orellfuessli.ch

Obernewtyn

Dystopischer Jugendroman

(1)
DER KLASSIKER AUS DEM JAHR 1987 IN DEUTSCHER ERSTÜBERSETZUNG
In meinem Traum befand ich mich an einem kühlen und dunklen Ort. Einem stillen Ort, an dem nur das Tropfen von Wasser zu hören war. Ich hatte Angst, wusste aber nicht, warum. Vermutlich wartete ich auf irgendetwas.
In einiger Entfernung blitzte ein helles Licht auf. Aus einem inneren Drang heraus rannte ich auf das Licht zu, obwohl ich den unebenen Boden so schlecht erkennen konnte. Ein schrilles Heulen erfüllte wie ein Schrei die Luft, doch niemand kann so lange schreien, ohne zu atmen.
-----------------------------------------------------
Die Überlebenden der Nuklearkatastrophe treiben die entstandenen Mutanten (sogenannte Abweichler) zusammen und verbrennen sie oder schicken sie in die Stadt »Obernewtyn«. Dort werden unmenschliche Versuche an den Mutierten vollzogen. Auch Elspeth Gordie gehört zu diesen Abweichlern, obwohl sie ihre psychischen Fähigkeiten zu verbergen versucht. Daher wird sie in die Versuchsstadt geschickt, wo sie nicht nur mit schmerzhaften Experimenten konfrontiert wird, sondern wo sie auch auf Menschen trifft, die sich die Fähigkeiten der Abweichler zunutze machen wollen, um hinter die zerstörerischen Geheimnisse des nuklearen Krieges zu kommen.
Portrait
Isobelle Carmody begann mit dem Schreiben von Obernewtyn, dem ersten Teil der Chroniken von Obernewtyn, während sie noch in die High School ging, schrieb auch während ihres Studiums zum Bachelor of Arts daran und auch während ihrer journalistischen Ausbildung. Als die Bücher zwei, drei und vier der Chronik in Australien erschienen, entwickelte sich eine grosse Fangemeinde, so dass sich die Chroniken von Obernewtyn zu einem Vorreiter der Australischen fantastischen Literatur entwickelt und etabliert haben.
Die Autorin hat inzwischen viele Preise und Auszeichnungen für ihre Romane und Kurzgeschichten erhalten, die sie für Kinder und Erwachsene schreibt. Dazu gehören Preise wie der CBC Book of the Year Award (1993) und der Children's Literature Peace Price (1994).
Obernewtyn wurde 1987 zum ersten Mal veröffentlicht, wurde in viele Sprachen übersetzt und immer wieder neu aufgelegt. 2015 erscheint sowohl die Deutsche Erstveröffentlichung, als auch der letzte Teil der Chronik in Australien. Er wird Red Queen heissen und wird am 12. November 2015 bei Penguin Books Australia erscheinen.
Isobelle Carmody lebt an der Great Ocean Road, eine 243 km lange Strasse, die entlang der australischen Südküste zwischen Torquay und Allansford im Bundesstaat Victoria verläuft. Wenn sie mal nicht schreibt, dann ist sie vermutlich gerade mit Partner und Tochter auf Reisen.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783944544335
Verlag Papierverzierer Verlag
eBook (ePUB)
Fr. 2.50
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Premium Card
Fr. 2.50 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 42380505
    Sommerflüstern
    von Tanja Voosen
    (6)
    eBook
    Fr. 4.50
  • 39386552
    Der Goldschmied & Das Schwert des Goldschmieds
    von Roland Mueller
    (1)
    eBook
    Fr. 10.90
  • 46146326
    Blutsucht 2: Glasgow
    von Jessica Bernett
    eBook
    Fr. 1.90
  • 43812568
    Soul Colours, Band 2: Rote Rebellion
    von Marion Hübinger
    (9)
    eBook
    Fr. 4.50
  • 40846566
    Eiskalter Atem
    von Alyxandra Harvey
    (4)
    eBook
    Fr. 3.50
  • 46028369
    Guan Eden
    von Maren C. Jones
    (1)
    eBook
    Fr. 1.90
  • 47778114
    Feuermeer
    von Lena Buchschatz
    (1)
    eBook
    Fr. 2.50
  • 30512102
    ARALORN - Die Wandlerin
    von Patricia Briggs
    (1)
    eBook
    Fr. 11.00
  • 42599066
    Das geheime Leben des Nachtfalters
    von Sabine M. Schmid
    eBook
    Fr. 3.50
  • 47815923
    Bloodbound Lovers - Seelensplitter: Vampirroman
    von Sabine Becker
    eBook
    Fr. 5.50

Kundenbewertungen


Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
1
0
0
0
0

Grandioser Reihenauftakt!
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 10.06.2016

Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden, das Cover machte mich unglaublich neugierig, der Klappentext überzeugte mich völlig. Ich begann mit dem lesen und mir war schnell klar das es die Welt so wie wir sie kennen nicht mehr existiert. Eine Massenvernichtung die das "Große Weiße" genannt... Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden, das Cover machte mich unglaublich neugierig, der Klappentext überzeugte mich völlig. Ich begann mit dem lesen und mir war schnell klar das es die Welt so wie wir sie kennen nicht mehr existiert. Eine Massenvernichtung die das "Große Weiße" genannt wird hat die Menschheit dahingerafft. Wenige schafften es zu überleben. Einige dieser Überlebenden taten sich zusammen und gründeten den Rat, dieser herrschte von nun an mit grausamer Hand über die Menschen. Doch die Radioaktive Strahlung hat ihre Folgen hinterlassen, immer wieder kommt es zu Mutationen, diese menschen werden verbrannt oder verjagt. In "Obernextyn" werden an diesen Abweichlern grausame Versuche unternommen, die doch so sinnlos scheinen... Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig, ich habe dieses Buch in Rekordzeit ausgelesen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, diese Welt die Carmody hier geschaffen hat ist wahnsinnig düster und gleichzeitig faszinierend. Die Autorin weiß wie sie ihre Leser an die Seiten fesseln kann, denn schon nach kurzer Zeit entwickelte dieses Buch eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte. Die Charaktere sind realistisch gezeichnet. Obwohl ich gestehen muss das mich einige der Charaktere echt geschockt haben Elf hingegen war mir schnell sympatisch, das einzige was sie möchte ist es nicht aufzufallen, sie lebt im Waisenhaus da ihre Eltern als Aufwiegler enttarnt wurden und somit Verbrannt wurden. Nach einem Ereignis fällt sie dennoch auf und wird als Aufwiegler gezeichnet und nach "Obernewtyn" geschickt. Was ihr dort widerfährt und was sie dort erleben muss ist Horror pur. Dieses Buch brachte mich teilweise an meine grenzen denn ich war ehrlich geschockt wozu Menschen fähig sind. Man könnte meinen diese Welt wäre schon schlimm genug doch weit gefehlt es geht noch schlimmer. Die Handlung ist fesselnd und auch sehr spannend, gleichzeitig ist sie aber auch schockierend. Dieses Buch bescherte mir klar eine Achterbahn der Gefühle, ich habe mit gefiebert und mit gezittert. Ich war schockiert udn sprachlos und doch auch fasziniert eine Mischung die für mich dieses Buch so besonders macht. Mir hat dieser Reihenauftakt sehr gut gefallen und ich hoffe sehr das der Verlag auch die weiteren Teile übersetzt denn ich bin gespannt was mich noch alles erwarten wird. Ich empfehle euch dieses Buch uneingeschränkt. Fazit: Mit "Obernewtyn" ist der Autorin eine Dystopie der besonderen Art gelungen, eine völlig neue Welt überzeugt mit erfrischenden Ideen. Von mir bekommt dieses Buch die volle Punktzahl, 5 Eulen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Rezension zu Obernewtyn
von Kumos Buchwolke am 14.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Meinung ?Obernewtyn? ist eine 7-teilige Reihe der australischen Autorin Isobelle Carmody und hat in Australien viele Anhänger und Fans. Der erste Band dieser Reihe erschien 1987 und darin liegt wohl die Idee zu der atomaren Massenvernichtung. Denn in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es das Wettrüsten der Amerikaner... Meinung ?Obernewtyn? ist eine 7-teilige Reihe der australischen Autorin Isobelle Carmody und hat in Australien viele Anhänger und Fans. Der erste Band dieser Reihe erschien 1987 und darin liegt wohl die Idee zu der atomaren Massenvernichtung. Denn in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es das Wettrüsten der Amerikaner und der Russen und im Allgemeinen die Angst vor Atombomben. Viele Dystopien die sich mit Welten nach einer Katastrophe und neuen Ordnungen beschäftigen, habe ich bislang noch nicht gelesen. Ich glaube bis jetzt, habe ich nur ?Die Tribute von Panem? gelesen, allerdings weiß ich wie vielfältig und beliebt Dystopien im Jugendbuchbereich sind. Ich finde man merkt ?Obernewtyn? das Alter nicht an und hätte ich mich nicht gewundert, dass Band 1 bereits in den 80er Jahren erschien, hätte ich es für topaktuell gehalten. Mir hat die Erklärung zu Beginn des Romans, über die Katastrophe, deren Auswirkungen und der neuen Weltordnung sehr gut gefallen. Somit konnte ich mich in Elspeth Welt orientieren. Elspeth Gordie ist die Ich-Erzählerin, anfangs hatten wir Schwierigkeiten miteinander warm zu werden, mir kamen ihre Schilderungen distanziert vor, als betrachte sie sich selbst, aus der Perspektive eines Vogels, dabei hat das mehr mit ihrer Vorsicht zu tun, nicht entdeckt zu werden. Elspeth ist eine junge Frau mit einem goldenen Herzen unter ihrer harten Schale und es gelingt ihr selten, zu verbergen, dass andere Menschen ihr wichtig sind. In Obernewtyn findet Elspeth in Matthias und Dameon Freunde und Gleichgesinnte. Obernewtyn ist außerdem ein Ort an dem merkwürdiges vor sich geht und so sehr Elspeth es auch nicht möchte, sie ist neugierig und ihre Neugier lässt sie Dinge erfahren, die sie in Gefahr bringen. ?Manchmal hab ich Angst um Menschen wie euch, die alles herausfinden wollen. Aber es hat ja keinen Zweck, euch zu warnen, dass es gefährlich ist, so was herauszufinden. Menschen wie ihr graben und jagen und schnüffeln, bis sie eines Tages herausfinden, dass das, was sie suchen, auch auf sie wartet.? ? Damoen Seite 327 Kapitel 13 ? ibooks Eigentlich ist Elspeth vorsichtig, da sie weiß, das sie in ihrer Welt niemanden trauen kann, hinter jedem kann ein Freund des Rates stecken oder der