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Mutterschmerz

(8)
Oktober 1963. Auf einer Waldlichtung im Taunus, unweit des Dorfes Rod am Berg, wird die brutal zugerichtete Leiche eines zwölfjährigen Mädchens gefunden.
Dem jungen Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg bleibt kaum Zeit, den Tatort in Augenschein zu nehmen, denn nur ein paarhundert Meter entfernt brennt ein Haus lichterloh - das Elternhaus des Mädchens.
Hat etwa jemand vor, die ganze Familie auszulöschen? Kampmanns Gegner scheint zu allem bereit, um sein Ziel
zu erreichen...
Portrait
J.P. Conrad (eigentlich Jens Peter Conradi), Jahrgang 1976, ist Mediendesigner und diplomierter Werbetexter. Er stammt aus der Wetterau, lebt aber seit einigen Jahren im Taunus. Er ist verheiratet und hat ein Kind. Schon in frühester Kindheit zeigte sich bei J.P. Conrad eine ausgeprägte künstlerische Ader. Erste Gehversuche waren selbst gezeichnete Comics nach seinen grossen Vorbilder Uderzo (Asterix) und Hergé (Tim und Struppi). Hinzu kamen Kurzgeschichten und erste Ansätze für Romane aus den B
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 388, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783738065930
Verlag Neobooks
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Durchschnitt
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Übersicht
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Hör nicht auf deine Mutter...
von LadyIceTea aus Essen am 12.10.2016

Kampmann tritt seine erste Stelle als Kriminalkommissar an und muss seinen ersten Mordfall lösen. Es wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Ihr Gesicht ist übel zugerichtet. Wenig später brennt ihr Elternhaus und eine weitere Leiche wird gefunden. Ein Verdächtiger wird schnell geschnappt und viele Indizien bezeugen seine Schuld.... Kampmann tritt seine erste Stelle als Kriminalkommissar an und muss seinen ersten Mordfall lösen. Es wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Ihr Gesicht ist übel zugerichtet. Wenig später brennt ihr Elternhaus und eine weitere Leiche wird gefunden. Ein Verdächtiger wird schnell geschnappt und viele Indizien bezeugen seine Schuld. Zu viele? Kampmann wird misstrauisch und dringt tiefer in die Schichten des Dorfes vor. Welche Verbindung hat der Bürgermeister zu dem Mädchen und ist der Verdächtige vielleicht ein zu leichtes Ziel? Kampmann läuft mit seinem Partner Blume zur Höchstform auf. Dieses Buch ist für mich das erste Buch des Autors gewesen. Der Klappentext klang einfach spannend und knifflig. Meine Erwartungen waren hoch und wurden sogar übertroffen. Der Autor hat einen sehr flüssigen und eindringlichen Schreibstil. Ich wurde sofort von der Geschichte und der Atmosphäre gefangen genommen. Zu Beginn gibt es verschiedene Zeitsprünge, die uns ein gewisses Vorwissen für die Geschichte liefern. Das hat der Autor gut gelöst und er hat nicht zu viel verraten. Am Ende hatte ich ein paar Mal den Moment wo es dann bei mir klick gemacht hat und ich begeistert die Verbindung zum Anfang festgestellt habe. Der Autor flechtet viele Personen in das Netz seiner Geschichte ein. Zu Beginn bin ich etwas durcheinander gekommen aber das hat sich gelegt und es hat sich zum Schluss gezeigt, dass er genau die richtigen Personen hat auftreten lassen. Was mir dazu noch positiv aufgefallen ist, waren die vielen Wendungen die der Autor eingebaut hat. Ich habe einige Entwicklungen nicht kommen sehen und war wirklich positiv überrascht, weil sie der Geschichte die Spannung verliehen und aufrecht erhalten haben. Es gab zwar auch ein paar Vermutungen die ich relativ früh hatte und die sich dann bewahrheitet haben aber zum Glück nicht als ödes vorhersehbares Ereignis. Ich hab mich am Ende gefreut, dass mein Gefühl mich nicht getäuscht hat. Apropos Ende: Das Ende kann sich wirklich sehen lassen. Der Epilog ist genial. Das ganze Buch ist einfach grandios. Ich kann es nur empfehlen.

