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Maresi

Das Lied der Insel. Roman. Deutsche Erstausgabe

(8)
In einer Welt, in der Mädchen keine Rechte haben, erscheint eine Insel, auf der nur Frauen leben und dort die Mythen der Göttin studieren, wie ein Märchen. Für die junge Maresi ist dieser Traum Wirklichkeit geworden: Sie ist bereits seit vier Jahren als Novizin auf der Insel und damit in Sicherheit. Bis eines Tages Jai – helles, wildes Haar, vor Schmutz starrende Kleider und Narben auf dem Rücken – einem Boot entsteigt. Sie sucht Schutz vor schrecklicher Gefahr und unvorstellbarer Grausamkeit. Doch als Jais Verfolger in der Roten Abtei auftauchen, muss Maresi über sich selbst hinauswachsen, um sich, Jai und ihr Zuhause zu retten ...



Portrait
Schon als kleines Kind war Maria Turtschaninoff, geboren 1977, von fantastischen Geschichten fasziniert. Zu ihren Lieblingsautoren zählen unter anderen Philip Pullman, Michael Ende, J.R.R. Tolkien, Ursula K. Le Guin. Maria Turtschaninoff studierte Humanökologie, bevor sie selbst mit dem Schreiben begann. Für ihre zauberhaften Geschichten voller magischem Realismus und mythologischer und märchenhafter Elemente wurde die Autorin in ihrer Heimat Finnland bereits mehrfach ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 09.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31699-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 207/136/27 mm
Gewicht 314
Buch (Paperback)
Fr. 18.90
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Mitreißend, unglaubliche Atmosphäre - großes Kino für eine einfache Geschichte
von Sandra W. am 10.07.2016

Rezension: „Das Lied der Insel“ von Maria Turtschaninoff Inhalt: Auf einer einsamen, schwer zu findenden Insel steht ein Frauenkloster, in dem auch die junge Maresi Enresdotter als Novizin lebt und zur Schwester ausgebildet wird. Die Frauen leben ein sehr einsames, aber zufriedenes, arbeitsames und idyllisches Leben. Maresi ist nun schon zwei Jahre... Rezension: „Das Lied der Insel“ von Maria Turtschaninoff Inhalt: Auf einer einsamen, schwer zu findenden Insel steht ein Frauenkloster, in dem auch die junge Maresi Enresdotter als Novizin lebt und zur Schwester ausgebildet wird. Die Frauen leben ein sehr einsames, aber zufriedenes, arbeitsames und idyllisches Leben. Maresi ist nun schon zwei Jahre im Kloster und hat sich langsam eingelebt. Abgesehen von der Arbeit bleibt ihr nicht viel freie Zeit, und diese verbringt sie in der Schatzkammer – der Bibliothek des Klosters. Eines Tages kommt eine neue Novizin, ihr Name ist Jai. Sie ist sehr verschlossen und erzählt nichts von sich selbst, doch Maresi nimmt sich ihrer an, so dass Jai schon nach kurzer Zeit nicht mehr von ihrer Seite weicht. Als Jai Maresi nach einiger Zeit soweit vertraut, dass sie ihr stückchenweise ihre Vergangenheit offenbart, erfährt Maresi unglaublich grauenhafte Details aus Jais Vergangenheit. Und Jai hat furchtbare Angst, dass diese Vergangenheit sie auch auf der abgelegenen Insel bald wieder einholen wird und ihr Schicksal auch das Leben aller Schwestern und des Klosters selbst bedrohen wird. Ob diese Angst zur Realität wird? Lest selbst, lernt die tapferen Schwestern und ihre göttlichen Fähigkeiten kennen. Beurteilung Eine kleine Geschichte, wunderbar erzählt. Ich kann verstehen, warum dieses Buch in mehreren Ländern mit Preisen ausgezeichnet wurde. Maresi, Jai und auch die Nebenfiguren in Form der anderen Schwestern sind sehr detailliert dargestellt, so dass man sich mit ihnen sehr schnell verbunden fühlen kann. Ohne zu langweilen, wird die Insel und das Klostergelände sowie die Gegebenheiten der täglichen Abläufe anschaulich und gut verdaulich erklärt. Alles ist so wundervoll beschrieben, dass einen beim Lesen direkt der Wunsch packt, selbst in dieses Kloster und auf diese Insel auszuwandern und der restlichen Welt den Rücken zu kehren. Ich kann es nicht anders sagen, dieses Buch verzaubert. Mir wurde mal wieder vor Augen geführt, wie wenig man eigentlich für ein gutes Leben braucht. Auch wenn das Buch sicherlich eher in einer mittelalterlichen Welt spielt, schaut man sich in seiner Realität doch wieder mit anderen Augen um, finde ich. Wie sich die Kinder, Mädchen und Frauen in diesem Buch verhalten und füreinander einstehen, ist einfach rührend und mitreißend. Das ganze Buch ist einfach zu verdauen – sehr „leichtläufig“ geschrieben, und obwohl eigentlich nicht sooo viel passiert, ist das Buch an keiner Stelle langatmig – die Autorin schafft es hier, trotz der eher dahinplätschernden Handlung durch die Dialoge und Gedankengänge permanent eine Spannung aufzubauen, die sich dann zum Schluss entladen darf. Der Fantasyaspekt in diesem Buch ist aber sehr hintergründig, bildgewaltige magische Schlachten und Fabelwesen sucht man hier daher weitestgehend vergeblich. Die Geschichte ist sehr ruhig, und dennoch eingängig und mitreißend (sorry für die Wiederholung). Ich kann auch dieses Buch nur wärmstens empfehlen – damit macht man garantiert nichts falsch.

