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Mörderhotel

Thriller

(10)

230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiss, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt ...
Rezension
"Wolfgang Hohlbein legt mit diesem Roman sein wohl bestes Werk vor, in dem er gleich mehrere Genres bedient - den historischen Roman ebenso wie das Psycho-Drama und den Horrorthriller." Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger, 19.09.2015
Portrait
Wolfgang Hohlbein, geb. 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch 'Märchenmond', für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller 'Das Druidentor' im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag grösser. Der passionierte Motorradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 848
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 08.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7857-2548-1
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 223/144/50 mm
Gewicht 954
Auflage 2. Auflage 2015
Verkaufsrang 739
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Mörderhotel - ein super Thriller!
von Markus Bauer aus Tulln am 27.10.2015

Auf das Mörderhotel hab ich viele Monate ungeduldig gewartet… und letzten Endes wurde ich nicht enttäuscht! Das warten hatte sich auf jeden Fall ausbezahlt! Es ist eines der besten und spannendsten Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen hatte! Leider dauerte das Vergnügen nicht allzu lange… ich habe das... Auf das Mörderhotel hab ich viele Monate ungeduldig gewartet… und letzten Endes wurde ich nicht enttäuscht! Das warten hatte sich auf jeden Fall ausbezahlt! Es ist eines der besten und spannendsten Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen hatte! Leider dauerte das Vergnügen nicht allzu lange… ich habe das Buch regelrecht verschlungen. In weniger als 2 Wochen hatte ich die 848 Seiten dann auch schon wieder durch. Zum Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, es ist zumindest nicht’s für schwache Nerven! An vielen Stellen geht es ziemlich grauslich und blutig zu (vor allem bei den Folterszenen), wobei der Autor hierbei ziemlich genau ins Detail geht. Aber bei einem Titel wie „Mörderhotel“ sollte einem dies nicht zu sehr überraschen. ;-) Einzig und allein das Ende kam für mich etwas zu abrupt. Ein paar Seiten mehr über „was danach geschah“ hätten dem Buch sicher nicht geschadet. Ich kann diesen Thriller auf jeden Fall bedenkenlos empfehlen!

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Thriller mit historischem Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2016

An sich hatte hier Herr Hohlbein eine gute Idee. Man nehme einen Serienmörder, welcher 1893 ein riesiges Hotel baut, würze das mit etwas Spannung und eigenen Ideen und heraus kommt ein nicht ganz so gelungener Thriller. Leider hat Herr Hohlbein hier einiges an Potenzial verschenkt und obwohl die Geschichte anfänglich spannend... An sich hatte hier Herr Hohlbein eine gute Idee. Man nehme einen Serienmörder, welcher 1893 ein riesiges Hotel baut, würze das mit etwas Spannung und eigenen Ideen und heraus kommt ein nicht ganz so gelungener Thriller. Leider hat Herr Hohlbein hier einiges an Potenzial verschenkt und obwohl die Geschichte anfänglich spannend startet, hatte ich ab der Mitte das Gefühl, dass der Autor sich mehr und mehr in der eigene Geschichte verliert und deswegen der Roman doch sehr vorausschauend wurde. Trotz allem eine nette und unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.

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Gänsehaut
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2016

230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr... 230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt.. Herman Webster Mudgett wächst in einem beschaulichen Dorf in den USA auf. Schon als Kind von 5 Jahren macht er Bekanntschaft mit der Brutalität durch 2 ältere Jungen, die es auf ihn abgesehen haben. Doch als er älter wird, wendet sich das Blatt: Auf grausame Weise rächt er sich an Matthew und Frank, die eigentlich eine Art Freunde für ihn geworden sind. Und somit wird der zukünftige Serienmörder geboren. Mit Mörderhotel widmet sich der renommierte Autor Wolfgang Hohlbein dieses Mal einer historisch belegten Person. Für Fans von American Horror Story: Hotel, Thrillern, die auf wahren Begebenheiten beruhen oder für jemanden mit der Faszination für das Böse. Bitte rescherchieren Sie nicht in Google über Mudgett bevor Sie das Buch lesen.

