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Maestra 01

Roman

(36)
Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf ...

Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung angeboten wird. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jegliche Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch es gelingt ihr, sich trotzdem weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber schnell Gefallen findet – und zwar so sehr, dass sie den Spiess schliesslich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Um jeden Preis.

»›Maestra‹ besticht durch eine starke, scharfsinnige und moralisch vielschichtige Heldin, die den Fans von Stieg Larssons ›Millennium‹-Trilogie und Gillian Flynns ›Gone Girl‹ gut gefallen dürfte« The New York Times
Rezension
"'Maestra' besticht durch eine starke, scharfsinnige und moralisch vielschichtige Heldin, die den Fans von Stieg Larssons 'Millennium'-Trilogie und Gillian Flynns 'Gone Girl' gut gefallen dürfte" The New York Times
"Die Story ist echt gut", Freundin, 09.03.2016
Portrait

L.S. Hilton wuchs in Nordengland auf, studierte Englische Literatur in Oxford und anschliessend Kunstgeschichte in Paris und Florenz. Danach zog es sie nach Key West, New York, Paris und Mailand, wo sie als Journalistin, Kunstkritikerin und Rundfunksprecherin arbeitete. Vor Kurzem ist sie nach England zurückgekehrt. Sie lebt mit ihrer Tochter in London.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 02.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06051-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 213/120/38 mm
Gewicht 475
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
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"Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf..."
von einer Kundin/einem Kunden aus Ermatingen am 24.05.2016

Inhalt: Judith Rashleigh arbeitet für Rupert, dem ein renomiertes Auktionshaus in London gehört. Nebenbei verdient sie sich noch etwas Geld in einem Club dazu. Judith benötigt das zusätzliche Geld um Schulden zu bezahlen sowie ihren Drang nach Geld und Luxus. Sie kam ihrem Chef auf die Schliche, dass dieser eine Fälschung als... Inhalt: Judith Rashleigh arbeitet für Rupert, dem ein renomiertes Auktionshaus in London gehört. Nebenbei verdient sie sich noch etwas Geld in einem Club dazu. Judith benötigt das zusätzliche Geld um Schulden zu bezahlen sowie ihren Drang nach Geld und Luxus. Sie kam ihrem Chef auf die Schliche, dass dieser eine Fälschung als echtes Meisterstück anbieten wollte. Rupert feuerte Judith, weil sie ihn ausspionieren wollte und dabei erwischt wurde. Daraufhin ging sie in den Club und kippte ein Glas Champagner nach dem andern weg. An diesem Punkt fängt für Judith ein riskantes Spiel an, welches mit immer neuen Wendungen aufwartet. Cover: Mich hat das Cover schon als Abbildung angezogen. Aber wenn ich es in der Hand halte fasziniert es mich noch mehr. Es ist schlicht und einfach. Wenn man das Cover betrachtet, könnte man meinen, dass wirklich ein Riss drin wäre. Dieser zieht einen in den Bann. Was versteckt sich wohl dahinter? Schreibstil: Flüssiger Schreibstil ist vorhanden. Das Buch lässt sich leicht lesen. Teilweise ist er sehr vulgär und fast schon zu locker. Charaktere: Vielleicht hätten vereinzelte Charaktere noch etwas genauer beschrieben werden können. Ich fand es jedoch beim Lesen nicht störend, da ich es zwischen den Zeilen erahnen konnte. Erotik und Mord Die detailierten Beschreibungen der sexuellen Handlungen wird nicht jedermans Sache sein sowie die Mordhandlungen auch. Meiner Meinung nach brachten diese Beschreibungen wieder etwas mehr Schwung in die Geschichte. Fazit: Maestra nimmt den Leser mit in eine Welt voller Luxus. Dieser zeichnet sich durch Mode und Kunst ab. Judith ist diesem Luxus verfallen. Sie macht sich ihren eigenen Körper zu Nutze um in der Luxuswelt anzukommen. Die Geschichte weisst viele unerwartete Wendungen auf. Das Buch ist bestimmt nicht der Geschmack jedes Einzelenen. Um das heruaszufinden, kann ich das Buch nur weiterempfehlen.

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Überwältigend
von Sabrina aus Dresden am 18.05.2016

Dieses Cover gehört definitiv zu meinen Favoriten in diesem Jahr. Ein Hingucker den man schon von weitem sieht. Die Farbe leuchtet ziemlich grell. Den Riss würde ich jetzt nicht unbedingt mit der Geschichte in Verbindung bringen, aber dennoch ein schönes Cover. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt,... Dieses Cover gehört definitiv zu meinen Favoriten in diesem Jahr. Ein Hingucker den man schon von weitem sieht. Die Farbe leuchtet ziemlich grell. Den Riss würde ich jetzt nicht unbedingt mit der Geschichte in Verbindung bringen, aber dennoch ein schönes Cover. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, und hat mich immer wieder ein bisschen Schmunzeln lassen. Nicht weil es lustig ist, sondern weil die Protagonistin Judith unergründliche Wege beschreitet. Die Autorin hat definitiv ganze Arbeit geleistet, um uns Leser zu empören und ständig zu verwirren, darüber wie vielseitig Judith ist. Judith ist nicht das was man auf den ersten Blick sieht, und ich würde auch nicht mehr behaupten das sie mir besonders sympathisch wäre. Aber darum geht es in einem Thriller vordergründig nicht. Es gibt eine Menge Sex Szenen die nichts für leichte Gemüter sind. Mir persönlich waren die zu viel. Aber im nachhinein denke ich das es dennoch gut dazu passt. Es passt ziemlich gut zu Judith, auch wenn es jetzt vielleicht ein Klischee oder Vorurteil ist. Was mich ein wenig gestört hat, waren die Französischen Begriffe, Namen, Straßenname und sonstiges. Für jemanden der nie Französisch hatte und nichts mit anfangen kann, ist es schwierig im Lesefluss zu bleiben. Und ich habe dann auch schnell die Lust verloren alles nach zu googeln. Alles in allem ist es ein gutes Buch, und hat meiner Meinung den Titel internationaler Bestseller verdient. Ich würde es auf jeden Fall weiter Empfehlen.

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Die Lehrerin
von Mia Bruckmann am 11.04.2016

Meine Meinung: Das Buch ist meiner Meinung vielschichtig, dabei klar strukturiert und leicht zu lesen. Ich fühlte mich von Anfang an wie eine unsichtbare Beobachterin, oder wie eine Freundin von Judith, der die Geschichte der „Maestra“ erzählt wird. Ich tauchte problemlos mit ab in das verworrene Leben von Judith.... Meine Meinung: Das Buch ist meiner Meinung vielschichtig, dabei klar strukturiert und leicht zu lesen. Ich fühlte mich von Anfang an wie eine unsichtbare Beobachterin, oder wie eine Freundin von Judith, der die Geschichte der „Maestra“ erzählt wird. Ich tauchte problemlos mit ab in das verworrene Leben von Judith. Da mir der Erzählstil sehr gut gefällt, konnte ich das Buch nur noch schwer aus der Hand legen. Binnen zwei Tagen hatte ich das gesamte E-Book gelesen und erfasst. Der Spannungsbogen wird durch den Prolog perfekt aufgebaut. In den Kapitel 1 – 20 wird geschildert, wie es dazu kommt, dass sich Judith (wie im Prolog beschrieben) bei Julien aufhält. Somit schließt sich ab Kapitel 21 der Erzählkreis einerseits zum Prolog, als auch zur Geschichte. Im 21. Kapitel „taucht“ im Winter nämlich auch das gefälschte Gemälde, das zu Judiths Entlassung im Auktionshaus geführt hatte, wieder auf. Ab sofort sind wir Leser in der Gegenwart von Judiths Leben dabei. Die Persönlichkeit von Judith finde ich mehr als spannend. Dass sie zweifelsfrei eine zwiespältige Person ist, steht für mich außer Frage. Aus der etwas biederen, schüchtern wirkenden Judith entwickelt sich die skrupellose, kalte, berechnende, wohlüberlegte Lauren. Der Wandel wird den Lesern ganz subtil „untergeschoben“. Im 2. Abschnitt des Buches mit dem Titel „DRINNEN“ ist die Verwandlung von Judith zu Lauren nachvollziehbar. Im 11. Kapitel äußert sich Judith „… schau zu und lerne, Baby“. Genau wie sie es tut. Sie lernt, sich in der Welt der Reichen und Schönen zu bewegen. Ihre Erkenntnis „Wohlstand kriecht einem unter die Epidermis wie Gift. Er bemächtigt sich deiner Haltung, deiner Gestik, der Art wie du gehst.“ untermauert dieses. Im Kapitel 13 steht für sie fest:“ … Hier gehöre ich hin, dachte ich. Ich muss nur noch einen Weg finden, wie ich hier bleiben konnte.“ Dank ihrer inneren Verwandlung, kommt es auch zu entsprechenden Handlungen im „DRAUSSEN“, die in den danach folgenden Kapiteln erzählt werden. Über Judith erfahren wir als Leser relativ wenig. Sie wuchs mit ihrer alkoholkranken Mutter alleine in Liverpool auf. Als Schülerin wurde sie gemobbt. Ihre erste Erfahrung mit „Begehren“ machte sie während eines Schulausfluges nach London bei der Betrachtung eines Gemäldes. “ … Und damit wusste ich auch, was Begehren bedeutet, dieses erste Bewusstsein dessen, was ich wollte und nicht hatte…“. Judith leistete sich nach dem Schulabschluss ein Jahr Aufenthalt in Paris und später einen Monat in Rom. Genau diese Städte haben im weiteren Verlauf von Judiths Geschichte eine tragende Rolle erhalten. Sie besuchte das College und „verkroch“ sich hinter den Büchern. Sie nutzte diese Zeit ebenfalls, sich als „Chamäleon“ zu perfektionieren. Ihr Weg in die Welt der „Anderen“ wollte erlernt sein. „… Und wenn man zu den richtigen Dingen vordringen will, muss man sich bei den Leuten aufhalten, die sie besitzen“. Ihr Vorliebe für harten, teilweise beängstigenden oder schmerzhaften Sex lässt mich nur spekulieren. Häufig reagieren Menschen, die in irgendeiner Form Opfer von Gewalt in der Kindheit wurden, mit einem ausgeprägten Wunsch, des sich selbst Spürens. Die einen schlitzen sich die Arme auf, die anderen leben exzessiven Sex. Eine weitere Persönlichkeitswandlung von Judith skizziert sich dem Leser im Epilog, der die Überschrift „DRINNEN“ trägt. „… Diese Frau im kobaltblauen Wildleder-Shiftkleid von Céline mit ihren makellosen Pumps lebte in einer völlig anderen Dimension als Judith Rashleigh…“. Aus Lauren bzw. Judith ist Elisabeth Teerlinc geworden, Besitzerin der Galerie Gentileschi. Nicht einmal mehr von Rupert, ihrem ehemaligen Chef aus dem Auktionshaus in London, wird sie erkannt. Der Spannungsbogen, der im Prolog aufgebaut wird, hält sich durchgehend bis zum letzten Satz des Epiloges. Fazit: Das Buch „MAESTRA“ ist für mich absolut lohnenswert. Eine super spannende und niemals langweilig werdende Story riss mich vom ersten bis zum letzten Satz mit. Die Identifikation mit der Hauptfigur Judith erlebte ich als „Beobachterin“ oder Begleiterin. Sozusagen als „unsichtbare Person“ im Geschehen „hautnah“ mit. Judith, die sehr gerne Schokolade mit hohem Kakaoanteil isst, könnte auch als solche beschrieben werden. Sie ist bitter-süß, sinnlich, in einigen Situationen dahinschmelzend, teilweise scharf, eine Augenweide, verführerisch. Für mich ist es absolut denkbar, dass eine Fortsetzung folgt. Wie geht das Leben der Elisabeth Teerlinc weiter? Tauchen die Schatten der Vergangenheit in Form von (zum Beispiel) Inspector da Silva erneut auf? Wie verwandelt sich Judith weiter um aus einer „Schülerin“ eine wahre „Lehrerin“ zu werden? Von mir erhält das Buch 5 von 5 möglichen Sternen!

