orellfuessli.ch

Bücher die bis 22. Dezember 12:00 bestellt werden, werden noch vor Weihnachten ausgeliefert

Orphan X

(20)
1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse
Seine Nachbarn halten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereinigern. Dabei ist er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden.
4. Gebot: Es ist nie persönlich
Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag, ist Evan in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können - mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal bricht er eine der Regeln und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe. Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstossen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt:
10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben
„Orphan X ist Gregg Hurwitz‘ bislang bestes Buch - eine meisterliche Demonstration all der Stärken, die seine Thriller ausmachen.“
Lee Child
„Der aufregendste Thriller, den ich seit >Die Bourne Identität< gelesen habe. Fans von Jack Reacher, Mitch Rapp und Jason Bourne werden Evan Smoak lieben.“
Robert Crais
“Aufregend und überwältigend! Ein perfekter Mix aus Jason Bourne und Jack Reacher.“
Lisa Gardner
Portrait
Gregg Hurwitz schreibt neben Thrillern Drehbücher für die grossen Hollywood-Studios sowie Comicbücher für so prestigeträchtige Verlage wie Marvel (Wolverine, Punisher) und DC (u.a. Batman). Mit seinen Büchern hat er den Weg auf die New York Times-Bestsellerliste gefunden und seine 15 Thriller sind mittlerweile in 22 Sprachen übersetzt worden.
Die Filmrechte an Orphan X konnte Gregg bereits vor Veröffentlichung an Warner Bros. verkaufen.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 10.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-024-1
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 222/150/44 mm
Gewicht 615
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 28.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 i
Lieferung zur Abholung in Ihre Buchhandlung möglich – Verfügbarkeit prüfen
Premium Card
Fr. 28.90 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 44342078
    Das Paket
    von Sebastian Fitzek
    (48)
    Buch
    Fr. 23.90 bisher Fr. 28.90
  • 47016203
    Orphan X
    von Gregg Hurwitz
    Buch
    Fr. 13.40
  • 44336525
    Verrat in Paris
    von Tess Gerritsen
    Buch
    Fr. 16.90
  • 37354420
    Dreizehn Tage
    von V. M. Giambanco
    (13)
    Buch
    Fr. 21.90
  • 46475302
    The Chemist - Die Spezialistin
    von Stephenie Meyer
    (3)
    Buch
    Fr. 29.90
  • 44252767
    Wer war Alice
    von T. R. Richmond
    (15)
    Buch
    Fr. 22.90
  • 45161486
    Die Vermissten
    von Caroline Eriksson
    (5)
    Buch
    Fr. 18.90
  • 45228967
    Ich bin der Zorn / Francis Ackerman junior Bd.4
    von Ethan Cross
    (33)
    Buch
    Fr. 16.90
  • 45165232
    Hell-Go-Land
    von Tim Erzberg
    (15)
    Buch
    Fr. 23.90
  • 44252991
    Die Bourne Identität / Jason Bourne Bd.1
    von Robert Ludlum
    Buch
    Fr. 14.90

Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
12
7
1
0
0

Nur zum Empfehlen
von J.C. am 19.10.2016

Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen super spannend. Eine sehr interessante Geschichte steht hinter dem Hauptcharakter. Ich kann dieses Buch nur jedem Empfehlen! Lest es, es lohnt sich!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Orphan X
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannweiler-Cölln am 11.06.2016

HarperCollins hatte zu dem Buch ein Gewinnspiel veranstaltet und da ich Gewinnspielen eh kaum widerstehen kann und die Kurzbeschreibung ganz okay klang, hab ich mal mitgemacht. Und es prompt vergessen – bis dann auf einmal ein Buch im Briefkasten lag (Danke!) und ich erst mal verwirrt war. Dementsprechend ging... HarperCollins hatte zu dem Buch ein Gewinnspiel veranstaltet und da ich Gewinnspielen eh kaum widerstehen kann und die Kurzbeschreibung ganz okay klang, hab ich mal mitgemacht. Und es prompt vergessen – bis dann auf einmal ein Buch im Briefkasten lag (Danke!) und ich erst mal verwirrt war. Dementsprechend ging ich auch ohne irgendwelche Erwartungen an die Lektüre heran. Und dann ab ich zwei Tage praktisch nichts anderes mehr gemacht als zu lesen. Eine absolut positive Überraschung. Manchmal fühlte ich mich etwas an die Bourne-Filme erinnert, auch wenn es hier um einen Auftragsmörder geht und nicht einen Spion. Aber auch Evan Smoak wird von der US-Regierung – seinem ehemaligen Auftraggeber – gesucht und das Buch ist eine Abfolge von rasanten Kampfszenen aus denen sich Smoak nur in allerletzter Sekunde und mittels unerwarteter Tricks retten kann. Und das Ganze ist super spannend und fesselnd. Am Anfang des Buches scheint Smoak sein Leben und seine Arbeit vollkommen unter Kontrolle zu haben und präsentiert dem Leser und seinen Mitmenschen eine normale gutbürgerliche Existenz, von der keiner denken würde, dass dahinter ein gesuchter Meisterassassine steckt. Und es macht einfach Spaß als Leser zu verfolgen wie mit jeder Seite des Buches dieses geordnete Leben Stück für Stück auseinander bricht und Smoak nur noch auf die Ereignisse reagieren kann, ihm aber alles immer mehr entgleitet. Es ist nicht immer realistisch, besonders was die Stunts von Smoak in einigen Kampfszenen betrifft, wie beispielsweise die Kletterpartie an dem Hochhaus über mehrere Stockwerke hinweg, oder die ganzen kleinen hochentwickelten technischen Spielereien. Von Smoaks finanzieller Situation ganz zu schweigen. Aber das hat mich gar nicht weiter gestört, weil es hier ganz einfach zu Atmosphäre und Ton der Handlung passt. Und umso weiter die Handlung voranschreitet, umso komplizierter wird sie. Es gibt mehrmals Wendungen, welche Smoak – und mit ihm auch der Leser, welcher nicht mehr weiß – dazu bringen, alle bisherigen Erkenntnisse in Frage zu stellen und an seinen Einschätzungen zu zweifeln. Dies schafft eine Art grundsätzliche Unsicherheit welche der zweiten Hälfte des Buches nochmal extra Spannung verleiht. Es ist ein Buch, bei dem ich mir eine Verfilmung super gut vorstellen kann und dementsprechend ist es auch kein Wunder, dass ich in der Rezension schon zwei Mal Zuschauer getippt hatte und es wieder zu Leser korrigieren musste… Aber noch viel mehr als auf eine mögliche (Warner Bros hat sich schon mal die Rechte gesichert) Verfilmung freue ich mich auf weitere Bände um Evan Smoak. Dieser erste Band schließt zwar seine eigentliche Handlung zum Glück sehr gut ab, bietet aber gerade genug offene Handlung um neugierig zu machen auf weitere Bände ohne einen aber mit einem Cliffhanger zu foltern.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Unfassbar gut!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.05.2016

Da kommt man nicht dran vorbei: Einer der besten Action-Thriller seit Langem! Unglaublich tolle Hauptfigur, sagenhaft spannender Plot. Ein echter Tipp für Vince-Flynn-, Clive-Cussler und vor allem Lee-Child-Fans.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein sehr außergewöhnlicher, sehr spannender und sehr guter Agenten-Thriller
von Nisnis aus Dortmund am 13.05.2016

