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Nora und die Novemberrosen

Roman

(6)
Der Duft von weissen Rosen, eine alte Gärtnerei und ein schicksalhaftes Erbe …


Als Nora und ihre drei Freunde eine verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg entdecken, beschliessen sie: Sie werden die verkrauteten Beete beackern, die maroden Gewächshäuser bepflanzen und sich hier ihr eigenes Paradies schaffen. Doch die Verwaltung findet das nicht akzeptabel und sperrt die vier aus. Ist der Traum verblüht? Keineswegs: Kurzerhand besetzen Nora und die Novemberrosen die alte Gärtnerei. Plötzlich spriessen Schlagzeilen, die Zahl ihrer Unterstützer wuchert – auch wenn das verwunschene Grundstück das Geheimnis seiner Vergangenheit noch längst nicht preisgegeben hat …



Portrait
Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 19.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0242-4
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 185/118/27 mm
Gewicht 276
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Nora und die Novemberrosen
von nellsche am 20.12.2016

Der Duft von weißen Rosen, eine alte Gärtnerei und ein schicksalhaftes Erbe. Mora und ihre drei Freunde entdecken eines Tages eine alte verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg, die völlig verwildert ist und wo an jeder Stelle das Unkraut wuchert. Die Nachfrage bei der Verwaltung ergibt, dass bis heute kein... Der Duft von weißen Rosen, eine alte Gärtnerei und ein schicksalhaftes Erbe. Mora und ihre drei Freunde entdecken eines Tages eine alte verlassene Gärtnerei in der Mark Brandenburg, die völlig verwildert ist und wo an jeder Stelle das Unkraut wuchert. Die Nachfrage bei der Verwaltung ergibt, dass bis heute kein Eigentümer ermittelt werden konnte. Die Freunde verlieben sich sofort in die Gärtnerei und beschließen deshalb, sie auf Vordermann zu bringen und die maroden Gewächshäuser wieder zu bepflanzen. Das sieht die Verwaltung jedoch nicht gerne, so dass die Freunde prompt ausgesperrt werden. Das lassen sie sich aber nicht bieten und beschließen daher, dass sie die alte Gärtnerei besetzen werden. Das schlägt große Wellen in der Presse und es melden sich viele Menschen, die die Freunde unterstützen wollen. Und das Grundstück birgt noch ein Geheimnis aus der Vergangenheit, das nun vielleicht entdeckt werden soll … Das Cover ist wunderschön gestaltet und lässt das Herz eines Rosen- und Gartenliebhabers sofort höher schlagen. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig und sehr lebendig und bildhaft. Ich konnte sofort in die Geschichte von Nora eintauchen und alles andere um mich herum vergessen. Während des Lesen umgab mich eine wohlige Atmosphäre und es machte sich Entspannung in mir breit. Die Charaktere sind sehr liebevoll beschrieben und wirkten sehr authentisch auf mich. Ich hatte von allen ein klares Bild vor Augen. Die Hausgemeinschaft und Freundschaft der unterschiedlichen Personen ist toll gezeichnet. Jeder ist anders und hat sein eigenes Päckchen zu tragen, trotzdem sind sie absolut eingeschworen. Die vielen Beschreibungen der unterschiedlichsten Pflanzen war so detailliert und warm, dass ich fast den Duft in der Nase hatte. Einige Pflanzen musste ich sofort nachschlagen, da ich natürlich nicht alle kannte. Die alte Gärtnerei war ebenfalls sehr bildlich beschrieben. Ich hätte am liebsten sofort mit angepackt, um sie wieder in Schuss zu bringen. In das Geheimnis der alten Gärtnerei bekommt man durch den Prolog einen kleinen Einblick. Es bleibt durchgängig interessant und spannend, wie genau das alles zusammenhängen mag. Das Ende ist wie erhofft und absolut passend zu diesem Roman. Ich kann diesen Wohlfühlroman unbedingt empfehlen und vergebe fünf Sterne.