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Die Maestra: attraktiv und berechnend, gefährlich und erbarmungslos.
von Inge Weis aus Pirmasens am 18.03.2016

"Maestra" ist ein sehr sinnliches und verruchtes Buch, das Sie erröten lassen wird, es ist ein sexy Psychothriller über eine junge Angestellte in einem Auktionshaus, die sich plötzlich inmitten eines großen Kunstbetrugs wiederfindet – und viel gefährlicher ist, als die Drahtzieher hinter dem Betrug ahnen. Ein psychologischer Thriller, so... "Maestra" ist ein sehr sinnliches und verruchtes Buch, das Sie erröten lassen wird, es ist ein sexy Psychothriller über eine junge Angestellte in einem Auktionshaus, die sich plötzlich inmitten eines großen Kunstbetrugs wiederfindet – und viel gefährlicher ist, als die Drahtzieher hinter dem Betrug ahnen. Ein psychologischer Thriller, so als würde Patricia Highsmith auf "Gone Girl" treffen. Die überraschend gefährliche Angestellte eines Londoner Auktionshauses bewegt sich mühelos in der Welt des Schönen und Reichen, überschreitet alle Grenzen und hinterlässt dabei einen Pfad der Verwüstung. Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf ...Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung steht. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jede Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch gelingt es Judith, sich weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber immer mehr Gefallen findet – und zwar so sehr, dass sie den Spieß schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Selbst wenn sie dafür über Leichen gehen muss. Attraktiv und berechnend, gefährlich und erbarmungslos. Aber Judith ist kein Opfer, und sie ist eindeutig gefährlicher als all die Hintermänner, die denken, sie hätten noch immer die Fäden in der Hand. Der Vergleich zu "The Girl On The Train" und Stieg Larsson liegt eindeutig auf der Hand. "Maestra" ist gerissen und extrem gut geschrieben, herrlich dekadent und ein glamourös rasantes Abenteuer, voller Ruchlosigkeit, Intrigen und Geheimnissen. Die britische Autorin Lisa Hilton hat dieser erotischen Geschichte einen super-smarten literarischen Start verpasst. Im Zentrum ihres Romans steht Judith Rashleigh: eine amoralische, glamouröse, spannende Anti-Heldin, die an Lisbeth Salander erinnert. Hilton zeichnet mit großem Können eine raffinierte wie verkommene Welt, in der alles – und jeder – seinen Preis hat. Edel, herb, sinnlich auch ein bisschen bitter, erotisch und unwiderstehlich. Dieser Roman ist ein Geschenk für alle, die Freude an rachsüchtigen weiblichen Hauptfiguren haben. Eine starke und moralisch vielschichtige Heldin, die alle Fans von Stieg Larssons, Millennium-Trilogie, Gillian Flynns, Gone Girl und Fifty Shades of Grey, begeistern wird. Unbedingt lesen, noch bevor die ganze Welt es tut! Über dieses Buch werden alle sprechen!

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Sex, Kunst und Leichen
von einer Kundin/einem Kunden aus Ulm am 09.06.2016

Buchinfo: Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf … Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes 28184816Meisterwerk zur Versteigerung steht. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er... Buchinfo: Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf … Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes 28184816Meisterwerk zur Versteigerung steht. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jede Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch gelingt es Judith, sich weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber immer mehr Gefallen findet – und zwar so sehr, dass sie den Spieß schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Selbst wenn sie dafür über Leichen gehen muss. Seiten: 384 Seiten Cover: Also ich finde das Cover toll, da es sehr geheimnisvoll wirkt. Auch ist rot natürlich eine Warnfarbe, was auch passen würde, da starke Frauen sicher gefährlich für die Männerwelt werden können und er passt auch zu ner starken Frau zB mit rotem Lippenstift (das war nur mal so ne Assoziation von mir). Der Riss sieht aus wie ein Riss in einem Gemälde, was zur Kunst und Galerie passen würde. Auch könnte der Riss für Spannung und evtl sogar Mord stehen. Meinung zum Inhalt: Mir hat dieses Buch insgesamt gut gefallen. Ich finde, dass die Entwicklung, die die Protagonistin durchmacht, gut beschrieben wird. Sie verwandelt sich von einer grauen Maus, die früher gemobbt wurde, zu einer sexgeilen, skrupellosen Killererin, die alles daran setzt ihren Plan zu verwirklichen. Dabei geht es ihr vor allem darum, dass sie viel Geld zur Verfügung hat und dieses für überteuerte Drinks, Essen und Designerklamotten, -schuhe, -taschen etc ausgeben kann. Sie will unbedingt zur High Society gehören, deren Mitglieder nicht mal wissen wollen wie viel irgendwas gekostet hat. Diese Welt wird hier sehr gut dargestellt. Auch wird schnell klar, dass man mit Geld und Schönheit Vieles bekommen kann. Interessant ist, dass Judith schon früh weiß, dass man auch durch Sex viel erreichen und auch Geld verdienen kann und da dieser ihr viel Spaß macht, setzt sie ihn ein um zu bekommen, was sie will. Manche Sexszenen sind sehr gewöhnungsbedürftig, da alles genau beschrieben wird und auch manche Szenen echt eklig sind. Für mich war das Buch die ganze Zeit spannend, obwohl es hier durchaus Höhen und Tiefen gibt und es besonders spannend nach dem ersten Todesfall wird. Ich fand es auch interessant, wie Kunst verwendet wird um Geld zu machen. Auch waren ein paar Überraschungen dabei. Leider sind manche Handlungen von Judith nicht so ganz nachvollziehbar, zB teilweise auch warum sie tötet. Oder wie sie mit dem und dem dann durch kommt und nicht erwischt wird. Fazit: Mörderische Unterhaltung in elitären Kreisen. Das Buch zeigt was Geld und Schönheit alles kann. Spannend, aber auch sich wiederholend.

