orellfuessli.ch

So finster, so kalt

Roman

(10)
Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Grossmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 16. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Greta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch dann passieren im Dorf immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, und auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes’ Erzählung mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte.
Rezension
"Eine gehaltvolle Prise Horror, Grusel und Gänsehaut rundet dieses Schmankerl der Phantasy-Literatur gelungen ab. Uneingeschränkte Leseempfehlung für ein märchenhaftes Vergnügen." (Maria Kusnierz) Phantastik-couch.de, 01.10.2014
Portrait

Diana Menschig, geboren 1973, arbeitet als selbständige Dozentin und Autorin. Wenn sie nicht gerade in fantastischen Parallelwelten unterwegs ist, teilt sie sich mit ihrem Mann, zwei Hunden und einer Katze ein Haus am Niederrhein.

… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51493-1
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/170/27 mm
Gewicht 285
Buch (Taschenbuch)
Fr. 12.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 i
Lieferung zur Abholung in Ihre Buchhandlung möglich – Verfügbarkeit prüfen
Premium Card
Fr. 12.90 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 30501202
    Der Monstrumologe / Monstrumologe Bd.1
    von Rick Yancey
    (4)
    Buch
    Fr. 12.90
  • 17575212
    Das Buch der verlorenen Dinge
    von John Connolly
    (5)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 45230290
    Die Bibliothek der besonderen Kinder / Besondere-Kinder-Trilogie Bd.3
    von Ransom Riggs
    (1)
    Buch
    Fr. 17.90 bisher Fr. 19.90
  • 40891073
    Die Stadt der besonderen Kinder
    von Ransom Riggs
    (11)
    Buch
    Fr. 23.90
  • 32134855
    Der geheime Name
    von Daniela Winterfeld
    (5)
    Buch
    Fr. 17.90
  • 32134820
    Drei Wünsche hast du frei
    von Jackson Pearce
    (10)
    Buch
    Fr. 12.90
  • 28852725
    Sturm der Schwerter / Das Lied von Eis und Feuer Bd. 5
    von George R. R. Martin
    (8)
    Buch
    Fr. 22.90
  • 40952832
    Die Fäden der Zeit
    von Lori M. Lee
    (7)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 40952871
    Windjäger
    von Jim Butcher
    (4)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 32106742
    Das Buch ohne Gnade / Anonymus Bd.3
    von Anonymus
    (3)
    Buch
    Fr. 14.90

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 33718491
    Die Insel der besonderen Kinder
    von Ransom Riggs
    (30)
    Buch
    Fr. 17.90
  • 45230299
    Die Stadt der besonderen Kinder / Besondere-Kinder-Trilogie Bd.2
    von Ransom Riggs
    (3)
    Buch
    Fr. 17.90
  • 35146793
    Das Wispern der Angst
    von Tanja Frei
    (1)
    Buch
    Fr. 13.90
  • 35146831
    Der verbotene Fluss
    von Susanne Goga
    (9)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 33857635
    Die Tote im Nebel
    von Heike Wolf
    Buch
    Fr. 17.90
  • 28846176
    Ashby House
    von V. K. Ludewig
    (1)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 30934176
    Lunatic
    von Richard Montanari
    eBook
    Fr. 9.00
  • 26053203
    Wer das Schweigen bricht
    von Mechtild Borrmann
    (9)
    Buch
    Fr. 14.90

Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
6
4
0
0
0

Knusper Knusper Knäuschen, wer spukt in meinem Häuschen?
von einer Kundin/einem Kunden am 01.06.2014

Als Merle Hänsslers Großmutter stirbt, bricht für die erfolgreiche Anwältin eine Welt zusammen. Zur Beerdigung reist sie in den Schwarzwald, wo tief im Wald das alte Knusperhäuschen der Verstorbenen liegt. Hier findet sie ein Dokument aus dem 15. Jahrhundert. In ihm erzählt ein Junge namens Hans wie er von... Als Merle Hänsslers Großmutter stirbt, bricht für die erfolgreiche Anwältin eine Welt zusammen. Zur Beerdigung reist sie in den Schwarzwald, wo tief im Wald das alte Knusperhäuschen der Verstorbenen liegt. Hier findet sie ein Dokument aus dem 15. Jahrhundert. In ihm erzählt ein Junge namens Hans wie er von seiner Schwester Greta in den Wald zu dem Haus gelockt wurde. Auch von der Besessenheit Gretas, die sich als böse Hexe entpuppte, berichtet er. Merle tut diese Geschichte zunächst als Phantasiegespinst ab, bis sich merkwürdige Dinge rund um das Haus ereignen. Es scheint als führe dieses ein Eigenleben und plötzlich verschwinden drei Kinder auf unerklärliche Weise… Zwar sind in den letzten Jahren eine Reihe von Märchenadaptionen erschienen, doch betonen diese meist die romantischen Aspekte der Grimmschen Klassiker. Dieses Buch hingegen setzt den Fokus auf das Unheimliche der alten Volkssagen. Zudem sind die Protagonisten keine Jugendlichen auf der Suche nach der großen Liebe, sonder gestandene Erwachsene, deren Weltbild ins Wanken gerät. Diana Menschig hat mit diesem Roman, eine gruselige Geschichte rund um das Märchen Hänsel und Gretel geschaffen. In ihr unternimmt die rationale Merle eine Reise zurück in die Kindheit und muss sich eingestehen, dass in ihrem Heimatort, übernatürliche Mächte am Werk sind, die eng mit ihrer eigenen Familiengeschichte verwoben sind. In Einschüben wird die Geschichte von Hans erzählt, der glaubt von einem Dämon heimgesucht worden zu sein, welcher ihn im späteren Haus von Merles Familie gefangen hält. Besonders beim Lesen dieser Passagen hatte ich eine Gänsehaut.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Märchen können Wirklichkeit werden..
von Jasmin Wrobel aus Gelsenkirchen am 14.04.2014

