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Mein Leben

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Das Vermächtnis des legendären Journalisten
Peter Scholl-Latour war über Jahrzehnte eine Institution im Journalismus. Mit Tod im Reisfeld schrieb er eines der bis heute weltweit erfolgreichsten Sachbücher; seine Analysen zu Konflikten und aktuellen Entwicklungen waren bis in sein hohes Alter gefragt. Seine Autobiografie hat er lange hinausgeschoben. In seinen Erinnerungen blickt er zurück auf seine Herkunft, auf frühe Erfahrungen mit Unterdrückung – als Sohn einer jüdischen Mutter –, auf die langen Wochen in einem Gestapo-Gefängnis und auf seine ersten journalistischen Abenteuer. Er berichtet von seinen unzähligen Reisen in Kriegs- und Krisengebiete, die ihn nicht selten in lebensgefährliche Situationen brachten. Politiker, Generäle, Rebellenführer – Scholl-Latour kannte viele, die an den Brennpunkten des 20. Jahrhunderts eine entscheidende Rolle spielten, und stets versuchte er, mit allen zu reden, um eine ausgewogene, realistische Sicht zu vermitteln. Im Rückblick reflektiert er viele Erlebnisse und Begegnungen vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen. Mitten in der Arbeit an diesem Buch wurde er aus dem Leben gerissen. Seine Erinnerungen bleiben unvollendet. Aber sie lassen noch einmal seinen unverwechselbaren Ton, seine packende Art zu erzählen und seine direkte, nie auf political correctness bedachte Urteilskraft lebendig werden.
Rezension
"Ein Buch, das einem den Glauben an den Journalismus zurückgeben kann." Denis Scheck, ARD "druckfrisch"
Portrait
Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichten höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht. Peter Scholl-Latour verstarb 2014.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 02.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-00508-8
Verlag Bertelsmann
Maße (L/B/H) 222/146/43 mm
Gewicht 730
Abbildungen 12 Seiten farbige r Bildteil
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Das Vermächtnis des legendären Journalisten
von Petra Donatz am 05.04.2016