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Mit Gerissenheit und Zielstrebigkeit zum Erfolg
von Xanaka aus Berlin am 02.06.2016

Judith Rashleigh hat es schon als Kind nicht leicht. Sie wird gemobbt, ihre Mutter beachtet sie nicht. Das macht sie hart, sie kann das Mobbing gut ausblenden. Schon frühzeitig steht ihr Entschluss fest, sie muss raus aus dieser Welt in die bessere Welt, egal wie. Inspiriert wird sie als... Judith Rashleigh hat es schon als Kind nicht leicht. Sie wird gemobbt, ihre Mutter beachtet sie nicht. Das macht sie hart, sie kann das Mobbing gut ausblenden. Schon frühzeitig steht ihr Entschluss fest, sie muss raus aus dieser Welt in die bessere Welt, egal wie. Inspiriert wird sie als Kind frühzeitig von der Kunst. Nach ihrem Studium gelingt es ihr in einer renommierten Galerie anzufangen. Jedoch wird sie auch hier nur für Botengänge und niedere Arbeiten missbraucht. Als sie ihr erstes eigenes Gutachten zu einem "Stubbs" abgibt, wird sie Wochen später belächelt. Nach ihrem Gutachten war der Stubbs eine Fälschung und soll nun echt sein und für viel Geld verkauft werden. Schon bei der ersten Verdachtsäußerung verliert sie ihren Job. Über Wasser hält sie sich mit Besuchen in ihrem Stammlokal, bei denen sie Männer zum Trinken animiert und ordentlich Trinkgeld kassiert. Und hier bekommt sie dann den Fuß in die höheren Kreise und fängt an das Luxusleben zu genießen. Dann verliert sie jedoch ihren Weg und lässt sich treiben. Sie bewegt sich gekonnt in der High Society und versucht so durchs Leben zu kommen. Sex ist dabei ein geeignetes Mittel um ihr Ziel zu erreichen. Als es dann den ersten Toten gibt, bekommt das Buch einen ersten kriminalistischen Zug. Wie und auch ob Judith ihr Ziel erreicht, dass muss man schon selbst lesen. Ich fand das Buch ausgesprochen spannend. Viele vergleichen es mit "Fifty Shades of Grey", aber meiner Meinung nach, ist in diesem Buch viel mehr Handlung. Sicher sind auch die vielen wichtigen und unwichtigen Details zu getätigten Einkäufen von Markenklamotten nicht jedermanns Sache. Aber letztlich gehörte auch das zum Buch. Denn wer sich in der Welt der High Society bewegt, hat ja meist nicht mehr zu tun, als shoppen zu gehen. Auch die Protagonistin Judith wird sehr deutlich dargestellt. Sie ist eine willensstarke Persönlichkeit, die in jeder Hinsicht versucht ihre ureigensten Bedürfnisse zu befriedigen. Dem Autor gelingt es in den Handlungsabläufen neben den vielen Sexszenen auch noch genügend Spannung und Überraschungen einzubauen. Interessant ist auch, wie sich Judith weiterentwickelt. Je weiter die Handlung fortschreitet, umso mehr kann man ihre Gerissenheit und Zielstrebigkeit erkennen. Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich mir unbedingt eine eigene Meinung zu diesem Buch bilden wollte. Ich bin nicht enttäuscht worden. Von mir eine Leseempfehlung an alle und verdiente vier Lesesterne.

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Maestra
von anyways am 04.05.2016

Nach einjährigem Praktikum beim renommierten Kunstauktionshaus British Pictures, bekommt Judith eine Assistentenstelle. Sie glaubt es geschafft zu haben… doch irgendwie ist sie nur der Laufbursche ihrer Vorgesetzten und das Geld reicht auch hinten und vorne nicht. Da kommt ihr die zufällige Begegnung mit einer ehemaligen Mitschülerin und deren Nebenjobangebot... Nach einjährigem Praktikum beim renommierten Kunstauktionshaus British Pictures, bekommt Judith eine Assistentenstelle. Sie glaubt es geschafft zu haben… doch irgendwie ist sie nur der Laufbursche ihrer Vorgesetzten und das Geld reicht auch hinten und vorne nicht. Da kommt ihr die zufällige Begegnung mit einer ehemaligen Mitschülerin und deren Nebenjobangebot nach einigem Zögern doch recht. Leanna arbeitet unter dem Pseudonym „Mercedes“ in einer Champagner-Bar, eine Umschreibung für ein Ambiente mit gewissen Vorzügen für ältere oder verheiratete Herren, ohne konkretes eindeutiges Angebot. Judith willigt ein, ist das Trinkgeld doch nicht zu verachten und die Arbeit eine willkommene Abwechslung zum Alltag zwischen verstaubten „Alten Meistern“. Unter dem Namen “Lauren“ lernt sie im Club Gstaad dann auch James „Fatty“ kennen, wobei sein immenser Körperumfang seinem Spitznamen nur allzu gerecht wird. Fatty findet auch sofort Gefallen an der kultivierten und gebildeten Lauren und kontaktiert sie so oft es geht im Club. Diese platonische Liaison geht sogar so weit, dass er Judith und Leanne nach Südfrankreich einlädt. Ein Ausflug der für Fatty leider tödlich endet und Judith ein Fluchtleben der ganz anderen Art beschert. Jedes Genre hat seine gewissen Klischees. Dieser wartet neben den üblichen Stereotypen eines Kriminalromans noch mit sehr detaillierten Plattitüden eines (billigen)Erotikheftchens auf. Das muss man schon mögen um weiterzulesen. Dieses Buch ist ein wahrer Mischmasch aus „Thomas Crown ist nicht zu fassen“, „Der talentierte Mr. Ripley„ und „Sex and the City“. Von allem ein bisschen, doch das i-Tüpfelchen fehlt. Lange Zeit sucht man vergeblich nach einem Hauch von Thriller, der entwickelt sich allerdings erst ziemlich spät. Vorher liest man sich durch lange Passagen eines allzu aufdringlich beschriebenem „La Dolce Vita“, wird förmlich erschlagen von der Crème de la Crème an exklusiven Markenherstellern und Interpretationen klassischer und zeitgenössischen Meisterwerke. Trotzdem fand ich den Roman durchaus lesenswert. Ein etwas aufdringlicher, jedoch leicht zu lesender Schreibstil. Eine Autorin die Sexszenen nicht nur andeutet sondern (manchmal) knallhart präsentiert. Ein gewisser pornographischer Stil scheint durchaus beabsichtigt zu sein. Eine Protagonistin die man im ersten Teil wegen ihrer bescheidenen Stellung und ihres fast aussichtslosen Kampfes um ein kleines Stück vom großen Kuchens sympathisch findet und im zweiten Teil wegen ihres verbissenen Willens sich nicht wieder in eine graue unterwürfige Maus zu verwandeln. Die Spannungsbögen sind meines Erachtens etwas dürftig, dafür aber an den richtigen Stellen gesetzt. Wie so oft muss ich an diesem Buch nicht so sehr den Inhalt sondern den Klappentext kritisieren, denn dieser entspricht nicht der Geschichte und ich finde es immer schade, wenn potenzielle Kunden so plump hinters Licht geführt werden. Hier würde ich dringend um eine Änderung bitten.

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Judy, die todesbringende Kunsthändlerin
von steinsi aus Bonn am 29.03.2016

Judy, ist wirklich eine Meisterin ihres Faches. Doch erst im Laufe des Besuches findet man Schritt für Schritt heraus wo ihre Fähigkeiten tatsächlich liegen. Bereits im ersten Kapitel konnte die Autorin meine Neugier an der Hauptperson Judy wecken und ich war gespannt ob sie auf das verlockende Angebot ihrer Bekannten... Judy, ist wirklich eine Meisterin ihres Faches. Doch erst im Laufe des Besuches findet man Schritt für Schritt heraus wo ihre Fähigkeiten tatsächlich liegen. Bereits im ersten Kapitel konnte die Autorin meine Neugier an der Hauptperson Judy wecken und ich war gespannt ob sie auf das verlockende Angebot ihrer Bekannten an ein oder zwei Abenden in der Woche im Gstaad Club zu arbeiten, um sich Geld nebenbei zuverdienen, eingehen würde. An einem Abend nach der Arbeit begegnet Judy am U-Bahnhof einer alten Bekannten aus Liverpool, die sie seit einem Jahrzehnt nicht mehr gesehen oder gesprochen hatte . Auch wenn Judy die Begegnung mit Leanne, die sich inzwischen Mercedes nennt nicht unbedingt angenehm ist, gehen die Beiden zusammen ins Ritz an die Bar um einen Drink zu nehmen, da die Londoner U-Bahn mal wieder Verspätung hat. Mercedes arbeitet in einem Club, in dem die Frauen einsamen Männern Gesellschaft leisten. Aufgabe der Frauen ist es, die Männer dazu zu bewegen möglichst viel Getränke zu kaufen. Judy lässt sich überreden dort gelegentlich zu arbeiten und findet unter den Mädchen sogar so etwas wie Freundinnen. Die Arbeit gefällt ihr und sie kann sich wieder Dinge leisten, die vorher mit ihrem Job bei British Pictures nicht drin waren. Nach kurzer Zeit hat sie einen Stammgast, James, und verliert zur gleichen Zeit ihren Job, da sie offensichtlich auf etwas gestoßen ist, das geheim bleiben soll. Um sich etwas abzulenken, lässt sie sich von ihrem „Verehrer“ James auf einen Kurztrip nach Italien überreden. Und jetzt gewinnt der Roman so richtig in Fahrt und man lernt Judy von einer ganz neuen Seite kennen. Während des Prologs hatte ich bereits Bedenken, dass dieses Buch in eine sehr stark sexuell getriebene Geschichte mit einer Reihe von erotischen Details abdriftet, was nicht zu meinem bevorzugten Genre gehört. Dies hat sich zwar nicht ganz bewahrheitet und doch beschreibt die Autorin teilweise sexuelle Handlungen in einer Tiefe, die für meinen Geschmack etwas zu weit gehen. Aber alles in allem hat die Geschichte hat ein interessantes Set-up und war durchgehend spannend geschrieben. Das Buch hielt sehr viele Überraschungen und Wendungen bereit, die man oft nicht erwartet hatte und die raffiniert komponiert waren. Ich konnte bis zum Schluss nicht absehen, wo es Judy hinführt und wie die Geschichte ausgehen wird. Damit war ich die ganze Zeit in der Geschichte gefesselt und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Autorin ist ein wirklich spannender Thriller gelungen.

