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Post Mortem - Tränen aus Blut

Thriller

(3)

Sie heisst Emilia Ness und arbeitet bei Interpol. Er heisst Avram Kuyper und ist Profikiller. Gemeinsam jagen sie einen bestialischen Mörder. Jeder auf seine Weise.
›Post Mortem - Tränen aus Blut‹ ist der erste Band des grossen Zweiteilers von Mark Roderick: schockierend, aufwühlend und mega-spannend.
Der Profikiller Avram Kuyper und die Interpol-Ermittlerin Emilia Ness verfolgen die Fährte eines Mannes, der keine Grenzen und kein Gewissen kennt: machthungrig, erfolgs-verwöhnt und unberechenbar aggressiv.

Ein Blick in die Hölle…
Eine Familie verschwindet spurlos. Ein Mann stirbt durch zwei Schüsse. Er war Reporter, einer grossen Sache auf der Spur. Kurz vor seinem Tod sendet er noch zwei Nachrichten: eine an seinen Bruder Avram Kuyper, einen skrupellosen Profi-Killer, und eine an Emilia Ness, eine unbestechliche Interpol-Agentin. Avram soll ihn und seine Familie rächen, Emilia den Fall vor Gericht bringen. Beide sehen das Horror-Video, das ihnen jemand zuspielt. Beide blicken direkt in den Schlund der Hölle. Wer ist diese Bestie, die kein Gewissen und keine Grenzen kennt? Können Avram und Emilia ihn gemeinsam zu Fall bringen?

Im zweiten Band ›Post Mortem - Zeit der Asche‹ erfahren Sie, wie es weitergeht…

Rezension
Roderick liefert, was Leser und vor allem Leserinnen wünschen: Gewalt, Gefühl und einen kompromisslosen Helden.
Portrait
Mark Roderick arbeitete nach dem BWL-Studium jahrelang als Personalentwickler und Projektmanager im Finanzbereich, bevor er 2008 ins Controlling eines juristischen Fachverlags wechselte. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 512, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783104031620
Verlag Fischer E-Books
Verkaufsrang 8.215
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Post Mortem - Tränen aus Blut“

Corinne Eggs

"Post Mortem - Tränen aus Blut" ist ein schockierender Psychothriller von Mark Roderick. Blutig, grausam und lässt uns in so manche Abgründe blicken. Spannend finde ich die Kombination der zwei Protagonisten - Avram, der Profikiller und Emilia, die Interpool- Agentin. Sie arbeiten nicht zusammen, wollen den Fall aber unbedingt lösen "Post Mortem - Tränen aus Blut" ist ein schockierender Psychothriller von Mark Roderick. Blutig, grausam und lässt uns in so manche Abgründe blicken. Spannend finde ich die Kombination der zwei Protagonisten - Avram, der Profikiller und Emilia, die Interpool- Agentin. Sie arbeiten nicht zusammen, wollen den Fall aber unbedingt lösen - auf ihre eigene Art. Avram bedient sich dafür seinen kriminellen Kontakten und Informanten und nimmt den illegalen Weg. Emilia hingegen benützt internationale Datenbanken, Zeugenbefragungen ect.
Der Thriller ist gut und flüssig geschrieben. Nur die pubertierende Art von Emilia war manchmal zu viel des Guten.

Ein super Spannungsdebüt mit einem interessanter Fall!

Unsere Buchhändler-Tipps

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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1

Sehr gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Plauen am 05.07.2016

Hervorragendes Buch. Legt man nicht mehr aus der Hand. Spannung von Anfang bis Ende. Freu mich schon auf Teil 3.

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Geschundene Körper, gepeinigte Seelen – Post Mortem wird dich fesseln und dir deinen Atem rauben
von Nisnis aus Dortmund am 11.03.2016

