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Mein Sommer am See

Roman

(1)
Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. »Das Buch unserer Sommer«, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene Sommerferien festgehalten hat, die Beth in ihrer Jugend bei ihr in Ungarn verbrachte. Eine Zeit, in der Beth hin und her gerissen war zwischen ihrem zurückhaltenden Vater, mit dem sie im englischen Devon lebte, und der temperamentvollen Mutter, die die Sehnsucht nach der Heimat von ihrer Familie fortgetrieben hatte. Eine Zeit, in der Beth sich nichts sehnlicher wünschte, als endlich ihren Platz im Leben zu finden. Eine Zeit, die mit einer schockierenden Enthüllung endete, als Beth gerade 16 war. Seit damals hat Beth jeden Gedanken an diese Zeit weit von sich geschoben. Doch das Album bringt all ihre Erinnerungen wieder zurück – an die erste Liebe, an flirrend heisse Sommertage und kühle Waldseen. Und an den Tag, an dem alles zerbrach …


Rezension
„Tolle Sommerstimmungen, mitreissender Plot, als Extra gibt es ungarische Kochrezepte.“
Portrait
Emylia Hall, geboren 1978, weiss, wovon sie schreibt: Als Tochter eines englischen Künstlers und einer aus Ungarn stammenden Kostümbildnerin wuchs sie im ländlichen Devon im Südwesten Englands auf, verbrachte aber jeden Sommer in Ungarn. Nach ihrem Studium in York und Lausanne arbeitete Emylia für eine Werbeagentur in London, bevor es sie in die französischen Alpen verschlug. Dort entschloss sie sich, ihren lang gehegten Traum vom eigenen Roman Wirklichkeit werden zu lassen. Ihr Debütroman "Mein Sommer am See" war auf Anhieb ein grosser Erfolg, wurde in zahlreiche Länder verkauft und in Grossbritannien als das Sommerbuch 2012 gefeiert.


Emylia Hall lebt heute mit ihrem Mann in Bristol.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.05.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641131951
Verlag btb
Verkaufsrang 12.382
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Großartig. Gefühlvoll. Traurig. Must-have.
von einer Kundin/einem Kunden aus Juelich am 01.07.2014

Mein Sommer am See von Emily Hall ist ein wundervolles Buch über Beth. Beth ist über 30 und hat eine spannende Lebensgeschichte zu erzählen. Gemeinsam mit ihr blättert man durch ihr "Sommerbuch", das ihre Mutter Marika für sie erstellt hat. Ein kleines Buch, in welchem jedes Jahr ein Foto... Mein Sommer am See von Emily Hall ist ein wundervolles Buch über Beth. Beth ist über 30 und hat eine spannende Lebensgeschichte zu erzählen. Gemeinsam mit ihr blättert man durch ihr "Sommerbuch", das ihre Mutter Marika für sie erstellt hat. Ein kleines Buch, in welchem jedes Jahr ein Foto mit vielen Erinnerungen an ihre jährlichen Reisen nach Ungarn klebt. Man erhält tiefe Einblicke in die Lebensgeschichte und die Gefühlswelt der jungen Beth. Alles erlebt man mit ihr. Die Trennung ihrer Eltern, den Schmerz, den dies mit sich zieht, ihre erste Liebe, ihren Weg als Teenager und alles was sie gegenwärtig fühlt. Beth hat sich von beiden Elternteilen distanziert und langsam erfährt man, was in der Zeit vorgefallen ist, dass alles so gekommen ist. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen. Ich kann nur sagen, dass ich wirklich glücklich bin, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist keine leichte Lektüre. Man liest nicht mal eben so. Man muss sich Zeit nehmen und in jede einzelne Seite eindringen. Alles andere würde diesem wahnsinnig guten Buch nicht gerecht werden. Die Autorin schreibt so wundervoll bildlich und geschickt, dass es keineswegs anstrengend oder mühselig ist. Man ist direkt in Beths Welt gefangen und wünscht sich, dass dieses Buch niemals endet. Große Storyline. Perfekter Schreibstil. Eine Schande es nicht gelesen zu haben. Absolutes Must-Have für jedes Bücherregal und jeden leidenschaftlichen Leser. Ich hoffe auf eine Fortsetzung. Das würde sich wahrlich lohnen!

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Großartig. gefühlvoll. traurig. must-have.
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Mein Sommer am See von Emily Hall ist ein wundervolles Buch über Beth. Beth ist über 30 und hat eine spannende Lebensgeschichte zu erzählen. Gemeinsam mit ihr blättert man durch ihr "Sommerbuch", das ihre Mutter Marika für sie erstellt hat. Ein kleines Buch, in welchem jedes Jahr ein Foto... Mein Sommer am See von Emily Hall ist ein wundervolles Buch über Beth. Beth ist über 30 und hat eine spannende Lebensgeschichte zu erzählen. Gemeinsam mit ihr blättert man durch ihr "Sommerbuch", das ihre Mutter Marika für sie erstellt hat. Ein kleines Buch, in welchem jedes Jahr ein Foto mit vielen Erinnerungen an ihre jährlichen Reisen nach Ungarn klebt. Man erhält tiefe Einblicke in die Lebensgeschichte und die Gefühlswelt der jungen Beth. Alles erlebt man mit ihr. Die Trennung ihrer Eltern, den Schmerz, den dies mit sich zieht, ihre erste Liebe, ihren Weg als Teenager und alles was sie gegenwärtig fühlt. Beth hat sich von beiden Elternteilen distanziert und langsam erfährt man, was in der Zeit vorgefallen ist, dass alles so gekommen ist. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen. Ich kann nur sagen, dass ich wirklich glücklich bin, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist keine leichte Lektüre. Man liest nicht mal eben so. Man muss sich Zeit nehmen und in jede einzelne Seite eindringen. Alles andere würde diesem wahnsinnig guten Buch nicht gerecht werden. Die Autorin schreibt so wundervoll bildlich und geschickt, dass es keineswegs anstrengend oder mühselig ist. Man ist direkt in Beths Welt gefangen und wünscht sich, dass dieses Buch niemals endet. Große Storyline. Perfekter Schreibstil. Eine Schande es nicht gelesen zu haben. Absolutes Must-Have für jedes Bücherregal und jeden leidenschaftlichen Leser. Ich hoffe auf eine Fortsetzung. Das würde sich wahrlich lohnen!

