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Meine erste Lüge

Roman

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Luca ist kaum zehn Jahre alt, aber was von Waisenhäusern zu halten ist, weiss er genau – die kennt er aus dem Fernsehen und da will er auf keinen Fall hin. Deshalb beschliesst er, niemandem zu sagen, dass im Schlafzimmer seine Mutter tot im Bett liegt. Er wird schon zurechtkommen. Schliesslich ist er es gewohnt, sich um das meiste selbst zu kümmern, denn Mama war gelegntlich ein bisschen komisch, und einen Vater hat er nicht. So gut es geht versucht er, regelmässig zu essen und einigermassen sauber und ordentlich in der Schule zu erscheinen. Eine Zeitlang läuft alles glatt, doch dann gibt es doch ein Problem ... "Man liest „Meine erste Lüge“ in einem Rutsch, mit angehaltenem Atem und immer wieder überläuft es einen kalt, wie den kleinen Helden dieses Romans, der versucht, der leeren Wohnung mit weit geöffneten Fenstern Leben einzuhauchen.“ La repubblica
Rezension
»Eine traurige Geschichte voller Wucht. Und doch so leise und liebevoll.«, Märkische Allgemeine, 12.06.2014
Portrait
Marina Mander wurde in Triest geboren und lebt und arbeitet als Kommunikations-Coach in Mailand. Sie schreibt Prosa, seit sie denken kann, und veröffentlichte mehrere Erzählungen und Theaterstücke. „Meine erste Lüge“ ist ihr erster Roman. Die Übersetzungsrechte wurden bislang in 10 Länder verkauft, das Buch wird demnächst verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 192, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783492961639
Verlag Piper ebooks
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Meine erste Lüge
von Ulrike Seine aus Rheine am 11.06.2013

Luca ist neun Jahre alt und lebt allein mit seiner Mutter. Von seinem Vater weiß er nichts, aber er hätte gern einen, einen Vater, der auch die Mama zum Lachen bringt. Luca ist ein guter, gewissenhafter Schüler, hat Freunde und eigentlich versucht er immer alles richtig zu machen. Der Mama geht... Luca ist neun Jahre alt und lebt allein mit seiner Mutter. Von seinem Vater weiß er nichts, aber er hätte gern einen, einen Vater, der auch die Mama zum Lachen bringt. Luca ist ein guter, gewissenhafter Schüler, hat Freunde und eigentlich versucht er immer alles richtig zu machen. Der Mama geht es nicht immer gut. Auch sie versucht immer alles richtig zu machen seit Luca auf der Welt ist, aber es gelingt ihr nicht immer. Und sie sucht einen neuen Papa für Luca, aber auch das gelingt ihr nicht. Eines Morgens wird Mama nicht wach und Luca beschließt sie schlafen zu lassen und allein zur Schule zu gehen. Abends wird Mama wohl wieder wach sein. Mama wird nicht wach, nicht heute, nicht morgen, nicht die folgenden Tage und überhaupt nicht. Aber Luca funktioniert. Er geht zur Schule, er macht seine Hausaufgaben, er kauft ein und kümmert sich um seinen kleinen Kater. Dann ist da dieser komische Geruch und der kommt aus Mama`s Zimmer. Besser lüften als ins Waisenhaus, denn das ist wirklich schlimm. Die ganze Zeit tat mit Luca unendlich leid, sein Versuch den Tod der Mama zu ignorieren, es allein zu schaffen. Wenn Sie wissen möchten wie viel Kraft in einem Kind steckt, wieviel Moral, Angst und Kraft, dann werden Sie dieses Buch lieben.

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Kleine Helden
von einer Kundin/einem Kunden am 30.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein ungewöhnlicher Plot, eine unkonventionelle Erzählweise, ein unglaublich liebenswerter Protagonist den man einfach beschützen will und eine bewegende Geschichte, die gegen Ende eine überraschende Wendung nimmt. Eine Erzählung, die man mit Sallingers Fänger im Roggen oder Jersilds Insel der Kinder vergleichen kann. Fazit: Lesenswert.

