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Madame Picasso

Roman

(16)
Er war der grösste Künstler des Jahrhunderts – sie war die Liebe seines Lebens.
Der Maler und seine Muse
Paris, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde Metropole. Hier, im Herzen der Bohème, verliebt sie sich in den Ausnahmekünstler Pablo Picasso. Gegen alle Widerstände erwidert er ihre Gefühle, und eine der grossen Liebesgeschichten des Jahrhunderts nimmt ihren Lauf. Eva wird Picassos Muse – und ihr Aufeinandertreffen wird sein Leben für immer verändern.
Berührend, sinnlich, voller Leidenschaft – und die wahre Geschichte einer hingebungsvollen Liebe.
Portrait
Anne Girard studierte Englische Literatur und Psychologie. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Südkalifornien.
Yasemin Dinçer, geboren 1983, studierte Literaturübersetzen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 478
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3138-7
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 213/139/40 mm
Gewicht 541
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 2.478
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Eine Geschichte, die ans Herz geht
von einer Kundin/einem Kunden aus Waldkirchen am 08.08.2016

In diesem Buch werden sehr berührend die vielleicht bedeutendsten Jahre von Pablo Picasso beschrieben. Es beginnt um 1911. Er, Pablo Picasso, ist auf dem Weg ein berühmter Künstler zu werden. Ganz Paris spricht von ihm und seinen neuen Stil zu malen. Sie, Eva Gouel, kommt aus der Vorstadt aus... In diesem Buch werden sehr berührend die vielleicht bedeutendsten Jahre von Pablo Picasso beschrieben. Es beginnt um 1911. Er, Pablo Picasso, ist auf dem Weg ein berühmter Künstler zu werden. Ganz Paris spricht von ihm und seinen neuen Stil zu malen. Sie, Eva Gouel, kommt aus der Vorstadt aus Vincennes und möchte in Paris ein neues selbstbestimmtes Leben beginnen. Sie bekommt eine Arbeit als Kostümschneiderin im Moulin Rouge. Ihr erster Eindruck hinter den Kulissen des berühmten Moulin Rouge wird so eindrucksvoll beschrieben, das man das Gefühl bekommt, man tritt selbst in diese Phantasiewelt ein. Die Aufregung von Eva, als sie den Darstellern und Künstlern wahrhaftig gegenüber steht, die sie sonst nur von Plakaten kennt, die überall in der Stadt hängen, ist unglaublich ansteckend. Durch ihren guten Freund Louis, der ebenfalls als Maler in Paris sein Glück finden möchte, wird sie in die Welt der Kunstausstellungen eingeführt. Er lädt sie ein, mit ihm in den berühmten Salon des Indépendants zu gehen. Ein Treffpunkt für alle jungen Künstler und alles was in Paris Rang und Namen hat. Dort trifft Eva zum ersten Mal auf Pablo Picasso. Noch bevor sie wusste, wer er ist, fühlt sie sich von ihm angezogen. Auch Picasso ist von der ersten Sekunde an von Eva fasziniert. Nach ein paar Tagen sehen sie sich wieder und verbringen eine gemeinsame Nacht. Es beginnt eine leidenschaftliche Affäre. Da Picasso aber noch gebunden zu sein scheint, wehrt sich Eva mit aller Macht gegen die aufsteigenden tiefen Gefühle für Picasso. Seine Freunde, die Dichter Guillaume Apollinaire und Max Jacob, die Maler Braque und Derain akzeptieren sie auch nicht. Picasso aber setzt sich durch und hält an seiner Liebe zu ihr fest. Er hat in seiner Kindheit seine Schwester Conchita durch Diphterie verloren, sein bester Freund hat sich erschossen und Eva ist seit langen das Beste was ihm passiert ist. Picasso hat seinen Glauben an Gott verloren und akzeptiert den Tod nicht mehr in seinem Leben. Er bezeichnet Eva als seinen Glücksbringer und sie wird seine Muse, inspiriert ihn zu immer neuen Werken. Er ist der Ansicht, dass ihm mit ihr nichts schlimmes mehr passieren kann. Doch dann wird Eva krank und der Tod tritt wieder in sein Leben. Diese letzte gemeinsame Zeit ist sehr berührend und eindrucksvoll beschrieben. Die Autorin hat durch die Recherche aus zahlreichen Briefen von Eva und Picasso mit ihren Freunden und aus den Werken Picassos, sowie Gesprächen mit damaligen Freunden einen Roman geschaffen, der ans Herz geht und am Ende gar zu Tränen rührt. Wie Eva es gelingt Picasso seinen Glauben an Gott wiederzufinden, wie er sich aussöhnt mit seiner Vergangenheit und wie viel sie ihm für seine glorreiche Zukunft noch mit auf dem Weg gibt, auch wenn sie sie nicht mehr miterleben kann.

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Romantisch, glaubhaft, authentisch
von Christiane aus Wallrabenstein am 13.04.2016

Zu den ganzen fast professionellen rezis kommt jetzt noch eine knappe Bewertung: schönes Buch! Picassos Leben und sein Charakter kommen sehr deutlich an. Die Liebesgeschichte ist zauberhaft geschrieben, spannend, und nicht zum Weglegen. Anhand dieser Geschichte weiss ich mehr über sein Leben, ohne dass es biographisch wurde.

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Eva Gouel, eine der Musen Picassos
von sommerlese am 05.03.2016

Anne Girard hat mit ihrem historischen Liebesroman Madame Picasso einen wunderschönen Roman geschrieben, der viele gut recherchierte Hintergrundinformationen enthält. Es ist ihr damit ein realistisches biografisches Werk gelungen, das sich durch einen angenehmen Schreibstil herrlich lesen lässt und den Leser in die Zeit der Belle Èpoque mitnimmt. Die Kunstszene,... Anne Girard hat mit ihrem historischen Liebesroman Madame Picasso einen wunderschönen Roman geschrieben, der viele gut recherchierte Hintergrundinformationen enthält. Es ist ihr damit ein realistisches biografisches Werk gelungen, das sich durch einen angenehmen Schreibstil herrlich lesen lässt und den Leser in die Zeit der Belle Èpoque mitnimmt. Die Kunstszene, das Theater, der Circus und das Varietée spielen darin eine wichtige Rolle und man erlebt die Aufbruchsstimmung in Paris unterhaltsam mit. Genaues Augenmerk legt die Autorin auf die Beschreibung von Kleidung, Interieur und Lebensart der Menschen in dieser Zeit gelegt. Auch das Kennenlernen der Künstlerszene mit George Braque, Henry Matisse, Guillaume Apollinaire, sowie mit der bekannten Kunstsammlerin Gertrude Stein hat mir gut gefallen und machen diesen Roman so lesenswert. Die Charaktere wirken realistisch, Eva wird als anfangs unbedarfte junge Frau gezeigt, die aber in ihrer Rolle als Liebe Picassos über sich hinaus wächst und ihn in seiner Kunst unterstützt und als Muse inspiriert. Pablo Picasso wird als stolzer, schwieriger Mensch dargestellt und in seiner Person etwas geschönt. Dafür versteht man seine inneren Konflikte aus Angst vor Krankheit und Tod sehr genau. Seine künstlerische Schaffenskraft steht über allen Dingen, die Frauen müssen sich dem unterordnen. Allerdings ist meine Sicht auf Picasso durch diesen Roman recht getrübt. Seine Rolle als Frauenheld ist mir nach Internetrecherchen über Eva erst richtig bewusst geworden. Die Verbindung wird als große Liebe dargestellt, die sie auch in Wirklichkeit sein konnte. Im Roman ist man berührt von den Phasen dieser Beziehung und erlebt sie in einer besonderen Stimmung mit. Hier wurde mal einer nicht so bekannten Frau gehuldigt, die hinter einem bekannten Mann für die nötige Kraft und Unterstützung sorgte. Leider ist sie recht unbeachtet von der Bühne des Lebens gestiegen, dafür sind die bleibenden großen Werke aus der Hand des Künstlers Pablo Picasso auch zu einem Teil ihr zu verdanken. Dieser Roman ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die sich im historischen Zeitalter der Belle Èpoque aufhält und sie unterhaltsam vorstellt. Auch Liebhaber für die Kunst finden hier einen interessanten Lesestoff vor.