Dieses Buch hat mich, nach dem ich es gelesen hatte, wirklich sprachlos zurück gelassen. Man könnte meine Rezension diesmal auch als richtige Lobeshymne ansehen, denn ich liebe dieses Buch. An ihm stimmt wirklich alles! Frau Menschig hat für mich eine Geschichte geschaffen, wie sie spannender nicht sein könnte. Fange... Dieses Buch hat mich, nach dem ich es gelesen hatte, wirklich sprachlos zurück gelassen. Man könnte meine Rezension diesmal auch als richtige Lobeshymne ansehen, denn ich liebe dieses Buch. An ihm stimmt wirklich alles! Frau Menschig hat für mich eine Geschichte geschaffen, wie sie spannender nicht sein könnte. Fange ich bei der Aufmachung des Buches an, sprich das Cover, so wurde die Atmosphäre des Buches sehr gut aufgefangen. Man sieht das Knusperhäuschen von Merles Omi und den dazu gehörigen Wald. Das ganze mit etwas Nebel und schon kann man sich, dank des Covers perfekt in die Stimmung des Buches hinein versetzen. Bei dem Handlungsstrang der Geschichte kann ich nur sagen: Wow. Frau Menschig hat es geschafft auf diese 384 Seiten so viel Spannung und Geschichte zu packen, wie nur möglich. Ich kam aus dem lesen gar nicht mehr heraus, denn ich wurde richtig ein Teil der Geschichte und konnte mich sehr gut in Merle hinein versetzen. Nachdem Merles Omi gestorben ist, erlebt Merle, die Protagonistin, nämlich einiges an seltsamen Dingen. Sie wird quasi von der Vergangenheit ihrer Vorfahren eingeholt und muss gegen das Böse bestehen. Merles Omi hat ihr quasi eine Anleitung für das Knusperhaus da gelassen und auch wenn Merle diese ganzen Dinge erst mal als Aberglaube abtut, so muss sie sich doch damit abfinden, das hinter jedem Märchen auch ein Funken Wahrheit steckt. Denn es passieren wirklich seltsame Dinge im Dorf, zum Beispiel das Kinder verschwinden. Neben Merles Handlungsstrang erfährt man auch viel über Merles Vorfahren Johannes vom Wald und seiner Stiefschwester Greta. Man wird in die Vergangenheit zurück versetzt und erlebt was mit Merles Vorfahren passiert ist. Merles Großmutter hat nämlich Nachforschungen gemacht und geht davon aus, das eben jener Hans vom Wald der Vorfahre der Familie Hänssler ist. Merle als Protagonistin hat mir wirklich sehr gut gefallen. Mit viel Charme und einem richtigen Kampfgeist hat sie mich durch die Geschichte bebleitet. Merles Oma ist eine richtige Märchenoma und ich habe sie richtig gern gewonnen, auch wenn sie gestorben ist. Auch alle anderen Charakteren waren sehr gut beschrieben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
So finster, so kalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Alsheim am 20.04.2014

Kurzbeschreibung des Inhalts: Auch wenn das Leben der hübschen Merle Hänssler nach außen hin perfekt scheint, so zeigen ihr jede Nacht die Alpträume das dies nicht wirklich der Wahrheit entspricht. Als dann ihre Großmutter Mago stirbt, muss sie zurück zu dem Ort ihrer Kindheit, in den Schwarzwald fahren. Um den... Kurzbeschreibung des Inhalts: Auch wenn das Leben der hübschen Merle Hänssler nach außen hin perfekt scheint, so zeigen ihr jede Nacht die Alpträume das dies nicht wirklich der Wahrheit entspricht. Als dann ihre Großmutter Mago stirbt, muss sie zurück zu dem Ort ihrer Kindheit, in den Schwarzwald fahren. Um den Nachlass ihrer Oma zureglen, zieht sie vorerst in das etwas abseits gelegene Haus am Waldrand. Doch all die Kindheitserinnerungen und die alten Dokumente, lassen sie den Atem anhalten. Kann es wirklich sein?... Urteil: Eine wirklich gruselige Geschichte, die einen immer wieder überrascht! Die Autorin schreibt sehr flüssig und vielsichtig. Mehrere Märchen und Sagen wurden zusammen gefügt um eine neue, absolut spannende Geschichte zu entwerfen! Auch wenn die Hauptfigur sehr sympathisch ist, diese Geschichte kann man nicht eher zur Seite legen, als das man das Ende gelesen hat! Spannender und überraschender, geht es wohl kaum...