Inhaltsangabe: Eine Familie verschwindet, nur Tochter Akina konnte sich rechtzeitig retten. Der Ehemann und Vater, Reporter, wird tot in einem Hotel aufgefunden. Er hinterlässt Emilia Ness, Agentin bei Interpol, und seinem Bruder Avram Kuyper, Auftragskiller, je eine skurrile letzte Nachricht. Im Zuge ihrer getrennt voneinander ablaufenden Ermittlungen und Recherchen wird... Inhaltsangabe: Eine Familie verschwindet, nur Tochter Akina konnte sich rechtzeitig retten. Der Ehemann und Vater, Reporter, wird tot in einem Hotel aufgefunden. Er hinterlässt Emilia Ness, Agentin bei Interpol, und seinem Bruder Avram Kuyper, Auftragskiller, je eine skurrile letzte Nachricht. Im Zuge ihrer getrennt voneinander ablaufenden Ermittlungen und Recherchen wird ihnen ein unfassbar brutales und unerträgliches Snuff-Video zugespielt, hinter dem eine eiskalte, seelenlose und unberechenbare Bestie stecken muss. Emilias polizeiliche Kompetenz führt sie bald auf Spuren, die sie hinab in eine düstere Welt ziehen. Atemlos ermittelt sie mit ihrem Kollegen Mikka Kessler, während Avram Kuyper nur noch seine Familie rächen will. Zitat: "Dann zuckte sie plötzlich zusammen. Sie kniff die Augen zu und brüllte in ihren Knebel, als würde sie bei lebendigem Leib aufgespießt. Eine Träne quoll aus ihren geschlossenen Lidern, floss in die aufgeplatzte Stelle und rann dann als roter Blutfaden an ihrer Wange herab." Das Cover: Das Cover ist mit seinen glänzenden kleinen und größeren Wassertropfen eine optische Praline. Es sprach mich sofort an und als ich es live in den Händen hielt, wuchs meine Begeisterung noch mehr. Die Tropfen sind leicht erhaben und bieten ein wundervolles Tasterlebnis. Der Titel „Post Mortem“ ist schwarz gedruckt. An den Rändern der Buchstaben zeichnen sich wie von Feuchtigkeit benetzte Blutspuren ab, eben so, als wären es blutige Tränen die leicht verlaufen. Damit ist der Bezug von Cover, Titel und zur Handlung perfekt hergestellt. Der Autor: Mark Roderick arbeitete nach dem BWL-Studium jahrelang als Personalentwickler und Projektmanager im Finanzbereich, bevor er 2008 ins Controlling eines juristischen Fachverlags wechselte. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart und schreibt seit zwanzig Jahren Bücher unter verschiedenen Pseudonymen, die nicht nur in Deutschland veröffentlicht wurden. Reflektionen: Mark Roderick hat mit Post Mortem – Tränen aus Blut einen äußerst rasanten Page-Turner geschrieben. Die Handlung hat mich unglaublich gefesselt und vorangetrieben. Der Schreibstil Mark Rodericks ist samtweich und sehr angenehm zu lesen, jedoch Vorsicht, ich meine damit nur seinen Schreibstil und keinesfalls den Inhalt seiner Worte. Der Inhalt seiner Worte ist alles andere als samtweich, denn die Handlung strotzt vor bestialischer Gewalt, die man sich in seinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen möchte und dennoch schafft es Mark Roderick, seinen Thriller nicht blutrünstig oder ekelhaft zu gestalten, da er diese Szenen in guter Ausdrucksweise taktvoll und maßvoll beschreibt. Die Schauplätze der Verbrechen sind detailliert und so schaurig beschrieben, dass ich glaube mich vor Ort zu befinden. Innere Kälte macht sich in mir breit und ich empfinde Grauen, bekomme Gänsehaut und muss immer wieder ungläubig den Kopf darüber schütteln, wie sehr mich die Fantasie des Autoren schockt. Und immer, wenn ich in etwas ruhigeres Lese-Fahrwasser komme, explodiert ein weiterer Spannungshöhepunkt, der mich erneut aufrüttelt und aufwühlt. Das Besondere an diesem Thriller sind die Figuren Emilie Ness, Agentin bei Interpol, und Avram Kyper, Profikiller. Beide sind dem Täter auf ihre besondere Weise auf der Spur. Emilia will den Täter verurteilt sehen und Avram will nur noch seine Familie rächen. So erhält der Leser zwei Perspektiven und Sichtweisen die unterschiedlicher kaum sein können, auch wenn beide unabhängig voneinander auf den Spuren von ein und demselben Täter wandeln und auch stolpern. Diese beiden Figuren verdeutlichen, was Hinterbliebene von brutalen Verbrechen an Gedankengängen über Gerechtigkeit und Vergeltung durchleben. Diese unterschiedlichen Perspektiven haben mich noch einmal mehr an die äußerst spannende und gewollt verworrene Handlung gebunden. Bis zu Letzt bin ich nicht in der Lage zu erahnen, wer der Täter ist. Das Buch gestaltet sich somit durch zwei Haupterzählstränge. Ab und an blitzt ein weiterer Erzählstrang auf, der weitere Perspektiven in die dunkle Welt der Verbrechen gewährt. Die Charaktere sind interessant gezeichnet. Avram ist Auftragskiller und in seinem Job eiskalt und hat dennoch einiges an feinfühligen Emotionen zu bieten, die ihn sehr sympathisch machen. Avrams Charakterzüge, eiskalt und emotional, sind trotz ihrer Gegensätzlichkeit glaubwürdig. Ich hätte mir gewünscht noch mehr aus Avrams Leben zu erfahren, doch so bleibt er mir weiterhin etwas rätselhaft. Die Figur Emilias ist ebenso sympathisch. Ihre polizeiliche Kompetenz, ihr persönlicher Konflikt mit ihrer Teenie Tochter Becky und ihre Schmetterlinge im Bauch, gegenüber ihrem attraktiven Kollegen Mikka Kessler, machen sie angenehm authentisch. Als Emilia an der Glaubwürdigkeit Mikka Kesslers zweifeln muss, stürzt sie in ein Wechselbad der Gefühle. Diese Emotionen unterstreichen ihre Persönlichkeit und es ist nicht klar, wann und ob sie erneut Vertrauen kann. Meine Erwartung an einen spannenden und fesselnden Thriller hat Mark Roderick mit einer Glanzleistung erfüllt, auch wenn ich zwischendurch einen kleinen Hänger hatte, weil mein Wissensdurst nicht schnell genug gestillt wurde. Meine einzigen Kritikpunkte: Es gibt einige Wiederholungen in dieser Geschichte, die nicht erforderlich gewesen wären und es bleiben ein paar unbeantwortete Fragen offen, dessen Antworten ich sehnsüchtig im zweiten Band „Post Mortem – Zeit der Asche“ erwarte, der bereits im April 2016 bei den Fischer Verlagen erscheinen wird. Mein Fazit: Ein zutiefst verstörender Thriller, der durch unterschiedliche Perspektiven besticht und bis zur letzten Seite fesselt und spannend unterhält. Ich empfehle diesen Thriller sehr gern, doch Vorsicht, er ist nichts für zarte Seelen.

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Voller Logikfehler
von einer Kundin/einem Kunden am 24.09.2016

ich kann die bis jetzt beiden anderen Bewertungen einfach nicht nachvollziehen und glaube, dass die unecht sind oder eine Agentur dieses Bewertung abgegeben hat. Das Buch von diesem Roderick strotzt nur so von Logikfehlern. Avram hat beide Arme auf dem Rücken in Handschellen und schafft es trotzdem aus der... ich kann die bis jetzt beiden anderen Bewertungen einfach nicht nachvollziehen und glaube, dass die unecht sind oder eine Agentur dieses Bewertung abgegeben hat. Das Buch von diesem Roderick strotzt nur so von Logikfehlern. Avram hat beide Arme auf dem Rücken in Handschellen und schafft es trotzdem aus der Jackentasche einen Zimmermannsnagel zu ziehen und damit die Handschellen zu öffen. Das schaffst du selbst bei Kinderhandschellen nicht. Trotzdem habe ich das Ebook zu Ende gelesen und kaufe vom Herrn Roderick nie wieder was. Noch ein Nachtrag: ich habe nur einen Stern angegeben, leider erscheint dieser in den Bewertungen nicht. Nächster Nachtrag: einen Tag später plötzlich doch, das kommt mir wie eine Zensur vor

