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Morgens in unserem Königreich

Roman

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Wie kaum ein anderer deutscher Autor versteht Gernot Gricksch es, Geschichten zu erzählen, die Männer zum Lachen zu bringen und Frauen zu Tränen zu rühren (und manchmal andersherum). So eine Geschichte ist auch die von Arne: Dass ausgerechnet er bei den Zeugen Jehovas landet, muss ein besonderer Scherz Gottes sein, lebenslustiger Windhund voller schräger Ideen, der er ist. Eigentlich will er auch gar nicht lange bleiben. Aber dann lernt er Johanna kennen. Tatsächlich bringen die beiden und ihre Liebe, die gegen alle Regeln verstösst, Veränderung in die kleine Gemeinde. Doch das wird längst nicht von allen gern gesehen. Und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis Arne und Johanna eine schwere Entscheidung treffen müssen.
Portrait
Gernot Gricksch, geboren 1964, ist Kolumnist, Kinokritiker und Autor von Romanen, Sachbüchern und Drehbüchern. Er ist einer der meistverfilmten deutschen Autoren und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Gernot Gricksch versteht es wie kaum ein anderer deutscher Unterhaltungsautor, sein Publikum zum Lachen zu bringen, zu Tränen zu rühren und dabei so einiges über das Innenleben von Männern zu verraten, was "echte Kerle" nur zu gerne für sich behalten und viele Frauen gerade deswegen hochspannend finden. Zu Gernot Grickschs grössten Erfolgen gehören "Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande" und "Freilaufende Männer". Sein Roman "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" wurde 2006 mit dem Literaturpreis DeLiA als bester Liebesroman des Jahres ausgezeichnet, die eigene Drehbuchadaption mit dem Norddeutschen Filmpreis und dem Bayerischen Filmpreis. Nach „Freilaufende Männer“ wurde 2012 der Roman „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ mit Wotan Wilke Möhring verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 272, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426424490
Verlag Feelings
Verkaufsrang 12.424
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Morgens in unserem Königreich
von Turtlestar am 18.12.2015

Arne steckt in Schwierigkeiten. In sehr großen Schwierigkeiten! Er hat nicht nur gerade seine Freundin an einen anderen verloren, sondern auch seinen Job und die Ersparnisse seiner Eltern. Als er zusammengeschlagen in seiner Wohnung liegt klingelt es an der Tür und zwei seltsame Gestalten stehen vor ihm. Sie wollen... Arne steckt in Schwierigkeiten. In sehr großen Schwierigkeiten! Er hat nicht nur gerade seine Freundin an einen anderen verloren, sondern auch seinen Job und die Ersparnisse seiner Eltern. Als er zusammengeschlagen in seiner Wohnung liegt klingelt es an der Tür und zwei seltsame Gestalten stehen vor ihm. Sie wollen mit ihm über Gott reden. Ohne groß nachzudenken drängt Arne sich den Beiden Zeugen Jehovas auf und begleitet Sie. Er hofft in der Gemeinschaft Unterschlupf zu finden. Doch das ist schwerer als gedacht. Da Matthias sich entschließt Arne zu helfen, wird nicht zu sein Leben, sondern auch das seiner Verlobten Johanna auf eine schwere Probe gestellt. Sind die Beiden stark genug der Versuchung zu widerstehen? Werden beide auf die Ältesten hören? Oder werden sie Arne helfen? Wird Arne sein Leben wieder in den Griff bekommen? Ich muss gestehen, ich habe mich noch nie richtig mit dem Thema „Zeugen Jehovas“ befasst. In dem Buch wird sehr viel über sie erzählt und ihr Leben beschrieben. Was man als Zeuge Jehovas alles darf und was nicht. Hätte ich nicht unbedingt alles gewusst. Für mich als Weltmensch wäre dies definitiv kein Leben.Vor allem hatte ich oft das Gefühl, dass die Ältesten das alles so auslegen, wie sie es gerade gebrauchen können. Getreu dem Motto: „Wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht das selbe!“ Besonders ist mir dies bei der Szene zwischen Vater und Sohn Karsten aufgefallen. Karsten hat einen anderen Jungen geschlagen (so wie es schon mal zwischen Jungs so ist) und wird daraufhin von seinem Vater geschlagen. Die Zeugen dürfen aber keine Gewalt anwenden. Karsten soll beten und sich bei dem Jungen entschuldigen, aber sein Vater darf ihn ohne Probleme schlagen. Das hat mich selber schon wütend gemacht. Vor allem, weil die Mutter nur zugeguckt hat. Man wird echt nachdenklich, wie manche in der heutigen Zeit leben. Also ich will nicht sagen, dass alles toll ist, was wir als „Weltmenschen“ machen und wie wir leben, aber das Leben der Zeugen Jehovas ist auch nicht perfekt. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, es war gut zu lesen und es hat mich zum grübeln gebracht. Ich würde gerne 3,5 Sterne (ich runde auf 4 auf) geben.

