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Northanger Abbey

Neufassung von Jane Austens Northanger Abbey. Roman

(14)
Millionen Leser hat Val McDermid mit ihren psychologischen Krimis begeistert. Jetzt bezaubert sie mit einer Neufassung von Jane Austens Northanger Abbey.
Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley niemals finden wird! Doch dann darf sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival nach Edinburgh begleiten. Wo sie nicht nur unerwartet in Bella Thorpe eine neue Freundin findet, sondern sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als Henry und seine Schwester Eleanor sie auf den schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einladen, geht Cats Fantasie mit ihr durch. Was, wenn hier ein Verbrechen stattgefunden hat? Und tatsächlich wird es für sie gefährlich – wenn auch auf unerwartete Weise.
Portrait
Val McDermid, geb. 1955 in Kirkcaldy im schottischen Fife, wuchs dort in einer Bergarbeiterfamilie auf. Nach der Schulzeit begann sie, als erste aus ihrer Familie überhaupt, ein Studium: Englische Literatur am St. Hilda's College in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften Zeitungen lebt sie heute als freie Autorin in Manchester und in einem kleinen Dorf an der englischen Nordseeküste. Sie gilt als eine der interessantesten Autorinnen im Spannungsgenre und ist ausserdem als Krimikritikerin der BBC, der Times, des Express und der Krimi-Website Tangled Web sowie als Jurymitglied mehrerer Krimipreise eine zentrale Figur in der britischen Krimiszene. Ihre Kriminalromane und Thriller sind weltweit in mehr als 25 Sprachen übersetzt. Für ihr Lebenswerk erhielt sie 2010 die angesehenste Auszeichnung, die es in Grossbritannien für Kriminalromane gibt: den Diamond Dagger der britischen Crime Writers' Association.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 11.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-018-0
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 211/153/30 mm
Gewicht 459
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Eine gelungene Adaption
von Nessis Bücherregal aus Wölfersheim am 20.02.2016

Wie der Titel schon verrät, handelt es sich bei dieser Lektüre um eine Adaption des gleichnamigen Klassikers von Jane Austen. Ich wurde hier positiv von stimmigen Charakteren, tollen Dialogen und einem modernen Gewand überrascht. Val McDermid hat es definitiv gschafft, mir ein paar tolle Lesestunden zu bescheren. Wir bekommen diese... Wie der Titel schon verrät, handelt es sich bei dieser Lektüre um eine Adaption des gleichnamigen Klassikers von Jane Austen. Ich wurde hier positiv von stimmigen Charakteren, tollen Dialogen und einem modernen Gewand überrascht. Val McDermid hat es definitiv gschafft, mir ein paar tolle Lesestunden zu bescheren. Wir bekommen diese tolle Geschichte von einem allwissenden Erzähler nähergebracht, was den Vorteil hat, dass der Leser immer direkt am Geschehen ist und auch die Gefühle der Protagonisten besser verstehen kann. Der Erzählstil der Autorin ist auf der einen Seite altmodisch, um dem Original gerecht zu werden und auf der anderen Seite aber auch modern und der Sprache der Jugend angepasst. Ich finde es besonders spannend und interessant, dass Frau McDermid für jede Person ein eigenes Sprachbild entwickelt hat, das den jeweiligen Charakter zu 100% unterstützt. So hat Cat beispielsweise eine höfliche, aber eben doch jugendliche Sprache, während Henry seinem Stand gemäß eher gehobener spricht. Cat hat mir als Charakter sehr gut gefallen, weil sie durchgängig authentisch und glaubwürdig war. Sie war sich stets treu und stand für ihre Prinzipien ein, was eine starke Heldin in einer Geschichte ausmacht. Henry ist natürlich der Ritter in glänzender Rüstung – ganz so, wie es ihm seine Rolle abverlangt – allerdings hätte ich mir hier noch ein bisschen mehr erhofft. Er wird definitiv zu wenig beleuchtet, deshalb ist er für mich ein bisschen blass geblieben. Die Nebencharaktere schlüpfen zum größten Teil in gängige Stereotypen, was ich persönlich aber nicht schlimm fand, da sie ihren Job erledigt haben. Sie haben stets so gehandelt, wie man es von ihnen erwartete und haben damit die Geschichte vorangetrieben. Gerade die Unwissenheit und das Misstrauen manchen Charakteren gegenüber hat die Spannung noch zusätzlich angestachelt. Man wusste manchmal nie, ob es wahr ist, was dem Leser gerade glaubhaft versichert wurde. Die Adaption ist meiner Meinung nach gelungen, weil ich deutliche Parallelen zum Original erkennen konnte, aber trotzdem das Gefühl hatte, eine neue Geschichte zu lesen. Ich als großer Jane Austen-Fan bin begeistert und hoffe, dass Val McDermid tatsächlich noch weitere Jane Austen-Adaptionen schreiben will, wie sie es bereits angekündigt hat. Die Spannung war durchgängig vorhanden und ich habe das Buch als echten Pageturner empfunden. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte stets wissen, wie es weiergeht. Ein leichter Gruselfaktor war ebenfalls vorhanden, ebenso wie das moderne Element der Vampire (hier sollte man allerdings nicht allzu viel erwarten). Mein einziger Minikritikpunkt geht an das Ende, was für mich etwas abrupt und zu kurz kam. Hier hätte man auf jeden Fall etwas mehr daraus machen können, um die Geschichte zu einem würdigeren Abschluss zu bringen. Insgesamt kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, weil ich bestens unterhalten wurde und eine wirklich spannende Story lesen durfte, die mit ihren Charakteren besticht. Thrill, Grusel, Romantik und Dramatik – Val McDermid in Bestform. Weiter so! 4,5 Sterne

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Ein wundervoller Roman für jeden, der bücherliebende Mädchen mag :)
von Book-addicted am 18.01.2016