Hirten. Die Willkür mit denen diese Menschen vorgehen ist erschreckend, predigen sie doch, dass nach Macht streben, keine gute Eigenschaft ist. Allerdings glaube ich nicht, dass ihnen diese Doppelmoral wichtig ist. In Obernewtyn gibt es neben Elspeth weitere Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und gerade zwei junge Frauen, die Elspeth mag, müssen darunter sehr leiden. ?Obernewtyn? liest sich gut und ist spannend geschrieben, leider hat der erste Band nur 273 Seiten und wann der Papierverzierer Verlag die weiteren Bände in Deutschland veröffentlichen wird, ist mir nicht bekannt. Viel mehr lässt sich nämlich nicht zu ?Obernewtyn? schreiben, ohne dabei zu viel zu verraten. Dieser Band hat zwar einen passenden Schluss, doch werden nicht alle Fragen beantwortet. Fazit Die Geschichte gefällt mir und ich hätte nicht erwartet, dass ?Obernewtyn? das erste Mal in seiner Heimat, Australien, 1987 veröffentlicht wurde. Seit dem gibt es eine große Fangemeinschaft um Elspeth Gordie und ihre Mitstreiter. Diese Dystopie hätte auch vor wenigen Jahren geschrieben worden sein. Sie ist spannend erzählt, mit leichtem Einstieg in ihre Welt und macht Lust auf weitere in Deutsch veröffentlichte Bände. Wer also Dystopien gerne liest, sollte ruhig mal zu ?Obernewtyn? greifen, mich interessiert, was erfahrene Leser hierzu sagen. Für mich gibt es 5 Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wenn deine Visionen wahr werden...
von Solara300 aus Contwig am 01.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kurzbeschreibung In diesem spannenden Auftakt erfährt man mehr über eine neue Welt, die nach einer Nuklearen Katastrophe passiert ist. Denn die Weltanschauung wie man sie kannte gibt es nicht mehr und eine neue Weltordnung wurde komplett erschaffen, denn alles was man damals benutzte wie Maschinen und Bücher und gescheiterte Artefakte... Kurzbeschreibung In diesem spannenden Auftakt erfährt man mehr über eine neue Welt, die nach einer Nuklearen Katastrophe passiert ist. Denn die Weltanschauung wie man sie kannte gibt es nicht mehr und eine neue Weltordnung wurde komplett erschaffen, denn alles was man damals benutzte wie Maschinen und Bücher und gescheiterte Artefakte der früheren Existenz wurden als Böse und Dämonisch angesehen und jeder der eine eigene Meinung hatte wurde durch den Kreis der Hirten verurteilt im Namen Luds wie sie Gotte jetzt nannten. Eine schlimme Zeit in der sogenannte Abweichler wie Elspeth Gordie eine ist, schlimme Strafen drohten. Aber Elspeths Schicksal scheint ein anderes zu sein... Cover Das Cover ist einfach toll gestaltet mit der jungen Frau die für mich Elspeth darstellt mit dem Kater Maruman. Mit dem Hintergrund der Berge sehr passend und für mich stellt es Obernewtyn dar wo Elspeth hinkommt. Schreibstil Die Autorin Isobelle Carmody hat einen flüssigen Schreibstil, gepaart mit einer düsteren Zukunft in der die junge Elspeth sich durchschlagen muss. Die Idee dazu ist einfach Hammer und bei manchen Vorahnungen sei es jetzt von ihr oder dem Kater Marumar bekam ich Gänsehaut, denn wie Elf wie Elspeth mit Spitznamen heißt, ist machen mal ein Funken Wahrheit dabei. Toll gemacht und ich freu mich schon auf mehr. Meinung Wenn deine Visionen wahr werden... Dann sind wir bei der jungen Elspeth Gordi die sich nichts sehnlicher wünscht als unscheinbar zu sein und nicht aufzufallen. Leider misslingt das manches Mal und Elf wie Elspeth mit Spitznamen heißt fällt auf. Das wiederum missfällt ihrem Bruder Jes der sich nach langer Zeit endlich einen Platz als Hirte verdient hat so gar nicht gefällt. Denn er ist Elspeths Bruder und hat sich wie es scheint von seinem Vorhaben die Mörder ihrer Eltern zu bestrafen abgewandt und sich ihnen angeschlossen. Elf versteht nicht warum er bei ihnen dabei ist, dem Kreis der Hirten die alle Mutanten verbrennen lassen und die sogenannten Abweichler wo man die Mutierten Fähigkeit nicht gleich erkennt als Waisen bei sich leben lassen. Elf gehört in die Sparte der Abweichler und versucht es so gut es geht zu verstecken. Denn sie hat nicht nur Visionen, sondern auch telepathische Fähigkeiten und kann mit ihrem Kater Maruman sprechen. Eigentlich ist Maruman eigentlich ihr Freund nicht ihr Kater, denn er hat eine sehr ausgeprägte freiheitsliebende Natur und kann mitunter etwas sarkastisch sein, hat aber sein Herz auf dem rechten Fleck. Nun hat Elf genau wie Maruman eine Vision und die besagt das eine Frau kommen wird und genauso das passiert was Elf immer fürchtete. Denn die Frau die mit Namen Madame Vega heißt,wurde von Lukas Seraphim gesandt wie viele andere und sind die Wärterinnen die nach Abweichlern in Waisenhäusern Ausschau halten. Dabei will Elf eigentlich nur nach dem seltenen Weißstock suchen und wie die anderen auf den Feldern arbeiten auch wenn sie wegen den Strahlungen irgendwann zerfällt. Denn der Weißstock wächst nur wo es giftig ist. Die Hirten brauchen dieses Kraut. Für was ist manches Mal nur geflüstert. Jedenfalls genau auf diese Madame Vega trifft Elf und wie schon befürchtet wird sie erkannt und muss mit dem Abweichlern nach Sutrium zum Ratsgerichtshof bevor es nach Obernewtyn geht . Auf ihrer Reise trifft sie nicht nur auf Daffyd der sich nicht darum schert was der sogenannte Rat der Hirten beschließt, da sie sich Macht erschaffen haben seiner Meinung nach auf Lug und Trug den sie den Leuten vorspielen und mit ihrer Angst. Toller Anfang einer Reihe die einfach Hammer ist und man Lust bekommt gleich weiterzulesen. Fazit Absolut Klasse und spannend der Auftakt zu dieser Dystopischen Reihe die einen in den Bann zieht. Über Ängste und Vorhersehungen Schicksal und Kämpferischem Geist. 5 von 5 Sternen