Evan Smoak wurde als Waisenkind in das geheime Orphan-Programm der US-Regierung aufgenommen und zu einem hocheffizienten Killer ausgebildet. Nach vielen Jahren des Mordens im Namen der Regierung steigt Evan aus und steht nur noch hilfsbedürftigen und verzweifelten Menschen, die sich in ihrer Not an niemanden wenden können, mit seinen... Evan Smoak wurde als Waisenkind in das geheime Orphan-Programm der US-Regierung aufgenommen und zu einem hocheffizienten Killer ausgebildet. Nach vielen Jahren des Mordens im Namen der Regierung steigt Evan aus und steht nur noch hilfsbedürftigen und verzweifelten Menschen, die sich in ihrer Not an niemanden wenden können, mit seinen effizienten und intelligenten Fähigkeiten zur Verfügung. Nur durch Mund zu Mundpropaganda kommt er zu seinen Aufträgen. Dabei berücksichtig er stehst, die eigens aufgestellten Gebote, die er jedoch bald erstmalig brechen wird. Der Bruch gegenüber seinen Geboten bringt ihn jedoch in eine katastrophale Lage. Kann Evan das 10. Gebot: "Lasse niemals einen Unschuldigen sterben", einhalten? Der Autor: Gregg Hurwitz schreibt neben Thrillern Drehbücher für die großen Hollywood-Studios sowie Comicbücher für so prestigeträchtige Verlage wie Marvel (Wolverine, Punisher) und DC (u.a. Batman). Mit seinen Büchern hat er den Weg auf die New York Times-Bestsellerliste gefunden und seine 15 Thriller sind mittlerweile in 22 Sprachen übersetzt worden. Reflektionen: Für seine Nachbarn ist Evan Smoak ein einfacher Verkäufer von Industriereinigern. Überall erscheint er als unnahbare und zurückhaltende Person. Sein Zuhause ähnelt einem Hochsicherheitstrakt, dessen Zutritt er kaum einem Menschen gewährt. Es ist Schuss sicher, ausgestattet mit der modernsten Überwachungs- und Sicherheitstechnik, einem hängenden Kräutergarten mit Bewässerungssystem und einem Base-Jumping-Schirm, für einen möglichen schnellen Abgang. Ein gewöhnlicher Agenten-Thriller ist Orphan X zu einhundert Prozent nicht. Ich war sehr angenehm überrascht, wie außergewöhnlich und intelligent Gregg Hurwitz seinen Agenten Evan Smoak agieren ließ. Ein wenig erinnerte ich mich tatsächlich an Jason Bourne, dessen Fans mit diesem Thriller wie selbstverständlich und gefesselt auf ihre Kosten kommen werden. Die Verfilmung von Orphan X ist bereits in Planung und wir dürfen sicher ein komplexes und intelligentes Filmhighlight erwarten. Die Figur des Evan ist vielfältig und einzigartig. Sein Zuhause gleicht einer Festung aus Einsamkeit. Er ist von einem normalen Leben weit entfernt und er lebt ein scheinbar zurückgezogenes bürgerliches Leben als Verkäufer von Industriereinigern. Seine sozialen Kontakte hält er leicht unterkühlt auf Abstand, darunter fallen auch seine Nachbarn und die attraktive Katrin mit ihrem kleinen Sohn Peter. Hinter jedem Wort vermutet Evan eine Lüge und hinter jedem Lächeln ein Verrat. Die Konflikte eines derartigen Lebens hat Autor Gregg Hurwitz authentisch und nachvollziehbar dargestellt. Als ein Fall aus dem Ruder läuft und Evan seine selbstaufgestellten Gebote brechen muss, ist Evans Intelligenz und Scharfsinnigkeit gefragt, um das Schlimmste abzuwenden. Der Schreibstil Gregg Hurwitz lässt den Drehbuchautor in ihm erkennen. Obwohl er flüssig und leicht zu lesen ist, muss man konzentriert lesen, um die intelligente Handlung voll umfänglich auf sich wirken lassen zu können. Für mich war dieser Thriller ein echtes Spannungs-Highlight, das mich rasant durch die Seiten trieb. Nicht nur der Charakter des Evan war ausführlich und interessant geschrieben, sondern auch die der Nebenfiguren. Einzelne Schicksale von Evans Auftraggebern, wurden hier zu eigenen kleinen Geschichten kreiert, die die schon komplexe Handlung auch manches Mal emotional bereicherten. Orphan X ist der Auftakt einer Trilogie und ich freue mich schon sehr darauf, bald zu lesen, wie es mit Evan weitergehen wird. Mein Fazit: Orphan X ist hochintelligenter und außergewöhnlicher Agenten-Thriller. Wer Spannung und Nervenkitzel liebt, kommt mit diesem Geschoss eines Romans voll auf seine Kosten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Lasse niemals einen Unschuldigen sterben
von Kerstin Thieme aus Zittau am 11.05.2016

Der Waisenjunge Evan Smoak wurde im Rahmen des sogenannten Orphan-Programms zum erbarmungslosen Killer ausgebildet, der im Regierungsauftrag Ziele ausschaltet. Sein Ausbilder und Vaterersatz Jack lehrt ihn jedoch auch Mensch zu bleiben und sich an zehn Gebote zu halten. Das zehnte und wichtigste lautet: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Als... Der Waisenjunge Evan Smoak wurde im Rahmen des sogenannten Orphan-Programms zum erbarmungslosen Killer ausgebildet, der im Regierungsauftrag Ziele ausschaltet. Sein Ausbilder und Vaterersatz Jack lehrt ihn jedoch auch Mensch zu bleiben und sich an zehn Gebote zu halten. Das zehnte und wichtigste lautet: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Als Jack getötet wird, geht Evan in den Untergrund und hilft fortan an nur noch absolut verzweifelten Menschen, die von niemandem sonst Unterstützung erfahren. Doch sein neuer Auftrag bringt all seine Gebote ins Wanken bis hin zum zehnten. Meine Meinung: Dies war mein erster Roman von Gregg Hurwitz und dass er auch Drehbücher für die großen Hollywood-Studios schreibt, merkt man seinem Schreibstil an. Das ganze Buch erinnert an einen rasanten Actionstreifen, den ich mir auch sehr gut im Kino vorstellen kann. Dass die Filmrechte dazu bereits verkauft sind, macht Hoffnung, dass dieser Wunsch Wirklichkeit werden könnte. Es handelt sich bei „Orphan X“ um den Auftakt einer Trilogie und das spektakuläre und überraschende Ende verspricht noch einiges an Stoff für die Fortsetzungen. Getragen wird das Buch natürlich von der Hauptfigur Evan. Und obwohl er ein perfekt ausgebildeter Killer ist, schafft es der Autor, dass man sich mit ihm identifizieren, ja ihn schon bald sogar mögen muss. Für seine Entwicklung kann er nichts und seine hohen Moralvorstellungen und das aktuelle Aufgabengebiet zeigen, dass in ihm ein guter Mensch steckt. Wer immer seine Hilfe braucht, dem lässt er sie zuteilwerden, auch wenn er dabei Unmenschliches leisten muss. Jedoch auch die Nebenfiguren sind detailreich und sehr individuell geraten. Besonders ans Herz geht der kleine Peter, dessen kindlicher Begeisterung sich auch Evan nicht entziehen kann. Neben modernster Technik, die gerade mit dem richtigen Maß an Erklärung beschrieben wird, gibt es auch knallharte und brutale Action-Szenen, die einem beim Lesen das Blut in den Adern gefrieren lassen. Das Spannungslevel wird von Beginn an konstant hoch gehalten, sodass man nur in den kurzen Rückblenden in Evans Vergangenheit ein wenig zur Ruhe kommt. Diese wiederum sind jedoch wichtig, um Evans Handlungsweisen nachzuvollziehen. Lange bleibt für den Leser genauso wie für Evan im Dunkeln, wer nun falsch spielt und warum auf ihn persönlich, wie er schon bald feststellen muss, Jagd gemacht wird. Immer wieder überraschende Wendungen und originelle Ideen bannen den Leser an den Roman. Für mich war „Orphan X“ ein überraschend guter Action-Thriller in Buchform, den ich allen Fans von Jason Bourne und ähnlichen Agenten-Figuren sehr gern ans Herz lege. Definitiv möchte ich wissen, wie es mit Evan weitergeht, und werde die Augen nach der Fortsetzung aufhalten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Actionkino in Buchform
von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2016

In den Augen seiner Nachbarn ist Evan Smoak ein unscheinbarer Vertreter für Industriereiniger. Hinter dieser Fassade des bürgerlichen Lebens versteckt sich jedoch ein Profikiller, der jahrelang inoffiziell für die Regierung gemordet hat. Als erfolgreicher Absolvent des „Orphan“-Programms, hat er eine Ausbildung zur tödlichsten und effizientesten Waffe der US-Regierung absolviert.... In den Augen seiner Nachbarn ist Evan Smoak ein unscheinbarer Vertreter für Industriereiniger. Hinter dieser Fassade des bürgerlichen Lebens versteckt sich jedoch ein Profikiller, der jahrelang inoffiziell für die Regierung gemordet hat. Als erfolgreicher Absolvent des „Orphan“-Programms, hat er eine Ausbildung zur tödlichsten und effizientesten Waffe der US-Regierung absolviert. Doch nach Jahren des Tötens im Namen der Regierung ist Evan in den Untergrund abgetaucht und stellt seine Dienste nun unentgeltlich hilfsbedürftigen Menschen zur Verfügung, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können. Sein neuer Auftrag scheint jedoch komplett aus dem Ruder zu laufen und Evan wird dazu gezwungen seine eigenen Gebote zu brechen... Bei Büchern ist es wie bei Filmen: Es muss nicht immer anspruchsvoll sein, aber geil! Hier haben wir ein sehr gutes Beispiel dafür. Als Leser weiß man schon beim Klappentext, dass hier nicht Hemmingway gehuldigt wird, sondern den großen Actionhelden unserer Zeit. John McClane, Jack Reacher, Jason Bourne, John Rambo...all jene, die alleine stehen und sich trotzdem einen Weg aus dem Chaos bahnen und zwar extrem effizient und mit möglichst viel Explosionen. „Orphan X“ zählt genau zu dieser Sparte und macht seine Sache dabei verdammt gut. Die Geschichte ist sehr gradlinig, man bekommt die ein oder andere unerwartete Wendung serviert, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und mit Evan hat man einen Protagonisten, der fast alles kann. Was will man als Action-Fan mehr? Nichts! Und genau darum geht es. Dieses Buch ist ein großartiger Actionfilm, der beim Lesen direkt vom Gehirn an die Schädelwand projiziert wird. Wer auf der Suche nach actionreicher Unterhaltung ist, darf hier völlig unbesorgt zugreifen. Bei mir hat das mit dem Entertainment wunderbar geklappt und ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannend, null Langeweile- Kopfkino pur!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wennigsen am 14.03.2016