"Northanger Abbey" ist eine Neufassung des ursprünglichen Romanes von Jane Austen, nun von Val McDermid. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich als totaler Buch-Nerd noch keinen einzigen Roman von Jane Austen gelesen habe, was ich zum Anlass nahm, mir die Neufassung von Jane Austen's Northanger Abbey zu... "Northanger Abbey" ist eine Neufassung des ursprünglichen Romanes von Jane Austen, nun von Val McDermid. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich als totaler Buch-Nerd noch keinen einzigen Roman von Jane Austen gelesen habe, was ich zum Anlass nahm, mir die Neufassung von Jane Austen's Northanger Abbey zu Gemüte zu führen... und was soll ich sagen... nun ja, lest selbst. Catherine "Cat" Vorland ist die Inkarnation dessen, was man einen Buchliebhaber nennt: sie lebt und liebt mit und in ihren Büchern und wünscht sich nichts sehnlicher, als in einer Welt zu leben, die der ihrer Bücher ein wenig ähnlicher ist. Am meisten wünscht sie sich wohl, eine Heldin zu sein, doch im echten Leben ist das gar nicht so einfach... Auch wenn ich die Originalfassung nicht kenne, so musste ich doch bemerken, dass auch "Northanger Abbey" von Val McDermid einen altmodischen Touch hat. Beginnend bei den Namen der Protagonisten bis hin zu deren Charakterzügen schleichen sich doch immer wieder altertümliche Dinge ein und nur durch die Nutzung von Internet, Handy, diversen Social Media Netzwerken und einigen modernen Anspielungen wird einem immer wieder ins Gedächtnis gerufen, dass es sich hierbei keineswegs um einen altmodischen Roman handelt, sondern um die Neufassung eines Klassikers. Ab und an fand ich aber gerade diese "Modernisierung", die sich in der Nutzung von Handys, etc. äußert, ein wenig aufgesetzt und hätte es besser gefunden, das ganze etwas weniger präsent zu gestalten - aber eine Neufassung muss wohl in jeglicher Form "neu" sein und so bedient sich die Autorin immer wieder mit dieser Form der Unterhaltungsmedien. Die Geschichte an sich ist nicht nur faszinierend, sondern stellenweise auch recht spannend und so flogen die Seiten innerhalb weniger Stunden nur so vor sich hin - ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Im großen und ganzen hält sich die Spannung zwar wirklich sehr in Grenzen, aber die Geschichte um die Protagonistin Cat, sowie die Familien Thorpe und Tilney sind einfach so fesselnd, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Am interessantesten sind hierbei die verschiedenen Beziehungen innerhalb der Familien, aber auch deren Verhaltensweisen zu Cat, die in keine der Familien so richtig hineinzupassen scheint, aber überall sowohl Sympathisanten (manchmal mehr, als ihr lieb ist), als auch Feinde zu haben scheint. Auch wenn sich der ein oder andere Protagonist früher oder später als wirklich unsympathische/r Zeitgenosse/in entpuppt, so sind alle Protagonisten doch durchweg mit einer gewissen Menge Charme aufgehübscht und selbst die unsympathischste Persönlichkeit hat doch ein wenig "das gewisse Etwas". Insgesamt muss ich wirklich sagen, dass mich die Neufassung von Jane Austen's "Northanger Abbey" nicht nur ans Haus gefesselt hat, da ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen, sondern auch ziemlich neugierig auf die Originalfassung gemacht hat und ich schätze, dass ich mir diese in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren (wie das eben so ist, wenn man sich Buchtechnisch was vornimmt) auch irgendwann zu Gemüte führen werde - oder es zumindest mal versuche. Wertung: 5 von 5 Sterne!

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Ein gelungener Roman über die Lektionen des Lebens, kombiniert mit dem Social Media der heutigen Zeit
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 17.01.2016

Auf dieses Buch bin ich bereits vor einiger Zeit aufmerksam geworden und habe mich sehr darauf gefreut es zu lesen. Dazu muss ich sagen, ich kenn nicht das Original, aber ich weiß das Val Mcdermid einfach fantastisch schreibt. Bereits zum Anfang lernt man Catherine Morland kurz Cat genannt kennen. Sofort konnte... Auf dieses Buch bin ich bereits vor einiger Zeit aufmerksam geworden und habe mich sehr darauf gefreut es zu lesen. Dazu muss ich sagen, ich kenn nicht das Original, aber ich weiß das Val Mcdermid einfach fantastisch schreibt. Bereits zum Anfang lernt man Catherine Morland kurz Cat genannt kennen. Sofort konnte sie mich bezaubern. Sie wächst sehr behütet in ihrem Elternhaus auf und verliert sich schnell in den Büchern die sie so gerne liest. Das alleine machte sie schon unheimlich sympathisch. Aber was mir besonders gut gefallen hat, sie strahlt etwas unberührtes und sensibles aus. Das macht sie verletzlich und sie hat mich damit berührt. Ich konnte mich sofort gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle und Eindrücke teilen. Die Autorin hat einen so unglaublich bildhaften und intensiven Schreibstil, daß man direkt alles vor Augen hat. Als sich Cat auf nach Edinburhg macht um mehr von der Welt zu sehen, macht sie die Bekanntschaft mit Henry Tilney, an den sie ihr Herz verliert. Doch haben die beiden eine Chance und empfindet er das gleiche für sie? Aber nicht nur Henry lernt sie kennen, auch Bella und Johnny lernt sie kennen, Freunde ihres Bruders James und das Schicksal nimmt seinen Lauf.... Der Anfang des Buches empfand ich als sehr faszinierend und auch etwas glamourös. Als Cat in die Festivals an der Seite von Bella eintaucht, hat mich das sehr verzaubert und mitgerissen. Die Lebensfreude und Ausgelassenheit war richtig spürbar. Aber Cat vertraut allen Leute nur allzu leicht, so das sie sich nicht vorstellen kann, das jemand etwas böses wollen würde. Der Verlauf war ziemlich komplex gehalten. Während der erste Teil spürbar lebendig war, ging es im zweiten Teil eher geheimnisvoll und mysteriös vonstatten. Denn da taucht Cat in die Gemäuer von Northanger Abbey ein. Auch dieser Teil war sehr faszinierend, aber auch dunkel und mysteriös. Cat hat viel Fantasie und lässt sich gern davon leiten. Die Autorin versteht es eine wunderbare Geschichte über die Lektionen des Lebens zu verfassen , sie webt darin geschickt das Social Media mit ein. Dadurch wird das alles sehr moderner und auch authentischer. Aber ich muss auch sagen , gerade das Social Media macht hier wieder allzu deutlich, das man doch sehr daran gebunden ist. Ich glaub vielen ist überhaupt nicht bewusst wie verletzlicher und angreifbarer uns das macht. Mich haben vor allem die liebevoll gestalteten Charaktere beeindruckt, die sehr facettenreich gehalten sind. Einige konnten sofort mein Herz gewinnen, andere weniger. Doch allesamt sind sie sehr ausdrucksstark und machen Entwicklungen durch, die spürbar sind. Ihre Handlungen und Gedankengänge konnte man stets gut nachempfinden. Es gab Szenen die mich immer wieder zum schmunzeln verleitet haben und an manchen Stellen als Cat mit ihrer Freundin über Bücher geredet hat, hätte ich mich am liebsten angeschlossen. Hierbei geht es vor allem um Vertrauen, Freundschaft und Entscheidungen die man treffen muss. Aber es geht auch um Intrigen und Missgunst. Man fühlt in jeder Sekunde unheimlich mit, Cats Emotionen konnte ich sehr gut nachempfinden. Ihre Enttäuschungen, ihre Ängste und hre Hoffnungen waren fast greifbar. Durch einige Wendungen gelingt es der Autorin der Geschichte immer wieder neuen Auftrieb zu geben. Der Abschluss der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich das nicht erwartet hätte. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Cat, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft, sie wird im Laufe des Geschehen immer lebendiger. Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge. Die Story ist gut durchdacht und versteht durch die Charaktere zu beeindrucken. Ich habe sie sehr genossen, man konnte sich einfach fallenlassen und genießen. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar fließend und stark einnehmend, aber auch sehr mitreißend und lebendig gestaltet. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Ein gelungener Roman über die Lektionen des Lebens, kombiniert mit dem Social Media der heutigen Zeit. Es zeigt wie verletzlich und angreifbar wir sind und das es nichts gibt, was uns vor Enttäuschungen bewahrt. Mich haben vor allem die liebevoll gestalteten Charaktere und die Wendungen beeindruckt. Spannend, packend und gefühlvoll. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Autos statt Kutschen und Facebook statt Briefe
von Julia Lotz aus Aßlar am 07.02.2016