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Eine Wahnsinnsgeschichte
von zauberblume am 16.02.2016

In ihrem Roman "Madam Picasso" entführt uns die Autorin Anne Girard nach Paris, in die Stadt der Liebe. Hier lernen wir den Maler Pablo Picasso, seine Freunde und seine große Liebe kennen. Der Inhalt: Paris, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde... In ihrem Roman "Madam Picasso" entführt uns die Autorin Anne Girard nach Paris, in die Stadt der Liebe. Hier lernen wir den Maler Pablo Picasso, seine Freunde und seine große Liebe kennen. Der Inhalt: Paris, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde Metropole. Hier, im Herzen der Bohème, verliebt sie sich in den Ausnahmekünstler Pablo Picasso. Gegen alle Widerstände erwidert er ihre Gefühle, und eine der großen Liebesgeschichten des Jahrhunderts nimmt ihren Lauf. Eva wird Picassos Muse – und ihr Aufeinandertreffen wird sein Leben für immer verändern. Berührend, sinnlich, voller Leidenschaft – und die wahre Geschichte einer hingebungsvollen Liebe. Schwer konnte ich mich von dem Buch trennen, so sehr bewegt und berüht hat mich das Leben von Picasso und Eva. Ein Spanier, der in Paris eine zweite Heimat gefunden hat und dabei ist berühmt zu werden. Wir lernen Fernande, seine erste Wegbegleiterin kennen. Picasso scheint sich im Kreise Fernandes und ihren Freunden, alles berühmte Maler und Dichter, wohlzufühlen. Doch als er Eva kennenlernt, ändert sich Picasso. Eva ist von einem kleinen Dorf nach Paris gekommen und freut sich, als sie eine Anstellung im Moule Rouge als Näherin bekommt. Eva kann man so gut bildlich vorstellen. Eine äußerst sympathische Protagonistin, die sich durchkämpft. Die Anziehungskraft, die zwischen Pablo und Eva herrscht ist zu spüren. Ich habe die beiden gerne auf ihren Reisen begleitet. Habe den Kummer und die Sorgen, aber auch die Freude von Eva mitgefühlt. Interssant war auch die Verwandlung von Eva, als sie offiziell an der Seite von Picasso auftrat. Sie sah in ihren zum Teil selbstgeschneiderten Kleider einfach traumhaft aus. Es gab viele geschichtliche intersannte Informationen. So fiel auch der Untergang der Titanic in diese Epoche und auch den Ausbruch des ersten Weltkrieges mußten die beiden miterleben. Der Schreibstil der Autorin ist einfach herausragend. An manchen Stellen war ich zu Tränen gerührt, so ergriffen hat mich die Liebesgeschichte von Eva und Pablo. Das Cover finde ich auch zauberhaft. Es hat das gewisse Etwas. Ein herausragendes Buch, das von mir selbstverständlich 5 Sterne erhält.

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Eva und Picasso
von einer Kundin/einem Kunden aus Altrip am 20.04.2015

Paris 1913: Die junge und überaus hübsche Eva Gouel flüchtet aus der 'Banlieu' nach Paris, um dort ein interessantes Leben zu führen. Sie erhält eine Anstellung als Näherin im damals schon berühmten Moulin Rouge, wo auch ihre beste Freundin und Zimmergenossin Sylvette als Tänzerin arbeitet. Dort sieht sie auch... Paris 1913: Die junge und überaus hübsche Eva Gouel flüchtet aus der 'Banlieu' nach Paris, um dort ein interessantes Leben zu führen. Sie erhält eine Anstellung als Näherin im damals schon berühmten Moulin Rouge, wo auch ihre beste Freundin und Zimmergenossin Sylvette als Tänzerin arbeitet. Dort sieht sie auch zum ersten Mal einen attraktiven, schwarzhaarigen Mann, den sie immer wieder in einer kulturellen Veranstaltung wiedertrifft. Wie es sich herausstellt ist es Pablo Picasso, damals schon ein berühmter Künstler, der Eva nicht mehr schlafen lässt. Die beiden verlieben sich ineinander und Eva, die sich in Paris auch Marcelle Humbert nennt, wird seine Muse und seine Geliebte. Pablo Picasso verlässt für Eva sogar seine langjährige Geliebte, die sich schon als Madame Picasso ausgibt und Eva gibt ihrem Freund und Geliebten Louis den Laufpass. Es sollte also nichts mehr ihrer Liebe im Wege stehen, doch Eva erkrankt schwer und die beiden Liebenden müssen wohl mit dem Schlimmsten rechnen. Eine Liebesgeschichte voller Zauber und Intensität.

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Großartiges Buch
von Jennifer aus Stadtroda am 23.03.2015

