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Mörderkind

Kriminalroman

(4)
Sie liefen ihr nach und schrien: »Mörderkind, Mörderkind!«
Ihr Leben lang war sie für alle nur das Mörderkind. Fionas Kindheit war ein Alptraum. Und nun ist ihr Vater tot. Seine letzten Worte galten ihr: »Ich bin kein Mörder.« Widerstrebend macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Beginnt nachzuforschen, befragt ihre Familie. Und stösst auf ungeheuerliche Geheimnisse und eine Intrige, deren tödliches Gift bis heute wirkt …
Portrait
Inge Löhnig studierte an der renommierten Münchner Akademie U5 Grafik-Design. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen machte sie sich mit einem Designstudio selbstständig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie und einem betagten Kater in der Nähe von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 464, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783843709385
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 9.673
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Mörderkind
von Birgit Laile am 01.12.2014

Als Fiona aus der Schule kommt, sieht sie Polizisten auf dem Hof. Papa trägt Handschellen und sie führen ihn zum Auto. Sie wirft sich dazwischen und versucht mit ihrem rosa Schulranzen den geliebten Vater zu befreien - doch mit ihren sieben Jahren kann sie nichts ausrichten. Die Polizisten lassen... Als Fiona aus der Schule kommt, sieht sie Polizisten auf dem Hof. Papa trägt Handschellen und sie führen ihn zum Auto. Sie wirft sich dazwischen und versucht mit ihrem rosa Schulranzen den geliebten Vater zu befreien - doch mit ihren sieben Jahren kann sie nichts ausrichten. Die Polizisten lassen ihn kurz los und er kniet zu ihr nieder. Er verspricht das alles gut wird, und das er wieder kommt.....doch sie hat ihn nie wieder gesehen. Als herauskommt das er der Mörder seiner Geliebten ist, verändert sich Fionas Leben kolossal. Ihr geliebter Vater ein Mörder? Die flippige, heißgeliebte Mutter die mit dem Auto kurze Zeit später tödlich verunglückt - ihr Leben wird zum Alptraum. Mörderkind nennen sie sie in der Schule. Sogar ihre beste Freundin wendet sich ab. Onkel Ludwig und Tante Sabine, die nie Kinder wollten und beruflich so sehr engagiert sind bemühen sich, aber sind kein Ersatz. Immer wieder wechselt sie die Schulen - eckt überall an. Niemand mag ein Mörderkind. Erst neunzehn Jahre später, als sie sich gerade als Fahrradkurier durchschlägt, hört sie das ihr Vater bei einem Brand ums Leben kam. Es interessiert sie kaum, schließlich hat er ihr Leben verpfuscht. Sie geht weder zur Beerdigung noch interressiert sie sich für die Fragen der Kommissarin, der die Todesursache ihres Vaters zwielichtig erscheint. Als jedoch kurz darauf der junge, attraktive Rettungssanitäter ihr die letzen Worte des Vaters als Botschaft für sie überbringt, ändert das langsam aber immer mehr Fionas Denkweise. Sie beginnt zunächst lapidare Ermittlungen, steigert sich aber schnell mit Darcy`s Hilfe, wie sie den Sanitäter wohlwollend nennt in Höchstform. Die Zweifel der Kommissarin, ein Verdacht des Assistenten des Leichenbeschauers dem allerdings niemand Glauben schenkt, eine gestohlene Kunstfigur ihres Vaters und immer mehr Puzzleteile lassen Fiona langsam erahnen das hier etwas ganz und gar nicht stimmt. --- Ben und Julia genießen ihre heimlichen Treffen, doch für Julia ist es viel mehr. Ben ist verheiratet und vergöttert seine Frau und seine Tochter Fiona. Sie liebt ihn schon seit der kurzen Romanze in der Schule und will ihn endlich ganz für sich gewinnen. Sie glaubt an eine gemeinsame Zukunft und ist überglücklich als sie von ihm schwanger wird. Sie deckt den Tisch liebevoll und erwartet ihren Geliebten voller Zuversicht am Abend. Er fällt aus allen Wolken und will von einer gemeinsamen Zukunft nichts wissen. Sie soll abtreiben verlangt er. Sie ist am Boden zerstört, als er sagt das er sie nicht liebt und es für ihn nur eine Fickbeziehung war und bleibt. Als Julia sich hilfesuchend an die Mutter wendet, erfährt sie ungeheuerliches und die beiden schmieden einen verhängnisvollen Plan..... Dieses Buch ist der Hammer ! Fesselnd von Anfang an und mit immer neuen Wendungen fasziniert die Autorin in gekonntem Schreibstil, mit einer mehr als einzigartigen Hauptdarstellerin und einer aus mehreren Blickwinkeln perfide gestrickten und intelligenten Geschichte. Liebe - Schicksal - Berechnung - Tragödie geschnürt in ein prickelndes Abenteuer das Dich bis zum letzten Buchstaben nicht mehr loslässt. Sehr zu empfehlen

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ohne jeden Zweiflel...
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2015

Wie mag es sich anfühlen als Tochter eines Mörders und einer Selbstmörderin durch das Leben zu gehen ? Fionas Leben ist auch entsprechend geprägt : sprunghaft und chaotisch ist ihr Arbeits - und Privatleben und tiefe Freundschaften bedeuten immer Probleme ! Doch als Matthias, der Rettungssanitäter ihr die letzten... Wie mag es sich anfühlen als Tochter eines Mörders und einer Selbstmörderin durch das Leben zu gehen ? Fionas Leben ist auch entsprechend geprägt : sprunghaft und chaotisch ist ihr Arbeits - und Privatleben und tiefe Freundschaften bedeuten immer Probleme ! Doch als Matthias, der Rettungssanitäter ihr die letzten Worte ihres Vaters übermittelt, bricht ihre Fassade zusammen und nagende Zweifel bohren ! Kann es doch noch eine andere Version der schlimmen Tatnacht geben ? Fiona begibt sich auf Spurensuche und befördert spannende und überraschende Tatsachen ans Licht ...gut gemacht und so gut zu lesen, dass man bis zur letzten Seite dabei bleibt !