Inhalt: Millionen Leser hat Val McDermid mit ihren psychologischen Krimis begeistert. Jetzt bezaubert sie mit einer Neufassung von Jane Austens Northanger Abbey. Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle... Inhalt: Millionen Leser hat Val McDermid mit ihren psychologischen Krimis begeistert. Jetzt bezaubert sie mit einer Neufassung von Jane Austens Northanger Abbey. Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley niemals finden wird! Doch dann darf sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival nach Edinburgh begleiten. Wo sie nicht nur unerwartet in Bella Thorpe eine neue Freundin findet, sondern sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als Henry und seine Schwester Eleanor sie auf den schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einladen, geht Cats Fantasie mit ihr durch. Was, wenn hier ein Verbrechen stattgefunden hat? Und tatsächlich wird es für sie gefährlich – wenn auch auf unerwartete Weise. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Ich hatte richtig Angst, dass mir das Buch nicht gefallen könnte, denn ich habe auf vielen Blogs nicht sehr begeisterte Rezensionen gelesen und auch lovelybooks sprach für sich. Ich bin also mit sehr gemischten Gefühlen an das Buch gegangen und bin froh, dass es mich nicht enttäuscht hat. Zugegeben: Biele Handlungsweisen der Charaktere entsprechen nicht den aktuellen gesellschaftliche Gegebenheiten aber wenn man sich immer im Hintergrund behält, dass es nichts anderes ist, als ein Jane Austen Retelling, dann finde ich es gar nicht mehr so schlimm und Val McDermid hat meiner Meinung nach einen tollen Job gemacht. Jane Austens Original habe ich leider noch nicht gelesen aber diese Satire eines Schauerromans hat Val McDermid perfekt in die heutige Welt eingebettet, indem sie den Trend Vampirromane aufgegriffen hat. Tatsächlich habe ich mich das eine oder andere Mal dabei ertappt, wie ich wirklich geglaubt habe, dass die Tilneys Vampire sein könnten. Auch die anderen Gegebenheiten aus Jane Austens Roman wurden meiner Meinung nach sehr gut modernisiert. Im Zuge des Festivals, das Cat besucht, gibt es Bälle und anstatt Kutschen gibt es Autos, die natürlich ebenso gut als Statussymbol funktionieren. Die Liste ist lang aber nie hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas nicht in die Geschichte zu passen scheint. Oben habe ich allerdings schon erwähnt, dass bestimmte Handlungsweisen heute irgendwie nicht mehr passen und so teilweise komisch vorkamen. Das kann ich nicht leugnen aber ehrlich gesagt war es für mich auch nicht schlimm, da ich immer im Hinterkopf hatte, dass es eine Nacherzählung ist. So war es für mich zwar verwunderlich, dass sich Bella und James so schnell verlobten, habe es aber letztendlich einfach akzeptieren können. Den Schreibstil finde ich super. Erstaunlich, wie Val McDermid den von Jane Austen imitieren konnte und trotzdem eine eigene Signatur der Autorin vorhanden bleibt. Dass das Buch wirklich in dieser etwas älteren Sprache geschrieben ist hat mich erst einmal sehr überrascht und dadurch viel es mir anfangs sehr schwer, mich in das Buch einzufinden. Nach einigen Seiten ging es dann aber ganz gut, obwohl ich das gesamte Buch doch nicht ganz so flüssig weglesen konnte. Auch stellt sich mir die Frage, was die moderne Adaption letztendlich so notwendig macht. Die Sprache bleibt, die Geschichte bleibt und nur Details an sich wurden geändert. Ich glaube, es ist die Tatsache, dass man sich vielleicht besser mit der Protagonistin und anderen Charakteren identifizieren kann. Für die Geschichte an sich reicht aber eigentlich das Original völlig aus. Dennoch bin ich gespannt auf die weiteren Bücher des Austen Projekts und hoffe, dass das nächste Buch das Retelling eines Buches ist, das ich selbst schon gelesen habe. Bewertung: Northanger Abbey ist für mich eine gelungene Adaption von Jane Austens Original. Val McDermid konnte diese bekannte Geschichte gut ins Heute holen und hat mich auch durch ihre sprachlichen Fähigkeiten überzeugen können. Allerdings hätte ich den alten Sprachstil nicht erwartet und bin so ein wenig erstaunt, dass eigentlich nur kleine Details bezüglich der jeweiligen Gesellschaft, die Bücher voneinander unterschieden. Von mir bekommt dieses Retelling 4 von 5 Füchschen. Vielen herzlichen Dank an Harper Collins und Literaturtest für das schöne *Rezensionsexemplar.

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Moderne Adaption eines Klassikers mit kleinen Schwächen
von Biluma aus Wolfratshausen am 06.02.2016

Die 17jährige Cat Morland begleitet ihre Nachbarn, die Allens, zum Edinburgh Festival. Dort lernt sie und John Thorpe kennen. John ist ganz offensichtlich von Cat fasziniert und versucht sie laufend zu beeindrucken um ihr Herz zu gewinnen. Doch Cat kann John nicht ausstehen und hat sich in den attraktiven... Die 17jährige Cat Morland begleitet ihre Nachbarn, die Allens, zum Edinburgh Festival. Dort lernt sie und John Thorpe kennen. John ist ganz offensichtlich von Cat fasziniert und versucht sie laufend zu beeindrucken um ihr Herz zu gewinnen. Doch Cat kann John nicht ausstehen und hat sich in den attraktiven Henry Tilney verliebt. Als sie mit seiner Schwester Ellie Freundschaft schließt, hat sie die Hoffnung näher an Henry heran zu kommen. Und tatsächlich wird Cat von den Tilneys auf deren Wohnsitz Northanger Abbey eingeladen. Ein Herrenhaus wie aus einem von Cats geliebten Gruselromanen. Und tatsächlich verdichten sich die Hinweise, dass hier ein schreckliches Verbrechen geschehen ist. Und wieder eine Jane Austen Adaption an der ich nicht vorbeikam. Den Original-Roman habe ich leider noch nicht gelesen, bisher kenne ich nur die Verfilmung. Zum Vergleich des Inhalts kann also nicht viel sagen. Cat ist für ihr Alter zwar etwas naiv, im Großen und Ganzen war sie mir aber sympathisch. Sie hat ein Faible für Gruselroman und durch die vielen Erzählungen über ihre Lieblingsbuchreihe würde ich diese Bücher auch gerne lesen. Allerdings hat es mich ziemlich bald genervt, dass Cat immer wieder vermutet, dass die Tilneys Vampire wären. Dieser Verdacht wird immer wieder wiederholt, die Autorin hätte gut auf ein paar Erwähnungen verzichten können. Der Charakter von Henry Tilney blieb für meinen Geschmack etwas zu blass und farblos. So richtig warm geworden bin ich mit ihm nicht. Dadurch hat auch die Liebegeschichte der beiden gelitten und sie hat mich kaum berührt. Val McDermid hat dem Roman einen modernen Anstrich gegeben. Statt Kutschen gibt es Sportcabrios und statt Briefboten gibt es Handys und natürlich fehlt auch Facebook nicht. Der Schreibstil erinnert mich tatsächlich an Jane Austen. Manchmal hatte ich das Gefühl einen Roman von ihr zu lesen. Das hat den Lesefluss etwas gebremst. Einige Verhaltensweise und Ansichten stammen tatsächlich noch aus dem 18. bzw. 19 Jahrhundert und passen nicht so ganz zu den modernen Charakteren. Die Grenzen zwischen Moderne und Vergangenheit verschwimmen teilweise. Diese Mischung hat mir gut gefallen und macht die Adaption zu etwas besonderem. Allerdings wird diese Art nicht jedem gefallen und ich würde jedem empfehlen erst einmal eine Leseprobe zu lesen. Northanger Abby ist Teil des Jane Austen Project, in dem sechs Romane von Jane Austen neu interpretiert wurden. Ich hoffe dass auch noch die anderen fünf Bücher übersetzt und veröffentlich werden. Fazit: Moderne Adaption eines Klassikers mit kleinen Schwächen. 3,5 von 5 Sternen.