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Post Mortem - Tränen aus Blut
von teddybaer66 am 23.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Ein Blick in die Hölle… Eine Familie verschwindet spurlos. Ein Mann stirbt durch zwei Schüsse. Er war Reporter, einer großen Sache auf der Spur. Zwei letzte Nachrichten sendet er: eine an seinen Bruder Avram Kuyper, einen eiskalten Profi-Killer, und eine an Emilia Ness, eine unbestechliche Interpol-Agentin. Avram soll ihn... Inhalt: Ein Blick in die Hölle… Eine Familie verschwindet spurlos. Ein Mann stirbt durch zwei Schüsse. Er war Reporter, einer großen Sache auf der Spur. Zwei letzte Nachrichten sendet er: eine an seinen Bruder Avram Kuyper, einen eiskalten Profi-Killer, und eine an Emilia Ness, eine unbestechliche Interpol-Agentin. Avram soll ihn und seine Familie rächen, Emilia den Fall vor Gericht bringen. Beide sehen das Horror-Video, das ihnen jemand zuspielt. Beide blicken direkt in den Schlund der Hölle. Wer ist diese Bestie, die kein Gewissen und keine Grenzen kennt. Meine Meinung: Mir hat der Thriller sehr gut gefallen! Ich hatte das Glück, bei der Verlosung zur Leserunde diesen ersten Teil von Mark Roderick zu gewinnen und er hat mich nicht enttäuscht! Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich wunderbar lesen. Die Perspektivenwechsel lassen einen regelrecht von Kapitel zu Kapitel fliegen. Die Spannung steigert sich von einem Kapitel zum anderen und endet mit einem großen Knall. Die zwei Hauptprotagonisten Emilia und Avram sind symphatisch ausgestaltet worden. Avram, ein Auftragskiller, ist mir direkt ans Herz gewachsen. Obwohl er ja auch einer von der bösen Seite ist. Aber er ist dabei doch sehr menschlich und warmherzig! Bei Emilia, Interpolagentin, habe ich mich da schon schwerer getan, denn ihr pubertäres Verhalten gegenüber ihrem gutaussehenden Kollegen konnte schon etwas nerven! Trotzdem habe ich mich schon auf den Moment gefreut, an dem die zwei sich endlich begegnen, denn sie forschen in dem selben Fall, nur auf zwei verschiedenen Wegen. Das eigentliche Zusammentreffen fiel dann etwas kurz aus, aber ich habe Hoffnung, das vielleicht im zweiten Teil mehr passiert. Die Ortsbeschreibungen und auch die Beschreibungen der einzelnen Szenen ist dem Autor wunderbar gelungen. Sehr plastisch und realitätsnah! Das Ende hat mich nicht hundertprozentig überzeugt. Es kam relativ schnell, die Ereignisse überschlugen sich und dann war Ende. Da hätte ich mir gerne z.B. bei den Mördern mehr Leid gewünscht; dasselbe, das sie auch den Opfern angetan hatten. Und nicht alle meiner Fragen, die ich mir im Laufe des Buches gestellt habe, wurden aufgeklärt. Trotzdem war ich spannend unterhalten und vergebe 4,5 von 5 Sterne! Das Cover sei hier noch lobend erwähnt; wunderschön gestaltet und die Haptik der einzelnen Tropfen ist echt der Wahnsinn! Allen Thrillerliebhaber, die auch gerne mal brutalere und blutige Thriller lesen, kann ich Post Mortem -Tränen aus Blut nur empfehlen! Ein Thriller, der unter die Haut geht und die menschlichen Abgründe aufzeigt!

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein spannender Thriller mit teilweise schonungslosen Details, nichts für zart besaitete!

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Auftakt einer genialen Krimireihe rund um den Profikiller Avram Kuyper und die Interpol-Agentin Emilia Ness.Ein Psychothriller, der uns in die menschlichen Abgründe blicken lässt.

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Komm nach Hause und räche dich an denen, die uns getötet haben.
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 14.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch hat einen riesengroßen Suchtfaktor. Konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Es ist schockierend, spannend und fesselnd zugleich. Man kann sich in die Charaktere richtig hineinversetzen und ist mitten im Geschehen. Kann das Buch nur weiterempfehlen!

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Sadistischer deutscher Thriller mit amerikanischem Touch
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Komm nach Hause...und räche dich an denen, die uns getötet haben." ist der Leitfaden durch dieses Buch und ich werde auch immer wieder daran erinnert. Schon im Prolog zeigt mir der Autor ganz klar, um was es in diesem Buch geht: Sadist tobt sich chirurgisch und andersartig an seinem... "Komm nach Hause...und räche dich an denen, die uns getötet haben." ist der Leitfaden durch dieses Buch und ich werde auch immer wieder daran erinnert. Schon im Prolog zeigt mir der Autor ganz klar, um was es in diesem Buch geht: Sadist tobt sich chirurgisch und andersartig an seinem Opfer aus, quält es bis zum Tod und hält sich für einen Künstler. Zartbesaitete Leser werden das Buch dann wahrscheinlich zur Seite legen, harte Thrillerfans aber voller Vorfreude zu Lesen beginnen. Der Profikiller Avram erhält von seinem jüngeren Bruder diese Nachricht und macht sich sofort auf den Weg zu dessen Familie. Das einzige Familienmitglied das er jedoch auffindet, ist der getötete Hund. Während dessen wird die Interpol Agentin Emilia zu einem Tatort Hotel beordert, da bei einem Toten ihr Name gefunden wird. Nach diesen Toden, quasi post mortem, beginnt nun die Recherche zum Warum und Wieso. Solide Recherche der Polizei und Interpols einerseits, sowie der Rachezug des Profikillers decken nach und nach die Hintergründe auf bis es zum fulminanten Ende kommt. Vorläufig zumindest, denn zum Glück erscheint schon bald ein weiterer Teil dieser Buchreihe den ich mir jetzt schon auf den Wunschzettel gesetzt habe. Der Thriller unterscheidet sich meiner Meinung nach deutlich von den üblichen deutschen Thrillern und wären nicht die deutschen Namen und Ortschaften, könnte man meinen einen amerikanischen Thriller zu lesen. Oftmals übertrieben, aber von höchstem Unterhaltungswert und einfach fesselnd. I love it ! Auch das Buchcover mit den deutlich spürbaren Wassertropfen ist genial und der Buchtitel POST MORTEM ist treffend gelungen.