Cover / Artwork / Romangestaltung Das Cover zeigt eine Person, die mit dem Rücken zum Betrachter auf einem Balkon steht – eine Waffe in der linken Hand. Der Name des Buches ist in großen Lettern auf dem Umschlag – ich liebe das Cover! Der Roman an sich ist in relativ... Cover / Artwork / Romangestaltung Das Cover zeigt eine Person, die mit dem Rücken zum Betrachter auf einem Balkon steht – eine Waffe in der linken Hand. Der Name des Buches ist in großen Lettern auf dem Umschlag – ich liebe das Cover! Der Roman an sich ist in relativ viele Kapitel unterteilt, wobei glaube ich immer ein Satz aus dem entsprechenden Kapitels die Überschrift ist. Inhalt Evan Smoak ist ein Einzelgänger und wohnt zurück gezogen in einer geradezu luxuriösen Penthouse-Wohnung. Er versucht, möglichst unauffällig und ohne große Kontakte zur Hausgemeinschaft zu leben – was ihm auch eigentlich meistens ganz gut gelingt. Schon auf den ersten Seiten des viel zu kurzen Buches erfahren wir auch, warum er sich so absondert – er führt ein Doppelleben, bei dem er Menschen aus der Patsche hilft, die in seinen Augen unschuldig sind. Ursprünglich stammt er aus einer Art Umerziehungskonzept, bei dem Waisen (daher Orphan), zu den perfekten Auftragskillern erzogen werden. Sein Ausbilder Jack jedoch hat ihm nicht nur den harten Drill beigebracht, sondern auch versucht, seine Menschlichkeit zu bewahren. Evan lebt nach den zehn Geboten, die ihm Jack beigebracht hat, um immer einen kühlen Kopf bewahren zu können und sich immer von den Aufträgen distanzieren zu können, die er unter dem Deckmantel eines Attentäters für die Regierung ausführt. Eines Tages ändert sich jedoch etwas in seinem Leben und er beginnt, auf eigene Rechnung zu arbeiten und aus dem Jäger wird der Gejagte. Wertung Ich habe absichtlich bei meiner Inhaltsangabe nicht zu viel verraten, denn das Buch lebt von zwei drei fantastischen Überraschungsmomenten, die mir das Lesen wirklich zu einem absoluten Vergnügen gemacht haben. Die zweite Hälfte habe in einem Rutsch gelesen, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Evan ist als Charakter einfach sympathisch dargestellt und die story ist wirklich sehr spannend geschrieben. Was mir am meisten gefallen hat sind zum einen die anderen Charaktere, die ebenso wie der Protagonist sehr liebevoll und detailliert dargestellt werden, man als Leser aber nicht überschüttet wird, und die Art, wie Evan auf Situationen reagiert, die brenzlig sind. Die Gebote, die ihm heiliger sind wie anderen Gesetze sind, geraten immer mehr ins Wanken und er muss sich neu orientieren, sich fragen, was wirklich wahr ist und wo er in eine Falle gelockt wird. Nichts und niemand erscheint mehr als der, für den er sich ausgegeben hat. Ich mochte das Buch sogar so gerne, dass ich Lieblingsszenen hatte im Buch – das passiert mir bei Büchern mit der Thematik eigentlich eher weniger. Jetzt wünschte ich, ich könnte gleich noch den nächsten Teil hinterher lesen – aber leider leider leider gibt es den noch gar nicht.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wenn man die eigenen Gebote bricht, lebt man gefährlich!
von Tina Bauer aus Essingen am 11.03.2016

Evan Smoak ist alles andere als der nette Vertreter für Industriereiniger. Er ist ein gut getarnter Killer im Auftrag der amerikanischen Regierung. Als Kind für ein spezielles Programm auserwählt löst Evan Probleme. Doch sein Ausbilder Jack hat ihm nicht nur das Töten beigebracht, sondern auch mit dessen aufgestellten zehn... Evan Smoak ist alles andere als der nette Vertreter für Industriereiniger. Er ist ein gut getarnter Killer im Auftrag der amerikanischen Regierung. Als Kind für ein spezielles Programm auserwählt löst Evan Probleme. Doch sein Ausbilder Jack hat ihm nicht nur das Töten beigebracht, sondern auch mit dessen aufgestellten zehn Regeln in Evan die Menschlichkeit bewahrt. Nach dem Ausstieg aus dem öffentlichen Sektor beschließt Evan jenen zu helfen, die von niemandem mehr Hilfe erwarten. Er ist der Nowhere –Man und sein nächster Auftrag bringt ihn selbst in die Schussbahn. Während Evan damit beschäftigt ist, sein Schützling aus der Schusslinie zu bringen und dessen Problem zu beseitigen wird ihm erst zu spät klar, dass er seine eigenen Regeln gebrochen hat und von Anfang an selbst das Ziel war. Es beginnt eine Hetzjagd quer durch L. A. und Vegas bei der alle Register in der Kunst der Verteidigung, Bewaffnung und Tarnung gezogen werden. Es geht ums reine Überleben. Gregg Hurwitz hat mit Evan Smoak einen Agenten der Extraklasse mit einem Hang zu Gerechtigkeit, vollständiger Selbstbeherrschung und luxuriösem Wodka geschaffen, der mit seinem einmaligen Service den Schwachen und Unterdrückten hilft. Von dieser Sorte könnte es mehr geben! Ich hoffe inständig auf eine Fortsetzung. Falls nicht, seine Nummer hab ich ja!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein absolutes Meisterwerk von Gregg Hurwitz
von Sabana aus Ludwigshafen am 10.03.2016

Charakter: Evan, der Hauptcharakter es Buches ist ein Waisenjunge, der unter die Fittiche von Jack genommen wird. Evan wird im Buch als Charakterstarker, durchtrainierter junger Mann mit einer großen Portion Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit dargestellt, der aber auch töten kann. Es gibt noch einige Nebencharaktere, die eine kleinere oder auch größere Rolle... Charakter: Evan, der Hauptcharakter es Buches ist ein Waisenjunge, der unter die Fittiche von Jack genommen wird. Evan wird im Buch als Charakterstarker, durchtrainierter junger Mann mit einer großen Portion Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit dargestellt, der aber auch töten kann. Es gibt noch einige Nebencharaktere, die eine kleinere oder auch größere Rolle spielen. Jeder dieser Charakter hat seine Eigenheiten, die ihn liebenswert machen. Sei des Mia und Peter, alleinerziehende Mutter und deren Sohn, oder eine ältere alleinstehende Dame und noch einige andere, die ich aber hier nicht erwähnen möchte, um euch die Spannung nicht zu verderben. Schreibstil: Der Autor hat einen einfach hervorragenden flüssigen Schreibstil, der zum Durchlesen auffordert. Die Spannung ist von der Ersten bis zur Letzten Seite spürbar und fesselnd. Man muss das Buch gelesen haben, denn man kann es nicht anders beschreiben. Meine Meinung: Als ich das Ebook in der Hand hatte, dachte ich noch hm ok ein Thriller, mal schauen ob er gut ist. Der Name Gregg Hurwitz sagte mir bis dahin nicht viel. Die erste Seite war erstaunlich fesselnd und ich war hin und weg und vertiefte mich immer mehr in das Buch. Der Prolog war ein toller Einstieg und schon hier wurde gleich mit der Fantasie des Lesers gespielt. Genauso ging es dann von Seite zu Seite weiter. Die Spannung, was passiert, es wurde nie langweilig. Evan hat ein Telefon, soviel kann ich ja verraten und er will Leben retten. Dazu geht er einen eigensinnigen und ungewöhnlichen Weg. Er hat durch das Programm, wie man an dem Klappentext sieht auch einige Fertigkeiten und anderes Wissen, welches er gezielt einsetzen kann. Dann sind da noch die Gebote, an die er sich hält, was wie ihr euch ja denken könnt nicht immer einfach ist. Das Ende ist für mich überraschend gewesen, aber ein guter Abschluss für das Buch. Ich habe wirklich noch nie einen Thriller in so schneller Zeit gelesen. Er war so fesselnd, dass ich alles um mich herum vergessen konnte und tief eingetaucht bin und mit gezittert, gehofft, gebangt und gelacht habe. Ja es gab auch Zeilen, die mich lachen ließen in diesem Buch. Also alles rundum ein gelungenes Buch und ich freue mich schon darauf, wenn es Verfilmt wird. Es ist aber auch noch anzumerken, dass es ein amerikanischer Thriller ist, und sich diese Geschichte nur in Amerika so abspielen könnte. Fazit: Kurz und Bündig ein Must Have für alle Krimi und Thrillerfans, die auf actionreiche Storys stehen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Evan ist der neue Bourne
von Angel1607 aus Peisching am 10.03.2016