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McDermid ist nicht Austen
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2016

An dieser Nacherzählung/Neuinterpretation eines der ersten Werke von Jane Austen scheiden sich sicherlich die Geister.... "Northanger Abbey" war ein Frühwerk Austens, das nach Überarbeitungen etliche Jahre nach seinem Entstehen posthum veröffentlicht wurde und welches sie quasi als Parodie auf die damals beliebten Schauerromane verfasst hatte. Die Entwicklung ihrer naiven jungen... An dieser Nacherzählung/Neuinterpretation eines der ersten Werke von Jane Austen scheiden sich sicherlich die Geister.... "Northanger Abbey" war ein Frühwerk Austens, das nach Überarbeitungen etliche Jahre nach seinem Entstehen posthum veröffentlicht wurde und welches sie quasi als Parodie auf die damals beliebten Schauerromane verfasst hatte. Die Entwicklung ihrer naiven jungen Heldin samt Verheiratung am Ende entsprach 1817 sicherlich dem Zeitgeist, wenn man dagegen McDermids Adaption betrachtet,scheint diese Hauptperson nicht in unsere heutige Realität zu passen. Eng an der literarischen Vorlage entlanghangelnd, erleben wir die "Abenteuer" von Cat Morland,einer Siebzehnjährigen, die mit netten,älteren Nachbarn auf ein Kulturfestival nach Edinburgh reisen darf, wo sie sich verliebt und eine unglaublich unsympathisch geschilderte Familie kennenlernt. Auch wenn McDermid Twitter,Facebook und flotte Rennwagen in die Handlung einbaut,wirkt die Leichtgläubigkeit der Siebzehnährigen und ihr Beharren (im zweiten Teil) darauf, das die Familie ihres Schwarms Henry Tilney Vampire sein könnten, wie aus der Zeit gefallen und schlicht unglaubwrdig, "Twilight" hin "Twilight" her :-) Ebenso unpassend für die heutige Zeit wird das Thema Verlobung/Hochzeit angegangen,junge Mädchen von heute suchen sicherlich eher erstmal einen passenden Beruf für sich statt mit Intrigen einen vermögenden Mann ,der sie versorgt, zur Verlobung zu drängen... Das "Jane Austen Project", welches in England noch weitere Titel von ihr durch moderne Autoren in unsere Zeit adaptieren möchte, mag in good old Britain mehr Freunde finden, ich hatte mich darauf gefreut, muss aber nun sagen, das ich es zwar nicht uninteressant fand, aber dem Original doch immer den Vorzug geben würde, sorry Ms.McDermid !

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Keine gute Adaption in die Gegenwart
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 20.02.2016

Catherine Morland, Cat genannt, ist 17 Jahre und liebt es, in ihren Büchern zu versinken. Besonders angetan haben es ihr Vampirromane. Cats Vater ist Pfarrer und sie leben in einer ruhigen, ländlichen Gegend. Als ihre Nachbarn anbieten, Cat mit nach Edinburgh zu einem Kulturfestival zu nehmen, nimmt sie das Angebot sehr... Catherine Morland, Cat genannt, ist 17 Jahre und liebt es, in ihren Büchern zu versinken. Besonders angetan haben es ihr Vampirromane. Cats Vater ist Pfarrer und sie leben in einer ruhigen, ländlichen Gegend. Als ihre Nachbarn anbieten, Cat mit nach Edinburgh zu einem Kulturfestival zu nehmen, nimmt sie das Angebot sehr gern an. Sie hofft auf Abwechslung und Abenteuer und ist froh, dem Zuhause für kurze Zeit entkommen zu können. In Edinburgh prallt die Kultur auf Cat. Als sie zu einer Tanzveranstaltung geladen wird, soll sie vorher noch die dort üblichen Tänze erlernen. In der Tanzschule lernt sie Henry Tilney, einen jungen Anwalt kennen. Auf Anhieb verliebt sie sich in ihn und hofft nun ständig, ihn bei einer der Veranstaltungen treffen zu können. In Bella Thorpe findet sie eine Freundin, mit der sie sich über alles unterhalten und austauschen kann. Zufällig erfährt sie auch, dass sie die Freundin ihres Bruders James ist, so dass ihr Verhältnis noch inniger wird. Während Cat Henry anhimmelt, versucht derweil Bellas Bruder Johnny bei Cat Eindruck zu schinden. Seine Selbstdarstellung und Wirkung auf Cat interpretiert er zu seinen Gunsten. Cat lernt Eleonor, Ellie genannt, die Schwester von Henry, kennen und fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Ellie und Henry haben einen sehr despotischen Vater, der Probleme hat, eine Meinung zu akzeptieren, die nicht seine ist. Als Ellie von diesem eingeladen wird, kann sie diese Meinung nicht völlig teilen, ist er ihr gegenüber aufgeschlossen und höflich. Henrys Vater will mit seinen Kindern wieder nach Hause fahren, nach Northanger Abbey und lädt Cat ebenfalls ein, sie zu begleiten, was diese sehr gern annimmt. Cats Gefühle und Gedanken zum Thema Vampire, für die sie die Thorpes insgeheim zählt, überschlagen sich, als sie das alte Gemäuer Northanger Abbey sieht ... Ich bin an dieses Buch ziemlich vorurteilsfrei herangegangen, ich kenne weder das Original von Jane Austen noch habe ich bisher etwas von Val McDermid gelesen. Von daher war ich gespannt, wie die Adaption eines Klassikers umgesetzt wurde. Das Original wurde vor 200 Jahren geschrieben und auch in diese Zeit angesiedelt. Die Adaption spielt in der Gegenwart im 21. Jh. Doch trotz der modernen Errungenschaften wie Facebook, Handy und schnellen Autos fühlte ich mich in die damalige Zeit zurückversetzt. Die auferlegten Gesellschaftsregeln passen nicht in die Gegenwart. Vieles passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit, wie zum Beispiel die dominante Stellung von Henrys Vater, der den Kindern vorschreibt, was sie zu tun haben. Cats verträumte Vorstellung von Vampiren, die mir zu penetrant in dem Buch vorkam und einer heutigen 17-jährigen nicht mehr voll gerecht wird. Die Protagonisten konnten leider alle keine Sympathiepunkte bei mir sammeln. Cat, lieb und nett, sieht immer nur das Gute im Menschen und glaubt nicht daran, dass man sie manipulieren will, schon gar nicht Menschen, an denen ihr viel liegt. Ganz zu schweigen von ihrem Tick mit den Vampiren. Henry ist wie ein flatternder Vogel, mal ist er da, schon verschwindet er wieder. Er versteht sich mit seiner Schwester, aber gemeinsam kommen sie nicht gegen ihren Vater an. Bella ist nur solange eine Freundin, wie es ihren eigenen Interessen förderlich ist und manipulierend. Noch schlimmer jedoch ist ihr Bruder Johnny, der in seiner Selbstherrlichkeit wie ein Kotzbrocken daher kommt. Wirklich wohlfühlen konnte ich mich bei den Protagonisten nicht. Irgendwie habe ich mir von dem Roman mehr versprochen, Spannung und etwas geheimnisvoll Düsteres. Leider wurde ich da enttäuscht. Die Geschichte wirkte stellenweise gestelzt und gestellt, wie konstruiert. Richtig glücklich bin ich mit ihr nicht geworden, zumal sie mir nicht wie in die Gegenwart versetzt vorkam. Ein interessantes Experiment mit der Adaption in die Gegenwart, aber durchaus ausbaufähig.

