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Oskar an Bord

Roman

(1)
Kidnapping für Anfänger
Nach 20 Jahren Ehe schwächelt die Liebe zwischen Tina und Markus. Vor allem die Geldsorgen lassen Markus eines Tages durchdrehen und er überfällt eine Tankstelle. Zufällig ist Tina Zeugin des Überfalls. Panisch flüchten beide mit dem nächstbesten Auto, einem Krankentransporter mit dem 87-jährigen Oskar an Bord.
Oskar entpuppt sich als früherer Kleinkrimineller, der dem unbeholfenen Gaunerpaar gerne hilft. Das grösste Abenteuer ihres Lebens beginnt!
Rezension
»Turbulent, komisch, rührend – und ziemlich verrückt.«
Bernd Kielmann, Buch-Magazin Januar 2016
Portrait
Ulrike Herwig arbeitete zehn Jahre in London als Deutschlehrerin, bevor sie 2001 mit ihrer Familie nach Seattle/USA zog. Um sich nicht den ganzen Tag über die verrückten amerikanischen Moms wundern zu müssen, zieht sich Ulrike Herwig in jeder freien Minute an ihren Schreibtisch zurück. Ausserdem regnet es ganz schön oft in Seattle, und da will man sowieso nicht vor die Tür. Ideal für eine Autorin!
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 288, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783423428248
Verlag dtv
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Eine abenteuerliche Flucht mit Hindernissen.
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2016

Stellen Sie sich vor, Sie finden sich auf einer abenteuerlichen Flucht in einem Rettungswagen samt Patienten wieder. Tina wollte sich eigentlich nur zur Mittagspause was zum Essen kaufen und wird prompt Zeugin eines Tankstellenüberfalls. Der Täter ist ausgerechnet ihr eigener Ehemann Markus. Kurze Zeit später befindet sie sich auf... Stellen Sie sich vor, Sie finden sich auf einer abenteuerlichen Flucht in einem Rettungswagen samt Patienten wieder. Tina wollte sich eigentlich nur zur Mittagspause was zum Essen kaufen und wird prompt Zeugin eines Tankstellenüberfalls. Der Täter ist ausgerechnet ihr eigener Ehemann Markus. Kurze Zeit später befindet sie sich auf einer abenteuerlichen Flucht mit ungeahnten Folgen. Ein witziger, leichter und amüsanter eBook. Was locker Leichtes für Zwischendurch. Sehr empfehlenswert!!

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Turbulente Flucht
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 01.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Tina hat einen stumpfsinnigen Job beim „Fashion-World-Katalog“, der auch nicht besonders hochdotiert ist. Auch ihr Ehe- und Familienleben ist nach zwanzig Jahren eher langweilig als aufregend. Vor allem Geldsorgen gehören also zum Alltag. Doch plötzlich soll es ganz anders kommen. Ihr Mann Markus überfällt in einer Kurzschlussreaktion eine Tankstelle... Tina hat einen stumpfsinnigen Job beim „Fashion-World-Katalog“, der auch nicht besonders hochdotiert ist. Auch ihr Ehe- und Familienleben ist nach zwanzig Jahren eher langweilig als aufregend. Vor allem Geldsorgen gehören also zum Alltag. Doch plötzlich soll es ganz anders kommen. Ihr Mann Markus überfällt in einer Kurzschlussreaktion eine Tankstelle ... und das gerade in dem Moment, wo sich Tina dort zufällig ein Pausenbrot kaufen will. In der Panik treten die beiden die Flucht mit dem nächstbesten Fahrzeug an, einem Krankenwagen, wo zu allem Überfluss der 87jährige Oskar in einem quietschenden Rollstuhl sitzt. Für Oskar ist es jedoch die willkommene Gelegenheit, dem tristen Alltag des Altersheims und der Bulldogge von Oberschwester zu entkommen. Doch bald stellt sich heraus, dass er auch eine kleinkriminelle Vergangenheit hat. Das Gangster-Trio wird auf der abenteuerlichen Flucht nicht nur von der Polizei verfolgt, auch die Medien bleiben ihm ständig auf den Fersen. Tina, Markus und Oskar geraten in eine Hochzeitsgesellschaft oder „besorgen“ sich mit fremden Kreditkarten neue Klamotten. Wie die aufregende Flucht ausgeht, soll hier nicht verraten werden ... auf den knapp 300 Seiten geht es jedenfalls recht turbulent zu. Eine heitere Lektüre - das Richtige für die noch langen Winterabende.