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Hier trügt der Schein, leider nicht wirklich meins
von Isabellepf aus Gaggenau am 16.08.2016

Maestra, das Buch, welches bereits durch das feuerrote Cover und dem undurchsichtigen Riss heraussticht, geschrieben von L.S Hilton. Es handelt von Judith, einer jungen Frau, die permanent pleite ist, jedoch die in einem der angesehensten Auktionshäuser von London angestellt ist. Man könnte meinen, dass Sie es geschafft hat, doch Ihre... Maestra, das Buch, welches bereits durch das feuerrote Cover und dem undurchsichtigen Riss heraussticht, geschrieben von L.S Hilton. Es handelt von Judith, einer jungen Frau, die permanent pleite ist, jedoch die in einem der angesehensten Auktionshäuser von London angestellt ist. Man könnte meinen, dass Sie es geschafft hat, doch Ihre Aufgaben, entsprechen nicht immer Ihren Anforderungen. So wird Sie des öfteren von Ihrem Chef Rupert, gebeten Gemälde für bevorstehende Auktionen vorzubereiten. Mitten in der Vorbesprechung der nächsten Versteigerungen, taucht es dann wieder auf, der Stubbs. Das Kunstwert, welches Sie als eine Fälschung bereits schon vor Wochen entlarvt hatte. Anfangs hält Sie alles für ein Versehen, wird jedoch zunehmen von Rupert gebremst und gebeten alles für die Bevorstehende Versteigerung vorzubereiten. Kurzerhand nimmt Sie es selbst in die Hand um Ihren Chef vor einer möglichen Plamage zu wahren. Der Schuss sollte jedoch nach Hinten losgehen und Rubert feuert Judith kurzerhand fristlos. Die andere Judith, die immer Sexhungrig und eher obszön Ihre Lust an unzähligen Männern stillt, lässt sich, auf die Einladung von Leanne ein, in einem Champagnerclub nebenbei zu arbeiten. Ihre ehemalige Klassenkameradin, die schon seit längerem im Gstaad Club etabliert ist. Es dauerte gar nicht so lange und Judith hat sich ebenfalls schon einige Stammkunden angelacht, darunter auch James. Ein eher fetter aber mit seinem Geld sehr grosszügiger Mann. Luxus und die Gier nach Sex werden zu Ihrer grössten Leidenschaft und begleiten fortan Ihr Leben. Judith will es nicht hinnehmen, dass Sie einfach so gekündigt wurde und fängt kurzerhand selbst an zu recherchieren. Bis Sie dahinter kommt, dass es sich hierbei um einen millionenschweren Kunstbetrug handelt. Skrupellos geht Sie über Leichen und das wahrsten Sinne des Wortes geht . Durch Ihr riskantes Spiel, getarnt, ohne Ihre wahre Identität Preis zu geben. Bewegt Sie sich weiterhin in den etablierten Kreisen, um die Hindergründe des Kunstbetruges aufdecken zu können. Obgleich Sie weiss, dass Sie wohl keine Zukunft mehr in der Kunstgeschichte hat, versucht Sie den Spiess umzudrehen. Sie nimmt sich was Sie will, und das zu jedem Preis. Ohne Rücksicht auf andere, nimmt Sie das was Ihr Zusteht. Für meinen Geschmack war das Buch etwas zu dick aufgetragen. Mir kam die Propagonistin Judith, als eine eher oberflächliche und Sexgierige Person vor. Genervt war ich irgendwann von den ständigen Kaufexzesse in den Luxusboutiquen. Eher peinlich berührt, war ich über die obszönen Sexszenen im Buch. Dies habe ich so im Umfang nicht erwartet. Ebenfalls die Vorgehensweise, wie Judith sich zum Schluss, dass nimmt was Ihr zusteht, war für mich absolut unrealistisch und grenzt an ein krankhaftes Verhalten, um nicht das Ende verraten zu wollen. Ich war leider etwas enttäuscht und hatte mir unter dem Buch etwas komplett anderes vorgestellt. Anhand des Klappentextes ist dies so nicht ersichtlich gewesen und dem Leser wurde ein komplett falsches Bild vom Buch vermittelt. Das einzig positive waren die vielen Kunstwerke, welche beschrieben wurden, nur leider habe ich wenig Ahnung von Kunst.

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Sex, crime and lifestyle
von allegra am 04.08.2016

Judith arbeitet bei einem renommierten Londoner Auktionshaus, als sie beim Verkauf eines Gemäldes des Malers Stubbs auf einen möglichen Fälschungsbetrug aufmerksam wird. Als sie der Sache nachgehen möchte, wird sie von ihrem Vorgesetzten entlassen. Neben ihrer Stelle als Kustsachverständige arbeitet sie abends noch in einem Escortservice, wo sie... Judith arbeitet bei einem renommierten Londoner Auktionshaus, als sie beim Verkauf eines Gemäldes des Malers Stubbs auf einen möglichen Fälschungsbetrug aufmerksam wird. Als sie der Sache nachgehen möchte, wird sie von ihrem Vorgesetzten entlassen. Neben ihrer Stelle als Kustsachverständige arbeitet sie abends noch in einem Escortservice, wo sie gut situierte Gäste zum Konsumieren von teuren Champagner anregen soll. Judith verdient dabei reichlich Trinkgeld und kommt auf den Geschmack, sich mit teuren Designerkleidern zu verwöhnen. Von einem Kunden lässt sie sich sogar mit ihrer Freundin auf einen Wochenendtrip nach Cannes einladen. Danach beginnt für Judith ein Leben als Jetsetgirl auf Yachten und in Nobelferienorten. Judith geht sehr oft shoppen. Dabei fallen soviele Begriffe aus der Modebranche, dass mir der Kopf firrte. Die erwähnten Kunstgemälde und Maler habe ich jeweils mit viel Freude gegoogelt. Aber bei den vielen Schuhen, Mänteln und Clutsches (wieviele kleine Täschchen braucht eine Frau?), wurde es mir dann zuviel. Im Buch sind auch sehr explizite Sexszenen eingestreut, die aber völlig emotionslos sind. Für meinen Geschmack habe ich für die nächsten Monate genug gelesen von „ficken“ und „Mösen“. Das Buch macht auf mich insgesamt einen sehr inhomogenen Eindruck. Die Abschnitte, über Kunst und Kunsthandel haben mir recht gut gefallen, auch wenn nicht immer alles so genau erklärt wurde, wie es für das Nachvollziehen der Handlung wirklich nötig gewesen wäre. Aber die Abschnitte zum Luxus-Shopping, zum Leben auf der Yacht und zu den Swingerclubs fand ich sehr zäh zu lesen. Ich würde dem Buch 2,5 Sterne geben. Da es mich angeregt hat, mich mit dem einen oder anderen Maler und dessen Werke auseinander zu setzten, runde ich auf 3 Sterne auf.

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Eine Fälschung
von Susanne Pichler aus Linz Lentia am 12.06.2016