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Nicht so mein Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Obernzenn am 20.02.2016

Cat stammt aus einer liebevollen Familie. Sie lebt dort wo andere Menschen Urlaub machen zusammen mit Mutter Vater und Geschwistern. Wegen der Meinung des Vaters, dass es in ihrem Heimatort alles gibt was man bei einem Urlaub sehen will, brauchen sie nicht zu verreisen. Umso mehr freut es... Cat stammt aus einer liebevollen Familie. Sie lebt dort wo andere Menschen Urlaub machen zusammen mit Mutter Vater und Geschwistern. Wegen der Meinung des Vaters, dass es in ihrem Heimatort alles gibt was man bei einem Urlaub sehen will, brauchen sie nicht zu verreisen. Umso mehr freut es Cat, die sehr viele Bücher liest und teilweise in deren Welten eintaucht, dass das Nachbarsehepaar sie nach Edinburgh einlädt. Dort lernt sie bei einem Tanztraining für einen Ball Henry Tilney kennen und verliebt sich. In einem Gespräch mit dem Ehepaar findet Cat heraus, dass Henry ein ganz besonders zu Hause hat, denn die Familie wurde sogar schon einmal gefragt, ob der Familiensitz Northanger Abbey für einen Horrorfilmdreh genutzt werden darf.... Meine Meinung: Ein Klassiker, der in die moderne Welt katapultiert wird. Hier wird anhand von Facebook, Twitter und Co die heutige Zeit gezeigt. Cat sucht zum Beispiel Henry bei Facebook um mehr von ihm zu erfahren, doch leider teilt er die Inhalte nur mit Freunden, wogegen seine Schwester aller Welt ihr Privatleben öffnet. Das ist eben typisch Facebook. Was Cats Lesegewohnheiten angeht erfahren wir schnell, dass sie auf Vampirromane steht und sich so reinsteigert, dass sie wirklich denkt, Henrys Familie seien welche. Der Lesefluss des Buches ist sehr stockig. Man muss sich sehr konzentrieren, um überhaupt den Inhalt bei sich zu behalten. Als ich nach einer Woche von Seite 21 weiterlesen wollte, musste ich nochmal von vorne beginnen und mir war als hätte ich diese Seiten noch gar nicht gelesen. Eine sehr schwierige Lektüre meiner Meinung nach. Was das Ehepaar angeht, hatte ich den Eindruck, dass es da nur um Wohlstand und Ansehen ging. Sie geht shoppen, haut das Geld raus und muss auf jeder Veranstaltung dabei sein. Irgendwie war sie mir unsympathisch. Sie denkt, dass sie ganz toll ist und jeder sie mag und wundert sich, dass sie nie alte Bekannte trifft. Geld allein macht auch nicht glücklich. Zu aller Letzt möchte ich noch sagen, dass ich das Original nicht gelesen habe und daher ohne Vorurteile an das Buch rangehen konnte. Leider hat es nicht so meinen Geschmack getroffen. Wahrscheinlich bin ich nicht wirklich so für Klassiker, denn Sturmhöhe war auch nicht mein Ding. Geschmäcker sind aber verschieden und das ist meine Meinung. Sicher gibt es auch Leser, die sehr begeistert von diesem Buch waren, daher möchte ich es empfehlen.

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Schöne Adaption des Klassikers
von Kristin S. aus Hannover am 05.02.2016

Catherine Morland ist 17, Pfarrerstochter, und kommt nur selten aus dem kleinen Dorf Piddle Valley heraus. Als sich für sie die Möglichkeit ergibt, mit ihren Nachbarn auf ein berühmtes Kulturfestival nach Edinburgh zu fahren, ergreift sie die Chance und hofft, ein Abenteuer zu erleben, wie sie es sonst nur... Catherine Morland ist 17, Pfarrerstochter, und kommt nur selten aus dem kleinen Dorf Piddle Valley heraus. Als sich für sie die Möglichkeit ergibt, mit ihren Nachbarn auf ein berühmtes Kulturfestival nach Edinburgh zu fahren, ergreift sie die Chance und hofft, ein Abenteuer zu erleben, wie sie es sonst nur aus ihren Büchern kennt. Und tatsächlich - sie verliebt sich prompt in den jungen Rechtsanwalt Henry Tilney und nimmt seine Einladung an, ihn auf dessen Familiensitz zu besuchen. Doch besagter Familiensitz, Northanger Abbey, macht einen ziemlich düsteren und geheimnisvollen Eindruck. Könnte hier eines dieser Verbrechen stattgefunden haben, von denen Cat sonst immer in ihren Schauerromanen liest? Sie macht sich zwischen all den alten Gemäuern auf die Suche nach einem dunklen Geheimnis.. Als großer Fan von Jane Austens Werken liebe ich alles rund um ihre Bücher und sämtliche Adaptionen, daher stand für mich sofort fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Die Geschichte hält sich sehr nah am Original, was mir sehr gut gefallen hat. Denn das Original ist einfach ein wunderbares Buch mit einer tollen Grundstory und da diese weitestgehend übernommen wurde, hatte diese moderne Fassung direkt den ersten Pluspunkt bei mir. Natürlich spielt das Buch zur heutigen Zeit und viele moderne Elemente werden verwendet. So benutzt Cat zum Beispiel oft ihr Handy oder erwähnt Bücher wie "Twilight" und ist somit ein normaler Teenager. Toll fand ich dann, dass die Grundstory aber vom Original übernommen wurde, da dies für einige witzige und außergewöhnliche Szenen gesorgt hat. Denn während es damals zum Beispiel noch normal war, als junges Mädchen einer Pfarrerstochter nur sehr wenig umher zu kommen oder einen längeren Besuch bei fast Fremden ohne Bedenken anzunehmen, so wirken diese Szenen im modernen Kontext gesehen oft sehr ungewöhnlich und haben mich an einigen Stellen schmunzeln lassen. Auch die Charaktere haben auf mich aus heutiger Sicht etwas übertrieben und ungewöhnlich gewirkt, da sie stark ans Original angelehnt sind. Dadurch entstand für mich ein ganz besonderer Charme, der das Buch ausmacht. Und auch spannungstechnisch kann ich nicht meckern. Da ich das Original schon kenne und wusste, wie die Geschichte ausgeht, konnte mich der Handlungsverlauf natürlich nicht großartig überraschen. Dennoch wurde mir zu keinem Zeitpunkt langweilig und die Autorin hat es, durch ihre modernen Elemente, geschafft Spannung aufzubauen und den Leser zu überraschen. Schade hingegen fand ich, dass auch die Sprache versucht wurde, dem Original anzugleichen. Zwar hat Val McDermid dies meiner Meinung nach gut hinbekommen (einer Meisterautorin wie Jane Austen sprachlich nachzueifern ist schließlich kein Kinderspiel), aber dieser historisch angelehnte, teils geschwollene Schreibstil wollte für mich dann doch nicht so recht zu den vielen modernen Elementen passen. Hier tat ich mich besonders am Anfang etwas schwer und es dauerte ein wenig, bis ich in die Geschichte hineinfand, da diese zwei Komponenten für mich nicht so recht ein Ganzes ergeben wollten. Dennoch hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Zwar konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen, dafür fand ich es toll, dass sich inhaltlich sehr am Original orientiert wurde und durch die modernen Elemente oft witzige Szenen entstanden. Das passte für mich ebenfalls zum Original - denn Jane Austen wollte mit ihrem Roman die damaligen Gruselgeschichten aufs Korn nehmen und diese besondere Stimmung, wenn auch in anderer Weise, ließ sich hier definitiv wiederfinden. Daher für mich trotz kleinerer Schwächen dennoch ein nettes Buch, das man unabhängig davon lesen kann, ob man das Original schon kennt oder nicht.