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"Dort wartet der teufel auf dich." (S. 113)
von crumb am 13.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein unbekannter Mann wird tot in einem Hotelzimmer gefunden - 2 Einschusslöcher. Er hinterlässt eine persönliche Nachricht an: Emilia Ness, Interpol-Agentin. Eine verschwundene Familie - 1 verzweifelte Nachricht. Nur er kann sie finden: Avram Kuyper, Profi-Killer. "(...) Zum Vorschein kam eine beachtliche Palette von Folterinstrumenten, dutzendfach erprobt, (...). Die Arbeitsgeräte eines Künstlers."... Ein unbekannter Mann wird tot in einem Hotelzimmer gefunden - 2 Einschusslöcher. Er hinterlässt eine persönliche Nachricht an: Emilia Ness, Interpol-Agentin. Eine verschwundene Familie - 1 verzweifelte Nachricht. Nur er kann sie finden: Avram Kuyper, Profi-Killer. "(...) Zum Vorschein kam eine beachtliche Palette von Folterinstrumenten, dutzendfach erprobt, (...). Die Arbeitsgeräte eines Künstlers." - Prolog, S. 9 Bereits der Prolog lässt erahnen, welch Brutalität sich in diesem Thriller verbirgt! Emilia Ness ermittelt in Zusammenarbeit der Frankfurter Kripo an dem Mord des Unbekannten, während Avram Kuyper in München nach seinem Bruder & dessen Familie sucht. Zunächst scheinen diese zwei Geschichtsstränge nicht miteinander in Verbindungen zu stehen. Doch je mehr der Leser in die Geschichte eintaucht, umso mehr werden die Zusammenhänge klar. Und der Leser muss sich bei diesen Zusammenhängen auf einiges gefasst machen! Seite 214: "In die hysterischen Schreie der Frau mischte sich jetzt ein helles Zischen. (...) Im Bild erschien ein Metallstab mit einer Düse am Ende, aus der eine bläulich-weiße Flamme hervorstach. Unerbittlich näherte sich die Flamme der kreischenden Frau." Ohne noch detaillierter zu werden, schafft es der Autor dem Leser die Bilder der brutalen & grausamen Szenen zu verbildlichen. Die polizeilichen Ermittlungen sind sehr authentisch, ohne Überspitzungen! Avrams Gedanken sind für den Leser absolut nachvollziehbar und da er als Profi-Killer tätig ist sind auch seine Handlungen realitätsnahe. Dies ist aber auch der ganze Thriller & dessen Ausmaß! Die Hintergründe & Abgründe der Geschichte sind zwar innerhalb dieses Buches fiktiv, jedoch nicht unrealistisch! Der Schreibstil Rodericks , sowie die Geschichte lassen den Leser durch die Seiten fliegen. Die Spannung baut zunehmend auf & der Leser ist von Beginn an in die Ermittlungen beider Seiten involviert. Besonders gut gefiel es mir, dass die Hauptprotagonisten getrennt voneinander & völlig unterschiedlich tätig sind und auch erst relativ spät aufeinander treffen. Der Leser hat dadurch zwei Perspektiven: die polizeilichen Ermittlungen & die persönliche Ebene! Die einzelnen Abschnitte sind kurz gehalten, was mich immer wieder zum Buch greifen ließ bzw. nicht weg legen ließ - ich musste wissen wie es weitergeht, ob jemand aus der Kuyper-Familie überlebt hat, wer involviert ist ... Dies ist ein knapp 500-Seiten-Thriller und Mark Roderick ist es gelungen die Spannung durchweg zu halten, zum Ende hin sogar noch zu steigern! Natürlich gibt es auch in diesem Buch ein, zwei Kleinigkeiten die mich leicht beim lesen störten, wie bspw. die Zusammenfassungen für den Leser. Ich muss aber auch sagen, dass dies beim lesen nicht ins Gewicht fällt! Zu rasant & Spannungsgeladen ist dieser Thriller & somit fließt dies nicht negativ in meine Sternenvergabe ein! Wenn jemand eine Ahnung haben will, wie düster & brutal dieser Thriller ist - einige der Szenen aus diesem Buch können mit einem McFadyen mit halten! Endlich mal wieder ein Thriller mit menschlichen Abgründen, welcher nicht vor grausamen Ausführungen scheut - wer das Buch kennt wird nun denken: "Psychologisch sehr interessant." Die folgenden Bücher aus diesem Genre werden es (bei mir) schwer haben, mit diesem mithalten zu können! Ich bin froh, das Band 2 "Post Mortem - Zeit der Asche" bereits Ende April 2016 erscheint & ich nicht ein Jahr auf den Folgeband warten muss!

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von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr spannender deutscher Psychothriller mit einem etwas anderen Ermittlerduo, einem Auftragskiller und einer Polizistin, der mich von der ersten Seite an total gefesselt hat.

