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Meine scheißkranke Familie

Eine verdammt wahre Geschichte

(3)
»Dave Eggers trifft David Sedaris«, behauptet Publishers Weekly über dieses Buch. Die Wahrheit ist eine andere: Mit seiner Geschichte trifft Dan Marshall den Rest der Welt. Denn dieses Buch geht jeden an, der Eltern hat.
Der Inhalt: die nackte Wahrheit über Kinder, Eltern, das Leben und den Tod.
Dan ist 24 und endlich raus aus dem Elternhaus. Neue Stadt, neuer Job, neue Freundin. Das Leben ist schön. Dann kommt der Anruf, der alles verändert. Dan erfährt: Sein Vater, der Fitnessguru und Müslifanatiker, hat die Nervenkrankheit ALS. Seine Mutter, die inoffi zielle Weltmeisterin im Fluchen ist und seit Jahren erfolgreich ihre Krebserkrankung bekämpft, muss erneut eine aggressive Chemotherapie beginnen. Beide Eltern werden sterben. Viel zu früh, gleichzeitig und mit Ansage. Dan schmeisst alles hin und zieht wieder zu Hause ein. Zusammen mit seiner notorisch beleidigten älteren Schwester Tiffany und seinem jüngeren Bruder Greg, der ein Ausnahmetalent ist, wenn es darum geht, im Weg zu stehen, bezieht er im Keller Quartier. Zu ihnen gesellt sich Adoptiv-Schwester Jessica, die sich schwer pubertierend in eine Affäre mit ihrem viel älteren Lacrosse-Trainer gestürzt hat, und Nesthäkchen Chelsea, die nur eines im Kopf hat: tanzen. Gemeinsam gründen die fünf ungleichen Geschwister einen Bund, dessen Geheimwaffe in einem unverwüstlichen Humor besteht. Und unversehens fi ndet sich die Familie in einer mitreissenden Feier des Lebens wieder, das in diesem Buch auf radikale Weise neu verhandelt wird: schrecklich komisch und zum Heulen schön.
Portrait
Eva Kemper studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen und wohnt und arbeitet in Hattingen/Ruhr. Zu ihren Übersetzungen aus dem Englischen gehören u. a. Werke von Peter Carey, Sara Gruen und Junot Díaz.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 22.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85535-516-7
Verlag Atrium Verlag
Maße (L/B/H) 221/144/45 mm
Gewicht 681
Originaltitel Home Is Burning
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Hart, direkt und schonungslos sowie bezaubernd ehrlich!
von Tina Bauer aus Essingen am 12.03.2016

Wenn beide Elternteile schwer erkranken und mit dem Tod ringen, kann das eine Familie schon ganz schon hart angehen. Dan Mashall erzählt seine Geschichte über einen liebevollen Dad, der an ALS erkrankt und seine schon lange krebskranke Mutter. Als das ALS soweit fortgeschritten ist, dass Dans Vater nicht mehr... Wenn beide Elternteile schwer erkranken und mit dem Tod ringen, kann das eine Familie schon ganz schon hart angehen. Dan Mashall erzählt seine Geschichte über einen liebevollen Dad, der an ALS erkrankt und seine schon lange krebskranke Mutter. Als das ALS soweit fortgeschritten ist, dass Dans Vater nicht mehr alleine klarkommt, zieht Dan wieder zuhause ein und hilft mit den übrigen Geschwistern mehr oder weniger den Alltag seines Dads und das seiner Mum zu erleichtern. Doch ALS ist eine schlimme Krankheit und endet immer mit dem Tod und sie zieht innerhalb eines Jahres so schnell voran, das Dan selbst kein eigenes Leben mehr hat. Nach einer fiesen Trennung, mehreren Familienkrisen und unglaublicher Aufopferung für den sterbenden Vater fällt es Dan immer schwerer, er selbst zu sein, bis die letzten Tage seines Vaters auf eigenen Wunsch gezählt sind. Ein beeindruckender Roman über das Erwachsenwerden, dem Überleben, dem Sterben und was das Leben aus einem Menschen machen kann. Hart, direkt und schonungslos sowie bezaubernd ehrlich!