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Manchmal sollte man doch lieber beim Original bleiben
von Caterina aus Magdeburg am 18.05.2016

Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Durch Zufall wurde ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Auch wenn ich bislang noch keinen einzigen Jane Austen-Roman gelesen habe, war meine Neugier trotz allem geweckt. Einen Roman von Jane Austen durch eine Krimiautorin zu adaptieren, klang für mich auf jeden Fall interessant. Zur Gestaltung... Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Durch Zufall wurde ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Auch wenn ich bislang noch keinen einzigen Jane Austen-Roman gelesen habe, war meine Neugier trotz allem geweckt. Einen Roman von Jane Austen durch eine Krimiautorin zu adaptieren, klang für mich auf jeden Fall interessant. Zur Gestaltung muss ich sagen, dass mir die düsteren Farben sehr gut gefallen. Spätestens nach dem Lesen des Klappentextes, wollte ich unbedingt zum Buch greifen. Einstieg: Ich wurde regelrecht in die Handlung hineingeworfen und wurde gleich mit dem sehr schwierigen Schreibstil konfrontiert. Der Einstieg gefiel mir gar nicht und ich hatte wirklich Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Mir wurde sogleich die Protagonistin Catherine Morland vorgestellt, zu der ich sehr schnell eine Antipathie aufbaute. Trotz des sehr komplexen und schwierigen Startes, las ich weiter. Charaktere: Nach dem Lesen des Klappentextes war mir die Protagonistin sympathisch, die sich in die Welt der Bücher verliert, aber sich nach der Freiheit sehnt. Allerdings wurde mein erster Eindruck nach dem Beginnen des eigentlichen Buches in Luft aufgelöst. Schnell nervte sie mich mit ihrer furchtbar naiven Art, so dass ich keinerlei Verbindung zu ihr aufbauen konnte und wollte. Ebenso die extrem anstrengenden Nebencharaktere, die den Lesefluss immer wieder erschwerten. Erst dachte ich, dass es vielleicht nur der erste Eindruck sei, und sich die Figuren sicherlich verbesserten, aber leider war dies nicht der Fall. Es traten immer mehr Figuren auf der Bildfläche auf und irgendwann verlor ich gänzlich den Durchblick und ich wusste nicht, wer jetzt nun zu welcher Familie gehörte. Handlung: Die Grundidee gefiel mir sehr schnell und ich war wirklich gespannt, wie die Autorin ihre Idee umsetzten wird. Und ich wurde maßlos enttäuscht. Schon zu Beginn passiert alles in einer unglaublich schnellen Abfolge, dass ich einfach nur verwirrt dasaß und nicht wusste, was genau da jetzt beschrieben wurde. Durch diesen schnellen Wechsel der einzelnen Passagen, konnte ich mich nur minimal in die Geschichte einfinden. Teilweise gab es längere Phasen, die wiederum eintönig und langweilig wurden, so dass ich einzelne Seiten komplett übersprang. Schreibstil: Mit dem Schreibstil hatte ich in diesem Buch wahrscheinlich mit am meisten zu kämpfen. Teilweise sind es solch lange und komplexe Sätze, dass ich die Interesse schnell verlor das Buch weiterzulesen. Immer wieder hatte ich das Gefühl, als versuche Val McDermid so zu schreiben wie Jane Austen selber. Und das ging mir total auf die Nerven. Gepaart mit den ständigen Wiederholen der neuwertigen Worte wie Facebook, Twitter, Wlan und was weiß ich, war es eher die Kopie eines Schreibstils, als der eigene. Und das bereitete mir sehr viele Probleme. Mein Urteil Die Idee ist gut, keine Frage, aber dass ich von der Umsetzung derer so enttäuscht bin, hätte ich nicht gedacht. Von einer Krimiautorin wie Val McDermid habe ich eindeutig mehr Spannung erwartet, als es mir hier geboten wurde. Weder die Handlung, noch die sehr schwachen Charaktere konnten mich von sich überzeugen. Teilweise war ich so gelangweilt, dass ich einzelne Passagen regelrecht überflogen habe. Ich finde es auch nicht schlecht, wenn es eine schnelle Abfolge der Geschehnisse gibt, aber dann sollten diese doch bitte etwas genauer beschrieben werden. Ich habe jetzt kein Vergleich zum Original und weiß dementsprechend auch nicht, wie, wo, was geändert wurde oder nicht. Aber ich finde, manchmal kann man sich Adaptationen sparen. Mich konnte das Buch leider absolut gar nicht mitreißen. Aufgrund der Grundidee, sowie der Gestaltung, die die einzigen positiven Punkte sind, erhält das Buch schwache 2 von 5 Welten von mir. Schade.

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Leider enttäuschend
von Petra Donatz am 12.02.2016

Klappentext Millionen Leser hat Val McDermid mit ihren psychologischen Krimis begeistert. Jetzt bezaubert sie mit einer Neufassung von Jane Austens Northanger Abbey. Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley... Klappentext Millionen Leser hat Val McDermid mit ihren psychologischen Krimis begeistert. Jetzt bezaubert sie mit einer Neufassung von Jane Austens Northanger Abbey. Lesen ist gefährlich! Zu gern verliert die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morland sich in der Welt der Bücher und träumt von aufregenden Abenteuern. Die sie im ländlichen Piddle Valley niemals finden wird! Doch dann darf sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival nach Edinburgh begleiten. Wo sie nicht nur unerwartet in Bella Thorpe eine neue Freundin findet, sondern sich in den jungen, aufstrebenden Rechtsanwalt Henry Tilney verliebt. Als Henry und seine Schwester Eleanor sie auf den schönen, aber düsteren Familiensitz Northanger Abbey einladen, geht Cats Fantasie mit ihr durch. Was, wenn hier ein Verbrechen stattgefunden hat? Und tatsächlich wird es für sie gefährlich – wenn auch auf unerwartete Weise. Die Autorin Die gebürtige Schottin und Gold Dagger-Preisträgerin (1995 für "The Mermaids Singing"/"Das Lied der Sirenen") Val McDermid arbeitete nach ihrem Universitätsabschluss ab 1975 als Journalistin (u.a. für die Tageszeitung 'people' in Manchester). 1991 zog sie sich aus dem Journalistengeschäft zurück und betätigt sich seither hauptberuflich als Autorin. Sie war knapp 10 Jahre in der britischen Gewerkschaft aktiv, was sich in ihrem Krimi "Der Aufsteiger" widerspiegelt. Neben den erfolgreichen Krimis mit der lesbischen Heldin Lindsay Gordon erscheint inzwischen auch die zweite Erfolgsserie der Autorin mit Detektivin Kate Brannigan aus Manchester und eine dritte Reihe um den Profiler Tony Hill und DI Carol Jordan die auch die Vorlage zur Fernsehserie Hautnah – Die Methode Hill bildet. Die Autorin veröffentlichte auch Hörspiele und zwei Theaterstücke Meine Meinung Story Im Vorfeld muss ich gestehen, noch keinen Roman von Jane Austen und Val McDermit gelesen zu haben, weswegen ich vollkommen neutral an das Buch heran gegangen bin. Die ersten 80. Seiten zogen sich schon wie Kaugummi. Die Handlung ist für mich eine Aneinanderreihung jugendlichen Geplänkels, das meistens noch recht überzogen gewirkt hat. Wer hier Spannung sucht, wird enttäuscht sein. Auch im weiteren Verlauf konnte mich die Handlung nicht überzeugen. Ich habe keine Gefühle für die Charaktere entwickeln können, noch konnte ich mir die Gegebenheiten und Schauplätze vorstellen, da die ganze Atmosphäre sehr düster und nichtssagend und wenig aussagekräftig rüber kam. Auch die Liebesgeschichte kam mir zu kurz. Ich glaube ich werde mir in nächster Zeit mal das Original von Jane Austen einverleiben und hoffe mich dort wohler zu fühlen. Schreibstil Der Schreibstil war ziemlich altbacken und konnte mich überhaupt nicht für sich gewinnen. Da ich noch keinen Roman der Autorin gelesen habe, konnte ich keine Vergleiche ziehen. Val McDermit konnte mich mit ihren Worten nicht fesseln. Bei mir kam das Kopfkino einfach nicht in Gang. Ich konnte mir die Schauplätze deswegen nicht so wirklich vorstellen und all das zusammen ist für mich eigentlich ein Muss. Charaktere Hier kommt meine größte Kritik. Ich konnte zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen, geschweige denn Sympathie entwickeln. Im Gegenteil, das Geplänkel um Gezicke von Cat und ihren Freundinnen, ging mir teilweise regelrecht auf die Nerven. Ihre Handlungen und Gedankengänge wirkten teilweise gekünstelt und aufgesetzt. Mein Fazit Leider konnte mich das Buch absolut nicht begeistern. Die Atmosphäre war kühl und wirkte teilweise wie gewollt und nicht gekonnt. Zu den Charakteren konnte ich absolut keine Beziehung aufbauen. Sie blieben mir zu oberflächlich und blass. Ich habe ein richtig schlechtes Gewissen einem Rezensionsexemplar so eine schlechte Kritik zu geben, kann hier aber wirklich nur knappe zwei von fünf Sternen vergeben. Nur bedingt empfehlenswert. Doch macht euch selber ein Bild davon, wenn ihr mögt.

