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PQ

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Carolin, glückliche Ehefrau und Mutter, gesellschaftlich engagiert, einflussreich und die Hamburgerin mit dem höchsten Persönlichkeitsquotienten, wird in ihrem Garten erstochen.

PQ – so heisst die App, mit deren Hilfe sich der eigene Persönlichkeitsquotient berechnen lässt. Als Kombination aus Selbstoptimierungstool und sozialem Netzwerk ermittelt PQ, welchen Stellenwert eine Person innerhalb der Gesellschaft einnimmt. Wer ein umweltbewusstes, gesundes, rücksichtsvolles Leben führt und Gutes tut, verfügt über einen hohen Persönlichkeitsquotienten – alle anderen sollten dringend an sich arbeiten. So stellen die Macher von PQ sich das vor, ihr Ziel ist es, die Welt zu verbessern.

Trotz einiger Skandale kann niemand den Erfolg von PQ aufhalten – bis Carolin ermordet wird, um sie als „PQ-Betrügerin“ zu entlarven ...
Portrait
Matthias Borngrebe, geboren 1984 in der Nähe von Kassel, hat an der Universität Göttingen Germanistik, Komparatistik und Philosophie studiert. Heute lebt und arbeitet er in Kopenhagen.

2010 erschien sein erster Roman "Die Nacht, als Robert starb" in der Berlin University Press.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 480, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.01.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783738054330
Verlag Neobooks
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Kleine App mit großer Wirkung!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bürmoos am 24.02.2016

PQ. Nur zwei simple Buchstaben als Titel. So schlicht das Cover, so tiefgründig und geistreich ist der Inhalt dieses Buches. PQ ist absolut lesenswert! Borngrebe zeigt darin unsere Abhängigkeit von sozialen Netzwerken am Beispiel einer komplexen App auf. PQ steht dabei für Persönlichkeitsquotient, der – für den Nutzer undurchschaubar -... PQ. Nur zwei simple Buchstaben als Titel. So schlicht das Cover, so tiefgründig und geistreich ist der Inhalt dieses Buches. PQ ist absolut lesenswert! Borngrebe zeigt darin unsere Abhängigkeit von sozialen Netzwerken am Beispiel einer komplexen App auf. PQ steht dabei für Persönlichkeitsquotient, der – für den Nutzer undurchschaubar - durch Bewertung des Verhaltens errechnet wird. Es geht um Anerkennung in allen Lebenslagen und vor allem: um jeden Preis. Ehrlichkeit wird bei PQ groß geschrieben und eine Userin bezahlt ihren PQ-Betrug sogar mit ihrem Leben. Als Leser vergisst man stellenweise, ob es sich um Fiktion oder Realität handelt. Und auch die Protagonisten sind vom Autor glaubwürdig gezeichnet worden. Ob PQ-Gegner oder Befürworter, diese App beeinflusst das gesamte Leben der Betroffenen. Die verschiedenen Erzählebenen sind von Borngrebe sehr schlau und logisch miteinander verknüpft worden und halten die Spannung von Beginn bis Ende des Buches aufrecht. Der Roman verbindet Krimi mit Dokumentation, ernsten Hintergrund mit Humor (auch wenn einem das Lachen manchmal im Hals stecken bleibt), ist flüssig geschrieben und regt zum Nachdenken an. Ein absolut lesenswertes Buch!

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Eine Geschichte, als Warnung für die Generation "Social-Media"
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 26.02.2016

Da das Cover nicht wirklich vorhanden ist, lasse ich dies also außen vor. Im Prolog wird man mitten in die Handlung hineingeworfen. Er baut Spannung auf und man möchte unbedingt wissen, wie es zu dieser Reaktion kam. Johanna ist die Hauptfigur im Buch. Ihr Leben wird gezeigt und wie es sich... Da das Cover nicht wirklich vorhanden ist, lasse ich dies also außen vor. Im Prolog wird man mitten in die Handlung hineingeworfen. Er baut Spannung auf und man möchte unbedingt wissen, wie es zu dieser Reaktion kam. Johanna ist die Hauptfigur im Buch. Ihr Leben wird gezeigt und wie es sich durch PQ verändert in nur wenigen Monaten. Ihre Familie und Freunde werden dem Leser näher gebracht und man merkt schnell, dass Johanna versucht bei anderen gut anzukommen mit ihren Taten. Erschreckend ist, wie sie sich von anderen beeinflussen lässt. Ich persönlich hatte mit den Charakteren so meine Probleme, weil alle auf ihren Vorteil bedacht sind, auf die ein oder andere Weise. Niemand ist dabei, der mir persönlich auch nur ansatzweise sympathisch vorkam. Dieser Umstand macht die Geschichte aber nur noch erschreckender und man hofft inständig, dass es im wahren Leben nicht bald auch soweit sein wird. Wenn man da an so manche unterirdischen Unterhaltungen auf gewissen sozialen Netzwerken denkt, könnte man fast glauben, dass wir nicht mehr weit von dieser Geschichte weg sind. Zeitsprünge und viele Auslassungspunkte haben meinen Lesefluss etwas gehemmt. Hier und da haben die Dialoge kleine Längen. Sprachlich darf gerne noch ein bisschen am Text gearbeitet werden. Ein gutes Lektorat ist auch für Selfpublisher sinnvoll. Trotzdem hatte ich viel Freude an der Geschichte und kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch durchaus als Warnung angesehen werden kann. Auf das es keinesfalls so werden darf wie hier beschrieben. Fazit: Eine Warnung für alle, die sich zu sehr in diese Social-Media-Welt hineinbegeben und den Weg zurück nicht finden können. Ein wirklich gutes Buch, wenn auch mit ein paar sprachlichen Schwächen, aber vom Thema absolut empfehlenswert!