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Drastisch, schonungslos, offen, brutal ehrlich
von hasirasi2 aus Dresden am 10.03.2016

Dans Lebe ist eigentlich perfekt: er hat einen guten Job, eine feste Freundin und eine tolle Familie. Doch hinter der Fassade sieht es nicht mehr ganz gut aus: seine Mutter hat seit 15 Jahren Krebs im Endstadium, seine Schwester Chelsea Asperger, sein Bruder Greg ist schwul und mit seiner... Dans Lebe ist eigentlich perfekt: er hat einen guten Job, eine feste Freundin und eine tolle Familie. Doch hinter der Fassade sieht es nicht mehr ganz gut aus: seine Mutter hat seit 15 Jahren Krebs im Endstadium, seine Schwester Chelsea Asperger, sein Bruder Greg ist schwul und mit seiner indianischen Adoptivschwester Jessica zofft er sich nur. Da bekommt sein Vater Bob, der Fels in der Brandung in diesem ganzen Chaos, die Diagnose ALS. Er, der immer gesund gelebt hat und regelmäßig Marathon läuft, wird wahrscheinlich bald pflegebedürftig sein. Aber erstmal verdrängt die Familie das Problem, noch ist Bob kaum beeinträchtigt. Doch die Krankheit entwickelt sich rasend schnell, schon nach wenigen Monaten kann Bob sich nicht mehr allein waschen, weil seine Arme zuerst ausfallen und Dans Mutter legt fest, dass sich die Kinder gefälligst um Bobs Pflege kümmern sollen – fremdes Personal kommt ihr nicht ins Haus. Im Nachhinein finde ich, dass es schon ganz schön kaltschnäuzig von der Mutter war, ihre Kinder dazu zu verdonnern, vor allem, weil ja nur Dan das bis zu Ende so richtig durchgehalten hat. Der Zusammenhalt in der Familie ist wirklich toll (und auch die Nachbarn helfen, wo sie können), aber sie gehen zu unbedarft an die Sache heran. Sie informieren sich nie vorab, sondern reagieren immer erst, wenn es eigentlich schon fast zu spät ist. Ich habe mich mehrfach gefragt, warum sie sich keine professionelle Hilfe oder Beratung holen. Genug Geld haben sie ja. Und je schlimmer es dem Vater geht, umso mehr gerät die Erkrankung der Mutter ins Hintertreffen. Sie kämpft nun schon so lange, da muss sie es auch dieses Mal allein schaffen. Es dreht sich alles nur noch um Bob. Irgendwann leben Familienmitglieder nicht mehr – sie existieren nur noch. Dan und Greg werden depressiv, saufen bis zur Besinnungslosigkeit. Die Mutter dopt sich mit Opiat-Pflastern, die jüngeren Schwestern schmeißen die Schule etc. Das Buch ist extrem tragisch und ungeschönt. Es ist drastisch, schonungslos, offen, brutal ehrlich. Es wird gesoffen, geflucht und sich immer wieder beschimpft. Aber es gibt auch komische Stellen, wie z.B. Dans Kopfstimme: das, was er bei dummen Kommentaren und Fragen denkt und das, was er dann wirklich (immer sehr höflich) sagt, ist oft Welten voneinander entfernt. Ich bewunderte ihn dafür, dass er sich noch soweit im Griff hatte. Und natürlich ist von vornherein klar, wie es für Bob endet. Trotzdem hat es mich aufgewühlt. Ich finde es gut, dass nichts bagatellisiert oder weggelassen wurde, auch wenn ich zugeben muss, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist oder eines, das man gleich nochmal lesen will. Dazu ist es zu krass. Für diese Ehrlichkeit und den offenen Umgang mit dem Thema Krankheit, Tod und Pflege innerhalb der Familie bekommt es von mir die volle Punktzahl!

