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Menschensöhne

Island Krimi

(2)
Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein pensionierter Lehrer wird in der Innenstadt von Reykjavík brutal ermordet. Zur gleichen Zeit begeht einer seiner ehemaligen Schüler in der psychiatrischen Klinik Selbstmord. Dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, findet als Erster der jüngere Bruder des Selbstmörders heraus. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík schalten sich ein ...



Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 347, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.07.2011
Serie Kommissar Erlendur 1
Sprache Deutsch
EAN 9783838712611
Verlag Bastei Entertainment
Originaltitel Synir Duftsins
Verkaufsrang 2.698
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Super Buch
von Tabea Vogt am 13.09.2012

Ein sehr spannender Anfang für eine Super Krimireihe. Ist von der ersten bis zur letzten Seite super spannend geschrieben. Sehr zu empfehlen.

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1 0
Komplexer Kriminalfall aus Island
von LEXI am 04.10.2013

Der Kriminalfall um einen Mord an einem Grundschullehrer und der Selbstmord eines seiner ehemaligen Schüler zur gleichen Zeit lassen in Kommissar Erlendur Zweifel aufkommen. Er zweifelt, ob es sich tatsächlich bloß um lapidaren Zufall handeln könnte und seine Zweifel werden durch unvermutet auftauchende Zeugenaussagen und Beweise verstärkt. Es folgt... Der Kriminalfall um einen Mord an einem Grundschullehrer und der Selbstmord eines seiner ehemaligen Schüler zur gleichen Zeit lassen in Kommissar Erlendur Zweifel aufkommen. Er zweifelt, ob es sich tatsächlich bloß um lapidaren Zufall handeln könnte und seine Zweifel werden durch unvermutet auftauchende Zeugenaussagen und Beweise verstärkt. Es folgt eine akribische Untersuchung mit erstaunlichen Ergebnissen und führt zu einem Finale, das den Leser atemlos zurück lässt. Arnaldur Indridason gelingt es in diesem ersten Fall des Ermittlerduos Erlendur Sveinsson und Sigurdur Oli, einen vorerst wie Selbstmord aussehenden Fall aufzurollen und er bringt nicht nur einen hohen Spannungsbogen, sondern auch zahlreiche überaus interessante Aspekte in seinen Krimi ein. Indridason malt zugleich auch ein Bild der isländischen Gesellschaft, berichtet von den wirtschaftlichen und sozialen Problemen und wirft Themen auf, die mehr als brisant sind. Ich verzichte in dieser Rezension jedoch ganz bewusst darauf, näher auf sie einzugehen, um jegliche Art des Spoilers zu vermeiden. Es sei jedoch hingewiesen, dass sich sehr viel mehr hinter dem Tod des Lehrers Halldor verbirgt, als der Leser jemals vermuten mag. Der Autor glänzt mit einer eindrucksvollen, klaren Sprache und erzählt mit einer Liebe zum Detail die Geschichte einer Tragödie. Die Spannung bleibt bis zur letzten Seite hoch und das überraschende Finale birgt Hintergründe, die man sich bis dato nicht einmal auszumalen wagte. Indridasons Charaktere sind sehr glaubwürdig ausgearbeitet und gut gezeichnet. Seine Protagonisten wirken authentisch und sympathisch, verführen den Leser dazu, sich leicht in die eine oder andere Figur hinein zu versetzen. Weder die Ermittler noch die eindeutig „guten Jungs“ werden idealisiert dargestellt, sondern weisen auch menschliche Fehler und Schwächen auf … die ihrerseits wieder Verständnis und Sympathie erzeugen. Bereits beim ersten Werk dieses beachtlichen Autors war mir die Darstellung seiner handelnden Personen überaus sympathisch, „Menschensöhne“ liefert mir nun ein wenig mehr über die Hintergründe der Zusammenarbeit Erlendurs mit Sigurdur Oli. Indridason begnügt sich mit einigen wenigen Hauptfiguren und bedient sich einiger Nebenfiguren, konzentriert sich dann auf diese und geht im Laufe des Romans immer tiefer auf sie ein. Es handelt sich hierbei um ein Taschenbuch mit faszinierender Optik: mitten in einer grünen Landschaft mit tiefblauem Hintergrund steht ein weiß getünchtes Haus, umringt von einer kleinen alten Steinmauer. Ganz vorne im Bild ein Wegweiser mit isländischen Ortsbezeichnungen … malerisch schön und verwirrend idyllisch. Blutrot der Titel, in glänzend weißen Lettern der Name des Autors. Allein dieses Cover hätte mich schon dazu verführt, das Buch zu kaufen. Der Inhalt übertrifft die Optik jedoch noch bei weitem. Fazit: 5 Sterne für einen komplexen und faszinierend aufgebauten Kriminalfall aus Island. Ein Buch, das ich jedem Liebhaber dieses Genres weiter empfehlen kann und das mich davon überzeugt, in Indridason einen meiner liebsten Autoren gefunden zu haben.