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Erinnerungen an die Kindheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 27.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Beth hat schon lange nicht mehr an ihre Kindheit und die damit verbundenen Erinnerungen an Ungarn gedacht. Bis sie ein Paket aus diesem Land bekommt, das sie früher als eine zweite Heimat angesehen hat. Alter Erinnerungen kommen hoch, an Sommer in Ungarn und ihre Mutter und sie beginnt eine... Beth hat schon lange nicht mehr an ihre Kindheit und die damit verbundenen Erinnerungen an Ungarn gedacht. Bis sie ein Paket aus diesem Land bekommt, das sie früher als eine zweite Heimat angesehen hat. Alter Erinnerungen kommen hoch, an Sommer in Ungarn und ihre Mutter und sie beginnt eine Zeitreise in ihre Kindheit, als sie nicht Beth sondern Erzsi hieß. Die Geschichte wird als Rückblick erzählt. Dabei geht Beth chronologisch vor und erzählt über alle Sommer, die sie in Ungarn verbrachte. Angefangen als sie neun Jahre alt war. Die Sommer bedeuten Erzsi sehr viel und sie fiebert das ganze Jahr daraufhin, endlich wieder nach Ungarn fahren zu können. Die Sommer sind angefühlt mit ungarischem Alltag, der hier sehr schön erzählt wird. Bei jedem Sommer kommen mehr Details dazu, sodass der Leser sich langsam ein vollständiges Bild zusammensetzen kann. Da man von Anfang an weiß, dass irgendetwas passiert sein muss, da Beth diese Erinnerungen gestrichen hat, fragt man sich als Leser, was das war. Diese Frage wird dann auch erst ganz zum Schluss beantwortet und so ist auch Spannung beim Lesen. Beth/Erzsi ist eine sehr sympathische Protagonistin und man fiebert mit ihr auf den nächsten Sommer und genießt jede kleine Begebenheit in Ungarn. Man fragt sich allerdings auch, wie aus dem Mädchen Erzsi, dass Ungarn so liebte und voller Lebensfreude war, die nachdenkliche, zurückgezogene Beth werden konnte. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und angefühlt mit Metaphern, die sehr schön zu lesen sind. Da das meiste Erinnerungen sind, über die erzählt wird, spielen auch die Gedanken und Träume von Beth eine große Rolle. So stellt sie sich zum Beispiel oft vor, was andere Menschen wohl gerade im gleichen Moment machen. Insgesamt ein tolles Buch, angefühlt mit Erinnerungen über eine sehr besondere Kindheit. Es ist ein nachdenkliches Sommerbuch, das sich zu lesen lohnt. Ich kann es jedem empfehlen, 5 Sterne von mir.

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Wie wäre es gewesen, wenn es anders gewesen wäre?
von Melanie Enns aus L. am 20.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt, denn dieser Roman erweckt einfach den Sommer in uns. In vielen Rückblicken werden die Sommertage in Ungarn präsent. Die erste Liebe und die Sehnsucht nach der Mutter. Irgendwann ist dann auch klar, warum Beth Vater wie ein Holzklotz erscheint, denn auch... Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt, denn dieser Roman erweckt einfach den Sommer in uns. In vielen Rückblicken werden die Sommertage in Ungarn präsent. Die erste Liebe und die Sehnsucht nach der Mutter. Irgendwann ist dann auch klar, warum Beth Vater wie ein Holzklotz erscheint, denn auch er hat seinen eigenen Kampf zu kämpfen. Wie wäre es gewesen, wenn es anders gewesen? Vielleicht hätte Beth Vater seine Trauer eingestehen sollen und die Wahrheit nicht verbergen müssen. Vielleicht wäre es alles anders gekommen und Beth wäre immer noch Erzsi. Ein Mädchen, die es immer wieder nach Ungarn in all seiner Pracht zieht. Warum wird geschwiegen und einem jungen Mädchen die Wahrheit vorenthalten? Als Beth ein Päckchen bekommt, indem viele Erinnerungen enthalten sind, begleiten wir sie in ihren Sommer am See. Letztendlich bleibt ein komisches Gefühl zurück, denn endlich wird irgendwann offenbart, was zum Bruch mit Beth Mutter geführt hat. Wie wäre es gewesen, wenn es anders gewesen? Vielleicht hätte man einfach nur reden müssen? Sich anbrüllen, weinen und sich hinterher doch in den Armen liegen? Letztendlich verstand ich beide Parteien, obwohl Beth in ihren jungen Jahren, 16 um genauer zu sein, vielleicht doch etwas überreagiert hat. Insgesamt haben wir hier einen kurzweiligen Roman, der mir sehr gefallen hat. Er macht schmerzlich bewusst, das es definitiv besser ist sich auszusöhnen, denn vielleicht hat man eines Tages keine Chance mehr dazu. Wie das Leben spielt lässt sich niemals vorausahnen. Ein wunderbares, warmherziges Buch über eine ganz besondere Mutter Tochter Beziehung. Lasst euch mitnehmen in die Kulissen Ungarns. Leseempfehlung!