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Räche dich an denen, die uns getötet haben
von Bücherkrähe am 25.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Zwei Orte. Zwei Verbrechen. Zwei Menschen, die den Hinweisen nachgehen. Profikiller Avram Kuyper ist nach Jahren zum ersten Mal auf dem Weg in sein Heimatdorf. Nur Stunden vorher erhielt er eine Nachricht von seinem jüngeren Bruder: “Komm nach Hause und räche dich an denen, die uns getötet haben.” Auf dem Familienhof... Zwei Orte. Zwei Verbrechen. Zwei Menschen, die den Hinweisen nachgehen. Profikiller Avram Kuyper ist nach Jahren zum ersten Mal auf dem Weg in sein Heimatdorf. Nur Stunden vorher erhielt er eine Nachricht von seinem jüngeren Bruder: “Komm nach Hause und räche dich an denen, die uns getötet haben.” Auf dem Familienhof angekommen sucht er alles ab, findet die Gebäude jedoch verlassen vor. Nur eine unscheinbare Blutspur im Stall zeugt von etwas Schrecklichem, das vorgefallen sein muss… Knapp 400km entfernt in Frankfurt am Main wird Interpolagentin Emilia Ness an einen Tatort gerufen. In einem heruntergekommenen Hotel wird die Leiche eines Mannes gefunden, auf dem Tisch u.a. ein Brief an Emilia mit einem Hilferuf. Doch sie kennt den Toten nicht und auch sein Name ist ihr unbekannt. Avram und Emilia ermitteln zunächst getrennt voneinander, ohne vom Fall des Anderen und den Zusammenhängen zu wissen. Schließlich führt eine Spur Emilia und ihren Kollegen Kessler nach München, wo sie auf Avram treffen. Ein paar Puzzleteile rücken zusammen, doch sowohl Emilia als auch Avram ermitteln auf ihre eigene Weise weiter, um die Mörder von Abrams Familie zu finden. —– * —– * —– * —– * —– * —– Normalerweise traue ich deutschen Krimis und Thrillern ungefähr soweit wie ich unter Vollnarkose laufen kann. Zu oft wirken die Stories konstruiert und von den Charakteren will ich gar nicht erst anfangen. Die Ermittler sind in der Regel dumme deutsche Kartoffeln, weitere Personen farblos, die Story langweilig, ein Spannungsbogen nicht existent. Und dann kommt Mark Roderick und fesselt mich von der ersten Seite an in meine Leseecke. Die Story ist packend und lässt viele Wege offen. Man hofft und bangt die ganze Zeit, fiebert mit und leidet bei jeder Sackgasse, während Avram verzweifelt seine Familie sucht. Roderick schafft es, den Spannungsbogen bis zum Schluss kontinuierlich aufzubauen und zu halten, ich habe das Buch nur äußerst ungern aus der Hand gelegt. Ein weiterer Pluspunkt ist Avram. Auch wenn ich anfangs ein paar Schwierigkeiten mit seiner Empathie gegenüber seiner Familie hatte, legte sich das schnell. Er ist eben ein Profi- und kein Serienkiller im eigentlichen Sinn, was einen deutlichen Unterschied in der Psyche bedeutet. Zudem ist Abrams Charakter sehr kontrastreich gestaltet und wird durch diese Einfühlsamkeit komplettiert. Nicht so gut gefiel mir dagegen die Figur von Emilia Ness. Sie war zu pubertär in ihrem Verhalten gegenüber ihrem Kollegen Kessler, das mehr einem Teenager entspräche. Hinzu kommt ihre Unprofessionalität im Einsatz, was in Fehlerhalten in kritischen Situationen führt. Ein zweiter, letzter Minuspunkt ist das Ende. Hier hat Roderick einfach zu viel gewollt und hat das Ende mit sich überschlagenden Ereignissen vollgepackt. Insgesamt gibt es aber eine deutliche Leseempfehlung!