"Er war der größte Maler des Jahrhunderts, sie war die Liebe seines Lebens." Cover Das sehr ästhetisch gestaltete Cover spricht den weiblichen Leser sofort an. Mit dem in Sepia getauchten Eiffelturm im Hintergrund und der in Himmelblau gekleideten Dame davor wirkt das Ganze schon fast wie ein Gemälde. Insgesamt finde ich,... "Er war der größte Maler des Jahrhunderts, sie war die Liebe seines Lebens." Cover Das sehr ästhetisch gestaltete Cover spricht den weiblichen Leser sofort an. Mit dem in Sepia getauchten Eiffelturm im Hintergrund und der in Himmelblau gekleideten Dame davor wirkt das Ganze schon fast wie ein Gemälde. Insgesamt finde ich, dass der Gestalter des Covers einfach ein dickes Lob verdient hat :-) Inhalt "Madame Picasso" ist die Geschichte der jungen Eva Gouel, die sich 1911 in Paris in den Ausnahmekünstler Pablo Picasso verliebt.Trotz aller Widerstände werden beide ein sich leidenschaftlich liebendes Paar. Zudem steigt Eva zur ungekrönten Muse des extrovertierten und temperamentvollen spanischen Malers auf. Doch ihre gemeinsame Zeit ist begrenzt. Meinung Die Autorin Anne Girard gelingt es fabelhaft, durch ihren leichten, verspielten Erzählton das damalige Pariser Lebensgefühl fabelhaft wiederzuspiegeln. Schnell findet man sich in der Handlung zurecht und begleitet die abenteuerlustige Näherin Eva auf ihrer Reise durch die Pariser Boheme und zu sich selbst. Anfangs steht ihr ihr bester Freund Louis, ein talentierten Kunstmaler, zur Seite. Er würde sie gern heiraten. Doch Eva hat nur Augen für den charismatischen und geheimnisvollen Künstler Picasso. Ein Feuerwerk der Sinne entfacht sich, das sowohl den unsteten Picasso als auch die kluge Vorstadtdame Eva verändern soll. Sie macht aus dem umtriebigen, zerstörerisch agierenden Künstler einen treuen, ausgeglichenen Mann. Eva reift hingegen an seiner Seite zu einer selbstbewussten, liebenden Frau heran. Neben der ungemein realistisch gezeichneten Liebesgeschichte zwischen Eva und Pablo ist es vor allem die Beschreibung der damaligen Belle Époque, die den Leser restlos überzeugt. Die französische Hauptstadt wird in all in ihren schillernden Farben gezeigt. Hierbei hat mir besonders der Einblick in die damalige vielschichtige Kunstwelt gefallen; auf diese Weise lernt man u.a. Georges Braque, Gertrude Stein oder Guillaume Apollinaire kennen. Zudem erhält man nebenbei eine Vorstellung vom Leben und Wirken des Künstlergenies Picasso. Dies führt dazu, dass man als Leser die Bilder des Malers in einem anderen Licht betrachtet. Ich könnte stundenlang der auktorialen Erzählerin bei ihren Ausführungen lauschen und die Welt umher vergessen. Bis zur letzten der 462 Seiten fiebert man mit den Protagonisten mit und ist einfach nur sprachlos. Die eingestreuten kurzen Gedichte runden dieses rundum gelungene Buch perfekt ab, das an keiner Stelle wie ein kitschiger Groschenroman wirkt. Fazit Eine zauberhafter Roman aus der Pariser Kunstszene um 1900, der auf einer wahren (Liebes-)Geschichte beruht. Ein wahrhaft großartiges Buch, das 5 Sterne verdient.

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Madame Picasso
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 19.03.2015

Das Buch ist zu Ende gelesen, und ich bin den Tränen nahe. Wer kennt nicht Picasso, den begnadeten Maler, und seine wechselnden Frauenbekanntschaften. Ich erinnere mich an die späten Jahre Picassos. Aus seinem Leben in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts war mir nichts bekannt. Umso mehr bin ich... Das Buch ist zu Ende gelesen, und ich bin den Tränen nahe. Wer kennt nicht Picasso, den begnadeten Maler, und seine wechselnden Frauenbekanntschaften. Ich erinnere mich an die späten Jahre Picassos. Aus seinem Leben in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts war mir nichts bekannt. Umso mehr bin ich jetzt begeistert von diesem Buch. Es handelt von Picasso und seiner großen Liebe zu Eva Gouel, die aus der Provinz nach Paris kam, um hier ihre Träume von einem aufregenden Leben zu verwirklichen. Aus jedem Satz in diesem Buch spricht die Faszination der Autorin für die Protagonistin, was man auch im Anhang nachlesen kann. Ich selbst hatte bisher nichts von Eva Gouel gehört, habe aber inzwischen einiges über sie gelesen und bin mit der Autorin der Meinung, daß sie eine ganz besondere Frau war. Sie kam im Jahr 1911 nach Paris und fand im Moulin Rouge eine Anstellung als Näherin. Sie hat sich dort großes Ansehen erworben und ist bis zur Kostümbildnerin aufgestiegen. Als sie Picasso zum ersten Mal begegnet, ist sie von ihm hingerissen und auch er verfällt Eva auf den ersten Blick. Sie wird die große Liebe seines Lebens. Die Freunde Picassos verhalten sich Eva gegenüber zunächst sehr zurückhaltend, sind sie doch alle mit Fernande, der bisherigen "Madame Picasso" befreundet. Aus diesem Grund geht Eva dem Maler zunächst aus dem Weg, aber seine Liebe zu Eva ist so groß, daß er sich von Fernande trennt und Eva seiner Familie in Spanien vorstellt. Er will Eva heiraten. Eva läßt sich ganz auf Picasso ein. Sie unterstüzt ihn in all seinen Vorhaben und eignet sich ein großen Wissen über die Malerei an. Picasso leidet unter dem Verlust seiner Schwester Conchita und kommt über den Selbsmord eines Freundes nicht hinweg. Tod und Krankheit hat er aus seinem Leben ausgeblendet. Aus diesem Grund verschweigt Eva ihm die eigene Krankheit, auch wenn es ihr oft sehr schlecht geht. Durch den Tod von Picassos Vater muß die Hochzeit verschoben werden. Picasso möchte das Trauerjahr einhalten. Doch dann bricht Evas Krankheit mit aller Macht aus und auch Picasso kann die Augen davor nicht mehr verschließen. Das Buch schildert neben den aufregenden Jahren im Paris zu Beginn des letzten Jahrhunderts auch den Beginn des Ersten Weltkriegs, der das Ende der schillernden Epoche mit sich brachte. Das Moulin Rouge war damals und ist noch heute eine Attraktion in Paris. Ich war schon oft in Paris und in Frankreich, so daß es für mich besonders interessant war, aus dieser Zeit etwas zu erfahren. Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben mit ihren Recherchen zum damaligen Paris, aber besonders zu dem Leben von Eva Gouel und Pablo Picasso. Ich habe einiges dazugelernt. Der Autorin gilt mein Dank für dieses Buch.

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Lesegenuss vom Allerfeinsten!
von Monika Schulte aus Hagen am 12.03.2015

Wir schreiben das Jahr 1911. In Paris pulsiert das Leben. Die schillernde Kunstszene, die Avantgarde, das berühmte Moulin Rouge. Und dann die junge Eva Gouel, ein Mädchen vom Land, das in Paris auf der Suche nach einer neuen Aufgabe ist. Im Moulin Rouge kann sie schließlich als Kostümschneiderin arbeiten.... Wir schreiben das Jahr 1911. In Paris pulsiert das Leben. Die schillernde Kunstszene, die Avantgarde, das berühmte Moulin Rouge. Und dann die junge Eva Gouel, ein Mädchen vom Land, das in Paris auf der Suche nach einer neuen Aufgabe ist. Im Moulin Rouge kann sie schließlich als Kostümschneiderin arbeiten. Eva hat einen festen Willen und ist sehr zielstrebig. Schnell macht sie sich dort unentbehrlich. Dann lernt sie Pablo Picasso kennen, der kurz vor seinem großen Karrieredurchbruch steht. Die beiden spüren sofort die gegenseitige Anziehungskraft. Sie verlieben sich ineinander, doch Picasso ist seit Jahren mit Fernande Olivier zusammen. Gegen alle Widerstände kommen Eva und Pablo zusammen. Eva ist die Liebe seines Lebens. Er will sie unbedingt heiraten, doch dann nimmt die Beziehung ein furchtbares Ende. "Madame Picasso" - was für ein Roman! Einfach außergewöhnlich mit einer Erzählkunst bis zur höchsten Vollendung! Eine Geschichte, die fesselt und begeistert. Eine wahre Geschichte über einen kurzen Moment im Leben des weltberühmten Malers Pablo Picasso. Anne Girard ist es hervorragend gelungen, die Person der Eva Gouel zu zeichnen. Eva, die in das quirlige Paris zieht, um hier ihren Weg zu gehen, um etwas Neues zu beginnen. Auf Schritt und Tritt begegnen dem Leser Größen wie Picasso, Matisse, Apollinaire und viele andere. Man kann förmlich den Atem des alten Paris, des Paris der Belle Epoque atmen. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen, so mitreißend ist dieser wunderbare Roman. Die Autorin schafft es auf einzigartige Weise, das Flair des alten Paris wiederzugeben. Alles scheint vertraut zu sein. Es ist eine Geschichte voller Liebe, Verzweiflung und Verlangen, gefühlvoll und doch auch so tragisch. "Madame Picasso" - Lesegenuss vom Allerfeinsten!

