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Nichts

Was im Leben wichtig ist. Roman. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Preis der Jugendlichen

(50)
"Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm ... Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft.
Portrait
Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, arbeitete als Konfliktberaterin der EU und UNO in aller Welt, besonders in Afrika. Seit 1995 widmet sie sich ganz dem Schreiben und lebt heute in New York und Berlin. Für ihr literarisches Schaffen wurde Janne Teller vielfach ausgezeichnet. In ihrem Werk, das neben Romanen für Erwachsene auch Essays, Kurzgeschichten und Jugendbücher umfasst, kreist sie stets um die grossen Fragen im Leben und löst mit gesellschaftskritischen Themen nicht selten stürmische Debatten aus. Für Erwachsene hat Janne Teller die zeitgenössische nordische Saga „Odins Insel“ geschrieben sowie die Liebesgeschichte „Europa. Alles, was dir fehlt“ und zuletzt „Komm“ über Ethik in der Kunst und in unserer modernen Gesellschaft (Hanser, 2012). Für Jugendliche erschien der viel diskutierte, preisgekrönte internationale Bestseller „Nichts – was im Leben wichtig ist“ (Hanser, 2010), die Erzählung „Krieg, stell dir vor, er wäre hier“ (Hanser, 2011) und „Alles – worum es geht“ (Hanser, 2013). Janne Tellers Literatur ist in 25 Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 139
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 26.07.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-23596-0
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 215/142/18 mm
Gewicht 238
Originaltitel Intet
Auflage 26
Buch (Taschenbuch)
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„Bedeutungslosigkeit und Sinnloses?“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Ein krasses Buch mit vielen philosophischen Fragestellungen, die beim Lesen stets mitschwingen.
Hier stösst der Leser an die Grenzen der Menschlichkeit, der Moral und des Sinns.
Finden Sie heraus, welche Opfer nötig sind, um sich einem bedeutungslosen "Nichts" entgegen zu stellen.
Anspruchsvoll, dramatisch und absolut lesenswert!
Ein krasses Buch mit vielen philosophischen Fragestellungen, die beim Lesen stets mitschwingen.
Hier stösst der Leser an die Grenzen der Menschlichkeit, der Moral und des Sinns.
Finden Sie heraus, welche Opfer nötig sind, um sich einem bedeutungslosen "Nichts" entgegen zu stellen.
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Wie weit werden Sie gehen, um zu Beweisen dass das Leben einen Sinn hat?
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 04.08.2010

Pierre Anthon geht jetzt nicht mehr zur Schule. Er hat rausgefunden, dass nichts im Leben irgendeine Bedeutung hat, und es sich deshalb auch nicht lohnt irgendetwas zu tun. Er sitzt auf einem Pflaumenbaum und wirft seinen KLassenkameradenfalsche behauptungen an den Kopf, besispielsweise dass sie ohnehin nichts sinnvolles machen können.... Pierre Anthon geht jetzt nicht mehr zur Schule. Er hat rausgefunden, dass nichts im Leben irgendeine Bedeutung hat, und es sich deshalb auch nicht lohnt irgendetwas zu tun. Er sitzt auf einem Pflaumenbaum und wirft seinen KLassenkameradenfalsche behauptungen an den Kopf, besispielsweise dass sie ohnehin nichts sinnvolles machen können. Nichts hat Bedeutung, es gibt keine Freude und auch keine Liebe, weil alles vergänglich ist. Seine Altersgenosssen werden durch diese Aussagen sehr nachdenklich, sie können und wollen Pierre Anthon nicht recht geben. Um sich selbst zu beweisen dass das Leben nicht sinnlos ist beschließen sie Dinge zu sammeln, die für sie eine persönliche Bedeutung haben. So wollen sie Pierre Anthon beweisen das er unrecht hat. Alles fängt harmlos an, die Lieblings Puppe, ein Fahrrad, neue Schuhe,... Doch weil all diese Dinge ersetzbar sind und nur einen gewissen materiellen Wert haben ist das den Schülern schnell zu wenig. Sie fordern immer mehr vom Anderen und brauchen immer mehr Überwindung. Das steigert den "Wert" der Dinge, die sie hergeben. Jeder Jugendliche der etwas geopfert hat, fordert vom Nächsten mindestens genausoviel Leid und Schmerz. Schließlich soll das eigene Opfer nicht sinnlos aufgebracht gewesen sein. Dies steigert sich ins unermessliche, die Jugendlichen werden fanatisch und können nicht aufhören, sie wollen nicht scheitern, schließlich geht es darum Sinn zu finden. Eine faszinierende Parabel, von der Suche nach Sinn und Bedeutung des Lebens.