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Für Fans von Tribute von Panem - echt lohnenswert, toller Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Mittlerweile haben sich die Obernewtyn Chronicles als Klassiker der phantastischen Literatur in Australien etabliert, die nunmehr 6-teilige Reihe ist in sich abgeschlossen worden und wartet nur noch darauf, um vom deutschen Markt erobert zu werden. Isobelle Carmody schrieb bereits während ihrer Highschool Zeit an der Chronik. Sie hat ihre... Mittlerweile haben sich die Obernewtyn Chronicles als Klassiker der phantastischen Literatur in Australien etabliert, die nunmehr 6-teilige Reihe ist in sich abgeschlossen worden und wartet nur noch darauf, um vom deutschen Markt erobert zu werden. Isobelle Carmody schrieb bereits während ihrer Highschool Zeit an der Chronik. Sie hat ihre eigene Fangemeinde in Australien – obernewtyn.net ist sogar eine Plattform mit angelegtem Forum, wo sich ihre Fans untereinander austauschen können. Wer die Tribute von Panem mag, kommt hier ganz auf seine Kosten. Dystopie – Fans, die sich mit einer in sich abgeschlossenen Geschichte unterhalten lassen, können trotzdem mit einem Mini-Cliffhanger am Ende des ersten Teils rechnen, damit ist unter anderem, neben vielen kleinen Details ausreichend Potential gesichert, um Lust auf eine komplette Reihe zu machen. Ich finde das eine ganz spannende Idee und noch dazu, kann ich mich wirklich für die Geschichte von Elspeth und den Abweichlern, denjenigen, die anders als die Masse oder die Normalen sein sollen, anfreunden. Elspeth ist für mich eine Figur, die über sich hinaus wächst und gleichzeitig noch so viel Kraft in sich schlummern hat, sei es mit ihrer besonderen Gabe, sich in die Gedanken anderer zu weben und diese zu stimulieren und so mit anderen zu kommunizieren, oder sei es mit ihrem Mut, für ihre Freunde und denen, denen sie sich Loyalität geschworen hat, zu kämpfen. Sie gibt niemanden auf, stellt sich dabei hinten an und wird sogar noch als Abweichlerin von einer ihrer Bekannten denunziert, selbstgefällig, damit ihre Familie weiterleben kann – dass ihr Bruder zwischendurch für eine Überraschung sorgt, der das ganze Handlungsgerüst noch beeinflusst, sei erst einmal dahin gestellt. Die Geschichte um Elspeth Gordie wird erst richtig in Fahrt kommen, als sie in Obernewtyn ankommt, Madame Vega begleitet sie, ebenso wie Ariel, ein anderer Abweichler, der Madame Vegas persönlicher Spion ist und diese über alles Mögliche auf dem Laufenden hält. Elspeth wird durch verschiedene Figuren und Hinweise immer wieder dazu getrieben, sich über ihre Zukunft Gedanken zu machen, wo will sie schließlich stehen in ein paar Jahren, in einiger Zeit? Ihr Schicksal soll in den Bergen verborgen liegen, nahe des Duiden, der Madame Vegas Feind ist – warum und wieso lässt sich durch einige Stellen nur erahnen. Auf jeden Fall wird immer wieder von einer Zeit vor dem „Großen Weißen“ gesprochen, so dass man davon ausgeht, dass Elspeths Zeit, in welcher das Buch geschrieben ist, danach ansetzt. Vor dem Großen Weißen war alles anders, Bücher waren unter anderem auch viel mehr verbreitet und die Kräuterkunde nicht so verpönt wie in Obernewtyns beschriebener Zeit. Die ganze Geschichte windet sich auch um Fragen, wer ist der Meister Obernewtyns? Warum werden alle Abweichler nur dahin geschickt, warum ist der Doktor so seltsam und wohin und warum verschwinden Abweichler, die zu ihm geschickt werden? Der Doktor soll der Handlung nach eigentlich nur ein Handlanger Madame Vegas sein, zumindest scheint das so durch, Elspeth ist auch mehr oder weniger davon überzeugt – ich noch nicht ganz, irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass es noch nicht alles war, was es zu erfahren über ihn gibt und ich bin gespannt, wie die Reihe weitergeht, und was es noch zu erfahren gibt über ihn. Vom Schreibstil her kann ich sagen, dass leider der Anfang sehr geholpert hat und auch stellenweise ist es sehr steif, aber schon nach den ersten 30 Seiten spielt es sich ein, und ließ sich flüssig lesen. Die Cliffhanger an den Kapitelenden sind furchtbar gewesen, so dass ich wirklich immer wieder wissen musste: Verdammt, wie geht es endlich weiter?! Aber in Anbetracht der Tatsache, dass Isobelle Carmody ihr Buch bereits in ihren jungen Jahren geschrieben hat, ist anzunehmen, dass der Schreibstil sich im Laufe der Teile sehr verändert bzw. verbessert auch hat, was zumindest den Lesefluss betrifft. Rundum: Packende Geschichte, Tribute von Panem (ich erwähne das sehr gerne noch einmal, ich musste einfach ständig dran denken!) – Fans und ein Klassiker als Dystopie – wo gibt es diese Mischung sonst? – hier kommt alles auf seine Kosten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Obernewtyn