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Der größte Künstler des Jahrhunderts und die Liebe seines Lebens.
von Inge Weis aus Pirmasens am 07.03.2015

Sie begegnen sich in Paris, der Stadt der Liebe, Anfang der 20er Jahre, zwischen den Jahren 1911 – 1915, doch ihr Schicksal entscheidet sich später, wo alle Zeichen auf Krieg stehen. Als die junge Eva Gouel aus der Provinz ins Paris der Belle Epoque kommt, ist sie voller Ehrgeiz... Sie begegnen sich in Paris, der Stadt der Liebe, Anfang der 20er Jahre, zwischen den Jahren 1911 – 1915, doch ihr Schicksal entscheidet sich später, wo alle Zeichen auf Krieg stehen. Als die junge Eva Gouel aus der Provinz ins Paris der Belle Epoque kommt, ist sie voller Ehrgeiz und Träume von einem selbstbestimmten Leben. Es gelingt ihr, im legendären Moulin Rouge ihren Weg als Kostümschneiderin zu machen. Am Monmatre, inmitten der europäischen Avantgarde, begegnet sie Pablo Picasso, dem aufstrebenden Stern der Kunstszene,dessen Anziehungskraft sie sich kaum erwehren kann bis sie erkennt daß es die große Liebe nur einmal im Leben gibt. Was als leidenschaftliche Affäre beginnt, wird schon bald zu einer großen Liebesgeschichte. die ein tragisches Ende nimmt. Das ist der Hintergrund von diesem wunderbaren Schmöker, der alle Zutaten für herrliche Lesestunden beinhaltet, große Leidenschaft und Dramatik nicht zu vergessen! Was für ein Buch! Fesselnd und einfühlsam erzählt die Autorin Anne Girard über den größten Maler des Jahrhunderts und seine Muse, bevölkert sie mit Figuren, die anziehen, bezaubern, berühren, beflügeln - zum immer Weiterlesen. Eine wahrlich unvergessliche Geschichte. Ganz großes Gefühlskino im Breitbandformat! . Dieser Roman ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Er erzählt auch vom großen Elend, das Europa im 20. Jahrhundert erlitten hat. Es ist eine Geschichte der Hoffnung, der Würde und der Leidenschaft, es ist die Geschichte von uns allen. Leidenschaft und bewegendes Schicksal in der dramatischsten Epoche des 20. Jahrhunderts. Zwischen Glanz und Verzweiflung so bewegend wie "Die Kameliendame" und so unvergesslich wie "Anna Karenina". Dieses Buch zieht von der ersten Seite an in den Bann und das große Kino im Kopf beginnt… Mitleiden und Spannung bis zur letzten Seite sind angesagt, die schöne, lebhafte Sprache verführt zum Weiterschmökern und dieses Buch wird zu einem Schmöker, welcher den Leser bis zur letzten Seite gefangen hält. Für alle, die historische Romane lieben und in das Leben einer außergewöhnlichen Frau abtauchen möchten. Ein Muss für den Liegestuhl oder die Couch! Ich weiß dieses Buch werde ich nochmal lesen.

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Eva und Pablo
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2015

Paris 1913: Die junge und überaus hübsche Eva Gouel flüchtet aus der 'Banlieue' nach Paris, um dort ein interessantes Leben zu führen. Sie erhält eine Anstellung als Näherin im damals schon berühmten Moulin Rouge, wo auch ihre beste Freundin und Zimmergenossin Sylvette als Tänzerin arbeitet. Dort sieht sie auch... Paris 1913: Die junge und überaus hübsche Eva Gouel flüchtet aus der 'Banlieue' nach Paris, um dort ein interessantes Leben zu führen. Sie erhält eine Anstellung als Näherin im damals schon berühmten Moulin Rouge, wo auch ihre beste Freundin und Zimmergenossin Sylvette als Tänzerin arbeitet. Dort sieht sie auch zum ersten Mal einen attraktiven, schwarzhaarigen Mann, den sie immer wieder in einer kulturellen Veranstaltung wieder trifft. Wie es sich herausstellt ist es Pablo Picasso, damals schon ein berühmter Künstler, der Eva nicht mehr schlafen lässt. Die beiden verlieben sich ineinander und Eva, die sich in Paris auch Marcelle Humbert nennt, wird seine Muse und seine Geliebte. Pablo Picasso verlässt für Eva sogar seine langjährige Geliebte, die sich schon als Madame Picasso ausgibt und Eva gibt ihrem Freund und Geliebten Louis den Laufpass. Es sollte also nichts mehr ihrer Liebe im Wege stehen, doch Eva erkrankt schwer und die beiden Liebenden müssen wohl mit dem Schlimmsten rechnen. Eine Liebesgeschichte voller Zauber und Intensität.

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Ein gelber Seidenkimono
von Goldtime aus München am 31.03.2015