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Nichts...
von Daniela P. am 13.02.2013

Eines Tages beschließt Pierre Anthon nicht mehr zur Schule zu gehen, da sowieso nichts im Leben Bedeutung hat. Seine Klassenkameraden wollen ihm das Gegenteil beweisen und sammeln Gegenstände, die Bedeutung haben. Zunächst fängt alles ganz harmlos an und sie sammeln Dinge von den Nachbarn. Doch da diese Sachen für... Eines Tages beschließt Pierre Anthon nicht mehr zur Schule zu gehen, da sowieso nichts im Leben Bedeutung hat. Seine Klassenkameraden wollen ihm das Gegenteil beweisen und sammeln Gegenstände, die Bedeutung haben. Zunächst fängt alles ganz harmlos an und sie sammeln Dinge von den Nachbarn. Doch da diese Sachen für sie selbst keine Bedeutung haben, soll jeder aus der Klasse etwas hergeben, das ihm viel bedeutet. Immer ein Schüler muss sich etwas für einen anderen ausdenken. Die Opfer, die die Schüler bringen müssen, werden von Zeit zu Zeit grausamer. Es fängt mit so einfachen Dingen an wie das neue Fahrrad oder die neuen Schuhe. Als jedoch ein Mädchen seine Unschuld und ein Junge seinen Zeigefinger opfern soll, gerät die Situation völlig außer Kontrolle. Ein sehr krasses und grausames Thema, aber toll umgesetzt. Janne Teller versteht es den Leser vom Anfang bis zum Ende zu fesseln. Absolut nichts für schwache Nerven!

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Nichts
von Katharina Wacker aus Hof am 18.06.2012

"Nichts hat Bedeutung!" Nachdem Pierre Anthon diese Fesstellung gemacht hat, verlässt er die Schule und ist fortan vorallem im Geäst eines Pflaumenbaumes zu finden, von wo aus er seinen Mitschülern täglich Vorträge über die Bedeutungslosigkeit jedweder Handlung hält. Diese wollen ihm jedoch beweisen, dass es durchaus Bedeutung gibt und so entsteht... "Nichts hat Bedeutung!" Nachdem Pierre Anthon diese Fesstellung gemacht hat, verlässt er die Schule und ist fortan vorallem im Geäst eines Pflaumenbaumes zu finden, von wo aus er seinen Mitschülern täglich Vorträge über die Bedeutungslosigkeit jedweder Handlung hält. Diese wollen ihm jedoch beweisen, dass es durchaus Bedeutung gibt und so entsteht der "Berg aus Bedeutung", für den jeder etwas Wichtiges opfern soll. Was harmlos mit Schuhen, für die lange gespart wurde, und Ähnlichem beginnt, bekommt irgendwann eine Eigendynamik, die vor nichts Halt macht. Janne Teller wurde für diesen Jugendroman zurecht für zahlreiche Preise nominiert. Längst ist "Nichts. Was im Leben wichtig ist." ein Standardwerk an vielen Schulen. Ähnlich wie in "Die Welle" wird hier das ausartende Verhalten in Gruppen beschrieben - Eigenverantwortung wird dabei einfach abgelegt. Dieses Buch wird sie noch lange nach der letzten Seite beschäftigen!

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Wie weit würdest DU gehen?
von Nina Marlene Gollmann aus Graz am 09.06.2012

Janne Teller schreibt über den Verlust von Bedeutung, von Jugendlichen, die etwas wertschätzen lernen wollen, über die Biederheit der Gesellschaft sich mit 'Nichts' zufrieden zu geben. Mit dem Nichts, weil jeder einfach macht und tut und handelt ohne die essentielle Bedeutung zu begreifen, die die Entscheidungen bei dem Individuum... Janne Teller schreibt über den Verlust von Bedeutung, von Jugendlichen, die etwas wertschätzen lernen wollen, über die Biederheit der Gesellschaft sich mit 'Nichts' zufrieden zu geben. Mit dem Nichts, weil jeder einfach macht und tut und handelt ohne die essentielle Bedeutung zu begreifen, die die Entscheidungen bei dem Individuum bewirken. Verstörend, erschreckend, realistisch und wichtig zu lesen! Für Jugendliche ab 14, aber auch für Erwachsene unbedingt empfehlenswert!

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Nichts
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2011

Dieses Buch beschreibt auf erschütternder und brutaler Weise, wie grausam Gruppenzwang bei Kindern sein kann. Es geht um einen Jungen, um die 12 Jahre alt, der morgens in den Unterricht kommt und seine Mitschüler unbewusst provoziert. "Nichts ist von Bedeutung, denn Nichts ist wichtig!" sind seine Worte. Der Anfang... Dieses Buch beschreibt auf erschütternder und brutaler Weise, wie grausam Gruppenzwang bei Kindern sein kann. Es geht um einen Jungen, um die 12 Jahre alt, der morgens in den Unterricht kommt und seine Mitschüler unbewusst provoziert. "Nichts ist von Bedeutung, denn Nichts ist wichtig!" sind seine Worte. Der Anfang vom Ende. Er bringt einen Stein ins Rollen, der die Kinder anheizt "bedeutsame" Dinge zu sammeln, um so Bedeutsamkeit greifbar zu machen. Selbst als dieses Geschehen tödlich endet, zeigen die Kinder keinerlei Reue. Durch das Buch wird man nachdenklich. Schnell schleicht sich in der heutigen Zeit Gleichgültigkeit und Gruppenzwang ein - ohne dass wir dies bewusst wahrnehmen. Das "Nichts" ist ein Buch für Leser, die keine Angst vor einer erschütternden Realität haben.

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Nichts. Was im Leben wichtig ist
von Paul Gilius aus Kaiserslautern am 19.05.2011

Was haben die Dinge, die wir anhäufen für eine Bedeutung? Welchen Sinn hat unser Handeln? Und ist das, was uns prägt, wirklich so wichtig? Diese Fragen stellt Janne Teller in ihrem Buch "Nichts. Was im Leben wichtig ist" und erschreckt und verblüfft gleichsam mit diesem preisgekrönten Jugendroman. Die Thesen... Was haben die Dinge, die wir anhäufen für eine Bedeutung? Welchen Sinn hat unser Handeln? Und ist das, was uns prägt, wirklich so wichtig? Diese Fragen stellt Janne Teller in ihrem Buch "Nichts. Was im Leben wichtig ist" und erschreckt und verblüfft gleichsam mit diesem preisgekrönten Jugendroman. Die Thesen des Buches sind aufwühlend und aus einer kindlichen Perspektive dargestellt, was den Verlauf der Geschichte umso unfassbarer, aber keineswegs unrealistisch macht. Mit diesem Buch ist eine nachdenklich stimmende Erzählung entstanden, die uns motivieren sollte unsere moralischen und allgemeinen Werte neu zu definieren. Es ist ein Buch für alle. Definitiv.

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Schreckliche Versuchsreihe einer Gruppe Dreizehnjähriger.
von RezensentInnen des Österreichischen Bibliothekswerks am 31.03.2011

"Nichts bedeutet irgendetwas" und "Das Leben ist die Mühe überhaupt nicht wert", sagt Pierre Anthon, Sohn eines Hippie-Vaters, am ersten Schultag zu seinen verdutzten MitschülerInnen. Er verlässt die Klasse und hockt ab nun im Geäst eines Pflaumenbaumes, von wo aus er mit unreifen Pflaumen nach den Kindern wirft. Nach... "Nichts bedeutet irgendetwas" und "Das Leben ist die Mühe überhaupt nicht wert", sagt Pierre Anthon, Sohn eines Hippie-Vaters, am ersten Schultag zu seinen verdutzten MitschülerInnen. Er verlässt die Klasse und hockt ab nun im Geäst eines Pflaumenbaumes, von wo aus er mit unreifen Pflaumen nach den Kindern wirft. Nach längeren Beratungen beschließen die Klassenkollegen, Pierre Anthon den sichtbaren Beweis zu liefern, dass es etwas gibt, was Bedeutung hat. Jede und jeder aus der Klasse müsse etwas beisteuern, was ihr/ihm sehr viel bedeute, und daraus werde man in einem aufgelassenen Sägewerk einen großen "Berg aus Bedeutung" auftürmen, angesichts dessen der Nihilist seine Meinung ändern müsse. Die Sammeltätigkeit beginnt relativ harmlos mit einem gespendeten Fußball oder einem Teleskop. Ideelle Beiträge wie die Adoptionsurkunde Anna-Lis oder Dame Werners Tagebuch sind schon schwerer zu leisten. Absurd und makaber wird das Beweisführungsspiel aber, als z. B. Elise zustimmen muss, dass der Leichnam ihres kleinen Bruders aus dem Grab geholt wird, als die strikte Sofie ihre Unschuld opfern muss. Und schließlich wird Jan-Johan, dem allseits bewunderten Entertainer in der Klasse, der Mittelfinger abgehackt, damit er nicht mehr Elvis auf der Gitarre imitieren könne. Diese drastischen Aktionen und die mediale Aufmerksamkeit, die sich später dazugesellt, imponieren Pierre Anthon jedoch nicht und es kommt zu einem grausamen Showdown. In Dänemark vorerst als Schullektüre verboten, erhielt dieses stilistisch treffsichere Jugendbuch mehrere Literaturpreise. Niemand wird in Abrede stellen, dass Adoleszente über den Sinn des Lebens nachdenken (sollten). Dessen ungeachtet bleiben Bedenken, ob man Dreizehnjährigen dieses wichtige Anliegen mit einer derart absurden Geschichte, aus der sie vielleicht die falschen Schlüsse ziehen, nahebringen sollte. Ab 13 denkbar - aber nicht für psychisch labile Gemüter! (Maria Schmuckermair)

