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Mohamed

Eine Abrechnung

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Die Biographie Mohameds wurde 200 Jahre nach dessen Tod verschriftlicht – mit politischer Intention: Muslimische Fürsten suchten ihre Position zu sichern und dem christlichen Jesus eine eigene, die Herrschaft legitimierende Erlöserfigur entgegenzusetzen. Dennoch hat sich das ambivalente Bild eines sich radikal verändernden und unter psychischen Problemen leidenden Menschen erhalten. Hier der milde, dort der gewalttätige Mohamed. Hamed Abdel-Samad zeichnet in seiner biographischen Skizze nach, welche bis heute verhängnisvollen Folgen aus diesen Traditionen erwachsen – und weshalb radikale Islamisten mit demselben Recht den »Propheten« zitieren wie laizistische und integrierte Muslime.
Rezension
" [...] Der Sohn eines Imams hat eines der bemerkenswertesten Bücher des vergangenen Jahres vorgelegt, das immer noch auf der Bestsellerliste steht." Der Spiegel, 12.03.2016
Portrait
Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 bei Kairo, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum.
Seine Autobiographie „Mein Abschied vom Himmel“ sorgte für Aufsehen (Knaur Taschenbuch 2010): „Was er von seinen Landsleuten erwartet, hat er selbst vorgemacht: Aufklärung durch Tabubruch." ZDF-Aspekte
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-27640-2
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 216/139/25 mm
Gewicht 353
Verkaufsrang 31.344
Buch (gebundene Ausgabe)
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Eine hervorragende Analyse zu Mohamed und den Problemen der Muslime, allerdings die Lösung wird nicht funktionieren
von einer Kundin/einem Kunden aus Bludenz am 01.12.2015

Hamed Abdel-Samad liefert mit diesem Buch nicht nur eine beachtenswerte kritische Beschreibung des Lebens von Mohamed und dem Koran, sondern zeigt auch auf, wie und warum sich Muslime radikalisieren. Im Wesentlichen versucht der Autor den Muslimen die Aufklärung beizubringen. Dies wird aber nicht funktionieren, denn die Aufklärung bedarf einer... Hamed Abdel-Samad liefert mit diesem Buch nicht nur eine beachtenswerte kritische Beschreibung des Lebens von Mohamed und dem Koran, sondern zeigt auch auf, wie und warum sich Muslime radikalisieren. Im Wesentlichen versucht der Autor den Muslimen die Aufklärung beizubringen. Dies wird aber nicht funktionieren, denn die Aufklärung bedarf einer christlichen Basis. Sie hat ja nicht das ursprüngliche Christentum überwunden, sondern dessen Entartungen. Die Aufklärung über Mohammed und Koran hingegen kann nur darin bestehen, sich von Mohamed, dem Koran und Islam loszusagen. Es gibt es schlicht keinen guten Grund, auf dem man bauen könnte, außer diversen guten sittlichen Regeln und Geboten, die aber nicht ausreichend sind. Islamkritische Autoren wie Mark A. Gabriel oder Sabatina James haben dies verstanden.

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ein emotionales Buch, spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 06.02.2016
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