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Von Anfang bis Ende Spannung pur
von Bücherwurm78 am 21.01.2015

Fiona Jacoby hat kein leichtes Leben gehabt. Ihre Kindheit endete als sie 7 Jahren alt war und ihr Vater als Mörder verurteilt wurde. Angeblich hat ihr Vater seine schwangere Geliebte Julia Reinhold umgebracht. Ihren Vater wollte sie dann auch nach seiner Freilassung 18 Jahre später nicht mehr sehen und... Fiona Jacoby hat kein leichtes Leben gehabt. Ihre Kindheit endete als sie 7 Jahren alt war und ihr Vater als Mörder verurteilt wurde. Angeblich hat ihr Vater seine schwangere Geliebte Julia Reinhold umgebracht. Ihren Vater wollte sie dann auch nach seiner Freilassung 18 Jahre später nicht mehr sehen und sprechen. Dann stirbt ihr Vater Ben bei einem Brand (oder war es gar kein Unfall?) und der Rettungssanitäter Matthias Stiller überbringt ihr seine letzten Worte, nämlich dass er kein Mörder ist. Nach anfänglichem Zögern beginnt sich Fiona zusammen mit Matthias auf die Suche nach der Wahrheit und ist mehr und mehr überzeugt, dass ihr Vater zu Unrecht verurteilt wurde. Wieder mal ein Buch, was die Bezeichnung Krimi bzw. Thriller zu Recht verdient hat. Ich habe schon ein paar andere Bücher von Inge Löhnig aus der Dühnfort-Serie gelesen, welche ich schon sehr gut fand. Aber dieses Buch hat diese übertroffen. Von Anfang bis Ende des Buches war Spannung da, und diese ist auch an keiner Stelle des Buches verloren gegangen. Was das Buch auch ausmacht sind meiner Meinung vor allem 2 Dinge. Auf der einen Seite, die Frage, was damals wirklich passiert ist, ob Ben seine Geliebte Julia umgebracht hat oder nicht. Und auch die Frage, ob Bens Tod ein Unglück war, oder ob er ermordet wurde, weil er die Wahrheit herausgefunden hat? Auf der anderen Seite aber auch die Tragik um die Person von Fiona. Die als 7-jährige ihren Vater „verloren“ hat, und auch ihre Mutter, die Selbstmord begangen hat. Sie wurde außerdem von ihren Großeltern nicht geliebt und zudem auch ständig überall als „Mörderkind“ abgestempelt und gehänselt. Was mir das Buch und die Story auch sehr nahegebracht haben, waren die einzelnen „Tatorte“. Da ich selbst im Landkreis Freising wohne, kenne ich die Orte und so fühlt man sich als Leser auch noch mittendrin, statt nur dabei. Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen, sehr flüssig und auch immer alles sehr gut beschrieben, so dass man als Leser auch immer ein Bild vor den Augen hatte. Die Story war gut durchdacht und umgesetzt und es gab auch keinerlei fade Stellen im Buch, so dass die Spannung immer gehalten wurde. Fazit: Einfach top, Daumen hoch und volle Punktzahl

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Bist du vielleicht doch kein "Mörderkind"?
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 23.01.2015

Die 25-jährige Fiona Jacoby hat in ihrem Leben schon so einige Jobs ausprobiert. Seit drei Wochen verdient sie ihr Geld als Fahrradkurier, kein Traumjob, aber immerhin kann man damit sein WG-Leben finanzieren. Ihr Traum ist es, an der Filmhochschule zu studieren, doch ihr Stolz verbietet es ihr, sich dort... Die 25-jährige Fiona Jacoby hat in ihrem Leben schon so einige Jobs ausprobiert. Seit drei Wochen verdient sie ihr Geld als Fahrradkurier, kein Traumjob, aber immerhin kann man damit sein WG-Leben finanzieren. Ihr Traum ist es, an der Filmhochschule zu studieren, doch ihr Stolz verbietet es ihr, sich dort zu bewerben, denn das wäre zu nah an dem, was ihre Eltern waren: Künstler. Ihre Mutter Lydia war Malerin und ihr Vater Ben baute Skulpturen. Doch das war vor sehr langer Zeit, heute ist alles anders. An einem überaus miesen Tag erhält sie von ihrem Onkel Ludwig noch die Nachricht, dass ihr Vater verstorben ist - wenigstens eine gute Nachricht an diesem Tag aus Fionas Sicht. Am nächsten Morgen bekommt sie unerwarteten Besuch. Matthias Stiller ist Rettungsassistent und war derjenige, der beim Tod ihres Vaters vor Ort war. Seine letzten Worte sollte er seiner Tochter Fiona übermitteln. Er habe seine Tochter immer geliebt und er sein kein Mörder - so die Botschaft. Fiona fällt aus allen Wolken, hatte sie doch Ben vollkommen aus ihrem Leben gestrichen, denn immerhin war dieser Schuld, dass ihre Kindheit von einem Tag auf den anderen vor 19 Jahren abrupt endete und sie fortan nur noch das "Mörderkind" war, denn vor 19 Jahren soll Ben seine Geliebte Julia Reinhold ermordet haben, nachdem diese sich geweigert hat, das gemeinsame Kind abtreiben zu lassen und gedroht hat, seiner Frau alles zu beichten, was zur Folge gehabt hätte, dass seine Frau ihn umgehend verlassen hätte. Ben wurde seinerzeit zu 15 Jahren Haft für diese Tat verurteilt, Fionas Mutter beging einen Tag nach der Verurteilung Selbstmord und Fiona hat den Rest ihrer Kindheit als "Problemkind" bei ihrem Onkel Ludwig und seiner Frau Sabine verbracht. Diese nahmen das Kind nicht aus Nächstenliebe aus, sondern um den familiären Ruf zu wahren, der eh, dank Ben, schon ziemlich zerstört war. Für Fiona war es schrecklich, denn anstatt der Liebe ihrer Eltern musste sie fortan ohne jegliche Zuneigung leben und auch ohne Freunde, denn wer will schon mit einem "Mörderkind" befreundet sein? Nun ist Fiona erwachsen, doch die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen. Ihre einzige Freundin ist Bea, eine Krankenschwester, mit der sie in einer WG lebt. Auch ist sie nicht in der Lage eine Beziehung zu einem Mann einzugehen, die länger als eine Nacht dauert bzw. etwaige Verpflichtungen mit sich bringt, denn sie könnte ja wieder verlassen werden. Doch etwas in ihr beginnt zu arbeiten. Dieser Matthias Stiller war der Meinung, dass ein Mensch bei seinen letzten Worten niemals lügen würde und da er selbst vor Ort war, hat Ben seiner Meinung nach die Wahrheit gesagt. Kann es sein, dass er doch kein Mörder war? Eine Möglichkeit, die Fiona nicht wirklich in Betracht zieht, denn immerhin ist er rechtskräftig verurteilt worden und hat seine Strafe abgesessen, auch wenn er immer behauptet hat, er wäre unschuldig. Was geschah damals vor 19 Jahren wirklich? Fiona beschließt, ein wenig in der Vergangenheit zu forschen, auch wenn sie nicht von Bens Unschuld ausgeht, doch was hat sie zu verlieren. Ein "Mörderkind" ist sie so oder so, aber vielleicht ist sie das ja zu Unrecht? Kann es sein, dass ihrem Vater / ihrer ganzen Familie Unrecht getan wurde? Bist du vielleicht doch kein "Mörderkind"? Der Plot des Buches wurde abwechslungsreich und spannend ausgearbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch sowohl einen Einblick in die Gegenwart gegeben hat, wie auch in die Vergangenheit, der Leser also parallel erlesen konnte, was seinerzeit geschah und was derzeit passiert. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Allerdings hatte ich doch einige Probleme, mich in die Figur der Fiona einzufinden, denn diese ist recht sprunghaft und teils noch sehr naiv für ihr Alter. Gerade bei solch einer Vergangenheit bin ich vorab davon ausgegangen, dass gerade das sie geerdet hat. Die Figur des Matthias hingegen empfand ich als sehr gelungen dargestellt, aber irgendwie wage ich sehr zu bezweifeln, dass es solche Männer, die das Ziel verfolgen, an das sie glauben bzw. wenn sie der Meinung sind, das richtige zu tun, wirklich gibt. Den Schreibstil empfand ich als spannend und kurzweilig gehalten, sodass sich das Buch sehr gut und leicht lesen ließ und mir schöne Lesestunden bereitet hat.