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Knusperhäuschen ... dunkler Wald ... Hexe ...
von Gabi R. - GabisBuecherChaos am 26.03.2016

Merles Großmutter stirbt und sie geht nach vielen Jahren mal wieder in deren Häuschen im Schwarzwald, wo sie als Kind lebte. Die Oma hat ihr Dokumente hinterlassen, die eine angebliche Abstammung von Johannes und Greta nachweisen. Doch gab es die beiden wirklich? Oder hat Oma, die gerne Märchen erzählte, diese in die Wirklichkeit... Merles Großmutter stirbt und sie geht nach vielen Jahren mal wieder in deren Häuschen im Schwarzwald, wo sie als Kind lebte. Die Oma hat ihr Dokumente hinterlassen, die eine angebliche Abstammung von Johannes und Greta nachweisen. Doch gab es die beiden wirklich? Oder hat Oma, die gerne Märchen erzählte, diese in die Wirklichkeit übertragen? Merle zweifelt .... bis Kinder aus dem nahegelegenen Dorf verschwinden und das Haus lässt nicht jeden eintreten. Spannend, düster und trotzdem nicht ohne Liebe vereint Diana Menschig Märchen, Grusel und die Gegenwart. Sie lässt den Leser von Anfang bis Ende nicht los und schafft es immer noch einen draufzusetzen, wenn man schon Gänsehaut am ganzen Körper hat und meint, es müsse langsam wieder abflauen. Es ist nicht erkennbar, ob die Protagonistin die Geschichte von Johann und Greta träumt oder die Autorin sich ein paar Jahrhunderte zurück in der Vergangenheit aufhält, so wunderbar sind ihr die jeweiligen Übergänge gelungen. Ihr merkt, ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen und lege euch das Buch guten Gewissens in die Hand, habt Freude daran, es lohnt sich zu lesen. Beim Herausziehen meiner Hand aus meiner Sternekiste hatte ich natürlich fünf ganz hell leuchtende in der Hand.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Gruselige Märchen-Fantasy
von horrorbiene am 30.05.2014

Dieses Buch läuft zwar bei Knaur unter dem Genre Fantasy, aber ich hätte es auch ohne zu zögern dem Horror zu sortieren können. Sicher, es gibt Schlimmeres und ich habe auch schon Schlimmeres gelesen und es passiert zu Beginn auch nicht viel, aber ich habe das Buch abends im... Dieses Buch läuft zwar bei Knaur unter dem Genre Fantasy, aber ich hätte es auch ohne zu zögern dem Horror zu sortieren können. Sicher, es gibt Schlimmeres und ich habe auch schon Schlimmeres gelesen und es passiert zu Beginn auch nicht viel, aber ich habe das Buch abends im dunkeln im verlassenen Haus gelesen (auch ohne Hunde) und ich muss schon sagen, dass ich froh war, als ich nicht mehr allein sein musste. Das liegt daran, dass dieses Buch nach meinem Empfinden äußerst stimmungsvoll geschrieben ist. Dabei wird die Geschichte aus zwei Perspektiven geschildert: Der Leser erlebt die Protagonisten Merle, wie sie vom Tod der Großmutter erfährt, in ihre Heimatstadt im Schwarzwald fährt und auf die Spur der Vergangenheit ihres Häuschens gerät und ganz nebenbei einen sehr interessanten Mann kennenlernt. Daneben gibt es Hans, den Stammvater der Familie Hänssler, der mit seiner Familie im Jahre 1598 im Schwarzwald lebt. Hans’ Leben sollte sich völlig ändern, als der Vater eines Tages ein Mädchen von der Arbeit im Wald mit nach Hause bringt: Greta mit den pechschwarzen Augen. Es gibt demnach eine Perspektive in der Jetztzeit und eine im ferner Vergangenheit, die jedoch unmittelbar miteinander zu tun haben. Gefallen hat mir, dass diese beiden Erzählperspektiven optisch durch ein kleines Ornament voneinander getrennt sind. Gerade die Geschichte aus der Vergangenheit, die absichtlich stark an das Märchen Hänsel und Gretel erinnert, ist überaus stimmungsvoll und spannend geschrieben. Da die Autorin über einen flüssigen Schreibstil verfügt ließ sich dadurch das Buch sehr leicht lesen und ich hatte große Freude daran. Überauß gelungen fand ich vor allem den Bezug zu Märchen, wenn auch nicht nur Hänsel und Gretel hier thematisiert werden, denn auch wenn dieses Märchen das Hauptthema darstellt, so werden auch andere Märchen miteinbezogen und die Märchenthematik an sich wird durch den Charakter des Doktor der Germanistik Jakob Wolff schön in Szene gesetzt. Letztgenannter Charakter ist der Autorin ebenfalls wunderbar gelungen. Merle engagiert Dr. Wolff, für Sie die gefundenen alten Dokumente zu untersuchen und die beiden finden zu einander. Dies geschieht jedoch keinesfalls platt oder kitschig, sondern eher recht ambivalent, denn auch Dr. Wolff ist ein sehr ambivalenter Charakter. Die Autorin lässt nicht nur ihre Hauptfigur im Dunkeln was die Gesinnung Wolffs angeht, sondern auch meine Gefühle gegenüber diesem Charakter änderten sich sehr häufig. Dies hat die Lesefreude auf meiner Seite sehr gehoben. Was mir allerdings nicht so zugesagt hat war das Finale. Ich hätte es mir aufgrund des hohen Niveaus des Buches noch stimmungsvoller und spannender vorgestellt. Stattdessen wurde es mehr oder weniger in Häppchen abgehandelt, statt in einem großen Showdown zu enden und so empfand ich es leider als etwas unspektakuklär. Fazit: So finster, so kalt ist ein sehr stimmungsvoller Roman mit Märchenthematik, der mir schaurig schöne Lesememomente bereitet hat. Den Reiz dieses Buches macht vor allem die Verbindung zur Vergangenheit und die Märchenthematik aus. Gut gelungen sind der Autorin zudem ihre Charktere. Auch wenn das Finale für mich etwas spannender hätte ausfallen können, so kann ich dieses Buch jedoch uneingeschränkt empfehlen für alle die mal gruselige Märchen-Fantasy lesen möchten!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mein Mai-Highlight
von My Books Paradise am 22.05.2014