Um was geht es in dem Buch? Normalerweise fasse ich es selbst zusammen um was es geht, aber bei diesem Buch fand ich den Klappentext irgendwie einzigartig und wie soll ich sagen, passend, dass ich ihn diesmal kopiert und miteingebunden habe! Weil er einfach das Buch beschreibt und... Um was geht es in dem Buch? Normalerweise fasse ich es selbst zusammen um was es geht, aber bei diesem Buch fand ich den Klappentext irgendwie einzigartig und wie soll ich sagen, passend, dass ich ihn diesmal kopiert und miteingebunden habe! Weil er einfach das Buch beschreibt und es geheimnisvoll macht für mich! 1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse Seine Nachbarn halten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereinigern. Dabei ist er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. 4. Gebot: Es ist nie persönlich Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag ist Evan in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können – mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal bricht er eine der Regeln, und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe. Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstoßen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt: 10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben Wie empfand ich das Buch? Ich fange mit dem Cover an, es ist eher unspektatkulär aber total passend und auch im Nachhinein finde ich, dass man es nicht besser hätte treffen können! Es bleibt einem im Gedächtnis und ich denke, dass ist eines der Ziele, welches ein Cover erreichen soll. Evan ist der Hauptprotagonist und ich muss sagen, es war für mich selbst eine erfrischende Schreibweise, auch weil es einmal ein männlicher Hauptprotagonist ist. In der Welt der Bücher ist dies eher selten, was ich persönlich eigentlich schade finde! Orphan X ist Evans Deckname im Programm und er hat sich durch seine Art und Weise einen Namen gemacht. Er arbeitet nach gewissen Regeln und exisitiert eigentlich nicht. Er operiert im Geheimen, nimmt immer nur einen Auftrag an um diesen seine volle Energie und Aufmerksamkeit widmen zu können. Nach einem tragischen Ereignis hat er sich aus dem Programm zurückgezogen und wird aber nun mit seiner Vergangenheit konfrontiert! Gregg Hurwitz erschafft ein Geflecht an Lügen und Geheimnissen, welches ich als Leserin nicht gleich durchschaut habe. In feinster Bourne-Manier erlebt man, wie Evans bisherige Welt aus dem Ruder gerät und er seine Regeln - eine nach der anderen - bricht. Aber wofür? Begeht er einen Fehler? Wem kann er noch vertrauen? Auch erlebt er zum ersten Mal andere Gefühle. Gefühle, die eine Art Liebe sind und ihm viele seiner Regeln über Bord werfen lassen! Die ihn impulsive Entscheidungen treffen lassen und die mir als Leserin das Herz erwärmten!!! Dennoch muss ehrlich sagen, dass ich die ersten Kapitel etwas gebraucht habe, bis ich vollends in der Geschichte drinnen war. Vielleicht lag das auch an den vielen technischen Details, die der Autor anfangs verwendet, z.b. als er fast eine Seite lang nur eine Waffe beschreibt. Im Nachhinein denke ich aber, dass es irgendwo notwendig war um Evans Welt besser verstehen zu lernen. Seine Sicht der Welt sozusagen. Irgendwo ist die Geschichte auch tragisch, weil unser Hauptprota aufgewachsen ist um eine tödliche Geheimwaffe zu werden und sich meiner Meinung nach eigentlich nur nach Liebe und Fürsorge gesehnt hat, nach einer Familie. Drum denke ich, war er auch das perfekte "Opfer" für das Programm! Manchmal frage ich mich bei solchen Büchern oder Filmen, wieviel Realität wirklich dahinter steckt! Ob wirklich irgendwo ein solches Programm besteht, ob Kinder wirklich so aufwachsen und zu tödlichen Geheimwaffen erzogen werden.....erschreckend..... Alles in allem fand ich das Buch sehr toll und kann es Fans von Bourne&Co nur empfehlen! Gregg Hurwitz Schreibstil ist neu und einzigartig für mich. Bis zum Schluss bleibt die Spannung aufrecht erhalten und man steht durchgehend auf Evans Seite, erlebt seine Vergangenheit und seine Gegenwart, lernt den Menschen hinter allem kennen und verstehen! Und das Ende!!! Gaaaaaaaanz fies und lässt auf einen Folgeteil hoffen!!!! Nach den letzten paar Seiten will man eigentlich nur "DIE NUMMER" wählen und ihm alles erzählen!!!! Auch hier schließe ich mit einem einzigen Satz, der für mich eigentlich Evan am Besten beschreibt und sich auch durch das Buch zieht: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die 10 Gebote – ein absolut fesselnder Action-Thriller
von smartie11 am 10.03.2016

Zum Inhalt: Evan Smoak ist ein klassischer Einzelgänger. Zu seinen Nachbarn im noblen Wohnblock in L.A. ist er stets freundlich und hilfsbereit, bleibt doch aber gleichzeitig immer unnahbar. Um seine Tarnung als unscheinbarer Vertreter für Industriereiniger nicht zu gefährden, lebt Evan streng nach zehn ganz eigenen Geboten. Vom ersten Gebot... Zum Inhalt: Evan Smoak ist ein klassischer Einzelgänger. Zu seinen Nachbarn im noblen Wohnblock in L.A. ist er stets freundlich und hilfsbereit, bleibt doch aber gleichzeitig immer unnahbar. Um seine Tarnung als unscheinbarer Vertreter für Industriereiniger nicht zu gefährden, lebt Evan streng nach zehn ganz eigenen Geboten. Vom ersten Gebot („Zieh keine voreiligen Schlüsse“) bis zum 10. Gebot („Lass niemals einen Unschuldigen sterben“) sind es genau diese Regeln, die ihn und seine Klienten schützen, und keines dieser Gebote hat Evan, alias „Orphan X“, jemals gebrochen. Bis er sich des Falls von Katrin annimmt, deren Vater entführt worden ist. Was für Evan als „Standardauftrag“ beginnt, führt ihn unvermeidlich an seine eigenen Grenzen und zum Bruch seiner geheiligten Gebote… Zum Autor: Bestsellerautor Gregg Hurwitz ist ein wahres Multitalent. Neben seinen mehrfach ausgezeichneten Büchern hat er bereits diverse Drehbücher (u.A. für Jerry Bruckheimer) und Comics (für Marvel und DC) geschrieben, Fernsehserien entwickelt (u.A. für Warner Bros.) und mehrere wissenschaftliche Artikel über William Shakespeare veröffentlicht. Meine Meinung: „Man spielt nicht das eigene Blatt, man spielt immer das Blatt des Gegners.“ (S. 377) „Orphan X“ ist ein Thriller, der mich vom Start weg gleich in seinen Bann gezogen und gefesselt hat. Nach einer kurzen „Einführungsphase“ mit einer erfreulich überschaubaren Anzahl von Charakteren nimmt die Story rasant an Fahrt auf. Es entspinnt sich ein wahres Verwirrspiel mit Intrigen und Täuschungen. Der sonst so straighte und selbstsichere Evan hat schnell selbst Zweifel an seinem aktuellen Auftrag, und der Leser zweifelt mit ihm mit. Der Plot entwickelt sich sehr spannend und stellenweise extrem rasant, ja fast atemlos. Dabei sorgt der Autor gleich mehrfach für überraschende Wendungen, die ich zu keiner Zeit so vorhergesehen hätte. Dabei bleibt die Story insgesamt doch stets nachvollziehbar und nicht unrealistisch. Selbst die Auflösung – nach einem unglaublich actiongeladenen Finale – präsentiert der Autor für meinen Geschmack absolut wasserdicht, fügt alle Puzzleteilchen (die ich teilweise zuvor gar nicht als solche erkannt hatte) zu einem stimmigen und überraschenden Gesamtbild zusammen. So hatte ich stets das Gefühl, vom Wissen um die Zusammenhänge „auf Augenhöhe“ mit Evan Smoak zu sein. Dies hat sicherlich dazu beigetragen, dass ich dermaßen stark mit Evan mitgefiebert und mitgezittert habe. Evan Smoak alias „Orphan X“ oder auch „The Nowhere Man“, ist ein Protagonist, wie ich ihn mag: Gradlinig, zuverlässig, extrem schlagkräftig und doch mit Herz. Ein Minimalist dessen einzige Leidenschaft sehr teure Vodkas sind. Eine moderne Version von Robin Hood, Zorro & Co., der seine gesamten Mittel und sein ganzes Können zum Wohle von in Not geratenen Personen einsetzt („Finde jemand, der mich braucht. Gib ihm meine Nummer.“). Eingestreute Rückblenden zeigen dem Leser sukzessive, wie Evan zu „Orphan X“ geworden ist. Hier schafft der Autor sehr gelungen sowohl eine Nähe zu seinem Protagonisten als auch eine nachvollziehbare Erklärung, wie Evan ein dermaßen außergewöhnlicher Kämpfer geworden ist. So ist Evan Smoak ein Paradebeispiel für einen extrem effektiven und unerschrockenen Mixed Martial Arts Kämpfer, der sich aus allen Selbstverteidigungstechniken stets das Beste und intuitiv das für die Situation Passendste aussucht, sei es nun Muay Thai, das indonesische Pencak Silat, die Tang-Technik oder auch Wing Tsun. Evan Smoak beherrscht sie alle! Der Schreibstil des Autors passt sehr gut sowohl zur Story als auch zu seinem Protagonisten: Sehr flüssig, präzise und eher nüchtern als blumig. Auch das Setting, das größtenteils in L.A. platziert ist, habe ich als sehr passend empfunden. Wo könnte jemand wie Evan Smoak auch besser mitten im pulsierenden Leben untertauchen als in dieser ausufernden Flächenstadt. Dass der Autor, der auch in L.A. lebt, diese Stadt sehr gut kennt, kommt für meinen Geschmack sehr gut rüber, wodurch sich ein sehr authentisches Gesamtbild ergibt. Auf das nächste Abenteuer von Evan Smoak freue ich mich schon jetzt! FAZIT: Ein waschechter Page-Turner. Wer Robert Ludlums „Jason Bourne“ und Lee Childs „Jack Reacher“ mag, wird „Evan Smoak“ lieben!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Gregg Hurwitz – Orphan X
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 10.03.2016