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Untypischer, aber äußerst spannender Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 22.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Tochter (Fiona) eines 19 Jahre zuvor wegen Mordes an seiner Geliebten Verurteilten versucht nach dem Tod des Vaters die damaligen Geschehnisse aufzuklären. Denn ihr Vater hat die Tat stets abgestritten, zuletzt gegenüber dem Rettungssanitäter, der ihm nach der ebenfalls mysteriösen Inbrandsetzung seiner Wohnung Hilfe leistete. Dieser ist es... Die Tochter (Fiona) eines 19 Jahre zuvor wegen Mordes an seiner Geliebten Verurteilten versucht nach dem Tod des Vaters die damaligen Geschehnisse aufzuklären. Denn ihr Vater hat die Tat stets abgestritten, zuletzt gegenüber dem Rettungssanitäter, der ihm nach der ebenfalls mysteriösen Inbrandsetzung seiner Wohnung Hilfe leistete. Dieser ist es auch, der die durch ihren Ruf als „Mörderkind“ traumatisierte Fiona unterstützt. Es tun sich ungeheuerliche Intrigen und Wahrheiten auf … Die Autorin ist bekannt für ihre Krimi-Reihe um Kommissar Dühnfort, zu der das vorliegende Buch allerdings nicht gehört. Es ist ein Einzelband, sogar (fast) ohne polizeilichen Ermittler. Die Geschichte ist äußerst spannend erzählt. Der Leser verfügt über mehr Wissen als Fiona, weil abwechselnd auf zwei Zeitebenen erzählt wird – der Gegenwart und der Vergangenheit vor 19 Jahren. Beide Handlungsstränge laufen ganz allmählich aufeinander zu und bringen immer mehr Wahrheiten ans Tageslicht. Die letzten Puzzlestücke fügen sich erst spät zusammen. Was das Besondere an diesem Buch ausmacht, ist die gelungene Darstellung, welche schlimmen psychischen Folgen die Verurteilung eines Mannes wegen Mordes für seine Tochter hat. Fiona war seinerzeit ein siebenjähriges Kind, für das sich das Leben völlig änderte, weil sie fortan als „Mörderkind“ verschrien war. Vor allem verlor sie die Fähigkeit, anderen Menschen zu vertrauen und Beziehungen einzugehen, und steigerte sich in eine unbändige Wut. Diese traumatischen Folgen zu überwinden und an sich zu arbeiten, hilft ihr der Rettungssanitäter, so dass auch eine kleine Portion Liebesgeschichte in dem Buch enthalten ist. Nicht nur für Krimifans zu empfehlen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wie schrecklich muss die Kindheit eines jungen Mädchens sein, das glaubt ihr Vater sei ein Mörder. Später stellt sie sich der Frage, ob er schuldig war und entdeckt Unglaubliches.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannend und leider sehr realistisch. Die Protagonistin lernt vieles dazu und kann sich entfalten. Sehr gut mitzuverfolgen und lädt zum rätseln ein. Ein spannender Krimi.