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Auf der Flucht
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 04.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Während Tina gerade Mittagspause macht, beobachtet sie einen Überfall in einer Tankstelle. Zu allem Schreck kommt ihr auch noch der Attentäter bekannt vor. Es ist Markus, ihr eigener Mann!!! Das kann doch nicht wahr sein. Nun muss sie auch zusehen, wie er einen fremden Wagen stehlen will. Um das... Während Tina gerade Mittagspause macht, beobachtet sie einen Überfall in einer Tankstelle. Zu allem Schreck kommt ihr auch noch der Attentäter bekannt vor. Es ist Markus, ihr eigener Mann!!! Das kann doch nicht wahr sein. Nun muss sie auch zusehen, wie er einen fremden Wagen stehlen will. Um das zu verhindern, stellt sie sich ihm entgegen. Mit dem Ergebnis, dass sie ebenfalls ins Auto einsteigt und schon befinden sich beide auf der Flucht, Tina eher unfreiwillig, aber das ist eh egal, denn mitgefangen, mitgehangen. Plötzlich hören sie eine Stimme aus dem hinteren Teil des Autos. Das gestohlene Auto ist nämlich ein Krankentransporter und hinten sitzt Oskar, darauf wartend, dass er unfreiwillig in ein Heim transportiert werden soll. Oskar, der alles tun würde, um nicht ins Heim zu kommen, schließt sich Tina und Markus an, hat er doch noch so einiges an Ratschlägen für die beiden parat, so von Kriminellem zu Kriminellem. Es beginnt eine rasante Flucht, denn natürlich ist man ihnen schon bald auf den Fersen... Oskar, der in früheren Jahren ein Kleinkrimineller war, merkt sehr schnell, dass die beiden, die den Krankentransporter entführt haben, in dem er gesessen hat, so gar nicht wissen, wie sie mit ihrer Flucht umgehen soll. Keinen Plan, keine Adresse, keine Idee und nur ein paar Euro in der Tasche, die Markus in der Tankstelle erbeuten konnte. Ihn selbst zieht es nach Norddeutschland, wohin sie ihn bringen sollen, denn dort wartet noch ein Schatz auf ihn. Den versteckte er vor Jahren, damit ihn sein geldgieriger Schwiegersohn, der alles daran gesetzt hat, ihn ins Heim zu bugsieren, nicht bekommt. Oskar ist der "denkende" Part bei der ganzen Flucht. Während die Flucht medientechnisch ausgewalzt wird, denn denen gemäß ist Oskar das Opfer, entführt und vielleicht schon tot, erleben die drei ein Abenteuer nach dem anderen. Autos müssen gewechselt werden, wobei ein Kauf logischerweise an der Stelle nicht infrage kommt. Tina und Markus, die seit fast 20 Jahren verheiratet sind, streiten sich inzwischen des öfteren, meist geht es um Geld, das sie nicht haben. Tina verbringt ihre Tage bei einem ungeliebten Job, schafft es aber nicht, aus dem Trott herauszukommen. Markus arbeitet in einem Supermarkt, in dem er die Regale neu bestückt. Das Geld reicht hinten und vorn nicht und die Stimmung zwischen ihnen kippt. Nun auf der Flucht, müssen sich beide neu orientieren, sich aufeinander verlassen können. Ob denn eine Annäherung wieder möglich sein kann? Die Autorin Ulrike Herwig bringt den beiden Protagonisten Tina und Markus ein wenig Schwung bei. Ausgebrochen aus einer langweiligen und fruchtlosen Routine begeben sie sich ins Aus. Sie macht beide zu Kriminellen, die auf einen weiteren Kriminellen treffen. Diese Konstellation ist so super gelungen, dass es einfach nur Spaß macht, die drei bei ihrer Flucht zu begleiten. Trotz allem sind die drei Protagonisten ausgesprochen sympathisch