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Ein verwunschener Garten
von leseratte1310 am 18.12.2016

Nora muss 7-jährige Tochter Fanny alleine großziehen. Da ist es schön, dass sich alle Parteien in dem alten Mietshaus gegenseitig helfen. Doch als Nora ihre Arbeitsstelle verliert und ein Schreiben des Vermieters am gleichen Tag ins Haus flattert, das nichts Gutes verspricht, ist ganz besonders Zusammenhalt gefragt. Bei einem... Nora muss 7-jährige Tochter Fanny alleine großziehen. Da ist es schön, dass sich alle Parteien in dem alten Mietshaus gegenseitig helfen. Doch als Nora ihre Arbeitsstelle verliert und ein Schreiben des Vermieters am gleichen Tag ins Haus flattert, das nichts Gutes verspricht, ist ganz besonders Zusammenhalt gefragt. Bei einem Ausflug in die Mark Brandenburg entdecken eine heruntergekommene Gärtnerei. Die Freunde beschließen, das alles wieder auf Vordermann zu bringen. Aber die Verwaltung will das nicht akzeptieren und sperrt sie aus. Aber das wollen sich die Freunde nicht gefallen lassen, kurzerhand besetzen sie das Gelände. Als sie dann auch noch an die Öffentlichkeit gehen, bekommen sie eine Menge Unterstützung. Dann gibt es auch noch ein Geheimnis um diese Gärtnerei, das aufgedeckt werden will. Der Schreibstil ist locker und das Buch liest sich sehr schön flüssig. Die Charaktere sind sehr individuell und authentisch dargestellt. Man muss die Novemberrosen einfach gern haben. Ellie, Margarete, Udo und Nora stehen zusammen und wo es Schwierigkeiten gibt, müssen diese beseitigt werden. Dabei gehen alle ziemlich unkonventionell vor und kämpfen für ihren Traum. Obwohl vorhersehbar ist, wie die Geschichte enden wird, ist der Weg dorthin unterhaltsam und oft auch sehr berührend. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Lilianes Stern
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 14.12.2016

