zufällig auch Amy Stevenson auf der Station. Sie erinnert sich, dass der Fall vor vielen Jahren hohe Wellen in den Medien schlug. Die 15jährige Alex wurde entführt und schwer misshandelt. Als man sie Tage später fand, war sie komatös und ist seither in diesem Zustand. Der Fall interessiert Alex und sie versucht mehr darüber herauszufinden. Warum wurde der Täter nie gefunden? Durch den Alkohol hat Alex nicht nur die Kontrolle über ihr Leben, sondern auch ihren Mann und ihren Job verloren. Dieser Fall ist nun der Anstoß zu versuchen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Denn ihr Arzt hat ihr angedroht, dass sie nicht mehr lange zu leben hat, wenn sie so weitermacht. Alex ist davon überzeugt, dass sich ihr Problem erledigt, wenn sie Amys Geheimnis herausfindet. Aber sie braucht Unterstützung und die findet sie bei Jacob und bei ihrem Ex, dem Polizisten Matthew Livingstone. Jacob war zu der Zeit, als das Fürchterliche passierte, mit Amy befreundet und er besucht sie nach all den Jahren immer noch regelmäßig. Doch Alex hofft auch auf die Unterstützung von Amy, aber kann die überhaupt helfen? Wieviel bekommt sie denn mit von dem, was um sie herum geschieht? Die kaputte Alex entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer starken Person. Sie wächst an ihrer Aufgabe, die sie sich selbst gestellt hat. Es ist toll, wie sie kämpft, um diesen ungeklärten Fall für Amy aufzuklären. Aber wir lernen auch die Geschichte aus Amys Perspektive kennen, die eben nicht total weggetreten ist, sondern ihre Gedanken und Erinnerungen hat. Sie redet zwar nicht, aber sie reagiert, wenn Alex mit ihr über das, was damals geschehen ist, spricht. Die Geschichte ist gut und flüssig zu lesen. Die Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung und der Spannungsbogen ist gut gesetzt. Dazu kommen Protagonisten, die interessant und authentisch gezeichnet sind. Ich konnte gut mit ihnen fühlen. Dieses spannende Buch hat mich gut unterhalten.

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Großartiger Spannungsroman
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2016

Mit "Locked in - Wach auf, wenn du kannst" hat Holly Seddon einen packenden Krimi geschrieben, der die Leser in seinen Bann zieht. Alex hat alles verloren - ihr Baby, ihren Mann, ihren festen Job. Die alkoholkranke Journalistin hält es nur wenige Stunden am Tag ohne einen Drink aus und... Mit "Locked in - Wach auf, wenn du kannst" hat Holly Seddon einen packenden Krimi geschrieben, der die Leser in seinen Bann zieht. Alex hat alles verloren - ihr Baby, ihren Mann, ihren festen Job. Die alkoholkranke Journalistin hält es nur wenige Stunden am Tag ohne einen Drink aus und steht schon mit einem Bein im Grab. Erst als sie auf die seit 15 Jahren im Wachkoma liegende Amy aufmerksam wird, findet Alex wieder etwas, das ihrem Leben Sinn verleiht. Mit wiedererwachter journalistischer Neugier macht sie sich an die Arbeit um herauszufinden, wer Amy vor so langer Zeit derart übel zugerichtet hat. Mir gefällt dieses Buch sehr gut. Obwohl es auf blutige Details und psychologischen Horror verzichtet, ist es spannend und schnell zu lesen. Besonders gefällt mir, dass sich der Leser durch die wechselnden Perspektiven ein Bild über die Geschehnisse aus verschiedenen Blickwinkeln machen kann. Besonders die Sicht der Wachkomapatientin finde ich sehr interessant. Auch Alex' Schicksal hat mich berührt und hoffen lassen, dass sie ihr Leben endlich doch noch auf die Reihe bekommt. "Locked In" ist ein rundum empfehlenswertes Buch, das unter anderen Fans von "Girl on the Train" gefallen wird.