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gutes Debüt das sehr gut unterhält
von Manja Teichner am 19.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Kurzbeschreibung: Die erste Liebe, eine nicht ganz einfache Mutter-Tochter-Beziehung und ein geheimnisvolles Päckchen aus der Vergangenheit Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. »Das Buch unserer Sommer«, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene... Kurzbeschreibung: Die erste Liebe, eine nicht ganz einfache Mutter-Tochter-Beziehung und ein geheimnisvolles Päckchen aus der Vergangenheit Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. »Das Buch unserer Sommer«, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene Sommerferien festgehalten hat, die Beth in ihrer Jugend bei ihr in Ungarn verbrachte. Eine Zeit, in der Beth hin und her gerissen war zwischen ihrem zurückhaltenden Vater, mit dem sie im englischen Devon lebte, und der temperamentvollen Mutter, die die Sehnsucht nach der Heimat von ihrer Familie fortgetrieben hatte. Eine Zeit, in der Beth sich nichts sehnlicher wünschte, als endlich ihren Platz im Leben zu finden. Eine Zeit, die mit einer schockierenden Enthüllung endete, als Beth gerade 16 war. Seit damals hat Beth jeden Gedanken an diese Zeit weit von sich geschoben. Doch das Album bringt all ihre Erinnerungen wieder zurück – an die erste Liebe, an flirrend heiße Sommertage und kühle Waldseen. Und an den Tag, an dem alles zerbrach … (Quelle: btb Verlag) Meine Meinung: Beth und ihr Vater haben kaum Kontakt. Da besucht er sie eines Tage, was total ungewöhnlich ist. Doch sein Besuch hat einen Grund, denn er hat ein Paket für Beth. Dieses stammt von ihrer Mutter, die in Ungarn lebt und die Beth 14 Jahre nicht mehr gesehen hat. Im Paket befindet sich ein Album, voll mit Erinnerungen an längst vergangene Zeiten. Und diese Erinnerungen drängen nun wieder nach oben, obwohl Beth sie am liebsten komplett vergessen würde. Sie denkt an ihre Mutter oder auch an ihre erste Liebe. Und leider ist das auch dieser eine bestimmte Tag, den sie am liebsten streichen würde … Der Roman „Mein Sommer am See“ stammt von der Autorin Emylia Hall. Es handelt sich hierbei um das Debütwerk der Autorin. Die Charaktere des Buches sind alle samt sehr interessant und gut dargestellt. Jeder von ihnen hat etwas Besonderes an sich. Beth war mir auf Anhieb sympathisch. Sie lebt in London und hat kaum Kontakt u ihrem Vater. Manchmal, besonders gerade zu Beginn des Buches, waren mir ihre Handlungen etwas unverständlich, doch das hat sich mit der Zeit gegeben. Durch das gebrachte Paket erlebt Beth eine Reise in die Vergangenheit, die sei teilweise sehr aufwühlt. Ihr Vater David ist ein etwas schwieriger Charakter. Ich habe ihn zunächst rein gar nicht verstanden, was er eigentlich wollte. Mit der Zeit aber wurde es klarer und immer mehr wurde verständlich wieso er Beth das Paket gebracht hat. Das Verhältnis Vater und Tochter ist ziemlich angespannt. Auch die Nebenfiguren, wie Marika, die lebensfroh aber ohne jegliche Verantwortung, oder auch Támas, der nette Nachbarsjunge, sind gut herausgearbeitet. Auch hier beweist Emylia Hall ein Händchen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Sie beschreibt die Szenen sehr bildhaft, alles ist gut vorstellbar. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Beth in der Ich-Persepktive. So hat man als Leser direkten Zugang zu ihrer Gefühlswelt und lernt sie zu verstehen. Die Handlung an sich ist emotional geschildert. Besonders zu Anfang werden viele Fragen aufgeworfen, die aber erst nach und nach beantwortet werden. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut und die Umsetzung ist Emylia Hall ebenfalls gut gelungen. Die eingebetteten Themen, wie erste Liebe, Trennung, Schmerz aber auch Vergebung sind gut herausgearbeitet und es alles gut nachzuvollziehen. Allerdings im Mittelteil gibt es einige doch sehr langatmige Stellen, die den Lesegenuss ein wenig trüben. Ebenso hatte ich doch ein paar Probleme mit den vielen Zeitsprüngen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das Ende beantwortet alle aufgeworfenen Fragen zufriedenstellend und hat mich mit einem doch guten Gefühl zurückgelassen. Fazit: Alles in Allem ist „Mein Sommer am See“ von Emylia Hall ein sehr gutes Debüt der Autorin. Sympathische Charaktere, der flüssig zu lesende bildhafte Stil und eine interessant gestaltete Handlung mit einer tollen Idee dahinter haben mich hier gut unterhalten und am Ende zufrieden zurückgelassen. Durchaus lesenswert!

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Ein mitreißendes Sommer-Buch
von horrorbiene am 13.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich weiß noch, dass ich, als ich, als das Buch vom Verlag angekündigt wurde, vollkommen hingerissen war, von der Beschreibung des Buches und der Verheißung auf wunderbar sommerliche Lesestunden, die sie versprach. Normalerweise fällt dieses Genre und damit auch dieses Buch gar nicht in mein Beuteschema und dennoch –... Ich weiß noch, dass ich, als ich, als das Buch vom Verlag angekündigt wurde, vollkommen hingerissen war, von der Beschreibung des Buches und der Verheißung auf wunderbar sommerliche Lesestunden, die sie versprach. Normalerweise fällt dieses Genre und damit auch dieses Buch gar nicht in mein Beuteschema und dennoch – oder gerade deswegen – musste ich dieses Buch schlussendlich bei Erscheinen lesen. Zu Beginn war ich allerdings etwas enttäuscht, da ich recht schwer in das Buch hineingefunden habe. Beth erzählt aus der Ich-Perspektive, wie sie unerwarteten und damit untypischen Besuch von ihrem Vater bekommt, der ihr eine Post-Sendung aus Ungarn weiterleitet. Wie Beth mit ihrem Vater umgangen ist und auf das Paket reagiert habe, empfand ich als überaus befremdlich und für mich beim besten Willen nicht nachvollziehbar. Sie möchte das Paket schlicht nicht öffnen und benimmt sich ihrem Vater gegenüber kalt und ablehnend, dabei ist er nur der Bote. Er verlässt erneut die Stadt und Beth kann es dann irgendwann doch nicht lassen und öffnet das Paket, in dem sich ein Scrapbook ihrer Mutter mit Erinnerungen ihrer Mutter an ihre gemeinsamen Sommer befindet. Ab dem Moment, in dem Beth das Buch ihrer Mutter aufschlägt, spielt das Buch praktisch in einer episondenhaften Rückblende auf Beths Sommer bei ihrer Mutter in Ungarn. Und ab diesem Moment wurde das Buch richtig gut und mitreißend. Der Leser erlebt auch hier in Ich-Perspektive, wie Beths Mutter nach Ungarn gelangte und Beth in ihren Besuchen bei ihr immer größer wird, heranwächst und ihrer Mutter immer ähnlicher wird. Dabei wird Ungarn unheimlich gut heraufbeschworen und ich konnte beinahe die Luft riechen und den Eistee schmecken und wurde ganz nebenbei an einen eigenen Sommer-Urlaub in Ungarn erinnert. Beths Erinnerungen lassen sich sehr leicht lesen und nehmen den Leser mit in das sonnige und unbeschwerte Leben Ungarns. Allers verlief für Beth prima, daher war mir lange Zeit nicht klar, wie es zu diesem Bruch mit ihrer Mutter kommen konnte – und dann kam der Knall, der das Leben der damals 16-jährigen Beth völlig durcheinander brachte. Beths Verhalten daraufhin mag ihrem Alter entsprechend und angemessen gewesen sein, dennoch finde ich ihr Verhalten übertrieben und unpassened. Zumindest nach einiger Zeit Abstand hätte sie ihr Verhalten noch einmal überdenken können. So ist das Buch am Ende sehr tragisch – unnötig tragisch wie ich finde. Das Lesen des Buches hat mir einige sehr unterhaltsame Lesestunden bereitet, dir mir auch nicht vermiest werden konnten, durch das für mich nicht nachvollziehbare Verhalten Beths. Allerdings hat jeder Mensch ein anderes emotionales Empfinden und ich musste in der Pubertät auch nicht solche verwirrenden Erlebnise über mich ergehen lassen und vielleicht mag ich es daher so unpassend finden, dennoch bleibt für mich diese Tragik im Raum die schlichtweg unnötig gewesen ist. Schön bzw. ausgleichend wäre es gewesen, wenn Beth noch während dieses Buches den Kontakt zu ihrer Jugendliebe aufgenommen hätte und somit auch dieser Handlungsstrang abgeschlossen gewesen wäre. So habe ich das Gefühl, als hätte mich die Autorin in der Luft hängen lassen. Schade. Als wirklich gelungene Abrundung, hätte ich es schön gefunden, wenn in diesem Buch, die eine oder andere Seite des Scrapbooks ihrer Mutter abgebildet gewesen wäre. Dies hätte die Atmosphäre nachhaltig gehoben. Fazit: Mein Sommer am See ist ein wirklich mitreißendes Buch. Auch wenn ich Beths Verhalten nicht komplett nachvollziehen kann, hat mich das Buch dennoch berührt und mir unterhaltsame Lesestunden bereitet. Wenn man dieses Buch in die Hand nimmt, wird man entführt in die sonnigen Sommer Ungarns, daher würde ich unbedingt empfehlen für die bessere Atmosphäre das Buch im Sommer draußen in der Sonne zu lesen.

