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Ohne Ziel ist der Weg auch egal

Roman

(29)
Lenja liebt Ben. Das ist ein Naturgesetz. Dummerweise hat Ben sie gerade verlassen und plant, sich »Ärzte ohne Grenzen« anzuschliessen. Aber Lenja weiss, wie sie ihn aufhalten kann: Sie schlüpft in die Rolle der 76-jährigen Karla und zieht in das Seniorenstift ein, in dem Ben arbeitet. Selbstverständlich hat sie sich auf ihre Rolle bestens vorbereitet – nur nicht auf die charmante Schlitzohrigkeit ihrer neuen Mitbewohner. Die stehen ihr bald mit Rat und Tat zur Seite, denn auf die Waffen einer jungen Frau muss Lenja alias Karla ja leider verzichten …
Rezension
"Die Autorin hat es geschafft, eine interessante und humorvolle Mischung aus Krimi und Chick-Lit zu schreiben von der man sich wunderbar unterhalten fühlt." LeniSvea (Blog), 06.11.2015
Portrait
Was wäre wenn … frau anstatt das sichere Studium durchzuziehen, doch lieber als Partygirl auf Ibiza angeheuert hätte? Mit dem heissen argentinischen Polospieler durchgebrannt wäre, anstatt den ehetauglicheren Steuerberater zu wählen? Oder “einfach mal so“ ein One-way-Ticket nach LA gelöst hätte? Würde besagte Frau dann jetzt als George Clooneys Freundin zur Oscar Verleihung marschieren? Oder als neurotische Schnapsdrossel auf dem Highway to Hell? Solche Gedankenspiele beschäftigen mich in meinen Tagträumen. Und da ich leider – wie übrigens die meisten Menschen – nur ein Leben zur Verfügung habe, lasse ich meine Romanfiguren all diese verrückten Dinge für mich ausprobieren! Um die Sache zu vereinfachen, teilen die meisten von ihnen meine Charaktereigenschaften und zwar die guten wie die miesen! Die besten Ideen dafür kommen mir immer, wenn ich mit meinen drei Hunden durch den Wald ziehe.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51652-2
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/140/32 mm
Gewicht 305
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
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Love & Crime im Altenheim
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 24.01.2016