Der erste Satz "Die Hexe ist tot!", hörte Ronja ihren Freund Luke aufgeregt flüstern. Meine Meinung Inhalt Merle lebt als erfolgreiche Anwältin in Hamburg und hat über ihre Karriere ihre Familie ein bisschen aus den Augen verloren. Sie hat sich ewig schon nicht mehr in dem kleinen Örtchen "Steinberg", welcher im Schwarzwald... Der erste Satz "Die Hexe ist tot!", hörte Ronja ihren Freund Luke aufgeregt flüstern. Meine Meinung Inhalt Merle lebt als erfolgreiche Anwältin in Hamburg und hat über ihre Karriere ihre Familie ein bisschen aus den Augen verloren. Sie hat sich ewig schon nicht mehr in dem kleinen Örtchen "Steinberg", welcher im Schwarzwald liegt, blicken lassen. Dabei hat sie gerade zu ihrer Omi immer ein sehr inniges Verhältnis gehabt. Umso geschockter ist sie, als sie erfährt, dass ihre geliebte Omi gestorben ist. Merle macht sich sofort auf den Weg um ihrer Großmutter die letzte Ehre zu erweisen. Als wäre dieses tragisches Ereignis nicht schon schlimm genug, plagen die Protagonistin auch noch schwere Alpträume, die sie nicht mehr schlafen und zur Ruhe kommen lassen. Da sie diese Träume auf ihren Arbeitsstress schiebt, ist sie sehr erleichtert, endlich Urlaub machen zu können, den sie in dem alten Häuschen ihrer verstorbenen Großmutter verbringt. Doch auch dort will es einfach nicht besser werden. Als sie auch noch merkwürdige Dokumente auf dem Dachboden des alten Häuschens findet, holt sie sich Hilfe von Jakob Wollf - Einem Experten für Sagen und alte Geschichten. Merle hat keine Ahnung, was sie alles erfahren und erleben wird... So also fühlte sich Glück an. Ungetrübtes, reines Glück. Alles an seinem Platz, kein dunkler Fleck, nirgends. Konnten Märchen wahr werden? Vielleicht. Seite 149 Charaktere Merle lebt sehr zurück gezogen. Wirkliche Freunde hat sie nicht, weil sie sich mehr um ihren Job als Anwältin kümmert. Als sie vom Tod ihrer Omi erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen, denn schon als kleines Kind hatte sie zu ihr ein super enges Verhältnis. Jakob wird von Merle kontaktiert. Er ist ein absoluter Märchenspezialist will ihr helfen herauszufinden, was es mit den seltsamen Dokumenten auf sich hat. Jakob ist total undurchschaubar, was Merle sich häufig fragen lässt, was für ein Mensch er eigentlich ist. Sie duckte sich unter dickeren Ästen, sprang über spitze Wurzeln, drohte immer wieder zu stürzen und hielt sich doch irgendwie auf den Beinen. Die Panik im Nacken trieb sie unbarmherzig voran. Seite 318 Gesamt Zuerst möchte ich unbedingt sagen, dass ich das Cover absolut passend zur Geschichte finde. Es zeigt das alte Häuschen von Merles Großmutter im tiefsten Wald. Genau so habe ich mir dieses Gebäude auch vorgestellt. Ebenso die finsteren Farben passen haargenau zur Verlauf des Romans. Oft hatte ich eine sehr düstere Stimmung beim Lesen, weil diverse Stellen für mich schon ziemlich gruselig und beklemmend waren. Der Titel hätte für diese Geschichte ebenfalls nicht besser gewählt sein können: Die wenigen "hellen Momente" wechselten sich stets mit den "finsteren Momenten" ab. Gleich der Prolog hat mich sehr neugierig auf das gemacht, was mich wohl noch erwarten wird. Diana Menschig hat mit "So finster, so kalt" einen rundum spannenden Roman geschrieben, bei dem jede kleine Pause zu einer absoluten Qual wird. Dadurch, dass die einzelnen Kapitel ab und zu aus einer anderen Sicht als nur der von Merle erzählt wird, bekommt man auch gut die Stimmung und die Ereignisse der anderen Charakteren mit. So fällt es noch leichter in die Geschichte einzutauchen und sich mit den Erzählern verbunden zu fühlen. Die einzelnen Sprünge habe ich niemals als zu abrupt oder als verwirrend, sondern immer als absolut passend gewählt empfunden. Der lockere Schreibstil und die nie enden wollende Spannung macht es sehr leicht wie ein Düsenjet durch den Roman zu fliegen. Zusätzlich zu der gegenwärtigen Erzählweise hat die Autorin auch immer noch die längst vergangene Geschichte von Greta und Hans in die Geschichte mit eingebaut, was ich als äußerst gelungen empfunden habe. In diesen Abschnitten erfährt der Leser, wer vorher in dem "Knusperhäuschen" gelebt hat und was dort in der Vergangenheit so alles passiert ist. Trotz das ich im Grunde genommen kein Fan davon bin, wenn vieles aus der vergangenen Zeit preis gegeben wird, habe ich bei "So finster, so kalt" diese Abschnitte förmlich herbei gesehnt. Diana Menschig hat eine richtig gute Mischung zwischen Präsens und Präteritum gefunden, so dass es mir auch in der Vergangenheit niemals langweilig wurde. Besonders gut haben mir die Anspielungen auf verschiedene Märchen gefallen. Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich mit geraten habe, um welches es sich wohl gerade handeln mag. Viele hatten sich schon längst aus meinem Gedächtnis verabschiedet und wurden erst wieder durch diesen Roman zurück in meinen Kopf gerufen. Die düstere Stimmung hat mich stets durch diesen Roman begleitet. Ich war schockiert über die Alpträume mit denen sich Merle rumschlagen muss. Habe mit ihr mitgefühlt, als sie den Tod ihrer Großmutter erfahren hat und hatte selbst an einigen Stellen ein sehr beklemmendes Gefühl in der Magengegend, wenn erneut seltsame Dinge im Haus, ums Haus herum, oder im Dorf passiert sind. Die Autorin hat mich an den Haaren in die Geschichte gezogen und mich selbst durch den Wald laufen lassen. Ich habe Merle stets begleitet und ihre Angst, sowie ihre gesamten Emotionen gespürt. Durch die bildliche Sprache von Diana Menschig ist es mir sehr leicht gefallen, mir die gesamte Umgebung vor Augen führen zu können. Es passierte viel, womit ich niemals gerechnet hätte. Alles, aber auch wirklich alles, was ich mir während des Lesens so gedacht hatte, war nicht zutreffend. Die Autorin hat mich richtig schön an der Nase herumgeführt und mir einen wunderbar unvorhersehbaren Roman voller Grusel und märchenhaften Genuss geschaffen. Fazit Ich bin so unendlich froh, dass ich "So finster, so kalt" lesen durfte. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich eindeutig ein unfassbar gutes Buch verpasst. An Spannung und Grusel mangelt es an diesem Roman auf keiner einzigen Seite. Oft habe ich selbst ein bisschen Angst bekommen, weil Diana Menschig einfach alles so unglaublich bildlich beschrieben hat. Ich habe Merle begleitet und war stets eins mit ihr. Jegliche Art von Emotionen sprangen mich nahezu an. Die wunderbare Erzählweise hat mich total entzückt. Der Perspektivenwechsel, wie auch der Sprung in die Vergangenheit haben mich kein einziges Mal gestört, oder gar meinen Lesefluss beeinträchtigt. Eher im Gegenteil. Hat man diesen Roman einmal angefangen, will man ihn einfach nicht mehr zur Seite legen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Märchen, Mystik & Moderne: Finsterkaltes Lesehighlight!
von Büchernische aus Cottbus am 02.05.2014