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Menschliche Abgründigkeit vom Feinsten - von MiaHH
von einer Kundin/einem Kunden aus Nordhausen am 11.07.2016

Wer Herrn Hohlbein nur von seiner Kinder- und Jugendbuchseite kennt dürfte mit diesem Roman sein (Haha) rotes Wunder erleben. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl dass das Blut förmlich aus jedem Buchstaben quillt. Hohlbeins große Stärke war es schon immer dem Leser ein ganz eigenes Kopfkino zu bereiten. Manchmal... Wer Herrn Hohlbein nur von seiner Kinder- und Jugendbuchseite kennt dürfte mit diesem Roman sein (Haha) rotes Wunder erleben. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl dass das Blut förmlich aus jedem Buchstaben quillt. Hohlbeins große Stärke war es schon immer dem Leser ein ganz eigenes Kopfkino zu bereiten. Manchmal kann man mehr sagen wenn man es eben nicht sagt... Zum Buch: Man beginnt zu lesen und findet sich direkt in Mudgetts privatem Folterkeller wieder. Danach welchseln die Kapitel zwischen der Haupthandlung 1893 in Chicago und der Vergangenheit, in der Mudgetts Kindheit, Studienzeit, aber auch die Jahre direkt vor dem Bau des "Castle" beleuchtet werden. Besonders gefallen hat mir, dass der Mediziner Mudgett (der tatsächlich für einige Jahre untergetaucht war) im Roman unter dem Namen Jack 1888 in London, Withechapel "tätig" war... Alles in allem halte ich "Mörderhotel" für einen gelungen Thriller, bei dem die Spannung zügig aufgebaut und relativ konstant gehalten wird. Dagegen wirkt lediglich dass der Leser schon sehr früh vom Tod der gesuchten Person erfährt und damit weiß dass die diesbezüglichen Bemühungen vergebens sind. Wer sich trotzdem noch nicht sicher ist ob "Mörderhotel" etwas für ihn ist sollte das recht günstige eBook "Horror Factury I - Pakt mit dem Tod" lesen. Das umfasst zwei Kapitel aus "Mörderhotel" (lediglich eine kleine Namensänderung) und veranschaulicht auf's Deutlichste wie unglaublich grausam Kinder sein können. Und ich rede jetzt nicht von kleinen Sticheleien und Mobbing... PS: Das vorliegende Buch basiert zwar auf wahren Begebenheiten, ist aber dennnoch ein Roman und keine Biografie. Wer sich aber nicht mit der Person des Herman Webster Mudett, alias H. H. Holmes, beschäftigt, dürfte einige kleinere Abweichungen gar nicht bemerken.

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Nicht für zartbesaitete Leser/Innen....
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 12.11.2015

Der Autor gehört zu den vielseitigsten deutschen Autoren und genau das macht es jedes Mal aufs Neue interessant eines seiner Bücher zu lesen. Mit Mörderhotel ist Wolfgang Hohlbein ein toller Roman gelungen. Von der ersten Seite an spannend und sehr unterhaltend. Mich konnte er mit diesem Buch direkt abholen, denn schon... Der Autor gehört zu den vielseitigsten deutschen Autoren und genau das macht es jedes Mal aufs Neue interessant eines seiner Bücher zu lesen. Mit Mörderhotel ist Wolfgang Hohlbein ein toller Roman gelungen. Von der ersten Seite an spannend und sehr unterhaltend. Mich konnte er mit diesem Buch direkt abholen, denn schon der Prolog macht neugierig auf das was auf den folgenden mehr als achthundert Seiten folgt. Besonders gut und spannend sind die beiden Erzählstränge, wo man sich anfangs fragt wie er die beiden zusammenführen will. Doch mit zunehmender Dauer wird es dem Leser klarer, was er damit bezwecken will. Dennoch ist das Buch so geschrieben, dass man zwar das eine oder andere erahnen kann, jedoch nur so weit es Wolfgang Hohlbein geplant hat. Da lässt er sich aber bis zum Schluss nicht in die Karten sehen. Das ist genau das, was ich an seinen Thrillern so mag, man hat nur sehr wenige Chancen das Ende vorauszusehen. Geschickt umschreibt er manche Taten so, dass der eigne Kopf letztlich das Grauen ersinnen muss. Und andere wiederum sind doch erschreckend deutlich beschrieben. Die Figuren sind meiner Meinung nach sehr gut durchdacht, so dass man sie sich sehr gut vor seinem inneren Auge vorstellen kann. Und natürlich auch die Schauplätze, entstehen Dank der sehr bildhaften Schreibweise im Kopf des Lesers, und so beginnt recht schnell die Geschichte wie in einem düsteren Kinofilm im Kopf des Lesers abzulaufen. Das ist großes Kino. Um jetzt sagen zu können, dass Mörderhotel sein bester Thriller sei, dafür habe ich zu wenige seiner mehr als 150 Bücher gelesen. Aber was ich sagen kann, die Story ist ein sehr gut durchdachter Thriller, der dem Leser doch einen Gutteil der Taten näherbringt und vielleicht ein klein wenig auch die Beweggründe erklären kann. Für mich war das ganz großes Kino und so komme ich hier auf die volle Punktzahl von 5 von 5 Sternen. Und selbstverständlich eine Leseempfehlung.