Liebesroman, Krimi, Gegenwartsliteratur oder Humor? Das Buch ist von allem ein bisschen, denn Lenjas Schnapsidee führt sie mitten hinein in einen total verrückten Kriminalfall... Das hat mir richtig gut gefallen - so wird es wirklich niemals langweilig oder zu vorhersehbar! Die Handlung ist pickepackevoll gestopft mit unerwarteten... Liebesroman, Krimi, Gegenwartsliteratur oder Humor? Das Buch ist von allem ein bisschen, denn Lenjas Schnapsidee führt sie mitten hinein in einen total verrückten Kriminalfall... Das hat mir richtig gut gefallen - so wird es wirklich niemals langweilig oder zu vorhersehbar! Die Handlung ist pickepackevoll gestopft mit unerwarteten Wendungen, schrulligen Charakteren und originellen Nebenhandlungen. Man sollte nicht zu schnell glauben, dass man weiß, wie alles ausgehen wird, denn die Autorin zaubert noch das ein oder andere Kaninchen aus dem Hut... Ein Buch steht und fällt für mich mit seinen Charakteren, und ehrlich gesagt war ich mir erst nicht sicher, ob ich Lenja mögen würde. Sie legt sehr viel Wert auf ihr Äußeres, und auch ihr Selbstwertgefühl hängt stark davon ab, wie sie ihre Attraktivität und ihre Wirkung auf das andere Geschlecht beurteilt. Als "Karla" ist sie natürlich runzlig und in ihren eigenen Augen wenig attraktiv, und sie sagt einmal, dass sie sich fühlt, als sei sie über Nacht unsichtbar geworden, und fragt sich, was von ihr eigentlich noch übrig ist. Ich hätte mir gewünscht, dass das noch stärker thematisiert wird! In ihrer Beziehung zu Ben war sie anscheinend eine kleine Diva, und generell ist sie daran gewöhnt, dass immer alles nach ihrem Kopf geht. Außerdem liest sie nicht gerne, was mir Leseratte natürlich absolut unverständlich ist... Und trotzdem fand ich die durchgeknallte, melodramatische Lenja liebenswert. Sie ist kreativ und einfallsreich, und wenn sie liebt, dann liebt sie absolut. Sie ist ja noch ziemlich jung, und ich hatte im Laufe des Buches den Eindruck, dass die Ereignisse für sie ein Denkanstoß sind - sie verliert ihre Oberflächlichkeit nicht über Nacht, aber sie beginnt, sie zu hinterfragen. Ben fand ich ehrlich gesagt ein bisschen langweilig. Eigentlich ist er das genaue Gegenteil von Lenja, denn er ist stets ruhig, gelassen und leidenschaftslos... Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an? Tim ist schon seit Ewigkeiten Lenjas bester Freund, und die Zwei halten wirklich zusammen wie Pech und Schwefel. Auch er kam mir erst sehr oberflächlich vor (er hat eine Bettgeschichte nach der anderen, wobei er scheinbar null Respekt vor den Frauen hat), konnte aber im Laufe des Buches dann doch Pluspunkte sammeln! Ich fand rührend, wie besorgt er um Lenja ist. Dann gibt es da noch Adam, den Praktikanten, der "Karla" bald kaum noch von der Seite weicht, und natürlich die Senioren des Altenheims, die sich schnell als schlitzohrige, erstaunlich umtriebige Originale entpuppen - einfach kostbar, die alten Herrschaften (und Frauschaften) sind mir richtig ans Herz gewachsen! Der Schreibstil liest sich lockerflockig runter, mit sehr viel Schwung, Pepp und Humor. Erstaunlich aber wahr: ich fand die Romantik in diesem Buch gar nicht so wichtig wie den Humor und den Kriminalfall! Aber sagen wir mal so: man sollte nicht zu schnell glauben, zu wissen, mit wem Lenja die große Liebe findet - Ben? Tim? Oder doch jemand anders? Jedenfalls gibt es am Ende mehr als ein glückliches Paar! Fazit: Die junge, attraktive Lenja verkleidet sich als runzlige alte Dame, um ihre große Liebe Ben zurück zu erobern. Häh? Was in ihren Tagträumen irgendwie Sinn machte, entpuppt sich natürlich schnell als ziemliche Schnapsidee... Und dann geht im Altenheim auch noch ein Verbrecher um, der Frauen mit Botox verunstaltet. So muss Lenja nicht nur um Ben kämpfen, sondern auch ein Verbrechen aufklären, ganz nebenbei ihre Karriere retten und eine jahrzehntealte tragische Liebesgeschichte zu einem Happy End führen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen - es ist ChickLit, aber nicht ChickLit nach Schema F, sondern einfallsreich, schrullig, durchgeknallt und spannend.

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witzige Liebesgeschichte mit Krimi
von Lisam aus Wien am 05.09.2015

Lenja liebt Ben, aber der hat sich gerade von ihr getrennt. Da sie sich mit der Trennung nicht abfinden will und Ben in drei Monaten mit „Ärzte ohne Grenzen“ das Land verlassen wird, zieht sie als 76-jährige Karla in dem Seniorenstift ein in dem Ben arbeitet. „Karla“ gibt ihr... Lenja liebt Ben, aber der hat sich gerade von ihr getrennt. Da sie sich mit der Trennung nicht abfinden will und Ben in drei Monaten mit „Ärzte ohne Grenzen“ das Land verlassen wird, zieht sie als 76-jährige Karla in dem Seniorenstift ein in dem Ben arbeitet. „Karla“ gibt ihr Bestes, aber ihre neuen Mitbewohner durchschauen rasch ihre Verkleidung. Da sie nur mit ihren inneren Werten und nicht mit den Waffen einer jungen Frau arbeiten muss, kann kommt die Hilfe ihrer Mitbewohner gerad recht. Da ich schon alle Bücher von Michaela Grünig gelesen habe und der Inhalt witzig geklungen hat, musste ich das Buch einfach lesen. Am Beginn musste ich zwar ein wenig mit den einzelnen Charakteren warm werden, aber sie sind mir im dann relativ rasch ans Herz gewachsen. Da die Geschichte nicht nur aus Lenjas Sicht erzählt wird, bekommt man einen schönen, tiefen Einblick in ihr Leben, in das ihrer Freunde und ein wenig in die Fernsehbranche. Das andere Leben als älterer Mensch in einem Seniorenstift fand ich gut beschrieben und hat mich ein wenig zum Nachdenken gebracht. Da auch ein Krimi, mit dem ich laut Kurzbeschreibung nicht gerechnet habe, eine wichtige Rolle spielt, war ich restlos von dem Buch begeistert und es hat volle 5 Sterne verdient.