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Mörder oder nicht?
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 26.10.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Fiona hat eine schöne Kindheit. Ihre Eltern sind zwar anders als andere - Künstler eben. Es gibt keinen wirklich geordneten Tagesablauf. Aber Fiona ist glücklich. Bis zu jenem verhängnisvollen Tag. Sie kommt gerade aus der Schule, als ihr Vater verhaftet wird. Er soll sein schwangere Geliebte ermordet haben. Obwohl... Fiona hat eine schöne Kindheit. Ihre Eltern sind zwar anders als andere - Künstler eben. Es gibt keinen wirklich geordneten Tagesablauf. Aber Fiona ist glücklich. Bis zu jenem verhängnisvollen Tag. Sie kommt gerade aus der Schule, als ihr Vater verhaftet wird. Er soll sein schwangere Geliebte ermordet haben. Obwohl er Fiona versprochen hat, dass er zurückkommt, kann er dieses Verbrechen natürlich nicht halten. Er muss für 15 Jahre ins Gefängnis. Am nächsten Tag stirbt ihre Mutter bei einem Autounfall. Fiona hasst ihren Vater und will nichts mit ihm zu tun haben. Als er vor ihrer Tür steht, schlägt sie ihm diese vor der Nase zu. Doch dann erfährt sie, dass er bei einem Brand ums Leben kam. Klar, im Suff das Haus abgefackelt - denkt sie. Doch der Rettungsassistent Matts, von Fiona Mr. Darcy genannt, hat eine Nachricht für sie. Die letzten Worte ihres Vaters lauteten: Ich bin kein Mörder. Dank Mr. Darcy fängt Fiona an zu überlegen und macht sich wiederwillig auf die Suche. Hat ihr Vater gelogen oder gibt es tatsächlich eine weitere Person, die den Mord begangen hat? Das Buch hat mich sofort gefesselt. Inge Löhning lässt Fionas Leben tatsächlich lebendig werden. Man freut sich mit ihr, wenn sie an ihre schöne Kindheit denkt. Man trauert mit ihr um den Verlust der Eltern. Man spürt die Wut und die Einsamkeit und wie sie ganz langsam beginnt, anderen Menschen wieder zu vertrauen. Die Story ist sehr flüssig geschrieben. Am liebsten würde man das Buch gar nicht mehr weglegen. Schon recht früh ist einem klar, dass Fiona kein Mörderkind ist. Und der Leser erfährt schnell, was damals tatsächlich geschah. Wie aber kommt die Geschichte zu einem glücklichen Ende? Es wird nicht langweilig! Erst recht spät hatte ich einen Verdacht, was da wohl passiert ist und wer dahinter steckt. Und auch wenn sich mein Verdacht bestätigt hat, blieb es spannend bis fast zum Schluss. Ich werde mich sicher in der Bücherei nach weiteren Büchern von Inge Löhning umsehen. Hoffentlich sind diese ebenso wie "Mörderkind" genau die richtige Lektüre für mich.

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Sagt Ben die Wahrheit?
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 25.10.2015
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Fiona Jacoby ist 26 und leidet noch immer unter dem Trauma, das sie sich als Kind geholt hat. Damals wurde ihr Vater als Mörder seiner schwangeren Geliebten Julia Reinhold verurteilt und sie von den bisherigen Freunden geschnitten und als „Mörderkind“ beschimpft. Ihre Mutter nahm sich am Tag nach der... Fiona Jacoby ist 26 und leidet noch immer unter dem Trauma, das sie sich als Kind geholt hat. Damals wurde ihr Vater als Mörder seiner schwangeren Geliebten Julia Reinhold verurteilt und sie von den bisherigen Freunden geschnitten und als „Mörderkind“ beschimpft. Ihre Mutter nahm sich am Tag nach der Verurteilung das Leben und Fi wuchs bei Onkel und Tante auf. Fi hatte den Kontakt zu Ben komplett abgebrochen. Als ihr Onkel Ludwig ihr dann die Nachricht vom Tod des Vaters überbringt, nimmt sie das gelassen hin. Doch am nächsten Tag taucht Matthias Stiller auf. Er ist Rettungssanitäter und hat die letzten Worte von Ben gehört: „Ich bin kein Mörder!“. Zunächst interessiert Fi das nicht, doch Matthias bringt sie zum Nachdenken. Sie beginnt nachzuforschen. Und was Fi dann mithilfe von Matthias, den sie scherzhaft „Darcy“ nennt, herausfindet, lässt sie ihr ganzes Leben neu überdenken … Inge Löhnig schafft es immer wieder, mich in ihren Bann zu ziehen. Auch „Mörderkind“ ließ mich sehr schnell nicht mehr los. Diesmal habe ich das Buch nicht gelesen, sondern als Hörbuch genossen. Auch wenn es gekürzt ist – mir hat nirgendwo etwas gefehlt, ich hatte keine Verständnislücken und fand alles sehr stimmig und passend. Anfangs mochte ich Fi nicht sehr, doch nach und nach wurde sie mir immer sympathischer und ich habe sie sehr gern auf ihrer Suche nach der Wahrheit begleitet. Je mehr sie herausfindet, desto verletzlicher wird sie und wirft Stück für Stück Teile ihres über Jahre angelegten Panzers ab. Ihre Entwicklung ist sehr authentisch und nachvollziehbar. Das ist es, was mir bei Inge Löhnig so sehr gefällt: ihre Protagonisten sind nicht starr in einer Rolle, sie entwickeln sich innerhalb der Story weiter und werden dadurch sehr real. Sehr schön ist auch der Wechsel zwischen „damals“ und „heute“ und dann zwischen Fionas Erlebnissen und denen der noch involvierten Personen (ich möchte nicht spoilern, sorry fürs Orakeln!). Dadurch weiß der Leser sehr viel mehr als Fi, aber genau deshalb ist auch die Spannung so nervenzerreißend. Es gibt eine ganze Reihe einzelner Fäden, die aber nicht unsinnig herumflattern, sondern erahnen lassen, wie sie zusammenhängen – ohne jedoch dem Leser/Hörer auch nur einen Hauch einer Ahnung zu geben, was wirklich geschehen ist. Der Showdown ist atemberaubend! Ich wurde super gut von der Story und dem Sprecher unterhalten und kann einfach nur die vollen fünf Sterne geben!