Gregg Hurwitz – Orphan X Evan Smoake wird als Waisenkind rekrutiert um für die Regierung zu arbeiten. Er genießt eine solide Ausbildung in verschiedenen Kampfkünsten, Waffen, technischen Know-how und ist auf seinem Gebiet der Beste um sich dem Leben und der Regierund zu stellen. Jahre später, nachdem sein Mentor Jack Johns... Gregg Hurwitz – Orphan X Evan Smoake wird als Waisenkind rekrutiert um für die Regierung zu arbeiten. Er genießt eine solide Ausbildung in verschiedenen Kampfkünsten, Waffen, technischen Know-how und ist auf seinem Gebiet der Beste um sich dem Leben und der Regierund zu stellen. Jahre später, nachdem sein Mentor Jack Johns gestorben ist, nutzt er seine Fähigkeiten um Menschen in Nöten zu helfen. So auch einem jungen Mädchen, dass von einem korrupten Polizisten unter Druck gesetzt wird. Das wichtigste für ihn sind seine Regeln, die er nie und unter keinem Umständen vernachlässigen darf. Doch als ein weiterer Auftrag ansteht, und er weitere Orphan-Agenten trifft, wird es zum ersten mal persönlich in seiner Laufbahn, er und sein Umfeld geraten in größter Gefahr, seine Vernachlässigung der Regeln kann ihm und seinem Umfeld den Tod bringen. Der Roman ist flüssig, komplex, actionreich, spannend, düster, temporeich, packend und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Die Handlung ist sehr spannend, temporeich, erschreckend und gut durchdacht. Das Buch ist sehr gut recherchiert. Die verschiedenen Kampfsporttechniken, das technische Wissen sind beeindruckend beschrieben. Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen. Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt von Evan Smoake rein versetzen, der mir sofort sympathisch, teils undurchsichtig und distanziert, eher ruhig und kontrolliert erschien. Sein Charakter ist sehr gut ausgearbeitet und ich verspürte eine gewisse Nähe zu seiner Figur. Als Waisenjunge von einem Regierungsvertreter als Killer ausgebildet, behält er trotzdem seine Menschlichkeit. Als Jack, sein Ziehvater, stirbt wendet er sich von der Regierung ab, aber er will seine Fähigkeiten trotzdem für die Benachteiligten zur Verfügung stellen. In einem Haus voller Eigentümer lernt er das reale Leben kennen. Evan der darauf erpicht ist, niemanden nah an sich heran zu lassen findet trotzdem zu Mia und ihrem Sohn Peter einen Anschluss. Auch sein neuer Autrag Kathrin beeindruckt ihn mehr, als er zulassen sollte. Doch er verspürt eine unbekannte Nähe zu ihr, obwohl er objektiv bleiben sollte. Slatcher, einer der führenden Orphan-Agenten, ist sehr gut ausgearbeitet und absolut unsympathisch, was ihn aber für die Rolle als Bösewicht absolut geeignet macht. Seine Komplexität hat mich wirklich beeindruckt. Aber alle weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, komplex, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Die Handlung war abwechslungsreich, spannend, temporeich, actiongeladen und überraschend. Der intellektuelle Schlagabtausch zwischen den verschiedenen Charakteren ist spannend und einfallsreich. Dieses Buch war großartig, mitreißend und bereitete mir Freude beim Lesen. Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Der Autor verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge, lässt aber trotzdem noch die eine oder andere Frage offen. Eine Fortsetzung zu diesem Buch kann ich mir sehr gut vorstellen und würde sie in jedem Fall lesen, den Evan ist ein Charakter, den man ins Herz schließt. Da ich noch keines der Bücher vom Autor kenne, werde ich das in Zukunft ändern, denn der Schreibstil und die Story hat mir sehr gut gefallen. Ein Thriller, der die Langeweile vertreibt und ein paar actionreiche, spannendeLesestunden garantiert. Gänsehaut und Herzrasen vorprogrammiert vom Mitfiebern. Das Cover ist schlicht in schwarz und grau gehalten, das orange X macht es zu einem Blickfang, auf jeden Fall neugierig genug um es in die Hand zu nehmen um den Klappentext zu lesen. Die Farben geben dem Cover einen besonderen Charme mit düsteren Touch. Das Cover und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch. Fazit: Super Geschichte. Spannend. Brutal. Actiongeladen. Clever. Faszinierend. Packend. Brachial. Genial. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Killer und Gutmensch ?!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.08.2016

Sie sind Bourne oder J.Reacher-Fan ? Dann sollten Sie sich "Orphan X " gönnen, ein rasanten, amerikanischen Thriller mit Fortsetzungspotential, nicht immer glaubwürdig (wie Bond und Konsorten :-) und im Finale doch mit sehr viel Kampftechnik gespickt), aber auf jeden Fall mit sympathischem Helden und klassischem Plot. Evan Smoak, ehemaliger... Sie sind Bourne oder J.Reacher-Fan ? Dann sollten Sie sich "Orphan X " gönnen, ein rasanten, amerikanischen Thriller mit Fortsetzungspotential, nicht immer glaubwürdig (wie Bond und Konsorten :-) und im Finale doch mit sehr viel Kampftechnik gespickt), aber auf jeden Fall mit sympathischem Helden und klassischem Plot. Evan Smoak, ehemaliger Regierungskiller mit geheimen Aufträgen,keinen menschlichen Bindungen und breit gefächertem Fachwissen hatte sich zurückgezogen ,um seinem Gewissen zu folgen (na so was) . Als Waisenkind war er von seinem Ausbilder im Gegensatz zum restlichen „Programm“ nicht nur zur Tötungsmaschine erzogen worden,was zwangsläufig dazuführen musste,dass er seine Informationen/Aufträge zu hinterfragen begann. Nun lebt er das Leben des „Nowhere-Man“, den Leute in verzweifelten Situationen unentgeltlich um Hilfe bitten können - sprich, Evan ist immer noch im Killergeschäft,nur diesmal mit mehr Legitimation in seinen Augen. Und effizient und schnell ist dieser junge Mann noch immer... Als ihm allerdings eine ehemalige Klientin unvorhergesehenerweise gleich zwei neue Problemfälle weiterleitet,beginnen für den „einsamer Wolf“-Typen nicht nur Gespenster aus seiner Vergangenheit aufzutauchen,sondern er hat auch einen Gegner ,der mit allen technischen Finessen ausgestattet, immer ein bißchen schneller zu sein scheint als Evan selbst… Dieser Thriller ist wie sein Protagonist immer in Bewegung und man hat die Verfilmung hollywoodlike bereits vor Augen. Nur schade ,das die Schlußsequenz für mich keine Überraschung war - ich lese,glaub`ich, zuviele Krimis :-)

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
bist Du bereit für ein Leben ohne Leben
von leseratz aus Stralsund am 11.04.2016