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Das erste Buch um Erlendur
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 19.03.2008
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Hat man schon andere Bücher von Indridason gelesen, wird man hier sofort feststellen, dass es das erste ist, das der Autor geschrieben hat. Die Handlungen und die Personen wirken hölzern, stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt. All dies tut der Qualität des Buchs keinen Abbruch. Wie bereits bei anderen Storys von... Hat man schon andere Bücher von Indridason gelesen, wird man hier sofort feststellen, dass es das erste ist, das der Autor geschrieben hat. Die Handlungen und die Personen wirken hölzern, stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt. All dies tut der Qualität des Buchs keinen Abbruch. Wie bereits bei anderen Storys von Indridason liegt die Wurzel des Verbrechens wieder in der Vergangenheit. Jedoch beginnt alles mit einem Mord in der Gegenwart. Der pensionierte Volksschullehrer Halldór wurde an einen Stuhl gefesselt, mit Benzin übergossen und samt seinem Wohnhaus verbrannt. Außer einer Halbschwester, die im Altersheim lebt, zu der er kaum noch Kontakt hatte, gibt es keine Verwandten. Nur schwierig gelangen Erlendur und sein Team an Informationen über seine Lebensumstände und seine Vergangenheit. Somit bleibt keine andere Möglichkeit, die Ermittlungen zunächst auf die Schulen, an denen Halldór unterrichtete zu konzentrieren. Die zunehmende Gewaltbereitschaft der Schüler scheint dem alten Lehrer zu schaffen gemacht zu haben. Im Laufe der Ermittlungen kommt der Verdacht auf, dass Halldór sich an Schülern vergangen hat. Liegt hier das Motiv??? Vorsichtige Annäherung an ein heikles Thema.

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Ein Mord, ein Selbstmord - Zufall oder nicht?
von Sandra Enzler aus Bern am 25.10.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Menschensöhne hat mir sehr gut gefallen. Der Fall, resp. die Fälle werden sehr schön ausgeführt und Hintergründe erläutert. Ich habe mich das ganze Buch über sehr gut unterhalten und vor Spannung fast nicht mehr zur Hand ausgeben.

