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Neuntöter

Thriller. Originalausgabe

(18)
Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.
Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeisst, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.
Rezension
"Für alle, die es zu schätzen wissen, wenn ihnen beim Lesen ein Schauer über den Rücken läuft, ist "Neuntöter" genau der richtige Lesestoff." freundin
Portrait
Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben Sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt. NEUNTÖTER ist ihr erster Thriller.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43804-0
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 209/135/40 mm
Gewicht 571
Verkaufsrang 31.567
Buch (Paperback)
Fr. 24.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
8
7
1
2
0

Verstörend
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 28.04.2016

Emma Carow ist Fallanalystin beim Berliner Landeskriminalamt und erstellt dort auf Grund von laufenden Ermittlungen Täterprofile her. Seitdem sie selber als junge Frau aufs brutalste vergewaltigt und misshandelt wurde ist sie anderen Menschen gegenüber eher skeptisch. Als drei grausam getötete Leichen in einem unbewohnten Haus am Potsdamer Platz gefunden... Emma Carow ist Fallanalystin beim Berliner Landeskriminalamt und erstellt dort auf Grund von laufenden Ermittlungen Täterprofile her. Seitdem sie selber als junge Frau aufs brutalste vergewaltigt und misshandelt wurde ist sie anderen Menschen gegenüber eher skeptisch. Als drei grausam getötete Leichen in einem unbewohnten Haus am Potsdamer Platz gefunden werden, wird ihre Mithilfe benötigt, denn die Menschen wurden nicht einfach "nur" getötet, sondern wir Mumien in Panzertape eingewickelt und unter dem Dachfirst aufgehangen. Genau zu diesem Zeitpunkt kommt aber ein Buch heraus, das ihr ehemaliger Peiniger geschrieben hat, in dem er behauptet, geläutert und geheilt zu sein, nach seinem Gefängnisaufenthalt. Emma wird von der eigenen Vergangenheit eingeholt und es fällt ihr immer schwerer sich zu hundert Prozent auf den aktuellen Fall zu konzentrieren, dabei wäre es genau jetzt wichtig, denn es steht ein großer Schritt in ihrer Karriere bevor, denn sie könnte zur Abteilungsleiterin aufsteigen. Wird es Emma gelingen, den Fall zu lösen und mir ihrer eigenen Vergangenheit abzuschließen? Oder wird sie daran zerbrechen? Meine Meinung: Mit Neuntöter erscheint das Debüt des Autorenduos Astrid Ule und Eric T. Hansen im Heyne Verlag. Der Thriller ist allein schon optisch sehr düster und so wirkt auch der Inhalt des Buches. Der Schreibstil hat mich tatsächlich beeindruckt, fand ich es zunächst noch recht gewöhnungsbedürftig, dass die Sätze anfangs abgehackt und kurz wirkten, kam ich erstaunlich schnell in die Geschichte. Denn der Schreibstil wird nur immer dann so, wenn z.B. Tatorte beschrieben werden. Dadurch sprangen mir förmlich die einzelnen Bilder des Geschehens vor Augen und ließen mich schaudern, denn es gibt doch schon das ein oder andere sehr brutale Detail. Die Autoren sind in ihren Beschreibungen keineswegs zimperlich und trotz dieser Grausamkeiten war ich fasziniert. Der Spannungsbogen wird konsequent hoch gehalten und es gelingt immer wieder, dieses noch einmal zu steigern, so das ich kaum schnell genug lesen konnte. Ob die Ermittlungen, bzw. das Herangehen der Fallanalystin Emma Carow so realistisch ist, bleibt mal dahin gestellt, doch das hat für mich keinerlei negativen Einfluss beim Lesen gehabt, denn in sich war alles stimmig. Auch die Lösung des Falles bzw die Darstellung, warum der Mörder so gehandelt hat, ist etwas konstruiert, aber so aussergewöhnlich, das die Wirkung des Thrillers dadurch umso erschreckender war. Emma ist eine erstaunliche junge Frau, die durch ihre furchtbare Vergangenheit, die man erst so mit und mit erfährt, traumatisiert ist. Sie läßt niemanden nah an sich heran und ihr Umgang mit Kollegen ist auch nicht immer gerecht. Eher bleibt sie eine Einzelkämpferin und schenkt so schnell niemanden ihr Vertrauen. Auch hier bleibt alles in einem denkbaren Bereich. Die Nebencharaktere sind zwar nicht bis ins kleinste Detail ausstaffiert, doch sie bekommen so viel Farbe, dass man auch hier schnell einen Bezug zu den einzelnen Charakteren bekommt. Gelungen fand ich ebenfalls, dass man während des Lesens, gerade wenn Emma ihre Theorien zum Täter durchdachte, selber genug Zeit hatte, mitzurätseln, wer denn nun der Täter ist. Da es auch immer wieder Wendungen gab, die neue Verdächtige heraufbeschworen, wurde es keineswegs langweilig. Mein Fazit: Wer einen hochspannenden, aber auch sehr brutalen Thriller sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Mich konnte das Autorenduo mit ihrem Debüt vollstens fesseln und hat mir einige spannende Stunden geboten. Auch wenn der Fall ein wenig konstruiert und die Ermittlungen eher ungewöhnlich bleiben, hat das der Spannung keinen Abbruch getan. Wer eher zart besaitet ist und lieber einen ermittlungstechnisch korrekten Thriller lesen möchte, ist hier eher falsch. Mir persönlich hat es aber sehr gut gefallen und ich werde mit Sicherheit auch in Zukunft nach den Büchern der Autoren greifen. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen!