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3,5 Sterne
von Petra Donatz am 19.01.2016

Klappentext 230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr... Klappentext 230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt ... Der Autor Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor mit einer Gesamtauflage von 40 Millionen Büchern. Der Durchbruch gelang dem von der Presse als "King of Fantasy" gefeierten Autor 1982 mit MÄRCHENMOND, das seinen Siegeszug in zahlreichen Ausgaben von den USA bis in den Fernen Osten bis heute ungebrochen fortsetzt. 1993 stand sein phantastischer Thriller DRUIDENTOR für ein volles Jahr auf der Spiegel Bestsellerliste, gefolgt von vielen anderen Titeln wie ANUBIS (2005) und dem mit dem RPC Fantasy Award 2012 ausgezeichneten Bestseller THOR. mehr lesen>>> Meine Meinung Story Der Hotelier Henry Howard Holmes leitet ein Hotel in Chicago zur Zeit der Weltausstellung 1893. Doch in seinem Hotel verschwinden immer wieder Menschen auf unerklärliche weise. So auch Endres Christen. Doch ihre Schwester Arlis will das nicht hinnehmen und macht sich in Begleitung des Versicherungsdetektivs, Frank Geyer, auf um nach ihrer Schwester zu suchen. Während der Ermittlungen stoßen die beiden auf immer größer Ungereimtheiten und geraten plötzlich selber in Gefahr. Schreibstil Hohlbein schreibt in einem leicht verständlichen Stiel, an dem man seine enorme schriftstellerische Erfahrung erkennt. Die Geschichte spielt in unterschiedlichen Zeiten und Orten und wird aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Charaktere Die einzelnen Charakteren werden gut beschrieben, alle wirkten authentisch. Mein Fazit Das Thema ist nicht neu und wurde neben zahlreichen Filmen auch schon in Romanen verfasst u.a Der Teufel von Chicago. Herman Webster Mudgett hat wirklich gelebt 1860-1893 (hingerichtet).Über 20 Morde hat er gestanden, bis zu 200 sollen es aber gewesen sein. Viele Opfer hat er in seinem Hotel umgebracht. Er hat dieses mit Geheimgängen ,Folterkammer, und Verbrennungsöfen ausgestattet. 1895 brannte es ab. Hohlbein hat die Geschichte nicht neu erfunden aber eine lesenswerte Geschichte geschrieben die an einigen Stellen etwas zu lang geworden ist . Holbein fängt die Zeit zum Ausgang des 19.Jahrhundert sehr gut ein, man kann sich sehr leicht in die Zeit der beginnenden Industrialisierung hinein versetzten. Interessant fand ich die Idee das Mudgett der Londoner Serienkiller Jack the Ripper sein soll, was Zeitlich durchaus passen könnte. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen

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nette Unterhaltung, aber sehr vorhersehbar
von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2016

Hohlbeins neuer Thriller, von mir mit kindlicher Vorfreude erwartet, hat viel was ein guter Roman diesen Genres braucht- aber leider nicht das letzte Quäntchen. Etwa in der Hälfte wissen eingefleischte Hohlbein-Fans, worauf der Autor hinaus will und wie es wahrscheinlich endet, was ich persönlich sehr traurig fand. Detailreiche Folterszenarien bleiben... Hohlbeins neuer Thriller, von mir mit kindlicher Vorfreude erwartet, hat viel was ein guter Roman diesen Genres braucht- aber leider nicht das letzte Quäntchen. Etwa in der Hälfte wissen eingefleischte Hohlbein-Fans, worauf der Autor hinaus will und wie es wahrscheinlich endet, was ich persönlich sehr traurig fand. Detailreiche Folterszenarien bleiben Gott sei Dank aus, so hat man als Leser viel Spielraum um seine eigene Fantasie abgründig spielen zu lassen. Nichts desto trotz ist "das Mörderhotel" unterhaltsam und vor allem in einem historisch toll beschriebenem Setting zu finden: das Chicago der Jahrhundertwende in all seinen prunkvollen wie auch grässlichen Facetten!