Paris, im Jahre 1911: Voller Träume und Hoffnungen zieht die junge Eva Gouel ins lebendige Küstlerviertel auf dem Montmartre. Anstatt einen soliden Mann zu heiraten, wie es ihre konservative Familie von ihr erwartet, nimmt sie einen Job als Näherin im berühmtesten Nachtclub der Welt an, dem Moulin Rouge. Dort... Paris, im Jahre 1911: Voller Träume und Hoffnungen zieht die junge Eva Gouel ins lebendige Küstlerviertel auf dem Montmartre. Anstatt einen soliden Mann zu heiraten, wie es ihre konservative Familie von ihr erwartet, nimmt sie einen Job als Näherin im berühmtesten Nachtclub der Welt an, dem Moulin Rouge. Dort flickt Eva die zerrissenen Kostüme der Tänzerinnen und trifft Berühmtheiten des Pariser Nachtlebens. Ein häufiger Gast zieht sie in seinen Bann: ein junger Spanier mit glühenden Augen und einer geradezu animalischen Anziehungskraft – den aufstrebenden Maler Pablo Picasso. Zwischen beiden entwickelt sich eine Amour fou, die ohne Zukunft erscheint, denn Picasso ist fest mit Fernande Olivier liiert, einer vielbewunderten Schönheit. Die beiden sind Mittelpunkt einer einzigartigen Künstlerszene, die sich regelmäßig trifft und Geschichte schreibt. Als Eva eines Abends selbst im seidenen Kimono ihrer Mutter im Moulin Rouge auftritt, weiß Picasso, dass er eine Entscheidung treffen muss… Die US-amerikanische Schriftstellerin Anne Girard studierte neben Englischer Literatur auch Psychologie. In ihrem vorliegenden Roman setzt sie den Schwerpunkt auf Beziehungen und Persönlichkeitszüge ihrer Protagonisten – die schillernde Kulisse der Bohème verleiht dem Roman einen ganz besonderen Reiz. Ich konnte mir beim Lesen die damalige Szenerie sehr gut vorstellen, viele Personen wurden recht lebendig dargestellt, vor allem die freiheitsliebende Vordenkerin Gertrude Stein und ihre Lebensgefährtin Alice, der Dichter Apollinaire und natürlich Picasso selbst. Evas Geschichte beginnt mit vielen Träumen: sie beginnt, sich beruflich selbst durchzuschlagen, opfert dann aber ihre beginnende Karriere ihrer großen Liebe. Ob Picasso ihre Gefühle wirklich erwidert hat, wurde mir nicht so ganz klar – er hat es versucht, war aber als großer Künstler vielleicht zu selbstbezogen. Er konnte Krankheiten und Tod nicht in seiner Nähe ertragen, weshalb sich die Ereignisse im Lauf des Romans dramatisch zuspitzen. Das fand ich von der Autorin sehr gut herausgearbeitet. Im Anhang beschreibt die Autorin ihre ausgiebigen Recherchearbeiten. Was sie jedoch nicht aufdeckt, ist die Tatsache, dass Eva Gouel eigentlich als Marcelle Humbert geboren wurde und Picasso sie "umtaufte" - im Roman ist es genau umgekehrt, wohl um Picassos große Liebe zu ihrem wahren Ich zu verdeutlichen. Der Stoff hätte sehr viel Potential, um mehr in die Tiefe zu gehen, was Picasso und all die anderen Künstler betrifft – das war aber nicht das Ziel der Autorin, die einen schönen und gefühlvollen Unterhaltungsroman geschrieben hat. Manche Stellen, auch die Liebesszenen, sind dabei leider ziemlich konventionell geschrieben („Seine Liebe war Eva. Und sie würde es immer sein.“/ „Wo Du hingehst, da will auch ich hingehen.“) Andere Stellen sind originell, und viele Originalzitate und Gedichte runden das Ganze ab. Auf jeden Fall habe ich jetzt Appetit bekommen, mal in die zahlreichen Quellentexte hineinzuschnuppern, die Anne Girard am Ende auflistet. Fazit: ein emotional berührendes Frauenschicksal in einer interessanten Zeit – von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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Eva, Picassos einzigste Liebe
von Mrs. HenryFitzroy aus Wilhelmshaven am 17.03.2015

Die Geschichte keine reine Biografie, sondern eine fiktive Geschichte in der bekannte Tatsachen mit eingeflochten sind und somit eine Geschichte ergibt wie es damals hätte sein können und uns trotzdem was über die Person Picasso erzählt. Die Geschichte fängt im Mai 1911 an, als die Junge Eva Gouel durch die... Die Geschichte keine reine Biografie, sondern eine fiktive Geschichte in der bekannte Tatsachen mit eingeflochten sind und somit eine Geschichte ergibt wie es damals hätte sein können und uns trotzdem was über die Person Picasso erzählt. Die Geschichte fängt im Mai 1911 an, als die Junge Eva Gouel durch die Straßen von Paris zum Moulin Rouge rennt, um dort eine Arbeit als Näherin für die dortigen Darsteller anzunehmen und endet im Herbst 1915 mit einer leisen Verabschiedung von Picasso von seiner "ma jolie" Eva. Dazwischen liegt eine leidenschaftliche Geschichte mit vielen Facetten, die mich dazu verleitet hat im Internet mich mal näher mit Picasso zu beschäftigen. Leider ist grade über die Geschichte um Eva und Picasso nur sehr dünn bis ungenau dort zu finden. Umso schöner finde ich, wie die Autorin in diesem Buch eine schöne Geschichte daraus gemacht hat. Trotz Fiktion bekommt man hier ein Bild von Picassos vielschichtigem Charakter zu sehen und auch wie aus einem kleinen Landmädchen eine starke Persönlichkeit wird, die bedingungslos ihre Liebe verschenkt. Zu Anfang ist Picasso noch in einer anderen Beziehung leiert. Das Verhältnis zu Fernande Olivier, die sich zu der Zeit noch selbst "Madame Picasso" nennt, ist mehr als kompliziert, da auch Fernande nicht frei ist und immer noch durch eine Ehe gebunden ist - die sie aber auch nicht aufgeben will, obwohl sie nicht mehr mit ihrem Ehemann zusammen lebt. Die Beziehung zwischen Fernande und Picasso ist mehr als aufreibend für beide. Beide haben immer wieder Affären und finden sich doch jeweils vom Anderen betrogen. Sie trennen sich und vertragen sich wieder - ein ewiges Auf und Ab, das beiden nicht gut tut, aber auch von keinem der beiden geändert wird. Das Leben im brodelnden Paris zur Zeit der "Belle Èpoque" ist aufregend und zu der Zeit findet man überall die Kunst von Malern, Bildhauern und Dichter. Viele davon gehören auch zu Picassos Bekanntenkreis und einige davon gehören auch zu seinem engen Freundeskreis. Hier gerät Eva mitten rein, als sie Picasso kennen lernt. Zu Anfang noch schüchtern und auch wenn sie sich dagegen wehrt, so kann sie dem charismatischen Picasso nicht widerstehen. Immer mutiger stellt sie sich ihrem Schicksal und verändert damit Picassos und auch ihr eigenes Leben grundlegend. Auch Picasso ist von Eva fasziniert und entwickelt im Laufe der Geschichte eine Leidenschaft zu ihr, die er zuvor noch nie zu einer Frau hatte. Ist er bei anderen Gegenüber oft egoistisch, eingebildet, arrogant, selbstsüchtig, launisch und noch einiges mehr, so ist er bei Eva empfindsam, lässt Gefühle zu, die er anderen nie eingestehen würde und will alles tun, damit Eva glücklich ist. Mir ihr unternimmt er Reisen und hat wieder Spaß am Leben, kommt aus seinem Schneckenhaus raus, in das er sich vor her immer öfter zurückgezogen hatte. Für Eva würde er einfach alles tun, sogar sie heiraten! Von dieser Geschichte ausgehend, war Eva wirklich die einzigste Frau, die Picasso wirklich mit allen Konsequenzen geliebt hat. Genauso würde Eva alles für Picasso tun. Sie liebt ihn leidenschaftlich mit all seinen Eigenschaften. Sie stellt keine Ansprüche an ihn und lässt ihn sein, wie er ist. Sie steht einfach mit all ihrer Liebe zu ihm an seiner Seite, ohne ihn verändern zu wollen und unterstützt ihn in Allem was er macht und das mit voller Leidenschaft. Bei ihr darf er auch mal schwach sein, ohne dass sie sich beschwert und genauso liebt sie seine Überschwänglichkeit, wenn er sich wieder für etwas begeistert. Sie tröstet ihn und baut ihn wieder auf, sie lacht mit ihm und gibt ihm Mut für Neues - all das kannte Picasso in so reiner Form bis her nicht und dafür liebt er seine Eva mit jeder Faser. Eva zu Liebe überwindet er persönliche Hindernisse, die er ohne Eva wohl nie überwunden hätte. So bleibt er an Evas Seite bis zum Schluss. Wie dieser Schluss sein wird, möchte ich nicht verraten, aber es war für mich wirklich eine aufregende, leidenschaftlich und berührende Geschichte, genau so wie das Paris in dieser Zeit. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Alles sehr bildhaft und lebendig. Die einzelnen Personen, auch die im Umfeld von Picasso waren sehr real und keine davon war mir unpersönlich. Ganz ohne Kunst kommt so ein Roman natürlich nicht aus und so erfährt man auch noch ganz nebenbei, welche Kunstrichtung grade angesagt ist und auch über die Werke von Picasso erfährt man einiges. Außerdem treten auch noch andere Maler und auch Dichter aus dieser Zeit auf, deren Namen schon mal zu mindest irgendwo gehört hat und so ergibt das Ganze eine sehr runde Geschichte, in der man mitten drin im Paris mit all ihren Künstlern und sitzt mitten unter ihnen in den angesagten Bistros und Kneipen. Aber auch die bedrückte Stimmung, als in Europa der Krieg ausbricht, fängt die Autorin sehr gut ein. Die Angst, wenn der Freund in den Krieg berufen wird und wie sich auf einmal alles ändert und die Leichtigkeit die Angst platz macht. Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es eine erfundene Geschichte rund um ein paar Tatsachen ist, so ist es doch eine runde Geschichte, die auch eine andere Seite von Picasso zeigt. Im Anhang sieht man, wie weit doch die Recherche der Autorin reicht, um das Leben und auch die Liebe von Picasso und Eva zu zeigen. Einzig was mich doch ein wenig gestört hat, sind die französischen und auch spanischen Sätze in den Gesprächen von Picasso, die sich für mich nicht immer selbst erklärt haben. Ich habe dann geahnt was sie heißen, aber eben nur geahnt und das fand ich schade, weil es meistens in gefühlvollen oder auch aufgebrachten Situationen vorkam. Sicher wollte die Autorin damit eine Nähe und Persönlichkeit aufbringen, aber ich hätte mir doch gewünscht den einen oder anderen Satz voll und ganz zu verstehen. Darum von mir auch nur 4 Sterne Trotzdem alles in Allem ein Buch, das es sich lohnt zu lesen!