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BBQ in Europas Gefrierfach
von einer Kundin/einem Kunden aus Staufenberg am 14.03.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In "Menschensöhne" muss Erlendur einen brutalen Brandmord an einem einsamen Lehrer aufklären und - was für ihn vermutlich schmlimmer ist - mit dem ehrgeizigen und studierten Kollegen Sigidúr Òli zusammenarbeiten. Wie so oft liegt der Anfang des Falls viele Jahre zurück, wodurch die Ermittlungen zunächst nur mühsam vorangehen und sich... In "Menschensöhne" muss Erlendur einen brutalen Brandmord an einem einsamen Lehrer aufklären und - was für ihn vermutlich schmlimmer ist - mit dem ehrgeizigen und studierten Kollegen Sigidúr Òli zusammenarbeiten. Wie so oft liegt der Anfang des Falls viele Jahre zurück, wodurch die Ermittlungen zunächst nur mühsam vorangehen und sich ebenso lesen. Dennoch fesselt Indridason den Leser einmal mehr durch die Lebensgeschichten und Charakterdarstellungen der beteiligten Personen. In der zweiten Hälfte kommen die Fäden nach und nach zusammen und die Geschichte gewinnt deutlich an Spannung und Dynamik. Die Intuition und Beobachtungsgabe der Kommissare spielen hierbei weniger eine Rolle, vielmehr lebt die Ermittlung von den Erkenntnissen des Buchhändlers Palmi sowie eines totgeglaubten Opfers. Insgesamt ist "Menschensöhne" eine spannender und erschreckend glaubwürdig erzählte Geschichte. Die aus krimitechnischer Sicht langweilige erste Hälfte wird durch die gelungenen Nebenläufe mehr als kompensiert. Aus meiner Sicht eins der besten Werke von AI, 5 Punkte von mir.

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Erlendurs 1. Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 09.11.2009
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein ehemaliger Lehrer wird brutal ermordet, und einer seiner Schüler begeht in der Psychatrie Selbstmord. Dessen Bruder Palmi beginnt zu forschen, warum alle Jungen dieser Schulklasse später Probleme bekamen. Die Lösung ist bedrückend... ... Ein ehemaliger Lehrer wird brutal ermordet, und einer seiner Schüler begeht in der Psychatrie Selbstmord. Dessen Bruder Palmi beginnt zu forschen, warum alle Jungen dieser Schulklasse später Probleme bekamen. Die Lösung ist bedrückend... Schöner Krimi, der wieder in die islänische Vergangenheit führt.

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brillant ...
von john aus Plauen am 17.08.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch rund um den ersten Fall von Kommissar Erlendur Sveinsson ist einfach nur... brillant! Es zeigt Island mal von einer anderen Seite. Der Krimi ist in einem schönen dunklen gruseligen Ton gehalten, der jedem das Herz schneller schlagen lässt. Die Fälle des ermordeten Lehrers und seinem ehemaligen Schüler... Dieses Buch rund um den ersten Fall von Kommissar Erlendur Sveinsson ist einfach nur... brillant! Es zeigt Island mal von einer anderen Seite. Der Krimi ist in einem schönen dunklen gruseligen Ton gehalten, der jedem das Herz schneller schlagen lässt. Die Fälle des ermordeten Lehrers und seinem ehemaligen Schüler werden von Indridason geschickt und mit einem überraschend-schaurigen Ende zusammengebracht.

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Wieder extrem lesenswert
von AnnBritt aus Berlin am 27.07.2006
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nachdem ich vom letzen Buch enttäuscht war, hat er mit diesem Roman wieder ein Spitzenprodukt abgeliefert. Der Mord an einem Lehrer und ein ehemaliger Schüler begeht Selbstmord. Was wie ein Zufall aussieht, hat dennoch Berechnung. Von der schweren Kindheit der Schüler wird erzählt, die einem Medizinexperiment zum Opfer fallen und... Nachdem ich vom letzen Buch enttäuscht war, hat er mit diesem Roman wieder ein Spitzenprodukt abgeliefert. Der Mord an einem Lehrer und ein ehemaliger Schüler begeht Selbstmord. Was wie ein Zufall aussieht, hat dennoch Berechnung. Von der schweren Kindheit der Schüler wird erzählt, die einem Medizinexperiment zum Opfer fallen und einen Lehrer haben der pädophile Neigungen hat. Am Ende offenbart sich ein Skandal den es auf Island noch nie gegeben hat. Ein fazinierendes Buch das ich innerhalb von 2 tagen durchgelesen habe. Absolut empfehlenswert!