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Überraschend, berührend und einfach gut geschrieben!
von einer Kundin/einem Kunden aus Reinfeld (Holstein) am 26.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Mein Sommer am See, wird von der jungen Frau Beth erzählt, die ein Sommerbuch ihrer Mutter Marika aus Ungarn bekommt. Zoltán, der Lebensgefährte von Marika, hat es ihr geschickt, nachdem diese an einem Herzinfarkt gestorben ist. Seit Beth 16 Jahre alt war, hatten die beiden keinen Kontakt. Mit diesem Buch,... Mein Sommer am See, wird von der jungen Frau Beth erzählt, die ein Sommerbuch ihrer Mutter Marika aus Ungarn bekommt. Zoltán, der Lebensgefährte von Marika, hat es ihr geschickt, nachdem diese an einem Herzinfarkt gestorben ist. Seit Beth 16 Jahre alt war, hatten die beiden keinen Kontakt. Mit diesem Buch, begeben wir uns, in die Vergangenheit und nach Ungarn, der Heimat von Marika. Bis Beth 9 Jahre alt war, waren sie eine glückliche Familie, doch nach dem Ungarnurlaub, möchte Marika nicht mit nach England zurück...! Beth und ihr Vater bleiben allein, doch jeden Sommer, reist sie in die Villa Serena und erlebt dort aufregende Zeiten, bis sie ein Geheimnis erfährt! Sehr emotional geschrieben, bildlich erzählt! Ich hab mich gefühlt, als würde ich selbst nach Ungarn reisen! Ganz tolle Geschichte! Überraschend, berührend und einfach toll geschrieben! Wärmstens zu empfehlen!

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Ein sommerliches Buch mit etwas Düsterem
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 26.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Worum geht es? Beth Vater kommt Beth besuchen, was sehr ungewöhnlich ist, denn eigentlich treffen sie sich immer bei ihm. Doch sein Besuch ist nicht so „grundlos“, wie Beth zunächst denkt – oder eher hofft, denn ihr Vater hat ein Paket für sie. Ein Paket aus Ungarn von Beths Mutter,... Worum geht es? Beth Vater kommt Beth besuchen, was sehr ungewöhnlich ist, denn eigentlich treffen sie sich immer bei ihm. Doch sein Besuch ist nicht so „grundlos“, wie Beth zunächst denkt – oder eher hofft, denn ihr Vater hat ein Paket für sie. Ein Paket aus Ungarn von Beths Mutter, die sie seit 14 Jahren nicht mehr gesehen hat. In dem Paket ist ein Album voller Erinnerungen – Erinnerungen, die Beth seit Jahren so mühselig aus ihrem Kopf ausgesperrt hat. All ihre Sehnsucht, ihre Hoffnung, all das, was sie damals erlebte. Ihre erste Liebe, ihre lebensfrohe Mutter alles holt sie wieder ein. Auch der Tag, den Beth am liebsten vergessen würde. Meine Meinung Ich finde das Cover absolut gelungen. Es hat so etwas Leichtes,wirkt aber gleichzeitig bedrückend, damit gibt es die Stimmung, die in dem Buch herrscht richtig gut wieder. Die Geschichte ist sehr interessant, man hat von Anfang an so viele Fragen, die aber erst sehr spät gelöst werden und das Ende ist sehr unerwartet, mich hat es wirklich überrascht. Auch die Atmosphäre des Buches kam gut rüber, man wird richtig in den Bann der Geschichte gezogen und man hat das Gefühl wirklich am Ort des Geschehens zu sein. Weniger gut gefallen hat mir, dass das Buch im Mittelteil etwas langatmig war, hier hätte wirklich mehr passieren können. Andererseits ist es Emylia Hall wirklich gut gelungen, Gefühle hervorzurufen, man konnte richtig mit den Figuren mitfühlen. An sich ist der Schreibstil wirklich schön und gut zu lesen, allerdings finde ich, dass die Autorin mit den Metaphern etwas übertrieben hat, aber das ist wirklich Geschmackssache. Die Figuren waren sehr gut dargestellt, Beth ist eine sympathische Hauptprotagonistin, obwohl ich mich besonders am Anfang manchmal gefragt habe, warum sie so handelt, wie sie es tut. Ihr Vater ist etwas komplizierter, aus ihm bin ich wirklich gar nicht schlau geworden und erst am Ende konnte ich überhaupt seine Beweggründe verstehen. Marika hingegen ist so ganz anders, wild lebensfroh, sorglos und verantwortungslos – eine sehr interessante Mischung, die sich in viele Richtungen entwickeln kann, aber ist sie wirklich das was sie zu sein scheint? Támas ist einfach der supernette Nachbarsjunge, zwar außergewöhnlich schlau und verständnisvoll, aber trotzdem nicht perfekt. Alle Figuren sind sehr interessant und es war spannend zu sehen, in welche Richtung sie sich entwickeln würden. Ich muss sagen, dass ich mich am Anfang des Buches etwas über den Titel gewundert habe, für mich wären es eher „Meine Sommer am See“, aber im Laufe der Geschichte habe ich verstanden, dass nur dieser eine Sommer entscheidend war. Fazit „Mein Sommer am See“ ist trotz kleiner Kritikpunkte ein wirklich gelungenes Buch, es ist sehr tiefsinnig und nicht so leicht, wie der Titel vermuten lassen würde. Mir hat es auf alle Fälle gefallen und den Aufkleber „Das Sommerbuch 2014“ hat es einfach verdient.

