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Nacht unter Tag

Roman

(1)
Ungelöste Fälle sind ihre Spezialität, doch dieser führt DI Karen Pirie an ihre Grenzen: Ein Mann wird als vermisst gemeldet – nach über zwanzig Jahren. Karens Ermittlungen im schottischen Glenrothes stossen auf eine Mauer des Schweigens. Ähnlich ergeht es einer Journalistin, die ehrgeizig über eine fast vergessene Entführung recherchiert. Bald landet auch dieser alte Fall auf Karens Schreibtisch – zusammen mit einem neuen Mord ...
Nacht unter Tag von Val McDermid: Spannung pur im eBook!
Portrait
Val McDermid wuchs in einem schottischen Bergbaugebiet auf und studierte dann Englisch in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften englischen Zeitungen lebt sie heute als freie Autorin in Manchester und in einem kleinen Dorf an der Nordseeküste. Sie gilt als eine der interessantesten Autorinnen im Spannungsgenre - und ist außerdem als Krimikritikerin der BBC, der "Times", des "Express" und der Krimi-Website Tangled Web sowie als Jurymitglied mehrerer Krimipreise eine zentrale Figur in der Krimiszene ihres Landes. Val McDermids Romane "Das Lied der Sirenen" und "Schlussblende", zwei spannende Psychothriller um den Profiler Tony Hill und die Kommissarin Carol Jordan, verschafften ihr den Durchbruch. "Das Lied der Sirenen" gewann den Gold Dagger Award für den besten Kriminalroman des Jahres 1995. Ihre beiden Krimiserien mit der Detektivin Kate Brannigan aus Manchester bzw. der amerikanischen Journalistin und Detektivin Lindsay Gordon werden ständig fortgeführt. Val McDermids Bücher wurden nach USA und Kanada verkauft und außerdem ins Deutsche, Französische, Holländische, Schwedische, Norwegische, Dänische, Finnische, Japanische, Hebräische, Kroatische, Tschechische und Bulgarische übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 544, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.10.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783426557105
Verlag Droemer eBook
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Kundenbewertungen


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Nacht unter Tag
von einer Kundin/einem Kunden am 04.11.2010

Warum meldet eine Tochter ihren Vater nach zwanzig Jahren als vermisst? Was ist damals passiert, zur zeit der Bergarbeiterstreiks? War Mick ein Streikbrecher, hat er seine Kumpel verraten oder steckt viel mehr dahinter? Vor zwanzig Jahren wurde Catriona Crant und ihr Sohn entführt. Warum musste Catriona bei der Lösegeldübergabe sterben... Warum meldet eine Tochter ihren Vater nach zwanzig Jahren als vermisst? Was ist damals passiert, zur zeit der Bergarbeiterstreiks? War Mick ein Streikbrecher, hat er seine Kumpel verraten oder steckt viel mehr dahinter? Vor zwanzig Jahren wurde Catriona Crant und ihr Sohn entführt. Warum musste Catriona bei der Lösegeldübergabe sterben und was hat eine Blutlache in der Toskana und ein Poster auf dem der Name Catriona Crant steht mit allem zu tun? Kann es sein das ihr Sohn noch lebt? Zwei Fälle die beide auf dem Schreibtisch von Karen Pirie landen. Anfangs scheint der Entführungsfall wichtiger, nicht umsonst ist der Vater der damals entführten Catriona einer der reichsten Männer Schottlands. Aber Karen Pirie findet immer mehr Informationen, dass beide Fälle zusammenhängen. Nur was ist der Schlüssel? Val Mcdermind hat wieder einen super spannenden Krimi vorgelegt. Man merkt dass die Autorin selbst aus der Gegend in Schottland kommt und auch zum Thema Bergarbeiterstreik gut recherchiert hat. Sie wollen einen guten spannenden Krimi? Dann sind sie mit diesem genau richtig.

