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No & ich

Roman

(34)
Die wunderbare Welt der Lou Bertignac: Mit Wärme, Poesie und Sprachverliebtheit entführt die französische Autorin Delphine de Vigan ihre Leser in den verrückten Kosmos einer 13-Jährigen. Und ins Paris der Obdachlosen. „No & ich“ ist ein berührender Roman über Freundschaft, Träume und das Erwachsenwerden – und eine Weltverbesserergeschichte für jene, die nicht vergessen haben, was sie selbst alles ändern wollten. Damals, gestern oder erst heute Morgen. Oder etwa schon vergessen?!
Lou lebt in Paris. Sie ist 13 Jahre alt, hochbegabt und eine Einzelgängerin. Sie kann seit ihrem vierten Geburtstag lesen und sich jede Unterhaltung genau merken. Lou hat bereits zwei Klassen übersprungen, doch obwohl sie einen IQ von 160 hat, macht ihr das Binden ihrer Schnürsenkel noch immer gewisse Probleme. Um die Welt zu verstehen, beobachtet sie die Menschen und stellt unglaublich gewagte Theorien auf.
Lou Bertignac ist ein klitzekleines bisschen zu klein und schmächtig für die grosse Welt, doch ihr Hirn rattert ununterbrochen: Sie macht sich über alles und jeden Gedanken und führt die unterschiedlichsten Experimente durch (untersucht Lebensmittel, überprüft die Saugfähigkeit von Schwämmen). Sie hinterfragt alles, liest Unmengen von Büchern, sammelt Wörter und zählt alles Mögliche auf, wenn sie nervös ist. Lou ist das, was ihre Mitschüler einen Freak nennen. Am liebsten wäre sie allerdings so wie alle anderen. Dann würde sie zum Beispiel herausfinden, in welcher Richtung man beim Knutschen die Zunge drehen muss – im Uhrzeigersinn oder dagegen? Und dann gibt es da noch Lucas, den coolen Riesen aus der Klasse, bei dessen Blicken sie zu Staub zerfällt. Gewagtes Experiment ...
Als Lou die 18-jährige No trifft, die mitten in Paris auf der Strasse lebt, wagt sie ihr bis dahin grösstes Projekt: No retten! No mit ihren dreckigen Klamotten und ihrem müden Gesicht. No, die bettelt und schier am Verhungern ist und zu viel trinkt. No, deren Einsamkeit sie völlig fertig macht. No, die für Lou ein Mensch ist, der ihre Welt auf den Kopf stellt.
No & ich ist einer der literarischen Überraschungserfolge des Jahres: Der fantasievolle Roman der Pariserin Delphine de Vigan wurde in elf Sprachen übersetzt und zum Beispiel mit dem französischen Buchhändlerpreis 2008 ausgezeichnet.
Portrait
Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt nachts, wenn alle schlafen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, "No & ich", wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Auch "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war für den Prix Goncourt nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 426, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783426419519
Verlag Droemer eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
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Ein unglaubliches Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2013

Dieses Buch möchte ich Ihnen dieses Mal besonders ans Herz legen. Es ist ein unglaubliches und ein unglaubliche tolles Buch! Die Französin Delphine de Vigan erzählt die Geschichte von Lou und No. Lou ist ein dreizehnjähriges Mädchen aus einer wohlsituierten Familie. Sie ist hochbegabt und hat deshalb bereits zwei... Dieses Buch möchte ich Ihnen dieses Mal besonders ans Herz legen. Es ist ein unglaubliches und ein unglaubliche tolles Buch! Die Französin Delphine de Vigan erzählt die Geschichte von Lou und No. Lou ist ein dreizehnjähriges Mädchen aus einer wohlsituierten Familie. Sie ist hochbegabt und hat deshalb bereits zwei Klassen übersprungen. Dementsprechend fremd fühlt sie sich in ihrer aktuellen Klasse. Zu Hause ist das Leben im Moment auch sehr schwer, denn ihre kleine Schwester ist vor einiger Zeit am plötzlichen Kindstod gestorben, und ihre Mutter leidet noch an Depressionen. In der Schule soll Lou ein Referat halten und entscheidet sich für das Thema, warum Menschen, speziell junge Frauen, obdachlos werden. Und hier kommt No ins Spiel. Lou lernt die achtzehnjährige No am Bahnhof kennen und gewinnt langsam ihr Vertrauen. Nach und nach freunden sich die beiden Mädchen an und Lou entdeckt, dass sie mehr für No tun möchte. Also wendet sie sich an ihre Eltern. Und damit verändert sich das Leben aller vier Beteiligten. Delphine de Vigan hat ein wunderbares Buch über ein junges Mädchen geschrieben, das noch nicht so von unserer Welt abgestumpft ist. Lou hat noch Ideale und versucht diese ganz naiv umzusetzen. Es ist ein ganz großartiges kleines Buch entstanden, bei dem die Autorin speziell die beiden Mädchen ganz einfühlsam beschreibt. Dieses Buch macht Mut, auch wenn nicht immer alles glatt geht und uns am Ende alle die Realität wieder einholt. Vielleicht wäre unsere Welt ein klein wenig besser, wenn wir alle ein wenig mehr Idealismus zeigen würden. Ein tolles Buch für jung und alt! Delphine de Vigan ist eine wunderbare Autorin. Auch ihre beiden neueren Bücher sind wieder sehr lesenswert. Und sie verwendet jedes Mal ein ganz anderes Thema!