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Nichts
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2011

Die Klasse 7 A baut einen Berg der Bedeutung, um einen Mitschüler aus dem "Nichts" zu holen. Jeder einzelne wird gezwungen das ihm wichtigste zu opfern. Ein Kreislauf der ungeahnte Dimensionen annimmt. Das kleine, unscheinbar wirkende Buch hat einen Orkan der Gefühle in mir entfacht. Konnte ich zu beginn... Die Klasse 7 A baut einen Berg der Bedeutung, um einen Mitschüler aus dem "Nichts" zu holen. Jeder einzelne wird gezwungen das ihm wichtigste zu opfern. Ein Kreislauf der ungeahnte Dimensionen annimmt. Das kleine, unscheinbar wirkende Buch hat einen Orkan der Gefühle in mir entfacht. Konnte ich zu beginn nicht abschätzen in welchen Ausmaßen es gipfelt, war ich ab einem bestimmten Punkt nur noch schockiert. Dies soll keine Kritik sein. Es ist eine genial aufgebaute Geschichte, die tiefe Bedeutung anspricht. Wofür Leben Sie?

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Jugendliche auf der der Suche nach einer Bedeutung im Leben
von Susanne Larcher aus Innsbruck am 24.02.2011

Erster Tag nach den Sommerferien in der Klasse 7a. Pierre steht auf und verlässt mit den Worten:"Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun", das Klassenzimmer, steigt aus. Die Klassenkameraden versuchen Pierre zu beweisen, dass das Leben einen Sinn haben kann, dass es durchaus Dinge von Bedeutung... Erster Tag nach den Sommerferien in der Klasse 7a. Pierre steht auf und verlässt mit den Worten:"Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun", das Klassenzimmer, steigt aus. Die Klassenkameraden versuchen Pierre zu beweisen, dass das Leben einen Sinn haben kann, dass es durchaus Dinge von Bedeutung gibt. Zu deisem Zweck verabreden sie einen "Berg der Bedeutung" anzulegen - eine Sammelstelle, bei der jeder etwas abgeben muss, das ihm oder ihr wirklich wertvoll ist.Wer sein Opfer gebracht hat, darf vom nächsten etwas fordern. Es beginnt harmlos, doch die Forderungen wrden immer gemeiner und brutaler ..... Ein Buch, das einerseits Skandal ausgelöst hat, andererseits von Presse und Medien hochgelobt wurde und inzwischen zahlreiche Preise einheimste.. Für mich eine Geschichte, die die Isolation und Orientierungslosigkeit unser Jugend auf den Punkt bringt und viele Fragen aufwirft: Worauf kommt es an im Leben? Wo liegen die Grenzen der Toleranz? Was schaffe ich mir als Sinn in meinem Leben? Überaus lesenswrt und ein interessanter Anstoß zur Diskussion in Schulen!!

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Einfach nur heftig
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2011

Diese Geschichte hat mich mehr als fasziniert. Ich glaube ich hätte dieses Buch nicht gelesen, wenn es nicht auf der Bestsellerliste gewesen wäre, weil es mir so nicht aufgefallen wäre. Was hätte ich da verpasst! Zugegeben, es ist relativ dünn und dadurch hat man es schnell gelesen, aber der... Diese Geschichte hat mich mehr als fasziniert. Ich glaube ich hätte dieses Buch nicht gelesen, wenn es nicht auf der Bestsellerliste gewesen wäre, weil es mir so nicht aufgefallen wäre. Was hätte ich da verpasst! Zugegeben, es ist relativ dünn und dadurch hat man es schnell gelesen, aber der Inhalt macht das alles wieder weg. Es ist einfach nur spannend, was sich die Kinder als nächstes ausdenken und welcher Gegenstand noch mehr Bedeutung hat. Und immer wenn man meint, jetzt können sie sich nicht mehr übertreffen, blätter man um und... Tata.. es geht doch! Ich persönlich würde das Buch unter 15 nicht empfehlen, aber jeder der älter ist: Schnappt es euch!