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Ein Blick in die Abgründe einer menschlichen Seele
von janaka aus Rendsburg am 14.05.2016

1944: aus Liebe zu seiner Mutter hat der kleine Hans im Luftschutzbunker etwas Schreckliches getan. 1960: eine Krankenschwester erlöst einen schwerkranken Mann von seinem Leiden. 1963: ein kleines Mädchen wird brutal erschlagen und anschließend brennt ihr Elternhaus lichterloh Haben diese drei Morde einen gemeinsamen Nenner? Im Fall der kleinen Karin Mattheis nimmt der... 1944: aus Liebe zu seiner Mutter hat der kleine Hans im Luftschutzbunker etwas Schreckliches getan. 1960: eine Krankenschwester erlöst einen schwerkranken Mann von seinem Leiden. 1963: ein kleines Mädchen wird brutal erschlagen und anschließend brennt ihr Elternhaus lichterloh Haben diese drei Morde einen gemeinsamen Nenner? Im Fall der kleinen Karin Mattheis nimmt der junge Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg die Ermittlungen auf, Hilfe bekommt er von seinem neuen Kollegen Kriminalobermeister Gerd Blume. Schnell gerät der Einsiedler Emil Klotz ins Visier der Ermittlungen. Doch irgendwie ist das zu einfach, Kampmann hat sein Zweifel und sucht weiter nach möglichen Verdächtigen. Mit "Mutterschmerz" hat J.P. Conrad einen weiteren spannenden und düsteren Thriller geschrieben. Gleich mit dem Prolog hat er mich in den Bann gezogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sein Schreibstil ist locker und fesselnd, wechselnde Perspektiven erhöhen die Spannung und lassen den Leser ganz nah am Geschehen sein. Das gefällt mir immer sehr gut, besonders das Eintauchen in die kranke Seele des Täters, denn auch hier sind die Gedanken des Mörders sehr düster und erschreckend. Aber ab und zu kommt auch etwas Sympathie auf, er muss ganz schön unter seiner Mutter leiden. Der Autor lässt seine Protagonisten langsam Gestalt annehmen, ein kluger Schachzug, so ist man immer neugierig, was erfahre ich noch so über denjenigen… Kampmann ist mir sehr sympathisch, es ist sein erster Fall, er ist sehr engagiert und glaubt nicht alles, was ihm zugetragen wird. Als ein Verdächtiger festgenommen wird, ist er nicht ganz von dessen Schuld überzeugt und ermittelt einfach weiter. Ich mag solche Kommissare. Aber auch alle anderen Charaktere sind gut beschrieben und halten auch Überraschungen für den Leser bereit. Es ist nicht nur alles schwarz oder weiß, gut oder böse. Passend zum Buch ist das Cover in schwarz/weiß gehalten mit kleinen Farbtupfer. Es vermittelt eine düstere Atmosphäre, die gut zur Geschichte passt. Fazit: Ein spannender Thriller aus den frühen 60er Jahren, den sich kein Thriller-Fan entgehen lassen sollte.

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Spannender Thriller
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2016