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trotz harter Diagnose verliert er seinen Humor nicht
von drei Lockenköpfe am 08.03.2016

Vorwort: "wenn man sich mit jemanden anfreunden möchte, soll man ihm Komplimente machen, und weil ich möchte, dass du mein Freund wirst, fangen wir doch gleich mit ein paar Komplimenten an" Das Vorwort hat mir sehr gut gefallen. Normalerweise überfliege ich die viele Daten und Danksagungen in diesem Fall bin... Vorwort: "wenn man sich mit jemanden anfreunden möchte, soll man ihm Komplimente machen, und weil ich möchte, dass du mein Freund wirst, fangen wir doch gleich mit ein paar Komplimenten an" Das Vorwort hat mir sehr gut gefallen. Normalerweise überfliege ich die viele Daten und Danksagungen in diesem Fall bin ich froh das ich sie gelesen habe. Es offenbart einen kleinen Einblick in die Persönlichkeit des Autors. Sehr sympathisch erzählt er von seinem bisherigen Leben. Mit viel Witz versucht er seine Situation erträglich zu machen. " Im Grunde braucht man nicht mehr als Sinn für Humor, um durchs Leben zu kommen" Dan Marshall und seine 4 Geschwister haben schon viel leid ertragen. Seine Mutter erkrankte vor über 15 Jahren an Krebs. Seit dem ist der Kampf ums Überleben ein täglicher Begleiter. Bob hält die Familie zusammen und übernimmt die Rolle der Mutter und des Vaters. Für die Kinder ist er der Fels in der Brandung, bis das unmögliche geschieht. Er erkrankt an ALS. Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Die Lebenserwartung mit dieser Krankheit liebt bei zwei bis 5 Jahren. Viele Patienten entscheiden sich gegen die Behandlung mit einem Beatmungsgerät, da der Körper nur künstlich am Leben erhalten wird. Besonders schlimm finde ich die Tatsache das der Körper einem nicht mehr gehorcht. Der Kopf bleibt klar man bekommt alles mit, auch das sprechen ist kein Problem. Auch Robert Marshall bleibt bis zu seinem Tot Herr seiner Gedanken. "Meine scheisskranke Familie: Eine verdammt wahre Geschichte" von Dan Marshall spiegelt so viel Lebensfreude und Humor wieder, das es einem schwer fällt zu glauben das er über den Tot seines Vaters spricht. Mit viel Humor und Wortwitz erzählt dieses Buch über ein Leben und sterben eines Todkranken Menschen. Ich habe noch nie eine solche Geschichte gelesen. Viele Biografien und Schicksalsbücher sind mir schon in die Hände gefallen, aber "Meine scheisskranke Familie: eine verdammt wahre Geschichte " ist aussergewöhnlich. An manchen Stellen konnte ich nicht anders als laut zu lachen. Selbst die unausweichliche Situation versucht Dan Marschal erträglich zu machen. Er trifft immer den richtigen Ton. Aber auch einige Tränen sind geflossen. Dieses Buch hat für mich ein wunderschönes, aber sehr trauriges Happy End. Dan und seine Geschwister stellen ihr eigenes Leben in den Hintergrund um ihren geliebten Vater zu pflegen. Schonungslos lassen sie uns am langsamen sterben ihres Vaters teilhaben. Die Hoffnung bleibt ihnen bis zu Schluss. Eigentlich sollte man glauben das 5 mehr oder weniger Erwachsene Kinder den Haushalt, die pflege und ihr Leben organisiert bekommen. Das ist aber bei den Marshalls nicht so leicht. Immer wieder werden neue Hürden in den Weg gestellt. Es wird verdammt viel geflucht, darauf wird im Vorwort schon hingewiesen. Dennoch würde ich mir nie erlauben meine Mutter oder Geschwister mit "Arschloch" zu betiteln. Es ist eine schwere Situation die auch das Fluchen mehr als Rechtfertigt, für mich war es streckenweise zu viel. Es war schon beleidigend. Wenn es in der Familie Marshall üblich ist sich gegenseitig solch liebevollen Kosenamen zu geben ist es sicher in Ordnung, für mich war es unhöflich und respektlos. Für mich ist Dan Marshall ein Held des Alltags. Jeder von uns sollte mal in sein inneres Blicken und sich fragen ob er/sie diesen Weg auch gegangen währe. Ist es uns möglich unser Leben auf Eis zu legen um unsere Eltern zu pflegen? Auf Wikipedia erfahrt ihr mehr über ALS. Das Drehbuch zum Buch ist schon geschrieben,hier findet ihr noch einen Artikel zum Buch und Film.

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