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Pampa Blues

Ausgezeichnet mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2012. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013, Kategorie Jugendbuch

(21)

Ein mitreissender Roman in einem filmreifen Setting
Ben ist 16 und sitzt in dem verschlafenen Kaff Wingroden fest, weil seine Mutter mal wieder mit ihrer Band durch die Lande tingelt und er auf seinen greisen Grossvater und die Gärtnerei achtgeben muss. Ein bisschen Schwung in sein Leben bringt Lena, die mit ihrem klapprigen Peugeot ebenfalls hier gestrandet ist. Aber auch Maslow, der Visionär des Dorfes, sorgt mit seinen ausgefallenen Ideen für ausreichend Aufregung. Denn bald kreuzen nicht nur UFOs den Himmel über Wingroden, sondern auch junge Hochzeitspaare pilgern in Scharen herbei.

Portrait

Rolf Lappert, geboren 1958 in Zürich, absolvierte eine Ausbildung zum Grafiker, bevor er sich entschloss, Schriftsteller zu werden. In den Achtzigerjahren unterbrach er für längere Zeit das Schreiben, gründete mit einem Freund einen Jazzclub und reiste kreuz und quer durch Amerika. Zwischen 1996 und 2004 arbeitete er als Drehbuchautor, u.a. für eine Serie im Schweizer Fernsehen. Sein dritter Roman, >Nach Hause schwimmen<, wurde 2008 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Für sein Jugendbuch >Pampa Blues< erhielt er 2012 den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis. Rolf Lappert lebt seit Ende 2011 nach vielen Jahren im Ausland wieder in der Schweiz.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Altersempfehlung 14 - 16
Erscheinungsdatum 01.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62564-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/121/22 mm
Gewicht 232
Buch (Taschenbuch)
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„Empfehlenswert“

Deborah Ruf-Jaus, Buchhandlung Aarau

Etwas skurril, aber ein sehr lustiges Buch für Alt und Jung(s) ab ca. 14 Jahren.

Wie sich der 16-Jährige Ben um sein demenzkranken Grossvater kümmert, hat mich sehr berührt und beeindruckt.

Absolut lesenswert! Es hat mich teilweise an das Buch "Der Poet der kleinen Dinge" von Marie-Sabine Roger erinnert.
Etwas skurril, aber ein sehr lustiges Buch für Alt und Jung(s) ab ca. 14 Jahren.

Wie sich der 16-Jährige Ben um sein demenzkranken Grossvater kümmert, hat mich sehr berührt und beeindruckt.

Absolut lesenswert! Es hat mich teilweise an das Buch "Der Poet der kleinen Dinge" von Marie-Sabine Roger erinnert.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
12
7
0
0
2

Jugendroman? - Nein!
von einer Kundin/einem Kunden aus Meine am 22.01.2016

Rolf Lapperts Jugendroman „Pampa Blues“ aus dem Jahr 2012 (Carl Hanser Verlag München) handelt vom 16- jährigen Ben. Ben ist für seinen demenzkranken Großvater verantwortlich. Während seine Mutter mit ihrer Band durch Europa tourt, sitzt Ben in Wingroden fest. Als Lena und Luise nach Wingroden kommen, wird alles etwas... Rolf Lapperts Jugendroman „Pampa Blues“ aus dem Jahr 2012 (Carl Hanser Verlag München) handelt vom 16- jährigen Ben. Ben ist für seinen demenzkranken Großvater verantwortlich. Während seine Mutter mit ihrer Band durch Europa tourt, sitzt Ben in Wingroden fest. Als Lena und Luise nach Wingroden kommen, wird alles etwas erträglicher, doch schon bald hat Maslow wieder einen verrückten Plan. Mit einem Mal geht alles ganz schnell. Ufos, Hochzeiten und die Gärtnerei boomen in Wingroden. Jugendroman? Ich denke nicht. Ein Blues, der sich über 277 Seiten zieht und einfach nicht interessant wird. Stilistisch ist das Buch gut geschrieben, an der Sprache ist auch nichts auszusetzen, doch für Jugendliche ist es nichts! Altmodische Alltagsgeschichten, immer gleich bleibende Stimmung und die Versuche absolut unlogische Situationen einzubringen, um das Buch spannend zu gestalten, scheitern kläglich. Für Erwachsene, die eintönige Geschichten zum Ausgleich ihres anstrengenden Lebens brauchen, Ok! Doch für Kinder/Jugendliche nur eine „Gute Nacht“- Geschichte, da alle sofort vor Langeweile einschlafen würden. Der Kauf wird wirklich nur bei Schlafstörungen und Entspannungsproblemen empfohlen.