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Spannende Geschichte mit interessanter Thematik!
von Jasmin am 09.03.2016

Seit die jugendliche Amy Stevenson entführt und zusammengeschlagen wurde liegt sie im Komma. Als die freiberufliche Journalistin Alex die schlafende Amy zufällig in der Station für Kommapatienten sieht, erinnert sie sich an die Geschichte des armen Mädchens das wochenlang das lokale Fernsehen in Atem hielt. Eigentlich schreibt sie einen... Seit die jugendliche Amy Stevenson entführt und zusammengeschlagen wurde liegt sie im Komma. Als die freiberufliche Journalistin Alex die schlafende Amy zufällig in der Station für Kommapatienten sieht, erinnert sie sich an die Geschichte des armen Mädchens das wochenlang das lokale Fernsehen in Atem hielt. Eigentlich schreibt sie einen Gesundheitsartikel über Kommapatienten, doch Amy erweckt den Spürsinn der Journalistin und sie beginnt auf eigene Faust mehr über das Mädchen herauszufinden. Dabei stößt sie nicht nur auf noch nie erkannte Zusammenhänge sondern muss auch lernen ihr schweres Alkoholproblem in den Griff zu bekommen. Der Klappentext des Buches hat mich direkt neugierig gemacht. Ich liebe es nämlich wenn Personen, die nicht irgendwie mit der Polizei oder dem FBI zu tun haben, ermitteln da diese oft einen ganz anderen Blickwinkel auf Dinge haben. Außerdem ist es viel spannender normale Personen bei so etwas zu begleiten, als einen routinierten Polizisten. Amys Geschichte scheint anfangs sehr simple gestrickt zu sein. Sie wurde als junges Mädchen entführt, vergewaltigt und später halbtot gefunden. Seitdem liegt sie im Koma. Dabei ist ihre Vergangenheit viel facettenreicher als es auf den ersten Moment scheint und im Laufe der Geschichte kommt es zu der ein oder anderen Überraschung mit der man wirklich gar nicht gerechnet hätte. Sehr interessant fand ich auch die Thematik 'Alkohol' welche die Autorin aufgegriffen hat. Alex ist eine starke Alkoholikerin und trinkt jeden Tag mindestens eine Flasche Wein. Wie gerne ich die Protagonistin eigentlich gewonnen hatte, merkte ich erst als ihr behandelnder Arzt ihr sagte dass sie nur noch ein Jahr zu leben hat, wenn sie so weiter macht. Das war wirklich ein großer Schock für mich! Selten wurden die innerlichen Auseinandersetzungen unter denen Alkoholiker zu leiden haben, so gut beschrieben, wie in diesem Buch. Das hat mir wirklich richtig gut gefallen und mich sehr betroffen gemacht. Ein anderes Thema das in diesem Buch auch behandelt wird ist, dass Komapatienten einen gewissen Teil von ihrer Umgebung wahrnehmen und darauf reagieren können. Darum sollte sich eigentlich auch Alex Artikel drehen, als sie das Krankenhaus das erste Mal besuchte. Darüber möchte ich eigentlich aber auch nicht mehr verraten, aber wie gesagt, ein sehr spannender Aspekt! Ich habe schon ziemlich viele Bücher gelesen in denen es um einen verzwicketen Fall geht in dem schließlich eine Privatperson auf eigene Faust zu ermitteln beginnt. Trotzdem würde ich sagen dass dieses Buch hier anders ist. Einfach weil es sich um Amy's Geschichte dreht, aber die alkoholkranke Alex mit dieser Aufgabe wächst und sich stark verändert. Neben der Hauptstory dreht sich die Geschichte auch noch die im oberen Absatz angeschnittenen Themen Koma und Alkoholismus. Dadurch dass das Buch so viele Facetten zeigt, war das Lesen unglaublich interessant und ich konnte den Roman bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen. ~ FAZIT ~ Eine spannende Geschichte, die sich nicht nur durch interessante, vielschichtige Charaktere auszeichnet sondern auch für die beiden Themen Alkoholismus und Wachkomma welche neben der Hauptstory, der Aufklärung von Amys Fall, eine große Rolle spielten und mich sehr bewegen konnten. Definitiv ein 5-Sterne-Buch!

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Mal eine ganz andere Art Protagonistin
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 12.05.2016

Alex Dale ist eine alkoholkranke, freischaffende Journalistin, die in Tunbridge Wells, einer Stadt südöstlich von London, lebt und sich irgendwie von einem Job zum Anderen hangelt. Ihren journalistischen Spürsinn hat sie, zusammen mit ihrem Job bei der Times und ihrer Ehe, schon vor langer Zeit dem Alkohol geopfert. Aber... Alex Dale ist eine alkoholkranke, freischaffende Journalistin, die in Tunbridge Wells, einer Stadt südöstlich von London, lebt und sich irgendwie von einem Job zum Anderen hangelt. Ihren journalistischen Spürsinn hat sie, zusammen mit ihrem Job bei der Times und ihrer Ehe, schon vor langer Zeit dem Alkohol geopfert. Aber als sie für einen neuen Artikel recherchiert, stößt sie auf die Geschichte von Amy Stevenson, die seit über 15 Jahren im Koma liegt. Als 15-jähriges Mädchen, kam Amy nämlich eines Tages nicht mehr nach Hause und die großangelegte Suchaktion fand sie einige Zeit später mit schwersten Verletzungen. Der Täter wurde jedoch nie gefasst. Von der Geschichte fasziniert, begann Alex immer tiefer in Amys Vergangenheit zu graben und stieß schnell auf ein furchtbares Geheimnis. Überzeugt, einen wichtigen Hinweis gefunden zu haben, versucht sie sich Hilfe zu holen, aber wer würde einer Alkoholsüchtigen schon glauben? Bevor ich es etwas zum Inhalt des Buches sage, möchte ich noch ein paar Worte über das Cover verlieren: Es ist in den Farben blau und schwarz gehalten, wobei das blau richtig schön glänzt und sehr edel wirkt. Was der schwarze Fleck, in dem sich sowohl Titel, als auch Untertitel befinden, darstellen soll, kann ich leider nicht sagen, aber vielleicht macht es das ja aus. Denn Amy kann auch nichts erkennen oder irgendwie mit der Außenwelt kommunizieren. Der Titel passt hervorragend zu dem Buch und gefällt mir sogar besser, als der englische Originaltitel. Nun aber zu den wichtigeren Themen. Das Buch, aber vor allem die Protagonistin sind wirklich anders. Es gibt einige Bücher mit Protagonisten, die ihr Päckchen zu tragen haben und alles andere als perfekt sind, aber die Beschreibung von Alex Alkoholsucht und ihres (selbst)zerstörerischen Verhaltens war, nicht nur sehr realistische beschrieben, sondern hat mir im Nachhinein auch sehr gut gefallen. Während des Lesens hat es mich allerdings ab und zu ein wenig gestört, besonders wenn Alex die spannenden Stellen mit ihrem Wunsch etwas zu trinken zu dürfen, unter- bzw. abgebrochen hat. Allerdings war es dadurch wieder sehr realistisch, da die Sucht bei Stresssituationen immer stärker wird. Während man also das Buch liest, verfolgt man also nicht nur einen Thriller, sondern erlebt nebenbei noch die Versuche eines Alkoholikers, sich selbst zu mäßigen. Dieser Aspekt wird jedoch wiederum dadurch gedämpft, dass Alex oft einfach viel zu beschäftigt ist und es oft schafft ihr Verlangen unter Kontrolle zu bekommen. Die Autorin hat somit einen recht guten Weg gefunden, um diese Problematik realistisch einzubauen, ohne dass es zum Hauptthema der Geschichte wird. Alex konnte den Gedanken an Amy nicht abschütteln. Vermisst wird Amy. Telegene tragische Halbwüchsige in Schuluniform, strahlendes Schulfoto in jeder überregionalen Nachrichtensendung, Amys schluchzende Mutter und ihr besorgter Vater, oder war es Stiefvater gewesen? (Seite 19 ) Die Handlung ist zum Großteil aus Alex‹ Sichtweise beschrieben, aber es gibt auch einige Szenen mit Amy, sowie einer dritten Person, so dass ein wenig Abwechslung rein kommt. Das Buch hat neben der Haupthandlung noch eine weitere, die sich aber auch auf Amy und ihre Vergangenheit bezieht. Also ein schönes Geflecht, in das man gut eintauchen kann, ohne das es langweilig wird. Bis zum Ende wird man im unklaren gelassen, wie die ganze Sache nun ausgeht und man kann nicht vorhersehen, wer der Täter war, weil fast alle Indizien auf mehrere Personen verweisen. Der Stil ist einfach und schnell zu lesen, so dass ich auch recht schnell durchgekommen bin. Nur ein einziges Mal bin ich ein wenig hängen geblieben und das war bei einer Erinnerung von Alex, die ziemlich lang war und die ich nicht richtig einordnen konnte. Aber das nur nebenbei. Insgesamt war es eine spannende Handlung, mit einigen überraschenden Wendungen und einem unvorhersehbaren Ende. Für alle Fans von Thrillern, die sich nicht von einer ziemlich eigenen Protagonistin abschrecken lassen, kann ich das Buch empfehlen und es gibt auch 4 von 5 Punkte