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Ehrlich, direkt und mitreissend.
von fireez am 28.01.2012
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt: Lou ist 13 Jahre alt, aus gutem Hause und hat einen IQ von 160; No ist 18 und lebt auf der Straße - unterschiedlicher können zwei Menschen auf den ersten Blick eigentlich nicht sein, und doch finden sie zusammen. Als Lou für die Schule ein Referat vorbereiten muss, wählt... Inhalt: Lou ist 13 Jahre alt, aus gutem Hause und hat einen IQ von 160; No ist 18 und lebt auf der Straße - unterschiedlicher können zwei Menschen auf den ersten Blick eigentlich nicht sein, und doch finden sie zusammen. Als Lou für die Schule ein Referat vorbereiten muss, wählt sie das Thema Obdachlosigkeit und trifft auf dem Bahnhof auf No. In mehreren Anläufen führt sie Interwievs mit ihr und lernt sie immer besser kennen. Als sie ihr Referat gehalten hat, will sie No aber nicht einfach fallen lassen und beschließt ihr zu helfen. Sie bittet ihre Eltern darum, No bei sich aufzunehmen ... Eigene Meinung: "No & ich" ist aus der Sicht der 13jährigen Lou geschrieben, was im ersten Moment vielleicht abschrecken mag, aber man merkt sehr schnell, dass Lou keine normale 13jährige ist, sondern sich durchaus angemessen verhalten und vor allem ausdrücken kann. Der Schreibstil ist dennoch am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da es viele Gedankensprünge und manchmal auch nur einzelne Gedankenfetzen gibt. Aber man gewöhnt sich recht schell daran und kommt dann nicht mehr von dem Buch los. Der Roman zieht den Leser vor allem dank seiner Glaubhaftigkeit in den Bann. Lou ist zwar Hochbegabt und hat einige Klassen übersprungen, dass bewahrt sie aber nicht vor den üblichen Problemen aller Heranwachsenden. Und auch ihre Art damit umzugehen is manchmal ganz die einer 13jährigen, nur dass sie noch viel mehr über ihr Handeln nachdenkt und alle Möglicheiten abwägt, was einem manchmal schon ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern kann. Ihre Art zu denken ist ungewöhnlich und sie spricht Dinge an, über die man sonst eigentlich lieber gar nicht nachdenken mag. So zum Beispiel die Tatsache, dass der Mensch so viel vollbringen kann, tausende Erfindungen und Entdeckungen macht, aber einem einzigen Obdachlosen ein Heim zu geben, das schaffen wir nicht. Bis zum Ende fiebert man auch mit, ob es Lou gelingen wird, No von der Straße zu holen und ihr ein besseres Leben zu bieten. Denn wenn dieses Buch eines besitzt, dann Realismus. Lou holt No nicht einfach von der Straße und alles ist in Butter. Nein, die Probleme fangen dann eigentlich erst an, denn wie bringt man einen jungen Menschen, der eigentlich schon völlig zerstört wurde, wieder auf die richtige Bahn? Kann das überhaupt gelingen? Und nicht nur Lou hilft No, sondern auch ihr Leben, dass auf den ersten Blick vollkommen erscheint, ist voller Löcher, die es zu flicken gilt. "No & ich" ist nachdenklich, mitreissend, ehrlich und voller Gefühl. Aber es ist nichts, was man mal eben so zwischendurch lesen und gleich wieder vergessen kann. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen und gerne würde ich mir eine Scheibe abschneiden von Lous Mut und Entschlossenheit.

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rührend!
von Eva Dengg aus Seiersberg am 25.09.2010
Bewertet: Taschenbuch

eigentlich kann ich nicht noch mehr schönes über dieses buch erzählen – das haben meine vorredner schon zur genüge getan und ich kann ihnen nur zu recht zustimmen -> ein tolles buch! ein einfühlendes buch über eine freundschaft über zwei mädchen, deren welt nicht unterschiedlicher sein kann. man erinnert (zumindest... eigentlich kann ich nicht noch mehr schönes über dieses buch erzählen – das haben meine vorredner schon zur genüge getan und ich kann ihnen nur zu recht zustimmen -> ein tolles buch! ein einfühlendes buch über eine freundschaft über zwei mädchen, deren welt nicht unterschiedlicher sein kann. man erinnert (zumindest was mich betrifft) an alte freundschaften, wie man durch dick und dünn ging und versuchte die welt zu verbessern. bei schlechtwetterfronten (gerade im herbst, wo der nebel über den bergen schwebt) perfekt lesbar. melancholie pur! der schluss war mir leider etwas zu "lasch".

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