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Ein interessanter und facettenreicher Thriller um Herman Webster Mudgett
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 10.01.2016

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da es doch recht interessant klang. Bereits der Anfang war sehr grausam und ich fand mich gleich in einem Horrorszenario wieder. Hier wird immer wieder in den Zeiten hin und hergesprungen. Wir erfahren wie alles begann und was es mit Herman Webster Mudgett auf sich... Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da es doch recht interessant klang. Bereits der Anfang war sehr grausam und ich fand mich gleich in einem Horrorszenario wieder. Hier wird immer wieder in den Zeiten hin und hergesprungen. Wir erfahren wie alles begann und was es mit Herman Webster Mudgett auf sich hat. Wir erleben ihn als kleinen Jungen und wie es kam das er zu dem wurde, was er schlussendlich war. Mir haben besonders gut die Rückblicke gefallen. Ich kam nicht umhin Mitgefühl bei Herman zu entwickeln. Doch nach und nach verlor sich das und macht dem Grauen Platz. Gerade in der Vergangenheit wirkt Herman sympathisch . Ich wusste nie, was ich eigentlich von ihm halten sollte. Wir lernen hier verschiedene Personen kennen, für die ich jedoch keinerlei Emotionen entwickeln konnte. Da wäre zum einen Dr.Holmes mit dem er zusammen studiert hat. Oder auch der Hausmeister Kyle, der eine wichtige und ich denk auch tragende Rolle in seiner Studienzeit spielt. Natürlich haben wir auch noch Peizel seinen "Mitarbeiter". Obwohl die ganze Geschichte recht interessant und spannend gestaltet war, entstanden für mich immer wieder Längen. Es wurde stellenweise etwas langatmig, was den Lesefluss bei mir doch etwas gestört hat. Dennoch der Verlauf fördert doch spürbares Grauen zutage und es wird recht brutal. Daher ist es nicht unbedingt für zarte Gemüter geeignet. Der Autor versteht es durch sehr bildhafte Schreibweise ein Kopfkino auszulösen, das es in sich hat. Stellenweise fand ich die Charaktere interessant gestaltet und konnte mich auch gut in sie hineinversetzen. Gerade durch die Wechsel der Zeiten wurde es recht abwechslungsreich. Schlussendlich ist es ein gelungener Thriller mit vielen blutigen Elementen. Der Abschluss kam für mich jedoch etwas abrupt. Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektive von Herman, was ihm mehr Raum und Tiefe verschafft. Aber auch andere Sichtweisen bekommen wir geboten. Wie z.b. von Geyer und Holmes. Das verschafft immer wieder neue Blickwinkel. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil des Autors ist stark einnehmend und mitreißend. Das Cover und der Titel sind passend zum Inhalt des Buches gewählt. Fazit: Ein interessanter und facettenreicher Thriller um Herman Webster Mudgett. Blutig, packend und spannend. Das eigentliche Grauen führt neben der intensiven Schreibweise auch das Kopfkino zutage. Es hat mich doch ziemlich geschockt, weil ja doch eine wahre Geschichte dahinter steckt. Eine klare Leseempfehlung. Aufgrund einiger Schwächen vergebe ich 3 von 5 Punkten.

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Thriller nach teilweise wahren Begebenheiten (nichts für schwache Nerven !!!!)
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015