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Im eigenen Körper gefangen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2016

Interessante Hauptfiguren, genau der richtige Spannungsbogen und ein überraschendes Ende. Ich wusste wirklich bis zum Schluss nicht, wer der Täter ist. Alex ist eine tolle Hauptfigur, weil sie sehr menschlich ist. Man fühlt mit ihr mit und kann sich gut in sie reinversetzen. Und auch Amys Leid ist nachvollziehbar,... Interessante Hauptfiguren, genau der richtige Spannungsbogen und ein überraschendes Ende. Ich wusste wirklich bis zum Schluss nicht, wer der Täter ist. Alex ist eine tolle Hauptfigur, weil sie sehr menschlich ist. Man fühlt mit ihr mit und kann sich gut in sie reinversetzen. Und auch Amys Leid ist nachvollziehbar, wer hat nicht Angst davor, in seinem eigenen Körper gefangen zu sein? Wer "Gone Girl", "Girl on Train" und "Wer war Alice" mochte, für den ist auch dieser Thriller genau das Richtige!

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Ermittlungen unter erschwerten Bedingungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 30.03.2016

Das Buch hat mich gut unterhalten. Eine verkorkste Ermittlerin (in diesem Fall eine Journalistin), ein dunkles Geheimnis und einige undurchsichtige Verdächtige ... alle Zutaten für einen anständigen Krimi sind gegeben und werden von Holly Seddon gut vermengt und serviert. Die Protagonistin Alex Dale ist eine Ermittlerin, wie sie derzeit modern... Das Buch hat mich gut unterhalten. Eine verkorkste Ermittlerin (in diesem Fall eine Journalistin), ein dunkles Geheimnis und einige undurchsichtige Verdächtige ... alle Zutaten für einen anständigen Krimi sind gegeben und werden von Holly Seddon gut vermengt und serviert. Die Protagonistin Alex Dale ist eine Ermittlerin, wie sie derzeit modern ist: psychisch völlig kaputt, alkoholkrank und dennoch gut in ihrem Job. Obwohl, das war nicht immer so. Und gerade diese Facette hat mir an Alex besonders gut gefallen. Sie ist richtig abgestürzt und versucht nun einfach, jeden einzelnen Tag irgendwie zu überstehen. Immer wieder erhält man Einblicke in ihre Vergangenheit und baut sich so nach und nach das Gesamtbild zusammen. Ich hätte mir noch etwas mehr Informationen über das "Warum" gewünscht, aber auch so kann man nachvollziehen, wie es zu der Alkoholsucht kam. Die Handlung startet vielversprechend. Die einzelnen Kapitel wechseln zwischen Amy, Alex und Jacob (wer genau das ist, verrate ich hier jetzt nicht). So werden viele Ereignisse von mehreren Seiten beleuchtet, was mir persönlich gut gefallen hat. Amy erzählt dabei nicht nur von den Begebenheiten vor der Tat, sondern auch von ihren Wahrnehmungen im Koma. Sehr spannend und gerade den Schluss fand ich gelungen! Die Geschehnisse rund um Alex sind anfangs auch interessant, dann nimmt die Spannung jedoch etwas ab. Sie hat den halben Tag Zeit, um zu ermitteln, denn am Mittag ist sie mit dem Alkohol beschäftigt. Dieser Ablauf wiederholt sich ständig, was wahrscheinlich die Monotonie in ihrem Leben darstellen soll, aber irgendwann doch nicht mehr so mitreißend ist. Auch die Ermittlungen selbst sind eher einfach gehalten und manchmal regnen Erkenntnisse vom Himmel (zumal Alex' Exmann Polizist ist und immer dann mit Informationen rausrückt, wenn gerade nichts weitergeht)... schade, ich denke, da hätte man mehr daraus machen können. Jacobs Geschichte durchschaut man nicht sofort, was mir persönlich gefallen hat. Und als Jacob und Alex aufeinandertreffen, nimmt die Handlung auch wieder etwas an Fahrt auf. Das Ende fand ich, wie oben bereits erwähnt, sehr gelungen. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Dennoch liefert Holly Seddon hier einen soliden Krimi ab, den man guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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Wer hat Amy das angetan....?
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2016

Alex Dale hat ihre Ehe und ihren Job versoffen; sie steht vor den Trümmern ihres Lebens und versucht sich als freie Journalistin über Wasser zu halten. Bei Recherchearbeiten trifft sie auf die misshandelte Amy, die seit 15 Jahren im Wachkoma liegt. Der Mann, der ihr dies antat, wurde nie gefunden.... Alex Dale hat ihre Ehe und ihren Job versoffen; sie steht vor den Trümmern ihres Lebens und versucht sich als freie Journalistin über Wasser zu halten. Bei Recherchearbeiten trifft sie auf die misshandelte Amy, die seit 15 Jahren im Wachkoma liegt. Der Mann, der ihr dies antat, wurde nie gefunden. Alex nimmt sich diesem ungeklärten Fall an und verstrickt sich dabei in dunkle Geheimnisse.. Nervenkitzel pur und dennoch sehr berührend. Spannend bis zu letzten Seite!

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2016
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Alle Fans von "Girl on the Train" sollten sofort zugreifen! Hochspannend, emotional und außerdem aus vielen Perspektiven beleuchtet.

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.06.2016
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Spannend und fesselnd bis zum Ende!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
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Ein sehr gut gemachter Spannungsroman, der einen erst wieder loslässt, wenn man ihn beendet hat. Überzeugt durch ein Thema, das bisher selten beschrieben wurde: "Wachkoma".

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
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Journalistin mit Alkoholproblemen und beruflich auf dem absteigenden Ast wird durch die Recherche für einen Artikel auf den Fall der Wachkoma Patientin Amy aufmerksam. Spannend!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Packender Psychokrimi. Eine alkoholkranke Journalistin ermittelt im Fall einer Komapatientin. Dank zahlreicher Wendungen und schillernden Persönlichkeiten spannend bis zum Ende.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
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Eine fesselnde Geschichte rund um eine Hobby-Ermittlerin, die neben Hinweisen zu einem mysteriösen Fall auch immer mehr über sich und ihre eigenen Probleme herausfindet. Spannend!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Superspannender Thriller à la "Girl on the Train". Eine Außenseiterin ermittelt, um einer Komapatientin eine Stimme zu geben und damit endlich Gerechtigkeit zu schaffen. Wahnsinn!

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