Die Geschichte entführt uns in die Großstadt Berlin , zu einer kleinen Hausgemeinschaft, wie sie so wohl nicht alltäglich , aber bestimmt sehr wünschenswert ist . Rentner Udo , der vor ein paar Jahren seine Anne an den Krebs verloren hat , kümmert sich um die “Männersachen” im... Die Geschichte entführt uns in die Großstadt Berlin , zu einer kleinen Hausgemeinschaft, wie sie so wohl nicht alltäglich , aber bestimmt sehr wünschenswert ist . Rentner Udo , der vor ein paar Jahren seine Anne an den Krebs verloren hat , kümmert sich um die “Männersachen” im Haus und repariert fast alles . Ellie die ehemalige Köchin , die es liebt ihre Freunde zu bekochen und Margarete, unter ihren strengen Blick wagt sich kein Hälmchen Unkraut mehr unerlaubt in den Vorgarten. Um die Hausgemeinschaft perfekt zu machen , gibt es noch die alleinerziehende Nora , mit ihrer 7 jährigen Tochter Fanny . Ellie und Margaret kümmern sich zusammen mit Udo ganz liebevoll um Fanny , wenn Nora arbeitet . Die Freunde sind ganz stolz auf ihr Mehrgenerationenhaus , Langeweile ist für die Fünf ein Fremdwort und Einsamkeit kennt keiner von ihnen . Nora ist Gärtnerin mit Leib und Seele, leider kann sie im Baumarkt ihre Vorstellungen vom Beruf nicht aussleben , aber sie ist froh Arbeit zu haben , um ihre Tochter und sich jeden Monat über die Runden zu bringen . Als die Freunde mit der kleinen Fanny einen Ausflug in die Mark Brandenburg machen , entdecken sie durch Zufall , ganz versteckt eine alte Villa , mit einem riesig großen Grundstück, auf dem vor langer Zeit wohl mal eine Gärtnerei gewesen sein muss . Ellie , Udo und Margarete wissen dass Nora nicht glücklich im Baumarkt ist , mit seinem “nullachtfünfzehn Pflanzen” , aus der lieblosen Massenproduktion geboren ; um ein paar Wochen später verblüht im Müll zu landen . Das tut ihrem Gärtnerherz nicht gut . Die drei erzählen Nora von ihrer Entdeckungsreise und fahren zusammen mit ihr dorthin . Nach anfänglichem Zaudern , ist auch Nora von der alten Gärtnerei verzaubert und überlegt in Gedanken schon , welche Planzen sie wohin pflanzt . Zusammen fahren die Freunde nach Löwenberg zum Katasteramt um zu erfahren wer der Eigentümer des Grundstücks ist . Doch anscheinend kennt keiner den Besitzer, selbst das Grundstück ist dem Amt nicht bekannt. Was ein Glück für die Fünf , die sich darüber freuen und jede freie Minute in der Gärtnerei verbringen . Es wird geackert und gejähtet , beschnitten und ausgemistet . Gleichzeitig versucht man etwas über den früheren Besitzer zu erfahren . Nach und nach kommen so einige Informationen zusammen von den Menschen die hier draußen , in der Zeit von ungefähr 1930 bis 1941 bei der Gärtnerei gelebt , geliebt und gearbeitet haben . Die kleine Familie von Gärtnermeister Theodor Kirsch und seine jüdische Frau mit ihrer kleinen Tochter Liliane hatten in der Gärtnerei ihr Zuhause . Liliane , die damals am Morgen , ihre erste Rose gepflanzt hat . Kurz bevor sie von ihrer Mutter zum Bahnhof gebracht und in den Zug nach England gesetzt wurde . So wie die vielen anderen jüdischen Kinder , die zu ihrem Schutz außer Landes nach England, Holland und Frankreich gebracht wurden. Trotzdem haben die wenigsten von ihnen den Krieg überlebt . Was wohl mit Liliane geschah ? Während die Freunde sich immer mehr in die alte Gärtnerei einbringen, ist auch die Anfrage nach dem Besitzer des Grundstücks beim Katasteramt in Löwenberg nicht im Sande verlaufen . Denn , wenn sich kein Eigentümer gemeldet hat , dann fallen die Eigentumsrechte automatisch an das Land . Wie praktisch für das Land Mark Brandenburg , wie schlecht für unsere fünf Freunde , die ihren Traum wohl begraben müssen . Eines Morgens , stehen sie vor der vergitterten , mit einem großen Vorhängeschloss gesicherten Einfahrt der Gärtnerei . Auf einem großen schwarz - gelben Schild , das am Zaun befestigt ist steht , : UNBEFUGTES BETRETEN BEI STRAFE VERBOTEN . Keiner der Freunde kann glauben was er da liest . Nach einer kurzen Schockstarre beschließen sie , DAS LASSEN WIR UNS NICHT GEFALLEN , WIR BESETZEN DIE (UNSERE) GÄRTNEREI ! Die Revolution der NOVEMBERROSEN ist geboren . Dank der öffentlichen Medien fieberte bald ein ganzes Land mit den Novemberrosen und drückte ihnen die Daumen . Nach und nach kommen die Freunde auch hinter das Geheimniss der alten Gärtnerei, die so manche Überraschung für Nora und die Novemberrosen bereithält. Die Autorin Tania Krätschmar hat meiner Meinung nach ein wunderschönes Wohlfühlbuch geschrieben . Die Geschichte der Novemberrosen verzaubert von der ersten bis zur letzten Seite , geht ans Herz , macht die Seele glücklich . Wie ein schöner Sommertag im Garten , auf der Terrasse mit einem kühlen Getränk , ein laues Lüftchen weht . Seele baumeln lassen und einfach nur genießen ! Der Schreibstil ist leicht und fließend zu lesen. Sehr schöne detaillierte Beschreibungen, der Umgebung und Begebenheiten,die jede Menge Bilder für ein tolles Kopfkino produzierten. Liebevoll gezeichnete Protagonisten mit ihren Ängsten und Stärken ,erzählen uns eine Geschichte , wie man sie sich so wünschen würde ,wenn sie denn passieren sollte . Eine Geschichte über wahre Freundschaft , Zusammenhalt , Mut und auch über die Liebe mit all ihren Facetten , zu jeder Zeit des Lebens . Es gibt Autoren die malen Bilder mit ihren Worten . Tania Krätschmar hat für mich ein harmonisches Bild von einem wunderschönen Garten gemalt , den ich betreten und ein Buch lang genießen durfte . Eine Oase der Entspannung für die Seele und eine Anregung für die Sinne . Es scheint fast so , als wenn man den intensiven Blütenduft des Sommers beim umblättern der Seiten riecht . “Nora und die Novemberrosen” ist ein Buch , das nicht nur Lesevergnügen verspricht, sondern auch noch auf eine ganz spezielle Art und Weise den Leser glücklich macht . Für mich war es das erste Buch aus der Feder der Autorin Tania Krätschmar, aber ganz bestimmt nicht das letzte Buch von ihr , dass ich gelesen habe ! Mir hat die Geschichte der “Novemberrosen” ausgesprochen gut gefallen . Ich möchte sie allen Lesern ans Herz legen , die gerne einen Ausflug in die Geschichte einer zauberhaften Gartenlandschaft und ihren mutigen Bewohnern, machen möchten . 5 Sterne für ein besonders schönes Leseerlebniss