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Zum Schaudern!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2016

Vergewaltiger, Mörder, Serienkiller: Emma Carow, Fallanalystin in Berlin, kennt sie alle. Sie weiß wie Täter ticken - bis in einem Baugerüst am Potsdamer Platz mehrere in einen Kokon gewickelte Leichen gefunden werden. Wer sind die Opfer? Wer der Täter? Die Antworten treiben Carrow an ihre beruflichen sowie privaten Grenzen. Und der Killer... Vergewaltiger, Mörder, Serienkiller: Emma Carow, Fallanalystin in Berlin, kennt sie alle. Sie weiß wie Täter ticken - bis in einem Baugerüst am Potsdamer Platz mehrere in einen Kokon gewickelte Leichen gefunden werden. Wer sind die Opfer? Wer der Täter? Die Antworten treiben Carrow an ihre beruflichen sowie privaten Grenzen. Und der Killer hat gerade erst begonnen ... Der erste Thriller des Autorenduos Astrid Ule und Eric T. Hansen überzeugt mit facettenreichen Charakteren und undurchsichtigen Handlungssträngen. Eine fesselnde Verfolgungsjagd ab der ersten Seite. Gänsehaut garantiert!

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Grausamer Thriller mit eigeenwilliger Hauptprotagonistin
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiben am 21.06.2016

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma... Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen. Zum Cover: Schlicht und doch sehr ansprechend alleine durch die Haptikder goldenen Elemente. Zum Buch: Es ist ein grausamer Thriller bei dem man spürt, dass gut recherchiert wurde. Die Protagonisten sind charakteristisch gut ausgearbeitet und lassen aber auch so viel offen, dass sie interessant bleiben. Vor allem Emma ist schwer zu durchschauen, dadurch dass sie aus ihrer Opferrolle noch nicht ausbrechen konnte, auch wenn sie sich das einredet. Sie ist unberechenbar und "schräg". Mehr will ich nicht zu ihre verraten ohne zu spoilern. Zwischendurch ist das Buch etwas langatmig, aber wenn man diese Seiten hinter sich hat, geht es wieder weiter voller Spannung und Nervenkitzel. Ein gelungenes Debut von einer geplanten Trilogie.

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Emma Carow und die Kokons von Berlin
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 17.06.2016

Mitten in Berlin, total öffentlich, aber doch von allen unbemerkt, hängen Leichen. Sie sind in Panzertape gewickelt, die quasi Kokons bilden. Schell ist klar, da gibt es noch mehr solche „Nester“. Aber wo? Und vor allem: warum? Die Profilerin Emma Carow findet Stück für Stück immer mehr über den... Mitten in Berlin, total öffentlich, aber doch von allen unbemerkt, hängen Leichen. Sie sind in Panzertape gewickelt, die quasi Kokons bilden. Schell ist klar, da gibt es noch mehr solche „Nester“. Aber wo? Und vor allem: warum? Die Profilerin Emma Carow findet Stück für Stück immer mehr über den Serienmörder heraus. Doch ihre eigene Vergangenheit kommt ihr in die Quere … Das Buch hat mich sehr schnell sehr tief in seinen Bann gezogen. Der Stil ist außergewöhnlich. Mal humorvoll, mal regelrecht depressiv, mal normale Sätze, mal sehr minimalistisch gestaltete Sätze mit drei, vier Worten. Dummerweise strengt das Buch irgendwann auch extrem an und ich musste immer öfter Pausen einlegen. Trotzdem war da noch dieser Bann und ich griff nach ein paar Tagen doch wieder nach dem Buch und las weiter. Die Protagonisten sind durchweg außergewöhnlich. Otto Normalverbraucher findet man in diesem Buch nicht. Das ist interessant, aber auch anstrengend. Vor allem driftet man dabei ein wenig ab, denn so wirkt alles extrem unecht. Teilweise hatte ich keine Ahnung, warum es gerade auf die Weise weiterging, die das Autorenduo eingeschlagen hat, doch irgendwann fand ich den Sinn darin, sah den Bogen, den sie gegangen waren und wohin die Reise wohl gehen könnte. Trotzdem kam es zu mehr oder weniger großen Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Allerdings hatten ein paar Szenen auch Längen, die es nicht gebraucht hätte. Der Schluss macht aus dem Buch schon fast einen Psycho-Thriller. Emma hat mich sehr gefordert. Auch wenn mir klar ist, dass sie total traumatisiert ist, kann ich ihre Handlungen öfter nicht wirklich nachvollziehen, sondern frage mich, ob sie sich damit nicht noch mehr Probleme macht. Schlimm finde ich auch, dass sie keine Hilfe hat. Insgesamt verdient dieser Thriller dennoch vier Sterne, denn er hat sich einfach nicht abbrechen lassen, auch wenn ich mich zwischendurch gefragt habe, warum ich weiterlese. Es hat sich gelohnt – und ich bin gespannt, was Ule Hansen noch gemeinsam verfassen werden.