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Ein fast perfekter Mord
von Tintenherz aus Kronshagen am 01.06.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

„Mörderkind“ von Inge Löhnig erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 459 Inhalt: Fionas Vater wird wegen Mordes an seiner Geliebten verurteilt und verhaftet. Nach der Haftentlassung stirbt er kurz darauf. Fiona glaubt nicht an einen Unfall. Obwohl die Polizei den Fall abgeschlossen hat, stellt sie Nachforschungen an und stößt auf viele Ungereimtheiten. Meine Meinung... „Mörderkind“ von Inge Löhnig erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 459 Inhalt: Fionas Vater wird wegen Mordes an seiner Geliebten verurteilt und verhaftet. Nach der Haftentlassung stirbt er kurz darauf. Fiona glaubt nicht an einen Unfall. Obwohl die Polizei den Fall abgeschlossen hat, stellt sie Nachforschungen an und stößt auf viele Ungereimtheiten. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover dieses Buches ist mit einer sehr auffälligen Gestaltung und großer Titelüberschrift passend für diesen Krimi gestaltet. Es fällt den Betrachter sofort ins Auge. Der Schreibstil ist sehr einfach verständlich und flüssig zu lesen. Die Geschichte um Fionas Vater Ben springt von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Es wird von der Vorgeschichte seiner Liebschaft mit Julia berichtet und die Suche Fionas nach der Wahrheit über ihren Vater, mit dem sie jahrelang keinen Kontakt hatte. Der Wechsel der verschiedenen Zeiten verleiht der Geschichte eine willkommende Lebendigkeit. Der Fall ist interessant aufgebaut und leicht nachvollziehbar. Die Spannung wird von Anfang an gut aufgebaut und der Spannungsbogen hält sich über die gesamte Buchlänge. Der Leser rätselt bis zum Ende daran, wer für die Morde verantwortlich ist. Ich konnte diesen Krimi nicht aus den Händen legen, bevor ich die Identität des Mörders erfahren hatte. Fazit: Auch ohne den sonst in den Büchern von Inge Löhnig beteiligten Kommissar Konstantin Dühnfort und seinem Team ist dieses Buch ein überaus spannender Krimi mit überraschendem Ende. Ich kann dieses Werk nur wärmstens empfehlen.

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Die letzten Worte eines verurteilten Mörders
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Tiefverwurzelter Hass und eine bodenlose Wut prägen Fionas Leben, auf die Welt allgemein, ihre sie mobbenden Schulkameraden, die unterkühlte Familie, aber allen voran auf ihren Vater. Einem Mörder. Als dieser vor neunzehn Jahren an dem Mord seiner damaligen schwangeren Geliebten angeklagt und verurteilt wurde, zerstörte das das Leben der... Tiefverwurzelter Hass und eine bodenlose Wut prägen Fionas Leben, auf die Welt allgemein, ihre sie mobbenden Schulkameraden, die unterkühlte Familie, aber allen voran auf ihren Vater. Einem Mörder. Als dieser vor neunzehn Jahren an dem Mord seiner damaligen schwangeren Geliebten angeklagt und verurteilt wurde, zerstörte das das Leben der kleinen siebenjährigen Fiona von Grund auf. In der Schule laufen ihr die Kinder hinterher, rufen ihr gehässig Mörderkind zu und schließlich begeht die manisch-depressive Mutter aus Verzweiflung Selbstmord. Fiona kommt zu ihrer Tante und Onkel, die selbst nie an Kinder gedacht hatten, und wächst dort bei der gleichgültigen Verwandtschaft auf. Von zu Hause ausgezogen kämpft sie sich von einem schlecht bezahlten Job zum nächsten, sich selbst aus Trozt nicht eingestehend, dass sie, wie ihr mordender Vater, eine begabte Künstlerin ist. Mittlerweile ist die Haft verbüßt, doch Fiona unterbindet jeglichen Versuch ihres Vaters mit ihr in Kontakt zu treten, bis ein Rettungssanitäter sie aufsucht und ihr mitteilt, er wäre verstorben. Seine letzten Worte gelten ihr: „ Ich bin kein Mörder“. Wie ein jeder glaubt auch sie felsenfest an dessen Schuld, weist die letzten Worte als Lüge ab, doch lassen sie ihr keine Ruhe. Sie begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Zunächst, um die Lüge auch als Lüge zu beweisen, aber je mehr sie gräbt, desto mehr enttarnt es sich als eine einzige Intrige: Um die Geliebte zu ermorden und ihren Vater als deren Mörder zu brandmarken. Doch wer hegte gegen beide einen solch enormen Groll? Mittlerweile unterstützt auch der Rettungssanitäter Fionas zum Teil illegalen Ermittlungen und wird wegen der Ähnlichkeit zur berühmten Romanfigur von Jane Austen nur neckend Mr. Darcy genannt. Immer tiefer verstricken sich die beiden in die verworrene Intrige, bis sie schlussendlich hinter die entsetzliche Wahrheit kommen. Allerdings nicht nur sie allein. Inge Löhning hat mit ´Mörderkind´ einen fantastischen Krimi hingelegt: von Anfang an bis zuletzt spannend, mit nachvollziehbaren und tiefgründigen Charakteren, einer interessanten Grundidee hinter der Geschichte, sowie nicht vorhersehbare Wendungen, die mich zum Teil wirklich überrumpelten. Ich selbst lese eher ungern Kriminalgeschichten, doch diese hat mich positiv überrascht, nicht zuletzt, da das Buch in keinster Weise künstlich in die Länge gezogen wurde und dadurch konstant spannend blieb. Absolut empfehlenswert.

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Mörderkind
von Tamaru am 18.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Fiona wächst als "Mörderkind" auf. So wird sie in der Schule genannt und von allen geschnitten, seit ihr Vater als Mörder seiner Geliebten verhaftet wurde. Er bestreitet die Tat bis zuletzt und als er stirbt sind seine letzten Worte: " Ich bin kein Mörder". Nach anfänglichen Zweifeln beschließt Fiona auf... Fiona wächst als "Mörderkind" auf. So wird sie in der Schule genannt und von allen geschnitten, seit ihr Vater als Mörder seiner Geliebten verhaftet wurde. Er bestreitet die Tat bis zuletzt und als er stirbt sind seine letzten Worte: " Ich bin kein Mörder". Nach anfänglichen Zweifeln beschließt Fiona auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben, befragt Familie und andere Beteiligte. Doch was sie dann herausfindet ist ungeheuerlich, eine tödliche Intrige, die bis heute anhält. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Den Anfang fand ich etwas zäh, aber dann nimmt die Story an Spannung auf, die bis zur letzten Seite anhält. Fiona wird immer sympathischer, man erfährt viel über sie, vor allem was sie als Kind durchmachen musste. So kann man gut verstehen, warum sie eine so schroffe und abweisende Haltung ihren Mitmenschen gegenüber an den Tag legt. Auch ihr Mitstreiter Darcy, der sie von Anfang an unterstützt, hat das Herz am rechten Fleck und es ist schön mitzuerleben, wie er das Herz von Fiona langsam erwärmt. Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven, ist aber gut verständlich geschrieben und niemals verwirrend. Super spannend, klare Leseempfehlung für alle Krimileser.