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Atemberaubend !
von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Lucas Mama wird nicht mehr wach. Er ist allein. Aber allein sein ist nicht das schlimmste im Leben. Das Waisenhaus ist das schlimmste im Leben. Deswegen beschließt Luca einfach still zuhalten, niemand soll erfahren was in seinem Zuhause passiert ist. Eine kleine bewegende Geschichte die nachdenklich macht und unglaublich... Lucas Mama wird nicht mehr wach. Er ist allein. Aber allein sein ist nicht das schlimmste im Leben. Das Waisenhaus ist das schlimmste im Leben. Deswegen beschließt Luca einfach still zuhalten, niemand soll erfahren was in seinem Zuhause passiert ist. Eine kleine bewegende Geschichte die nachdenklich macht und unglaublich berührt. Es ist aus der Sicht eines Erwachsenen schockierend was hier passiert und dennoch durchaus verständlich wenn man sich auf Lucas Sichtebene begibt. Ein tapferer kleiner Kerl dem man wider besseren Wissens wünscht das sein Geheimnis gewahrt bleibt.

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sehr bewegend
von Manu2106 aus Hamburg am 28.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Luca ist der knapp zehn jährige Sohn einer alleinerziehenden Mutter, einen Vater scheint es nicht zu geben und die sozialen Kontakte halten sich ziemlich in Grenzen, bis auf eine Freundin von der Mutter und den ein oder anderen Männerbesuch haben sie niemanden. Nachdem seine Mutter ihren Job verliert, verfällt sie... Luca ist der knapp zehn jährige Sohn einer alleinerziehenden Mutter, einen Vater scheint es nicht zu geben und die sozialen Kontakte halten sich ziemlich in Grenzen, bis auf eine Freundin von der Mutter und den ein oder anderen Männerbesuch haben sie niemanden. Nachdem seine Mutter ihren Job verliert, verfällt sie in Depressionen, liegt fast nur noch im Bett. Eines Morgens wacht Luca auf,es ist ein Schultag, er geht ins Schlafzimmer seiner Mutter, aber sie regt sich nicht. Luca hat ein ganz komisches Gefühl, macht sich aber trotzdem fertig, und geht zur Schule, als wieder zurück ist, hat sich an der Situation zuhause nichts geändert. Langsam realisiert er, das seine Mutter tot ist. Luca beschliesst es niemandem zu erzählen, denn er hat Angst als Waise im Heim zu landen, also will der den Schein wahren das eben alles so ist wie es war, indem er sich nach aussen hin nichts anmerken lässt, er wäscht sich, zieht sich saubere Sachen an, besucht regelmässig weiter die Schule, geht sogar einkaufen solange das Geld reicht und kümmert sich rührend um seinen Kater. Mehr möchte ich nun nicht zum Inhalt erzählen, denn es soll ja noch gelesen werden. Erzählt wird dieser Roman von Luca selbst, in seiner kindlichen, aber doch irgendwie schon fast erwachsenen Sprache. Wir erfahren einiges aus der Vergangenheit, denn es gibt viele Rückblenden von Situationen an die sich Luca erinnert. Das Buch fesselt, man möchte es garnicht aus der Hand legen, weil man wissen möchte wie es weitergeht, was Luca als nächstes macht. Ich wär am liebsten hin, und hätte Luca und seinen Kater da raus geholt. Die Autorin hat hier einen sehr bewegenden Roman geschrieben, der auf jedenfall sehr zum nachdenken anregt.

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Traurig
von MissRichardParker am 14.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mitfühlend erzählt die Autorin die Geschichte eines Jungen der seine Mutter verliert und alles tut um Normalität zu bewahren, damit er nicht ins Heim muss. Die Gedanken die er sich die ganze Zeit macht berühren einem zutiefst und man kann sich richtig in seine Situation einfühlen. Eigentlich ein sehr trauriges... Mitfühlend erzählt die Autorin die Geschichte eines Jungen der seine Mutter verliert und alles tut um Normalität zu bewahren, damit er nicht ins Heim muss. Die Gedanken die er sich die ganze Zeit macht berühren einem zutiefst und man kann sich richtig in seine Situation einfühlen. Eigentlich ein sehr trauriges Buch mit traurigem Hintergrund. Ich habe etwas mehr erwartet, aber ich muss gestehen, dass ich diese Art von Büchern selten lese und es mir vielleicht deshalb einfach grundsätzlich nicht so zugesagt hat.

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