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ein deutsch-amerikanischer Thriller
von Sabana aus Ludwigshafen am 18.04.2016

Wer hier denkt einen reinen deutschen Thriller zu bekommen, weil der Handlungsort Berlin ist, der täuscht. Als Hauptprotagonistin gibt es da Emma. Eine ganz normale junge Frau, die bei der Polizei arbeitet. So scheint es zumindest. Warum sie menschenscheu ist erfahrt ihr natürlich im Buch und das ist dann neben... Wer hier denkt einen reinen deutschen Thriller zu bekommen, weil der Handlungsort Berlin ist, der täuscht. Als Hauptprotagonistin gibt es da Emma. Eine ganz normale junge Frau, die bei der Polizei arbeitet. So scheint es zumindest. Warum sie menschenscheu ist erfahrt ihr natürlich im Buch und das ist dann neben dem eigentlichen Fall genauso spannend. Emma ist eine junge Frau mit Ängsten und Vorlieben, mit Sehnsüchten und Träumen, wie wir alle. Das Team rund um Emma ist perfekt abgestimmt und jeder trägt dazu bei, dem Buch das gewisse Etwas zu geben. Einige unterstützen Emma und andere wiederum werfen ihr Knüppel zwischen die Beine, aber jeder Charakter ist so liebevoll mit Details ausgeschmückt, dass man alle bildlich vor den Augen hat, während man das Buch liest. Das Buch ist von der ersten Seite an spannend. Aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, bekommt der Thriller das gewisse Etwas. Der Leser bekommt immer wieder häppchenweise oder teilweise auch nur kleine Krümel serviert, so dass man einfach mitfiebert und schon überlegt und analysiert wie Emma und manchmal sogar denkt, nein so nicht und am liebsten den Fall selbst lösen möchte. Ich habe das Buch bekommen, nachdem ich ein Ticket für die Lesung ergattert hatte. Klar wollte ich das Buch vorher durchlesen, aber dachte das schaff ich nie in der kurzen Zeit. Aber das Autorenpaar machte es mir sehr leicht und meinem Umfeld schwer. Ich versank förmlich in dem Buch. In jeder freien Minute nahm ich es zur Hand und schaffte es sogar noch vor der Zeit. Da ich gelesen habe, dass dies zwar der Debüt-Thriller ist, aber es noch weitere Bände rund um Emma und die Berliner Polizei geben soll, kann ich kaum erwarten, bis der Folgeband erscheint. Das ganze Buch ist so spannend aufgebaut, dass man einfach weiterlesen muss. Der Kriminalfall, denke ich mal ist echt typisch amerikanisch, aber irgendwie auch wieder nicht. Auf jeder Seite des Buches erfährt man etwas neues, sei es über Emma und ihre Kollegen oder über den Fall. Ab und an bekommt man mehr, auf anderen Seiten muss man genau lesen und kann dann wieder einen Zusammenhang erkennen. Ich langweile mich meistens bei Thrillern, weil man das Ende meistens schon in der Mitte es Buches kennt, ohne die letzte Seite gelesen zu haben. Das ist hier aber meiner Meinung nach ganz anders. Auch die Wendungen (nein es wird nix verraten) in diesem Buch sind einfach nur genial und ich bewundere immer wieder diese Kreativität der beiden Autoren. Des weiteren werden hier auch die Gedanken von Emma mit einbezogen und teilweise hat man das Gefühl es passiert wirklich und dann ist es als erwacht sie oder auch man selbst aus einem Traum und ist wieder in der Realität. Das alleine sorgt schon für ein Gänsehaut-Feeling. Die komplette Geschichte könnte sich wirklich so abgespielt haben und das ist wirklich erschreckend, aber macht eben einen guten Thriller aus. Man erkennt keine Fiktion, sondern das hier und heute.Auch wenn es darüber unterschiedliche Meinungen gibt. Fazit: Auch wenn es ein relativ unbekanntes Autorenpaar ist (zumindest für mich waren sie es) kann ich nur sagen, es lohnt sich für alle Krimifans. Egal ob sie den Hauch von deutscher Ermittlung oder von ein bischen amerikanischer CSI lieben, es ist für beide ein toller Thriller. Ich war richtig traurig, als es zu Ende war. Also ran an die Fallanalytikerin Emma.

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Einsam und verlassen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 11.04.2016

Ein absolut fesselnder und beängstigender Thriller in einer sehr düsteren Atmosphäre!!!! Ein grausiger Fund in Berlin. In einem hohen Baugerüst werden durch Zufall drei Leichen entdeckt. Sie sind in einem Kokon aus silbernen Panzertape eingewickelt und hängen schon längere Zeit an diesem Ort. Die Gesichter sind beim Auffinden bereits verwest,... Ein absolut fesselnder und beängstigender Thriller in einer sehr düsteren Atmosphäre!!!! Ein grausiger Fund in Berlin. In einem hohen Baugerüst werden durch Zufall drei Leichen entdeckt. Sie sind in einem Kokon aus silbernen Panzertape eingewickelt und hängen schon längere Zeit an diesem Ort. Die Gesichter sind beim Auffinden bereits verwest, was darauf schließen lässt, dass sie schon lange an diesem Ort gehangen haben. Die Polizei steht vor einem Rätsel, es gibt kaum Spuren und die wenigen vorhandenen Spuren führen ins Nichts. Es wird Emma Carow hinzugezogen, eine bemerkenswerte Fallanalytikerin mit einem Gespür für Serientätern. Aber neben dem mysteriösen Todesfällen hat sie es auch noch mit ihrer eigenen dramatischen Vergangenheit zu tun. Kann sie den Serientäter stoppen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Ule Hansen ist das Pseudonym zweier Berliner Autoren, Astrid Ule und Eric T. Hansen. Den beiden ist aus meiner Sicht hervorragender Thriller gelungen. Die Schreibweide ist speziell und ich musste mich ein wenig einlesen. Die Sätze sind teilweise sehr abgehackt und kurz, es werden lediglich gefühllos die Fakten geschildert. Diesen Passagen wird somit ein zusätzliches Tempo verliehen. Auch sehr interessant und für mich als Stilart völlig neu die Schilderung spannender Passagen, als würden sie gerade geschehen, entpuppten sich dann aber nachher als Traum, Vision oder ähnliches. Die Geschichte wird dadurch zu einer rasanten Achterbahnfahrt in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Die Spannung wurde perfekt zu Beginn des Buches aufgebaut und auf einem für mich sehr hohem Niveau gehalten, um dann in einem furiosen Finale zu enden. Auch die Hauptprotagonistin ist nicht die Wohlfühl-Ermittlerin, wie der Leser sie sich wahrscheinlich wünscht. Sie hat sehr viele Ecken und Kanten und ist aufgrund eines dramatischen Erlebnisses in ihrer Vergangenheit schwer traumatisiert. Dies macht sie aber interessant und führt zu einigen Situationen und Handlungen, von denen der Leser sie am liebsten wegreißen möchte. Insgesamt eine alptraumhafte Reise nach Berlin, die mich bestens gefesselt hat und mich einige Stunden Schlaf gekostet hat. Meine Bewertung lautet 5 von 5 Sternen verbunden mit einer absoluten Leseempfehlung für Thrillerliebhaber, die auch mit härteren Stoff umgehen können!!!