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Ben`s Blues
von einer Kundin/einem Kunden am 15.07.2014

So jemanden wie Ben muss man einfach liebgewinnen, denn der knapp 17jährige macht einen guten "Job". Er sorgt stellvertretend für seine ständig abwesende Mutter, die mit kleiner Jazzband durch Europa zieht, für seinen verwirrten Großvater Karl, von dem er behauptet, ihn nicht zu lieben.Die Geschichte Bens beginnt ruhig und... So jemanden wie Ben muss man einfach liebgewinnen, denn der knapp 17jährige macht einen guten "Job". Er sorgt stellvertretend für seine ständig abwesende Mutter, die mit kleiner Jazzband durch Europa zieht, für seinen verwirrten Großvater Karl, von dem er behauptet, ihn nicht zu lieben.Die Geschichte Bens beginnt ruhig und das Leben der winzigen Dorfgemeinschaft in Deutschlands hohem Norden(sprich der "Pampa") ist völlig unspektakuär und Bens Sprache als Icherzähler ist von derartig lakonischer Kürze und hinterhältigem Witz, daß ich mir erst nicht sicher war, welchem Jugendlichen ich diese Geschichte ans Herz legen könnte.Aber genau dort gehört sie hin und je mehr ich las, desto gefesselter war ich vom Leben in Wingroden=Nirgendwo,dessen wenige Bewohner Einem irgendwie emotional total nahe rücken.Karl, der ganz spezielle alte Mann mit seinem Schnipseltick(momentan nur Blaue), Anna, die schöne Friseuse und ihr durchgeknallter Ehemann, natürlich Maslow, der ehemalige Dorfkrösus mit seinen aberwitzigen Ideen (diesmal "erfindet" er UFOS), die wenigen Dorf"jungs" aus der Kneipe,Jojo, der Anna liebt und vor allem Lena, in die sich Ben rettungslos verknallt, als sie nach einer Auto"panne" bei ihnen strandet. Ursprünglich hatte ich nur kurz reinlesen wollen in diesen ersten schmalen Roman für Jugendliche des bekannten Schweizer Autors, aber plötzlich war das Buch durchgelesen und ich noch so erfüllt von seinen Figuren, das ich meinen Mann gleich mit einer mehr als ausführlichen Inhaltsangabe "beglücken" musste und ich merkte, wie gut es Lappert geschafft hat , seine Romanfiguren lebendig und glaubwürdig rüberzubringen.Wahrscheinlich noch nicht DER Lesestoff für den klassischen Knaben im Konfirmationsalter, aber wenn er "Der Joker" von Zusak,Valentines"Cassiel Roadnigt" oder Steinhöfels "Die Mitte der Welt" mochte, dann wird er dieses Buch auch schätzen.Denn Ben und seine Sicht auf die Welt schaffen Bilder im Kopf und genau das sollen gute Jugendromane bewirken , finde ich !!

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Starker Jugendroman
von M.L.H am 06.08.2014

Rolf Lappert ist kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sein Buch ,,Nach Hause schwimmen" wurde schon mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Doch ,,Pampa Blues" ist sein erstes Jugendbuch. Und zwar ein gutes. Das Lappert auch Jugendbücher schreiben kann, hat er hiermit bewiesen. Die Geschichte um den 16-Jährigen Ben, der in dem... Rolf Lappert ist kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sein Buch ,,Nach Hause schwimmen" wurde schon mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Doch ,,Pampa Blues" ist sein erstes Jugendbuch. Und zwar ein gutes. Das Lappert auch Jugendbücher schreiben kann, hat er hiermit bewiesen. Die Geschichte um den 16-Jährigen Ben, der in dem kleinen Kaff Wingroden mit seinem Demenz kranken Opa festsitzt ist berührend, Lappert schafft es, mehr oder weniger alltägliche Szenen zu beschreiben. Das es im gesamten Verlauf der Geschichte eher betulich zugeht und wenig Spannung herrscht, stört beim lesen wenig. Das Buch fesselt nicht wie ein Thriller, es unterhält mit eher skurrilen als lustigen Momenten. Durch mehrere Geschichten, Mazlow, der eigentliche Chef des Kaffs, der unbedingt Wingroden mit seinen merkwürdigen Ideen berühmt machen will, Lena, die in Wingroden strandet und sich langsam Ben nähert, der demenzkranke Opa Karl, oder ein Mord im Kaff (keine Sorge, es besteht keine Gefahr zum Herzinfarkt), lassen die Geschichte um die Hauptfigur Ben langsam vor sich hingleiten, keinesfalls langweilig, eher berührend und tragisch, wie auch eigentlich Bens Geschichte und die des Dorfs und ihren Bewohnern. Hier hätte Lappert näher auf Themen wie Kriegskrankheit oder Menschen mit schlimmen Verlusten eingehen können. Auch übertreibt er es etwas mit eher unwahrscheinlichen Beschreibungen des Kaffs. Ansonsten ist ihm eine kleine aber feine Geschichte gelungen, die es wert ist gelesen zu werden- und Rolf Lappert ist auch ein guter Autor von Jugendbüchern, wir warten mit Freuden auf sein (hoffentlich) nächstes.

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