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Von Rache getrieben
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 03.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Fiona lebt in München und verdient sich als Fahradkurier mehr schlecht als recht ihren Lebensunterhalt. In ihrer Kindheit stigmatisiert, glaubt sie nun, ihr Leben im Griff zu haben. Doch auf welch wackeligen Füssen ihr zugelegter Panzer steht, wird ihr klar, als sie erfährt, dass ihr Vater tot ist. Für... Fiona lebt in München und verdient sich als Fahradkurier mehr schlecht als recht ihren Lebensunterhalt. In ihrer Kindheit stigmatisiert, glaubt sie nun, ihr Leben im Griff zu haben. Doch auf welch wackeligen Füssen ihr zugelegter Panzer steht, wird ihr klar, als sie erfährt, dass ihr Vater tot ist. Für die Polizei war es ein Unfall, aber war es das wirklich ? Eigentlich sollte ihr das egal sein, denn sie glaubt mit ihm schon vor sehr langer Zeit abgeschlossen zu haben. Denn ihr Vater ist ein verurteilter Mörder. Doch dieser beteuert bis zum letzten Atemzug seine Unschuld. Fionas Einstellung gerät immer mehr ins Wanken. Der Panzer zerbricht und bröckelt ab. Fiona muss erkennen, dass sie nur zur Ruhe kommen kann und ihr Leben leben kann, wenn sie Gewissheit hat und klären kann, was damals und heute wirklich geschah. Eine große Hilfe dabei ist der Sanitäter, der dabei war, als Fionas Vater gefunden wurde. In zwei Erzählsträngen erfährt man nun das ganze Ausmaß des Geschehens. Auf der einen Seite verfolgt man Fionas Suche und Nachforschungen in der Gegenwart. Auf der anderen Seite gibt es einen direkten Einblick in das Geschehen der Vergangenheit. Von der ersten bis zur letzten Seite ist und bleibt die Geschichte spannend, auch wenn ich zwischendurch durchaus schon erahnen konnte, worauf das Ganze hinausläuft. Ich habe immer mit Spannung erwartet, zu erfahren was genau passiert ist, was die Täter dazu getrieben hat und wie sie vorgegangen sind. Besonders gut gefallen hat mir die Darstellung von Fionas Charakter. Ihre innere Zerrissenheit, ihre Gefühle und Ängste sind sehr gut herausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch von den anderen Protagonisten kann man sich größtenteils - so wie es für die Geschichte nötig ist - ein ganz anschauliches Bild machen. Eine gute Idee fand ich ebenfalls, dass die Aufklärung des Falles mal nicht durch die Polizei erfolgt. Der Schreibstil als solches ist angenehm und konzentriert sich auf das Wesentliche, so dass sich das Buch flott lesen lässt. Das Cover spricht mich persönlich nicht so richtig an und passt meines Erachtens nicht besonders gut zum Buch. Es suggeriert für mich einen eher blutigen Krimi, die ich überhaupt nicht mag und was hier ( zum Glück ) auch nicht der Fall war. Ohne Leseprobe hätte das Buch damit wohl eher nicht meine Aufmerksamkeit erregt. Ich empfehle diesen spannenden Krimi nun aber gerne weiter, besonders eben für LeserInnen , die es so wie ich nicht so gerne blutrünstig mögen.

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super spannendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Herrenhof am 31.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist so spannend geschrieben, daß man ringsherum alles vergißt. Für jeden Krimiliebhaber unbedingt zu empfehlen. Es bedurfte keiner langen "Einlesephase" sondern ging sofort los...schade, daß ich es so schnell verschlungen habe.

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Krimi und Drama zugleich
von c-bird am 29.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Bereits mit sieben Jahren endet Fionas glückliche Kindheit. Ben, der eigene Vater wird als Mörder seiner Geliebten verhaftet. Bei einem Indizienprozess wird er zu einer langjährigen Haft verurteilt und Fiona ist fortan nur noch das Mörderkind. Auch nachdem Ben aus der Haft entlassen ist, lehnt Fiona jeglichen Kontakt zu... Bereits mit sieben Jahren endet Fionas glückliche Kindheit. Ben, der eigene Vater wird als Mörder seiner Geliebten verhaftet. Bei einem Indizienprozess wird er zu einer langjährigen Haft verurteilt und Fiona ist fortan nur noch das Mörderkind. Auch nachdem Ben aus der Haft entlassen ist, lehnt Fiona jeglichen Kontakt zu Ben ab. Doch nun starb Ben bei einem Brand. Über einen Rettungsassistenten lässt er Fiona eine Nachricht zukommen: „Ich soll Ihnen sagen, dass er sie immer geliebt hat, dass es ihm Leid tut, was geschehen ist und dass er kein Mörder ist.“ Anfänglich ist Fiona wütend und glaubt kein Wort davon, doch dann kommen ihr Zweifel. Wenn es doch die Wahrheit ist? Und Fiona beginnt Nachforschungen anzustellen, noch nicht ahnend, was für eine großangelegte Intrige dahintersteckt… „Mörderkind“ ist ein Stand-alone und gehört nicht zur Reihe mit Kommissar Dühnfort. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen, der Gegenwart und der Vergangenheit vor 19 Jahren. Langsam laufen die zwei Handlungsstränge aufeinander zu und enthüllen die wahren Geschehnisse. Doch Mörderkind ist nicht nur Krimi. Es zeigt auch das Leben einer jungen Frau, die eine schlimme Zeit als Kind und Jugendliche durchlebt hat. Ungeliebt, ohne Freunde aufgewachsen fällt es Fiona schwer längerfristige Beziehungen zu anderen Menschen einzugehen. Erst langsam muss sie lernen, sich auf andere Menschen einzulassen und ihnen zu vertrauen. Auch wenn es kein Dühnfortkrimi ist, aber der Erzählstil ist wie immer meisterlich gut. Eigentlich sogar noch eine Nuance besser, weil die Sprache jugendlicher und frischer wirkt. Dazu nette und lustige gedankliche Kommentare, die einen schmunzeln lassen. Wie gebannt folgt man den spannenden Entwicklungen des Falls, erlebt überraschende Wendungen bis hin zum kleinwenig zu lang geratenem Ende.