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Hammer!!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2016

..ich war von anfang an gefesselt!.. für mich mal etwas ganz anderes, aus der Sicht der Profiler.. jeder mit seinen privaten Problemen- auch die Protagonistin hatte es bis jetzt in ihrem Leben nicht leicht.. aber das macht sie auch zu einer Spitzenermittlerin!.. ..zwischendurch auch eher heftig... aber spitze geschrieben und... ..ich war von anfang an gefesselt!.. für mich mal etwas ganz anderes, aus der Sicht der Profiler.. jeder mit seinen privaten Problemen- auch die Protagonistin hatte es bis jetzt in ihrem Leben nicht leicht.. aber das macht sie auch zu einer Spitzenermittlerin!.. ..zwischendurch auch eher heftig... aber spitze geschrieben und durchdacht.. packend bis zum Schluss! BITTE LESEN!

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Spannendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Burglengenfeld am 02.08.2016

Hat mir gut gefallen bis zum Schluss spannend hatte das Buch schnell ausgelesen xxx xxx xxxx xxx xxx xxx xxx xxx

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Emma Carow und die Kokons von Berlin
von Wortschätzchen am 17.06.2016

Mitten in Berlin, total öffentlich, aber doch von allen unbemerkt, hängen Leichen. Sie sind in Panzertape gewickelt, die quasi Kokons bilden. Schell ist klar, da gibt es noch mehr solche „Nester“. Aber wo? Und vor allem: warum? Die Profilerin Emma Carow findet Stück für Stück immer mehr über den... Mitten in Berlin, total öffentlich, aber doch von allen unbemerkt, hängen Leichen. Sie sind in Panzertape gewickelt, die quasi Kokons bilden. Schell ist klar, da gibt es noch mehr solche „Nester“. Aber wo? Und vor allem: warum? Die Profilerin Emma Carow findet Stück für Stück immer mehr über den Serienmörder heraus. Doch ihre eigene Vergangenheit kommt ihr in die Quere … Das Buch hat mich sehr schnell sehr tief in seinen Bann gezogen. Der Stil ist außergewöhnlich. Mal humorvoll, mal regelrecht depressiv, mal normale Sätze, mal sehr minimalistisch gestaltete Sätze mit drei, vier Worten. Dummerweise strengt das Buch irgendwann auch extrem an und ich musste immer öfter Pausen einlegen. Trotzdem war da noch dieser Bann und ich griff nach ein paar Tagen doch wieder nach dem Buch und las weiter. Die Protagonisten sind durchweg außergewöhnlich. Otto Normalverbraucher findet man in diesem Buch nicht. Das ist interessant, aber auch anstrengend. Vor allem driftet man dabei ein wenig ab, denn so wirkt alles extrem unecht. Teilweise hatte ich keine Ahnung, warum es gerade auf die Weise weiterging, die das Autorenduo eingeschlagen hat, doch irgendwann fand ich den Sinn darin, sah den Bogen, den sie gegangen waren und wohin die Reise wohl gehen könnte. Trotzdem kam es zu mehr oder weniger großen Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Allerdings hatten ein paar Szenen auch Längen, die es nicht gebraucht hätte. Der Schluss macht aus dem Buch schon fast einen Psycho-Thriller. Emma hat mich sehr gefordert. Auch wenn mir klar ist, dass sie total traumatisiert ist, kann ich ihre Handlungen öfter nicht wirklich nachvollziehen, sondern frage mich, ob sie sich damit nicht noch mehr Probleme macht. Schlimm finde ich auch, dass sie keine Hilfe hat. Insgesamt verdient dieser Thriller dennoch vier Sterne, denn er hat sich einfach nicht abbrechen lassen, auch wenn ich mich zwischendurch gefragt habe, warum ich weiterlese. Es hat sich gelohnt – und ich bin gespannt, was Ule Hansen noch gemeinsam verfassen werden.