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Nichts
von einer Kundin/einem Kunden am 16.12.2010

Das Buch umfasst eine tolle Geschichte mit philosophischen Ansätzen und regt zum Nachdenken an. Die Geschichte handelt von einem Jungen der nicht mehr zu Schule gehen möchte, weil er glaubt, dass nichts eine Bedeutung im Leben hat. Aber seine Klassenkameraden wollen ihm das Gegenteil beweisen und wissen nicht, auf... Das Buch umfasst eine tolle Geschichte mit philosophischen Ansätzen und regt zum Nachdenken an. Die Geschichte handelt von einem Jungen der nicht mehr zu Schule gehen möchte, weil er glaubt, dass nichts eine Bedeutung im Leben hat. Aber seine Klassenkameraden wollen ihm das Gegenteil beweisen und wissen nicht, auf welche gefährliche Ebene sie sich bewegen... Ein grandioses Werk!!!!!

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Unglaublich, außergewöhnlich - aber nicht für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren!!
von Asti am 13.12.2010

Pierre Anton geht eines Tages einfach nicht mehr zur Schule. Denn was hat Schule schon für eine Bedeutung? Nichts hat eine Bedeutung. Seine Mitschüler sind ganz verstört über die Ansichten von ihm und wollen ihm beweisen, dass sehr wohl etwas Bedeutung hat. In einer Scheune beginnen sie mit ihrem Projekt -... Pierre Anton geht eines Tages einfach nicht mehr zur Schule. Denn was hat Schule schon für eine Bedeutung? Nichts hat eine Bedeutung. Seine Mitschüler sind ganz verstört über die Ansichten von ihm und wollen ihm beweisen, dass sehr wohl etwas Bedeutung hat. In einer Scheune beginnen sie mit ihrem Projekt - dem Berg der Bedeutung. Anfangs sind die Bedeutungen noch harmlos - wie z.B. die neuen grünen Sandalen von Agnes. Doch Agnes will sich an dem Mädchen rächen, dass ihre Sandalen vorgeschlagen hat und fordert deren Hamster. So schaukeln sich die Bedeutungen immer mehr hoch, ein Gebetsteppich, eine Adopionsurkunde, ein Kindersarg, einen Hund töten bis schließlich Johann seinen Zeigefinger opfern soll. Erst als der seinen Eltern daraufhin die Wahrheit erzählt, kommt der Berg an Bedeutung ans Tageslicht. Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so berührt und zum nachdenken angeregt hat. Was ist wirklich von Bedeutung? Was passiert, wenn man seine Bedeutung aufgibt?

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Unglaublich!
von Ute Bunde aus Hürth am 27.11.2010

Als ich diese Geschichte las, die besonders für Jugendliche geschrieben wurde, habe ich schon hart schlucken müssen. Sie ist hart, brutal und hat mich nicht nur berührt, sondern geradezu verstört. Eine solch starke Reaktion auf ein Buch hatte ich schon lange nicht mehr. Es geht um die Bedeutung. Was ist... Als ich diese Geschichte las, die besonders für Jugendliche geschrieben wurde, habe ich schon hart schlucken müssen. Sie ist hart, brutal und hat mich nicht nur berührt, sondern geradezu verstört. Eine solch starke Reaktion auf ein Buch hatte ich schon lange nicht mehr. Es geht um die Bedeutung. Was ist uns im Leben wichtig? Was bedeutet uns etwas? "Wenn wir die Bedeutung aufgeben, ist nichts übrig! Nichts! Gar Nichts! Niente!" Die 20 Schüler der Klasse 7A wollen ihrem ehemaligen nihilistischen Mitschüler Pierre Anton beweisen, daß seine Behauptung, das Nichts etwas bedeutet, falsch ist. In einer Scheuene errichten sie einen Berg aus Bedeutung. Auf diesem Berg türmen sich zunächst alle möglichen Sachen die sie für bedeutsam halten. Dann muß jeder etwas hinzufügen, was ihm wirklich etwas bedeutet. Das fängt harmlos an, wie der Verzicht auf neue grüne Sandaletten, die Agnes sich lange gewünscht hatte. Nun überlegt sie sich ganz genau, auf was ihre Mitschülerin verzichten soll, die auf den Sandalen bestanden hatte. Und sie findet heraus, woran ihr Herz besonders hängt, was ihr etwas bedeutet. Der kleine Hamster muss auf den Berg! Die Forderungen werden immer schlimmer, brutaler, perfider. Niemand greift ein, keiner der Jugendlichen hat den Mut sich Hilfe zu holen bzw. glaubt nicht daß er Hilfe bekommen wird. Am Ende steuert alles auf eine Katastrophe zu, denn noch immer haben nicht Alle verstanden, um was es eigentlich geht. Dieses Buch nimmt einen mit auf eine Reise zum Grund einer großen Frage, einer großen Sehnsucht. Was ist wichtig im Leben? Wo liegt der Sinn meines Lebens? Ein großartiges Buch, aber starker Tobak! Nicht nur für Jugendliche und junge Erwachsene lesenswert.