Herman Webster Mudgett der als Kind schon sehr viel Leid miterleben musste, bekommt durch einen Überfall von zwei Jungs sehr wahrscheinlich einen psychischen Knacks weg. Den einige Jahre später tötet er die beiden grausam nach dem er sie zuvor zu seinen Freunden und Handlangern gemacht hatte. Er studiert dann Medizin... Herman Webster Mudgett der als Kind schon sehr viel Leid miterleben musste, bekommt durch einen Überfall von zwei Jungs sehr wahrscheinlich einen psychischen Knacks weg. Den einige Jahre später tötet er die beiden grausam nach dem er sie zuvor zu seinen Freunden und Handlangern gemacht hatte. Er studiert dann Medizin wo er auch seinen einzigen Freund Henry Holmes kennenlernt. Damit sie ihr Studium finanzieren können besorgen sie Leichen für die Universität und für Kyle einen Mann der ebenfalls Leichen behandelt. Er stellt sie dann an und sie verdienen bei ihm mehr schlecht als recht für ihr Studium. Einige Jahre später betreiben sie dann ein Hotel wo dann auch die Gäste auf sehr mysteriöse Weise verschwinden. In dieser Zeit kommt dann auch Arlis Christen und Mr. Geyer ein Detektiv nach Chicago, beide sind sie gemeinsam auf der Suche nach Endres die Schwester von Arlis. Da sie seit einiger Zeit keinen Nachricht mehr von ihr bekommen hat macht sie sich auf die Suche nach ihr. Wie sich herausstellt war Endres mit Mudgett verheiratet und erwartete ein Kind von ihm. Doch Arlis muss erkennen das vieles was sie in Chicago antrifft und erfährt, sie überhaupt nicht über ihre Schwester wußte (sei es die heruntergekommene Wohnung,das sie schwanger war usw.) Und so macht sie sich weiter auf die Suche nach Endres. Aber wird sie sie finden? Und was ist mit Endres, lebt sie noch oder wurde sie ebenfalls ermordet? Meine Meinung: Es war mein erster Roman von Wolfgang Hohlbein und ich muss sagen der Autor weiß wie man den Leser unterhalten muss. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, doch leider in einigen Passagen vor allem wo es um Arlis ging kam dann doch ab und an die Langeweile auf. Ich finde manches wurde viel zu sehr in die Länge gezogen und einige Seiten weniger hätten dem Buch sicher auch gut getan. Hauptsächlich spielt das Buch in Chicago 1893 als die Weltausstellung und die Stadt wohl noch sehr dreckig und heruntergekommen war. Aber natürlich wird auch die Kindheit,Jugend und Studium von Mudgett miteinbezogen, so das man besser nachvollziehen kann warum dieser Mann zum Mörder wurde. Das Buch entstand nach wahren Begebenheiten was natürlich die Taten die in diesem Buch teilweise sehr erschreckend beschrieben werden noch unfassbarer machen. Man vermutet das er über 200 Menschen im Laufe seines Lebens auf dem Gewissen hatte. Was jedoch der Autor an dem Buch noch dazu gestaltet hat,wird dem Leser nicht ersichtlich. Das ist auch egal den es ist ja trotz allem ein Roman mit einem realen Hintergrund, mehr nicht. Wer etwas schwache Nerven hat der sollte dann vielleicht doch Abstand von diesem Buch nehmen. Den manche Szenen sind dann doch schon sehr brutal und ekelig vom Autor beschrieben, was jedoch auch wiederum das ganze spannend macht. Der Nervenkitzel ist auf alle Fälle sehr wohl in diesem Buch vorhanden. Wer also sich nicht davor scheut einen etwas sehr detaillierten Thriller über 800 Seiten, mit einiges an Brutalität anzutun der ist sicher bei diesem richtig. (Ich rate nur jedem um die Pointe nicht vorweg zu nehmen sich nicht die Seiten von Herman W. Mudgett anzuschauen) Wegen der unnötigen Länge und dem das ich einiges dann doch langweilig fand bekommt der Roman von mir 3 von 5 Sternen.

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Weniger ist mehr
von Ein Schelm aus Aventurien am 16.02.2016