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Kopfkino inklusive!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Arne lebt und arbeitet in einem Imbiss in St. Pauli. Sein grosser Traum ist eine eigene Cocktailbar. Durch unglückliche Umstände verliert er das von seinen Eltern geliehene Geld und auch noch einen grösseren Betrag, den er bei «Big O», einem der grössten Kredithaie im Kiez, aufgenommen hat. Sein Chef... Arne lebt und arbeitet in einem Imbiss in St. Pauli. Sein grosser Traum ist eine eigene Cocktailbar. Durch unglückliche Umstände verliert er das von seinen Eltern geliehene Geld und auch noch einen grösseren Betrag, den er bei «Big O», einem der grössten Kredithaie im Kiez, aufgenommen hat. Sein Chef entlässt ihn auch, nachdem er herausgefunden hat, dass Arne sich an der Kasse bedient hat, und fordert eine Rückzahlung. Auch seine Freundin hat ihn verlassen. Als Arne nach einem «Besuch» von «Big O's» Männern total am Ende ist, klingeln die «Zeugen Jehovas». In einer Zeitschrift war dieses Buch vorgestellt worden. Ich war sofort Feuer und Flamme und musste diesen Roman sofort haben. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Da prallen wirklich zwei Welten aufeinander, als Arne plötzlich bei den «Zeugen» auftaucht und Unfrieden stiftet. Mein Kopfkino ist sofort angesprungen und zeitweise habe ich mich köstlich amüsiert. Es gab auch wunderschöne Momente, zum Beispiel als Arne sich um Johannas Bruder Karsten, der unter ADHS leidet, gekümmert hat. Johanna und Karsten sind Mitglieder der Zeugen Jehovas. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dieses Werk verfilmt wird.

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Großartige Unterhaltung mit Hintergrund
von einer Kundin/einem Kunden am 04.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein absoluter Hit! Hier findet sich alles: Hintergründiges Insiderwissen in sarkastisch-ironischer Manier erzählt (wie von Gricksch gewohnt) und jede Menge Lokalkolorit. Macht Spaß - wie die meisten Romane des Autoren. Unbedingt in die "Kirschkernspuckerbande" hineinschauen, auch "Robert Zimmermann..." lohnt sich. Für Fans von Tommy Jaud und Co.

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Verblüffend aufwühlend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 31.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Obwohl der Rahmen der Geschichte eher amüsant klingt - Der Protagonist Arne verliert Alles, schließt sich, als diese vor seiner Tür stehen, vorübergehend den "Zeugen Jehovas" an, verliebt sich überraschend dort in die Protagonistin Johanna, woraufhin es noch mehr Schwierigkeiten als Lösungen für diese gibt - und der Autor... Obwohl der Rahmen der Geschichte eher amüsant klingt - Der Protagonist Arne verliert Alles, schließt sich, als diese vor seiner Tür stehen, vorübergehend den "Zeugen Jehovas" an, verliebt sich überraschend dort in die Protagonistin Johanna, woraufhin es noch mehr Schwierigkeiten als Lösungen für diese gibt - und der Autor sie vordergründig auch so darstellt, umfing mich schon nach wenigen Seiten im Hintergrund versteckte und ergreifende Traurigkeit. Arne verliert Alles, obwohl er kurz davor war, seinen Traum zu verwirklichen, für den er seine Eltern enttäuscht und noch so manch andere Unannehmlichkeit in Kauf genommen hat. Johanna wurde als Zeugin Jehovas geboren. Was dies für sie genau bedeutete, konnte ich mir vor diesem Buch gar nicht vorstellen. Inzwischen wühlt es mich ganz schön auf. Gernot Gricksch schreibt lebensnah. Die Schauplätze, die Charaktere und die Geschehnisse wirken so realistisch, als würde er von wahren Begebenheiten berichten. Gerade deshalb konnte mich diese Traurigkeit umfangen, konnten mich die Geschehnisse um Arne und Johanna so fesseln und mitnehmen. Zudem schreibt er feinfühlig und regt mit dieser Geschichte zum Nachdenken an. Gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte in Hamburg spielt und mir die Schauplätze dadurch oftmals bekannt waren.