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Herrlich erfrischend
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 04.04.2017

Für Lenja bricht eine Welt zusammen, als ihr Freund Ben die Beziehung beendet und sich gleichzeitig für "Ärzte ohne Grenzen" verpflichtet. Sie kann es nicht verstehen. Zu ihrem Glück geht es für ihn aber nicht gleich los, denn er wird vorher noch kurze Zeit als Vertretung in einem Seniorenheim... Für Lenja bricht eine Welt zusammen, als ihr Freund Ben die Beziehung beendet und sich gleichzeitig für "Ärzte ohne Grenzen" verpflichtet. Sie kann es nicht verstehen. Zu ihrem Glück geht es für ihn aber nicht gleich los, denn er wird vorher noch kurze Zeit als Vertretung in einem Seniorenheim als Arzt arbeiten, dem Seniorenheim, in dem auch seine Oma untergebracht ist. Lenja, die Drehbuchautorin und auch immer auf der Suche nach neuen Ideen ist, sieht ihre Gelegenheit gekommen, sich in das Seniorenheim einzuschleichen. Kurzerhand lässt sie sich in die 76-jährige Karla verwandeln und zieht ins Heim ein, um ihrem Liebsten näher zu sein und auf den Zahn zu fühlen. Optimalerweise will sie Ben natürlich zurückgewinnen. Wird ihr das gelingen?... Was für ein herrlicher erfrischender Roman, war mein erster Gedanke, als ich das Buch endgültig zuklappen konnte. Auf die Idee, sich in eine alte Frau zu verwandeln, um die Liebe eines Mannes zurückerobern zu können, muss man erst einmal kommen. Lenja hat sich da in etwas verrannt, sie will Ben zurückerobern. Ihre Hoffnung ist, durch ihre Maskerade zu erfahren, warum er sie verlassen hat und wie sie ihn zurückbekommen kann. Ihre zwei engen Freunde denken, dass sie einen Knall hat und auch genau das war mein Gedanke. Natürlich geht nicht alles glatt, denn wie will sie zum Beispiel einem Pfleger erklären, dass sie nicht überall altersgemäß aussieht? Nur ihre Hände wurden Dank einer Creme auf alt getrimmt, die Arme, wo dieser Blut abnehmen wollte, nicht. So blieb ihr nichts anderes übrig, als sich der Blutabnahme zu verweigern. Auch noch andere nette Begebenheiten gibt es, die Lenja in Bedrängnis geraten lassen, dem Leser aber ein schadenfrohes Lächeln ins Gesicht drücken. Sicher umschifft sie jedoch jede Herausforderung. Sie lernt ihre Mitsenioren kennen, ihre Macken und Eigenheiten und muss feststellen, dass diese gar nicht so trottelig daherkommen wie gedacht. Ja im Gegenteil, sie bekommt von diesen auch noch Unterstützung. Dann gibt es im Heim Unregelmäßigkeiten, Pflegekräfte werden verletzt. Lenja, die immer auf der Suche nach neuen Ideen für ihre Drehbücher ist, wittert die Gelegenheit, hier spannenden Stoff recherchieren zu können. Das ganze ist nicht ganz ungefährlich. Lenja als Protagonistin war anfangs nicht ganz mein Fall, sie war mir zu fixiert auf ihren Verflossenen, da sie an nichts anderes mehr dachte. Im Laufe der Geschichte entwickelte sie sich aber zu einer Frau, die ich mochte und die ich sehr gern begleitet habe. Obwohl es hauptsächlich um Lenja und ihren Vorsatz, Ben zurückzuerobern geht, erhält Tim, Lenjas Freund und Kollege, einen eigenen Erzählstrang. Da Lenja einfach in Urlaub gegangen ist, muss er nun die fehlenden Drehbücher schreiben und die Firma am laufen halten, was ihm zunehmend schwer fällt. Zumal ihm auch noch Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Es ist ein Roman, mit dem ich mich sehr gut unterhalten fühlte. Ein Buch, bei dem man die Seele baumeln lassen kann und die man einfach auf sich wirken lässt. Man kann locker abschalten und sich einfach auf sie einlassen. Ein Liebesroman mit ein paar kriminellen Aspekten, bei dem man sich keinen Moment langweilt, im Gegenteil, man will als Leser wissen, wie es ausgeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Ein tolles Buch für zwischendurch, das ich gern weiterempfehle.

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