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Von Bruderliebe, Rache und furchtbaren Taten - ein Thriller der unter die Haut geht!
von Kasin am 24.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Hüte dich vor dem Zorn eines sanftmütigen Mannes" (John Dryden) Ok, einen Profikiller als sanftmütig zu bezeichnen ist vielleicht nicht so perfekt, aber der Hauptprotagonist Avram Kyper kam mir trotz seines "Berufes" genauso rüber. Aber erstmal kurz zur Story: Ein Toter in einem heruntergekommenen Hotel, eine verschwundene Familie und die seltsame Nachricht... "Hüte dich vor dem Zorn eines sanftmütigen Mannes" (John Dryden) Ok, einen Profikiller als sanftmütig zu bezeichnen ist vielleicht nicht so perfekt, aber der Hauptprotagonist Avram Kyper kam mir trotz seines "Berufes" genauso rüber. Aber erstmal kurz zur Story: Ein Toter in einem heruntergekommenen Hotel, eine verschwundene Familie und die seltsame Nachricht seines Bruders Goran ruft Avram auf den Plan. "Komm und räche dich an denen die uns getötet habe", diese Aussage Gorans verfolgt die LeserInnen und Avram durch das ganze Buch. Was steckt dahinter? Was ist geschehen? Wo sind Avrams Schwägerin und die Kinder abgeblieben? Welche grausame Rolle spielt Belial? Viele Fragen, findet Avram auch alle Antworten? Eine Odyssee des Unaussprechlichem beginnt. "Post Mortem - Tränen aus Blut", erschienen im Fischer Taschenbuch Verlag, stammt aus der Feder des Autors Mark Roderick. Auf 496 Seiten erzählt er die sehr spannende und stellenweise sehr grausame Geschichte um den Profikiller Avram. Ein gestandener Mann, intelligent und vorausschauend, gut gewappnet, noch besser bewaffnet und mit einem kleinen aber feinen Netzwerk an Informanten, Unterstützer und Helfershelfer. Seine Suche nach Antworten offenbart einen Alptraum an Perversitäten und Grausamkeiten. Einen Killer sympathisch rüber zubringen, dabei die Vorstellungen von Moral und Ethik nicht zu übergehen und dann noch glaubhaft zu wirken - ja, dass ist dem Autor in all diesen Belangen gelungen. An der Charakterdarstellung der Interpol -Agentin Emilia Ness sollte er aber noch arbeiten. Die junge Frau ist durchaus interessant, ihr Lebenslauf bemerkenswert und doch hat sie mich hier und da mit ihren Gelüsten was das andere Geschlecht angeht furchtbar genervt. In einem so knallharten Thriller kam mir dieses Verhalten und Gedankengut nicht authentisch rüber. Zum Glück hat sich das dann durch diverse Wandlungen in der Geschichte gelegt. Die Kapitel im Buch wechseln immer zwischen Avram und Emilia, bringen dadurch herrliche Cliffhänger hervor, wodurch man gar nicht anders kann als noch ein Kapitel zu lesen und noch eins und noch eins. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite, Informationen fließen aber trotzdem muss man mitätseln, mitverdächtigen und vorallem mitfiebern und bibbern. Die Story ist stellenweise wirklich sehr grausam und hart. Aber, der Autor hat sich nicht dazu hinreißen lassen, der Leserschaft ein Gemetzel bis ins kleinste Detail zu liefern, sondern eher auf deren Vorstellungskraft gesetzt. Hier wurden die Opfer nicht um jeden Preis bloßgestellt. Ein Thriller der wirklich unter die Haut geht, mit größtenteils authentischen Protagonisten und einer Geschichte die so abgedreht wie vermutlich (leider) realitätsnah ist. Die Beschreibungen von Orten und Begebenheiten fand ich durchweg sehr gelungen. Alles sehr plastisch und damit gut vorstellbar. Dieses Buch ist der 1. Teil um Avram und Emilia und komplett in sich abgeschlossen. Band 2 "Post Mortem, Zeit der Asche" werde ich definitv auch lesen. Auch wenn diese Geschichte nicht die Avrams ist, sondern die seines Bruders, hätte ich gerne viel mehr über diesen Mann, seine Vergangenheit und seinen Werdegang zum Killer erfahren. Gerne vergebe ich sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Durchdacht, aber detailreich!
von Julie am 22.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„Post Mortem – Tränen aus Blut“ von Marc Roderick (12,00€, erschienen am 25.02.16 im FISCHER Taschenbuch Verlag) Eine vierköpfige Familie verschwindet und ein Toter in einem Hotel mit einem Schuss in der Hand und im Schädel. Avram Kuyper, ein Aufragskiller, und die Interpol Agentin Emilia Ness erhalten beide eine eher... „Post Mortem – Tränen aus Blut“ von Marc Roderick (12,00€, erschienen am 25.02.16 im FISCHER Taschenbuch Verlag) Eine vierköpfige Familie verschwindet und ein Toter in einem Hotel mit einem Schuss in der Hand und im Schädel. Avram Kuyper, ein Aufragskiller, und die Interpol Agentin Emilia Ness erhalten beide eine eher rätselhafte Nachricht. Dabei wird klar, dass Goran als Reporter einer ganz großen Sache auf der Spur war, die nicht nur ihn das Leben gekostet hat! Die beiden nehmen sich auf unterschiedlicher Weise der Sache an: Avram aus Rache; Emilia, um die Verantwortlichen vor Gericht zu bringen. Der Schreibstil des Autors lässt sich gut lesen und so bin ich gerade auch durch den spannenden Prolog gut in das Buch reingekommen. Allerdings wurde es schon bald schleppend, weil die zwei Sichtweisen nach jedem Kapitel zwischen Emilia und Avram hin und her schwenken. Das zog sich leider bis etwa zur Mitte des Buches. Erst dann nahm die Handlung wieder richtig Fahrt auf. Die Handlung ist gut durchdacht und wurde schlüssig aufbereitet. Allerdings waren die vielen gedanklichen Aufreihungen der Fakten, die schon bekannt waren, gerade in Emilias Sicht häufig sehr schleppend und trugen nicht zum flüssigen Lesen bei. Die Gewaltverbrechen sind oftmals sehr genau und detailliert beschrieben, was mir persönlich zu viel des Guten war, aber da ist vermutlich jeder anders. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und schlüssig. Schön, dass es diese unterschiedlichen Sichtweisen gab, die dem Leser die beiden Seiten zeigen, die an Gefühlen bei so einem Verbrechen aufkommen. Mal abgesehen von dem mehr als dramatischen Schmerztabletten-Konsum der Charaktere (insbesondere Emilia) gab es wunderbar viele Ecken und Kanten. Dennoch hat es mit der Sympathie zu Emilia bei mir irgendwie nicht geklappt. Der kaltherzige Umgang mit ihrer Tochter und diese ausschweifenden Gedanken über Mikka Kessler waren mir doch etwas zu viel. Das Ende fand ich persönlich sehr gelungen! Ich kann mir zwar nicht so ganz vorstellen, wie da noch ein zweiter Teil folgen soll, aber ich bin gespannt. Zusammenfassend gesagt: Sehr durchdachte Handlung, die mir aber stellenweise zu detailreich und am Anfang zu schleppend war.

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Hat meine Erwartungen nicht erfüllt
von MsChili am 18.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Post Mortem - Tränen aus Blut" von Mark Roderick ist 2016 im Fischer Verlag erschienen und der erste Teil des Duos. Emilia Ness, Interpol-Agentin und Avram Kuyper, Profikiller, bekommen in einer Nacht je eine Nachricht von Goran Kuyper. Denn dieser ist tot, gestorben durch zwei Schüsse. Goran war Reporter und... "Post Mortem - Tränen aus Blut" von Mark Roderick ist 2016 im Fischer Verlag erschienen und der erste Teil des Duos. Emilia Ness, Interpol-Agentin und Avram Kuyper, Profikiller, bekommen in einer Nacht je eine Nachricht von Goran Kuyper. Denn dieser ist tot, gestorben durch zwei Schüsse. Goran war Reporter und scheinbar einer großen Sache auf der Spur, die ihn nun das Leben gekostet hat. Die beiden machen sich auf die Suche nach dem Täter und stoßen auf schockierene Bilder...Wer ist diese Bestie? Ich durfte das Buch als Wanderbuch lesen. Der Prolog hat gleich meine Neugier geweckt, denn dieser war richtig spannend geschrieben. Aber das wars anfangs erstmal mit der Spannung. Die ersten paar hundert Seiten sind mehr Erzählungen und haben für mich mehr vom Krimi, da es doch mehr um die Ermittlungen geht und die Geschichte hauptsächlich aus den Sichten von Emilia Ness und Avram Kuyper erzählt wird. Teils ist auch viel vorhersehbar und das hat doch ein bisschen genervt. An sich fand ich den Perspektivenwechsel gut, wobei mir Emilia Ness sympathischer war, ich konnte mit Avram nichts anfangen, er war für mich einfach kein glaubhafter Profikiller. Und durch teils sich wiederholende Beschreibungen (z. B. das Gehöft der Familie Kuyber aus zwei Blickwinkeln) war ich doch manchmal genervt, denn ich kann es mir ja auch vorstellen und muss es nicht doppelt lesen. Die kurzen Kapitel fand ich dafür aber sehr angenehm, so konnte man es doch flüssig lesen. Das letzte Drittel trumpft doch noch mit Spannung auf und konnte mich noch fesseln, wobei die Befreiungsaktion doch etwas schnell und einfach ging, das hätte mehr ausgebaut werden können. Alles in allem für mich eher Krimi, hat noch Luft nach oben. Dennoch werde ich eventuell Teil 2 lesen, nur um zu wissen, was sich der Autor noch so ausgedacht hat!