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wunderschön - nicht nur für Fantasyleser
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 27.05.2016

Maresi lebt auf der abgelegenen kleinen Insel Menos im Roten Kloster. Ihre Eltern haben sie zu den heiligen Frauen gebracht, weil bereits eine Tochter an Hunger gestorben war. Männer sind auf der Insel verboten und die Frauen und Mädchen leben im Rhythmus der Jahreszeiten auf wunderbar harmonische friedliche Weise... Maresi lebt auf der abgelegenen kleinen Insel Menos im Roten Kloster. Ihre Eltern haben sie zu den heiligen Frauen gebracht, weil bereits eine Tochter an Hunger gestorben war. Männer sind auf der Insel verboten und die Frauen und Mädchen leben im Rhythmus der Jahreszeiten auf wunderbar harmonische friedliche Weise zusammen. Sie dienen ihren drei Göttinnen, ernten einmal im Jahr den Farbstoff einer seltenen Schneckenart, um dadurch Handel mit vorbeikommenden Schiffen treiben zu können, bilden die jungen Novizinnen zu Schwestern des Ordens aus. In der ersten Hälfte der Geschichte wird vor allem über den Alltag der Frauen, die inneren Strukturen des Ordens und dessen religiöse Feste erzählt. Dabei lernt man vor allem Maresi sehr gut kennen. Sie ist von einem unstillbaren Wissensdurst durchdrungen und von großer Hilfsbereitschaft für die jüngeren Novizinnen. Eines Tages aber nähert sich ein Schiff. Und schnell ist klar, dass es sich um den rachsüchtigen Vater einer der Novizinnen handelt, der mit seinen Männern das Kloster überfallen will. Erst jetzt merkt man dem Buch das fantastische Element an, denn die Frauen wehren sich mit magischen Kräften gegen die Männer. Dennoch scheint die Lage aussichtlos und man fürchtet um Leib und Leben der Schwestern und Mädchen. Dieses schmale Büchlein besticht in jeder Weise. Da ist einmal das wunderschöne Cover. Es ist zwar eigentlich keine wirkliche Szene aus dem Buch aber es bringt gut ein erstes Gespür für diese warmherzige und kluge Geschichte rüber. Es gibt hinten im Buch auch einen Plan der Insel und der Heimstatt der Frauen, wie es sich für ein gutes Fantasybuch gehört. Viele Elemente muten einem wie in einem historischen Roman an. Das reduzierte Leben auf der Insel ist faszinierend und die Autorin versteht es hervorragend mit einer einfachen, ehrlichen und in die Seelen schauenden Sprache den Leser gefangen zunehmen. Ich habe dieses Kloster und seine Bewohnerin ins Herz geschlossen und bin vom Erzählstil und auch von den vielen Lebensweisheiten begeistert, die wie kleine Edelsteine in diesem Bändchen stecken und zum Nachdenken und Staunen bringen. Mein Fazit: Das Buch ist viel zu dünn und ich hoffe sehr ich habe mich nicht getäuscht, denn ich habe in einem unterschwelligen Ton rausgehört, dass es durchaus eine Fortsetzung von Maresis Geschichte geben könnte. Hervorragend. Kein Wunder, dass das Buch Preise bekommen hat. Dicke Leseempfehlung – nicht nur für Fantasyleser geeignet.