Der Prolog hat mich schon gleich gefangen genommen, denn er beginnt im Jahr 1944 mitten in einem Bombenhagel auf die Stadt Frankfurt, aber das ist noch nicht alles was zu Beginn geschieht. Die weiterführende Story, im Jahre 1963, ist in mehrere Erzählstränge eingeteilt und ich habe mir die Frage gestellt,... Der Prolog hat mich schon gleich gefangen genommen, denn er beginnt im Jahr 1944 mitten in einem Bombenhagel auf die Stadt Frankfurt, aber das ist noch nicht alles was zu Beginn geschieht. Die weiterführende Story, im Jahre 1963, ist in mehrere Erzählstränge eingeteilt und ich habe mir die Frage gestellt, wie mögen diese jemals logisch zusammengeführt werden. In den einzelnen Kapiteln wurde ich als Leserin immer von einem anderen Hauptcharakter "an die Hand genommen" und weiter in der Geschichte fortgeführt. Dabei fand ich am interessantesten die Stellen als ich mit dem Mörder "unterwegs war", seine Gedankengänge mitverfolgte, seine Auslegung der Taten, warum er sie für gerechtfertigt empfindet, warum er so geworden ist, wie er nun ist, wie seine Mutter ihn psychisch gebrochen hat und was er bereit war alles für sie zu tun. Durch einzelne verstreute Sätze in den Kapiteln haben sich so nach und nach für mich als Leserin die Zusammenhänge erahnen lassen und man dachte, ach so ist das also gewesen, aber dann wurde doch alles wieder anders und der Autor überraschte einen wieder mit einer neuen Wendung. Das ist J.P. Conrad wirklich sehr gut gelungen. Ich finde auch, das die Spannung des Buches sich in keinem Kapitel verflüchtigt, sondern immer durchgängig vorhanden ist. Selbst als klar ist, wer der Mörder ist, wird es nicht langatmig oder langweilig, denn das Buch endet damit noch lange nicht. Einige Sachen vom Beginn des Buches klären sich erst auf den allerletzten Seiten auf, aber die haben es wirklich in sich, einfach super. Prolog und Epilog haben mich kaum so begeistern können, wie bei diesem Thriller. Wer Thriller mag die mit überraschenden Wendungen aufwarten, die den bösen Charakter nicht nur oberflächlich aufzeichnen, sondern sich tiefergehend mit ihm beschäftigen, wo sich die Spannung von Anfang bis Ende durchgehend hält und die Geschichte nicht zu Ende ist, wenn der Mörder schon feststeht, der wird an "Mutterschmerz" von J.P. Conrad seine wahre Freude haben.

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Thriller in den 60er Jahren mit einem super Spannungsverlauf
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2016

In Rod am Berg wird ein 12jähriges Mädchen brutal ermordet im Wald gefunden. Für den jungen Kommissar Peter Kampmann ist es der erste Fall für die Kripo Bad Homburg. Doch eine Verschnaufpause gibt es für ihn nicht, den kurz darauf brennt das Elternhaus des Mädchens. Ein Verdächtiger ist schnell... In Rod am Berg wird ein 12jähriges Mädchen brutal ermordet im Wald gefunden. Für den jungen Kommissar Peter Kampmann ist es der erste Fall für die Kripo Bad Homburg. Doch eine Verschnaufpause gibt es für ihn nicht, den kurz darauf brennt das Elternhaus des Mädchens. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, doch ist der Fall wirklich so einfach gelöst? Der Prolog des Buches hat mich direkt gepackt und das Buch hatte mich schon gefangen. Die eigentliche Geschichte beginnt nicht ganz so dramatisch, wie man es nach dem Prolog vielleicht erwartet hätte und ich fühlte mich zuerst im Tempo etwas gebremst. Das war aber nur mein erster Eindruck. Den der Autor versteht es perfekt die Spannung aufzubauen und den Leser zu führen. Im Hauptblickpunkt steht Kommissar Peter Kampmann, zwischendurch erleben wir die Geschichte aber auch immer wieder aus der Sichtweise anderer Personen und die dadurch erhaltenen Informationen ergeben nach und nach ein immer größeres Gesamtbild. Das faszinierende war für mich, dass es überhaupt keinen Stillstand gab. Immer wenn ich dachte, dass die aufgedeckten oder erkannten Zusammenhänge eine logische Erklärung seien kamen noch weitere Details dazu, die oft ganz neue Eindrücke und Sichtweisen brachten. Das Buch spielt in den 60Jahren. Ich persönlich habe dazu keinen Bezug. Anhand von alltäglichen Dingen wurden diese aber sehr bildlich dargestellt und super gefallen haben mir die Einblicke in den Stand der Ermittlungstechnik damals. Mit dem Schreibstil kam ich super zurecht. Fließend zu lesen, aber auch nicht zu einfach gestaltet. Zwischendurch hab ich mich mal kurz bezüglich der Personen sammeln müssen, aber insgesamt sehr übersichtlich gestaltet. Der absolute Hammer sind der Prolog und der Epilog! Purer Lesegenuss. Mein Fazit: Toller Thriller mit einem sehr guten Einblick in die 60er. Der Spannungsverlauf ist einfach klasse und macht das Buch zu einem Lesemuss!