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Emma Carow und die Kokons von Berlin
von Wortschätzchen am 17.06.2016

Mitten in Berlin, total öffentlich, aber doch von allen unbemerkt, hängen Leichen. Sie sind in Panzertape gewickelt, die quasi Kokons bilden. Schell ist klar, da gibt es noch mehr solche „Nester“. Aber wo? Und vor allem: warum? Die Profilerin Emma Carow findet Stück für Stück immer mehr über den... Mitten in Berlin, total öffentlich, aber doch von allen unbemerkt, hängen Leichen. Sie sind in Panzertape gewickelt, die quasi Kokons bilden. Schell ist klar, da gibt es noch mehr solche „Nester“. Aber wo? Und vor allem: warum? Die Profilerin Emma Carow findet Stück für Stück immer mehr über den Serienmörder heraus. Doch ihre eigene Vergangenheit kommt ihr in die Quere … Das Buch hat mich sehr schnell sehr tief in seinen Bann gezogen. Der Stil ist außergewöhnlich. Mal humorvoll, mal regelrecht depressiv, mal normale Sätze, mal sehr minimalistisch gestaltete Sätze mit drei, vier Worten. Dummerweise strengt das Buch irgendwann auch extrem an und ich musste immer öfter Pausen einlegen. Trotzdem war da noch dieser Bann und ich griff nach ein paar Tagen doch wieder nach dem Buch und las weiter. Die Protagonisten sind durchweg außergewöhnlich. Otto Normalverbraucher findet man in diesem Buch nicht. Das ist interessant, aber auch anstrengend. Vor allem driftet man dabei ein wenig ab, denn so wirkt alles extrem unecht. Teilweise hatte ich keine Ahnung, warum es gerade auf die Weise weiterging, die das Autorenduo eingeschlagen hat, doch irgendwann fand ich den Sinn darin, sah den Bogen, den sie gegangen waren und wohin die Reise wohl gehen könnte. Trotzdem kam es zu mehr oder weniger großen Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Allerdings hatten ein paar Szenen auch Längen, die es nicht gebraucht hätte. Der Schluss macht aus dem Buch schon fast einen Psycho-Thriller. Emma hat mich sehr gefordert. Auch wenn mir klar ist, dass sie total traumatisiert ist, kann ich ihre Handlungen öfter nicht wirklich nachvollziehen, sondern frage mich, ob sie sich damit nicht noch mehr Probleme macht. Schlimm finde ich auch, dass sie keine Hilfe hat. Insgesamt verdient dieser Thriller dennoch vier Sterne, denn er hat sich einfach nicht abbrechen lassen, auch wenn ich mich zwischendurch gefragt habe, warum ich weiterlese. Es hat sich gelohnt – und ich bin gespannt, was Ule Hansen noch gemeinsam verfassen werden.

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....spannend....
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2016

Drei Leichen die in Kokons auf einen Baugerüst hängen. Ein sehr spektakulärer Fall für Emma. Sie selbst hat schlimmes erlebt und hat ein sehr gutes Gespür für Serientäter. Ich fand diesen Thriller sehr spannend. Einige überraschende Wendungen die den Leser verblüffen inklusive.

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Emma allein gegen alle
von Fredhel am 07.04.2016

Mitten in Berlin werden Leichen gefunden. Sie baumeln wie Mumien in Panzertape verschnürt in luftigen Höhen an verborgenen Plätzen. Die Fallanalystin Emma Carow versucht sich in die Denkweise des Täter einzuschleichen, aber immer wieder muss sie ihre Theorien über den Haufen werfen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie sich mitten... Mitten in Berlin werden Leichen gefunden. Sie baumeln wie Mumien in Panzertape verschnürt in luftigen Höhen an verborgenen Plätzen. Die Fallanalystin Emma Carow versucht sich in die Denkweise des Täter einzuschleichen, aber immer wieder muss sie ihre Theorien über den Haufen werfen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie sich mitten in einem beruflichen Machtkampf befindet. Es geht um die Schwangerschaftsvertretung für ihre Chefin. Plötzlich hat sie einen Mitkonkurrenten, obwohl sie fest mit der Beförderung rechnete. Emmas ausgesprochen schwieriger Charakter macht es mir schwer, mich richtig in dem Thriller wohl zu fühlen. Sie ist durch eine frühere Vergewaltigung schwer traumatisiert und sieht sich nun ständig mit ihrem Peiniger konfrontiert. Aber ein schweres Schicksal rechtfertigt noch lange nicht ihre zum Teil gewalttätigen Alleingänge, sowie ihre Unkollegialität. Gänzlich unglaubhaft finde ich, wie sie grad dem Tod entronnen den finalen Showdown hinlegt (mit gebrochenen Rippen). Ist sie womöglich Superwomen?? Nein, ich kann nicht sagen, daß mir das Buch sonderlich gut gefallen hat, aber dennoch komme ich nicht drum herum, eine gute Bewertung abzugeben. Das frische Autorenduo Ule Hansen beherrscht das Thrillergenre, anders kann man es nicht nennen. Rasanter Schreibstil, schräge psychopathische Denkweisen und atemlose Action lassen sich auf den fast 500 Seiten finden. Dass ich die Hauptperson nicht mag, dafür können die beiden ja nichts und ich werde sehr gerne wieder ein Buch von ihnen lesen, allerdings nur ohne Emma.

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Wettlauf gegen die Zeit
von leseratte1310 am 24.03.2016