Inhalt:"1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse Seine Nachbarn halten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereinigern. Dabei ist er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. 4. Gebot: Es ist nie persönlich Nach Jahren des Mordens... Inhalt:"1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse Seine Nachbarn halten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereinigern. Dabei ist er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. 4. Gebot: Es ist nie persönlich Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag, ist Evan in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können - mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal bricht er eine der Regeln und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe. Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstoßen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt:10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben" Zwölf Jahre ist Evan alt, als er und seine Freunde von einem Mann auf dem Basketballfeld beobachtet werden. Kurz darauf findet er sich auf dem Beifahrersitz eines Oberklassewagens wieder... "Wofür brauchen Sie mich eigentlich?" "Das kann ich dir jetzt noch nicht sagen." Jack fährt eine Weile schweigend weiter, merkt dann scheinbar, dass seine Antwort für einen Jungen in Evans Lage nicht ausreichen dürfte. "Ich werde dir vielleicht nicht alles sofort erzählen,... aber ich werde dich niemals belügen." Evan sieht ihn prüfend an. Entschließt sich, ihm zu glauben. "Wird es wehtun?" Jack fährt weiter, den Blick stur geradeaus gerichtet. "Manchmal." Der Einstieg trocken, kühl aber nicht gefühllos und er zieht sofort ins Buch. Evan wird zur perfekten Tötungsmachine, er kann es auf tausend Arten und ist dabei so unauffällig, dass er mit jeder Wand verschmilzt und in jeder Menge untergeht. Evan, das perfekte Werkzeug seiner Regierung - oder doch nicht? Es ist schwer die Leseeindrücke in Worte zu fassen, es gibt Momente in diesem Buch die sind so genial, dass man staunend im Lesen inne hält, und über das Gelesene nachdenkt und die Kreativität und Kunstfertigkeit des Autors bewundert, eine ganze Palette an Gefühlen in nur drei kurzen Sätzen. Doch dann der Schnitt und es setzt eine langatmige Erzählung über die Nachbarn oder die Umwelt ein. Da stellt sich mir die Frage, warum dieses Geschwafel, die Handlung braucht es nicht und das Verständnis für die Situation hast Du in der kurzen Sequenz vorher bereits erreicht... Die teils offene, teils verdeckte Kritik an der Regierung und ihren Methoden hat mir sehr gut gefallen, auch die Ethik, mit der Evan seinem blutigen Handwerk, nun nicht mehr im Auftrag der Regierung, nachgeht, ist interessant und beeindruckend. Ein einsamer Mann, der sich mit Pflanzen beschäftigt und eine Aloe behandelt wie eine Geliebte. Doch der Autor traut sich nicht ganz in den Film noir, und so kommt die fröhliche Umwelt und führt den Killer in Versuchung. Und dieser Bruch hat mich sehr gestört, denn jetzt hatte ich das Gefühl amerikanisches Hollywood Kino zu lesen. Ja, auch ein Killer hat Gefühle und denkt über ein anderes Leben nach, ist also ganz normal und damit für die Gesellschaft noch zu retten... Das Ende läßt eine Fortsetzung zu, mal schauen, ob wir noch mehr von Evan lesen. Fazit: Das Buch hat mich zwiespältig zurückgelassen, den Verweis der Verlagswerbung auf Jason Bourne und Jack Reacher sollte man wörtlich nehmen, aber hier wäre mehr möglich gewesen. Denn es klingt eine Düsternis an, die ich bei vielen aktuellen Thrillern vermisse. Dieses Buch ist zu gefällig und könnte so viel mehr sein. Trotzdem ragt es aus dem aktuellen Einheitsbrei heraus und ist Thrillerlesern zu empfehlen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
wer mitspielen will sollte die regeln kennen
von büchersalat am 15.03.2016

Ich muss ehrlich sagen, ich fand das Cover furchtbar. Aber der Klappentext hat mich angesprochen und daher wollte ich es trotzdem lesen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag für das Ebook. Ich finde das Cover einfach zu englisch, farblich mit dem rot furchtbar, irgendwie trocken. Der Schreibstil... Ich muss ehrlich sagen, ich fand das Cover furchtbar. Aber der Klappentext hat mich angesprochen und daher wollte ich es trotzdem lesen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag für das Ebook. Ich finde das Cover einfach zu englisch, farblich mit dem rot furchtbar, irgendwie trocken. Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht. Ich konnte gar nicht glauben, dass es sich um einen Thriller handelt, denn ich hatte keine Sorge über komplizierte Begriffe zu stolpern. Leicht und manchmal sogar umgangssprachlich erzählt der Autor die Geschichte von Orphan X. Evan Smoak lebt in einem Block für besser Verdienende. Offiziell arbeitet er in der Industrie Reinigung, da kann er auch sicher sein, dass niemand Fragen stellt. Er ist unauffällig, leise und ein Einzelgänger. Doch hinter seiner Wohnungstür sieht es ganz anders aus. Evan ist ein Orphan, besser gesagt Orphan X, ein von der Regierung ausgebildeter Profikiller. Offiziell gibt es ihn schon lange nicht mehr und das Programm der Regierung auch nicht. Evan hat sich selbstständig gemacht, er hilft anderen Menschen zu töten. Er ist gut darin, befolgt immer noch die alten Regeln, doch dann holt ihn die Vergangenheit ein und Evan muss schnell handeln... . Ich muss ja sagen, der Inhalt ist sowas von gar nicht trocken. Die Grundidee ist jetzt vielleicht nicht so neu, ich finde sie ist etwas aus "Transporter" und "Hitman", aber ich war von der ersten Seite an gefesselt. Die Kapitel sind nicht ellenlang, der Spannungspegel steigt und sinkt wirklich fies, so dass man nie weiß hinter welcher Ecke die nächste Gefahr lauert. Man merkt, dass der Autor Erfahrung mit dem Genre hat. Er ist wahnsinnig Detail genau, im positiven Sinne. So konnte ich mir sehr gut vorstellen, wie Agent Orphan zum Beispiel im Nahkampf agiert. Evan ist ja im Grunde nicht Evan und irgendwie auch nicht Orphan X. Er ist beide in einer Person und er hat sich wahnsinnig gut unter Kontrolle. Er erfasst neue Situationen schnell und punktgenau. Er passt sich unheimlich gut an und hat einfach immer eine Waffe zur Hand. Doch im Lauf des Geschehens lernen wir durch Rückblicke auch einen anderen Evan kennen, den vor der Ausbildung, seine Wünsche. Ich fand diesen Thriller absolut lesenswert! Ich hoffe sehr auf mehr Stoff von Orphan X. Fazit Wer mitspielen will sollte die Regeln kennen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannender und actionreicher Thriller, der mich trotz kleiner Schwächen fesseln konnte.
von Selection Books am 13.03.2016

Ich lese eher selten Thriller, aber der Klappentext von "Orphan X" konnte mich einfach überzeugen. Da ich Actionfilme über Einzelkämpfer wie Jason Bourne liebe, war ich mehr als neugierig, welche Geschichte sich hinter "Orphan X" verbirgt. Der Autor Gregg Hurwitz konnte mich mit seiner rasanten Story restlos überzeugen und... Ich lese eher selten Thriller, aber der Klappentext von "Orphan X" konnte mich einfach überzeugen. Da ich Actionfilme über Einzelkämpfer wie Jason Bourne liebe, war ich mehr als neugierig, welche Geschichte sich hinter "Orphan X" verbirgt. Der Autor Gregg Hurwitz konnte mich mit seiner rasanten Story restlos überzeugen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Evan ist ein Waisenkind und wurde schon in frühester Kindheit in ein geheimes Projekt der Regierung übernommen. Mit gerade mal 12 Jahren wird Evan auf der Straße von dem Agenten Jack rekrutiert. Er wird ein Teil des Orphan Programmes, in dem Kinder ohne Familie zu emotionslosen Killern ausgebildet werden. Sie sind Geister ohne Identität, die im Namen der Regierung Auftragsmorde durchführen, ohne diese zu hinterfragen. Doch Evans Ausbildung läuft etwas anders ab, als die der übrigen Orphan Killer. Evan, auch Orphan X genannt, wird von seinem Aubilder und Mentor Jack als einziger Orphan nicht zu völliger Gefühlskälte programmiert. Nach einiger Zeit beginnt Evan seine Aufträge zu hinterfragen. Obwohl jeder Orphan nach strengen Geboten handelt, wird kein Auftrag hinterfragt. Einzig Evan macht sich Gedanken darüber. Er lässt das Orphan Programm hinter sich und wird zum Nowhere Man. Mit seiner neuen Identität hilft er Menschen, die in Not geraten sind und sich nicht an die Polizei wenden können. Bis er eines Tages in das Visier eines ihm ebenbürtigen Auftragskillers kommt. Ein spannendes Katz- und Maus-Spiel beginnt. Der Einstieg in das Buch ist mir am Anfang nicht so einfach gefallen. Der Schreibstil ist sehr nüchtern gehalten. Gerade am Anfang überwiegen die sachlichen Beschreibungen von Evans Wohnung und seinen Waffen. Teilweise war es mir ein wenig zu viel, da die Breschreibungen durch ihre sachliche Art eher langweilig waren. Nach ca. 50 Seiten hatte ich mich daran gewöhnt. Der Sprachstil wurde auch passend zur Story immer rasanter. Gerade die Rückblicke auf Evans Zeit als Waisenkind und seine Ausbildung im Orphan Programm fand ich sehr interessant. Sie nehmen zwar ein wenig Tempo aus der Geschichte, was ich aber eher positiv fand. So hat der Leser etwas Zeit zum Verschnaufen und man lernt Evan und seine Beweggründe besser kennen. Evan hat mir als Protagonist unheimlich gut gefallen. Auf der einen Seite lernt man ihn als knallharten Killer kennen, auf der anderen Seite erfährt man auch, dass er sich schon nach mehr im Leben sehnt. Wichtig ist auch, dass er in seinem ganzen Leben keine Liebe kennenlernen durfte. Er hatte keine Mutter und es gab nie eine wichtige Frau in seinem Leben. Man lernt im Laufe der Geschichte vier Persönlichkeiten von Evan kennen: Evan das Waisenkind, Evan als Orphan X, Evan als Nowhere Man und Evan als Evan Smoak. Letzterer ist Evans normale Identität, unter der ihn Nachbarn und Bekannte kennen. Die Story überzeugt durch ihr rasantes Tempo, das lediglich durch Rückblicke und Evans "normales" Leben als Evan Smoak unterbrochen wird. Das Geplänkel mit den Nachbarn soll wohl die Story auflockern, hat mich aber furchtbar gelangweilt. Mich interessieren nervige Nachbarn und Hausversammlungen nicht. Einzig von Mia und ihrem Sohn hätte ich mehr erfahren wollen. Trotz kleiner Schwächen konnte mich Gregg Hurwitz mit "Orphan X" packen. Die Story ist actionreich und spannend, so wie ich es mag. Das Ende passt gut zur Story, bietet aber viel Potenzial für eine Fortsetzung, auf die ich mich sehr freue. Fazit: „Orphan X“ ist ein spannender und actionreicher Thriller, der mich trotz kleiner Schwächen fesseln konnte. Die Story überzeugt durch ihr rasantes Tempo und ein packendes Katz- und Maus-Spiel. Ich hoffe das Buch ist als Reihe ausgelegt, denn das Ende bietet viel Potenzial für eine Fortsetzung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannender gehts nicht! Tolle Story mit vielen Überraschungen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Kevelaer am 10.03.2016

