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Pflegekinder und ihre Entwicklungschancen nach frühen traumatischen Erfahrungen

Vorw. v. Arno Gruen

(1)
Wer auch immer vom Tod eines misshandelten, vernachlässigten, traumatisierten Kindes hört, fragt sich: Wie konnte dies geschehen? Wer spürt keine Hilflosigkeit, keine Trauer, kein Mitleid, keine Wut? Gerade dann, wenn es sich um die Eltern handelt, die den Tod ihres Kindes verschuldet haben.
Seit 30 Jahren befassen sich die Autoren mit Kindern, die aufgrund eingeschränkter Erziehungsfähigkeit ihrer leiblichen Eltern von ihnen getrennt und auf Dauer in einer Pflege- oder Adoptivfamilie leben. Erst die Trennung von den leiblichen Eltern, oft auch die Freigabe zur Adoption, und die Integration in eine Ersatzfamilie bietet vielen Kindern die Chance, traumatische Erfahrungen bewältigen zu können. Nutzt ein Kind die Beziehungen zu den »neuen« Eltern als Übertragungsbeziehung wie in einer therapeutischen Beziehung, so können frühere Erfahrungen korrigiert und befriedigende Eltern-Kind-Beziehungen entwickelt werden.
- Viele Fallbeispiele
- Wie findet man einen Zugang zur inneren Welt des Kindes? Wie kann man sich seinem Erleben öffnen?
- Ausführliche Darstellung der Wirkungen früher Misshandlungen; wie werden sie verarbeitet?
- Prozesse, wie Kinder sich in Ersatzfamilien integrieren.
- Spezielle Probleme wie: Besuchskontakte zu den leiblichen Eltern oder die Geschwistervermittlung.
Das Buch wendet sich an:
Kinder- und Jugendlichentherapeuten, Pflege- und Adoptiveltern, Sozialarbeiter, Heimerzieher, Psychologen und Therapeuten, Lehrer, Ärzte, Rechtsanwälte, Richter, Journalisten, Politiker.
Portrait

Monika Nienstedt, geboren 1943, Studium der Psychologie und Promotion an der Universität Münster, beschäftigt sich seit 1973 mit der Sozialisation von Kindern in Ersatzfamilien.
Arnim Westermann, geboren 1938, Promotion nach dem Studium der vorklinischen Medizin und Psychologie in Berlin und Münster, beschäftigt sich seit 1973 mit der Sozialisation von Kindern in Ersatzfamilien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 415
Erscheinungsdatum 19.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-94496-9
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 235/161/35 mm
Gewicht 697
Auflage 4. Auflage
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Gute Grundlage
von Jörg Fleischer aus Gera am 06.05.2012

Wer ein Pflegekind in seine Familie aufnehmen will, sollte neben dem festen Willen, ein vorerst fremdes Kind lieben zu wollen, auch ein gesundes Selbstbewusstsein haben. Doch irgendwann wird Dieses erschöpft sein. Irgendwann merkt man, das guter Wille, konsequente Erziehung etc. nicht ausreichen. Was dann? Warum ist hier vom Selbstbewustsein... Wer ein Pflegekind in seine Familie aufnehmen will, sollte neben dem festen Willen, ein vorerst fremdes Kind lieben zu wollen, auch ein gesundes Selbstbewusstsein haben. Doch irgendwann wird Dieses erschöpft sein. Irgendwann merkt man, das guter Wille, konsequente Erziehung etc. nicht ausreichen. Was dann? Warum ist hier vom Selbstbewustsein der Pflegeeltern die Rede? Ein "Nein" des Kindes kann viel bedeuten, aber nicht unbedingt "Nein". Wie gehe ich mit den Nadelstichen, vieleicht auch Schlägen ins Gesicht des "lieben Kleinen" um? Ich finde das Buch sehr gut, es ist sehr tiefgründig und hilft das Kind zu verstehen. Wenn man sich eine eigene Meinung bilden will sollte man noch andere Autoren lesen.

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