L.S. Hilton hat eine Hauptfigur erschaffen, die einen ziemlich verwirrt zurücklässt. Judith Rashleigh ist jung, klug, ehrgeizig, schön und skrupellos. Diese Eigenschaften sollten ihr sowohl den beruflichen als auch den persönlichen Lebensweg beträchtlich erleichtern. Doch dem ist ganz und gar nicht so. Zum Zeitpunkt als wir Judith kennenlernen, arbeitet sie... L.S. Hilton hat eine Hauptfigur erschaffen, die einen ziemlich verwirrt zurücklässt. Judith Rashleigh ist jung, klug, ehrgeizig, schön und skrupellos. Diese Eigenschaften sollten ihr sowohl den beruflichen als auch den persönlichen Lebensweg beträchtlich erleichtern. Doch dem ist ganz und gar nicht so. Zum Zeitpunkt als wir Judith kennenlernen, arbeitet sie in einem der beiden renommiertesten Auktionshäuser Londons. Obwohl sie einen exzellenten Sudienabschluss vorzuweisen hat, wird sie von ihren Vorgesetzten als Mädchen für alles eingesetzt. Ihre Kindheit, die von einer alkoholkranken Mutter und Armut geprägt war, können als Auslöser für Judiths glühenden Ehrgeiz angesehen werden, aus ihrem Leben, insbesondere in materieller Sicht, etwas zu machen. Da Geld immer knapp ist, nimmt sie einen Nebenjob in einer zwielichtigen Bar an; dort soll sie gut betuchten Männern Gesellschaft leisten. Für Judith äußerst leicht verdientes Geld. Als ein Gemälde des berühmten englischen Malers George Stubbs, das Judith als Fälschung erkannt hat, als echter Stubbs versteigert werden soll, sieht Judith ihren großen Moment gekommen. Sie weist ihren Vorgesetzten auf die Fälschung hin, doch anstatt belobigt zu werden, wird sie kurzerhand gefeuert. Ihr wird praktisch der Boden unter den Füßen weggerissen. Mit einem Schlag verliert sie ihre Zukunft. Ein weiterer Berufsweg in der Kunstszene ist nach dieser Kündigung unmöglich. Judith bleibt nur noch ihr Nebenjob in der Bar. Als einer ihrer Stammkunden sie einlädt, ihn an die Cote d'Azur zu begleiten, willigt sie sofort ein. Dort, umgeben von purem Luxus, findet Judith ihre Welt. Sie kanalisiert ihren Hass, ihre Wut und ihre Enttäuschung; sie schwört ihrem ehemaligen Arbeitgeber Rache, koste es, was es wolle. Als ihr Gönner unter delikaten Umständen stirbt, ist Judith wie ausgewechselt. Vorbei ist es mit der gebildeten, jungen Frau, die sich in der Kunstwelt nach oben arbeiten wollte. Von nun an lebt Judith ihr Leben auf des Messers Schneide. Sexuell setzt sie sich keine Grenzen, sie liebt ihre sexuellen Abenteuer und Eroberungen. Jeder Mann, der sie Reichtum und Macht näher bringen könnte, wird von ihr gezielt ausgesucht und eingesetzt. Ihr Weg führt sie nach Italien. Dort holt sie die Vergangenheit in Form eines Kunsthändlers und des gefälschten Stubbs'wieder ein. Und dort begeht Judith auch ihren ersten Mord. Kühl, durchdacht und ohne Skrupel entledigt sie sich des Mannes, der unbewusst in der Vergangenheit ihre Karriere in der Kunstwelt zerstörte und der nun ihrer Zukunft im Weg gestanden wäre. Es soll nicht bei diesem einen Mord bleiben. Judith mordet mit einer Präzision, die einen Profikiller vor Neid erblassen lassen würde. Obwohl ich eigentlich eine Schwäche für die Bösewichte in Literatur und Film habe und sie für die faszinierenderen Charaktere halte, bin ich mir bei Judith nicht schlüssig. Sie ist weder sympathisch noch unsympathisch, sie ermordet einfach jeden, der ihr nur ansatzweise in die Quere kommen könnte. Dabei bleibt sie dem Leser seltsam fremd. Manche ihrer Taten lassen sich nur schwer nachvollziehen. Auch in der Handlung gibt es einige Sprünge, die nicht völlig logisch sind. Mit zumindest bleiben einige Punkte unklar. Meiner Meinung nach hätte L.S. Hilton auch sehr viel mehr aus dem Kunstthema machen können. Über weite Strecken gerät es zu sehr in Vergessenheit. Alles in allem ein Roman, der meinen Erwartungen nicht gerecht wird und einen eher schalen Nachgeschmack hinterlässt.

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Eine Protagonistin, die fremd bleibt
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 08.06.2016

Cover und Titel des Buches sind schon einmal vielversprechend. Das Cover strahlt im satten Rot mit einem erhabenen Riss in der Mitte. Auf alle Fälle auffällig und es verrät nicht zu viel vom Inhalt. Die Inhaltsangabe verspricht einen Thriller der in der Kunstwelt spielt mit einer zwiespältigen Protagonistin. Meine... Cover und Titel des Buches sind schon einmal vielversprechend. Das Cover strahlt im satten Rot mit einem erhabenen Riss in der Mitte. Auf alle Fälle auffällig und es verrät nicht zu viel vom Inhalt. Die Inhaltsangabe verspricht einen Thriller der in der Kunstwelt spielt mit einer zwiespältigen Protagonistin. Meine Neugier war geweckt. Das Buch entwickelte sich dann doch ganz anders als erwartet. Judith liebt Kunst und glaubt mit dem Job in einem der renommiertesten Auktionshäuser Londons einen Traum zu leben. Der Traum hat sich schnell ausgeträumt, ihr Job ist langweilig und sie fühlt sich nicht ernst genommen. Nebenbei arbeitet sie in einer Bar als Callgirl. Ihr Leben ändert sich dramatisch als sie einerseits einen Kunstbetrug im Auktionshaus entdeckt und daraufhin ihren Job verliert. Und Anderseits weil sie sich entschließt mit einem ihrer Kunden aus der Bar und einer Freundin nach Frankreich reist. In kürzester Zeit entwickelt sich Judith von der einfachen Angestellten zur Prostituierten und Mörderin. Ich mag persönlich sehr gerne starke Frauen, die nicht in die Opferrolle gedrängt werden, sehr gerne. Deshalb war ich von der Idee dieser Protagonistin sehr begeistert. Leider schaffte ich es während des gesamten Romans keinen wirklichen Zugang zu Judiths Charakter zu gelangen. Sie und ihre Entscheidungen blieben mir fremd. Warum sie so kaltblütig handelt, was eigentlich ihr Ziel ist, blieb für mich im Dunkeln. Ihre Vergangenheit wird nur am Rande gestreift und gibt keine wirkliche Erklärung für ihr Verhalten. Sie zeigte selten Emotionen. Leider wurde die Geschichte des Kunstbetruges auch immer nebensächlicher. Die vielen Verflechtungen der Mafia mit An- und Verkauf von Kunst wurde angesprochen, aber hätte meiner Meinung noch tiefgründiger behandelt werden können. Auch die Erotik spielt eine Rolle im Roman. Die Sexszenen waren für mich aber überhaupt sinnlich, denn wie alles bei Judith sind sie Mittel zum Zweck. Dabei störte mich nicht, dass es mal härter zur Sache ging, sondern die völlige Gefühllosigkeit dabei. Ich kann dieses Buch also weder als guten Erotikroman noch als guten Thriller empfehlen. Was mir aber gefallen hat, war der Schreibstil. Es wird aus Judiths Perspektive erzählt, was es für mich noch erstaunlicher gemacht hat, das ich keinen Zugang zu ihrer Persönlichkeit bekam. Ihr Umfeld wird kurz und knapp beschrieben. Es gibt wenig Längen, auch der Spannungsbogen wird gut gehalten. Das Buch las sich sehr gut. Deswegen hat das Buch auch Potential für mich, denn die Idee und der Schreibstil sind sehr gut. Für mich ist es dennoch kaum zu erklären, warum dies ein internationaler Bestseller ist. Die einzige Erklärung, die ich dafür habe, ist, dass es immer noch so etwas wie ein Tabubruch ist, wenn es eine weibliche Mörderin gibt, die Sex als Werkzeug nutzt. Wie gesagt, die Idee des Romans gefällt mir sehr gut. Ich hätte mehr starke Frauen, die auch mal richtig böse im Roman sein dürfen, aber ich möchte ihre Beweggründe verstehen. Sie sollten ihre Emotionalität behalten und auch noch sinnlichen Sex haben dürfen.

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Mittelmäßige Unterhaltung
von Willia am 05.06.2016

Das knallrote Cover von Maestra verbindet die Erotik mit dem blutigen Thriller. Der Klappentext verspricht eine spannende Story, in der eine Kunstkennerin einen Betrugsfall in einer renommierten Galerie entdeckt und nach ihrer Entlassung selbst für die Aufklärung des Kunstbetrugs sorgt. Grob betrachtet geht der Klappentext in die richtige Richtung.... Das knallrote Cover von Maestra verbindet die Erotik mit dem blutigen Thriller. Der Klappentext verspricht eine spannende Story, in der eine Kunstkennerin einen Betrugsfall in einer renommierten Galerie entdeckt und nach ihrer Entlassung selbst für die Aufklärung des Kunstbetrugs sorgt. Grob betrachtet geht der Klappentext in die richtige Richtung. Judith wird entlassen, weil sie den Verdacht auf einen Kunstbetrug durchschaut. Anschließend jedoch artet die Story darin aus, dass Judith ihr komplettes Leben umkrempelt und es schafft in der High Society zu landen. Dies geschieht alles durch ihren neuen Job als Eskortgirl. Neben ihren zum Teil extremen sexuellen Neigungen, erfahren wir, dass sie einen leichten Hang zum Morden hat. Dies kristallisiert sich aus ihrer Flucht durch Frankreich und Italien heraus. Judith entdeckt den Luxus für sich und schöpft ihn voll und ganz aus. Leider wird immer nur nebensächlich ihr Interesse für Kunst erwähnt. Die Autorin bringt immer wieder Kunstwerke in die Geschichte ein. Ich habe jetzt nicht immer die Kunststücke gegoogelt, aber ich schätze das hätte mir die Geschichte leichter vermittelt. Dadurch konnte ich den kunsthistorischen Wert des Buches eventuell nicht eingehender bewerten. Ich habe es lieber überlesen, weil mir der Lesefluss bei solchen Büchern wichtig ist. Ich mag es nicht gerne ins Stocken zu geraten, um Bilder im Internet zu suchen. Leider muss ich auch feststellen, dass die Autorin auf Übersetzungen keinen Wert legt. Oder wer auch immer die französischen oder italienischen Bedeutungen nicht übersetzt. Das macht es mir als Leser sehr schwer der Geschichte zu folgen. Das Hauptaugenmerk hierbei liegt definitiv auf dem Luxus. Es wird größtenteils von Schuhe, Klamotten und Designer geschrieben, die mir nur zeigen wie oberflächlich alles gehalten wird. Mich hat das Buch nicht weiter schockiert und der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, sodass ich es in ein paar Tagen durchgelesen hatte. Ich kann leider nicht sagen, dass mir die Geschichte positiv im Gedächtnis bleibt, weil die Charaktere zweifelhaft waren, die Story unglaubwürdig und die Schauplätze sprunghaft. Ich erwarte nach einem offenen Ende einen zweiten Teil des Buches, aber ich kann noch nicht sicher sagen, ob ich das wirklich lesen will. Der Klappentext hat in meinen Augen einen anderen Krimi versprochen und trifft so gar nicht auf das Buch zu. Ich kann mir durch den sehr eigensinnigen Schreibstil vorstellen, dass die Meinungen zu dem Buch auseinander gehen, aber für mich hat das Buch nur eine befriedigende Bewertung verdient. Es war eine interessante Kombination, aber für einen Erotikroman fehlte ein Fünkchen Kribbeln und für einen Krimi das richtige Maß an Spannung.