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Späte Wiedergutmachung
von einer Kundin/einem Kunden am 22.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ihre gesamte Kindheit über glaubte Fiona, dass ihr Vater ein Mörder sei. Nach vielen Jahren und drastischen Ereignissen zweifelt nun Fiona an der Anschuldigung. Sie macht sich selber auf Spurensuche und fährt mit einem Freund in die Bretagne. Dort kommt es zum Showdown. Klasse Geschichte, sehr spannend!

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Mörderkind
von leseratte1310 am 17.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ihr Vater Ben hatte ihr versprochen, dass er zurückkommt. Aber er wurde inhaftiert und als Mörder an seiner Geliebten Julia verurteilt. Damit wurde die siebenjährige Fiona zum Außenseiter, denn sie war ein Mörderkind. Ben sucht 18 Jahre später den Kontakt zu Fiona, aber sie schlägt die Tür zu. Sie... Ihr Vater Ben hatte ihr versprochen, dass er zurückkommt. Aber er wurde inhaftiert und als Mörder an seiner Geliebten Julia verurteilt. Damit wurde die siebenjährige Fiona zum Außenseiter, denn sie war ein Mörderkind. Ben sucht 18 Jahre später den Kontakt zu Fiona, aber sie schlägt die Tür zu. Sie ist wütend, sie ist verletzt und sie hat eine Mauer um sich herum aufgerichtet. Niemand soll sie mehr verletzen. Etwa ein Jahr später taucht der Rettungsassistent Matthias Stiller bei ihr auf, um ihr die letzten Worte ihres sterbenden Vaters mitzuteilen: „Ich bin kein Mörder.“ Fi will nichts davon hören. Aber die Einwände, die Darcy, wie Fi Matthias nennt, hat, werfen Fragen auf und so macht sich Fiona mit Darcys Unterstützung an die Aufarbeitung der Vergangenheit. Fiona ist schwierig, stets auf Krawall gebürstet und hat auch ihren Weg noch nicht gefunden. Sie wird immer von Wut beherrscht. Da ist es gut, das es den geduldigen und beharrlichen Darcy gibt, der sich von Fionas Art nicht abschrecken lässt. Fiona ist nicht sonderlich sympathisch, aber je mehr man über ihre Vergangenheit erfährt, umso mehr kann man Verständnis für sie aufbringen. Auch wenn Fionas Art meist nervend ist, so gibt es doch immer wieder Momente, wo man sich über ihr Verhalten amüsieren kann. Die Geschichte wird in zwei, sich abwechselnden Zeitebenen erzählt. Neben Fionas Ermittlungen, wird in der anderen Ebene die Geschichte von Ben und Julia erzählt, wie sie tatsächlich passiert ist. Der Leser weiß also irgendwann mehr als Fiona, aber dennoch fehlen wichtige Aspekte, die sich erst zum Schluss klären. Das sorgt dafür, dass der Spannungsbogen erhalten bleibt. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und fesselnd. Die Charaktere sind authentisch beschrieben. Die Handlung ist in sich stimmig. Das Buch ist spannend und hat mich gut unterhalten.

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Eine gelungene Mischung aus Jugendkrimi und Familiendrama
von Silke Schröder aus Hannover am 13.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inge Löhnig ist bekannt durch ihre spannenden Jugendbücher und ihre Krimireihe mit dem sympathischen Kommissar Tino Dühnfort. Mit “Mörderkind” ist ihr nun ein fesselnder Stand-Alone-Krimi gelungen, der mit überraschenden Wendungen und einer ausgeklügelten Story überzeugt. Im Mittelpunkt steht die 23-jährige Fiona, die mit Hartnäckigkeit und Ausdauer versucht, ihren Vater... Inge Löhnig ist bekannt durch ihre spannenden Jugendbücher und ihre Krimireihe mit dem sympathischen Kommissar Tino Dühnfort. Mit “Mörderkind” ist ihr nun ein fesselnder Stand-Alone-Krimi gelungen, der mit überraschenden Wendungen und einer ausgeklügelten Story überzeugt. Im Mittelpunkt steht die 23-jährige Fiona, die mit Hartnäckigkeit und Ausdauer versucht, ihren Vater zu rehabilitieren. Dabei swicht die Autorin immer wieder zurück in die vergangenen Ereignisse und kommt so den wahren Tatumständen immer näher. So ist "Mörderkind" eine gelungene Mischung aus Jugendkrimi und Familiendrama.