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Interessante Erzählperspektiven treffen auf voranschleichende Handlung
von FrauSchafski am 03.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein Mann stirbt und hinterlässt vor seinem Tod zwei Menschen eine Nachricht. Die eine richtet sich an seinen Bruder, sich an denen zu rächen, die ihn und seine Familie auf dem Gewissen haben, die andere ist ein Hilferuf an eine Interpol-Agentin, seinen Tod aufzuklären. Wenn das nicht gute Voraussetzungen für... Ein Mann stirbt und hinterlässt vor seinem Tod zwei Menschen eine Nachricht. Die eine richtet sich an seinen Bruder, sich an denen zu rächen, die ihn und seine Familie auf dem Gewissen haben, die andere ist ein Hilferuf an eine Interpol-Agentin, seinen Tod aufzuklären. Wenn das nicht gute Voraussetzungen für eine rasante Entwicklung der Handlung sind - doch die hat ihre Längen. Der Autor Mark Roderick lässt Leser und Ermittler eine gefühlte Ewigkeit im Dunkeln tappen, wirft ihnen nur winzige Häppchen vor, die letztlich doch zu keinem Ergebnis führen. Das ist zermürbend und frustrierend - aber realistisch. Komplexe Polizeifälle lösen sich nicht über Nacht, schon gar nicht, wenn es darum geht, einen Serienkiller sowie einen ganzen Händler- und Verbraucherring von Snuff-Videos zu finden. Ein interessanter Kniff sind die Erzählperspektiven, die sich aus den beiden Empfängern der Nachrichten des Toten ergeben. So folgt der Leser einerseits den illegalen Ermittlungen von Avram, dem Bruder des Toten, der sich selbst privat mehr als in einer Grauzone des Rechts bewegt, und Emilia, der Interpol-Agentin, die auf legalem Weg versucht, den Fall aufzuklären. Daraus ergibt sich ein Wettstreit zwischen der „guten“ und der „bösen“ ermittelnden Instanz und welche von ihnen wohl schneller ans Ziel kommt. Wer jetzt denkt, auch das ist ein perfektes Grundrezept für eine spannende Handlung, der wird erneut enttäuscht. Denn das ist das große Aber: Realismus hin oder her, der Leser wird einfach zu lange hingehalten, mit Kleinstindizien gefüttert, Grausamkeiten und ungebührlichem Verhalten konfrontiert, ohne dass ihm auch einmal kleine Erfolgserlebnisse in Form von „den Protagonisten voraus sein“ gegönnt werden. Das ist schade, weil es auf Kosten der Spannung und des Mitfieberns geht. Aus den Voraussetzungen hätte der Autor wirklich mehr machen können. So bleibt leider ein zwar solider, aber nicht überragender Psychothriller, der zwar hinsichtlich der Verbrechen und menschlichen Abgründe grenzwertig ist, jedoch am Ende wenig überraschen kann.