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Maestra - Hat mich nicht ganz überzeugt
von LadyIceTea aus Essen am 05.06.2016

Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus für Kunst. Doch trotz ihres hervorragend abgeschlossenen Studiums und ihres geschichtlichen, sowie kunsttechnischen Wissens, reicht ihr Posten nicht höher als zur Sklavin ihres Chefs. Um ihr Konto etwas aufzubessern, nimmt sie einen Job als Hostess an und gewinnt schnell ihren Gönner... Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus für Kunst. Doch trotz ihres hervorragend abgeschlossenen Studiums und ihres geschichtlichen, sowie kunsttechnischen Wissens, reicht ihr Posten nicht höher als zur Sklavin ihres Chefs. Um ihr Konto etwas aufzubessern, nimmt sie einen Job als Hostess an und gewinnt schnell ihren Gönner James. Als ihr unter den Gemälden eine Fälschung auffällt, versucht sie sich zu profilieren und stellt Nachforschungen an. Ihr Chef reagiert wenig begeistert und wirft sie raus. Judith ist verzweifelt, sehnt sie sich doch schon immer nach einem Leben in Luxus. Sie nimmt die Chance wahr und verreist mit James. Dieser Urlaub endet anders als geplant. Auf ihrem weiteren Weg entdeckt sie mehrere Chancen, sich das erträumte Geld zu sichern und gerät dabei in immer tiefere Verstrickungen und geht sogar über Leichen um sich ihren Lebenstraum zu erfüllen. Judith Rashleigh ist eine Anti-Heldin. Sie ist vulgär, abgeklärt, steht auf außergewöhnlichen Sex, weiß ganz genau was sie will, ist intelligent und dabei ziemlich krass abgefuckt. Ja, krass abgefuckt. Das sind wirklich die einzigen Worte, die es in meinem Kopf schaffen, ihre Art irgendwie zusammenzufassen. Zu Beginn der Geschichte merkt man zwar, dass Judith weiß was sie will und etwas ungewöhnlich ist aber ihre ganze Stärke und ihre Abgeklärtheit, zeigt sich durch ihren Job noch nicht. Die Verwandlung hat mir gefallen. Auch, dass die Protagonistin hier weiblich und zugleich knall hart und irgendwie nicht so sympathisch ist aber trotzdem die „Heldin“, hat man nicht so oft. Das hat mich fasziniert und wurde gut umgesetzt. Der ganze Storyverlauf war gut. Zum Teil unvorhersehbar und nach dem Klappentext, nicht so zu erwarten. Oft dachte ich mir „Krass, hätte ich jetzt nicht erwartet“ oder „Übel, wie will sie da wieder raus kommen“. Aber die Protagonistin, zieht sich irgendwie immer wieder aus der Klemme. Und das ist auch einer von zwei Punkten, der mir zum Schluss nicht wirklich gefallen hat. Es ging alles irgendwie viel zu leicht. Judith hatte zwar mit einigen Problemen zu kämpfen aber sie hatte immer ein Trumpf in der Hand und ist immer entkommen. Ich weiß nicht, ob mir das nicht gefällt, weil es unrealistisch wirkt oder weil dadurch irgendwie Spannung flöten geht. Klar habe ich mich immer noch gefragt, was sie als nächstes macht aber trotzdem hatte diese Leichtigkeit einen schalen Beigeschmack. Der zweite Punkt, ist die Langatmigkeit. Es wird alle paar Seiten lang und breit beschrieben, was sie anzieht, was sie sich kauft, welche Marken das sind, was sie ist, was sie trink, was andere tragen, essen und trinken. Die Stellen habe ich teilweise echt überflogen. Dadurch hat sich das Buch an vielen Stellen sehr hingezogen. Die wirklich interessanten und spannenden Stellen, wirkten dadurch viel zu kurz und ich habe sie regelrecht herbei gesehnt. Alles in allem ist „Maestra“ jedoch ein recht interessantes und spannendes Buch. Wir erleben hier eine Protagonistin der anderen Art, die sich holt was sie will. Ein guter Schreibstil und die ungewöhnliche Story, retten das Buch durch seine Oberflächlichkeit und den zu einfachen Weg, den die Autorin gewählt hat, leider nicht auf die vier Sterne.

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Eiskalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 02.06.2016

Judith Rashleigh ist Kunstkennerin und bei einem bekannten Londoner Auktionshaus angestellt. Als sie entdeckt, dass ein Kunstwerk zur Versteigerung angeboten wird, das sie schon früher als Fälschung entlarvt hatte, forscht sie im Auktionshaus nach. Ihr Chef erwischt sie dabei und setzt sie kurzerhand vor die Tür. Doch so leicht... Judith Rashleigh ist Kunstkennerin und bei einem bekannten Londoner Auktionshaus angestellt. Als sie entdeckt, dass ein Kunstwerk zur Versteigerung angeboten wird, das sie schon früher als Fälschung entlarvt hatte, forscht sie im Auktionshaus nach. Ihr Chef erwischt sie dabei und setzt sie kurzerhand vor die Tür. Doch so leicht lässt Judith sich nicht mundtot machen, sie versucht mit allen Mitteln, den Betrug aufzudecken und entdeckt dabei, dass man sich nehmen kann, was man will, ohne schlimme Konsequenzen befürchten zu müssen, wenn man nur kaltblütig genug ist... Dieser Roman "Maestra" der Autorin L. S. Hilton war für mich als Leserin verstörend. Die Hauptprotagonistin ist beileibe kein Sympathieträger, ganz im Gegenteil, im Laufe der Geschichte wurde mir ihr Handeln immer unverständlicher. Für ein Leben in Glanz und Glamour gibt sie alles, Markennamen sind ihr wichtiger als zwischenmenschliche Beziehungen. Diese Einstellung kann ich leider so gar nicht nachvollziehen, so dass Judith und ich nicht warm miteinander wurden. So konnte ich mich in die Hauptperson dieses Romans nicht hineinversetzen, die Beweggründe für ihr Handeln nicht verstehen. L.S. Hiltons Sprache ist deftig, wen exzessive Sexszenen abschrecken, sollte dieses Buch meiden. Der Spannungsbogen konnte leider nicht über die ganze Geschichte gehalten werden, zwischenzeitlich flachte er doch sehr ab, was aber nicht heißen soll, dass es nicht auch spannende Seiten dieser Geschichte gibt. Sehr störend fand ich die unendliche Reihe von Markennamen, die sich durch dieses Buch zog, ich fand sie völlig überflüssig, kannte auch einige gar nicht. Ich hätte mehr von diesem Buch erwartet, denn den Klappentext fand ich recht vielversprechend... Ein dickes Plus gibt es für das Cover. Es fällt ins Auge durch Farbe und Struktur. Der Titel passt auch recht gut zum Buch.