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ein ganz tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 20.05.2016

Das Buch beginnt um die Geschichte von dem Kloster und Maresi... Nach einem Abschnitt dachte ich mir zuerst, das Buch könnte wohl doch ein wenig langweilig und eintönig werden... aber das komplette Gegenteil war der Fall! Maresi ist mir schnell ans Herz gewachsen, sie ist sehr sympathisch und freundlich... Als sie... Das Buch beginnt um die Geschichte von dem Kloster und Maresi... Nach einem Abschnitt dachte ich mir zuerst, das Buch könnte wohl doch ein wenig langweilig und eintönig werden... aber das komplette Gegenteil war der Fall! Maresi ist mir schnell ans Herz gewachsen, sie ist sehr sympathisch und freundlich... Als sie auf Jai trifft, findet sie in ihr direkt eine Freundin! Obwohl die beiden doch recht unterschiedlich sind, sind sie ab dem ersten Moment an "unzertrennlich". Das Buch zeichnet sich aus, durch ganz ruhige und gelassene Momente und dann ändert sich die Erzählweise in sehr spannende und fesselnde Ereignisse, in denen ich regelrecht mitgefiebert und diese miterlebt habe! Das Buch wird aus der Sicht von Maresi geschildert... somit ist man immer hautnah dabei! Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Leider muss ich sagen, hat der Klappentext schon ein wenig gespoilert Durch die doch recht wenigen Seiten ... eine ganz tolle, "kurze" Geschichte über das Leben, Freundschaft und Liebe! Schnell gelesen, durch die Kürze, trotzdem sehr einfühlsam und angenehm zu lesen.

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Ein Lehrreiches fantastisches Werk
von einer Kundin/einem Kunden aus Wetter am 17.05.2016

Maresi ? Das Lied der Insel Maria Turtschaninoff Autor: Maria Turtschaninoff Verlag: Heyne Seiten: 240 Klappentext: ?Mein Name ist Maresi Enresdotter, und ich zeichne dies im neunzehnten Leitungsjahr der zweiunddreizigsten Mutter auf. Seit vier Jahren lebe ich hier im Roten Kloster. Schwester O sagt, es sei wichtig, dass gerade ich niederschreibe, was sich zugetragen... Maresi ? Das Lied der Insel Maria Turtschaninoff Autor: Maria Turtschaninoff Verlag: Heyne Seiten: 240 Klappentext: ?Mein Name ist Maresi Enresdotter, und ich zeichne dies im neunzehnten Leitungsjahr der zweiunddreizigsten Mutter auf. Seit vier Jahren lebe ich hier im Roten Kloster. Schwester O sagt, es sei wichtig, dass gerade ich niederschreibe, was sich zugetragen hat. Ich sei dabei gewesen. Auf Berichte aus zweiter Hand sei kein Verlass. Es ist noch nicht viel Zeit vergangen, und auch die Dinge, die ich gerne vergessen würde, stehen mir noch frisch im Gedächtnis. Über den Tod zu schreiben ist schwer. Doch nur weil etwas schwer ist, heisst es noch lange nicht, dass ich es unterlassen darf...? Meine Meinung: Marie Turtschaninoff entführt uns mit diesem Roman in die Welt von Maresi, die auf der Insel Menos lebt. Menos ist eine Insel, auf der ausschließlich Frauen leben. Frauen, die geflüchtet sind, Frauen die lernen wollen, was in vielen Teilen der Welt nicht gestattet ist, Frauen, die schon einiges hinter sich haben. Maresi ist eine von Ihnen. In Ihren jungen Jahren musste sie schon viel, sowohl positives als auch negatives, erleben. Wir begleiten sie von Anfang an dabei, denn in dem Buch erzählt sie uns Ihre persönliche Geschichte. Nicht arg verschnörkelt oder verschönt, sondern genau so wie es ist, wie sie auch am Anfang klarstellt. Wir wachsen mit Ihr zusammen von einem jungen Mädchen zu einer tapferen jungen Frau heran. ?Ich bin keine Geschichtenerzählerin. Noch nicht. Wenn ich aber warte, bis ich eine sein werde und die Ereignisse so aufzeichnen kann, wie sie erzählt werden müssen, habe ich sie vergessen.? Maresi- Das Lied der Insel ist ein Roman, der uns viel über die wichtigsten Dinge im Leben vermittelt. Freundschaft, Mut, Liebe, Respekt und Ehrlichkeit. Es gibt einige wichtige Charaktere neben Maresi. Da wären z.B. Jai und Schwester O, zu denen von Anfang an eine besondere Bindung besteht. Durch einen Zwischenfall im Roten Kloster, der mit Jai´s Vergangenheit zusammenhängt, werden Maresi und Jai dazu gebracht, weit über sich hinauszuwachsen und eine große Verantwortung zu übernehmen. Mein Fazit: Maria Turtschaninoff hat mit ?Das Lied der Insel? einen Roman geschaffen, der zum Nachdenken über die klassische Rollenverteilung und die mitgebrachten Probleme und Missstände anregt, ohne diese zu sehr auszuschmücken, sondern sich auf die Protagonisten dieser Geschichte bezieht. Es braucht nicht immer High Fantasy mit viel Rambazamba , um gut zu sein! Hier bewegen wir uns in einem ganz kleinen Rahmen, auch was die Seitenzahl angeht, der aber mächtig was vermittelt. Ich wusste erst nicht, was ich von dem Buch halten soll, da mir doch etwas die Höhen und Tiefen gefehlt haben, was sich aber schnell relativiert hat, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich kann es nur Empfehlen! Und auch jetzt, 4 Tage nach Beendigung des Buches denke ich noch viel über diese Botschaft nach.