Gastrezension Klappentext Peter Scholl-Latour war über Jahrzehnte eine Institution im Journalismus. Mit Tod im Reisfeld schrieb er eines der bis heute weltweit erfolgreichsten Sachbücher; seine Analysen zu Konflikten und aktuellen Entwicklungen waren bis in sein hohes Alter gefragt. Seine Autobiografie hat er lange hinausgeschoben. In seinen Erinnerungen blickt er zurück auf... Gastrezension Klappentext Peter Scholl-Latour war über Jahrzehnte eine Institution im Journalismus. Mit Tod im Reisfeld schrieb er eines der bis heute weltweit erfolgreichsten Sachbücher; seine Analysen zu Konflikten und aktuellen Entwicklungen waren bis in sein hohes Alter gefragt. Seine Autobiografie hat er lange hinausgeschoben. In seinen Erinnerungen blickt er zurück auf seine Herkunft, auf frühe Erfahrungen mit Unterdrückung – als Sohn einer jüdischen Mutter –, auf die langen Wochen in einem Gestapo-Gefängnis und auf seine ersten journalistischen Abenteuer. Er berichtet von seinen unzähligen Reisen in Kriegs- und Krisengebiete, die ihn nicht selten in lebensgefährliche Situationen brachten. Politiker, Generäle, Rebellenführer – Scholl-Latour kannte viele, die an den Brennpunkten des 20. Jahrhunderts eine entscheidende Rolle spielten, und stets versuchte er, mit allen zu reden, um eine ausgewogene, realistische Sicht zu vermitteln. Im Rückblick reflektiert er viele Erlebnisse und Begegnungen vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen. Mitten in der Arbeit an diesem Buch wurde er aus dem Leben gerissen. Seine Erinnerungen bleiben unvollendet. Aber sie lassen noch einmal seinen unverwechselbaren Ton, seine packende Art zu erzählen und seine direkte, nie auf political correctness bedachte Urteilskraft lebendig werden. Der Autor Peter Scholl-Latour wurde 1924 in Bochum geboren. Ab 1950 arbeitete er als Journalist, unter anderem war er viele Jahre ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, ARD-Studioleiter in Paris, Fernsehdirektor beim WDR, Herausgeber des „Stern”. Von 1988 an war er als freier Publizist tätig. Seine zahlreichen Bücher über die Brennpunkte des Weltgeschehens waren allesamt Bestseller. Er arbeitete bis zu seinem Tod im August 2014 an der vorliegenden Autobiografie. Meine Meinung Story Peter Scholl Latour gehörte wohl zu den wenigen Menschen die von sich sagen konnten, alle 194 Staaten der Erde bereist zu haben .Nahe zu jährlich erschien ein Buch in dem P.Scholl Latour zu den aktuell wichtigsten Konflikten Stellung bezog. Eine persönliche Biografie fehlte bisher. Neben ein paar Randbemerkungen in seinen zahlreichen Büchern, hat man nie viel von dem Privatmann P.Scholl Latour erfahren. Das vorliegende Buch ist der erste Teil der Biografie und fängt zu seiner Jugendzeit in Bochum an und endet vor dem Vietnamkrieg. Währende der Arbeit am zweiten Teil starb P.Scholl Latour im August 2014 im Alter von 90 Jahren. . Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen. Auch in seinem letzten Buch ist er seinem Stil treu geblieben. Insbesondere seine immer wiederkehrenden französischen Umschreibungen, sein analytischer Stil, seine Art zu beurteilen und eigene Schlüsse zu ziehen, dass machte ihn unverwechselbar. Die Autoren Obwohl ich selber einen Großteil der ca 30 Bücher, die Latour im Laufe seines Lebens verfasst hat, gelesen habe, habe ich erst durch dieses Buch erfahren, dass P.Scholl Latour seine Bücher zusammen mit Cornelia Laqua geschrieben hat. Sie hat den Autor auf vielen Reisen begleitet. Da der zweite Teil nicht mehr fertig wurde liegt ein wenig die Hoffnung darauf, dass möglicherweise sie denn zweiten Teil schreibt, sofern das möglich ist. Mein Fazit Die Biografie ist nicht nur eine Schilderung wie P.Scholl Latour zu dem wurde was er zuletzt war, es ist auch ein Rückblick auf die geschichtlichen Ereignisse vom Aufkommen der Nazi Diktatur ,bis zum Beginn des Vietnam Krieges. Man muss auch nicht die anderen Bücher gelesen haben. P.Scholl Latour nimmt zu den jeweiligen Erlebnissen Stellung, ohne lange daran hängen zu bleiben. So ist das Buch auch für Leser in interessant, die gerne Biografien Lesen, ohne das es zu Politisch wird. Durch seine einzigartige Erdzählweise bekommt das Buch auch eine gewisse Spannung. Letztendlich kann man das Buch als eine Art „ best of“ bezeichnen. Kurze Einblicke zu den jeweiligen Ereignissen und wer es genauer will, sucht sich das in der Zeit erschienen Buch von P.Scholl Latour und erfährt dort die genauen zusammenhänge. Ich habe auch lange darauf gewartet und war gespannt wie eine Biografie von Latour aussehen könnte. Es ist natürlich schade dass nur die Hälfte fertig wurde, aber die ist auf jeden Fall sehr Lesenswert. Es würde mich auch nicht wundern, wenn es dazu kommen würde, das Leben diese Ausnahme Reporters zu verfilmen. Mir hat das Buch wieder außerordentlich gut gefallen und es bekommt von mir fünf von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

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Empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 27.02.2016

Also mein freund hat sich sehr darüber gefreut und hat es verschlungen. Es ist sehr interessant und informativ auch die Dokumentationen mit Ihm sind sehr interessant.

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Sehr interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Erbach am 16.02.2016

Hr. Scholl-Latour war einer der besten Journalisten, sein Leben in diesem Buch nun zu lesen ist sehr interessant und spannend. Er hat einen grandiosen Wortschatz. Das Buch ist sehr zu empfehlen.

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