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Dieses Buch spaltet meine Gefühlswelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Pfalzgrafenweiler am 01.06.2016

Der Inhalt = Der 27-jährigen Judith Rashleigh gelingt rechtzeitig der Ausstieg aus dem gewaltbereiten Umfeld ihrer Jugendtage, bei dem sie auch tatkräftig mitgewirkt hatte. Sie studiert Kunstgeschichte und beginnt ihre berufliche Karriere in einem renommierten Londoner Auktionshaus. Eines Tages entlarvt sie ein Gemälde des Malers George Stubbs als Fälschung. Trotzdem... Der Inhalt = Der 27-jährigen Judith Rashleigh gelingt rechtzeitig der Ausstieg aus dem gewaltbereiten Umfeld ihrer Jugendtage, bei dem sie auch tatkräftig mitgewirkt hatte. Sie studiert Kunstgeschichte und beginnt ihre berufliche Karriere in einem renommierten Londoner Auktionshaus. Eines Tages entlarvt sie ein Gemälde des Malers George Stubbs als Fälschung. Trotzdem wird es zum Verkauf angeboten. Als Judith der Sache auf den Grund gehen will, wird sie kurzerhand von ihrem Chef auf die Straße gesetzt. Judith liebt Luxus. Kleidung, Wohnungseinrichtung, Bekanntenkreis, Reisen… Sie will das Beste vom Besten und sie ist durchaus bereit, ihre vorhandenen körperlichen Reize für diverse Vergünstigungen einzusetzen. Nun arbeitslos, muss sie eine neue Geldquelle für ihren teuren Lebensstil finden, was der guten Judith recht schnell gelingt. Und die Chance auf den großen Reichtum wittert sie, als oben erwähnter Stubbs zum zweiten Mal ihren Weg kreuzt. Mit diesem Ziel vor Augen schreckt Judith vor nichts mehr zurück, selbst wenn sie dabei über Leichen gehen muss… Maestra wird als erotischer Thriller, der in der Kunsthandel-Szene spielt, beworben. Ein Genremix, welcher durchaus meinen Lesegeschmack trifft. Voller Neugier lass ich im Vorfeld diverse Rezensionen zum Buch, die kontroverser kaum ausfallen konnten. Sind die Kritiken berechtigt? Ich wollte mir selbst ein Bild von diesem Roman machen. Vorab gebe ich zu, der Schreibstil ist nicht schuld daran, dass die Geschichte von mir eher schlecht bewertet wird. Das Buch liest sich flüssig, ist durchaus spannend, hat überraschende Wendungen und entführt den Leser in die High-Society - Welt mit all ihren Intrigen, Verschwörungen und der Oberflächlichkeit. Dass Judith im Laufe der Geschichte unzählige Male ihrem Shopping-Wahn frönt und eine Boutique nach der anderen abklappert, hat mich persönlich kaum gestört. Im Gegenteil, ich fand es spannend herauszufinden, welche Designermarken ich überhaupt nicht kannte. Übrigens, in diesem Buch bekommt das Wort Schleichwerbung eine ganz neue Dimension. Nein, ich hatte meine Schwierigkeiten mit der Hauptprotagonistin Judith. Für mich muss die Person, um welche die Geschichte aufgebaut wird, nicht unbedingt sympathisch sein. Das erwarte ich gar nicht. Aber Judith ist definitiv einen „touch too much“ und zwar in folgenden Punkten = Ihre Mitmenschen (dieser Punkt bezieht sich nicht nur auf Judith) = Mit der Oberflächlichkeit der Personen untereinander komme ich überhaupt nicht klar. Sämtliche moralische Werte werden mit den Füßen getreten. Neid, Untreue, Habgier, Bosheit etc. sind die Worte, die die Menschen in diesem Thriller begleiten. Wenn dies der Preis für Reichtum ist, möchte ich persönlich nie in solchen Kreisen verkehren. Ihr Sexualleben = Judith prostituiert sich mit allen denkbaren Praktiken, die man sich vorstellen kann. Dabei schläft sie vermutlich mit 80% aller Männer aus dem Roman. Die zahlreich geschilderten Sexszenen sind weder sinnlich noch ansprechend geschildert. Für mich waren sie oft widerwertig und teilweise recht eklig. Manche Informationen, z.B. das Stuhlverhalten eines Freiers haben in einem Roman nichts verloren, wenn es für die Story so gut wie keinerlei Bedeutung hat. Ihre Verbrechen = L.S. Hilton macht aus Judith ein Verbrechergenie, die blitzschnell alle Zusammenhänge erkennt und innerhalb kürzester Zeit den perfekten Mord planen kann. Ihre Spur zieht sich durch sämtliche Metropolen Europas. Selbst im organisierten Verbrechen Italiens mischt sie mit. Hier fallen mir nur die Worte ein: Unrealistisch, Unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Judith als Person = Am Anfang des Buches suchte ich nach Gründen, warum Judith zu dieser Persönlichkeit wurde. Spielte z.B. ihre Jugend eine Rolle? Die ersten 100 Seiten bildete ich mir ein gewisses Verständnis für ihren Charakter ein. Mittlerweile, am Ende des Romans angelangt, ist Judith für mich nur noch ein abstoßendes, gefühlskaltes Monster, die sich durch halb Europa mordet. Ich kann ihre Beweggründe nicht mehr nachvollziehen. Fazit: Der Roman spaltet meine Gefühlswelt und ich stelle mein Buch etwas ratlos in mein Bücherregal zurück. Kann ich eine Leseempfehlung geben? Ich weiß es nicht. Ich bin trotz meiner vielen Kritik sogar bereit eine evtl. Fortsetzung zu lesen. Warum? Ich wünsche Judith eine gerechte Strafe und bin gespannt, ob diese eintreffen wird. Darum bleibe ich neutral und bewerte diesen Roman mit 3 von 5 Sternen.

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Femme Fatale mit Kunstverstand - kontrovers diskutiert, aber ich fand es nicht schlecht
von jutscha am 30.05.2016

Judith Rashleigh ist Expertin für Gemälde und arbeitet in einem renommierten Londoner Auktionshaus. Als sie ein Gemälde prüft, das für eine Auktion vorgesehen ist, entdeckt sie, dass es sich um eine Fälschung handelt. Dennoch will nimmt es ihr Chef für die Auktion auf. Als sie recherchiert und ihn darauf... Judith Rashleigh ist Expertin für Gemälde und arbeitet in einem renommierten Londoner Auktionshaus. Als sie ein Gemälde prüft, das für eine Auktion vorgesehen ist, entdeckt sie, dass es sich um eine Fälschung handelt. Dennoch will nimmt es ihr Chef für die Auktion auf. Als sie recherchiert und ihn darauf hinweist, dass es kein Original sein kann, feuert er sie. Doch Judith will wissen, was gespielt wird und kommt hinter ein Komplott, bei dem es um millionenschweren Kunstbetrug geht. Sie will es nicht hinnehmen, dass sie keine Zukunft in der Kunstszene mehr hat und dreht den Spieß kurzerhand um. Sie nimmt, was sie kriegen kann, ist dabei absolut skrupellos und geht über Leichen. Wird es Judith gelingen, den Kunstbetrug und die Hintergründe aufzuklären und beruflich neu zu starten oder wird ihr ihr skrupelloses Verhalten sogar selbst zum Verhängnis? Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und dort wurde es sehr kontrovers diskutiert. Viele kamen mit der Protagonistin und ihrem egoistischen Verhalten nicht klar. Doch muss ich eine Protagonistin wirklich mögen, um das Buch gut zu finden? Ich kann diese Frage für mich nur mit einem klaren nein beantworten. Judith Rashleigh kommt sehr egoistisch, unberechenbar und auch brutal rüber, und ich kann mich nicht mit ihr identifizieren. Aber das kann ich auch mit einem Massenmörder in einem Thriller nicht. Dennoch hat mich das Buch zumindest in Teilen fesseln können und ich hatte es relativ schnell durchgelesen. Den Schreibstil fand ich absolut klasse. Er ist schon etwas anspruchsvoll und deshalb ist es kein Buch, bei dem man zwischendurch schnell mal eine Seite liest und dann wieder weglegt. Aber gerade das hat mir gut gefallen. Ich habe auch immer mal wieder die Kunstwerke, die im Buch genannt und beschreiben wurden, gegoogelt, um mir ein Bild davon machen zu können. Es handelte sich durchweg um reale Kunstwerke, die einen entsprechend hohen Preis erzielt haben. Auch das fand ich sehr interessant. Der Klappentext suggeriert etwas anderes, als der Leser dann tatsächlich serviert bekommt. Die Protagonistin hat sich völlig konträr zu dem entwickelt, was ich eigentlich erwartet habe. Und so etwas mag ich. Zeitweise waren die Passagen zwar etwas langatmig und z.B. gefüllt mit der Beschreibung intensiver Kaufrauschphasen, die mich mit der Zeit etwas gelangweilt haben. Ansonsten fand ich die Geschichte jedoch durchaus lesenswert, auch wenn sie mir wahrscheinlich nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben wird. Als Bewertung gebe ich daher 3 von 5 Sternen.

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Luxus, Geldgier und Rache
von JamieRose am 28.05.2016