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Bedeutung...
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2010

Dieses Buch sollte man Jugendlichen ab 15 Jahren nicht zu lesen geben –ohne, dass man es vorher als Erwachsener selbst gelesen hat. Warum? Es ist zum einem emotionell sehr hart geschrieben und zum anderen, sollte man über dieses Buch sprechen. Es würde sich hervorragend als Schullektüre eignen-ich hoffe, es wird auch mal... Dieses Buch sollte man Jugendlichen ab 15 Jahren nicht zu lesen geben –ohne, dass man es vorher als Erwachsener selbst gelesen hat. Warum? Es ist zum einem emotionell sehr hart geschrieben und zum anderen, sollte man über dieses Buch sprechen. Es würde sich hervorragend als Schullektüre eignen-ich hoffe, es wird auch mal als solche seinen Weg finden. Worum geht es in diesem Buch? Um Bedeutung -hat wirklich NICHTS eine Bedeutung? Was bedeutet uns was? Verliert Bedeutung an Bedeutung? Warum ist uns Bedeutung so wichtig? Muss man- wie in diesem Buch fiktiv dargestellt-die Bedeutung um JEDEN Preis beweisen? Inhalt: Ein Buch über Jugendliche einer Schulklasse, die sich von einem Schulkollegen herausgefordert und provoziert fühlen denn dieser vertritt die These:Das Nichts eine Bedeutung hat oder von Bedeutung ist. Sie wollen seine These nicht ignorieren-nein, sie wollen ihm beweisen, dass vieles eine Bedeutung hat. Nur sie verlieren die Grenzen beim dem „Beweis-Spiel“ aus den Augen uns es wird unkontrollierbar und endet brutal… Beklemmend, Tiefgang, erschütternd-und doch ein herausragendes Buch Wer: „Tote Mädchen lügen nicht“ gelesen hat-wird dieses Buch sicherlich nicht mehr weglegen beim lesen. Über dieses Buch wird man reden Nur eine Bitte-lesen Sie es als Eltern zuerst und dann Ihr Kind/junge Erwachsene/r Heike Fischer

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Ein außergewöhnlicher Roman
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 10.11.2010

Janne Tellers Jugendroman wurde in den dänischen Schulen, nach Erscheinen im Jahre 2000, zunächst verboten und heftig diskutiert. Inzwischen ist das Buch in 13 Sprachen übersetzt worden und ein internationaler Bestseller. Dass dieses Buch für Kontroversen sorgt, ist nachzuvollziehen, denn der Inhalt ist brisant. Es lässt sich auch durchaus... Janne Tellers Jugendroman wurde in den dänischen Schulen, nach Erscheinen im Jahre 2000, zunächst verboten und heftig diskutiert. Inzwischen ist das Buch in 13 Sprachen übersetzt worden und ein internationaler Bestseller. Dass dieses Buch für Kontroversen sorgt, ist nachzuvollziehen, denn der Inhalt ist brisant. Es lässt sich auch durchaus darüber streiten, ob der Roman schon ab vierzehn Jahren geeignet ist, da er zum Teil ziemlich barbarisch ist. Es beginnt damit, dass Pierre Anthon die Schule schmeißt und seinen Klassenkameraden von einem Pflaumenbaum die Sinnlosigkeit des Lebens verkündet. „Nichts bedeutet irgendetwas, das weiß ich seit Langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendwetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden.“ Die Schüler fühlen sich provoziert und wollen ihm nun beweisen, dass es durchaus Dinge gibt, die etwas bedeuten. Sie beginnen nun, persönliche Dinge mit Bedeutung zu sammeln. Am Anfang ist das Ganze noch ziemlich harmlos. Zuerst sind es nur Dinge, die -schmerzhaft abgegeben- auf dem Berg der Bedeutung landen, dann soll es die Geburtsurkunde, denn der geliebte Hamster und schließlich der tote Bruder eines Mädchens sein. Und es wird noch viel weiter getrieben. Das führt zu gewaltätigen Auseinandersetzungen zwischen den Kindern und artet schließlich aus. Diese außergewöhnliche Geschichte ist sehr lebendig und stark erzählt. Sie fesselt von Anfang an und schon früh wird klar, dass hier was im Argen liegt. Dieser Roman ist gewiss nicht nur Schullektüre. Einziger Negativpunkt: Der Klappentext enthält zu viele Details, so dass drei Viertel des Buches hier leider schon vorab verraten werden. Erschreckend, zermürbend, brutal und doch muss man dieses Buch gelesen haben!