Der Haupthandlungsort: Ein abseits der Wege, mitten im einsamen Waldgebiet gelegenes Schwarzwaldhäuschen. Natürlich verbarg die hölzerne Fassade dieses alten Gebäudes so einige Geheimnisse, welche Diana Menschig in ihren Sätzen geschickt zu verbergen wusste, bis genug intensive Spannung aufgebaut war, um sie auf mich als nichtsahnende Leserin los zu lassen.... Der Haupthandlungsort: Ein abseits der Wege, mitten im einsamen Waldgebiet gelegenes Schwarzwaldhäuschen. Natürlich verbarg die hölzerne Fassade dieses alten Gebäudes so einige Geheimnisse, welche Diana Menschig in ihren Sätzen geschickt zu verbergen wusste, bis genug intensive Spannung aufgebaut war, um sie auf mich als nichtsahnende Leserin los zu lassen. Die Worte der Autorin strahlten dabei eine Leidenschaft aus, wie sie mir bisher nicht oft begegnet sind. Ich habe die finsterkalte Lektüre förmlich weggeatmet. Dabei begann alles zunächst ruhig, beinahe unschuldig wirkend aus der Perspektive dreier Kinder, welche vor dem Haus von Merles Großmutter spielen. Der Schein trog, denn schon in den nächsten Kapiteln nahm der Plot Fahrt auf, zog mich mit seiner mystisch angehauchten Idee in den Bann und ließ mich bis zum letzten Wort nicht mehr los. - Dabei wusste Diana mich ein ums andere Mal auf falsche Fährten zu locken und überraschte mit gut durchdachten Wendungen, welche dieses einzigartige Gänsehautgefühl auslösten. Dabei sei angemerkt, dass es sich bei »So finster so kalt« nicht um einen Thriller handelt, auch wenn das Cover dies vielleicht zunächst vermuten lässt. Es ist vielmehr ein düsteres Märchen, das in unserer Gegenwart spielt und dabei mit seinen mystischen Elementen eher im Fantasygenre beheimatet ist. - Schon recht früh hatte ich ein klares Bild vor dem inneren Auge, fühlte mich Merle bereits nach kurzer Zeit sehr stark verbunden, lachte, bangte und weinte mit ihr. Es gibt so einige Textstellen, die mich an meine eigenen Empfindungen in gewissen Situationen erinnerten. Das war manchmal nicht ganz einfach für mich, zeigte aber nur, wie intensiv ich mich mit dem Buch beschäftigt habe. Mit jedem Kapitel steigerte sich der Spannungsbogen und gipfelte in einem zufriedenstellenden, absolut passenden Ende.Verfolgt man die aktuellen Trends auf dem Buchmarkt wird man feststellen, dass Adaptionen dieser Art derzeit sehr gefragt sind. Es gibt verschiedene gute Beispiele von Büchern, welche die Moderne mit märchenhaften Versatzstücken in ihren Geschichten verschmelzen. - Doch »So finster, so kalt« sticht noch ein Stück weit aus der Menge heraus, es ließ mich die Welt um mich herum vergessen und tief in die Buchwelt eintauchen. Von mir aus hätte das Buch noch etliche Seiten mehr haben können, aber auch nur weil mir der Abschied von Merle und ihrer aufregenden Familiengeschichte so verdammt schwer fiel. Es war sicherlich nicht einfach, auf den Trendzug aufzuspringen und gleichzeitig ein Werk abzuliefern, das innovativ ist, dessen Cover neugierig auf den Inhalt macht und dessen Geschichte nachhaltig beeindruckt. Diana Menschig hat sich wieder einmal mitten in mein Leserherz geschrieben. - Nicht einfach eine weitere Märchenadaption, sondern 384 Seiten Spannung, mystische Atmosphäre und schaurig-düstere Unterhaltung. »So finster, so kalt« erobert einen Platz auf meinem Regal der Lesehighlights 2014 und beweist wieder einmal das schriftstellerische Potential Diana Menschigs. Sie hat es geschafft, einem uralten, weltweit bekannten Märchen neues Leben einzuhauchen und mit einem Spannungsrahmen zu umgeben, der mich bis zur letzten Seite gnadenlos mitgerissen hat. Märchen, Mystery, Moderne: dieses Buch muss man unbedingt gelesen haben! Jetzt! Lesebefehl!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
ein doch gruseliger Roman, der überrascht
von Manja Teichner am 28.06.2014