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Das Lied der Insel
von Kat B. aus Thun am 14.05.2016

Inhalt Dies ist die Geschichte von Maresi, einem jungen Mädchen, das in einem Kloster auf einer abgelegenen Insel lebt, zusammen mit anderen Mädchen und Frauen, die vor der oft grausamen, und von Männern dominierten Welt geflohen sind. Hier lernt sie, für sich selbst und für andere zu sorgen, lernt, die... Inhalt Dies ist die Geschichte von Maresi, einem jungen Mädchen, das in einem Kloster auf einer abgelegenen Insel lebt, zusammen mit anderen Mädchen und Frauen, die vor der oft grausamen, und von Männern dominierten Welt geflohen sind. Hier lernt sie, für sich selbst und für andere zu sorgen, lernt, die Göttin zu ehren und lernt die Bedeutung von Freundschaft und Familie. Als eines Tages Jai auftaucht, eingeschüchtert und ängstlich, ist es Maresi, die ihr Stabilität und Zuversicht vermittelt. Doch plötzlich sind die Novizinnen und Schwestern des Klosters in grosser Gefahr und Maresi muss über sich hinaus wachsen, um ihre Freunde und ihr Zuhause zu beschützen. Meine Meinung "Maresi" besticht nicht etwa mit grossen Schlachten und kriegerischen Helden, sondern mit seiner Ruhe und einer soliden, spannenden Geschichte um ein kleines Mädchen, das einen schwierigen Weg vor sich hat. Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, und auch wenn wohl durch die Übersetzung aus dem Finnischen ein eher ungewohnter Zeitenwechsel entstanden ist, hat mich dieser zu keiner Zeit in meinem Lesefluss gehindert. Das Leben auf der Insel und im Kloster ist interessant dargestellt und eine Weile lang geschieht nicht sehr viel, dennoch haben sich diese Passagen keineswegs gezogen oder wurden langweilig. Man lernt die verschiedenen Charaktere kennen, die allesamt überzeugend und sympathisch waren. Ein paar wenige, gut platzierte Fantasyelemente verleihen der Geschichte etwas Besonderes, Magisches und so wird das Buch auch für Leser, die eher weniger Freude am Fantastischen haben, eine geeignete Lektüre sein. Setting und Charaktere Die Geschichte spielt auf der Insel Menos, im Roten Kloster. Die Insel ist eine Welt für sich und birgt so manches Geheimnis. Das Rote Kloster ist die Heimat der Schwestern und Novizinnen, bestehend aus verschiedenen Gebäuden, in denen der Alltag spielt. Das Setting empfand ich als sehr stimmungsvoll und realistisch, ich hatte immer mal wieder das Gefühl, wirklich dort zu sein. Die Welt, in der "Maresi" spielt, ist eine fiktive. Es werden mehrfach andere Orte genannt, jedoch wird nicht weiter darauf eingegangen. Der Fokus liegt auf der Insel Menos und dem Roten Kloster. Man erfährt aber, dass die Welt teilweise eine grausame ist, es gibt Orte, an denen der Winter hart und kalt ist und wo Kinder verhungern, aber auch Orte, an denen Mädchen absolut keine Rechte haben und unter den Männern leiden müssen. Wer seiner Tochter Essen, Bildung und Sicherheit schenken will, schickt sie auf die Insel Menos, wo für die Mädchen gesorgt wird. Die Schwestern und Novizinnen des Roten Klosters