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Sommergeschichte mit Tiefgang
von jutscha am 24.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Beth bekommt überraschend Besuch vom Vater, der ihr ein Päckchen aus Ungarn überbringt. Darin verbergen sich ein von ihrer Mutter selbst gestaltetes Buch mit dem Titel „Das Buch unserer Sommer“ sowie die traurige Nachricht, dass die Mutter in Ungarn verstorben ist. Beth hatte jahrelang keinen Kontakt mehr zur Mutter. Sie... Beth bekommt überraschend Besuch vom Vater, der ihr ein Päckchen aus Ungarn überbringt. Darin verbergen sich ein von ihrer Mutter selbst gestaltetes Buch mit dem Titel „Das Buch unserer Sommer“ sowie die traurige Nachricht, dass die Mutter in Ungarn verstorben ist. Beth hatte jahrelang keinen Kontakt mehr zur Mutter. Sie lässt das Buch zunächst unbeachtet liegen, aber schließlich siegt die Neugier und sie schlägt es auf. Darin finden sich Fotos und Erinnerungsstücke aller Sommer, die sie als Kind in Ungarn verbracht hat. Sie durchlebt in ihrer Erinnerung alle Sommer noch einmal, wodurch sie die Vergangenheit verarbeitet und schließlich auch vergeben kann. Zu Beginn schleppt sich die eigentliche Geschichte jedoch ziemlich hin. Die vielen Zeitsprünge zwischen heute und der Kindheit der Hauptfigur Beth machen anfangs Probleme, aber man gewöhnt sich an den Schreibstil. Richtig Fahrt nimmt das Buch erst im 8. Kapitel auf, aber dann ist die Geschichte so fesselnd, dass man nicht mehr aufhören kann. Es ergibt sich eine Wendung in der Handlung, die nicht vorhersehbar war. Anders als der Titel vermuten lässt, handelt es sich nicht um eine fröhliche Sommergeschichte, sondern um die Verarbeitung eines Traumas, das Beth im Alter von 16 Jahren erfahren musste. Es ist eine Geschichte um Liebe, Vertrauen, Enttäuschung und Verzeihung, die sich zu lesen lohnt.

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Sommer der Kindheit
von Simi159 am 24.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Was machst du, wenn Dich Deine Vergangenheit einholt? Aber erst mal aus Anfang: Beth bekommt ein Paket. Darin ist ein Album mit Notizen und vielen Fotos. Beth hat es nie zuvor gesehen. „Das Buch unserer Sommer“, so der Titel des Albums, hat ihre Mutter Marika als Erinnerung an all die Sommerferien, die... Inhalt: Was machst du, wenn Dich Deine Vergangenheit einholt? Aber erst mal aus Anfang: Beth bekommt ein Paket. Darin ist ein Album mit Notizen und vielen Fotos. Beth hat es nie zuvor gesehen. „Das Buch unserer Sommer“, so der Titel des Albums, hat ihre Mutter Marika als Erinnerung an all die Sommerferien, die Beth bei ihr in Ungarn verbracht hat, gemacht. Beth möchte sich erst nicht mit dem Album und seinem Inhalt befassen. Doch all ihre Erinnerungen, an die unbeschwerten Sommer in der Villa Serena, ihre erste große Liebe Tamás und die vielen Kleinigkeiten sind noch da…Auch wenn Beth sich seit einem Schicksalshaften Tag, als sie 16 war, nicht mehr erinnern möchte…. Fazit: Mit „Mein Sommer am See“ hat Emylia Hall für mich nicht nur ein tolles Sommerbuch geschrieben. Es ist zudem die Geschichte einer Familie und zeigt, was nicht ausgesprochene Dinge anrichten können. Sehr gut gefallen hat mir die Sprache, man kann die Sommer die Beth in Ungarn erlebt richtig spüren/riechen/fühlen. Man taucht als Leser mit ihr zusammen in die Erinnerung an die Sommer ihrer Kindheit ein. Und wird beim Lesen mit ihr, mit jedem Kapitel etwas erwachsener. Eine nette Geschichte mit Tiefgang. Sie regt an sich mit seiner eigenen Vergangenheit auseinander zu setzen. Zudem ist es eine wunderbare Geschichte über Liebe, Familie und eine ganz besondere Mutter Tochter Beziehung. Ich hatte sehr viel Spass bei der Lektüre dieses Buches dafür gibt es von mir 4 Sterne.

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Gelungene Sommerlektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 23.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Mein Sommer am See erzählt von Erinnerungen an verlebte Sommertage in Ungarn. Als die Protagonistin Beth ein Fotoalbum erhält, beginnt sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und beginnt eine Reise zurück, bei der sie den Leser mitnimmt. Sie erzählt von den jährlichen glücklichen Sommerreisen nach Ungarn, bis zum letzten... Mein Sommer am See erzählt von Erinnerungen an verlebte Sommertage in Ungarn. Als die Protagonistin Beth ein Fotoalbum erhält, beginnt sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und beginnt eine Reise zurück, bei der sie den Leser mitnimmt. Sie erzählt von den jährlichen glücklichen Sommerreisen nach Ungarn, bis zum letzten Sommer, der alles veränderte… Besonders hervorzuheben, sind ihre intensiven Gedankengänge. Die Handlungen werden außerdem sehr bildhaft beschrieben und schaffen eine schöne sommerliche Atmosphäre. Es werden sehr wichtige Themen im Buch angesprochen, die sehr nachdenklich stimmen. Das Ende ist zufriedenstellend, auch wenn ich mir das Thema „Vergebung“ noch etwas intensiver verarbeitet gewünscht hätte. Insgesamt jedoch eine sehr lesenswerte Lektüre!