Kurzbeschreibung: Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Großmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 16. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Greta. Merle tut diese Geschichte zunächst... Kurzbeschreibung: Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Großmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 16. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Greta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch dann passieren im Dorf immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, und auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes’ Erzählung mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte. (Quelle: Knaur TB) Meine Meinung: Nach außen scheint Merles Leben perfekt zu sein. Nachts allerdings hat sie schreckliche Alpträume, die ihr zeigen, dass nichts perfekt ist. Da stirbt ihre Großmutter und für Merle bricht eine Welt zusammen. Sie muss nun zurück in den Schwarzwald, dem Ort ihrer Kindheit. Dort muss der Nachlass geregelt werden. Merle zieht vorübergehend in das Haus ihrer Großmutter, das abseits am Waldrand steht. Dort holen sie die Erinnerungen an ihre Kindheit wieder ein und auch die alten Dokumente, die Merle im Haus findet, lassen sie den Atem anhalten … Der Roman „So finster, so kalt“ stammt von der Autorin Diana Menschig. Es war nach „Hüter der Worte“ bereits mein zweites Buch der Autorin und ich war sehr gespannt was mich wohl erwarten würde. Die Protagonistin Merle mochte ich sehr gerne. Sie lebt sehr zurück gezogen, hat kaum Freunde. Ihr Job ist Anwältin, den nimmt sie sehr ernst. Als ihre Großmutter stirbt bricht für Merle eine Welt zusammen. Die beiden hatten ein sehr inniges Verhältnis. Jakob ist Spezialist was Märchen angeht. Er wird von Merle gebeten ihr zu helfen, denn sie möchte gerne wissen was die alten Dokumente bedeuten. Allerdings ist Jakob auch ein merkwürdiger und undurchsichtiger Mensch, der Rätsel aufgibt. Der Schreibstil der Autorin ist recht locker und bildhaft. Man kann sich die Umgebung sehr gut vorstellen. Geschildert wird das Geschehen hauptsächlich aus Merles Perspektive. Es gibt aber auch Einschübe aus der Sichtweise von anderen Charakteren, so bekommt man als Leser einen doch guten Überblick. Die Handlung ist stellenweise recht gruselig und die vorherrschende Stimmung recht düster. Das passt aber beide gut zum gesamten Plot. Es beginnt alles zunächst eher ruhig und verhalten, dann aber steigt die Spannung unaufhörlich an und es gibt Wendungen, die überraschend daher kommen. Die eingebrachten Ideen sind frisch. Hauptsächlich wird das Geschehen in der Gegenwart erzählt, es gibt aber eingebaute Rückblenden. Diese sind für meinen Geschmack aber zu abrupt, ihre Integration ist nicht ganz gelungen. Diana Menschig hat in ihrem Buch verschiedene Sagen und Märchen miteinander verknüpft und so eine vollkommen neue Geschichte geschaffen. Das Ende ist abgeschlossen und unvorhersehbar. Es ist toll und lässt den Leser am Ende zufriedengestellt zurück. Fazit: Zusammengefasst gesagt ist „So finster, so kalt“ von Diana Menschig ein gruseliger Roman, der überrascht. Sympathische Charaktere, der lockere bildhafte Stil und eine spannende Handlung, gespickt mit Märchen und Sagen, haben mich, abgesehen von ein paar Stolpersteinen, gut unterhalten können. Durchaus lesenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
So schaurig, so spannend
von NiWa aus Euratsfeld am 20.06.2014