Ein Junge, der verbotenerweise auf einem Baugerüst am Potsdamer Platz in Berlin herumklettert, entdeckt etwas, das aussieht wie Mumien. Doch es sind drei Leichen, die bis auf das Gesicht komplett in Panzertape eingewickelt sind, in großer Höhe am Gerüst hängen und in die gleiche Richtung blicken. Die Fallanalystin Emma... Ein Junge, der verbotenerweise auf einem Baugerüst am Potsdamer Platz in Berlin herumklettert, entdeckt etwas, das aussieht wie Mumien. Doch es sind drei Leichen, die bis auf das Gesicht komplett in Panzertape eingewickelt sind, in großer Höhe am Gerüst hängen und in die gleiche Richtung blicken. Die Fallanalystin Emma Carow wird auf den Fall angesetzt. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird sehr detailliert erzählt und lässt den Leser das Grauen spüren. Dort oben am Gerüst sterben drei Menschen langsam und qualvoll – was verbindet die drei, die scheinbar nichts gemeinsam haben und auch nicht gleichzeitig dort sterben? Emma ist sich sicher, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit wird. Sie erwartet weitere Tote und ist sich sicher, dass hier kein Einzeltäter am Werk ist. Zehn Jahre zuvor musste Emma Carow eine brutale Vergewaltigung über sich ergehen lassen. Sie ist schwer traumatisiert, menschenscheu und liebt ihre Arbeit, vor allem weil sie nicht an den Tatorten ihrer Fälle ermitteln muss. Ihr Vergewaltiger hat seine Strafe hinter sich und sein Buch über seine Sichtweise zu der Vergewaltigung kommt auf den Markt. Eine schwierige Zeit für Emma. Doch ihre Vorgesetzte Karen Brennemann ist schwanger und sucht eine Vertretung und Emma macht sich Hoffnungen auf den Job. Daher verbeißt sie sich ganz besonders in diesen Fall. Aber sie hat auch einen Konkurrenten. Felix Schreiner, neu im Team, will ebenfalls unbedingt diesen Job und ist auch nicht gerade zimperlich. Emmas Mentor Bogner unterstützt Emma immer wieder. In dieser Konstellation bleiben Reibereien im Team nicht aus. Die Charaktere sind höchst unterschiedlich. Obwohl ich Emmas Rolle schlüssig finde, ist sie mir nicht sympathisch. Sie ist gut in ihrem Job und sie weiß das, aber sie ist kein bisschen teamfähig. Keine gute Voraussetzung für eine Führungsposition. Auch hält sie sich nicht an die Vorschriften und bringt sich selbst in Gefahr. Bezüglich ihrer Person bin ich ständig im Zwiespalt. Einerseits fühle ich mit ihr, andererseits geht sie mir oft auf die Nerven. Über die Darstellung von Emmas Problemen gerät manchmal der bizarre Fall etwas in den Hintergrund. Wenn man über manche Längen hinwegsieht, ist die Geschichte spannend bis zum überraschenden Schluss. Ein spannender Thriller mit einer etwas nervigen Protagonistin.

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vielversprechende Story, die leider an vielen Nebensächlichkeiten und nervigen Hauptportagonisten scheitert
von Buchwurm am 14.03.2016

„Neuntöter“ ist ein Debüt des Autoren Ule Hansen, wobei der Autorenname ein Pseudonym ist und für das Autorenduo Astrid Ule und Eric T. Hansen steht. Inhalt: Auf dem Potsdamer Platz in Berlin werden 3 Leichen gefunden, sie sehen aus wie Mumien. Die traumatisierte und menschenscheue Fallanalytikerin Emma Carow wird mit dem... „Neuntöter“ ist ein Debüt des Autoren Ule Hansen, wobei der Autorenname ein Pseudonym ist und für das Autorenduo Astrid Ule und Eric T. Hansen steht. Inhalt: Auf dem Potsdamer Platz in Berlin werden 3 Leichen gefunden, sie sehen aus wie Mumien. Die traumatisierte und menschenscheue Fallanalytikerin Emma Carow wird mit dem Fall betraut. Nebenbei liefert sie sich noch einen Machtkampf mit ihren Kollegen, die beide um eine Vertretungsstelle kämpfen. Dies bewegt Emma zusätzlich immer wieder zu Alleingängen, die sie in Gefahr bringen. Meinung: Die Story kling vielversprechend, hat aber viele Ecken und Kanten, die Autoren schreiben sehr detailliert, greifen viele Informationen auf, es gibt viel Sprünge, viele Entscheidung, viele Personen die das Ganze zu sehr überladen. Es wirkt bei dieser Vielzahl sehr konfus und das eigentliche Thema trat schnell in den Hintergrund. Die Autoren haben sich einfach zu sehr in Nebensächlichkeiten verzettelt. Für meinen Geschmack war es von jedem etwas zu viel. Der Einstieg fiel mir bereits auf Grund des Schreibstils schwer, es gibt viele abgehackte Sätze, alles wirkt sehr holprig und erschwert das lesen. Auch mit der Hauptprotagonistin Emma Carow bin ich nicht warm geworden und zum Schluss war sie mir einfach nur noch nervig. Ihre Handlungen und Gedanken wirkten sehr unrealistisch, teilweise nicht nachvollziehbar, teilweise naiv und verworren und stellenweise sogar arrogant. In Kürze: Schreibstil: gewöhnungsbedürftig, sehr detailliert Charaktere: entwickelten sich sehr schnell zum nervig Inhalt: zu detailgetreu, stellenweise nicht nachvollziehbar und verworren Fazit: vielversprechende Story, die leider an vielen Nebensächlichkeiten und nervigen Hauptprotagonisten scheitert

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Ein Thriller, der mich nicht überzeugen konnte
von einer Kundin/einem Kunden am 29.02.2016