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Sein erster Mordfall!
von Kasin am 19.04.2016

Der Thriller "Mutterschmerz" aus der Feder des Autors J.P.Conrad ist mit seinen 348 Seiten absolut lesenswert. Eine gelungene Mischung aus einem Kriminalfall der viele Fragen aufwirft, Protagonisten die einem sympathisch und authentisch rüber kommen, Spannung die sich stetig steigert und ein Abschluss den ich richtig genial und vollkommen unerwartet fand. Aber... Der Thriller "Mutterschmerz" aus der Feder des Autors J.P.Conrad ist mit seinen 348 Seiten absolut lesenswert. Eine gelungene Mischung aus einem Kriminalfall der viele Fragen aufwirft, Protagonisten die einem sympathisch und authentisch rüber kommen, Spannung die sich stetig steigert und ein Abschluss den ich richtig genial und vollkommen unerwartet fand. Aber erstmal kurz zur Story : Kriminalkommissar Peter Kampmann ist ein gestandener und erfahrener alter Mann. Doch seine Erfahrung in Sachen Ermittlungen und Kriminalarbeit musste sich erst entwickeln. So setzt er sich hin und schreibt ihn auf - seinen ersten Mordfall - damals in den 60er als er mit nicht einmal 30 Jahren ein schreckliches Verbrechen aufklären muss. Ein kleines Mädchen wurde grausam getötet. Wer tut so etwas und warum? Kampmann und sein neuer Kollege Blume begeben sich auf Spurensuche und werden schnell fündig. Doch der Mörder ist clever und täuscht wo er kann. Ist Kampmann schlauer? Es gibt drei ganz prägnante Zeitsprünge in diesem Buch. Einmal am Anfang mit dem Prolog, der 1945 spielt und dann Peter Kampmann als alter Herr in der Gegenwart. Die Hauptsequenz ist aber definitiv seine Erzählung über den Mordfall im Taunus. Hier wechselt der Autor zwischen Kampmann und einem jungen Mann, der ob seiner extrem autoritären Mutter und deren Ansichten zu Anstand, Moral und Erziehungsmethoden geformt wird zu dem was aus ihm wurde. Diese Geschichte habe ich irgendwie in schwarz/weiß gelesen. Vielleicht wegen der Zeit in der diese spielt oder den Assoziationen die ich dabei hatte. Gefehlt hat mir die Farbe dabei aber kein Stück. Der Autor hat es wett gemacht, mit seinen Darstellungen der Zeit damals, Kleinigkeiten die so gut passten und den zwar unterschiedlichen aber gelungenen Protagonisten. Während ich den einem sehr mochte fand ich den anderen furchtbar - aber alle waren psychologisch sehr gut gezeichnet. Der Spannungsbogen ist in der Geschichte von Anfang an gegeben und er spannt sich je weiter die Geschichte erzählt wird. Stellenweise kam ich gar nicht mehr nach, so schnell musste ich lesen um alles zu erfahren was ich wissen wollte. Ungewohnt aber auch gelungen fand ich diese kurzen Kapitel die manchmal aus verschiedenen Perspektiven wiedergegeben wurden. So war mein Eindruck des Geschehens hier und da doppelt aber nicht kopiert oder gar unnötig. Das hat mir besonders gefallen. Diese Geschichte hat gefesselt, unterhalten, schockiert, neugierig gemacht und zu Mutmaßungen und Verdächtungen animiert. So muss für mich ein Thriller sein! Richtig irre (im positiven Sinne) empfand ich den Epilog, der Autor hat sich ganz schön was dabei gedacht als er Kampmann seine Geschichte schreiben ließ, ihn aber vom Prolog und und dem Epilog nichts wissen lassen. Denn diese Info haben nur die Leserinnen, ist auch gut so. Neugierig? Lesen - aber bitte der Reihe nach ;-) Begeistert vergebe ich die vollen 5 Sterne.