von Sine liebt Bücher am 31.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Fazit: Ein sehr spannendes Thema, was uns auch selber treffen könnte. Die Welt existiert nicht mehr so, wie sie war, denn es gab eine Nuklearkatastrophe, aus dieser entstehen natürlich auch Mutationen, gegen diese wird stark gegen angegangen. Elspeth ist eine davon und ich erlebe ihren Weg mit ihr. Der Recht... Fazit: Ein sehr spannendes Thema, was uns auch selber treffen könnte. Die Welt existiert nicht mehr so, wie sie war, denn es gab eine Nuklearkatastrophe, aus dieser entstehen natürlich auch Mutationen, gegen diese wird stark gegen angegangen. Elspeth ist eine davon und ich erlebe ihren Weg mit ihr. Der Recht interessant ist und manchmal auch was fantastisches hat, dieser besonders an den Tieren haftet. Bewertung: Die Story finde ich sehr interessant. Welches ja nicht ganz so abwegig erscheint. Durch eine Nuklearkatastrophe entstehen Mutanten, die erst umgebracht und später als Sklaven und Laborratten enden. Was für ein grausames Schicksal, besonders auch für die, die geistige Schwierigkeiten davon getragen haben. Aber hier versteckt sich viel mehr, besonders in den Untiefen von Obernewtyn. Dieses bleibt auch recht versteckt. Elspeth ist für mich schon ein starker Charakter. Sie kann sich gut in neue Situationen anpassen und ist meist zurückhaltend. Sie ist jetzt auch nicht übermäßig mutig und stürzt sich unbedacht in Gefahren herein. Sie ist besonnen und hat ihr Herz am rechten Fleck. Sie versucht sich so gut zu schützen, wie es möglich ist in dieser grausamen Welt. Auch viele andere Charaktere haftet was interessantes an. Manch einer ist undurchsichtiger als ein andere, was in dieser Welt wohl wichtig ist. Auch Elspeth kommt nicht sofort hinter jeden und bildet sich auch mal die falsche Meinung. Mit auf den Weg begleiten mich Telepathie, was ja wirklich sehr interessant ist. Besonders wenn sie gegenüber Tieren eingesetzt werden. Was diese gegenüber den Menschen denken, ist immer gut.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Guter Auftakt
von Franzi am 06.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Um was geht’s? Nach einer Nuklearkatastrophe hat sich eine neue Ordnung gebildet. Aber nicht nur das. Auch sogenannte Abweichler mit verschiedensten Fähigkeiten sind entstanden. Diese werden verfolgt, gejagt und verbrannt oder sie landen in einer Versuchsanstalt. Elspeth ist ein Abweichler. Sie versuchte dies zu verbergen, aber wurde erwischt. Nach ihrer... Um was geht’s? Nach einer Nuklearkatastrophe hat sich eine neue Ordnung gebildet. Aber nicht nur das. Auch sogenannte Abweichler mit verschiedensten Fähigkeiten sind entstanden. Diese werden verfolgt, gejagt und verbrannt oder sie landen in einer Versuchsanstalt. Elspeth ist ein Abweichler. Sie versuchte dies zu verbergen, aber wurde erwischt. Nach ihrer Verurteilung muss sie nach Obernewtyn – dem Ort, wo grausame Versuche mit den Abweichlern gemacht werden. Wie hat es mir gefallen? Ich brauchte ein wenig, um mich auf den Schreibstil einzulassen. Mir waren etliche Sätze zu geschachtelt und das irritierte mich zu Anfang ein wenig. Als ich dann drin war und auch die Story immer spannender wurde, störte mich das nicht mehr. Der Schreibstil an sich war sehr bildlich und das gefiel mir. Orte, wie auch Gegenstände waren sehr schön beschrieben und ein Kopfkino setzte auf jeden Fall bei mir ein. Die Geschichte ist aus der Sicht von Elspeth geschrieben (in der Ich-Perspektive). Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fühlte oft mit ihr. Sie war wirklich sympathisch auf ihre Art. Auch andere Charaktere, wie der Kater, waren mir sympathisch. Die Grundidee fand ich auch toll. Aber die Frage ‚Warum rebellieren nicht die Abweichler?‘ Stellte ich mir oft. Trotzdem war die Story sehr spannend und hat mich mitgerissen. Das offene Ende machte mich auch neugierig und ich hoffe, dass bald Teil 2 der Reihe übersetzt wird. Von mir gibt’s 4 von 5 Sternchen für diesen guten Auftakt!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Nach der Katastrophe