Mit Emma Carow haben die beiden Autoren einen Charakter geschaffen, der mich als Leserin, manchmal in den Wahnsinn getrieben hat. Einmal findet man sie sympathisch, dann irritiert sie einen mit ihren wirren Gedanken und Vorstellungen, dann leidet man mit ihr wenn sie an ihre Vergewaltigung zurückdenkt und dann versteht... Mit Emma Carow haben die beiden Autoren einen Charakter geschaffen, der mich als Leserin, manchmal in den Wahnsinn getrieben hat. Einmal findet man sie sympathisch, dann irritiert sie einen mit ihren wirren Gedanken und Vorstellungen, dann leidet man mit ihr wenn sie an ihre Vergewaltigung zurückdenkt und dann versteht man sie wieder nicht, wenn sie ihre gefährlichen Alleingänge in Angriff nimmt.Sehr gewöhnungsbedürftig fand ich am Anfang auch die kurzen abgehackten Sätze, oder manchmal auch nur ein Wort. Da fühlte ich mich gehetzt beim Lesen. Dann wieder wird beschrieben was Emma gerade macht und nach einigen Sätzen wird man aufgeklärt, das sie dies doch nicht gemacht hat, sondern sich nur vorgestellt. Oftmals war es einfach von allem ein bisschen zu viel des Guten. Keine Ahnung ob das daran liegt, dass das Buch von zwei Personen geschrieben wurde.Aber es gab auch einige Szenen wo ich mit Emma gelitten habe und wo man vielleicht etwas nachvollziehen kann, warum sie so ist, wie sie ist und was sie tut. Vor allem als ihre Vergewaltigung Thema wird und man als Leserin mitbekommt, was ihr angetan wurde und die schwerwiegenden Folgen daraus.Etwas übertrieben hingegen finde ich wieder die internen Machtkämpfe zwischen Emma und ihrem Kollegen Felix, diese stehen in keiner Relation zur Position die beide haben wollen, nämlich der Schwangerschaftsvertretung der Abteilungsleiterin. Man könnte Wunder denken, um was für eine aufstrebende Position es geht.Das letzte Kapitel wartet noch mit einem Ende auf, wo Emma endlich mal was tut, was man verstehen kann und wo sie Größe und Stärke beweist.

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NEUNTÖTER - Düsterer Thriller um eine Profilerin auf der Flucht vor eigener Traumatisierung
von j.h. aus Berlin am 06.03.2016

Emma Carow, 30, ist als Profilerin beim Dezernat 1 des Berliner Landeskriminalamts (Delikte am Menschen) für die Analyse des Täterverhaltens und Erstellung entsprechender Persönlichkeitsprofile zuständig. Eine Teilnahme an Ermittlungen und Recherchen vor Ort gehören nicht zu ihrem Aufgabengebiet. Das kommt der seit einer fast 10 Jahre zurückliegenden brutalen Vergewaltigung... Emma Carow, 30, ist als Profilerin beim Dezernat 1 des Berliner Landeskriminalamts (Delikte am Menschen) für die Analyse des Täterverhaltens und Erstellung entsprechender Persönlichkeitsprofile zuständig. Eine Teilnahme an Ermittlungen und Recherchen vor Ort gehören nicht zu ihrem Aufgabengebiet. Das kommt der seit einer fast 10 Jahre zurückliegenden brutalen Vergewaltigung traumatisierten und menschenscheuen Frau durchaus entgegen. Gerade zu der Zeit, in der ihr einstiger Peiniger seine persönliche Sicht der Dinge mit einem Buch auf den Markt bringt, nimmt auch ein spektakulärer Fall seinen Anfang: Drei in Panzertape einbandagierte Leichen werden in schwindelerregender Höhe an den Stangen eines Baugerüstes am Potsdamer Platz entdeckt. Emma Carow stürzt sich mit großem Eifer auf den Fall, übertritt schon bald ihre Kompetenzen und scheint – Paranoia oder nicht? – von ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden … Unter dem Pseudonym Ule Hansen legt das Berliner Autorenduo Astrid Ule und Eric T. Hansen seinen ersten Thriller vor, der den Leser mit düsteren Geschehnissen schnell in seinen Bann zieht. Die ungewöhnliche Heldin Emma Carow, über deren traumatisierendes und psychologisch nicht bewältigtes Erlebnis vor 10 Jahren der Leser erst im Verlaufe der Handlung mehr erfährt, lädt durch ihr häufig spontanes und unberechenbares Handeln nicht direkt als Identifikationsfigur ein. Neben Kenntnissen über "Urbexer" wird auch einiges an Lokalkolorit geboten, was besonders Berlin-Kenner freuen wird. Aus Gründen des Spannungs-Erhalts soll über die Morde und entsprechende Hintergründe hier nichts weiter gesagt werden. Allerdings erscheint die Gesamt-Motivation am Ende schon sehr weit hergeholt und einige Zufälle und Wendungen wirken zu konstruiert, um noch wahrscheinlich zu sein. Ein flüssig geschriebener und bis zum Ende spannender Thriller der düsteren Art aus dem HEYNE-Verlag, der Fans des Genres nicht enttäuschen wird und auf weitere Werke der Autoren neugierig macht.

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Die Vergangenheit wird nie ruhen.
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2016

Emma Carow, eine Profilerin mit einer schrecklichen Vergangenheit. Mit 19 Jahren wurde sie vergewaltigt und schwer verletzt. Um selbst ihren Frieden zu finden landet sie bei der Polizei. Ein ganz besonderer Fall findet sich eines Tages auf ihrem Tisch vor. Drei Leichen wurden am Potsdamer Platz entdeckt - versteckt... Emma Carow, eine Profilerin mit einer schrecklichen Vergangenheit. Mit 19 Jahren wurde sie vergewaltigt und schwer verletzt. Um selbst ihren Frieden zu finden landet sie bei der Polizei. Ein ganz besonderer Fall findet sich eines Tages auf ihrem Tisch vor. Drei Leichen wurden am Potsdamer Platz entdeckt - versteckt jedoch der Öffentlichkeit nicht weit entfernt. Alle drei wurden in Panzertape eingewickelt und befinden sich in einem schrecklichen Zustand. Die Leichen weisen eine Besonderheit auf, die gleich zu Anfang klar wird: sie wurden ihrem Tod selbst überlassen und sind verhungert. Nun liegt es an Emma Carow das Täterprofil zu erstellen und den Täter zu finden. Das ist leider nicht so leicht, immerhin hat sie sehr viel mit sich selbst zu kämpfen aber auch in ihrer Abteilung läuft nicht alles so, wie es sein sollte. Emma ist ein sehr besonderer Charakter, bei dem man oft nicht weiß - soll man ihr nun böse sein oder mag man sie. Es ist sehr interessant ihre Geschichte zu verfolgen und wie sie einzelnen Situationen erlebt. Ein sehr interessanter und grausamer Thriller mit einem spannenden Hintergrund.