«Da Mohamed laut islamischen Quellen weder lesen noch schreiben konnte, gilt der Koran den Muslimen als ein Wunder Gottes.» Hamed Abdel-Samad, Sohn eines ägyptischen Imams, im muslimischen Glauben erzogen. Er berichtet in seiner Biografie «Abschied vom Himmel» er habe sich in jungen Jahren fast den Muslimbrüdern angeschlossen. Erst in Deutschland... «Da Mohamed laut islamischen Quellen weder lesen noch schreiben konnte, gilt der Koran den Muslimen als ein Wunder Gottes.» Hamed Abdel-Samad, Sohn eines ägyptischen Imams, im muslimischen Glauben erzogen. Er berichtet in seiner Biografie «Abschied vom Himmel» er habe sich in jungen Jahren fast den Muslimbrüdern angeschlossen. Erst in Deutschland habe er nach anfänglichen Schwierigkeiten die Einstellung zu seiner eigenen Religion überdenken können. Der Publizist ist seit 2011 Mitglied des Beirats der Giordano-Bruno-Stiftung, war 2013 Teilnehmer der Zweiten Kritischen Islamkonferenz. Kurz danach musste er in Kairo untertauchen, da Islamisten zu seiner Ermordung aufgerufen hatten. Der Prophet ist im Jahr 632 gestorben. Die geschichtlichen Eckdaten sind selbstverständlich nicht hundertprozentig, vieles lässt sich nur durch Erzählungen von anderen rekonstruieren. So ist auch die Mohamed Biographie des Autors zu werten. «Richtig ist, dass die erste Biographie von Mohamed erst etwa 130 Jahre nach seinem Tod geschrieben wurde, aber auf früheren Texten und Überlieferungen aufbaute. Und richtig ist auch, dass schon damals ein Streit darüber entbrannte.» Hamed Abdel-Samad bezeichnet Mohamed als "krankhaften Tyrannen", "Narzissten", "Paranoiker", "Massenmörder", vergleicht seine Lehre mit der Mafia und die Abschlachtung von Juden durch Mohamed als Genozid und mit Hitlers Holocaust. Ich würde dies Buch nicht als geschichtlich-wissenschaftliche Arbeit im Allgemeinen bezeichnen. Denn schon der Titel besagt, wir haben es mit einer Abrechnung zu tun. Und die kann nur persönlich sein. Der Autor befasst sich intensiv mit Mohameds Psyche und wagt sich damit aufs Glatteis. Es gibt eben nur Berichte vom Hörensagen und auch hier informiert Hamed Abdel-Samad, dass der Koran mehrfach umgeändert wurde, je nachdem, welche Ziele die folgenden Herrscher verfolgten. Die Thesen des Autors halte ich grundsätzlich für plausibel, aus seiner Sicht, es könnte aber auch ganz anders gewesen sein. Ich halte dieses Buch aber auch als Abrechnung mit der eigenen Identität, mit der eigenen Kindheit. Er wäre nicht der Erste, der stark religiös erzogen, im Erwachsenenalter reflektiert und revoltiert und sich völlig abwendet, sich seiner Kindheit betrogen fühlt. - «Sünder wurden ausgepeitscht, Lästerer und Apostaten getötet. Was eine Sünde war, bestimmte er.» - Die Kritiker der Elche, waren früher selber welche … Das Buch ist spannend und es ist heftig, weil es emotional ist. «Man kann die Karte des gütigen Mohamed ziehen und ausspielen, aber auch die des Monsters.» Der Publizist hat die Monsterkarte gezogen. Ich kann es aus meiner atheistischen Einstellung nachempfinden, da ich mit jeglicher Religion ähnlich abrechne, insbesondere unter der Prämisse, wie sich die einzelnen Strömungen der Religionen die Köpfe einschlagen, weil alle glauben, die Weisheit auf ihrer Seite zu stehen zu haben. «Es ist interessant zu erwähnen, dass die Biographie von Ibn Ish?q fast zeitgleich mit der Geschichtensammlung »Tausendundeine Nacht« entstanden ist. Beide Werke wurden in Bagdad verfasst.» Ich kann aber auch verstehen, wenn sich ein tiefgläubiger Muslim von dieser Auslegung brüskiert fühlt. Denn Hamed Abdel-Samad zieht natürlich die Zitate, die zu seiner Einstellung passen. Aber es ist ja eine Abrechnung und damit legitim. Man darf dieses Buch nicht als sachlich-historische Recherche betrachten, auch wenn er historische Quellen heranzieht. "Ich will mehr Unruhe stiften. Es ist Zeit, dass Mohamed als Mensch beleuchtet wird. Mohamed ist vor 1.400 Jahren gestorben, aber begraben wurde er nie richtig. Er liegt in seinem Sarg und regiert von seinem Sarg aus. Er hat Macht über unsere Welt heute, die er nicht kennt", sagt Hamed Abdel-Samad selbst. Vielleicht kann das Buch zum gesellschaftlichen Diskurs beitragen, die Bedeutung herauszuarbeiten, welche Bedeutung Mohamed für die heutige Zeit noch hat. Der Autor sagt ja selbst, dass man nicht vergessen darf, dass Mohamed im 7. Jahrhundert gelebt hat und man die Betrachtung aus der heutigen Zeit diskutieren muss. Fakt ist, dass Mohamed seine eigenen Gesetze nicht gelebt hat. Laut Koran darf man nicht mehr als vier Frauen haben, er selbst hatte 12 Ehefrauen, unzählige Sklavinnen, Geliebte. Dieben schlug man die Hand ab, aber die Räubergruppen von Mohamed durften töten, stehlen, Menschen versklaven. Aber geht nicht jedes Volk so vor? Du darfst nicht töten, nicht stehlen, und im Krieg gelten diese Werte nicht. Interessant ist auch der beschriebene Kontrollwahn, der Mohamed fast krankhaft befiel, je älter er wurde, umso schlimmer. Daraus resultieren unzählige Gesetze des Glaubens. «Er regelte durch seine Hadithe jede Angelegenheit ihres Alltags: Schlafrhythmus, Kleiderordnung, Sexualität, Reisebestimmungen, Essen, Trinken – für alles stellte er detaillierte Anweisungen auf. Sogar für den Toilettengang und das Luftablassen dort gibt es Regeln.» Mohamed hat aus der Thora und aus der Bibel geklaut, auch eine interessante Passage. Und: «Die Biographie von Ibn Ish?q beginnt mit der genealogischen Abstammung Mohameds, die bis zum biblischen Stammvater Abraham und darüber hinaus bis zu Adam zurückreicht. Das Matthäusevangelium beginnt übrigens ähnlich: mit dem Stammbaum von Jesus, der bis Abraham zurückgeht. Dadurch soll belegt werden, dass Mohamed und der Islam in der gleichen monotheistischen Tradition stehen wie das Juden- und das Christentum.» Der Koran, ein widersprüchliches Buch … die Bibel nicht auch? «Hier der ethisch-humanistisch argumentierende Prediger aus Mekka, dort der intolerante Kriegsfürst in Medina. Hier der Mensch, der für Mitgefühl und Vergebung plädiert, dort der Massenmörder und psychisch kranke Tyrann.» Hamed Abdel-Samad hält den Islam für nicht reformierbar, er würde ihn gerne abschaffen. Das wird nicht funktionieren. Zumindest sollen die Muslime Mohamed als Mensch verstehen und die Vorschriften in Frage stellen, ein modernes Bild daraus stricken. Der grö?te Teil der Christen möchte die Jungfrauengeburt abschaffen und kaum einer glaubt, dass Jesus über das Wasser gehen konnte. Auch diese Reform wird noch dauern … Wer geschichtlich interessiert ist und etwas über Mohamed und die Entstehung des Islam wissen möchte, dann ist dies ein interessantes Buch. Ein wenig emotional und deswegen spannend, aber sicher nicht der Weisheit letzter Schluss.

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