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Leider eine Bauchlandung
von Dodo am 06.02.2016

"Für Catherine Morland war es eine Quelle ständiger Enttäuschung, dass ihr eigenes Leben der Welt in ihren Büchern nicht ähnlicher war." Mit diesem Satz beginnt Val McDermids Neuadaption von Jane Austens "Northanger Abbey". Im Auftrag vom Harper Collins Verlag wurde damit der erste von sechs Versuchen, einen altbekannten Austen-Roman im... "Für Catherine Morland war es eine Quelle ständiger Enttäuschung, dass ihr eigenes Leben der Welt in ihren Büchern nicht ähnlicher war." Mit diesem Satz beginnt Val McDermids Neuadaption von Jane Austens "Northanger Abbey". Im Auftrag vom Harper Collins Verlag wurde damit der erste von sechs Versuchen, einen altbekannten Austen-Roman im neuen Gewand zu präsentieren, von Doris Styron ins Deutsche übersetzt. Leider geht McDermids Version nicht auf. Sie überträgt die Geschichte Szene für Szene sklavisch ins 21ste Jahrhundert. Für den "modernen" Anstrich sollen Facebook, Twitter und Co gewürzt mit Jugendjargon sorgen. Ab gesehen davon, dass das inflationäre Verwenden von Ausdrücken wie "total", "cool" oder "simsen" mit der Zeit nerven, kann die Handlung nicht eins zu eins wegen der Gefahr von Unglaubwürdigkeit übernommen werden. Keine 17jährige glaubt heutzutage bei noch so blühender Fantasie an real existierende Vampire. Ab gesehen davon, dass Eltern wohl kaum ihre Tochter mit ihnen völlig Unbekannten verreisen lassen würden, auch wenn gemeinsame Freunde für deren Reputation bürgen. Das passt nicht und wirkt unnötig konstruiert. Eine Entkernung auf das Grundgerüst der Handlung wäre wahrscheinlich passender gewesen. Eine eigenständige Kreation, die die Handschrift von Austen noch durchblitzen lässt, könnte funktionieren. Natürlich sind die Vorgaben des Verlages nicht bekannt, in denen sich McDermid bewegen musste. Es gehört trotz allem viel Mut dazu, sich auf so ein Projekt einzulassen, bei dem die Gefahr einer tatsächlich eingetreten Bauchlandung sehr groß ist.

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Northanger Abbey
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 29.01.2016

Ich muss gestehen, noch kein Buch von Janes Austen gelesen zu haben. So dachte ich, das Austen Projekt sei eine gute Gelegenheit, dies zu ändern. Im Zuge dieses Projektes werden Ihre Geschichten in die moderne übertragen, um sie auch einem jüngeren Publikum zugänglich zu machen. Dies hat meiner Meinung... Ich muss gestehen, noch kein Buch von Janes Austen gelesen zu haben. So dachte ich, das Austen Projekt sei eine gute Gelegenheit, dies zu ändern. Im Zuge dieses Projektes werden Ihre Geschichten in die moderne übertragen, um sie auch einem jüngeren Publikum zugänglich zu machen. Dies hat meiner Meinung hier nicht gänzlich funktioniert. Der Schreibstil der Autorin, ist speziell eher altertümlich, passt aber an sich gut , doch sollte es nicht moderner werden ? Ihre distanzierte Art zu schreiben machte es mir nicht leicht, in der Handlung abzutauchen. Oder die Charaktere lieb zu Gewinnen. Ich hatte das Gefühl, als Leser außen vor zu sein. Kein Teil der Handlung, nur ein Stiller Zuschauer. Es gibt Charaktere, die mag man gleich. Dann andere , die einem recht egal sind und dann noch die, die man nervig und absolut unsympathisch findet. Letzteres war hierher der Fall. Und dies betraf leider nicht nur die Hauptperson, sondern auch die Nebencharaktere. An die Oberflächlichkeit habe ich mich nach einer weile gewöhnt. Doch an diese alten und frauenfeindlich Ansichten, an die konnte ich mich einfach nicht gewöhnen. Ich dachte, die Handlung sollte in die heutige Zeit versetzt werden. Immer wieder wurde Facebook , Twitter ,Twilight und Harry Potter erwähnt, wirkte für mich aber deplatziert und inszeniert. So als wollte man die alten Ansichten damit moderne erscheinen lassen. Dieses zusammen Treffen der Welten verwirrte aber eher und störte den Lesefluss. Gerade zu Beginn zog sich die Geschichte. Erst ab ca. der ersten Hälfte wurde es besser, als Cat dann auf Northanger Abbey eingeladen wurde. Doch wirklich gefesselt wurde ich zu keiner Zeit. Das Ende, ohne zu viel verraten zu wohlen, empfand ich dann als sehr enttäuschend. Durch den Klappentext habe ich mir etwas anderes von der Geschichte versprochen. Ich kann leider nicht beurteilen, ob es hilfreich ist, das Original dieser modernen Adaption zu kennen. Doch schaden tut es sicherlich nicht. Fazit: Von einer Modernisierung habe ich wenig gemerkt. Schlagwörter wie Facebook wirken deplatziert und zu gewollt. Cat als Charakter war mir viel zu kindisch und zu naiv. Die Ansichten zu Altertümlich und Oberflächlich.