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Ein Thriller der etwas anderen Art
von Wolkenkratzer am 13.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Die gebürtige Schottin Val McDermid hat mit “Nacht unter Tag“ erneut einen Thriller außerhalb ihrer drei Erfolgsserien (u.a. mit dem Profiler Tony Hill) geschrieben. Das ermittelnde Duo Pirie und Parhatka hatte schnell meine Sympathien, da die Autorin gerade so viele Informationen aus dem Privat- und Berufsleben der beiden liefert,... Die gebürtige Schottin Val McDermid hat mit “Nacht unter Tag“ erneut einen Thriller außerhalb ihrer drei Erfolgsserien (u.a. mit dem Profiler Tony Hill) geschrieben. Das ermittelnde Duo Pirie und Parhatka hatte schnell meine Sympathien, da die Autorin gerade so viele Informationen aus dem Privat- und Berufsleben der beiden liefert, dass ich eine gute Vorstellung ihres Charakters und ihrer Lebensweise erhielt, ohne mich durch zu ausführliche Beschreibungen gelangweilt zu fühlen. Vor allem Karen Pirie ist mir mit ihrer direkten, sehr eigenwilligen und leicht spöttischen Art ans Herz gewachsen. Die Geschichte behandelt abwechselnd den Entführungsfall und die Vermisstensache und springt in sehr kurzen Abständen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und zudem noch zwischen Schottland und Italien hin und her. Was sich im ersten Moment verwirrend anhört, erweist sich schnell als kluger Schachzug von Val McDermid. Jede Vernehmung und Spurensicherung in der heutigen Zeit wird durch Erinnerungen und Rückblenden ergänzt und erläutert. Genau zum richtigen Zeitpunkt wird die jeweilige Szene abgebrochen, um den nächsten losen Faden weiterzuspinnen. McDermid ist es gelungen, den Plot dadurch noch interessanter und spannender zu gestalten. Gleichzeitig machen die schnellen Wechsel von einem Ermittlungsort zum anderen die große Diskrepanz zwischen den verschiedenen Lebensumständen der Protagonisten umso deutlicher und lassen die ehemalige Bergarbeitersiedlung im Gegensatz zum sonnigen, südlichen Flair der Toskana und dem scharf bewachten, luxuriösen Anwesen von Sir Brodie überaus ärmlich und düster wirken. Schon nach einiger Zeit hatte ich zwei bestimmte Personen als Hauptdrahtzieher der Entführung im Verdacht, war mir aber bezüglich der Komplizen, der Umstände und des Motivs nicht ganz im Klaren. Meine Vermutung zum ersten Punkt hat sich am Schluss zwar bestätigt, mit dem Rest lag ich jedoch ziemlich daneben, da die Autorin viele falsche Fährten legt und die Auflösung wirklich nur schrittweise vorankommt, mit etlichen Überraschungen und weiteren Morden bis zum Ende hin. Alle wichtigen Figuren werden bis in die Tiefen ihrer Psyche ausgelotet, so dass sich ihre Beweggründe von selbst erklären. Das Besondere an dem neuen Thriller ist jedoch der persönliche Bezug von Val McDermid zu dem hier verwendeten Stoff. Ihre beiden Großväter waren Bergarbeiter in East Wemyss und sie verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit dort, weshalb ihr wohl auch der verlorene Streik von 1984 noch sehr gegenwärtig ist. Wahrscheinlich ist es ihr aufgrund ihrer eigenen Herkunft so gut gelungen, die Nöte und Bedürfnisse der Bergarbeiterfamilien sehr plastisch und nachvollziehbar darzustellen. Die Autorin nimmt hierbei kein Blatt vor den Mund und auch die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher wird heftig kritisiert. Insgesamt gesehen handelt es sich bei “Nacht unter Tag“ um einen Thriller, der spannende Unterhaltung, psychologisch ausgefeilte Figuren und viele interessante Informationen rund um das Bergarbeitermilieu zu bieten hat. Schön, dass im Spannungsgenre noch Bücher erscheinen, die auch ohne viel Blutvergießen und reißerische Schockelemente so fesselnd und wendungsreich sind! Absolut empfehlenswert!!

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5 0
Spannend bis zum Schluß - muß man gelesen haben
von redfox_ms am 04.05.2009
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein Bergarbeiter, der 22 Jahre, nachdem er verschwunden ist, als vermisst gemeldet wird und neue Hinweise in einem Entführungsfall, der genauso lange her ist… Val McDermid in Hochform! Sie schreib wie immer spannend und anschaulich, man hat mehr das Gefühl, dabeizusein, als ein Buch zu lesen. Besonders die Rückblicke sind... Ein Bergarbeiter, der 22 Jahre, nachdem er verschwunden ist, als vermisst gemeldet wird und neue Hinweise in einem Entführungsfall, der genauso lange her ist… Val McDermid in Hochform! Sie schreib wie immer spannend und anschaulich, man hat mehr das Gefühl, dabeizusein, als ein Buch zu lesen. Besonders die Rückblicke sind perfekt geschrieben. Erinnern ein bißchen an die Serie Cold Case – und die liebe ich auch. Auch Bildungstechnisch nicht verkehrt, denn man lernt gleich noch einiges über das harte Leben der Bergarbeiter im Jahr 1984, während des großen Streiks. Ein Buch, dass man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