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Spannend, aber nicht überzeugend
von eulenmatz aus Hamburg am 16.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sie heißt Emilia Ness und arbeitet bei Interpol. Er heißt Avram Kuyper und ist Profikiller. Gemeinsam jagen sie einen bestialischen Mörder. Jeder auf seine Weise. Der Profikiller Avram Kuyper und die Interpol-Ermittlerin Emilia Ness verfolgen die Fährte eines Mannes, der keine Grenzen und kein Gewissen kennt: machthungrig, erfolgs-verwöhnt und... Sie heißt Emilia Ness und arbeitet bei Interpol. Er heißt Avram Kuyper und ist Profikiller. Gemeinsam jagen sie einen bestialischen Mörder. Jeder auf seine Weise. Der Profikiller Avram Kuyper und die Interpol-Ermittlerin Emilia Ness verfolgen die Fährte eines Mannes, der keine Grenzen und kein Gewissen kennt: machthungrig, erfolgs-verwöhnt und unberechenbar aggressiv. Zunächst besticht dieser Debüt-Roman durch sein wirklich tolles Bucheinwand und sein Cover. Die abgebildeten Tränen sind tatsächlich auch in der Hand spürbar. Die Geschichte erfahren wir abwechselnd aus der Sicht von Emilia und Avram.Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen Ich-Erzähler, sondern beide Sichten erfolgen durch einen personalen Erzähler. Es gibt zwei Kapitel, die in kursiver Schrift die Gedanken von Emilia wiedergeben. Das wird aber nicht konsequent in allen Kapiteln durchgezogen und wirkte auf mich daher etwas deplatziert. Die ganze Story ist wahrlich keine leichte Kost, kommt aber mit wenig blutigen Elemente aus. Die Geschichte brauchte etwas um Fahrt aufzunehmen und konnte mich aber besonders im Mittelteil durch gut platzierte Cliffhanger am Ende der jeweiligen Kapitel stellenweise in seinen Bann ziehen. Im ersten Drittel dagegen hat mich besonders die doch sehr schnell aufkeimende Liebesbeziehung zwischen Emilia Ness und Mikka Kessler gestört. Vor allem haben mich dazu Emilias Gedanken gestört, bei denen man das Gefühl hatte sie wolle ihn am liebsten gleich anspringen und das nach nicht mal zwei Tagen. Die ganze Liebesgeschichte fand ich hier völlig überflüssig und unrealistisch. Das letzte Drittel zeichnet sich dann nur noch durch rasante Action-Szenen und eine sehr schnelle Aufklärung aus. Der Schreibstil ist einfach. Es werden teilweise sogar immer wieder die gleichen Phrasen verwendet. Leider nichts, was man nicht schon mal gelesen hat. Manche Formulierungen fand ich schlichtweg der Situation und dem Charakter entsprechend völlig unpassend. Mark Roderick hat es hier nicht meines Erachtens nicht geschafft mit seinem Sprach- und Schreibstil authentische, greifbare Charaktere zu schaffen. Generell finde ich alle Charaktere sehr eindimensional, denn in bestimmten Schlüsselsituationen haben sich alle gleich verhalten. So fangen alle in Situationen, die psychisch sehr an den Nerven zerren, immer an zu weinen, es laufen Tränen etc., auch der sonst so knallharte Avram und die toughe Emilia sind davon nicht ausgenommen. Emilia fand ich sehr unsympathisch. Besonders hat mich ihre Rolle als Mutter gestört. Oft hatte ich den Eindruck, dass ihre Tochter ihr einfach nur lästig ist. Andererseits kam ich nicht mit ihrer doch sehr kontroversen Einstellung gegenüber Opfern von Gewalt nicht zurecht. Sie sprach hier einmal von ?ausgleichender Gerechtigkeit?. Von einer Interpol-Agentin hätte ich mir mehr Integrität und Objektivität versprochen. Auch Avram verwendet einmal den Begriff ?Fegefeuer?, den ich die gleiche Kategorie einordnen würde. Beide scheinen hier fernab von irgendwelchen Justizsystemen, Gesetzten und Regeln an irgendwelche höheren Mächte zu glauben bzw. ist es vollkommen in Ordnung so etwas auch mal auf seine bzw. ihre nicht-rechtskonforme Weise zu regeln. Von Avram wusste ich bis zum Schluss nicht, was ich von ihm halten sollte. Überrascht hat mich, dass im Klappentext steht, dass Avram Profi-Killer ist, aber im ganzen Roman wird das nicht ein einziges Mal richtig erwähnt. Anstatt dessen wird da eher ein riesengroßes Geheimnis gemacht und durch unzählige Anspielung angedeutet. Fand ich einfach unnötig und nicht nachvollziehbar, da man doch als Leser bereits wusste was er macht. Scheinbar konnte man sich auch nicht auf einen einheitliche Schreibweise von Profi-Killer einigen. Wir finden sowohl Profi-Killer als auch Profikiller. Für ein Buch mit Lektorat würde ich erwarten, dass hier dadrauf geachtet wird. Ich habe hier auch eine umfangreiche Ermittlungsarbeit erwartet, aber es wurde hier Spuren und offenen Fragen einfach nicht nachgegangen. Stellenweise waren auch Teile nicht immer ganz logisch und nachvollziehbar. Auf der einen Seite werden bekannte Informationen an mehreren Stellen wiederholt und auf der anderen Seite haben die Protagonisten Wissen, von dem dann nicht klar ist, wie sie dazu gekommen sind. Das muss man dann als Leser so als Gegeben hinnehmen. Der Roman schließt nicht mit einem Cliffhanger ab, sondern alle Fragen werden geklärt und der Fall wird gelöst. Ich frage mich, was da noch im zweiten Band kommen wird. Für meinen Geschmack wurde die ganze Aufklärung auch sehr schnell auf den letzten Seiten abgehandelt. Auch wenn das Thema hier nicht trivial war, konnte mich das Ganze einfach nicht mitreißen und irgendeiner Weise emotional mitnehmen. Der Schreibstil und die Charaktere konnten mich leider so gar nicht überzeugen. Mir lag hier auch zu sehr der Fokus auf der möglichst actionsreichen Handlung und die Aufklärung und Logik blieben hier eindeutig auf der Strecke. Wäre das Ganze ein Film, dann könnte ich mir Til Schweiger hier gut als Avram vorstellen und eine seiner Töchter als Akina. Für anspruchsvolle Thriller-Leser, die eine umfangreiche Ermittlungsarbeit, eine logischen Aufklärung und Charaktere mit mehrdimensionaler Persönlichkeit schätzen, kann ich diesen Roman nicht empfehlen. Ich vergebe dennoch gut gemeinte 3 Sterne, weil die Idee gut und der Cover wirklich klasse ist. Hier ist eindeutig auch noch Luft nach oben.

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Nichts für schwache Gemüter... dieses Buch ist sehr brutal
von MissRichardParker am 17.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Komm nach Hause und räche dich an denen, die uns getötet haben". Diese Botschaft hinterlässt Goran seinem Bruder Avram. Avram fährt sofort zum Haus seines Bruders, doch die ganze Familie ist spurlos verschwunden. Auch Emilia Ness hat eine Botschaft erhalten und ermittelt in diesem Fall. Als Avram und auch Emilia... "Komm nach Hause und räche dich an denen, die uns getötet haben". Diese Botschaft hinterlässt Goran seinem Bruder Avram. Avram fährt sofort zum Haus seines Bruders, doch die ganze Familie ist spurlos verschwunden. Auch Emilia Ness hat eine Botschaft erhalten und ermittelt in diesem Fall. Als Avram und auch Emilia ein absolutes Horror-Video sehen, wird klar, dass der Journalist Goran etwas ganz heftigem auf der Spur war... Puh, die Thematik dieses Buches hat es in sich. Zwar war es mir nicht neu (Pretty Girls von Karin Slaughter ist ähnlich), aber es hat mich trotzdem sehr schockiert und geplagt. Als ich am Anfang wusste, worum es geht, habe ich mir schwer überlegt ob ich das Buch überhaupt weiterlesen soll. Der Grund warum ich es dann doch gelesen habe, war die Spannung. Die wurde stets aufrecht erhalten, von Anfang bis zum Schluss. Und Avram ist ein sehr sympathischer Charakter. Er hat glaube ich das ganze Buch ein wenig gerettet. Die Interpol-Agentin Emilia Ness hingegen... die geht GAR nicht! Emilia die in einem so unfassbar ernsten Fall steckt, aber ständig an den Duft ihres Polilzeipartners Kessler denkt und jederzeit unbedingt gerne mit ihm ins Bett hüpfen möchte, passt hier einfach nicht herein! Ausserdem wurden diese Sätze ständig wiederholt, wie toll doch Kessler riecht und aussieht. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den nächsten Teil lese, wenn Emilia dort auch wieder einfach ständig an Männer denkt, werde ich es mir sparen. Wenn einem so was nicht stört und man auch vor ziemlich brutalen Themen nicht zurückschreckt, wird mit diesem Buch sicher bestens unterhalten werden. Aber wer etwas mehr erwartet: Finger weg.

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