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kein typisches Sommerbuch
von Ketty aus B. am 23.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Beth ist gerade mal 9 Jahre alt, als ihre Mutter beschließt von dem gemeinsamen Familienurlaub in Ungarn nicht mehr mit zurück nach England zu kommen. Eine Welt bricht für Beth und ihren Vater David zusammen. Die Ungarin Marika vermisste ihre Heimat so sehr, dass sie ihre kleine Familie alleine... Beth ist gerade mal 9 Jahre alt, als ihre Mutter beschließt von dem gemeinsamen Familienurlaub in Ungarn nicht mehr mit zurück nach England zu kommen. Eine Welt bricht für Beth und ihren Vater David zusammen. Die Ungarin Marika vermisste ihre Heimat so sehr, dass sie ihre kleine Familie alleine wieder nach Hause schickt. Von nun an müssen Vater und Tochter ihren Alltag alleine meistern und zudem noch jeder für sich den Verlust verarbeiten. Eine äußerst schwierige Situation, gerade für ein so junges Mädchen. Da Marika sich weiterhin um Kontakt zu Beth bemüht, kann diese nun jedes Jahr für ein bis zwei Wochen nach Ungarn reisen und dort Zeit mit ihrer Mutter und deren neuen Lebensgefährten Zoltàn verbringen. Gleich bei ihrem ersten Besuch lernt sie auch den Nachbarsjungen Tamàs kennen. Das Buch beginnt damit, dass Beth ein Fotoalbum erhält, in dem Fotos der Sommer die sie in Ungarn verbracht hat, eingeklebt sind. Beim Durchblättern erinnert sie sich an jeden einzelnen Sommer zurück und durchlebt die Zeit noch einmal. Dabei kann man miterleben wie Beth sich von Jahr zu Jahr verändert. Wie sie heranwächst und reift. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und auch wenn man am Anfang völlig perplex und verständnislos reagiert sieht man die Personen am Ende doch in einem anderen Licht. Von Anfang an weiß der Leser, dass etwas Schreckliches passiert ist, was es jedoch genau ist, erfährt man erst, wenn man sich durch die einzelnen Sommer vorgearbeitet hat. Die Autorin hat einen wunderschönen Schreibstil. Sie schreibt von und mit großen Gefühlen über Liebe, Freundschaft, aber auch über Trauer und tiefe Verletzungen. Dabei benutzt sie eine bildhafte Sprache und schreibt einzelne Szenen sehr detailreich. Leider führte das dazu, dass sich manche Leseabschnitte sehr in die Länge zogen. Ich würde „Mein Sommer am See“ nicht als typisches Sommerbuch abstempeln. Es ist definitiv keine leichte Kost und vermittelt auch keine unbeschwerten Lesestunden, im Gegenteil, es regt zum Nachdenken an.

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Geliebte Sommer in Ungarn
von thora01 am 21.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Beth erhält von ihrem Vater ein Paket aus Ungarn. Darin befindet sich das Album „Unsere Sommer“ und die Nachricht das Marika verstorben ist. Diese Nachricht wirft Beth aus der Bahn. Sie geht mit dem Buch in den Park und schaut sich die Bilder an. Dadurch kommen in ihr wieder... Beth erhält von ihrem Vater ein Paket aus Ungarn. Darin befindet sich das Album „Unsere Sommer“ und die Nachricht das Marika verstorben ist. Diese Nachricht wirft Beth aus der Bahn. Sie geht mit dem Buch in den Park und schaut sich die Bilder an. Dadurch kommen in ihr wieder die Erinnerungen an ihre Sommer mit Marika in Ungarn wieder hoch. Für mich war es ein tolles Sommerbuch. Es ist nicht unbedingt eine leichte Lektüre. Die Abschnitte waren zwar teilweise etwas lang aber dafür beschrieben sie auch den Ort wo die Handlung spielt sehr gut. Ich konnte mich richtig in den Handlungsort hineindenken. Mir hat das Ende auch wenn es sehr überraschend war sehr gut gefallen. Ich kann jedem, der ein anspruchsvolleres Sommerbuch sucht dieses empfehlen. Für mich war es ein tolles Sommerbuch. die Abschnitte waren zwar teilweise etwas lang aber dafür beschrieben sie auch den Ort wo die Handlung spielt sehr gut. Ich konnte mich richtig in den Handlungsort hineindenken. Mir hat das Ende auch wenn es sehr überraschend war sehr gut gefallen.

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Ein fast perfektes Buch für den Sommer
von AddictedToBooks am 21.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Klappentext: Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. »Das Buch unserer Sommer«, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene Sommerferien festgehalten hat, die Beth in ihrer Jugend bei ihr in Ungarn verbrachte. Eine... Klappentext: Eines Tages bekommt Beth ein Paket. Darin ein Album mit Fotos, Notizen und anderen Erinnerungsstücken, die Beth noch nie zuvor gesehen hat. »Das Buch unserer Sommer«, in dem ihre Mutter Marika die Erinnerung an jene Sommerferien festgehalten hat, die Beth in ihrer Jugend bei ihr in Ungarn verbrachte. Eine Zeit, in der Beth hin und her gerissen war zwischen ihrem zurückhaltenden Vater, mit dem sie im englischen Devon lebte, und der temperamentvollen Mutter, die die Sehnsucht nach der Heimat von ihrer Familie fortgetrieben hatte. Eine Zeit, in der Beth sich nichts sehnlicher wünschte, als endlich ihren Platz im Leben zu finden. Eine Zeit, die mit einer schockierenden Enthüllung endete, als Beth gerade 16 war. Seit damals hat Beth jeden Gedanken an diese Zeit weit von sich geschoben. Doch das Album bringt all ihre Erinnerungen wieder zurück – an die erste Liebe, an flirrend heiße Sommertage und kühle Waldseen. Und an den Tag, an dem alles zerbrach … "Mein Sommer am See" von Emylia Hall hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Idee zum Buch finde ich ideal und auch die Umsetzung ist meiner Meinung nach gut geglückt. Das einzige Problem, für das es bei mir Punktabzug gab, war, dass einige Stellen einfach viel zu langatmig sind und somit das Lesevergnügen ein bisschen einschränken. Wären diese Stellen etwas kürzer, hätte das Buch die volle Punktzahl. Die Geschichte ist wunderschön und auch ganz nachvollziehbar. Auch die Protagonisten finde ich richtig gut beschrieben und herausgearbeitet, ich konnte sie mir alle bildlich vorstellen und fand sie allesamt interessant und jeden für sich besonders. Der Schreibstil war toll, sehr flüssig zu lesen und doch etwas Besonderes, da er mich richtig in seinen Bann gezogen hat. An einigen Stellen hat mich die Geschichte durch den Schreibstil ein bisschen an ein Gedicht erinnert. Das finde ich super, denn ein Buch mit ähnlichem Schreibstil habe ich (wenn ich mich richtig erinnere) noch nie gelesen. Alles in allem hat mir "Mein Sommer am See" also sehr gut gefallen. Wären die langatmigen Stellen etwas kürzer gewesen, hätte das Buch durch die anderen allesamt positiven Aspekte die volle Punktzahl erreicht. So muss ich jetzt leider einen Stern abziehen, was aber immer noch ein gutes Ergebnis ist. "Mein Sommer am See" erhält von mir verdiente 4 von 5 möglichen Sternen.