Mit 12 Jahren wurde der Waise Evan Smoak für ein geheimes Programm der US-Regierung rekrutiert. Als eine Art Mentor dient ihm in der knallharten Ausbildung Jack Johns, der Evan auch seinerzeit auswählte. In Kampfkunst, dem Umgang mit Waffen und Verteidigung zu absoluten Profis gedrillt, sind die Mitglieder des Orphan-Programms... Mit 12 Jahren wurde der Waise Evan Smoak für ein geheimes Programm der US-Regierung rekrutiert. Als eine Art Mentor dient ihm in der knallharten Ausbildung Jack Johns, der Evan auch seinerzeit auswählte. In Kampfkunst, dem Umgang mit Waffen und Verteidigung zu absoluten Profis gedrillt, sind die Mitglieder des Orphan-Programms die perfekten Killer: ohne jeglichen familiären Hintergrund oder soziale Beziehungen sind sie anonym, frei und absolut tödlich. Ihre einzigen Regeln sind die 10 Gebote der Orphans, von denen das letzte das wichtigste ist: „10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben.“ Jahre später ist Evan fertig ausgebildet und dient der Regierung als Orphan X. Als Jack in einem Kugelhagel erwischt wird und in Evans Armen stirbt, kehrt Evan dem Programm den Rücken und taucht unter. Nun lebt er im Untergrund und hilft mit seinen Fähigkeiten Menschen in Not, die sich nicht an die Polizei wenden können. Auch hierbei hält er sich strikt an die Gebote. Das siebte Gebot, „Nur ein Auftrag auf einmal.“, befolgt er, indem er nach erfolgreicher Beendigung eines Auftrags seine geheime Telefonnummer an einen nach Meinung des vorherigen Auftraggebers Hilfebedürftigen weitergeben lässt. Doch kurz nachdem er dem Missbrauchsopfer Morena Aguilar geholfen hat, rufen binnen weniger Tage gleich zwei verzweifelte Menschen bei ihm an und nennen Morena als Kontaktperson. Evan ist sicher, dass einer von beiden lügt. Aber wer? Und vor allem: warum? Von Anfang an baut Gregg Hurwitz eine unglaubliche Spannung auf. Zunächst erfährt der Leser durch Rückblenden in die Vergangenheit mehr über das Orphan-Programm und Evans Ausbildung an der Seite von Jack, parallel dazu begleitet man ihn in der Gegenwart aber bereits in seinen ersten Einsatz des Buches – und findet sich binnen kürzester Zeit inmitten eines rasanten, brutalen und intelligent durchdachten Katz-und-Maus-Spiels. Denn plötzlich sind nicht mehr nur Evans Anrufer in Gefahr, auch er scheint im Fadenkreuz eines geschickten Killers zu stehen. Wer hat es auf ihn abgesehen? Ich empfand die Rückblenden als angenehme kleine Verschnaufpausen von der unglaublich hohen Erzählgeschwindigkeit der Geschichte. Dies wird zusätzlich betont, indem der Autor in den wenigen ruhigen Phasen des Buches eine sehr bildliche Sprache verwendet und Dinge detailliert beschreibt, während die Sätze im restlichen Teil knapp und abgehetzt wirken und Tempo und Spannung in die Höhe schnellen lassen. Allerdings war es für meinen Geschmack ab und an etwas zu viel Liebe zum Detail, wenn es um Beschreibungen von Evans Wohnung, seiner Waffen oder seines Lieblingsalkohols geht. Evan als Einzelgänger und Helden der Verzweifelten mochte ich in dieser Rolle sehr gerne, sein scharfer Verstand und all die tödlichen Fähigkeiten haben mich beeindruckt. Auch die restlichen Charaktere sind interessant gezeichnet, zum Beispiel die vielen unterschiedlichen Nachbarn, über die ich hin und wieder schmunzeln musste und deren Auftauchen die Spannung durch diverse Banalitäten für mich leichter erträglich machte. Etwas schade ist es, dass Evan unnahbar und relativ emotionslos daherkommt, was bei seiner Herkunft und Tätigkeit aber nicht weiter verwunderlich ist. Ab und zu lässt er durchblicken, dass er einsam ist und sich nach mehr sehnt, was ihn wieder menschlicher wirken lässt und sympathischer macht. Für mich kamen die zahlreichen Wendungen und einige Enthüllungen sehr überraschend und das „Wer ist der Gute/Böse-Spiel“ beherrscht der Autor in Perfektion, weshalb ich die Story keineswegs vorhersehbar fand. Gegen Ende wurde es für mich dann etwas zu ausführlich, der finale Kampf zog sich über etliche Seiten und ich musste das Buch immer mal wieder kurz zuklappen und tief durchatmen, um noch mehr brutale Details ertragen zu können. Actionfans kommen hier sehr auf ihre Kosten. Mit Ende des Buches ist zwar die Haupthandlung abgeschlossen, es wirft jedoch auch einige Fragen auf und bietet die perfekte Vorlage für einen Folgeband. Hierzu ist mir allerdings bislang nichts bekannt – aber ich hoffe darauf! Ein packender, rasanter Actionthriller, der mich an vielen Stellen überrascht und regelrecht ans Buch gefesselt hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein packender Thriller zum Mitfiebern
von Sabrina am 10.03.2016

1. Keine voreiligen Schlüsse. 4. Es ist nie persönlich. 10. Lass niemals einen Unschuldigen sterben. Evan Smoak ist einer der besten in seinem Job. Eigentlich erscheint er völlig harmlos und seine Nachbarn kommen recht gut mit dem schweigsamen Mann aus. Doch das ist alles nur Fassade. Denn Evan ist ein Absolvent des... 1. Keine voreiligen Schlüsse. 4. Es ist nie persönlich. 10. Lass niemals einen Unschuldigen sterben. Evan Smoak ist einer der besten in seinem Job. Eigentlich erscheint er völlig harmlos und seine Nachbarn kommen recht gut mit dem schweigsamen Mann aus. Doch das ist alles nur Fassade. Denn Evan ist ein Absolvent des "Orphan"-Programms und wurde zum perfekten Killer ausgebildet. Im Auftrag der Regierung tötet er auf der ganzen Welt. Jahre später handelt Evan - nach der Auflösung des Programms - im eigenen Namen und beschützt die Unschuldigen, die seine Hilfe benötigen. Aber bei seinem neuesten Auftrag ist etwas anders und schon bald findet Evan heraus, was genau an diesem Auftrag neu ist: Er ist nicht mehr der Jäger, sondern jetzt der Gejagte. Dieser Thriller hat mich wirklich in Atem gehalten. Ist der Einstieg noch recht ruhig und sorgt dafür, dass man sich erst einmal mit der Materie auseinandersetzen kann, wird es schon bald recht spannend mit Evans erstem Auftrag. Und man merkt sofort, dass Evan genau weiß, was er tut. Er ist intelligent und eiskalt, auf alle Eventualitäten vorbereitet und handelt blitzschnell. Das ist einerseits beeindruckend und faszinierend, andererseits aber auch erschreckend. Und genau das hat mich in den Bann gezogen. Evan ist ein wirklich besonderer Mensch und ebenso von seinem strategischen "Killer-Denken" beherrscht wie von seinem Drang Unschuldige zu beschützen. Das sorgt für eine wirklich tolle Mischung, die auch bei Evan immer wieder für Zwiespalt sorgt und die Spannung immer wieder steigert. Es gibt einige Stellen, die man so nicht voraussehen kann und die der Geschichte eine neue Richtung geben, sodass es auf keinen Fall langweilig wird. Man kann selbst miträtseln und mitfiebern, was passiert und wer dahinter steckt . Für mich ein absolut gelungener Thriller mit vielen actionreichen Szenen, der bis zum Schluss spannend bleibt und für fesselnde Unterhaltung sorgt. Ein bisschen Abzug muss ich jedoch geben, weil mir persönlich die Beschreibungen von den Schutzmaßnahmen in Evans Wohnung und auch den ganzen Waffen zu detailliert waren.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Lasse niemals einen Unschuldigen sterben
von leseratte1310 am 04.03.2016