glauben an die Urmutter, die sich als Jungfrau als Anfang, als Havva, dem Jetzt und dem Sein und als Hagga, Odem des Todes und Hüterin des Wissens zeigt. Allem voran handelt "Das Lied der Insel" von Maresi, 13 Jahre jung, aber schon sehr reif. Sie sorgt für die anderen, jüngeren Mädchen im Kloster und ist eine aufgeweckte, neugierige Person. Am liebsten verbringt sie aber Zeit in der Bibliothek, die sie "Schatzkammer" nennt, und wo sie stundenlang verweilen und lesen kann. Maresi ist ihre Herkunft und ihre Familie sehr wichtig, dennoch sieht sie das Rote Kloster als ihr Zuhause an. Sie ist eine sympathische, junge Protagonistin, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Jai ist das Gegenteil von Maresi. Sie ist schüchtern und ängstlich und leidet furchtbar unter ihrer Vergangenheit und ihrem Geheimnis. Doch in Maresi findet sie eine gute Freundin und so ist sie der Charakter, der in der Geschichte die wohl grösste Wandlung durchmacht. Fazit Ein ruhiger, atmosphärischer Roman, der mich auf voller Linie überzeugen konnte. Die Geschichte um Maresi ist eine ganz besondere und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

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Eine sanfte Geschichte über Freundschaft und Zuflucht
von Sabana aus Ludwigshafen am 08.11.2016

Schreibstil Die Autorin schreibt auf eine Art und Weise, die einen in die Geschichte eintauchen lässt. Man sieht die Insel und die Bewohnerinnen förmlich vor sich. Der Schreibstil ist für mich persönlich mehr als angenehm. Meine Meinung In dem Buch geht es um eine besondere Insel, auf der Mädchen eine Zuflucht... Schreibstil Die Autorin schreibt auf eine Art und Weise, die einen in die Geschichte eintauchen lässt. Man sieht die Insel und die Bewohnerinnen förmlich vor sich. Der Schreibstil ist für mich persönlich mehr als angenehm. Meine Meinung In dem Buch geht es um eine besondere Insel, auf der Mädchen eine Zuflucht finden. Es spielt in einer Welt, in der Mädchen nichts zu sagen haben, das wird mehr als deutlich. Die Bewohner dieser Insel haben ihr eigenes Leben und ihre Geschichte. Maresi ist die Hauptprotagonistin und sie schreibt ihre Geschichte auf, die wie ich persönlich finde sehr spannend ist. Wer an Magie und übernatürliches glaubt hat hier ein wunderschönes Buch in den Händen. Es passiert ziemlich viel, aber es ist eher eine in sich verwobene Geschichte um einen Freundschaft. Es geht um diese Freundschaft und den Sinn des Lebens. Findet Maresi ihren Weg? Lässt sie sich darauf ein? All das und noch ein bischen mehr und die Bewohner der Insel, die fast ohne Einmischung der Außenwelt zurecht kommen wird hier wundervoll beschrieben. Wer allerdings viel Action und jede Menge Magie erwartet wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Fazit Für einen Debütroman der besonderen Art ist er sehr ansprechend. Ein Hauch Fantasy liegt in der Luft oder ist es doch die Wahrheit, die Maresi dort niederschreibt? Bildet euch selbst eure Meinung. Wie ich persönlich finde, ist das Buch es wert gelesen zu werden.