Die Rechtsanwältin Merle schläft schlecht, träumt vom bösen Wolf und erhält mitten in einem wichtigen Fall die Todesnachricht ihrer Omi Mago. So fährt sie ins Dorf, wo sie einst in Omas Knusperhäuschen eine glückliche Kindheit verbracht hat und findet historische Dokumente über Hans vom Wald - einem der ersten... Die Rechtsanwältin Merle schläft schlecht, träumt vom bösen Wolf und erhält mitten in einem wichtigen Fall die Todesnachricht ihrer Omi Mago. So fährt sie ins Dorf, wo sie einst in Omas Knusperhäuschen eine glückliche Kindheit verbracht hat und findet historische Dokumente über Hans vom Wald - einem der ersten Hausbesitzer. Aber wie viel Wahrheit steckt in der märchenhaften Geschichte? Und wie hängen die dramatischen Ereignisse der Gegenwart damit zusammen? Merle wird von Alpträumen und mysteriösen Vorkommnissen gequält, dabei stößt sie immer wieder auf Zusammenhänge zu allseits bekannten Märchen. Langsam schon an die eigene Paranoia glaubend, tritt auch noch ein Mann in ihr Leben, den sie zwar anziehend aber doch auch seltsam und etwas beängstigend findet. Ist es ein Zufall oder nicht, dass sie sich partout in Jakob Wolff verlieben muss? Und ausgerechnet Jakob Wolff hat mir weniger gefallen. Gerade dieser Charakter sorgt für viel Spannung, ist undurchschaubar und teilweise verwirrend, aber in der Quintessenz war er mir zu unausgegoren und oberflächlich. Trotzdem vereint die Autorin auf meisterhafte Weise alte Märchen und Sagen mit Thrillern unserer Zeit. Gekonnt webt sie aus der Erzählung von Hänsel und Gretel eine schaurige Gruselgeschichte, die dem Leser an die Angst aus Kindheitstagen denken lässt. Während man mit der modernen Rechtsanwältin Merle Karrieresorgen, Trauer und Zweifel an der neuen Liebe durchmacht, sind es kinderfressende Hexen, hungrige Wölfe und böse Stiefmütter, die uns das fürchten lehren. So spannend! So schaurig! So empfehlenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
So finster, so kalt
von einer Kundin/einem Kunden aus Olbersdorf am 30.05.2014