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1. Band der Emma-Carow-Reihe
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 11.03.2016

Es ist Oktober in Berlin und in dieser bereits recht tristen Jahreszeit holt Emma Carow ihre Vergangenheit wieder ein. Als 19-jährige Studentin wurde sie von einem Kommilitonen vergewaltigt und schwer verletzt - aber sie überlebte: gebrochen. Sie selbst ging zur Polizei, um solche Täter wie ihn zur Strecke zu... Es ist Oktober in Berlin und in dieser bereits recht tristen Jahreszeit holt Emma Carow ihre Vergangenheit wieder ein. Als 19-jährige Studentin wurde sie von einem Kommilitonen vergewaltigt und schwer verletzt - aber sie überlebte: gebrochen. Sie selbst ging zur Polizei, um solche Täter wie ihn zur Strecke zu bringen - er landete im Gefängnis und hat seine Strafe mittlerweile abgesessen. Er wurde zwischenzeitlich rehabilitiert und schrieb sogar ein Buch über seine Tat und seine anschließende Wandlung zum Gutmenschen - nur Emma blieb als ewiges Opfer zurück. Emma hat jedoch nicht viel Zeit, um sich mit ihren privaten Problemen auseinander zu setzen, denn hinter einem verhangenen Fassadengerüst wurden drei Leichen gefunden. Die Leichen könnten kaum grausiger anzusehen sein, denn sie hängen an dem Gerüst und sind, bis auf das Gesicht, komplett mit Panzertape eingewickelt. Emma und ihr Team werden mit der Erstellung eines Profils beauftragt. Emma weiß, das ist ihre Chance sich zu beweisen, denn ihre Abteilungsleiterin, Karen Brennemann, ist hochschwanger und wird bald in den Mutterschutz gehen und Emma rechnet sich gute Chancen für deren Schwangerschaftsvertretung aus, was sich auch sehr gut auf ihre eigene Karriere auswirken würde. Leider läuft das jedoch nicht ganz so glatt. In der Abteilung gibt es einen neuen Kollegen, Felix Schreiner, Vater von 1-jährigen Zwillingssöhnen, der ebenfalls ein Auge auf diesen Posten geworfen hat, denn seiner Frau zuliebe will er weg von der Straße und einen Schreibtischjob annehmen, der sich allerdings auch finanziell lohnt. Doch noch muss Emma sich um das Täterprofil kümmern. Die Opfer geben ihr Rätsel auf, denn es handelt sich um zwei Frauen in den 20ern und einen alten Mann. Was verbindet sie? Laut ersten Ermittlungen hatte keine der Personen mit der anderen zu tun und auch die Zeitpunkte der jeweiligen Tode liegen teilweise Wochen auseinander. Auch wenn Emma noch nicht genau weiß, was hinter den Morden steckt, so weiß sie, dass dies nicht die Tat eines Einzeltäters ist, sondern einer ganzen Gruppe. Emma ahnt - sie müssen dieser Mördergruppe schnell auf die Spur kommen, denn die drei gefundenen Leichen sind erst der Anfang ... Der 1. Band der Emma-Carow-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir die Story hinter den Morden gefallen, die sich erst nach und nach offenbart und so auf den ersten Blick nicht zu erahnen war. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet, wobei Protagonistin Emma hier nicht unbedingt eine Sympathieträgerin ist, denn so gut sie in ihrer fachlichen Kompetenz sein mag, ihre soziale Kompetenz ist, auch dank der Ereignisse, die ihr als Teenager widerfahren sind, sehr unterentwickelt, für sie zählt nur das Ziel, nicht der Weg dorthin. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat und ich mich bereits jetzt auf weitere Ermittlungen mit Emma Carow freue.

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Ein eigenartiger Vogel
von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

In Berlin geht ein Serienmörder um. Die Presse bezeichnet ihn als Mumienmörder, da die Leichen seiner Opfer wie Kokons aussehen. Sie hängen an Baugerüsten und sind komplett mit Industrieklebeband eingewickelt mit Ausnahme der Nasen, Ohren und Augen. Emma Carow, eine der besten Fallanalystinnen, wird gebraucht. Doch sie ist nicht sehr... In Berlin geht ein Serienmörder um. Die Presse bezeichnet ihn als Mumienmörder, da die Leichen seiner Opfer wie Kokons aussehen. Sie hängen an Baugerüsten und sind komplett mit Industrieklebeband eingewickelt mit Ausnahme der Nasen, Ohren und Augen. Emma Carow, eine der besten Fallanalystinnen, wird gebraucht. Doch sie ist nicht sehr beliebt, da sie eine Einzelgängerin ist und alles im Alleingang macht. Das wird sie auch in fatale Schwierigkeiten bringen. Man fiebert mit Emma zusammen um ihr Leben und das nicht nur einmal. Dieses Buch ist so atemberaubend und faszinierend geschrieben, dass es sich wirklich lohnt, es zu lesen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Beängstigender und absolut spannender Thriller mit einer düsteren Atmosphäre!

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