und ich mochte sie sehr. Tina, Markus und auch Oskar scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Sie geben sich einander viel. Auch wenn Oskar mit seinem anvisierten Ziel sein eigenes Ziel verfolgt, denkt er dabei an Tina und Markus. Es ist ein wunderbarer Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen mag. Einmal ins Fluchtauto eingestiegen, heißt es auch für den Leser, an der Stange zu bleiben und den Anschluss nicht zu verpassen. Ich habe mehr als einmal ein Grinsen im Gesicht gehabt und mit ihnen gebangt, dass man sie nicht stellen würde und die Jagd damit ein Ende hätte. Ulrike Herwig zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, Freunde zu haben, auf die man sich verlassen kann. Ich mag die Bücher der Autorin, egal, unter welchem Pseudonym sie gerade schreibt. So auch dieses Buch, das mich durch Deutschland führt, eine ungewöhnliche Geschichte erzählt und mich mitgerissen hat. Ein Buch, bei dem man nicht alles ernst nehmen darf und auch nicht darüber nachdenken darf, ob das in der Realität auch bestehen würde. Es ist ein Buch, das unterhält und das sehr gut. Ich habe für ein paar Stunden die Welt vergessen und mich mit Tina, Markus und Oskar auf die Flucht begeben, eine Flucht aus einem alten Leben in ein neues. Ein wunderbares Buch für zwischendurch, zum Seele baumeln lassen, zum Abschalten oder um sich einfach nur gut zu unterhalten. Ich empfehle es sehr gern weiter.

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Eine herrliche Komödie mit niveauvollem Humor
von louella2209 am 03.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: "Der Tag hatte als Griff ins Klo begonnen und steigerte sich allmählich zu einem Griff in die gesamte Kanalisation der Stadt" Zitat S. 5 Der Eingangssatz des ersten Kapitels dieses Romans bringt die Situation in der sich Tina wiederfindet, als ihr Mann Markus völlig kopflos eine Tankstelle überfällt, phänomenal auf... Inhalt: "Der Tag hatte als Griff ins Klo begonnen und steigerte sich allmählich zu einem Griff in die gesamte Kanalisation der Stadt" Zitat S. 5 Der Eingangssatz des ersten Kapitels dieses Romans bringt die Situation in der sich Tina wiederfindet, als ihr Mann Markus völlig kopflos eine Tankstelle überfällt, phänomenal auf dem Punkt. Da staunt Tina nicht schlecht, als sie plötzlich Zeuge eines Raubes wird und dabei die Stimme ihres Mannes wieder erkennt. Kurzerhand eilt sie ihm zu Hilfe und die beiden flüchten ausgerechnet mit einem Krankenwagen. Dieser birgt auch noch einen "blinden Passagier", der dringend mal austreten müsste. Als Tina und Markus dann dem 87-jährigen Oskar gegenüberstehen, ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und ein aufregender Trip, der seinesgleichen sucht. Ihre Flucht quer durch Deutschland eröffnet ihnen neue Chancen, spätes Glück und eine andere Perspektive auf das Leben. Meine Meinung: Die Autorin hat mit "Oskar an Bord" eine ganz wundervolle Komödie geschaffen. Vor allem bei den Charakteren beweist sie gekonnt den nötigen Feinschliff für authentische Persönlichkeiten. Das absolute Highlight ist der rüstige Rentner Oskar, der dem Gang ins Heim, durch seine "Entführung", noch gerade so von der Schippe gesprungen ist. Er hat mich mit seiner Lebensfreude sofort und ohne viel Aufsehens mitten in Herz getroffen. Seine Zoten und Weisheiten sind pfiffig und von seiner Lebenserfahrung geprägt. Das Pärchen Tina