Märchenadaptionen lese ich immer wieder gerne, ganz besonders dann, wenn sie schön gruselig sind. "Hänsel und Gretel" fand ich schon in der Grimm´schen Fassung recht unheimlich und Diana Menschig hat das dann nochmal getoppt, indem sie dieses Märchen mit alten Sagen aus dem Schwarzwald vermischt. Die Atmosphäre, die sie... Märchenadaptionen lese ich immer wieder gerne, ganz besonders dann, wenn sie schön gruselig sind. "Hänsel und Gretel" fand ich schon in der Grimm´schen Fassung recht unheimlich und Diana Menschig hat das dann nochmal getoppt, indem sie dieses Märchen mit alten Sagen aus dem Schwarzwald vermischt. Die Atmosphäre, die sie dabei erschafft, ist durchweg düster und unheimlich. Die Geschichte spielt sich mal in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit ab, in der erzählt wird, welche Ereignisse dazu führten, dass plötzlich Kinder in dem kleinen Dörfchen im Schwarzwald verschwinden. Diese Mischung hat mir unheimlich gut gefallen und vervollständigt das Bild für den Leser ganz wunderbar. Merle, die nach dem Tod ihrer Großmutter in ihre Heimat zurückkehrt, ist eine typische Karrierefrau, die eigentlich alles erreicht hat, was man mit Geld erreichen kann. Doch wirklich glücklich ist sie in letzter Zeit nicht mehr damit. Sie macht sich immer wieder Gedanken darüber, was sie vom Leben wirklich will und an diesem Punkt in ihrem Leben lernt sie den geheimnisvollen Jakob kennen, der ihr dabei helfen soll, herauszufinden, was es mit dem alten Dokument aus dem Nachlass ihrer verstorbenen Großmutter auf sich hat. Merle ist eine recht sympathische Protagonistin, auch wenn ihre Gedanken und Handlungen nicht immer nachvollziehbar für mich waren. So misstraut sie im einen Moment Jakob, wirft sich ihm im nächsten jedoch wieder an den Hals. Leider hatte ich bei der Autorin ebenfalls den Eindruck, dass sie nicht so recht wusste, was genau sie mit Jakob anstellen wollte. Einerseits wird immer mal wieder betont, dass er seine eigenen Ziele verfolgt und der Eindruck verstärkt, dass man ihm nicht trauen kann, doch wirklich aufgelöst wird am Ende nicht, warum das so sein sollte. Dieser Faden in der Geschichte wird einfach losgelassen und als Leser fragt man sich unwillkürlich, ob da nicht etwas vergessen wurde. Ganz besonders gut gefallen hat mir, wie die Autorin das Märchen in die Geschichte eingeflochten hat. Eines ist gewiß: alles ist ganz anders als es in der Grimm´schen Version von "Hänsel und Gretel" war. Bei diesen Szenen läuft dem Leser unwillkürlich der ein oder andere Gänsehautschauer über den Rücken, denn düsterer geht es kaum. Doch nicht nur "Hänsel und Gretel" kommt hier zum Zuge, auch Teile von anderen Märchen erkennt der Leser wieder. Fazit: Trotz kleiner Schwächen konnte mich Diana Menschig mit ihrer Version von "Hänsel und Gretel" wirklich beeindrucken. Die Mischung zwischen Gegenwart, Märchen und Sagen gefällt mir besonders gut. Der Spannungsbogen ist größtenteils hoch und die Atmosphäre schön düster. Empfehlenswert nicht nur für Märchenfans.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine gelungene Mischung aus Phantasy und Horror entführt uns in die Märchenwelt. Die Grenzen zwischen Realität und Zauber werden durchläss. Spannung pur.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein düstere Märchenkrimi, der sich recht frei bei den Brüdern Grimm bedient und die Zutaten zu einem düster-grausigen Werk zusammen mischt. Ein guter Ansatz und spannend erzählt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
So lala
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 13.07.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Die Idee, das Märchen Hänsel und Gretel ganz neu zu interpretieren fand ich originell und interessant. Gut fand ich auch, dass die Autorin mit wenig Blut auskommt. Leider war's das aber auch schon. In der ersten Hälfte des Buches quält man sich hauptsächlich durch die einfallslosen und langweiligen Dialoge... Die Idee, das Märchen Hänsel und Gretel ganz neu zu interpretieren fand ich originell und interessant. Gut fand ich auch, dass die Autorin mit wenig Blut auskommt. Leider war's das aber auch schon. In der ersten Hälfte des Buches quält man sich hauptsächlich durch die einfallslosen und langweiligen Dialoge durch. Aber auch später, als die Geschichte an Fahrt aufnimmt, wird es leider nicht wesentlich spannender und nur mäßig gruselig.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

So finster, so kalt

So finster, so kalt

von Diana Menschig

(10)
Buch
Fr. 12.90
+
=
Das verlorene Dorf

Das verlorene Dorf

von Stefanie Kasper

(6)
Buch
Fr. 14.90
+
=

für

Fr. 27.80

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Verfügbarkeit in Ihrer Buchhandlung prüfen

Filialabholung: Ihre Vorteile
  1. Bereits Online prüfen, ob Ihr gewünschtes Buch in der Filiale vorrätig ist
  2. Bestellen Sie Online und lassen Sie Ihre Artikel zur Abholung in die Filiale vor Ort liefern
  3. Artikel, die zur Filialabholung bestellt wurden, können in der Filiale bezahlt werden.
  4. Falsches Buch bestellt? Retournieren Sie ihre gekauften Bücher kostenfrei in der Filiale