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Als Schullektüre mehr als geeignet!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2010

Janne Teller erzählt ihre Parabel in knappen, fast zu einfachen Worten - und sie schleicht sich unwiderstehlich in die eigenen Gadanken! Der Leser ist hin- und hergerissen zwischen den beiden Standpunkten - und ist gezwungen für sich eine Wahl zu treffen, welcher der beiden Pole für das eigene Handeln massgeblich... Janne Teller erzählt ihre Parabel in knappen, fast zu einfachen Worten - und sie schleicht sich unwiderstehlich in die eigenen Gadanken! Der Leser ist hin- und hergerissen zwischen den beiden Standpunkten - und ist gezwungen für sich eine Wahl zu treffen, welcher der beiden Pole für das eigene Handeln massgeblich ist! Ein Buch, dass man gemeinsam mit den eigenen Kindern nicht nur lesen, sondern auch diskutieren sollte - WAS ist wichtig für sie und für us, wo unterscheiden sich die Positionen, gibt es nich Gemeinsamkeiten - und wie wichtig ist es ein Teil des Ganzen zu sein?

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Was will man mehr?
von Petra Groth aus Köln am 04.11.2010

Haben Sie Kinder? Sagen wir mal ab 10-12 Jahren? Oder haben Sie sich den Sinn für jene einfachen, aber bohrenden Kinderfragen erhalten? Dann werden Sie oder Ihre Kinder dieses Buch lieben. Und vor allem seinen Hauptdarsteller Pierre Anthon, einen Schüler einer 7. Klasse, der am ersten Schultag nach den... Haben Sie Kinder? Sagen wir mal ab 10-12 Jahren? Oder haben Sie sich den Sinn für jene einfachen, aber bohrenden Kinderfragen erhalten? Dann werden Sie oder Ihre Kinder dieses Buch lieben. Und vor allem seinen Hauptdarsteller Pierre Anthon, einen Schüler einer 7. Klasse, der am ersten Schultag nach den Sommerferien selbige mit den erstaunlich tiefsinnigen Worten verlässt: „Nichts bedeutet irgendetwas, das weiß ich seit Langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden.“ Ganz in der Manier der großen Figuren der nordischen Literatur, man denke hier bitte an die liebenswürdige Pippi Langstrumpf, verlässt er die verdutzte Klasse und schlägt sein Domizil in einem Pflaumenbaum auf. Dort beschmeißt er fortan abwechselnd mit Spott und Pflaumen seine Mitschüler, die, derart gereizt, beschließen, ihm zu beweisen, dass es Bedeutung im Leben gibt und nicht Nichts. Zu diesem Zweck tragen sie nun im Laufe des Buches einen gewaltigen Bedeutungsberg zusammen, der es in sich hat. Liebgewordene Gegenstände müssen hier eingebracht, diverse Opfer geleistet werden. Ob sie gegen Pierre Anthon gewinnen oder nicht, darf natürlich ebenso wenig verraten werden wie die Pointe am Schluss des Buches. Aber Vorsicht: Die angeblich einfachen Handlungen und Antworten gleiten, nein sie schleichen gerade auch altersstufen-elastisch in einen Erwachsenenroman hinüber und kriechen unter unsere geistige Bettdecke. Beeindruckend dabei, mit welch leichter Hand die Autorin den Kulturschlamm der Antike – Grüße u.a. von Herrn Sisyphos und den Herren Stoikern – durchpflügt und den Weisheiten mit Bart eine sympathische Glattrasur verordnet. Der erstmals 2000 erschienene und nun neu aufgelegte Roman steht in der Tradition der großen Parabeln und ist herrlich federleicht geschrieben. Er kostet in jedem Fall fast nichts und dies sogar mit Erkenntnisgarantie. Was will man mehr?