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Eine wundervolle Wohlfühlgeschichte
von gaby2707 am 17.11.2016

„Schillernde weiße Flügel flatterten zu Boden. Fanden sich zwei kleine Hälften auf ihrem kurzen Weg zur Erde, konnte man einen winzigen Moment lang einen grünen Stern erkennen." … das ist eine der Stellen im Buch, die mich besonders berührt haben. Aber davon gibt es eine ganze Menge mehr. Die alleinerziehende Gärtnerin... „Schillernde weiße Flügel flatterten zu Boden. Fanden sich zwei kleine Hälften auf ihrem kurzen Weg zur Erde, konnte man einen winzigen Moment lang einen grünen Stern erkennen." … das ist eine der Stellen im Buch, die mich besonders berührt haben. Aber davon gibt es eine ganze Menge mehr. Die alleinerziehende Gärtnerin Nora Dittbrenner lebt mit ihrer kleinen Tochter Fanny zusammen mit Udo Kienast, Ellie Wagenknecht und Margarete Segge in einem Stadthaus in Berlin. Die drei alten Herrschaften kümmern sich rührend um Fanny, während ihre Mama das Geld zum Leben verdienen muss. Bei einem gemeinsamen Ausflug in die Mark Brandenburg finden sie ein verlassenes Grundstück mit Herrenhaus und einer Gärtnerei. Noras Gedanken formen sich sofort zu Ideen, was man hier alles machen könnte. Ein Besuch bei der zuständigen Ortsverwaltung bringt keine Ergebnisse. Also beschließen die Vier plus Udos neue Freundin Charlie das Grundstück wieder bewohnbar zu machen… Tania Krätschmar entführt mich in ihrem neuesten Buch in die Welt der Blumen, Pflanzen, Sträucher und Bäume. Ich lerne durch die Augen von Nora neue Pflanzen kennen; bin dabei, wenn die Gruppe, die Wege von Unkraut befreit; wenn Udo das Wasser zum Laufen bringt. Die Autorin bringt mich an einen so idyllische, mystischen Ort, an dem ich mich sofort geborgen und wohl fühle. Nora und ihre Mitstreiter sind so sympathisch, dass ich jeden Einzelnen gerne zum Freund hätte. Auch auf Fanny, die zwar etwas, wie ich finde, anstrengend ist, würde ich gerne aufpassen. Udo gönne ich nach den Jahren des Alleinseins seine neue Liebe zu Charlie. Aber dieses Buch hat nicht nur Wohlfühlthemen. Die Judenverfolgung in der Nazizeit bekommt ihren Raum. Als Nora und ihren Mitbewohnern ein Brief mit einer Sanierungsansage in den Briefkasten flattert, haben alle Angst wohnungslos zu werden. Und Nora, die von ihrem Arbeitgeber die Kündigung erhalten hat, ist auf der Suche nach einem neuen Job. Trotz der ernsteren Themen haben mich die Dialoge und die Beschreibungen des Gartens und des Hauses in ihren Bann gezogen. Die Seiten sind mir nur so durch die Hände geflogen und ich hoffe bald mehr aus der Feder von Tania Krätschmar lesen zu dürfen.

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Eine wundervolle zu Herzen gehende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Altdorf am 15.11.2016