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Unterhaltsame und nachdenklich stimmende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 27.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich mich auf eine lockere Komödie mit vielen lustigen Szenen und Situationskomik eingestellt. Doch das Buch ist so viel mehr. Ich hatte noch nie Kontakt mit den Zeugen Jehovas und wusste so gut wie nichts über ihre Ansichten und ihre Lebensweise. Hier bekam... Nach dem Lesen des Klappentextes hatte ich mich auf eine lockere Komödie mit vielen lustigen Szenen und Situationskomik eingestellt. Doch das Buch ist so viel mehr. Ich hatte noch nie Kontakt mit den Zeugen Jehovas und wusste so gut wie nichts über ihre Ansichten und ihre Lebensweise. Hier bekam ich Einblick in ihre Welt, die mir anfangs noch freundlich vorkam, doch nach und nach wurde ich nachdenklicher und es wurde immer deutlicher worin die Nachteile und Kritikpunkte bestehen. Arne lernt in der Gemeinde Johanna kennen, eine junge Frau, die dort aufgewachsen ist. Ihm fällt sofort auf, wie natürlich und echt sie wirkt im Vergleich zu den meisten Frauen, denen er bisher begegnet ist. Anhand ihrer Geschichte erfährt man, wie schwer es ist als Kind oder Jugendlicher in dieser Gemeinschaft aufzuwachsen, oder wie wenig Rechte Frauen dort haben. Johanna ist intelligent, doch das darf sie nicht zeigen, weder früher in der Schule, noch heute in ihrem Alltag und je mehr sie mit Arne in Berührung kommt, umso mehr ist sie fasziniert von seinem freundlichen und weltoffenen Wesen. Und so wie Johanna viel zu wenig über die Welt jenseits der Gläubigkeit weiß, kann Arne wenig mit Spiritualität anfangen. Die beiden diskutieren immer häufiger über das Leben und seinen Sinn und es ist nicht immer nur Johanna, die von diesen Gesprächen profitiert. Arne und seine Art zu leben wird nicht beschönigt. Irgendwie bekommt er nichts auf die Reihe, wozu auch sicher seine sorglose Art in den Tag hineinzuleben und seine Unzuverlässigkeit ihren Teil beitragen. Aber er hat das Herz auf dem richtigen Fleck, er ist hilfsbereit und freundlich, auch wenn ihm das nicht beim Lösen seiner Probleme hilft. Seine Entscheidung bei den Zeugen Jehovas unterzutauchen geschieht aus reiner Not und mangels Alternativen. Dort lernt er einige freundliche und hilfsbereite Menschen kennen, allen voran Matthias, bei dem er wohnt und er erkennt dabei, wie leer sein bisheriges Leben war und dass er keine richtigen Freunde hat, auf die er im Notfall zählen kann. Aber nicht alle Zeugen Jehovas sind ihm gut gesinnt und er muss sich entscheiden, wie es mit ihm und seinem Leben weitergeht. Der Schreibstil des Autors ließ sich angenehm lesen und er hat mich mit seiner Geschichte in eine mir fremde Welt entführt. Er beleuchtet diese Religion von verschiedenen Seiten und verweist am Ende auf die Internetseite zeugenjehovas-ausstieg.de, deren Betreiberin eine große Hilfe bei seiner Recherche war. Mal war die Stimmung humorvoll, dann wieder nachdenklich oder auch traurig und dies so überzeugend, dass ich mitgefühlt, mitgelitten und zum Glück auch ab und zu geschmunzelt habe. Fazit: Eine unterhaltsame und nachdenklich stimmende Geschichte, die einen interessanten Einblick in die Lebensweise der Zeugen Jehovas gewährt.