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"Ma Jolie"
von solveig am 17.03.2015

Lebhaft und ausdrucksstark entwirft Anne Girard in ihrem Roman ein facettenreiches Bild der „Belle Epoque“ in Frankreich. Sie versteht es wunderbar, die Atmosphäre der Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts einzufangen, die Aufbruchstimmung des gehobenen Bürgertums und seine Offenheit für alles technisch und kulturelle Neue zu schildern. Bereits das Buchcover... Lebhaft und ausdrucksstark entwirft Anne Girard in ihrem Roman ein facettenreiches Bild der „Belle Epoque“ in Frankreich. Sie versteht es wunderbar, die Atmosphäre der Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts einzufangen, die Aufbruchstimmung des gehobenen Bürgertums und seine Offenheit für alles technisch und kulturelle Neue zu schildern. Bereits das Buchcover gibt einen Eindruck der Lebensart wieder: schick und modern gekleidet geht die junge Eva Gouel selbstbewusst auf das Symbol moderner Architektur ihrer Zeit zu, den Eiffelturm. Dieses Selbstbewusstsein hat sich Eva Gouel, Tochter einfacher Leute aus Vincennes, in Paris erst erarbeiten müssen. Unter dem Namen Marcelle Humbert erwirbt sie als geschickte, einfallsreiche Näherin den Respekt der Künstler im Moulin Rouge und arbeitet sich zielstrebig empor. Sie fühlt sich wohl in dieser lebendigen Stadt mit ihren vielfältigen Kunstströmungen und Möglichkeiten. Als sie den damals bereits berühmten Maler Pablo Ruíz Picasso kennenlernt, steht für sie fest: Er ist die Liebe ihres Lebens. Sie ist bereit, alles für ihn zu tun. Auch Picasso verliebt sich in die zarte Eva, „ma jolie“, wie er sie zärtlich nennt. Doch einem gemeinsamen Glück stehen zahlreiche Hindernisse im Weg. Sensibel beschreibt die Autorin, wie Pablo und Eva zu einander finden, welche Probleme sie zu überwinden haben. Sie lässt den Leser miterleben und mitleiden; er schließt zusammen mit Eva Bekanntschaft mit berühmten Künstlern, die das Kulturleben prägten, wie Guillaume Apollinaire, Mistinguette, Georges Braques. Ein sehr einfühlsam geschriebener Roman über das Leben einer starken Frau an Picassos Seite, eine wahre Liebesgeschichte.

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Madame Picasso
von raschke64 aus Dresden am 12.03.2015

„Madame Picasso“ ist ein zauberhaftes Buch. Es geht um Eva. Sie ist ein Kind polnischer Einwanderer und wächst in einem Pariser Vorort auf. Aber sich möchte mehr aus ihrem Leben machen, als nur den von den Eltern vorgesehenen Mann zu heiraten und Kinder zu bekommen. So läuft sie von... „Madame Picasso“ ist ein zauberhaftes Buch. Es geht um Eva. Sie ist ein Kind polnischer Einwanderer und wächst in einem Pariser Vorort auf. Aber sich möchte mehr aus ihrem Leben machen, als nur den von den Eltern vorgesehenen Mann zu heiraten und Kinder zu bekommen. So läuft sie von zu Hause weg und geht nach Paris. Sie bewirbt sich als Näherin im berühmten Moulin Rouge. Nach Anfangsschwierigkeiten setzt sie sich mit ihrem Willen und können aber durch und beginnt, unser den Theaterkünstlern Freunde zu finden. So lernt sie auch Maler und Dichter kennen, u. a. auch Pablo Picasso. Es ist auf beiden Seiten Liebe auf den ersten Blick. Doch Picasso hat noch eine Dauerfreundin, die sich „Madame Picasso“ nennen lässt. Und Eva ist sich zu schade, um nur eine Daueraffaire zu werden. So dauert es eine Weile, bis aus beiden ein Liebespaar wird. Bei dem Buch fällt als erstes das Cover ins Auge, wunderbar gelungen zeigt es den Eiffelturm, den man sofort mit Paris verbindet. Dazu eine Frau, die ihren Weg geht und gleichzeitig so „typisch französisch“ leicht wirkt. Auch der innere Einband ist richtig gelungen. Gleiches kann man von den Buch sagen. Der Stil ist einerseits „luftig“ leicht, andererseits voller kluger Gedanken. Man kann das Leben von Eva nachvollziehen, ihre Wünsche und Träume, ihre Beharrlichkeit bei der Umsetzung, ihr Willen zum Lernen, ihre große Liebe zu Picasso. Auch die vielen Schwierigkeiten, die sie bei Picassos Freunden und Bekannten überwinden muss, sind absolut nachvollziehbar. Der Autorin ist es gelungen, Eva als eine sehr starke und trotzdem verletzliche Frau darzustellen, die ihrer Zeit manchmal voraus ist, trotzdem aber in ihr verhaftet. Picasso dagegen wirkt manchmal ein bißchen blass, was aber vielleicht gewollt ist, denn auch er ist ein sehr starker Mensch und Künstler gewesen, der viele Eigenheiten hatte. So aber bleibt in diesem Buch Eva die Hauptperson.