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Keine reine Fiktion.
von Vera Pestel am 21.02.2016

Wer rennt nachts im Nachthemd bei Schnee in den Garten, um nachzusehen, was in den Büschen ist? Carolin Niemeyer. Bevor sie sehen und verstehen kann, was dort ist, wird sie ermordet. Erstochen. Johanna Gruber wischt das Messer ab, steckt es ein und verlässt langsam und zu Fuß den Tatort.... Wer rennt nachts im Nachthemd bei Schnee in den Garten, um nachzusehen, was in den Büschen ist? Carolin Niemeyer. Bevor sie sehen und verstehen kann, was dort ist, wird sie ermordet. Erstochen. Johanna Gruber wischt das Messer ab, steckt es ein und verlässt langsam und zu Fuß den Tatort. Sie hat es getan. Sie hat eine PQ-Betrügerin gerichtet und postet dies unmittelbar, nachdem sie ihr zu Hause erreicht hat. Denn PQ ist ihr Leben. Alles ist bei ihr darauf ausgerichtet, ihren sogenannten PQ zu steigern. PQ bezeichnet den Persönlichkeitsquotienten, der mithilfe der gleichnamigen App errechnet wird. Wie, das weiß niemand so genau. Das angebliche Ziel der App ist es, die Menschen besser zu machen. Dauernd wird von den Gutmenschen gesprochen. Entwickelt wurde diese App von einem einzigen Programmierer, der mit Freunden in einer kleinen WG angefangen hat. Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte. Bis der Mord passiert, der fortan nur noch als PQ-Mord bezeichnet wird. PQ sieht aus wie ein nettes Spiel, eine Social Media App, man kann sich mit anderen Menschen vernetzen, sich austauschen, wird jedoch auch bewertet, jede Tat, jeder Gedanke. Das Netzwerk ist immer dabei. Daten werden gesammelt, Profile erstellt, doch wen schert es, was mit den Daten geschieht? Der PQ steht im Vordergrund. Jeder möchte ein „guter" Mensch sein, was immer das auch bedeutet. Das Unternehmen wächst, wird größer und nimmt immer mehr Einfluss. Sogar bei Wahlen wird der PQ herangezogen, um die Eignung eines Kandidaten abzuschätzen. Ohne einen guten PQ läuft nichts mehr. Der Mensch wird in ein Leben hineingepresst, bewertet von wildfremden, beobachtet, was ist echt? Ein Horrorszenario, denken wird vielleicht, doch wir sind schon mittendrin und geben täglich viel zu viele Dinge von uns preis. Angeblich gibt es schon Programme, die alle kursierenden Daten von uns zusammenführen können. Immer mehr wird unser Leben beeinflusst, gesteuert und manipuliert, wir merken es oft nicht mal. So konnte es passieren, dass Johanna einen Mord beging. Und das ist nicht nur reine Fiktion. Im Januar wurde das Urteil zum Facebook-Mord in Arnheim gesprochen, Auslöser waren Kommentare im sozialen Netzwerk. Es gibt weitere Beispiele, auch aus Deutschland, wo Eltern einen Facebook-Kontakt der Tochter erstochen haben. Die Grenzen verschwimmen. Real, virtuell, virtuell ist auch real. Die Welt wird immer größer und vernetzter und alle können verbreiten, was sie wollen, das hat schon einige ruiniert. Stichwort Cybermobbing, die Grenzen werden überschritten, das Unrechtsbewusstsein schwindet, warum eigentlich? Mal eben etwas geschrieben oder geostet, verbreitet oder geteilt zieht es heute viel größere Kreise, als es nur der Freundin zu erzählen, doch das ist Vielen nicht bewusst. Hinzu kommt dieses Ranking, dieser Wettbewerb, der durch den PQ ausgerufen wird. Er soll dazu führen, ein besserer Mensch zu werden. Das wird häufig erwähnt, ja fast herunter gebetet, doch wie sieht ein „guter" Mensch aus, was macht ihn aus, wie konform läuft er mit und handelt er noch eigenständig? Am Anfang habe ich mich mit dem Roman schwergetan. Sachlich beschreibt der Autor die Entwicklung und den Werdegang einer App, welchen Einfluss sie auf die Nutzer ausübt und das gesellschaftliche Leben erreicht. Manchmal scheint er mir zu weit weg, hängt sich an die Fakten. Vergleiche wie: „vor Gericht zu stehen, kam Johanna manchmal vor wie eine Nahtoderfahrung“, machen es nicht besser, sie lassen mich ratlos zurück. Bis mir klar wurde, es ist eine Dokumentation, die Dokumentation des PQ-Mordes und wohin die virtuelle Welt führt, welche Emotionen sie hervorruft. Und eine große Frage wirft sie auf. Welcher Moral müssen wir uns stellen in der virtuellen Welt?

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