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Wenn deine heile Welt zu versinken droht...
von Klaudia Szabo am 08.06.2016

Inhalt Eine Insel, weit abgeschottet, so sicher für alle, die sie beherbergt. Zumindest denkt Maresi, eine Novizin, die auf Menos liegt, dies über ihre neue Heimat. Denn hier, in der Abtei auf der Insel, leben nur Frauen, friedlich und in Harmonie miteinander. Doch eines Tages kommt die vor Schmutz starrende... Inhalt Eine Insel, weit abgeschottet, so sicher für alle, die sie beherbergt. Zumindest denkt Maresi, eine Novizin, die auf Menos liegt, dies über ihre neue Heimat. Denn hier, in der Abtei auf der Insel, leben nur Frauen, friedlich und in Harmonie miteinander. Doch eines Tages kommt die vor Schmutz starrende Jai auf die Insel, und Maresi wird klar, dass die Unterdrückung und Furcht außerhalb ihres kleinen Paradies immer noch existiert – ebenso wie das Unglück, das Jai bis auf die Insel verfolgt… Meine Bewertung „Maresi – Das Lied der Insel“ war tatsächlich ein Titel, von dem ich gar nichts gehört hatte, bis ich die Verlagsvorschau von Heyne nochmal durchstöberte. Allerdings hat mich die Konstellation mit der Insel, auf der nur Frauen leben, sehr neugierig gemacht, weshalb ich es ganz spontan angefragt habe. Als das Rezensionsexemplar dann bei mir eintraf, war ich erstmal verwundert darüber, wie dünn es ist – das Buch hat zwar nur 230 Seiten, aber Maria Turtschaninoff hat es geschafft, diese mit einem ausgewogenen Inhalt und einer prächtigen Welt zu füllen, die ich in diesem Maß nicht erwartet hatte. Die Geschichte wird erzählt von der jungen Novizin Maresi, die seit vier Jahren im Kloster lebt und dort ein neues Zuhause gefunden hat, nachdem sie ihre Heimat verlassen musste. Die Schwestern unterrichten sie, mit den anderen Novizinnen und spielt sie, und verbringt ihre Freizeit am Liebsten in ihrer persönlichen Schatzkammer, der Bibliothek. Doch mit Jais Ankunft auf der Insel ändert sich alles, denn Jai folgt das Unheil in Gestalt ihrer tyrannischen Vergangenheit. Jai und Maresi sind hierbei die Charaktere, die am Meisten im Fokus stehen, jedoch sind auch die vielen anderen Frauen auf der Insel gut ausgearbeitet und tragen nicht nur durch ihre verschiedenen Positionen, sondern auch durch ihre Charakterzüge zur hervorragenden Weltenbildung bei. Denn auch die Insel ist mit ihren vielen bunten Facetten, dem religiösen Kult und den Festen, der Landschaft und der Harmonie ein Ort, der sofort im Gedächtnis des Lesers hängen bleibt und leuchtende Bilder erschafft. Maria Turtschnaninoffs Schreibstil ist dabei kurz, prägnant und klar, und erschafft eine stille, nachdenkliche Atmosphäre. Die Gesellschaftskritik im Buch lässt sich deutlich feministischen Bereich zuführen, hat mich in einigen Punkten sogar an Christa Wolfs „Medea. Stimmen“ erinnert. Jedoch kommen hier noch viele weitere, versteckte Punkte heraus, die einen gerade durch Maresis teilweise noch kindliche Gedankengänge gut zum Diskutieren einladen. Was mir allerdings vor allem in der ersten Hälfte des Buches gefehlt hat, war der rote Faden. Jai kommt auf der Insel an, und dann geht es tatsächlich die Hälfte des Buches lang nur darum, welche Riten und Feste es gibt, wie Maresis Alltag im Kloster aussieht und wie die Positionen der Frauen der Urmutter dienen. Auch wenn das zur Weltenbildung wirklich interessant war, hat es leider den Spannungsbogen erst sehr spät beginnen lassen, der dann jedoch sehr gut durchgehalten und mich als Leser in Aufregung gelassen hat. Alles in allem war „Maresi – Das Lied der Insel“ ein sehr nachdenkliches, atmosphärisches Werk, das man in einer ruhigen Stunde zur Hand nehmen und ordentlich reflektieren sollte. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, auch wenn es an einigen Stellen von der Handlung her etwas unwichtig für den Hauptplot war.