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Ein noch nicht ganz überzeugender Auftakt
von MissRichardParker am 19.02.2014
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Ein pensionierter Lehrer wird tot in seinem Haus aufgefunden. Die Art und Wiese wie er sterben musste war qualvoll: er wurde bei lebendigem Leib verbrannt. Gleichzeitig begeht ein ehemaliger Schüler von ihm Selbstmord in einer psychiatrischen Klinik. Sein Bruder kann den Selbstmord nicht verstehen und gräbt in der Vergangenheit... Ein pensionierter Lehrer wird tot in seinem Haus aufgefunden. Die Art und Wiese wie er sterben musste war qualvoll: er wurde bei lebendigem Leib verbrannt. Gleichzeitig begeht ein ehemaliger Schüler von ihm Selbstmord in einer psychiatrischen Klinik. Sein Bruder kann den Selbstmord nicht verstehen und gräbt in der Vergangenheit und deckt unfassbares auf... Da ich schon mehr als genug Bücher zum Lesen habe, hab ich mich hier mal seit längerem wieder für ein Hörbuch entschieden. Die Geschichte beginnt spannend, allerdings muss ich zugeben, dass ich mich nach einer Weile nicht mehr so gut darauf konzentrieren konnte, weil die Spannung immer wie mehr abflacht. Die Idee fand ich sehr gut und interessant, dennoch glaube ich, man hätte mehr aus dieser Story machen können. Es ist aber durchaus kein schlechtes Buch, aber es hat mich nicht so gepackt wie andere Island-Krimis. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil, vielleicht kann der mich dann vollends von dieser Reihe überzeugen. Der Sprecher liest übrigens sehr angenehm vor. Es passte in die kalte und düstere Stimmung der Geschichte. Gefiel mir gut !

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Teilweise langweilig
von Alexia am 07.08.2012
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Der pensionierte Lehrer Halldor Svavarsson wird Opfer eines brutalen Mordes. Bei den Nachforschungen der Polizei stellt sich heraus, dass Halldor pädophile Neigungen hatte. Dadurch war er erpressbar geworden, was ein Pharmakonzern für seine Zwecke ausnutzte. Halldor verabreichte Schülern seiner Klasse als Lebertrankapseln getarnte Drogen mit gravierenden Folgen für die... Der pensionierte Lehrer Halldor Svavarsson wird Opfer eines brutalen Mordes. Bei den Nachforschungen der Polizei stellt sich heraus, dass Halldor pädophile Neigungen hatte. Dadurch war er erpressbar geworden, was ein Pharmakonzern für seine Zwecke ausnutzte. Halldor verabreichte Schülern seiner Klasse als Lebertrankapseln getarnte Drogen mit gravierenden Folgen für die Jungen. Einer dieser Jungen ist Daniel gewesen, der seit mehr als fünfundzwanzig Jahren in einer Nervenklinik untergebracht ist. Daniels Selbstmord und Halldors Ermordung lösen eine Lawine aus, die weit in die Vergangenheit zurückreicht. „Menschensöhne“ wurde von Frank Glaubrecht gut vorgelesen. Die Geschichte an sich empfand ich als zu langatmig, streckenweise auch langweilig. Aus dem sicherlich spannenden Thema hätte der Autor mehr herausholen können.