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Mein Sommer am See?
von Schnien87 am 19.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

An sich eine tolle Geschichte, mit einem Ende, mit dem wohl keiner gerechnet hat. Teilweise leider zu langatmig mit platzfüllenden Szenen, die keine Bedeutung für den Verlauf der Geschichte haben. Mit der Wahl des Titels bin ich nicht zufrieden. Es lässt auf eine andere Geschichte hoffen, als sie letztendlich ist.... An sich eine tolle Geschichte, mit einem Ende, mit dem wohl keiner gerechnet hat. Teilweise leider zu langatmig mit platzfüllenden Szenen, die keine Bedeutung für den Verlauf der Geschichte haben. Mit der Wahl des Titels bin ich nicht zufrieden. Es lässt auf eine andere Geschichte hoffen, als sie letztendlich ist. Ich finde der See spielt nur eine untergeordnete Rolle. Der Titel des Fotoalbums der Geschichte "Das Buch unserer Sommer" wäre für mich passender gewesen. Trotzdem hat es die Autorin geschafft, mich an einigen Stellen zu Tränen zu rühren. Und auch die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut. Dafür gibt es dann doch vier Sterne.

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Mein Sommer am See – keine unbeschwerte Strandlektüre
von Daniela Hambach am 22.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Im Laufe des Buches erfährt der Leser alles über die Sommererlebnisse der Protagonistin Beth über mehrere Jahre ihrer Kindheit und Jugend hinweg. Sie verbrachte die Sommer in dieser Zeit in Ungarn und lässt diese Zeit nun Revue passieren aufgrund eines ihr zugesandten Erinnerungsbuches. Eines Tages enden ihre Aufenthalte in... Im Laufe des Buches erfährt der Leser alles über die Sommererlebnisse der Protagonistin Beth über mehrere Jahre ihrer Kindheit und Jugend hinweg. Sie verbrachte die Sommer in dieser Zeit in Ungarn und lässt diese Zeit nun Revue passieren aufgrund eines ihr zugesandten Erinnerungsbuches. Eines Tages enden ihre Aufenthalte in Ungarn abrupt aufgrund eines schrecklichen Ereignisses. In ruhiger Art und Weise und mit vielen Metaphern ausgeschmückt erzählt die Autorin von den Erlebnissen und Gefühlen von Beth, die hin- und hergerissen ist zwischen zwei Welten: England, mit ihrem liebevollen aber unbeholfenen, traurig distanzierten Vater und die Sommer in Ungarn, voller Farben und Lebenslust und den ersten zärtlichen Gefühlen für einen Jungen, den gleichaltrigen Tamás. Über den Sommererlebnissen, so farbenfroh und fröhlich auch erzählt, liegt ein Schatten, der mit jedem weiteren Sommer bedrohlicher erscheint. Die Charaktere sind gut beschrieben und auch in die Gefühlswelt von Beth lässt die Autorin tief blicken. Mit der Auflösung der Geschichte ist der Autorin außerdem eine echte Überraschung geglückt. Das Ende lässt den Leser einigermaßen versöhnt zurück. Was mir persönlich nicht gefallen hat, waren Szenen, die einfach so im Raum stehen, ohne für den Fortgang der Geschichte von Bedeutung zu sein und ohne „aufgelöst“ zu werden. Das lässt mich irgendwie unzufrieden zurück. Auch waren einige (Re-)Aktionen der Protagonisten für mich absolut nicht nachvollziehbar. Gegen Ende des Buches gibt es außerdem Abschnitte, die mich beim Lesen gelangweilt haben. Fazit: Die Geschichte ist eher still und traurig und stellenweise nicht nachvollziehbar. Wer eine fröhliche Strandlektüre erwartet, wird enttäuscht.

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Sommer zwischen den Ländern
von einer Kundin/einem Kunden aus Bassum am 21.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Beth von ihrem Vater ein Paket aus Ungarn. Sie ist emotional sehr angegriffen, sauer und sogar enttäuscht über ihren Vater, dass er wegen solch eines Pakets zu ihr fährt, obwohl er doch genau weiß, dass sie nichts mehr mit diesem Land zu tun haben will. Es kommt zum Streit... Beth von ihrem Vater ein Paket aus Ungarn. Sie ist emotional sehr angegriffen, sauer und sogar enttäuscht über ihren Vater, dass er wegen solch eines Pakets zu ihr fährt, obwohl er doch genau weiß, dass sie nichts mehr mit diesem Land zu tun haben will. Es kommt zum Streit und Beths Vater reist wieder ab. Zurück bleibt Beth und das Paket! Der Inhalt: Ein Fotoalbum und andere Erinnerungen an eine längst verstrichene Zeit und ein Brief! Beth wird in dem Brief mitgeteilt, dass ihre Mutter verstorben ist! Der Anfang des Buches hat mit gut gefallen. Vieles ist aber in der Vergangenheitsform geschrieben. Die Handlung nahm nach und nach ab bzw. passierte für meine Verhältnisse zu wenig und viele Dinge wurden einfach viel zu genau beschrieben, sodass sich das Buch nach meinem Empfinden sehr zog.