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Interessanter Klosteralltag und spannender Plot
von Zank am 19.05.2016

Maresi lebt in einem reinen Frauenkloster auf einer abgeschiedenen Insel. Sie und die anderen Novizinnen sind dort trotz Arbeit und Lernstoff glücklich, denn viele von ihnen flohen vor etwas – Maresi vor dem Hunger, der in ihrer Heimat schon ihre Schwester getötet hat. Auch Neuankömmling Jai hat etwas Schreckliches... Maresi lebt in einem reinen Frauenkloster auf einer abgeschiedenen Insel. Sie und die anderen Novizinnen sind dort trotz Arbeit und Lernstoff glücklich, denn viele von ihnen flohen vor etwas – Maresi vor dem Hunger, der in ihrer Heimat schon ihre Schwester getötet hat. Auch Neuankömmling Jai hat etwas Schreckliches erlebt und versucht nun, sich im Kloster vor ihrer Vergangenheit zu verstecken. In der ersten Hälfe des Buches erfährt man viel über das Leben auf der Insel, vom Mondscheintanz bis zur Blutschneckenernte (der Haupteinnahmequelle des Kloster). Die Autorin lässt sich in diesem ersten Abschnitt viel Zeit – es passiert kaum etwas, aber ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so interessant und anschaulich schildert sie den Klosteralltag. Leider verrät der Klappentext viel zu viel. Diejenigen, die Jai verfolgen, tauchen erst nach über der Hälfte der Seiten auf. Ab da nimmt die Geschichte jedoch schnell Fahrt auf und wird spannend. Im Vergleich zur langsamen Einführung, nimmt dann der Schluss nur wenige Seiten in Anspruch, er schließt die Geschichte jedoch gut ab. Erzählt wird aus Maresis Ich-Perspektive. Eingerahmt wird die Handlung dadurch, dass sie ihre Erlebnisse im Kloster niederschreibt. Das Buch ist also gleichzeitig ihr Buch. Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen. Der Autorin gelingt es, die jeweils herrschende Atmosphäre zu vermitteln und den Leser an Maresis Geschichte teilhaben zu lassen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Das einzige, was unter der Kürze des Buches und der Maresi-zentrierten Darstellung etwas leidet, sind die andere Charaktere. Ich habe viele der Schwestern und Novizinnen, wie z.B. die kleine Heo, die Maresi verehrt und ihr am liebsten auf Schritt und Tritt folgen würde, direkt ins Herz geschlossen, dennoch erfährt man nur wenig über deren Schicksale und Gedanken. Maresi selbst redet viel und ist vor allem wissbegierig, außerdem kümmert sie sich rührend um die Jüngeren. Ihre Bücherliebe und ihre Loyalität den anderen gegenüber machen sie zu einer sympathischen Protagonistin. Nur ihre ewige Angst vor der Hagga (dem Tod) hat mich zwischenzeitlich etwas genervt. Zwar sind eine Karte der Insel und des Kloster im Buch enthalten, leider verstecken diese sich auf den Seiten zwischen Epilog und Danksagung, so dass ich diese erst am Ende entdeckte. Auch ohne Karte kann man sich die Insel allerdings gut selbst vorstellen. Mich hat das Buch überzeugt und ich konnte mich von der Erzählung mitreißen lassen. Mein Gefühlsbogen beim Lesen war eine lange Phase von interessiertem Beobachten, gefolgt von einer kleinen Phase des Genervt-Seins, dann Spannung und am Ende hatte ich das gute Gefühl, dass die Geschichte angemessen abgeschlossen wurde. Durch die sehr weibliche Dominanz in der Geschichte handelt es sich eher um ein Buch für Frauen, und zwar solche, die gerne leichte Fantasy lesen – es tauchen keinerlei Drachen oder ähnliches auf, die Insel und ihre Bewohnerinnen offenbaren in entscheidenden Momenten jedoch durchaus einige magische Kräfte. Ein wunderschönes Buch, das zum Schluss auch etwas zum Nachdenken anregt.

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