Nach dem Klappentext und der Leseprobe, war ich sehr angetan von dem Buch. Ich hab einen echt spannenden Thriller erwartet, der in der Kunsthandel-Szene angesiedelt ist und sich um die Aufklärung eines Betrugs um ein Gemälde dreht. Gewürzt mit ein wenig Sex und Skandalen, habe ich ein unterhaltsames, fesselndes... Nach dem Klappentext und der Leseprobe, war ich sehr angetan von dem Buch. Ich hab einen echt spannenden Thriller erwartet, der in der Kunsthandel-Szene angesiedelt ist und sich um die Aufklärung eines Betrugs um ein Gemälde dreht. Gewürzt mit ein wenig Sex und Skandalen, habe ich ein unterhaltsames, fesselndes Vergnügen vor Augen gehabt. Doch jetzt, nachdem ich das ganze Buch gelesen habe muss ich sagen, dass “Maestra” ein sehr gutes Beispiel für ein Buch ist, dessen Klappentext wenig über das Buch aussagt bzw ein etwas falsches Bild vermittelt. Judith, mal eine ganz andere Protagonistin Judith scheint zunächst sehr ehrgeizig und ihre Willensstärke ist unverkennbar. Sie hat sehr hart dafür gearbeitet um sich in der Kunstbranche einen Namen zu machen, doch jeglicher Erfolg bleibt aus, sie ist das Mädchen-für-alles vom Galeristen des Auktionshauses und ihre Fähigkeiten werden völlig verachtet. Nicht nur der Erfolg bleibt aus, auch ihre finanzielle Lage sieht nicht gut aus, trotz der vielen Arbeit. Sie fängt einen Nebenjob in einem gewissen Club an, in dem sie dafür bezahlt wird, Männern Gesellschaft zu leisten und schnell findet sie gefallen an dem leicht verdienten Geld. Immer wieder entwickelt sich Judiths Charakter weiter, und entfernt sich immer mehr von der Judith, die sie zu Beginn war. Sie ist keiner von den Charakteren, die man unglaublich sympathisch findet und deren Handlungen man immer wieder gut nachfühlen kann, sondern so einer der ganz unberechenbar und kühl üble Dinge macht und einen trotzdem ein wenig fasziniert. Ich denke Maestra lebt nicht davon, dass man sich mit Judith, der Protagonistin, identifizieren kann, sondern im Gegenteil davon, dass man einen Charakter vor Augen hat, der ausserhalb der eigenen Wohlfühlzone agiert. Unberechenbar vs. Aalglatt Die Handlung ist wie oben beschrieben im ersten Drittel sehr unberechenbar und unvorhersehbar, doch später wird sie immer oberflächlicher. Obwohl das Setting, all die luxuriösen Modemarken, extravaganten Gerichte, Gemälde und ihre Geschichten und die Kunsthandelbranche sehr detailliert beschrieben wird, so dass man den Eindruck gewinnt, die Autorin kennt sich sehr gut aus, oder hat wirklich gut recherchiert, so ist die Handlung an sich doch später zu oberflächlich, viel zu aalglatt! Judith, die nach ihrer Kündigung verreist und von Luxushotel zu Luxusjacht, von Stadt zu Stadt reist, beginnt sich erst am Rande der Illegalität zu bewegen und schließlich über alle Grenzen von Moral und Recht hinwegzusetzen. Gerade war sie noch eine zwar ehrgeizige, doch auch unterwürfige Assistentin, und plötzlich mausert sie sich zur genialen Kriminellen? All ihre Verbrechen sind ausgeklügelt geplant und es scheint. als ob sie mit allem was sie macht davon kommt, als sei sie unantastbar. Das hat mich schon gestört, weil es wenig realistisch und etwas absurd ist. Fazit Trotz anderer Erwartungen, war Maestra für mich ein Lesevernügen der etwas anderen Art. Maestra entführt einen auf eine Reise in eine Luxuswelt zwischen Mode, Kunst, ausgefallenem Essen und ungewöhnlichen erotischen Momenten, quer durch Europa. Im Zentrum, Judith, ehrgeizig, berechnend, und dem Geld verfallen, ist sie unberechenbar. Neben erwas sehr detaillierten Sexszenen ist Maestra ein Buch, das mit vielen unerwarteten Wendungen aufwartet. Trotz einiger Schwächen war es interessant, amüsant, unterhaltsam und zuweilen schockierend.

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Maestra
von Mary Hofmann am 18.05.2016

"Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf" Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung angeboten wird. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er... "Sie nimmt sich, was sie will, und nichts hält sie auf" Judith Rashleigh arbeitet für ein renommiertes Londoner Auktionshaus. Deshalb hält sie es zunächst für ein Versehen, dass ein von ihr als Fälschung entlarvtes Meisterwerk zur Versteigerung angeboten wird. Als sie den Galeristen auf den Fehler hinweist, feuert er sie kurzerhand und raubt ihr jegliche Hoffnung auf eine Zukunft in der Kunstwelt. Doch es gelingt ihr, sich trotzdem weiterhin in den elitären Kreisen zu bewegen und die Hintergründe des millionenschweren Kunstbetrugs aufzudecken, ohne dabei ihre wahre Identität preiszugeben. Ein riskantes Spiel, an dem die junge Britin aber schnell Gefallen findet – und zwar so sehr, dass sie den Spieß schließlich umdreht und sich das nimmt, was ihr zusteht. Um jeden Preis. Die Inhaltsangabe klingt wahnsinnig spannend und interessant und nach einem guten Thriller. Falsch gedacht! Das Buch würde ich nicht einmal als Thriller einstufen und kann ehrlich gesagt all die guten Stimmen zu diesem Buch nicht nachvollziehen. SPANNEND war an diesem Buch GAR NICHTS! Die Geschichte war langweilig und langatmig, ich habe eine Ewigkeit dafür gebraucht, weil es mich einfach nicht packen konnte! Der Schreibstil war schwierig, (für mich persönlich), ich musste viele Passagen mehrmals lesen und mich da ein wenig durchkämpfen. Vor allem auch mit den vielen Fremdwörtern und Namen, die in diesem Buch vorkamen, Markennamen und Gerichte, die man teilweise nicht einmal zuordnen konnte! Die Inhaltsangabe trügt auch sonst ganz schön. Am Anfang geht es noch um Kunst, dann längere Zeit wieder nicht, was vollkommen abrupt kam und unverständlich war. Generell passierten in diesem Buch viele Dinge abrupt und ohne ersichtlichen Grund, wie auch die Handlungen und Entschlüsse der Hauptprotagonistin! Ich fand sie anfangs ja noch sympathisch, aber sehr bald ändert man dann auch seine Meinung von ihr. Moralisch vielschichtig ist kein angemessenes Wort für dieses kaltherzige, oberflächliche, geldgierige Biest, das nur Macht und Luxus im Kopf hat und nicht die Kunst oder das Aufklären des Betrugs, wie es im Klappentext steht. Das Buch dreht sich nur um Partys, Luxus, Geld und teilweise auch Sex - wobei, ekligen Sex, da die Protagonistin auch überhaupt keine Hemmungen aufweist. Ich konnte mit ihr überhaupt nicht konform werden, war schockiert von ihren Taten und ihrer Gefühllosigkeit. Die Story springt auch andauernd von einer unverständlichen Wendung in die nächste, was vollkommen unlogisch erscheint und manche Dinge dadurch ein wenig zu gewollt rüberkamen. Das Ende hätte es für mich herausreißen können, aber nein, dann kam wieder die unerwartete Wendung in die falsche Richtung, wie ich finde. Schade, dadurch entwickelt sich Judith in meinen Augen nicht weiter und die Story bleibt in ihrer unmoralischen Ebene fest stecken. Ja, also das Ende war sehr enttäuschend, auch wenn es einige Überraschungen parat hielt. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen!

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Erotischer Schleichwerbungsthriller
von Fornika am 18.05.2016

Judith Rashleigh hat einen Fuß in die Tür der Londoner Kunstszene bekommen, naja einen Zeh zumindest. Sie arbeitet in einem der großen Auktionshäuser, geht in ihrem Job völlig auf. Eines Tages stößt sie auf Ungereimtheiten bezüglich der Echtheit eines Gemäldes. Statt den Kopf einzuziehen, forscht sie nach, was sie... Judith Rashleigh hat einen Fuß in die Tür der Londoner Kunstszene bekommen, naja einen Zeh zumindest. Sie arbeitet in einem der großen Auktionshäuser, geht in ihrem Job völlig auf. Eines Tages stößt sie auf Ungereimtheiten bezüglich der Echtheit eines Gemäldes. Statt den Kopf einzuziehen, forscht sie nach, was sie letztendlich ihren Job kostet. Doch Judith hat sich an die luxuriöse Umgebung gewöhnt und sucht sich neue Mittel und Wege um weiterhin bei den Reichen und Schönen mitspielen zu können. Ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist wieder mal ein Buch, bei dem man den Klappentext liest und etwas völlig anderes erwartet. Ja, es geht durchaus um die Kunstszene, um ein falsches/echtes Gemälde. Vor allem geht es aber um eine skrupellose Frau, die Sex als Waffe einsetzt, über Leichen geht und hemmungslos dem Luxusmarkenwahn verfallen ist. Gerade letzteres hat mich beim Lesen oft gestört, die Autorin zählt (unendlich wie mir schien) Markennamen auf. Kleid von x, Jacke von y, Armband in gelbgoldlilablassblau von z. Ich kann mich für solcherart penetrante Schleichwerbung nicht begeistern und so war ich beim Lesen immer mehr davon genervt. Auch die Hauptfigur war mir nicht immer sympathisch, vielleicht, weil ich anhand der Leseprobe eine andere Person erwartet habe. Zudem fand ich sie irgendwie unrund, nicht alle Handlungen und Gedanken habe ich als in sich stimmig empfunden. Judith hat ein offenherziges Verhältnis zu Sex und Männern, wer kein Freund von entsprechend detaillierten Szenen ist, sollte dieses Buch vielleicht nicht lesen. Gut gefallen haben mir die (leider doch seltenen) Ausflüge in die Kunstwelt, die Autorin beschreibt die Bilder sehr gekonnt und so hat man eine gute Vorstellung von ihnen. Den Erzählstil fand ich auch ansprechend, Hilton versteckt so manchen prägnanten Satz in ihrem Buch und Judiths sarkastische Art lies mich so manches Mal grinsen. Insgesamt hat mich Maestra recht gut unterhalten, ich hatte aber etwas anderes erwartet und die tatsächliche Richtung der Geschichte hat mich einfach nicht soooo sehr interessiert.

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