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Kurzweilig, aber nicht fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 18.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Mein Sommer am See" von Autorin Emylia Hall ist nicht ganz die Sommerlektüre, die ich zunächst erwartet hatte. Dieser Roman hat nichts leichtes an sich. In den Beschreibungen der ungarischen Sommer ist immer auch die Schwere durch die Erinnerungen der Hauptfigur Beth zu spüren. Man weiß von Anfang an,... "Mein Sommer am See" von Autorin Emylia Hall ist nicht ganz die Sommerlektüre, die ich zunächst erwartet hatte. Dieser Roman hat nichts leichtes an sich. In den Beschreibungen der ungarischen Sommer ist immer auch die Schwere durch die Erinnerungen der Hauptfigur Beth zu spüren. Man weiß von Anfang an, dass es ein Geheimnis gibt, das zum großen Bruch geführt hat als Beth 16 Jahre alt war. Der Weg dorthin ist gepflastert mit den Erinnerungen an die Sommer in Ungarn, die jedoch zum größten Teil ohne große Ereignisse verlaufen. Die größten Probleme hat mir dabei der Schreibstil der Autorin bereitet, da hier nicht chronologisch erzählt wird oder in einzelnen Kapiteln, sondern die Erinnerungen in den Fließtext eingebettet sind. Ich persönlich mag Geschichten die auf mehreren Zeitebenen erzählt sind sehr gerne. Ich hätte es jedoch bevorzugt, wenn hier durch eigene Kapitel und Überschriften einen klare Trennung zwischen Gegenwart und Vergangenheit erfolgt wäre. So wie es hier gelöst ist, hat es meinen Lesefluss ein wenig gebremst und auch die unterschiedlichen Zeitformen fand ich nicht ganz so glücklich gewählt. Die Figuren wirken leider bis auf die Hauptfigur Beth alias Erzsi recht unnahbar und man erfährt wenig über ihre Gefühle und Beweggründe. Es ist mir daher nicht gelungen mit den Protagonisten mitzufiebern und erst im Nachhinein konnte ich mir so manches erklären. Die Auflösung empfand ich zwar als überraschend, jedoch emotional nicht ganz nachvollziehbar. Insgesamt gesehen habe ich "Mein Sommer am See" daher als interessante Unterhaltung empfunden, aber eher kurzweilig als beeindruckend. Empfehlen kann ich dieses Buch daher nur als leichte Lektüre für zwischendurch, wobei es sich hier aber meiner Meinung nach nicht unbedingt um einen Roman handelt, der ein Urlaubsgefühl auslöst.

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Flirrende ungarische Sommertage
von liarabe am 16.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Vergangenheit holt Beth plötzlich mit einem geheimnisvollen Päckchen ein, das sie aus Ungarn erhält. Zutage kommt ein Album mit all den Erinnerungen von ihren Sommertagen aus Ungarn. Die Erinnerungen, die sie in den letzten Jahren verschlossen hatte, kommen mit jeder Seite des Albums wieder zu Tage - die... Die Vergangenheit holt Beth plötzlich mit einem geheimnisvollen Päckchen ein, das sie aus Ungarn erhält. Zutage kommt ein Album mit all den Erinnerungen von ihren Sommertagen aus Ungarn. Die Erinnerungen, die sie in den letzten Jahren verschlossen hatte, kommen mit jeder Seite des Albums wieder zu Tage - die fröhlichen Tage am See, ihre Streifzüge, ihre erste große Liebe, aber auch der Tag, an dem alles in die Brüche ging. Leider konnte ich kaum eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. Jeder scheint sein Leben zu Leben und nur an sich zu denken. Auch die Reaktion von Beth auf das Geheimnis kann ich nicht nachvollziehen. Die Erzählform der Autorin ist wiederum sehr schön, da viele Metaphern eingebaut werden und das Erzählte sehr gut veranschaulichen. Allerdings ziehen sich viele Stellen wie ein Kaugummi hin, an diesen Stellen fällt es schwer weiter zu lesen. Erschwerend sind die vielen Sprünge in der Zeit innerhalb der Kapitel. Besonders zum Schluss finde ich den Abschnitt „Wie wäre es gewesen, wenn es anders gewesen wäre“ völlig überflüssig, das sich jedoch über mehrere Seiten zieht. Die Autorin beschreibt auch sehr schöne Momente, die einen zum Schmunzel bringen – von denen hätte ich gerne mehr gelesen. Die Aussage des Buches ist wohl die Kommunikation zwischen den Menschen, ohne die es nicht geht. Auch Trauriges kann und sollte man miteinander teilen. Mein Fazit: Ein ruhiges Buch mit traurigen und fröhlichen Momenten. Bringt einen zum Nachdenken.

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Was bleibt, sind Erinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 12.06.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jean Paul wird oft mit den Worten zitiert "Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann". An diesen Spruch musste ich bei der Lektüre des Buches wieder denken. Beth hat ein etwas angespanntes Verhältnis zu ihrem Vater. Als er unerwartet seinen Besuch anmeldet, hofft Beth... Jean Paul wird oft mit den Worten zitiert "Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann". An diesen Spruch musste ich bei der Lektüre des Buches wieder denken. Beth hat ein etwas angespanntes Verhältnis zu ihrem Vater. Als er unerwartet seinen Besuch anmeldet, hofft Beth auf eine schöne gemeinsame Zeit. Sie ist enttäuscht zu erfahren, dass er gekommen ist, um ihr ein Päckchen persönlich zu überreichen. Ein Päckchen, das eine weite Reise hinter sich hat, denn es kommt aus Ungarn. Von dort, wo ihre Mutter Marika zurückgegangen ist, um ihr Glück zu finden, als Beth erst 9 Jahre alt war. Beth wird wider eigenem Willen an eine Vergangenheit erinnert, die sie seit langem erfolgreich verdrängt hat; der Kontakt zu ihrer Mutter liegt seit langem auf Eis. Nun hält sie einen Brief ihres Lebensgefährten Zoltán in den Händen, der sie darüber informiert, dass ihre Mutter verstorben ist. Beigefügt ist das "Album unserer Sommer" von Mutter Marika für ihre Tochter Erzsi (so nannte sie Beth). Dieses Album enthält Bilder ihrer gemeinsam verbrachten Sommer. Gemeinsam mit Beth blättert der Leser dieses Album Seite für Seite, von Sommer zu Sommer durch. So entsteht Schritt für Schritt das Bild eines längst verloren geglaubten Paradieses vor den Augen Beths und dem Leser, das Zeugnis ablegt von einer tiefen Mutter-Kind Liebe ebenso wie Beths Entdeckung der ersten großen Liebe. Doch dann passiert etwas, das den Bruch zwischen Beth und ihrer Mutter Marika herbei führte... "Mein Sommer am See" ist eine sehr emotionale Mutter-Kind Geschichte, die von Trennung und Schmerz, erster Liebe, Geheimniskrämerei und Vergebung handelt. Die Protagonisten wurden sehr lebendig gezeichnet, besonders Erzsi ist mir ans Herz gewachsen. Als Scheidungskind habe ich ihren Schmerz, ihre Zerissenheit und ihre Sehnsüchte mitgefühlt. Die Berichte über die vielen in Ungarn verbrachten Sommer fand ich zum Teil etwas langatmig, die Lüftung des Geheimnisses und den Schluss hingegen etwas plötzlich. Dennoch hat mir das Buch ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert. Es ist eine unterhaltsame Sommerlektüre- nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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