Inhaltsangabe: Die alleinerziehende Nora entdeckt mit ihren Freunden, die in einer Hausgemeinschaft zusammenwohnen, auf einem Ausflug eine verlassene Gärtnerei und sie beschließen diese neu zu beleben. Doch sie haben nicht mit der übereifrigen Sachbearbeiterin der Mark Brandenburg gerechnet, die ihnen einige Steine in den Weg legt und das Vorhaben verhindern will. Doch... Inhaltsangabe: Die alleinerziehende Nora entdeckt mit ihren Freunden, die in einer Hausgemeinschaft zusammenwohnen, auf einem Ausflug eine verlassene Gärtnerei und sie beschließen diese neu zu beleben. Doch sie haben nicht mit der übereifrigen Sachbearbeiterin der Mark Brandenburg gerechnet, die ihnen einige Steine in den Weg legt und das Vorhaben verhindern will. Doch unsere eingeschworene Gemeinschaft weiß sich zu helfen und geht an die Öffentlichkeit. Meine Meinung: Leider viel zu schnell war diese wunderschöne Geschichte zu Ende. Tania Krätschmar hat so liebevolle Protagonisten erschaffen, die einem im Verlauf der Geschichte alle ans Herz wachsen. Allen voran, Noras kleine Tochter Fanny, die mit ihrem süßen Charme wirklich jeden um den Finger wickelt. Sehr gut hat mir auch die Hausgemeinschaft gefallen, wo jeder für jeden da ist und wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Wenn auch nicht immer alles eitel Sonnenschein ist, so haben sie sich aber immer gegenseitig angestupst und alle Mißverständnisse gleich aus dem Weg geräumt. Man merkt der Autorin ihre Leidenschaft für Blumen und Gartenarbeit an, sie hat wirklich alles so bildhaft beschrieben, dass es mir ständig in den Finger gejuckt hat und ich den Freunden am liebsten beim gärtnern geholfen hätte. Die Geschichte ist auch etwas mystisch angehaucht, was dem ganzen noch mal etwas besonderes verliehen hat. Eine wundervolle zu Herzen gehende Geschichte, die ich nur jedem empfehlen kann.

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Nora und die übersinnliche Gärtnerei
von Isaopera am 24.12.2016

"Nora und die Novemberrosen" war mein erstes Buch der Autorin Tania Krätschmar. Ich vergebe insgesamt 3 Sterne, weil es mir gut gefallen hat, aber eben "nur" gut. Die Geschichte an sich ist nett überlegt und den Gedanken eines Mehrgenerationenhauses, in dem sich jeder um den anderen kümmert, finde ich... "Nora und die Novemberrosen" war mein erstes Buch der Autorin Tania Krätschmar. Ich vergebe insgesamt 3 Sterne, weil es mir gut gefallen hat, aber eben "nur" gut. Die Geschichte an sich ist nett überlegt und den Gedanken eines Mehrgenerationenhauses, in dem sich jeder um den anderen kümmert, finde ich sehr schön. Super ist die Begeisterung und auch das umfangreiche Fachwissen, das die Autorin in Bezug auf Blumen zu haben scheint. Die Pflanzen sind sehr spannend beschrieben und es werden interessante Hintergrundinformationen gegeben. Teilweise werden für mich persönlich ein wenig zu viele lateinische Blumennamen eingestreut, aber gut, kann ja auch nicht schaden ;) Die Figuren der Geschichte sind ebenfalls mehr oder weniger detailliert beschrieben und einige Personen habe ich wirklich gemocht. So richtig liebgewonnen habe ich keinen, was bei mir eigentlich in Büchern sehr selten ist und wahrscheinlich auch ein Grund dafür, dass mich das Buch nicht richtig packen konnte. Gerade die Protagonistin Nora war mir nicht so 100% sympathisch, daher brauchte ich auch eine Weile, um in die Geschichte hineinzukommen. Den Schreibstil finde ich soweit flüssig und wie gesagt merkt man die Begeisterung für Blumen sehr schön heraus, allerdings hat die Erzählweise mich auch nicht komplett gepackt. An der Story insgesamt habe ich einige Kritikpunkte, die jeder Leser jedoch für sich selbst herausfinden muss. Ich möchte zumindest so viel sagen, dass für mich einige Elemente der Geschichte leider sehr konstruiert wirkten und auf einen etwas gewollten "Showdown" hinliefen. Obwohl die Geschichte eigentlich sehr bodenständig klingt, hat sie einen kleinen Hang zum Übersinnlichen, was für mich teilweise etwas nervig und abstrus wurde. Die Rückblenden in die Kriegszeit finde ich sehr gelungen, allerdings gibt es davon viel zu wenige. Insgesamt hätte ich mir einen stärkeren Fokus auf die Geschichte der Gärtnerei und weniger "Drumherum" gewünscht. Für mich ein Buch mit gemischten Gefühlen und leider verschenkten Möglichkeiten. Für Garten-Fans und Leser von Frauenromanen aber sicher eine Geschenkidee.

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