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Talent kann man nicht erzwingen
von Zmei am 15.04.2015

Inhalt: Frühjahr 1911. Eva, 26, kunstinteressiert, kommt nach Paris, um der ungewollten Ehe in der Provinz zu entfliehen. Sie will ihr Leben grundliegend anders als ihre Eltern gestalten, sich in der Großstadt verwirklichen, vllt. ein großes Glück finden. Sie bekommt über ihre Freundin Sylvette recht schnell Arbeit als Näherin bei... Inhalt: Frühjahr 1911. Eva, 26, kunstinteressiert, kommt nach Paris, um der ungewollten Ehe in der Provinz zu entfliehen. Sie will ihr Leben grundliegend anders als ihre Eltern gestalten, sich in der Großstadt verwirklichen, vllt. ein großes Glück finden. Sie bekommt über ihre Freundin Sylvette recht schnell Arbeit als Näherin bei Moulin Rouge und steigt zu Kostümbildnerin auf, nachdem sie der führenden Diva Mistinguett eine Peinlichkeit erspart und ihr zu einem neuen Look wie einer neuen erfolgreichen Nummer verholfen hat. Auch zum Treffen mit dem 30-jährigen Picasso kommt es recht zügig beim Besuch einer Ausstellung der modernen Kunst. Auf der Stelle sind die beiden von einander schwer angetan und schon bald landet Eva in seinem Studio und in seinem Bett. Nach einiger Zeit des Zögerns und Zweifelns werden sie auch offiziell ein Paar und verreisen zusammen nach Südfrankreich und später nach Barcelona, wo Eva als seine Zukünftige Picassos Eltern vorgestellt wird. Das Glück kann aber nicht lange dauern, da die junge Frau schwer erkrankt, ihren Zustand Picasso gründlich verschweigt und sonst nicht viel zur Genesung tut. Das Ende ist von einer traurigen Szene dominiert: Eva verabschiedet sich von Freunden und Familie. Meine Meinung: Eindeutig ist es ein Frauenroman der seichten Art, allem voran eine Liebesgeschichte im Künstlermilieu der Belle Epoque. Das Hauptthema, der Aufbau, das Anspruchsniveau und der Stil/Ausdruck sprechen deutlich dafür. Das Positive zuerst: Cover/Buchgestaltung: Das Cover hat eine angenehme Haptik: glatt, leicht glänzend. Es gibt eine farbige Karte von Paris im Umschlagsinneren. Auch die Schriftgröße des Textes ist gut: weder zu groß noch zu klein. Die Buchgestaltung bietet also alles, damit dem Lesevergnügen nichts im Wege steht. Das Werk kann man als Lektüre zwischendurch nehmen, auch wenn man sich für den jungen Picasso und die Zeit der Belle Epoque interessiert. Solche Persönlichkeiten wie Gertrude Stein und ihre Lebensgefährtin Alice Toklas, die besonders gut zu Eva war, auch Georges Braque, ein Freund und Kollege Picassos, mit dem er über Kubismus gern zu debattieren vermochte, Guillaume Apollinaire, der populäre Dichter in Paris dieser Jahre, der auch mit anderen namhaften Künstlern befreundet war, kommen wieder ans Licht. Einige anderen großen Namen der Zeit fallen hier und dort, e.g. Césanne, Toulouse-Latrec, vor dem Gemälde von Henri Matisse lernen sich die beiden kennen, etc. Der junge Picasso ist in diesem Roman ein schillernder, stürmischer Künstler vor dem großen Durchbruch. Sein Leben in diesen Jahren und einige seiner Gedanken über die Kunst und die Welt, wie die Autorin diese recherchiert hat, wurden an paar Stellen vor der Leserschaft ausgebreitet. Diesen Roman kann man als kleines Amuse Gueule begreifen, als eine Einladung zu einer tiefergehenden Recherche und dem Studium ernsthafterer Quellen, vorausgesetzt, man hat keine Kitsch-Allergie und kann über den bescheidenen Stil und entsprechend dürftigen Ausdruck hinwegsehen. Einige gute Sprüche über Gott und die Welt werten den Roman auf. Eva sagt zu Anfang: „Es ist schrecklich, von der Welt vereinnahmt und dazu gezwungen zu werden, sie so zu sehen, wie die anderen… Nicht das zu tun, was man fühlt.“ S. 51. Am Ende denkt Picasso:„Vielleicht ist es die Reise, auf die Sie unser Herr geschickt hat? Ganz gleich, wie entfernt wir uns fühlen. Die Vergangenheit ist immer da, bis wir sie überwinden.“ S. 450. Auch eine weitere Weisheit, die nicht jeder in diesem Alter, auch der dreißigjährige Picasso nicht auf Anhieb beherzigen kann, rundet die leicht philosophische Seite des Werkes ab. Nun muss ich die Dinge ansprechen, die ich weniger gut fand: Für meine Verhältnisse kamen die künstlerische Seite, die Atmosphäre, die Bilder dieser spannenden Zeit viel zu kurz: Sie wurden lediglich als eine Kulisse zur Liebesgeschichte zwischen Pablo Picasso und Eva Gouel gebraucht, die hauptsächlich anhand von hier und dort eingestreuten Liebesszenen bestritten wurde. Diese gerieten nicht besonders gut, da zu sehr ins Kitschige gerückt und gerne mit schwülstigen Phrasen gewürzt. Der bescheidene Ausdruck, mit dem das Ganze an die Leserschaft getragen wurde, trug dazu bei, dass mein Lesevergnügen dabei rapide gegen null strebte. Die Figuren haben mich leider auch nicht überzeugen können. Mit einigen Nebenfiguren wie Moulin Rouge Diva Mistinguett, die es in der Tat gab, Sylvette, Alice Toklas konnte ich durchaus warm werden, sie haben aber einen zu kurzen Auftritt, um den Roman deutlich aufwerten zu können. Bei Hauptfiguren konnte ich kaum mitgehen: Picasso und Eva blieben mir leider fern. Der Maler war eine komplexe Persönlichkeit. Die Autorin hat es nicht geschafft, dieser Komplexität gerecht zu werden und stellte ihn sehr vereinfacht dar. Auch Eva machte auf mich keinen besonders glaubhaften Eindruck, besonders in ihrer letzten Szene, die eigentlich herzzerreißend sein müsste. Sie rief bei mir lediglich Kopfschütteln hervor. Auch die zahlreichen Schicksalsschläge konnten mich leider nicht beeindrucken, da wenig überzeugend präsentiert. Nein, ich bin kein kaltherziger Mensch. Ich konnte dem Geschilderten einfach nicht glauben. Die Schreibe fand ich nicht besonders loblich. Stil und Ausdruck erweisen deutlich Potential nach oben. Insgesamt wird zu viel behauptet, kommentiert, unterstellt, zu viele Spekulationen zu wichtigen Themen im Leben des Künstlers und seiner Geliebten, zu viel Kitsch insgesamt. Fazit: Ein Muss ist der Roman wohl kaum. 2 Sterne. Zu mehr konnte ich mich nicht bewegen. „Talent kann man nicht erzwingen.“ S. 367. Das stimmt auch für die Autorin Anne Girard. Zumindest mit diesem Werk konnte sie mich nicht überzeugen. Es kann sich natürlich ändern, denn „Nichts ist so vorhersehbar wie der Wandel, nicht wahr?“ S. 413.