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Zwischen Klassik und Moderne stecken geblieben...
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 28.01.2016

Eine Neuerzählung des Klassikers "Northanger Abbey" von Jane Austen? In meinem Kopf stritt sich das "Juchu!" mit dem "Ohje!" und letztendlich wurde daraus ein "Naja..." "Juchu" Ich war von der Grundidee des "Jane Austen Projects" sehr angetan. Die Bücher der Autorin sollen einem modernen Publikum näher gebracht werden, indem die Geschichten... Eine Neuerzählung des Klassikers "Northanger Abbey" von Jane Austen? In meinem Kopf stritt sich das "Juchu!" mit dem "Ohje!" und letztendlich wurde daraus ein "Naja..." "Juchu" Ich war von der Grundidee des "Jane Austen Projects" sehr angetan. Die Bücher der Autorin sollen einem modernen Publikum näher gebracht werden, indem die Geschichten in unsere Zeit verlegt und an unsere heutige Lebenswirklichkeit angepasst werden, ohne die Essenz und die Atmosphäre zu verfälschen. Die Geschichte an sich hat auch in dieser Neuerzählung auf mich eine starke Sogwirkung ausgeübt. Obwohl ich die Handlung des Originals noch grob im Kopf hatte, fand ich das Buch dennoch spannend. Die Charaktere sind sich meines Erachtens nach im Wesen treu geblieben. Cat ist eine Protagonistin, mit der sich auch moderne jugendliche LeserInnen sicher identifizieren können. Sie ist sehr liebenswert, und ich fand ihre überschäumende Begeisterung, was ihre Lieblingsbücher betrifft, sehr mitreißend und amüsant. (Obwohl ich ihren Lesegeschmack nicht immer teile - zum Beispiel konnte ich ihre Liebe zu "Twilight" nicht ganz nachvollziehen...) "Ohje" In meinen Augen geht die Modernisierung des Buches nicht tief genug. Es kam mir oft so vor, als hätte man ein wunderschönes, antikes Möbelstück nur oberflächlich mit frischer Farbe überpinselt (und damit nicht unbedingt schöner gemacht). Leere Schlagwörter wie "Facebook" und "Twitter" werden sehr ausgiebig benutzt, genau wie Hinweise auf Bücher wie "Twilight" und "Harry Potter". Die Jugendlichen schreiben sich SMS, sagen "cool" und gehen shoppen, aber das Wertesystem und besonders die Ansichten über die Rollen von Mann und Frau sind hoffnungslos antiquiert. Im Original, das um die Jahrhundertwende zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert geschrieben wurde, störe ich mich nicht an solchen Ansichten, die damals alltäglich waren - aber in einer Neuerzählung, die in der Gegenwart spielen soll, tue ich das durchaus! Denn eigentlich ist der Sinn einer Modernisierung doch, dass der Leser sich und seine Zeit darin wiederfinden kann... Ansonsten könnte er ja einfach das Original lesen. Der Schreibstil ist oft sehr förmlich, mit gestelzten Dialogen. Besonders die jungen Charaktere wirken in ihrer Ausdrucksweise meist nicht sehr lebendig oder authentisch; ein paar der Schlüsselfiguren der Geschichte blieben für mich daher ziemlich blass, wie zum Beispiel Cats Schwarm Henry Tilney. Sicher lag es zum Großteil daran, dass mich die Liebesgeschichte kaum berühren konnte... "Naja" Das Buch las sich schnell und flüssig runter, und dennoch habe ich es unzufrieden zugeklappt. Ja, es hat mich durchaus unterhalten, aber nicht *wegen* der Modernisierung, sondern *trotz* der Modernisierung. Die Geschichte, die dem Original ziemlich nah folgt, fand ich interessant und spannend, aber es hat mich immer wieder gestört, wie unharmonisch und erzwungen die Verlegung der Geschehnisse in die Gegenwart auf mich wirkte. Ich habe mich öfter bei dem Wunsch ertappt, es wegzulegen und stattdessen das Original noch einmal zu lesen! Fazit: So zeitlos unterhaltsam ich die Geschichte auch finde, so problematisch sehe ich die Verlegung der Handlung in die Gegenwart. Nicht etwa, weil die Neuerzählung zu modern wäre - ganz im Gegenteil! Die Modernisierung ist meiner Meinung nach zu oberflächlich und halbherzig, um sich vom Original als etwas Neues, Eigenständiges abzuheben. Das Buch ist keine Katastrophe; man kann es gut lesen. Aber es macht (meiner Ansicht) aus einem phänomenalen Klassiker ein sehr mittelmäßiges modernes Buch.

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Für wahre Jane Austen Fans!
von Jasmin am 16.01.2016
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Am liebsten hält sich die 17-jährige Cat Morland in den Fantasywelten ihrer Bücher auf, doch hin und wieder muss sie ihr Buch auch zuklappen und in die langweilige Realtität zurückkehren. Die dann aber doch ziemlich interessant wird, als sie für ein Festival nach Edinburgh fährt und sich in den... Am liebsten hält sich die 17-jährige Cat Morland in den Fantasywelten ihrer Bücher auf, doch hin und wieder muss sie ihr Buch auch zuklappen und in die langweilige Realtität zurückkehren. Die dann aber doch ziemlich interessant wird, als sie für ein Festival nach Edinburgh fährt und sich in den charmanten Henry verliebt. Doch bald dämmert es Cat dass die mysteriöse Tilneyfamilie etwas zu verbergen scheint, als sie mit die Familie auf deren Landsatz Northanger Abbey begleitet. Je mehr sich die Jugendliche in der Vergangenheit der reichen Familie verliert, desto dunkler werden die Dinge die ihr dort begegnen. Ich bin ein großer Fan von Jane Austen. Ihr Roman 'Emma' zählt sogar zu meinen Lieblingsbüchern. Ihr Werk 'Northanger Abbey' habe ich noch nicht gelesen und deshalb wurde gleich mein Interesse geweckt, als ich von dieser Neuerzählung hörte. Ich liebe den Humor in Jane Austens Bücher, die Lebhaftigkeit und die frechen, selbstbewussten und geistreichen Charaktere die sie erschafft. Da ich das Original nicht kenne, kann ich leider keine vergleichenden Schlüsse ziehen, doch ich kenne Jane Austens fantastischen Schreibstil sehr gut und ehrlich gesagt, erwartete ich mir so etwas in die Richtung auch bei diesem Buch. Leider war dem nicht so. Val McDermid ist vor allem durch ihre Thriller und Krimis bekannt geworden und das merkt man auch ihrem Schreibstil an. Gerne greife ich einmal auf ihre Krimierzählungen zurück, doch hier hat das einfach nicht gepasst. Eher am Ende, wo Cat in Northanger Abbey ist, fand ich es sehr passend weil Spannung aufgebaut wurde doch beim restlichen Buch hätte ich mir etwas mehr Humor gewünscht und mir fehlte ein wenig die Verbundenheit zur Geschichte. Es trafen einfach die falschen Komponenten aufeinander. Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant und habe ich auch gespannt verfolgt. Es war sehr modern und jugendlich gehalten, mit SMS, Vampiren und sozialen Netzwerken. Besonders am Ende wurde ich von einer unerwarteten Wendung sehr überrascht. Bis auf die Protagonistin Cat, fand ich auch die Charaktere sehr gelungen. Zu Cat konnte ich leider zu keiner Stelle im Buch wirklichen Kontakt aufbauen und ihre Reaktionen waren mir auch nicht immer schlüssig. Sehr interessant fand ich ihre Freundin Bella, Henry, Ellie und auch ihren Bruder Jamie. ~ FAZIT ~ In Val McDermid's Adaption von Northanger Abbey erwartete mich leider nicht dass, was ich mir gewünscht hätte. Der (eigentlich richtig gute) Schreibstil war der Deckel auf dem falschen Topf und mit der Protagonistin wurde ich nicht warm. Die Nebencharaktere sowie die Geschichte fand ich sehr interessant, aber ich werde mich doch lieber ans Original halten.

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