WICHTIGER HINWEIS: Liebe Leserinnen und Leser, sollten Sie noch nie etwas von Herman Webster Mudgett gehört haben, tun Sie sich einen Gefallen und recherchieren Sie nicht. Es könnte Ihnen die Überraschung verderben. Die Rezension ist spoilerfrei. Chicago, 1893: Die Weltausstellung ist in vollem Gange, als der Ermittler Frank Geyer und... WICHTIGER HINWEIS: Liebe Leserinnen und Leser, sollten Sie noch nie etwas von Herman Webster Mudgett gehört haben, tun Sie sich einen Gefallen und recherchieren Sie nicht. Es könnte Ihnen die Überraschung verderben. Die Rezension ist spoilerfrei. Chicago, 1893: Die Weltausstellung ist in vollem Gange, als der Ermittler Frank Geyer und Arlis Christen in die Stadt kommen, auf der Suche nach Arlis' verschwundener Schwester Endres. Die einzige Spur führt zum Hotelier Dr. Henry Howard Holmes. Arlis checkt in Holmes' Hotel ein, doch der ehemalige Arzt ist der beste Freund von Herman Webster Mudgett, dem Mann, mit dem Endres zuletzt gesehen wurde... 'Mörderhotel' beruht auf einer wahren Geschichte. Der Mediziner Herman Webster Mudgett war ein Serienmörder, der vermutlich über 200 Menschen auf dem Gewissen hat. Zu diesem Zweck ließ er zur Weltausstellung 1893 in Chicago ein Hotel errichten, das er mit Geheimgängen versah und in eine wahre Todesfalle verwandelte: So war es z.B. möglich, über ein Lüftungssystem Gas in die Zimmer zu leiten; andere Opfer ließ er in einem luftdichten Raum ersticken oder in einem Raum verdursten, zu dem es nur in der Decke einen Zugang gab. Bei 'Mörderhotel' handelt es sich aber nicht um eine Dokumentation, sondern um einen Roman. Wolfgang Hohlbein geht sehr großzügig mit dem Stoff um und nimmt dramaturgische Anpassungen vor. In einigen Punkten hält er sich sehr eng an die historischen Fakten, z.B. bei der Geschichte, warum Mudgett zum Serienmörder wurde; andere wurden leicht angepasst, wie Mudgetts Handlanger Ben Petizel, der im Buch zu Will Peitzel wird; und wieder andere sind reine Fiktion, z.B. der Aufenthalt in London. Dem historisch Interessierten ist aber spätestens beim Namen der ersten Prostituierten klar, wohin hier die Reise geht. Gut gelungen ist die Charakterisierung der Hauptfigur. Während man anfangs noch Mitleid mit dem kleinen Herman hat, der von seinen Mitschülern verprügelt wird, ändert sich das an einem bestimmten Punkt in der Geschichte schlagartig. Ab diesem Punkt ist Mudgett eiskalt, skrupellos und berechnend; es besteht nicht die Gefahr, dass man Sympathie für ihn entwickelt. Hohlbein lässt die Hauptfigur zwar aus Kalkül handeln, glorifiziert ihre Taten aber nicht. Als bessere Identifikationsfigur für den Leser dient Holmes, der zwar ein loyaler Freund und moralisch integer ist, aber dank seiner Schwächen sehr menschlich wirkt. Es gibt zwei Punkte, die im Buch massiv stören. Der erste ist das überraschende Ende, das wenig überraschend kommt. Selbst Leser, die noch nie von Mudgett gehört haben (s. o.), werden ab der Mitte des Buchs so massiv darauf hingewiesen, dass sie die Pointe lange vorausahnen können. Der zweite Punkt ist das Fehlen eines Lektorats. Das äußert sich zum einen in Logikfehlern: So wechselt die Haarfarbe einer Person innerhalb einer Seite, und der grobschlächtige Hausmeister Kyle wird Faustkeil genannt, was im Englischen keinen Sinn ergeben würde. Wesentlich schlimmer ist aber, dass das Buch dadurch vor allem in der ersten Hälfte sehr langatmig wirkt. Hohlbein nimmt sich ewig Zeit, um die Figuren vorzustellen, und schreibt dabei auch viele Szenen, die die Geschichte nicht voran bringen. Wenn auf den ersten 400 Seiten eines rund 850 Seiten starken Buchs, auf dem Thriller steht, keine Spannung aufkommt, ist irgendetwas falsch gelaufen. Die zweite Hälfte kann das auch nicht herausreißen, da man dort bereits einen begründeten Verdacht hat, was die Pointe angeht. Hohlbeins begrenztes Repertoire an Formulierungen trägt auch nicht gerade zum Lesevergnügen bei, auch wenn er generell flüssig und gut lesbar schreibt. Nur auf Bandwurmsätze und die Einschübe in Klammern sollte er verzichten. Ob das Buch zu brutal ist, lässt sich nicht pauschal sagen, das muss jeder für sich entscheiden. Hohlbein ist zwar ein Autor, der gerne das Blut spritzen lässt und auch ausführlich manch unappetitlich Stelle beschreibt; andere Szenen überlasst er der Fantasie des Lesers. Wer nach einem 'Tatort' vor Aufregung nicht schlafen kann, sollte einen Bogen um das Buch machen; wer regelmäßig Krimiserien wie 'Bones' oder 'Criminal Minds' schaut, hat schon Schlimmeres gesehen. 'Mörderhotel' hat eine gute Idee, aber das Buch wäre wesentlich besser geworden, wenn man alles Unnötige gestrichen und es auf gut 400 Seiten gekürzt hätte.

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