und Markus sind direkt dem reellen Leben entsprungen. Jeder kann sich mit ihnen und ihren alltäglichen Problemen identifizieren. Man beobachtet mit Freude, wie sie an Oskar`s Seite nach und nach aufblühen und die trostlose Langeweile ihres bisherigen Lebens hinter sich lassen. Selbst die Nebendarsteller sind einzigartig und bleiben bis zum Schluß in Erinnerung. Keiner wirkt überflüssig, jeder gibt der Handlung seine eigene Würze. Positiv anmerken möchte ich auch die geniale Situationskomik. Der Humor hat Niveau und wirkt nie platt oder aufgesetzt. Trotz all der Komik, kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Die Flucht der drei ist rasant, es führt sie in brenzlige Situationen und an ungewöhnliche Schauplätze. Man fühlt, bangt, freut und hofft mit dem ungewöhnlichen Trio und wird mit berührenden zwischenmenschlichen Momenten belohnt. Ich kann nur sagen TOP-Unterhaltung. Einmal angefangen zu lesen, kann man nicht mehr aufhören und schließlich bedauert man es an der letzten Seite angelangt zu sein. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung von mir! Bitte mehr davon

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In der Rheumakutsche in den Norden
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen a.d.Donau am 20.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ulrike Herwig steht in Sachen Humor ganz oben auf meiner Liste von Lieblingsschriftstellern. Aber auch mit Krimis, Jugendbüchern und anderen Romanen hat mich die Autorin, die unter diversen Pseudonymen schreibt, noch gar nie enttäuscht. Mit Oskar hat sie ein Gute Laune Buch geschaffen, bei dem Lachmuskeltraining gratis inbegriffen ist. Noch... Ulrike Herwig steht in Sachen Humor ganz oben auf meiner Liste von Lieblingsschriftstellern. Aber auch mit Krimis, Jugendbüchern und anderen Romanen hat mich die Autorin, die unter diversen Pseudonymen schreibt, noch gar nie enttäuscht. Mit Oskar hat sie ein Gute Laune Buch geschaffen, bei dem Lachmuskeltraining gratis inbegriffen ist. Noch eine Woche bis zum Ende des Monats und noch genau 5 ? in der Tasche für die Mittagspausen, so macht Tina sich auf, um nach etwas Essbaren zu suchen und dem öden Job bei der Bestellhotline für ein Stündchen zu entkommen. Da ihr Lieblingsbäcker geschlossen hat, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zur Tanke zu schlendern. Zwischen halb vergammelten belegten Semmeln, die noch dazu ein halbes Vermögen kosten, fällt ihr die Auswahl schwer, bis sie plötzlich eine ihr bekannte Stimme hört. Hände hoch, Überfall, Geld in die Tüte. Das ist mein Mann, ist das einzige was ihr noch einfällt und dann wird sie auch schon von Martin in den Rettungswagen gezogen, der so einladend da steht. Da sich Markus, nachdem er ihr Auto geschrottet hat, spontan zu dem Überfall entschieden hat, ist die Planung auf Pfadfinderniveau und so merken die beiden auch erst einmal nicht, dass sie noch jemanden mit an Bord haben. Oskar, der eigentlich in ein billigeres Pflegheim verfrachtet hätte werden sollen, merkt aber schnell, dass die beiden weder Plan A noch B haben und deshalb wird es schleunigst Zeit für Plan O. Der ehemalige Kleinkriminelle, der mit allen Wassern gewaschen ist, muss hier schleunigst Nachhilfe geben und so beginnt eine abenteuerliche Flucht. Auf geht´s nach Wobbenbüll! Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Die Geschichte liest sich flüssig, leicht und man fliegt fast durch die Seiten. Hier ja fast ein bisschen schade, weil der Lesegenuss dann so schnell wieder vorbei ist. Sie hat ein Händchen für Situationskomik, die einen laut prusten lässt. Wenn ich nur an eines ihrer wechselnden Fluchtautos denke, den Tutti Frutti pinken Volvo 850, den fahrenden Puff oder an den Nachhilfeunterricht in Sachen SMS Tippen, lache ich mich jetzt noch halb schlapp. Außerdem wimmelt es nur so an herrlichen sprachlichen Bildern und flotten Sprüchen. So ist der Mund manchmal so trocken wie Gandhis Sandalen oder als guten Tipp gibt es schon einmal besser den Kühlschrank heiraten, der bringt wenigstens das Essen auf den Tisch! Die Charaktere sind einfach nur herrlich dargestellt. Allen voran ist Oskar mein absoluter Liebling. Mir ist absolut nicht verständlich, wie eine solche coole Socke und so ein herzensguter Mann von Tochter und ollem Schwiegersohn abgeschoben werden kann. Mir ist Oskar so richtig ans Herz gewachsen. Oskar ist in seinen 87 Jährchen zwar immer knackiger geworden und so knackt´s mal hier und knackt´s mal da, aber er gehört längst nicht zum alten Eisen. Er ist ein absolut tolles Beispiel dafür, dass man auch im Alter noch Spaß am Leben haben kann. Etwas das Tina wohl in ihrem Alltagstrott die letzten Jahre verlernt hat. Und so lernt sie von Oskar nicht nur den einen oder anderen illegalen Trick, sondern die Reise zeigt ihr auch, was wirklich wichtig ist im Leben. Ich war gespannt, ob sie wieder zu ihrem Markus findet, denn das Liebesglück der beiden ist in zahlreichen Ehejahren mehr als eingeschlafen. Auch die Nebendarsteller sind toll gezeichnet. Nur um ein paar Beispiele zu nennen, haben die beiden einen Sohn, zu dem der Draht nicht der beste ist. Aber da bekommen sie Nachhilfe von der völlig taffen Trude. Die ist ein richtiges kleines Highlight und ich bin froh, dass sie dort einen Zwischenstopp eingelegt haben. Außerdem statten sie einem Pfarrer einen mehr oder weniger freiwilligen Besuch ab und auch bei der Hochzeitfeier, auf der sie sich so plötzlich wiederfinden, ist der eine oder andere Hochzeitsgast ein richtiges Original. Neben dem ganzen Spaß hatte Oskar aber sowohl Stellen, die mich richtig gerührt haben, als auch etwas zum Nachdenken mit an Bord. So kann es vielleicht ganz gut sein, wenn man in seinem Alltagstrott ab und an mal den Kopf hebt und vielleicht das eine oder andere auch ändert, wenn es einfach nicht mehr passt. Außerdem hat Oskar ganz deutlich gezeigt, dass Lebenslust nicht auf die jungen Jahre beschränkt ist und dass man alt werden kann wie eine Kuh, aber man lernt immer dazu! Eine ganz wichtige Botschaft gibt einem Oskar auch noch mit auf den Weg. Wer glücklich ist, sollte nicht ständig versuchen noch glücklicher zu werden! Alles in allem wieder einmal ein Highlight in Sachen amüsanter Unterhaltung aus Ulrike Herwigs Feder, die von mir liebend gerne begeisterte 5 Sterne bekommt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gangsterkomödie mit viel Situationskomik, behandelt aber auch die ernste Frage, wie man seinen Lebensabend gestalten will. Leichter Unterhaltungsroman.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wer was zum Schmunzeln und zur Unterhaltung sucht, für den ist diese humorvolle, heitere und leicht geschriebene Gaunerkomödie das Richtige. Witzige Ideen und sympathische Figuren!

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