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deutlich schwächer als bsp. Nordermoor
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2009
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Da ich Nordermoor und auch Todeshauch unglaublich gut fand wollte ich nun auch den ersten Fall von Kommissar Erlendur lesen. Gewohnt schön ist einfach die isländische Umgebung. Ich finde es klasse über Land und Volk in diesen Krimis mehr zu erfahren - ein Grund warum ich gerne die Krimis... Da ich Nordermoor und auch Todeshauch unglaublich gut fand wollte ich nun auch den ersten Fall von Kommissar Erlendur lesen. Gewohnt schön ist einfach die isländische Umgebung. Ich finde es klasse über Land und Volk in diesen Krimis mehr zu erfahren - ein Grund warum ich gerne die Krimis von Indridason lese. Was die Geschichte und die Erzählweise in Menschensöhne angeht war ich jedoch nicht so überzeugt. Bei der Erzählweise merkt man deutlich, daß dies das Erstlingswerk Indridasons ist. Sie holpert doch recht häufig im Stil und im Ausdruck. Etwas, das man in den darauffolgenden Büchern nicht mehr hat. Die Geschichte ist zu Beginn richtig gut wird aber gegen Ende immer abgehobener und in einigen Punkten auch unglaubwürdig, was aber leider auch an der Art der Darstellung liegt. Sie nimmt auch eine vollkommen andere Wendung als man im Rest des Buches dachte. Manchmal ist so etwas ja gerade in Krimis gut, aber in diesem Fall leider nicht geglückt. Trotz dieser eher "technischen" Mängel habe ich es genossen Menschensöhne zu lesen. Mir gefallen die Charaktere, die Beschreibung der isländischen Art und der damit verbundenen Stimmung.

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Durchschnittliches Erstlingswerk
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 10.09.2008
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nachdem bereits einige Fälle von Erlendur mit großem Erfolg in Deutschland veröffentlicht worden sind, liegt mit „Menschensöhne“ nun auch Arnaldur Indridasons Debüt-Roman in deutscher Übersetzung vor. Wie in seinen Nachfolgern, so frönt der Autor auch hier seiner Vorliebe für Mordfälle, dessen Ursprünge weit in der Vergangenheit liegen. Hat diese... Nachdem bereits einige Fälle von Erlendur mit großem Erfolg in Deutschland veröffentlicht worden sind, liegt mit „Menschensöhne“ nun auch Arnaldur Indridasons Debüt-Roman in deutscher Übersetzung vor. Wie in seinen Nachfolgern, so frönt der Autor auch hier seiner Vorliebe für Mordfälle, dessen Ursprünge weit in der Vergangenheit liegen. Hat diese Art des Storyaufbaus bei den späteren Bänden gut funktioniert, wirkt es in seinem ersten Kriminal-Roman noch recht unausgegoren. So wird unter anderem die eigentliche Hauptfigur Erlendur nur grob ausgearbeitet und lässt noch jegliche Tiefe vermissen. Gedanken, Gefühle und Lebensumstände bleiben weitesgehend verborgen, was es dem Leser schwer macht eine Verbindung zu dem Charakter herzustellen. Stattdessen steht Palmi, der jüngere Bruder des schizophrenen Selbstmörders, im Mittelpunkt. Er ist es, der im eigentlichen Sinne die Polizeiarbeit leistet und nach und nach die Wahrheit ans Licht bringt. Es sind aber keine Ermittlungen im eigentlichen Sinne, denn das Geschehen löst sich eher im Laufe des Buchs von selbst auf, und weniger mittels irgendeiner Form der Kombinationsgabe. Zudem passiert dies alles sehr schleppend und gemächlich, was dem Spannungsaufbau nicht gerade zuträglich ist. Im Gegenteil: Die gedrückte, melancholische Stimmung lässt, im Verbund mit einigen zu offensichtlichen Hinweisen des Autors, nur streckenweise richtigen Lesespaß aufkommen. Dabei mangelt es dem Plot durchaus nicht an guten Ideen. Diese werden jedoch zu selten konsequent zu Ende geführt, wodurch viel Potenzial ungenutzt bleibt. Erst im letzten Drittel vermag das Buch mit einigen Wendungen zu überraschen, wenngleich der eigentliche, sciencefictionähnliche Schluss einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Was sich Indridason hier gedacht hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Insgesamt ist „Menschensöhne“ das durchschnittliche Erstlingswerk eines guten Autors, der mit seinen Nachfolgern bewiesen hat, dass er es besser kann.

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