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Auch ohne Kommissar Dühnfort absolut lesenswert
von Lilli33 am 07.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Fiona ist gerade mal sieben Jahre alt, als ihr heiß geliebter Vater Ben wegen Mordes an seiner Geliebten verhaftet wird. Er versichert dem Kind, dass alles nur ein Missverständnis ist und verspricht, dass er bald zurückkommt. Doch daraus wird nichts, denn Ben wandert für 18 Jahre ins Gefängnis. Jahrelang... Inhalt: Fiona ist gerade mal sieben Jahre alt, als ihr heiß geliebter Vater Ben wegen Mordes an seiner Geliebten verhaftet wird. Er versichert dem Kind, dass alles nur ein Missverständnis ist und verspricht, dass er bald zurückkommt. Doch daraus wird nichts, denn Ben wandert für 18 Jahre ins Gefängnis. Jahrelang hört Fiona kein Sterbenswort von ihm. Kein Wunder, dass sie sich enttäuscht von ihm abwendet und schließlich nichts mehr von ihm wissen will. Doch als Ben ein Jahr nach seiner Haftentlassung scheinbar bei einem Unfall stirbt, lässt sie das doch nicht so kalt. Zusammen mit dem gut aussehenden und netten Rettungsassistenten Matthias Stiller, den sie „Darcy“ nennt, macht sich Fiona an die Aufarbeitung der Vergangenheit. Meine Meinung: Ich bin ja ein Fan von Kommissar Dühnfort und war daher sehr gespannt, ob mir Inge Löhnigs neues Buch ohne ihn auch gefallen würde. - Eindeutig ja! „Mörderkind“ konnte mich ebenso begeistern wie die Romane der Dühnfort-Reihe. Wir haben es hier nicht mit einem Ermittler-Krimi zu tun. Eigentlich ist es mehr eine tragische Familiengeschichte mit kriminellem Hintergrund. In zwei Handlungssträngen werden die Geschehnisse von 1995 und die aktuellen vom Herbst 2014 aufgerollt und miteinander verknüpft. Dabei entsteht ein komplexes Netz aus vielen Details. Es empfiehlt sich, beim Lesen sehr aufmerksam zu sein, denn die Autorin hat immer wieder kleine Hinweise eingestreut, die den Leser bei seinen Spekulationen voran bringen. Mit anderen führt sie uns allerdings auch gekonnt auf den Holzweg. Ab einem bestimmten Punkt weiß der Leser dann mehr als Fiona, was dem Roman aber nicht die Spannung nimmt, denn nun muss man um die junge Frau bangen, die sich selbst in Gefahr bringt. Inge Löhnigs Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Über Fionas sprühenden Sarkasmus muss man immer wieder schmunzeln. Es herrscht zwar keine atemberaubende Hochspannung - das erwarte ich bei einem Kriminalroman auch gar nicht - aber eine gewisse Spannung ist durchgängig vorhanden und fesselt einen an den Roman. Mir hat die Figur der Fiona sehr gut gefallen, und das, obwohl sie keineswegs besonders sympathisch ist. Immer misstrauisch, abweisend und rechthaberisch, macht sie sich nicht allzu viele Freunde. Doch nach und nach kristallisiert sich heraus, warum sie so geworden ist, und das Gesamtbild stimmt einfach. Ich kann vieles von ihrem Verhalten nicht gutheißen und würde selbst nie so handeln, aber bei Fionas passt es einfach zu ihrem Charakter. Ebenso stimmig wie die Protagonistin ist auch die ganze Handlung. Jedes Detail hat seinen Platz, alles ist logisch zusammengefügt, sodass am Ende keine wichtige Frage ungeklärt bleibt. Übrigens: Für Dühnfort-Fans gibt es mit "Nun ruhet sanft" im Mai 2015 den 7. Band der Reihe.

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Mörderkind
von dorli am 30.12.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

München 2014. Die 26-jährige Fiona erfährt, dass ihr Vater Ben gestorben ist, reagiert sie mit Gleichgültigkeit. Sie weint dem Mann, der sie vor 19 Jahren zum Mörderkind gemacht und ihre ganze Kindheit aus den Fugen geraten lassen hat, keine Träne nach. Dann betritt der Rettungsassistent Matthias „Darcy“ Stiller die... München 2014. Die 26-jährige Fiona erfährt, dass ihr Vater Ben gestorben ist, reagiert sie mit Gleichgültigkeit. Sie weint dem Mann, der sie vor 19 Jahren zum Mörderkind gemacht und ihre ganze Kindheit aus den Fugen geraten lassen hat, keine Träne nach. Dann betritt der Rettungsassistent Matthias „Darcy“ Stiller die Bühne und teilt ihr mit, dass Ben mit seinen letzten Worten seine Unschuld an dem ihm zur Last gelegten Mord beteuert hat… Freising 1995. Julia ist wütend - Ben erwidert ihre Liebe nicht. Anders als erwartet, reagiert er mit Entsetzen und Ablehnung auf ihre Schwangerschaft… „Mörderkind“ ist der erste Krimi, den ich von Inge Löhnig gelesen habe und ich bin begeistert. Die Autorin versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil hervorragend, schon auf den ersten Seiten eine spannende Atmosphäre aufzubauen, die den Leser bis zum Schluss nicht loslässt – ein vor Jahren sorgsam ausgetüftelter Racheplan wirkt bis in die Gegenwart nach, drängt sich plötzlich wieder in den Vordergrund und ruft neue, dramatische Ereignisse hervor. Ich konnte von Anfang an bestens mit Fiona mitfühlen und die in ihr tobenden, widersprüchlichen Emotionen sehr gut nachempfinden. Ihre Reaktionen auf die Geschehnisse sind durchweg verständlich - die anfängliche Ablehnung gegenüber allem, was mit Ben zu tun hat, genauso wie später ihr unnachgiebiges Bestreben, trotz jeder Menge Gegenwind, die Rätsel der Vergangenheit zu lösen. Während Fiona sich in 2014 auf eine immer dramatischer werdende Suche nach der Wahrheit macht, bekommt der Leser in dem zweiten Handlungsstrang nach und nach die folgenschweren Ereignisse aus 1995 präsentiert. Julias Begeisterung für den von ihrer Mutter Renate ersonnenen Racheplan kann man durchaus nachvollziehen, zumal Julia in ihrer Wut blind für das eigentliche Ziel ihrer Mutter ist. Das tatsächliche Ausmaß ihres Handelns begreift Julia erst sehr viel später. In diesem Kriminalroman gibt es keine polizeilichen Ermittlungen. Hier steht eine junge Frau im Mittelpunkt, die Geheimnisse und Intrigen aufdecken möchte. „Mörderkind“ ist eine rundum gelungene, spannend erzählte Familientragödie.

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