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Genial! Erschreckend! Intensiv! Abgründig!
von einer Kundin/einem Kunden aus Atzbach am 17.04.2016

"Mutterschmerz" ist die erste Geschichte des Autors, die nicht in Großbritannien spielt, sondern in seiner Wahlheimat Rod am Berg im Taunus. Als Inspiration diente der Film "Es geschah am helllichten Tag" nach Friedrich Dürrenmatt. Der Leser taucht in verschiedene Jahrzehnte ein. Im Prolog befinden wir uns zur Zeit des zweiten... "Mutterschmerz" ist die erste Geschichte des Autors, die nicht in Großbritannien spielt, sondern in seiner Wahlheimat Rod am Berg im Taunus. Als Inspiration diente der Film "Es geschah am helllichten Tag" nach Friedrich Dürrenmatt. Der Leser taucht in verschiedene Jahrzehnte ein. Im Prolog befinden wir uns zur Zeit des zweiten Weltkrieges während eines Bombenanschlags in einem Keller. Der Hauptteil der Geschichte spielt aber im Jahr 1963. Auf einer Waldlichtung wird die brutal zugerichtete Leiche eines zwölfjährigen Mädchens gefunden. Dem jungen Kommissar Peter Kampmann bleibt kaum Zeit, den Tatort in Augenschein zu nehmen, denn im Dorf brennt ein Haus lichterloh. Schnell erkennt er die Zusammenhänge, doch er weiß nicht, dass die Taten sogar Jahre zurück reichen und ein Psychopath für das ganze Dorf gefährlich wird... Der Hauptteil der Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Peter Kampmann erzählt. Auch darf der Leser einige Kapitel aus der Sicht des "Psychopathen" erfahren. So kann man in seinen Kopf schauen, erfährt seine Gedanken und Gefühle und erkennt, dass es tödlich sein kann, auf seine Mutter zu hören. J.P. Conrad hat in seinem Buch wahnsinnig spannende Charaktere erschaffen -angefangen von einem tollen Ermittler, bis zu "psychisch Gestörten", die nicht besser und anschaulicher beschrieben werden könnten.  Peter Kampmann ist ein junger, überaus motivierter Kommissar, der sich aber während seiner Ermittlungen nicht immer an die Vorschriften hält. Er lebt sehr zurückgezogen in einer kleinen Pension. Über sein Privatleben, das eigentlich kaum existiert, erfährt man eher weniger. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und die Spannung nimmt rasant zu, man kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen.  Als Leser glaubt man schnell die Zusammenhänge erkannt zu haben, doch erst am Ende laufen alle Handlungsstränge zusammen. Der Schluss überrascht den Leser und lässt ihn verblüfft und fassungslos zurück. Das Cover ist schwarz-weiß gehalten, was gut zur Zeit passt, in der die Geschichte spielt. Außerdem erinnert es stark an den Tod. Der Hirsch ist eine Anspielung auf das Wappen des Ortes Rod am Berg. Autor: J.P.Conrad (eigentlich Jens Peter Conradi), geb. 1976, ist Werbedesigner und diplomierter Werbetexter. Er lebt mit seiner Frau, einer Schriftstellerin, und seinem Kind im Taunus. Mittlerweile hat er eine eigene Medienagentur gegründet.  Im Jahr 2013 hat Conrad mit "totreich", das zu einem Bestseller wurde, seine Debüt als Schriftsteller hingelegt. Mich hat der Thriller auf ganzer Linie überzeugt. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus. Ein MUSS für alle Thriller-Fans!

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Mutterschmerz
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Sobernheim am 28.04.2016

Inhalt: Oktober 1963. Auf einer Waldlichtung im Taunus, unweit des Dorfes Rod am Berg, wird die brutal zugerichtete Leiche eines zwölfjährigen Mädchens gefunden. Dem jungen Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg bleibt kaum Zeit, den Tatort in Augenschein zu nehmen, denn nur ein paarhundert Meter entfernt brennt... Inhalt: Oktober 1963. Auf einer Waldlichtung im Taunus, unweit des Dorfes Rod am Berg, wird die brutal zugerichtete Leiche eines zwölfjährigen Mädchens gefunden. Dem jungen Kommissar Peter Kampmann von der Kripo Bad Homburg bleibt kaum Zeit, den Tatort in Augenschein zu nehmen, denn nur ein paarhundert Meter entfernt brennt ein Haus lichterloh - das Elternhaus des Mädchens. Hat etwa jemand vor, die ganze Familie auszulöschen? Kampmanns Gegner scheint zu allem bereit, um sein Ziel zu erreichen... Meine Meinung: Kann ein Thriller spannend sein, bei dem der Leser von Anfang an weiß, wer der Mörder ist? Die Antwort ist ein ganz klares JA. J.P.Conrad hat mir Kommissar Kampmann und seinem Kollegen Blume ein sehr sympathisches Ermittlerduo erschaffen, dem der Leser nur allzu gerne folgt und dem man auch gerne mal etwas auf die Sprünge helfen würde. Denn schnell wird ein Verdächtiger festgenommen und nicht nur dem Leser sollte klar sein, dass hier ein vorschnelles Urteil gefällt wurde. Anfangs hatte ich noch Probleme, die vielen Personen und Namen zuzuordnen und musste auch manchmal überlegen, wer das jetzt wieder ist. Aber durch die durchweg anhaltende Spannung konnte man das Buch sowieso nicht mehr aus der Hand legen und so waren mir die Protagonisten irgendwann sehr vertraut. Ich war so in die Handlung eingetaucht, dass ich manchmal über Ungereimtheiten stolperte und mir dann erst wieder einfiel, dass die Handlung ja in den 60er Jahren spielt. Und schon hat alles wieder gepasst. Fazit: Ein rundum gelungener Thriller, der ganz sicher nicht mein letzter dieses Autors war.