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Ein Leben jenseits des Glaubens
von Jennifer aus Stadtroda am 06.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

INHALT Der unkomplizierte Hamburger Jung Arne hat immense Schulden und versucht diese durch seine Arbeit in einem Imbiss abzubauen. Sein Traum war es, in Hamburg eine Bar zur eröffnen, doch sein ach so seriöser Geschäftspartner hat ihn nur abgezockt und hintergangen. Sein eingebrachtes Geld ist weg und damit auch Freundin... INHALT Der unkomplizierte Hamburger Jung Arne hat immense Schulden und versucht diese durch seine Arbeit in einem Imbiss abzubauen. Sein Traum war es, in Hamburg eine Bar zur eröffnen, doch sein ach so seriöser Geschäftspartner hat ihn nur abgezockt und hintergangen. Sein eingebrachtes Geld ist weg und damit auch Freundin und Zukunft. Und wäre das nicht schon schlimm genug, fordert der russische Kiezkriminelle Oleksander die 20.000 Euro hohe Kreditsumme zurück, die er Arne geliehen hatte.Von nun an kann Arne nicht mehr klar denken, weil Oleksanders Schuldeneintreiber ihn im Nacken sitzen und zudem herauskommt, dass er seinen Arbeitgeber, Imbissbetreiber Udo, bestohlen hat.Als eines Tages zwei Vertreter der Zeugen Jehovas vor seiner Tür stehen, ergreift den sich bietenden rettenden Strohhalm und findet Unterschlupf bei einem jungen tugendhaften Pärchen, Mathias und Johanna, was die religiöse Gemeinde als Skandal empfindet. MEINUNG "Morgens in unserem Königreich" ist das zweite Buch von Gernot Gricksch, das ich innerhalb kurzer Zeit gelesen habe und das mich restlos überzeugen konnte. In diesem 270 Seiten starken Roman prallen zwei Welten aufeinander, die normale und die religiöse Welt. Wer bisher nichts bzw. nur wenig über die Zeugen Jehovas wusste, wird nach der Lektüre um einige Eckpunkte schlauer sein. Diese religiöse Gemeinschaft lebt ein sehr puristisches Leben ohne Wettkampf, Drogen und mit viel Nähe zu Gott. Man lebt unter sich, abgeschlossen von den bösen und undisziplinierten "Weltenmenschen". Arne, die Hauptperson der Geschichte, ist der diametrale Gegenentwurf zu den Zeugen Jehovas. Er lebt in den Tag hinein, lässt sich von Emotionen treiben und zieht das Unglück und die Kriminalität magisch an. Sein Asyl findet bei der Gemeinde geteiltes Echo, vor allem der Älteste und Einflussreichste wittert baldiges Ungemach. Mathias und Johanna hingegen setzen sich für Arne, den Aussätzigen, ein und versuchen einen besseren Menschen aus ihm zu machen. Doch als Johanna und Arne dann noch zarte Gefühle füreinander hegen und Schlägertypen in der Gemeinde auftauchen, um Arne zu drohen, ist nicht nur Arnes Leben in Gefahr. Arne als liebenswerter Chaot und Johanna als mildtätige Kämpferin haben mich mitgerissen. Beide haben so ihre Problem mit dem Leben. Während es für Arne vor allem das Geld ist, ist es für Johanna die Religion und der Lebensentwurf. Ihr Verlobter Mathias ist ihr viel zu nett und zu ergeben und vielleicht sogar homosexuell. Sie weiß nicht, ob sie mit ihm, den sie eigentlich gar nicht liebt, eine Familie gründen und für immer zu Hause bleiben sollte. Hinzu kommt, dass ihr Bruder Karsten ADHS hat und vom eigenen alkoholabhängigen Vater deswegen immer und immer wieder geschlagen wird, während Johannas Mutter nur apathisch daneben sitzt. Doch dann kommt Arne ins Spiel und alles ändert sich. Der Autor hat den Spagat zwischen den beiden Welten sehr fabelhaft gemeistert und sogar noch eine emotionale Komponente mit einfließen lassen. Zudem hat er auch die Machenschaften auf dem Hamburger Kiez sehr lebensnah nachgezeichnet. Sprachlich konnte mich Gricksch wieder einmal begeistern. Seine Sprache passt sich den handelnden Personen an, wirkt glaubhaft. Mal ist sie, wenn es um Arne geht, witzig bis provozierend und mal ist sie verhalten bis religiös konform, wenn es um die Zeugen Jehovas geht. Dieser Wechsel lässt viel Spielraum für zwischenmenschliche Missverständnisse, aber auch einige heitere Momente. FAZIT Eine unterhaltsame Geschichte mit Tiefgang, Herz und Authentizität. Hier wird alles geboten, was ein guter Roman braucht.

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