Evan Smoak ist Waise und 12 Jahre alt, als er aus seinem Heim geholt wird und in ein Ausbildungsprogramm des Staates gesteckt wird. Er soll später als Auftragskiller der Regierung unterwegs sein. Zurückgezogen lebt er mit seinem Ausbilder Jack Johns, der nicht nur für die Ausbildung sorgt, sondern ihm... Evan Smoak ist Waise und 12 Jahre alt, als er aus seinem Heim geholt wird und in ein Ausbildungsprogramm des Staates gesteckt wird. Er soll später als Auftragskiller der Regierung unterwegs sein. Zurückgezogen lebt er mit seinem Ausbilder Jack Johns, der nicht nur für die Ausbildung sorgt, sondern ihm auch ein Regelwerk vermittelt, das immer und unter allen Umständen zu befolgen ist. Jack ist auch dafür verantwortlich, dass Evan eine menschliche Seite entwickelt. Seine Aufträge erhält er später auch über Jack. Doch als der eliminiert wird, gibt es keine Aufträge mehr. Evan aber sorgt dafür, dass er weiterhin beschäftigt ist. Als Nowhere-Man hilft er Menschen in Not, die ihm statt Zahlung einen neuen Auftrag vermitteln müssen. Aber es läuft etwas schief, er hat plötzlich zwei Aufträge gleichzeitig und weiß nicht, wem er vertrauen soll. So kommt es, dass Evan eine Regel nach der anderen brechen muss, denn plötzlich ist er der Gejagte. Evan hat neben seiner Wohnung Ausweichquartiere für den Notfall. Seine supergesicherte Wohnung liegt in einem Haus, dessen Bewohner ganz „normale“ Leute sind. Für sie ist Evan ein Verkäufer von Industriereinigern. Sie haben ihre Problemchen und obwohl Even sich immer wieder sagt, dass er damit nicht zu tun hat, kann er manchmal gar nicht anders als zu helfen. So lernen wir auch seine Nachbarn kennen. Die einsame Mrs. Rosenbaum, die alleinerziehende Mia mit ihrem Sohn Peter und der Kämpfer Johnny haben es mir besonders angetan. Slatcher und Candy, die sich auf Evans Spur gesetzt haben, sind wirklich sehr fies und skrupellos. Dank seiner Ausbildung ist Evan ein guter Kämpfer und Schütze und weiß, wie man möglichst unsichtbar bleibt. Aber seine Gegner sind genauso stark wie er und scheinen immer einen Schritt voraus zu sein. So gibt es viel Action und Spannung und jede Menge technischen Schnick-Schnack. Der Nachteil ist leider, dass im Buch vieles etwas breiter beschrieben wird, was in einem Film selbsterklärend wäre. Das nimmt ein wenig den Thrill. Dennoch: Wer Filme wie „Mission impossible“ und „James Bond“ liebt, wird auch dieses Buch mögen. Als sich zum Schluss herausstellt, wer hinter Evan her ist, war ich doch ein wenig überrascht. Fazit: Actionreiche und spannende Unterhaltung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
flache Story bei voller Action
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2016

Eins der Bücher, das mich bis zur Mitte hielt und dann langweilte, Schade. Für Spannung und Action könnte man theoretisch 5 * geben, aber auch da gebe ich nur vier, dazu später. Für die Geschichte an sich gibt es nur einen Stern. Wer auf American-Hero-bum-zack-bum steht, der sollte das... Eins der Bücher, das mich bis zur Mitte hielt und dann langweilte, Schade. Für Spannung und Action könnte man theoretisch 5 * geben, aber auch da gebe ich nur vier, dazu später. Für die Geschichte an sich gibt es nur einen Stern. Wer auf American-Hero-bum-zack-bum steht, der sollte das Buch lesen. Verfilmt könnte ich mir die Geschichte auch vorstellen. Der Inhalt passt auf einen Kinderfahrschein: Evan Smoak, Orphan X wird schon als Jugendlicher zum Killer aufgebaut und trainiert, zu töten für die Guten, die Regierung. Irgendwann merkt er, dass er betrogen wurde und einen Umweltaktivisten umgebracht hat, der natürlich der Regierung ein Dorn im Auge war (Rückblende). Er zieht sich zurück, arbeitet privat, rächt Witwen und Waisen, greift da durch, wo die Justiz versagt. Nun wird er selbst zum Gejagten, ein anderer Orphan ist hinter ihm her. Einer wird gewinnen. Genau das war mir zu wenig und genau das habe ich 100 Mal vorher gelesen oder gesehen. Wo ist das Thema? Der Agent / Killer, der aussteigt, weil die Regierung ihn benutzt? Das wird in der Rückblende erwähnt und das gab es schon so oft. Politisch wird es auch nur angeschnitten. Private Menschen, die in guter Absicht Selbstjustiz begehen, auch das wird als legitim dargestellt, nicht einmal hinterfragt. Auch dies Thema gab es schon zig Mal besser. Der Killer, der von einem anderen Killer gejagt wird, bis sie im Showdown gegenüberstehen? Alt bekannt. Der Killer, Einzelgänger, der seine festen Regeln und Prinzipien hat «Es ist nie Persönlich», und zu dem Zeitpunkt Ärger bekommt, als er sie bricht? Die Regeln werden in Paragraphen formuliert. Kommt mir verdammt bekannt vor. Was hat mir gut gefallen? Der Roman beginnt spannend, hält sie auch. Evan benutzt mehrerer Wohnungen und Autos. Alles ist total abgesichert. Die beschriebene Technik, Absicherung und Abhörmöglichkeiten sind wirklich gut beschrieben, ebenso Waffen und Kampftechnik. Das machte bis zur Mitte Spaß. Da ahnte ich: Mehr kommt wohl nicht mehr und wie ein Bond ausgeht, das wissen wir ja. Bei 70 % war klar, es gibt kein Thema. Das Ziel ist klar, nur der Weg noch nicht, aber auch zu erahnen. Wie gesagt, spannend geschrieben, sonst hätte ich zugeklappt. Und nun zum Ende, das mich ermüdet hat. Man merkt, der Autor ist Drehbuchschreiber. Dabei hätte er es belassen sollen. Als Anweisung für den Schauspieler passt es, aber den Leser ermüdet es. Seitenlang wird ins Detail ein Kampf dokumentarisch geschildert, Ein Wing Sun Tang Kick aus dieser Kampfsportart wird mit Abwehr aus japanischem … abgeblockt, der mit einem Philippinischen Irgendwas beantwortet wird, worauf der Gegner einen Teep-Kick aus dem Muay Thai gab … Das aber detailliert geschildert. Bilder im Kopf? Keine. Es las sich eher wie eine Betriebsanleitung. Im Nachwort bedankt sich der Autor bei einigen Helfern, die ihm Waffentechnik, Kampftechnik usw. erklärten. Und genauso klang es. Es wurde keine erlebte Emotion wiedergegeben, sondern Techniken. Alle Aktion-Szenen sind detailliert mit viel Getöse, Zerstörung und Detonation angelegt. Das macht das Skript ein wenig unglaubwürdig. Ein Mann, der einsam wie ein Schatten agiert und so viel Krawall hinterlässt? So wird ein Filmskript geschrieben: Viel Bum und tolle Stunts. Ich schaue mir das gerne an, aber will ich das lesen? Irgendwie hat mich das ganze Skript an eine Mischung aus «The Transporter» und «Dark Justice» erinnert. Wer gern Aktion liest, möchte, dass das Gute siegt, nicht auf Inhalt achtet, dem wird das Buch gefallen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Orphan X

Orphan X

von Gregg Hurwitz

(20)
Buch
Fr. 28.90
+
=
Endgültig

Endgültig

von Andreas Pflüger

(53)
Buch
Fr. 28.90
+
=

für

Fr. 57.80

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Verfügbarkeit in Ihrer Buchhandlung prüfen

Filialabholung: Ihre Vorteile
  1. Bereits Online prüfen, ob Ihr gewünschtes Buch in der Filiale vorrätig ist
  2. Bestellen Sie Online und lassen Sie Ihre Artikel zur Abholung in die Filiale vor Ort liefern
  3. Artikel, die zur Filialabholung bestellt wurden, können in der Filiale bezahlt werden.
  4. Falsches Buch bestellt? Retournieren Sie ihre gekauften Bücher kostenfrei in der Filiale