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Ein Taunus Krimi aus den 60er Jahren
von marielu am 27.04.2016

Zum Inhalt: 1944. In einem Luftschutzkeller trifft ein Mann auf eine Mutter mit ihrem Sohn, nach einem Bombenangriff macht der Mann eine erschütternde Entdeckung. Ein alter Mann setzt sich an die Schreibmaschine und beginnt die Ereignisse von 1963 aufzuschreiben. 1960 Eine Krankenschwester verhilft einen alten Mann zum Übergang in eine bessere Welt. Was... Zum Inhalt: 1944. In einem Luftschutzkeller trifft ein Mann auf eine Mutter mit ihrem Sohn, nach einem Bombenangriff macht der Mann eine erschütternde Entdeckung. Ein alter Mann setzt sich an die Schreibmaschine und beginnt die Ereignisse von 1963 aufzuschreiben. 1960 Eine Krankenschwester verhilft einen alten Mann zum Übergang in eine bessere Welt. Was führt diese 3 Handlungsstränge zusammen? Dies erfahren wir 1963, in dem der Thriller spielt. Ein kleines Mädchen wird erschlagen in Rod am Berg im Wald aufgefunden. Der erste Fall für den neuen Kriminalkommissar Peter Kampmann, den er mit seinem Assistenten Blume bearbeitet. Doch noch während die beiden Beamten am Tatort ermitteln wird der Brand eines Wohnhauses gemeldet, das Elternhaus des Mädchens wie sich später herausstellt. Wer will die Familie auslöschen und vor allem warum? Alle Indizien weisen auf den Einsiedler Klotz, doch Kampmann hat so seine Zweifel und ermittelt weiter in alle Richtungen, nicht ahnend dass er es mit einem Psychopathen zu tun hat. Meine Meinung: Dies ist das erste Buch das ich von dem Autor JP Conrad gelesen habe. Das Cover wirkt Schwarz/Weiß gehalten düster und passt zum Inhalt. Der Prolog erzählt drei einzelne Stränge die Spannung aufbauen, da der Leser wissen will: „Was hat das miteinander zu tun?“. Und schon wird man in das Jahr 1963 katapultiert um zu erleben wie der junge Kriminalkommissar Kampmann in dem grausamen Mord an einem Kind und dessen Familie ermittelt. Im ersten Moment war ich etwas verwirrt, vermisste ich doch die Spannung vom Anfang und mir kam das Ganze so vor wie früher in dem Kriminalfilm „Der Kommissar“ mit Eik Ode. So nach und nach fügte sich ein Puzzleteil ans andere. Relativ schnell wird dem Leser auch klar wer der Mörder ist. Doch das hemmt nicht das Lesevergnügen, denn JP Conrad versteht es, jetzt erst recht Spannung aufzubauen. Fasziniert verfolgt man den Ermittlungen von Kampmann und gewinnt Einsicht in die Gedankenwelt des Mörders, da nicht nur aus der Ich-Perspektive des Kommissars geschrieben wurde, sondern auch aus der Sicht anderer Charaktere. Der Epilog setzt noch einen Trumpf zum Schluss und nun schließt sich auch der Kreis mit dem Prolog. Fazit: Ein guter Krimi der es versteht, trotz baldiger Kenntnis des Mörders die Spannung zu steigern

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