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Nichts ist von Bedeutung
von Dr. Exitus am 25.09.2010

Ein sehr gutes und bewegendes Buch.Der Junge Pierre Anthon kommt zur Erkenntnis das nichts wirklich von Bedeutung ist ,verläßt die Klasse und bleibt auf einem Ast sitzen.Die anderen der Klasse versuchen nun ihn zu überzeugen das es Dinge von Bedeutung gibt.Jeder bringt ein Opfer und legt es auf den... Ein sehr gutes und bewegendes Buch.Der Junge Pierre Anthon kommt zur Erkenntnis das nichts wirklich von Bedeutung ist ,verläßt die Klasse und bleibt auf einem Ast sitzen.Die anderen der Klasse versuchen nun ihn zu überzeugen das es Dinge von Bedeutung gibt.Jeder bringt ein Opfer und legt es auf den Berg der Bedeutung,mit dem Pierre überzeugt werden soll.Zunächst sind es noch harmlose Sachen,aber die Lage eskaliert immer mehr.Das Buch ist eine gute Kritik an der Gesellschaft insgesamt und deren Umgang mit Leuten die das konventionelle Leben in Frage stellen und ein wenig über den Tellerrand blicken.Der Außenseiter zeigt Lügen auf und die große Gruppe gibt sich immer mehr Mühe die Lügen durch immer größere Anstrengungen aufrecht zu erhalten,selbst als erste Zweifel aufkommen. Pierre wirkt wie ein indischer Guru der der westlichen Welt ihre Dummheit vorführt und nur drüber lachen kann.Er erinnert ein wenig an Osho und dessen radikale Kommentare.Sehr unglaubwürdig im Buch fand ich das die Kinder in der Nacht den Sarg eines Kindes auf dem Friedhof ausgraben.Ich denke so weit würde in diesem Alter wohl niemand für seine Überzeugungen gehen.Ebenso unglaubwürdig ist das Schweigen der Gruppe nach außen nach einer Vergewaltigung.FAZIT:Gesellschaftskritisches Buch über den Umgang mit ausergewöhnlichen Ideen und das Festhalten an alten Lügen um jeden Preis.Nicht unbedingt ein Kinderbuch,da es vielleicht überfordert.Auch für Erwachsene interessant!

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Nicht nur für Jugendliche zum Grübeln
von einer Kundin/einem Kunden am 25.09.2010

Provoziert von ihrem Mitschüler Pierre Anthon , der der Schule eines Tages den Rücken zuwendet mit den Worten „Nichts bedeutet irgendetwas“ versuchen die Schüler der 7a ihm das Gegenteil zu beweisen. Sie sammeln Dinge, die für Einzelne wichtig sind und schichten sie zu einem Haufen in einem... Provoziert von ihrem Mitschüler Pierre Anthon , der der Schule eines Tages den Rücken zuwendet mit den Worten „Nichts bedeutet irgendetwas“ versuchen die Schüler der 7a ihm das Gegenteil zu beweisen. Sie sammeln Dinge, die für Einzelne wichtig sind und schichten sie zu einem Haufen in einem verlassenen Sägewerk auf. Doch bald merken sie die Bedeutungslosigkeit der Sammlung. Deshalb verändern sie die Vorgehensweise. Jeder darf von einem Klassenkameraden fordern, dass der abgibt, was man von ihm wünscht. Was harmlos beginnt mit Lieblingsschuhen und einem Fernrohr droht zu eskalieren als Zöpfe und Hamster auf dem Haufen der Bedeutung landen. Doch der Pierre Anthon ist nicht zu beeindrucken. Das Ende ist grausam. Das Buch wirft viele Fragen auf und zeigt wie kurzlebig Bedeutung ist.

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Was ist Bedeutung
von Anne aus Niederwerth am 25.09.2010

Die Klasse 7a macht sich auf die Suche nach Bedeutungen, da ein Junge aus dem Dorf erklärt, dass nichts auf der Welt eine Bedeutung habe. Auf der Suche nach bedeutsamen gleiten die Jugendlichen immer tiefer in einen Sumpf der keinen Ausweg zu geben scheint. "Nichts" ist ein sehr berührender Roman der... Die Klasse 7a macht sich auf die Suche nach Bedeutungen, da ein Junge aus dem Dorf erklärt, dass nichts auf der Welt eine Bedeutung habe. Auf der Suche nach bedeutsamen gleiten die Jugendlichen immer tiefer in einen Sumpf der keinen Ausweg zu geben scheint. "Nichts" ist ein sehr berührender Roman der einen zum Nachdenken anregt, was leider bei vielen Büchern verloren geht. Definitiv ein großes Buch der Literaturkunst.

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