von Lunas Leseecke aus Münster am 29.12.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Elspeth, genannt Elf, und ihr Bruder sind im Waisenhaus aufgewachsen, nachdem ihre Eltern als Aufwiegler verbrannt wurden. Während ihr Bruder versucht, sich mit den Mächtigen gut zu stellen, ist alles, was Elf will, nicht aufzufallen. Denn auch sie gehört zu den sogenannten Abweichlern, die von der Regierung gejagt und... Elspeth, genannt Elf, und ihr Bruder sind im Waisenhaus aufgewachsen, nachdem ihre Eltern als Aufwiegler verbrannt wurden. Während ihr Bruder versucht, sich mit den Mächtigen gut zu stellen, ist alles, was Elf will, nicht aufzufallen. Denn auch sie gehört zu den sogenannten Abweichlern, die von der Regierung gejagt und zusammen gepfercht werden. Als ein Vorfall die Aufmerksamkeit auf sich zieht, wird sie dennoch als Abweichlerin gekennzeichnet und nach Obernewtyn geschickt. Ein Ort, von dem kein Abweichler je wiederkehrt, und an dem man niemandem trauen kann. Zunächst einmal beginnt die Geschichte mit einer Einleitung, die einen kurzen Überblick darüber gibt, was der Welt passiert ist, und wie die neue Weltordnung aussieht. Dadurch weiß man beim Einstieg direkt, worum es geht, und mir hat es so sehr gut gefallen. Danach ging es dann aus der Ich-Perspektive von Elf weiter. Sie ist ein temperamentvoller Charakter, weiß aber, dass sie sich zurück halten muss, um nicht aufzufallen. Sie hat meist überlegt gehandelt, und insgesamt war sie mir sehr sympathisch. Auch die anderen Charaktere haben mir zumeist gut gefallen. Insbesondere der alte Kater Maruman, mit seinen kryptischen Aussagen und seinem treuen Charakter war einfach liebenswürdig. In Obernewtyn hingegen gab es einige Charaktere, die wirklich abstoßend waren und vor denen man immer auf der Hut sein musste. Aber natürlich auch einige, die wirklich toll waren. Bisher waren sie allerdings noch nicht so weit entwickelt, wie ich es mag, daher hoffe ich, dass man im nächsten Band noch viel mehr über sie erfahren wird. Der Hintergrund der Story und die Nukleare Katastrophe haben einen interessanten Hintergrund geschaffen, und auch das menschliche System, dass danach aufgebaut wurde, war schlüssig und durchaus nachvollziehbar. Die Abweichler haben interessante Fähigkeiten, und ich bin schon gespannt, was es noch so geben wird. Auch die Story hat mir gut gefallen, auch wenn ich insgesamt fand, dass es noch ein bisschen spannender hätte sein können. Aber natürlich gibt es am Anfang immer sehr viele Informationen, die es einzubringen gilt. Besonders anfangs war es daher weniger spannend, wurde aber zum Ende immer spannender. Die Serie hat auf jeden Fall Potential und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es weitergehen wird. Außerdem würde ich gerne noch mehr darüber erfahren, wie es in anderen Teilen der postnuklearen Welt aussieht. Fazit Obernewtyn ist ein solider Auftakt mit guten Charakteren. Zu Anfang gibt es viele Informationen, danach wird es zunehmend spannender. Insgesamt macht dieser erste Band Lust auf mehr, und ich freue mich schon auf die Fortsetzung und noch mehr Informationen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
etwas Einlesen ist von Nöten, dann ist man sehr Neugierig auf das Ende, das allerdings doch sehr offen ist und auf den Folgeband warten läßt. Insgesamt dennoch ein gelungener Auftakt.
von Buchwurm am 28.12.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Obernewtyn" von der australischen Erfolgsautorin Isobelle Carmody ist der Auftrakt einer neuen Science Fiction / Fantasy Serie. Die Autorin entführt ihre Leser hier in eine Albtraumähnliche Welt mit Mutanten, sogenannten Abweichlern. Inhalt: Nach einer Nuklearkatastrophe und der weitgehenden Zerstörung der bis dahin bewohnten Welt ist nur noch eine Generation von sehr... "Obernewtyn" von der australischen Erfolgsautorin Isobelle Carmody ist der Auftrakt einer neuen Science Fiction / Fantasy Serie. Die Autorin entführt ihre Leser hier in eine Albtraumähnliche Welt mit Mutanten, sogenannten Abweichlern. Inhalt: Nach einer Nuklearkatastrophe und der weitgehenden Zerstörung der bis dahin bewohnten Welt ist nur noch eine Generation von sehr rückständigen, sehr religiösen und fanatischen Menschen übrig geblieben. Aus ihrer Mitte heraus entwickelten sich Mutanten, hier Abweichler genannt. Diese hatten besondere Fähigkeiten, so konnten sie Gedanken lesen, mit Tieren sprechen aber auch Leute psychisch manipulieren. Sie wurden gezielt verfolt und ausgerottet. So auch die Hauptportagonistin Elspet Gordie, eine Waise, die vergeblich versucht hat ihre Fähigkeiten geheim zu halten. Auch sie wird in eine sogannte Versuchsstadt gebracht und für Experimente missbraucht. Dort wird sie Zeugin von Intrigen und Verrat, ein purer Überlebenskampf mit all seinen Facetten beginnt. Es entwickeln sich aber auch Glauben und Freundschaft. Meinung: Beim Lesen kam es mir so vor, als wenn "Alles" auf Null zurückgesetzt wurde, ich habe mich wie zu Zeiten des tieftsten Mittelalters, mit der Hexenverfolgung und allen Auswüchsen der Inquisation gefühlt. Es lies sich sehr gut erahnen, wie brutal die Auswirkungen solch einer Katastrophe sein können. Diese "neue Welt" wurde hier sehr Eindrucksvoll und Detailreich beschrieben. Gefragt