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1 0
Vorhersehbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Heiligenhaus am 26.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist der bisher schwächste von Val McDermid. Schon ziemlich am Anfang vorhersehbar, mäßig spannend bis sozialkitschig. Trotzdem gut geschrieben.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Äußerst spannende McDermid. Britischer Krimi - subtil und geheimnisvoll - vom Feinsten. Ganz toll.

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0 0
1 Schritt vor - 2 Schritte zurück - Großes Kino
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Verschwinden von Mick Prentice gibt Detective Inspector Karen Pirie Rätsel auf: Micks Tochter meldet ihn nach über zwanzig Jahren vermisst - doch aus der Familie des Bergarbeiters ist nicht viel herauszukriegen. Und auch bei dem steinreichen Sir Brodie, dessen Tochter damals zur selben Zeit zusammen mit ihrem Neugeborenen... Das Verschwinden von Mick Prentice gibt Detective Inspector Karen Pirie Rätsel auf: Micks Tochter meldet ihn nach über zwanzig Jahren vermisst - doch aus der Familie des Bergarbeiters ist nicht viel herauszukriegen. Und auch bei dem steinreichen Sir Brodie, dessen Tochter damals zur selben Zeit zusammen mit ihrem Neugeborenen entführt wurde, stößt Karen auf eine Mauer des Schweigens. Allmählich kommt ihr der Verdacht, dass dies kein Zufall ist ... Es geht 1 Schritt vor und 2 Schritte zurück, dazwischen liegen zumeist das Schweigen der Befragten und der Frust der Ermittler. Daß zahlreiche Zeugen von damals schon längst verstorben sind, behindert die Polizeiarbeit zusätzlich. McDermid verzichtet erneut auf Action jedweder Art, vielmehr steht die "Atmosphäre" im Vordergrund. 1984 ist der Berarbeiterstreik auf seinem Höhepunkt. Die Familien leiden, kaum zu essen, selbst die Lichter und Heizungen zuhause bleiben aus, da das nötige Geld fehlt. "Nacht unter Tag" ist einer der besten Romane, außerhalb der Hill-Jordan-Reihe, die die Autorin bislang verfasst hat. Wahrscheinlich ist es ihr aufgrund ihrer eigenen Herkunft (ihre beiden Großväter waren Bergarbeiter in East-Wemyss und Mc Dermid verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit dort) so gut gelungen, die Nöte und Bedürfnisse der Bergarbeiterfamilien sehr plastisch und nachvollziehbar darzustellen. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und auch die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher wird heftig kritisiert. Absolut empfehlenswert!!!

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vom tiefen Schottland bis in die Toskana
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein interessantes Ermittlerteam sind die Zwei- Karen Pirie und Phil Parthaka und zwischen ihnen knallt und funkt es ganz munter. Dieser Aspekt ist nur einer der vielen Spannungsmomente in diesem Krimi...authentisch ist der unerbittliche Bergarbeiterstreik von 1984 unter Maggie Thatcher und damit kennt sich die Autorin aus, sie kommt... Ein interessantes Ermittlerteam sind die Zwei- Karen Pirie und Phil Parthaka und zwischen ihnen knallt und funkt es ganz munter. Dieser Aspekt ist nur einer der vielen Spannungsmomente in diesem Krimi...authentisch ist der unerbittliche Bergarbeiterstreik von 1984 unter Maggie Thatcher und damit kennt sich die Autorin aus, sie kommt selbst aus einer Bergarbeiterfamilie und kennt karge Verhältnisse ! Zwei Fälle werden hier miteinander geschickt verknüpft und führen uns von Schottland bis in die Toskana,die Ermittlungen sind spannend und logisch und am Ende wird es regelrecht rasant !

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Nacht unter Tag
von Kerstin Hirth aus Coesfeld am 16.05.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Misha Prentice meldet ihren Vater als vermisst. Das Erstaunliche allerdings ist, dass er bereits seit mehr als 20 Jahren verschwunden ist. Ihr Sohn leidet an Leukämie und eine Knochenmarkspende ihres Vaters scheint seine einzige Hoffnung zu sein. Sofort werden die Ermittlungen aufgenommen, führen jedoch zu immer mehr Fragen. Gleichzeitig stößt... Misha Prentice meldet ihren Vater als vermisst. Das Erstaunliche allerdings ist, dass er bereits seit mehr als 20 Jahren verschwunden ist. Ihr Sohn leidet an Leukämie und eine Knochenmarkspende ihres Vaters scheint seine einzige Hoffnung zu sein. Sofort werden die Ermittlungen aufgenommen, führen jedoch zu immer mehr Fragen. Gleichzeitig stößt die Reporterin Bel Richmond in Italien auf ein Indiz zu einem spektakulären Entführungsfall. Im Jahr 1985 verstarb bei der Lösegeldübergabe die Tochter eines der reichsten Männer Schottlands. Ihr kleiner Sohn blieb verschwunden. Sir Brodie setzt alles daran, ihn zu finden und finanziert Bel ihre Recherche. DI Karen Pirie bekommt beide Fälle auf den Tisch und stürzt sich sofort in die Suche nach der dramatischen Wahrheit. Spannend!

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1 1
Spannender Krimi mit Rückblicken auf die Thatcher-Ära
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2009
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Das neuste Werk von Val McDermid spielt auf zwei Zeitebenen. Im Sommer 2007, überwiegend in Schottland und Italien, sowie 1984, als die Thatcher-Regierung im Clinch mit den Bergarbeitern lag und das Land durch fast einjährige Streiks erschüttert wurde. Im Sommer 2007 meldet Misha Prentice ihren Vater bei der Polizei in... Das neuste Werk von Val McDermid spielt auf zwei Zeitebenen. Im Sommer 2007, überwiegend in Schottland und Italien, sowie 1984, als die Thatcher-Regierung im Clinch mit den Bergarbeitern lag und das Land durch fast einjährige Streiks erschüttert wurde. Im Sommer 2007 meldet Misha Prentice ihren Vater bei der Polizei in Edinburgh als vermisst. Karen Pirie von der Abteilung für ungelöste Fälle (sogenannte "cold cases") nimmt sich der Sache an, denn Mick Prentice verschwand vor über 22 Jahren, während des Streiks der Bergarbeiter. Kurz darauf bekommt sie einen anderen alten Fall übergeben, in dem neue Indizien aufgetaucht sind. Vor 22 Jahren wurden die Tochter und der Enkelsohn von Sir Brodie Maclennan Grant entführt und die Tochter starb bei der Lösegeldübergabe. Weder der Enkel noch die Entführer wurden jemals entdeckt. Trotz der zahlreichen Handlungsstränge und der unterschiedlichen Zeitebenen liest sich das Buch sehr flüssig. Das erste Drittel dient eher der Einführung und ist sehr interessant, spannend wird es in den anderen zwei Drittteln. Aufmerksame Leser werden schon lange vor dem Ende den Ausgang vermuten, trotzdem bleibt es bis zum Schluss spannend. "Nacht unter Tag" besticht nicht nur durch die gut konstruierte Geschichte, sondern auch durch realistische Hauptfiguren und die einfühlsamen Schilderungen der Situation bei den betroffenen Bergarbeitern und deren Familien. Val McDermid kommt selbst aus einer Bergbauregion und kann daher auf eigene Erinnerungen und die ihrer Familie zurückgreifen. Ein fesselnder Krimi, gut erzählt, mit einer Portion britischem Humor und ohne viel Blutvergießen.

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Ein ungewöhnlicher Krimi
von Silke Schröder aus Hannover am 30.03.2009
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Der Schottin Val McDermid gelingt mit „Nacht unter Tag“ ein ganz besonderer Thriller. Sie baut ihre Geschichte fast wie eine Biografie auf und springt nicht nur gewand zwischen den beiden Parallelhandlungen hin und her, sondern nutzt auch jede Menge Rückblenden, um den Fall noch packender zu gestalten. Ihre Technik... Der Schottin Val McDermid gelingt mit „Nacht unter Tag“ ein ganz besonderer Thriller. Sie baut ihre Geschichte fast wie eine Biografie auf und springt nicht nur gewand zwischen den beiden Parallelhandlungen hin und her, sondern nutzt auch jede Menge Rückblenden, um den Fall noch packender zu gestalten. Ihre Technik erinnert damit an die erfolgreiche TV-Serie „Cold Case“, die filmisch ganz ähnliche Mittel einsetzt. Besonders gut stellt McDermid den verzweifelten Kampf der schottischen Bergarbeiterfamilien gegen die damaligen Zechenschließungen dar - vielleicht auch, weil sie durch ihre eigene Familie einen ganz persönlichen Bezug zu diesem Thema hat. Dabei kritisiert sie noch heute den harten Umgang der Polizei und der „Iron Lady“ Margret Thatcher mit den Streikenden. Eingebettet in wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, wie wir sie schon aus ihrem Roman „Das Moor des Vergessens “ kennen, wird „Nacht unter Tag“ durch die spannende und ungewöhnliche Inszenierung der Story, durch viele Informationen über die größte Streikbewegung der englischen Nachkriegsgeschichte, durch starke Frauenfiguren und sympathische Ermittler zu einem echten Pageturner.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2016
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Ein unabhängiger Krimi von der Autorin. Jahrelang dachte eine Bergarbeiterfamilie, dass ihr Vater sie verlassen hat, weil er ein Streikbrecher ist. Nun gibt es neue Hinweise.

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Inhalt: Ungelöste Fälle sind ihre Spezialität, doch dieser führt DI Karen Pirie an ihre Grenzen: Ein Mann wird als vermisst gemeldet - nach über zwanzig Jahren. Karens Ermittlungen im schottischen Glenrothes stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Ähnlich ergeht es einer Journalistin, die einen fast vergessenen Entführungsfall recherchiert. Bald landet... Inhalt: Ungelöste Fälle sind ihre Spezialität, doch dieser führt DI Karen Pirie an ihre Grenzen: Ein Mann wird als vermisst gemeldet - nach über zwanzig Jahren. Karens Ermittlungen im schottischen Glenrothes stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Ähnlich ergeht es einer Journalistin, die einen fast vergessenen Entführungsfall recherchiert. Bald landet auch dieser alte Fall auf Karens Schreibtisch - zusammen mit einem neuen Mord ... Ein megaspannender und auch komplexer Krimi. Karen Pirie (und ihr Team) muss schon sehr tief graben um die Wahrheit ans Licht zu bringen und das meiste ist ganz anders, als es auf den ersten Blick scheint. Es bleibt also bis zum Schluss spannend.

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Ungewöhnlicher Krimi
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Nach über zwanzig Jahren meldet eine Tochter ihren Vater bei Karen Pirie als vermisst. Gleichzeitig drückt ihr unbeliebter Vorgesetzter Karen einen Fall auf. Dieser ist natürlich viel wichtiger, da es um einen schottische Unternehmer und dessen verschwundenen Enkel geht. Aber Karen Pirie hat wie immer ihren eigenen Kopf und... Nach über zwanzig Jahren meldet eine Tochter ihren Vater bei Karen Pirie als vermisst. Gleichzeitig drückt ihr unbeliebter Vorgesetzter Karen einen Fall auf. Dieser ist natürlich viel wichtiger, da es um einen schottische Unternehmer und dessen verschwundenen Enkel geht. Aber Karen Pirie hat wie immer ihren eigenen Kopf und ermittelt gleichzeitig in beiden Fällen. Die Spuren und Indizien sind für sie erschütternd… Ich fand diesen Krimi sehr überzeugend. Man merkt, dass Val McDermid in der Gegend aufgewachsen ist. Ihre Beschreibungen von Land und Leuten sind einfach super und es fehlt ihr auch nicht an Sozialkritik. Vor allem hat mich überzeugt, dass es in diesem Krimi keine Leichen gibt. Also es gibt schon welche, aber die sind schon mehrere Jahre alt. Man kann auch ohne Blutvergießen superspannende Krimis schreiben.

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Strory ist leicht durchschaubar und arg "konstruiert"
von Leseteufel am 13.07.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch von Val McDermid hat mich enttäuscht. Die Story ist schon recht früh durchschaubar. Die Zusammenführung der Handlungsstränge ist arg "konstruiert" und unglaubwürdig. Die Charaktere sind konturlos. Nur auf den letzten Seiten kommt etwas Spannung auf. Schade.

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