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Traumhafte Liebesgeschichte
von zauberblume am 14.04.2016

In ihrem Roman "Madam Picasso" entführt uns die Autorin Anne Girard nach Paris, in die Stadt der Liebe. Hier lernen wir den Maler Pablo Picasso, seine Freunde und seine große Liebe kennen. Der Inhalt: Paris, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde... In ihrem Roman "Madam Picasso" entführt uns die Autorin Anne Girard nach Paris, in die Stadt der Liebe. Hier lernen wir den Maler Pablo Picasso, seine Freunde und seine große Liebe kennen. Der Inhalt: Paris, 1911: Auf der Suche nach einem neuen Leben kommt die junge Eva in die schillernde Metropole. Hier, im Herzen der Bohème, verliebt sie sich in den Ausnahmekünstler Pablo Picasso. Gegen alle Widerstände erwidert er ihre Gefühle, und eine der großen Liebesgeschichten des Jahrhunderts nimmt ihren Lauf. Eva wird Picassos Muse – und ihr Aufeinandertreffen wird sein Leben für immer verändern. Berührend, sinnlich, voller Leidenschaft – und die wahre Geschichte einer hingebungsvollen Liebe. Schwer konnte ich mich von dem Buch trennen, so sehr bewegt und berüht hat mich das Leben von Picasso und Eva. Ein Spanier, der in Paris eine zweite Heimat gefunden hat und dabei ist berühmt zu werden. Wir lernen Fernande, seine erste Wegbegleiterin kennen. Picasso scheint sich im Kreise Fernandes und ihren Freunden, alles berühmte Maler und Dichter, wohlzufühlen. Doch als er Eva kennenlernt, ändert sich Picasso. Eva ist von einem kleinen Dorf nach Paris gekommen und freut sich, als sie eine Anstellung im Moule Rouge als Näherin bekommt. Eva kann man so gut bildlich vorstellen. Eine äußerst sympathische Protagonistin, die sich durchkämpft. Die Anziehungskraft, die zwischen Pablo und Eva herrscht ist zu spüren. Ich habe die beiden gerne auf ihren Reisen begleitet. Habe den Kummer und die Sorgen, aber auch die Freude von Eva mitgefühlt. Interssant war auch die Verwandlung von Eva, als sie offiziell an der Seite von Picasso auftrat. Sie sah in ihren zum Teil selbstgeschneiderten Kleider einfach traumhaft aus. Es gab viele geschichtliche intersannte Informationen. So fiel auch der Untergang der Titanic in diese Epoche und auch den Ausbruch des ersten Weltkrieges mußten die beiden miterleben. Der Schreibstil der Autorin ist einfach herausragend. An manchen Stellen war ich zu Tränen gerührt, so ergriffen hat mich die Liebesgeschichte von Eva und Pablo. Das Cover finde ich auch zauberhaft. Es hat das gewisse Etwas. Ein herausragendes Buch, das von mir selbstverständlich 5 Sterne erhält.

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Wunderschöne Liebesgeschichte!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 27.03.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Auf der Flucht vor der Veiratung mit einem ungeliebten älteren Mann kommt die junge Eva Gouel 1911 nach Paris, ins Herz der Bohème. Es gelingt ihr, eine Stelle als Schneiderin im Moulin Rouge zu bekommen, und dank ihres modischen Gespürs macht sie sich schon bald als Kostümbildnerin der glamourösen... Auf der Flucht vor der Veiratung mit einem ungeliebten älteren Mann kommt die junge Eva Gouel 1911 nach Paris, ins Herz der Bohème. Es gelingt ihr, eine Stelle als Schneiderin im Moulin Rouge zu bekommen, und dank ihres modischen Gespürs macht sie sich schon bald als Kostümbildnerin der glamourösen Sängerin Mistinguett unentbehrlich. Hier begegnet Eva auch zum ersten Mal dem jungen Pablo Picasso, der kurz vor seinem internationalen Durchbruch steht. Sie verliebt sich in ihn, beendet die Affäre jedoch nach einer ersten Liebesnacht, da er noch mit seiner ersten Lebensgefährtin Fernande Olivier zusammenlebt. Erst nach einer langen, schmerzhaften Trennungsphase kommt es zum Wiedersehen der beiden, sie werden ein Paar und leben in den Kreisen der Pariser Avantgarde miteinander, in denen ebenso mit neuen Formen der Kunst und des Zusammenlebens wie mit Literatur, Drogen oder Mode experimentiert wird. Schon bald wird Eva zu Picassos Muse, aber auch zu seiner Partnerin und Ratgeberin in allen Belangen seiner künstlerischen Weiterentwicklung. Der aufkommende Weltkrieg gefährdet ihre Lebensgrundlage, Picassos Galerist Kahnweiler muss nach Deutschland zurückreisen, so dass Eva immer mehr zu seiner Interessenvertreterin wird. Dann erkrankt sie schwer, was sie zunächst vor ihm verheimlicht, und ihre Liebe endet tragisch. Ein wirklich herzzerreißender Roman, der einen sofort in seinen Bann zieht und zu Tränen rührt. Außerdem ist der Text sehr gut recherchiert, man hat das Gefühl, sich mitten im Paris der Belle Époque zu befinden, sieht die wunderschönen Kleider jener Zeit und die Kostüme des Moulin Rouge förmlich vor sich und erfährt viele spannende Details über die Kunst Picassos. Sehr zu empfehlen!!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wunderschöne Liebesgeschichte, wenn auch tragisch. Die Liebe zur Kunst steckt in jeder Zeile. Die Schilderung der Zeit und der Persönlichkeiten sind interessant erzählt. Großartig!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Picasso und seine große Liebe. Voller Zauber und Leidenschaft und mit herrlichem französischem Flair. Seichter Liebesroman für Frauen. Perfekt für den nächsten Frankreichurlaub.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ich wurde ins Paris des Jahres 1911 gerissen, umso mehr, weil es die handelnden Personen wirklich gab. Eine bittersüße Liebesgeschichte um einen großen Künstler und seine Muse.

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