habe ich mich allerdings, warum sich Menschen mit solchen enormen Fähigkeiten gegenüber "normalen" und "gewöhnlichen" Menschen nicht behaupten konnten. Schreibstil: sehr gewöhnungsbedürftig, etwas Einlesen war hier von Nöten, danach las sich das Buch gut und flüssig Einstieg / Ende: ähnlich wie mit dem Schreibstil musste ich mich erst in das Buch hineinfinden, dann wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn es hat mich doch sehr neugierig auf das Ende gemacht. Leider gab es hier aber kein Ende im eigentlichen Sinn, die Handlung blieb somit weitestgehend offen und so ist man gespannt auf eine Fortsetzung. Hauptcharaktere: wirken sehr realistisch, so das ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte Fazit: etwas Einlesen ist von Nöten, dann ist man sehr Neugierig auf das Ende, das allerdings doch sehr offen ist und auf den Folgeband warten läßt. Insgesamt dennoch ein gelungener Auftakt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannend aber der Einstieg ist schwierig
von Doreen Frick am 11.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Obernewtyn" ist der Auftakt zu einer dystopischen Reihe aus dem Jahre 1987. Der 7. und letzte Teil ist letztes Jahr im Englischen erschienen. Beim Papierverzierer Verlag wurde bisher nur der erste Band ins Deutsche übersetzt. Das Buch wird in der ICH-Perspektive aus der Sicht von Elspeth erzählt. Ich habe lange... "Obernewtyn" ist der Auftakt zu einer dystopischen Reihe aus dem Jahre 1987. Der 7. und letzte Teil ist letztes Jahr im Englischen erschienen. Beim Papierverzierer Verlag wurde bisher nur der erste Band ins Deutsche übersetzt. Das Buch wird in der ICH-Perspektive aus der Sicht von Elspeth erzählt. Ich habe lange gebraucht um mit ihr warm zu werden. Sie wirkt anfangs etwas naiv und eigenwillig, taut später aber immer mehr auf und wurde zunehmend sympathischer. Ihren Gedankengängen konnte ich zum Teil leider nicht ganz folgen und sie hat mich stellenweiße auch etwas verwirrt. Der Einstieg war sehr zäh und ich habe lange gebraucht um in die Story einzusteigen. In einer kurzen Einleitung wurde der Weltenentwurf kurz umschrieben und die Welt nach der nuklearen Katastrophe beschrieben. Trotzdem war mir das zu wenig und ich hatte noch viele offene Fragen, zumal es auch jede Menge unbekannte Begriffe gab, die mir ein Fragezeichen in den Kopf gesetzt haben. Die Story selbst ist spannend, braucht aber lange um sich aufzubauen und zu entwickeln. Die meisten Probleme hat mir der Schreibstil gemacht. Die verschachtelten Sätze haben leider nicht für ein flüssiges Lesevergnügen gesorgt und mich zu oft stocken lassen. Schade, denn in der Geschichte steckt durchaus viel Potential und die Idee hinter der Dystopie hat mir gut gefallen. Mein Fazit "Obernewtyn" ist von der Story her ein durchaus gelungener Auftakt, der spannend und fesselnd ist. Allerdings ist es schwierig an der Geschichte dran zu bleiben da der verschachtelte Schreibstil mir das Lesen erheblich erschwert hat und sich in das Buch einige Logikfehler eingeschlichen haben. Auch habe ich lange gebraucht um mit der Hauptprotagonistin warm zu werden.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
ein aussergewöhnlicher, interessanter und düsterer Reihenauftakt
von Bianca aus Köln am 10.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Meine Meinung Was eine dunkle Welt wurde hier von der Autorin Isobelle Carmody erschaffen. Man wird hier als Leser sofort in diese dunkle, mächtige Welt entführt, die einem sehr düster und grausam vorkommt. Ich brauchte einige Zeit, bis ich damit klar kam …. denn es gab so vieles zu erfahren,... Meine Meinung Was eine dunkle Welt wurde hier von der Autorin Isobelle Carmody erschaffen. Man wird hier als Leser sofort in diese dunkle, mächtige Welt entführt, die einem sehr düster und grausam vorkommt. Ich brauchte einige Zeit, bis ich damit klar kam …. denn es gab so vieles zu erfahren, zu lesen … um erstmal einen Einblick überhaupt zu erhalten. Das gestaltete sich für mich anfangs was schwieriger …. wesewegen ich auch was schwer in die Geschichte reinkam. Auch was die Charaktere anging war ich am Zweifeln, ob das alles auch mal was klarer wird. Die Hauptprotagonistin hatte es schwer sich in mein Herz zu schleichen … das taten andere Figuren noch vor ihr … aber auch sie, die Elspeth schaffte es dann gegen Ende auch. Es gab eine Menge an Figuren und Wesen, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen … und das war auch richtig toll … aber schwer zum Einsteigen, meiner Meinung nach. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch nach dem 2. Drittel dann gepackt. So langatmig und schwer sich auch der Beginn gestaltete, so hochexplosiv, spannend, interessant und rasant ging es dann im letzten Drittel zur Sache … doch dann war auch leider das Buch schon zu Ende. Ich bin gemischter Meinung, was das Buch angeht … vor allem find ich es schade, da noch nicht klar ist, ob die weiteren Bände auch noch ins Deutsche übersetzt werden. Ich wünsche es mir, denn meine Neugier ist geweckt und ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Wäre sehr enttäuschend, wenn es nicht weiter gehen würde. Fantasy- und Dystopieliebhaber kommen hier defintiv auf ihre Kosten … denn es ist alles vertreten. Doch ich muss leider sagen, dass es für einen ersten Band ein sehr langatmiges Leseerlebnis ist, was den Leser leider leicht aus der Ruhe bringen könnte, da man ja was erleben will und auch eher den Durchblick haben möchte … was sich aus meiner Sicht hier schwer gestaltete. Trotzdem gebe ich der Reihe eine Chance, da es mich wie schon erwähnt, gegen Ende gepackt hatte …. Die Bewertung fällt mir schwer … doch ich kann leider nicht anders. Manchmal benötigt es eben mehr als nur ein Band, um mein Leserherz zu erobern. Fazit „Obernewtyn“ von Isobelle Carmody ist eine interessante, aussergewöhnliche und sehr düstere Story, die in den Anfängen sehr langatmig ist und mir keinen so leichten Einstieg ermöglichte. Erst im letzten Drittel hat es mich total gepackt und ich will definitiv mehr darüber erfahren. Es ist aber jetzt nicht so, dass es mich total überzeugt hat … aber meine Neugier mich dazu hinreißt mehr erfahren zu wollen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
zum Ende hin sehr spannend, doch der Einstieg war schwierig (3,5 Sterne)
von Anja am 15.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Elspeth lebt mit ihrem Bruder in einem Heim. Sie ist anders, als die anderen Kinder, doch sie versucht dies zu verbergen. Denn Abweichler werden verbrannt oder verbannt. Elspeth gelingt es, ihr Geheimnis zu hüten, bis eine Aufseherin aus Obernewtyn auftaucht – einem Ort, an den Abweichler geschickt und dort... Elspeth lebt mit ihrem Bruder in einem Heim. Sie ist anders, als die anderen Kinder, doch sie versucht dies zu verbergen. Denn Abweichler werden verbrannt oder verbannt. Elspeth gelingt es, ihr Geheimnis zu hüten, bis eine Aufseherin aus Obernewtyn auftaucht – einem Ort, an den Abweichler geschickt und dort geheilt werden sollen. Doch was für Experimente werden dort durchgeführt? Ich hatte Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden. Dies lag zum einen daran, dass der Erzählstil von Ich-Erzählerin Elspeth für mich anfangs ungewohnt und irgendwie holprig war, zum anderen fand ich es schwer, den Inhalt komplett nachzuvollziehen. Es wird mit vielen fremden Begriffen hantiert, aber es erschließt sich nicht immer sofort, was gemeint ist. Obwohl es einen kurzen Epilog über die Ereignisse in der Vergangenheit gibt, werden auch hier nicht immer alle Hintergründe zu den Lebensverhältnissen deutlich. Nach und nach gibt es Antworten, sodass das Geschehen klarer wird und auch an den Schreibstil konnte ich mich mit der Zeit gewöhnen. Trotzdem wird die Geschichte leider erst zum Ende hin richtig spannend. Nachdem am Anfang durch viele offene Fragen Neugier erzeugt wird, passiert im Mittelteil nicht allzu viel, sodass es hier etwas zäh wird. Am Ende werden dann aber etliche Geheimnisse gelüftet, Elspeth gerät in Schwierigkeiten und plötzlich nehmen Tempo und Spannung schlagartig zu. Die dystopische Welt ist faszinierend und erschreckend zugleich. Nach der Katastrophe, die die Erde zum Teil verseucht und große Teile der Bevölkerung getötet hat, werden immer wieder Abweichler geboren. Diese werden getötet oder zu einem Leben an speziellen Orten verbannt. Auch jene, die sich gegen das neue Ratssystem äußern, werden als Aufwiegler verurteilt. So wachsen viele, viele Kinder in Heimen auf – und stehen unter besonderer Beobachtung, könnten sie sich doch entwickeln, wie ihre Eltern. Auch Elsbeth ist ein Abweichler, doch sie verbirgt ihre Fähigkeiten lange. Dadurch liegt eine bedrohliche Atmosphäre über der Handlung. Es handelt sich um den ersten Band einer sechsteiligen Reihe. So werden zwar einige Zusammenhänge aufgedeckt, trotzdem bleiben am Ende noch viele Fragen offen. Fazit: Mit diesen Buch habe ich mich schwer getan. An den Erzählstil muss man sich erst gewöhnen, doch auch die Geschichte kommt zunächst nicht richtig in Fahrt. Erst zum Ende hin steigt die Spannung. Der Leser wird mit vielen Fragen zurückgelassen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Obernewtyn

Obernewtyn

von Isobelle Carmody

(1)
eBook
Fr. 2.50
+
=
MUC

MUC

von Anna Mocikat

(1)
eBook
Fr. 11.00
+
=

für

Fr. 13.50

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen