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Pretty Girls

Psychothriller

(23)
Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert.
Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind.

"Pretty Girls": Der neue Roman von Karin Slaughter, dem internationalen Superstar des Thrillers! März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig.
Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund ...

"Eigentlich müssten Karin Slaughters Thriller mit einem Warnhinweis für Leser mit schwachen Nerven versehen sein… " The Guardian
"Karin Slaughters meisterhafte Schock-Taktik entlässt den Leser nicht eine Sekunde aus der Spannung." The Times
"Ergreifendes Familiendrama und atemberaubend rasanter Thriller gleichermaßen! ... Mit Sicherheit eines der Bücher des Jahres." Lee Child
"Slaughter verfolgt ihre blutigen Pfade so kompromisslos bis in die aller dunkelsten Winkel, dass die Bücher der Konkurrenz im Vergleich dazu blass, formalistisch oder einfach nur konstruiert wirken." (Kirkus Reviews)
"Definitiv eine der besten Thriller-Autorinnen unserer Zeit." (Gilian Flynn)
Portrait
Karin Slaughter ist international mit mehr als einem Dutzend Romane an die Spitze der Bestsellerlisten gestürmt, unter anderem mit der Will-Trent- und der Grant-County-Serie. Ihr neuester Roman hat es sofort auf die New York Times-Bestsellerliste geschafft. Weltweit werden mehr als 30 Millionen Exemplare ihrer Bücher verkauft.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783959679862
Verlag HarperCollins
Verkaufsrang 546
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Buchhändler-Empfehlungen

„Pretty Girls“

Corinne Eggs

Mit "Pretty Girls" ist Karin Slaughter ein Psychothriller gelungen, der unter die Haut geht.
Obwohl der Anfang etwas harzig ist, nimmt es nach ca. einem Drittel so richtig Fahrt auf. Karin Slaughter hat einen flüssigen und lebendigen Schreibstil. Einige Szenen sind jedoch sehr grausam und brutal. Manchmal konnte ich kaum glauben,
Mit "Pretty Girls" ist Karin Slaughter ein Psychothriller gelungen, der unter die Haut geht.
Obwohl der Anfang etwas harzig ist, nimmt es nach ca. einem Drittel so richtig Fahrt auf. Karin Slaughter hat einen flüssigen und lebendigen Schreibstil. Einige Szenen sind jedoch sehr grausam und brutal. Manchmal konnte ich kaum glauben, was ich da eben gelesen habe!
Karin Slaughter lässt uns tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Sie zeigt uns, dass nichts so ist wie es scheint und dass die Monster näher sind als einem lieb ist. Denkt man, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, doppelt sie noch einmal nach!

Das Buch ist definitiv nichts für Zartbesaitete! Es ist ein recht harter Thriller, der starke Nerven braucht.

Es gibt übrigens einen Vorband zu dieser Geschichte. In "Über tote Blumen" erfährt man mehr über Julia und ihr Leben. Man kann die Bücher aber völlig unabhängig voneinander lesen.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
17
3
1
1
1

Ein Thriller der mich bis ins Mark getroffen hat und vor allem dadurch schockiert, in dem was zwischen den Zeilen steht
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 20.12.2015

Da ich ein großer Fan der Autorin bin, war es unabdingbar für mich ihr neuestes Werk zu lesen. Alles beginnt damit das am 4.März 1991 die 16jährige Julia spurlos verschwindet, diese Tat wurde nie aufgeklärt. 24 Jahre später verschwindet erneut ein Mädchen. Der Beginn einer komplexen Story die an Grauen und Abgründigkeit... Da ich ein großer Fan der Autorin bin, war es unabdingbar für mich ihr neuestes Werk zu lesen. Alles beginnt damit das am 4.März 1991 die 16jährige Julia spurlos verschwindet, diese Tat wurde nie aufgeklärt. 24 Jahre später verschwindet erneut ein Mädchen. Der Beginn einer komplexen Story die an Grauen und Abgründigkeit nicht zu toppen ist. Der Einstieg gelang mir auch ohne Probleme. Am Anfang wusste ich noch nicht so recht wie alles zusammenhängen sollte. Denn zunächst lernt man Claire kennen, die ihren Mann verliert. Ich fand dieses Erlebnis unglaublich ergreifend und grauenvoll. Denn der Schmerz den Claire dabei empfand konnte man nur allzu sehr spüren, es ging quasi in mich über. Fast hatte ich das Gefühl, ich würde mich an Claires Stelle befinden. In diesen Zeilen spürt man schon wie sehr sie Paul liebt und sein Verlust für sie kaum zu ertragen ist. Aber man bemerkt auch eine gewisse Abhängigkeit. Denn Paul hat Claire immer alles abgenommen. Was also soll nun werden, wenn er nicht mehr da ist? Ich hab mich natürlich schon gefragt, wie gesund so eine Beziehung ist. Auf einer Seite wirkt sie sehr harmonisch, was alleine die vielen Liebesbekundungen zeigen. Aber auf der anderen Seite, kann das natürlich auch sehr kontrollierend wirken. Claire selbst war mir sympathisch, dennoch war ich der Meinung sie ist zu weich, sie brauch mehr Selbstbewusstsein und mehr Eigenständigkeit. Es wirkte auf mich so, als hätte sie sich nicht vollständig abgenabelt. Zu Paul selbst fand ich zunächst keinen Zugang, er wirkte sehr selbstsicher und liebevoll um Claire bemüht. Als nächstes lernt man Lydia kennen. Sie erschien mir anfangs etwas verschroben, erst nach und nach hab ich erkannt wieviel Liebe und Tragik hinter ihrer Person steckt. Sie empfand ich als sehr facettenreiche Persönlichkeit, in der noch einiges steckt, als es zunächst den Anschein hat. Aktuell schwebt ein Vermisstenfall über der ganzen Sache, der allen Beteiligten keine Ruhe lässt. Nach dem Raubüberfall auf Claire und Paul , findet ein Einbruch in ihrem hochgesicherten Haus statt. Und das ist der Punkt wo die Geschichte das erste Mal Auftrieb erhält. Claire muss in langsamen und quälenden Zügen erkennen, das sie Paul nie kannte. Man muss sich das mal vorstellen, sie hat mit Paul fast 20 Jahre zusammengelebt und plötzlich muss sie erkennen wer er wirklich war. Ein Umstand der ihr Leben völlig aus den Angeln hebt und alles bis dahin dagewesene komplett auf den Kopf stellt. Das ganze Ausmaß begereift sie erst nach und nach. Es ist bestialisch, es ist abgründig und kaum zu fassen. Claire versucht herauszufinden, wer Paul wirklich war. Dabei muss sie erkennen, daß sie niemandem trauen darf. Doch was steckt hinter alledem? Ein Komplott? Ein riesiges Netzwerk? Und was geschah damals wirklich mit ihrer Schwester Julia, die spurlos verschwand? Man spürt zwischendrin immer wieder wie sehr das Verschwinden von Julia an den Nerven der Familie zehrt. Es zeigt was es eigentlich angerichtet hat und wie sehr die Ungewissheit quält. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit kommt sie mitunter selbst an ihre eigenen Grenzen, sie wächst aber auch dabei über sich hinaus. Sie erfährt schockierendes,es trifft sie emotional, es offenbart ihr völlig neue Sichtweisen. Es zieht sich ein Strudel durch Manipulation, Macht und Abgründigkeit durch das Buch. Mir hat besonders zu schaffen gemacht, was zwischen den Zeilen stand. Es zehrt an den Nerven, es dehnt das Grauen unsagbar aus. Und in jeder Zeile fühlt man unsagbar mit den Beteiligten mit. Dabei schafft es Karin Slaughter auch durch gezielte Beschreibungen , uns die Umgebung nahe zu bringen. Man konnte sich alles sehr gut vorstellen. Die eigene Phantasie hat das eigentliche grauenhafte Szenario hervorgebracht. Denn es ist wirklich unglaublich und schwer zu ertragen was man hier erfährt. Es hat in mir Wut, Trauer, Verzweiflung, aber auch Ängste ausgelöst. Es ist ein Buch das mitten ins Herz trifft und den Schmerz dort nochmal ausweitet. Durch gezielte Wendungen an verschiedenen Stellen schafft es die Autorin der Geschichte immer wieder Auftrieb zu verschaffen. Die Spannung war dabei in jeder Zeile spürbar. Der Abschluss war nochmal sehr exoplosiv und emotionsgeladen. Die Charaktere wirken klar und geradeheraus und vollkommen authentisch. Besonders Lydia und Claire gewinnen immer mehr an Seele und Leben. Einige Personen blieben auch etwas blass, das machte die Gesamtstory aber nicht weniger spannend. Ganz im Gegenteil, die Spannung erhöht sich dadurch nochmal. Man konnte ihre Handlungen und Gedanken stets gut nachempfinden. Die Handlung an sich ist gut durchstrukturiert und glänzt vor allem durch die Spannungshäppchen die uns immer wieder zugeworfen werden. Das abgründige hinter dieser Story ist einfach nicht zu überbieten und trifft den Leser bis ins Mark. Zu keiner Zeit ist es irgendwie vorhersehbar, eine Überraschung jagte quasi die nächste. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Lydia und Claire, was den beiden besonders viel Raum und Tiefe verschafft. Man fühlt sich ihnen nah und nimmt dadurch ihre Gefühle umso mehr wahr. Hin und wieder erfährt man auch etwas über Tagebucheinträge, es ist jedoch nie ganz klar, von wem diese stammen. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend , aber auch bildgewaltig und mitreißend gestaltet. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Zusätzlich gibt es auch noch ein Vorgeschichte. "Tote Blumen" erzählt vom Verschwinden Julias. Fazit: Ein Thriller der mich bis ins Mark getroffen hat und vor allem dadurch schockiert, in dem was zwischen den Zeilen steht. Eine tiefgründige Story, eine große Brisanz und interessante Charaktere machen dieses Buch zu einem echten Highlight. Für mich eines der besten Bücher der Autorin. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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4 1
grausam, brutal, spannend - gelungener Thriller
von Dana am 12.12.2015

Wenn Menschen spurlos verschwinden, ist es für alle Angehörigen eine furchtbare Situation. Man malt sich die schlimmsten Szenarien aus und trotzdem bleibt die leise Hoffnung, dass der Verschwundene wieder auftauchen könnte. Auch die 19 Jährige Julia ist vor über zwanzig Jahren nach einer Party nicht mehr nach Hause gekommen.... Wenn Menschen spurlos verschwinden, ist es für alle Angehörigen eine furchtbare Situation. Man malt sich die schlimmsten Szenarien aus und trotzdem bleibt die leise Hoffnung, dass der Verschwundene wieder auftauchen könnte. Auch die 19 Jährige Julia ist vor über zwanzig Jahren nach einer Party nicht mehr nach Hause gekommen. Was mit ihr wirklich passiert ist, konnte niemals aufgeklärt werden. So viele Jahre später hätte wohl mehr niemand damit gerechnet, dass der Fall noch einmal aktuell werden könnte. Doch eine brutale Mordserie erschüttert die Menschen und wirft unzählige Rätsel und Fragen auf. Auch Claires Welt steht Kopf, sie stößt auf immer mehr düstere, erschreckende Geheimnisse und weiß bald nicht mehr, wem sie noch glauben darf. Es gibt Menschen, den möchte man nicht im Dunkeln begegnen und dann gibt es noch Menschen, den möchte man nicht mal am helllichten Tag über den Weg laufen. Dieses Buch vereint unzählige schreckliche Situationen, Ängste und Gefahren, man kommt aus dem Gruseln, Staunen, Erschrecken und Erschüttert sein gar nicht wieder raus. Der Autorin gelingt es den Leser so tief in die Handlung zu ziehen, dass die Atmosphäre richtig überspringt. Durch die detaillierten Beschreibungen werden die Schauplätze und Inhalte bildhaft dargestellt. Man taucht immer tiefer in das Konstrukt ein, verfängt sich in dem gespannten Netz und erlebt all die brutalen, teilweise ekligen Momente hautnah mit. Ich habe mich beim Lesen einige Male in die Irre führen lassen, bin auf die ausgelegten Köder hereingefallen und habe irgendwann selbst angefangen an allem und jedem zu zweifeln. Wem kann man glauben, wem darf man trauen, gibt es noch einen Weg zurück ins Licht? Die Handlungsstränge scheinen zunächst unabhängig voneinander zu existieren. Man lernt unterschiedliche Personen kennen, erhält einen Einblick in ihr Leben und auch in die düsteren Seiten ihrer Vergangenheit. Nach und nach kristallisieren sich Verbindungen und Zusammenhänge zwischen den Figuren raus. Die Handlung verschmilzt immer mehr miteinander, bis es irgendwann nur noch einen Strang gibt, der alles miteinander vereint. Die Perspektivwechsel erzeugen einen spannenden und dynamischen Wechsel zwischen den Szenen und ermöglichen es gleichzeitig verschiedene Personen zu begleiten und Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelten zu erhalten. Besonders berührend waren für mich die Passagen, in denen ein Vater an seine vermisste Tochter schreibt und ihr berichtet, was sie alles verpasst. All die Wut, der Frust und die Trauer sind in jedem Wort deutlich spürbar und doch findet er schöne Worte, die ebenso zeigen, wie sehr er sein Kind liebt. Diese Kapitel sind über das Buch gestreut und haben mehr mit der restlichen Handlung zu tun, als man zunächst vielleicht annimmt. Die Briefform hebt sich deutlich vom den anderen Abschnitten ab. Und obwohl es sonst einen personalen Erzähler gibt, wird mit Emotionen nicht gespart. Besonders präsent sind die düsteren und schlimmen Empfindungen, die durch verschiedensten Situationen ausgelöst werden. Es ist ein Spiel mit der Angst, bis an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus. Immer wieder gibt es überraschende Momente und Wendungen, die alles durcheinander wirbeln. Hat man geglaubt, man hat die Lösung und schlimmer geht es kaum noch, setzt Karin Slaughter noch einen oben drauf. Man erlebt anschaulich, wie unendlich tief die Abgründe der menschlichen Seele sein können. Dabei verliert die Geschichte nie an Spannung, ganz im Gegenteil. Zum Ende des Buches wird es immer rasanter, die Ereignisse überschlagen sich, es muss schnell und präzise gehandelt werden, obwohl die Charaktere keinen rechten Ausweg wissen. Diese Geschichte ist nichts für Zartbesaitete, denn es geht ordentlich zur Sache. Es wird blutig, grausam und wirklich furchteinflößend. Ein tolles, mitreißendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

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3 0
Spannender Thriller mit grausiger Entwicklung
von Leseratte aus Chur am 21.11.2016

Karin Slaughter beschreibt wieder einmal souverän was ein so schreckliches Ereignis wie das Verschwinden eines Kindes für eine Familie bedeuten kann. Nichts ist mehr wie es war. Die Ungewissheit auch nach über 20 Jahren ist nicht auszuhalten. Was mich aber besonders betroffen gemacht hat war, dass diese grauenvollen Verbrechen... Karin Slaughter beschreibt wieder einmal souverän was ein so schreckliches Ereignis wie das Verschwinden eines Kindes für eine Familie bedeuten kann. Nichts ist mehr wie es war. Die Ungewissheit auch nach über 20 Jahren ist nicht auszuhalten. Was mich aber besonders betroffen gemacht hat war, dass diese grauenvollen Verbrechen begangen wurden, um anderen Menschen einen speziellen (sexuellen) Kick zu verschaffen. Vom Volk gewählte Politiker, hochrangige Polizeibeamte und wer weiss noch wer alles sind in dieses schmutzige Geschäft mit den Snuff-Pornos verwickelt, die bei den betroffenen Angehörigen unsägliches Leid hinterlassen und für die die jungen Frauen grauenhafte Qualen aushalten müssen. Das Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht, denn die Handlung ist sicher nicht aus der Luft gegriffen. War sie bei Karin Slaughter noch nie.

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0 0
..Der Wahnsinn..
von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2016

Eine junge Frau kehrt von einer Party nicht wieder nach Hause. Eine Leiche wird nie gefunden und die Ermittlungen verlaufen im Sand. Viele Jahre später findet die Witwe Claire Videos von ihrem verstorbenen Mann mit verstörenden Inhalten. Was hat ihr Mann damit zu tun?? Wie immer nervenaufreibende Spannung von... Eine junge Frau kehrt von einer Party nicht wieder nach Hause. Eine Leiche wird nie gefunden und die Ermittlungen verlaufen im Sand. Viele Jahre später findet die Witwe Claire Videos von ihrem verstorbenen Mann mit verstörenden Inhalten. Was hat ihr Mann damit zu tun?? Wie immer nervenaufreibende Spannung von der ersten bis zur letzen Seite. Nichts für „zarte Gemüter“. Auch zu empfehlen die Vorgeschichte zu „Pretty Girls“ 9783959679787 „Tote Blumen“.

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0 0
Absolut spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Texingtal am 12.10.2016

Einer der spannendsten Thriller von Karin Slaughter! Absolut nicht zu empfehlen für Leute, die nur vor dem Einschlafen etwas lesen möchten, denn zum einen bleibt es nicht bei 1,2 Seiten, weil man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, zum anderen weil man total Herzklopfen bekommt!

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Nervenzerreissende Spannung, Herzrasen beim Lesen: So muss ein Thriller sein!
von MissRichardParker am 17.08.2016

Als erstes muss ich sagen, dass ich schon seit Ewigkeiten keinen so unglaublich guten Thriller mehr gelesen habe! Vielleicht war es sogar der Beste überhaupt. Gegen Ende des Buches hatte ich sogar richtig Herzrasen und habe mich regelrecht in eine Ecke gedrückt beim Lesen. Aus der Hand zu legen ist... Als erstes muss ich sagen, dass ich schon seit Ewigkeiten keinen so unglaublich guten Thriller mehr gelesen habe! Vielleicht war es sogar der Beste überhaupt. Gegen Ende des Buches hatte ich sogar richtig Herzrasen und habe mich regelrecht in eine Ecke gedrückt beim Lesen. Aus der Hand zu legen ist dieser Thriller kaum. Gleich von Anfang an reisst einem die Geschichte mit und die Spannung hält stets an, nein sie steigert sich! Von Seite zu Seite wird die Geschichte schockierender, heftiger, brutaler... Zugegeben war ich Anfangs sehr skeptisch ob dieser Thriller nicht zu heftig für mich sein könnte, da ich mich durch diverse Rezis durchgeklickt habe. Es ist ein sehr schlimmes, brutales Thema. Doch das Buch ist einfach zu spannend um es nicht zu lesen und auch wenn die Brutalität ans unerträgliche grenzt. Ich war von Anfang an ein grosser Fan von Karin Slaughter und der Grant County-Reihe. Auch die folgenden Bücher haben mich alle gepackt auch wenn es zwischendurch ein paar Bände gab, die mich nicht überzeugten. Mit Pretty Girls ist Karin Slaughter wieder in Bestform! Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel sagen. Da reicht der Klappentext aus. Dieses Buch muss man als Thriller-Fan einfach gelesen haben! Auch wenn es danach vielleicht nicht schlecht ist, sich einem schöneren Thema zu widmen... die Geschichte ging mir nah und ich bin bestimmt nicht die Einzige! Hier würde ich 10 von 5 Sternen vergeben. Eine glasklare Leseempfehlung!

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Sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 12.04.2016

Ich bin ein großer Kain Slaughter Fan und auch deses Buch ist wieder von Anfang an sehr spannend. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, aber es ist nichts für schwache Nerven!!!

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Perfektes Lesevergnuegen:-)
von einer Kundin/einem Kunden aus Dessau-Roßlau am 15.03.2016

Eigentlich mag ich Monologe überhaupt nicht. Doch irgendwann war ich so gefesselt von der Handlung, dass meine Augen viel zu langsam über den Text huschten. Eine wirklich sehr gelungene und immer aktuelle Storie. Absolut lesenswert!

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Super!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 25.02.2016

Turbulentes Lesevergnügen und spannender Thriller zugleich. Habe das Buch regelrecht verschlungen und das Ende herbei gesehnt. Karin Slaughter ist es wieder einmal gelungen, mich richtig zu fesseln.

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Spannender Thriller mit Überraschungseffekt
von Charming Books am 12.12.2015

Klappentext: Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert. Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. "Pretty Girls": Der neue Roman von Karin Slaughter, dem internationalen Superstar des Thrillers! März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie... Klappentext: Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert. Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. "Pretty Girls": Der neue Roman von Karin Slaughter, dem internationalen Superstar des Thrillers! März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig. Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund ... Meinung: Ich hab schon länger keinen Thriller mehr in Erwägung gezogen, aber dieser hat es definitiv verdient zur Hand genommen und gelesen zu werden. Dazu war es erst mein zweiter Thriller von der Autorin Karin Slaughter und bisher hab ich es absolut nicht bereut. Am Anfang des Buches ist es aus mehreren Sichten geschrieben, was in meinen Augen typisch für einen Thriller ist. Gerade am Anfang tat ich mich leider sehr schwer, da ich die ganzen Zusammenhänge überhaupt nicht erkannt habe und gar nicht wusste wer jetzt zu wem gehört und warum das alles eine Rolle spielt. Es dauerte aber nicht lange, da hat sich dieses Gefühl verflüchtigt und ich war mittendrin in der Geschichte. Durch die verschiedenen Sichten hat man viel über die Familie von der verschwundenen Julia erfahren. Die Gefühle, Gedanken und auch das zusammenbrechen einer Familie hat man hautnah mitbekommen. Richtig spannend wurde es für mich erst nach dem Paul, Claire’s Ehemann, ermordet wurde und man mitbekommen hat was so nach und nach von Claire selbst, aufgedeckt wurde. Obwohl vieles doch so offensichtlich dargestellt wurde, gab es doch viele Überraschungsmomente und wenn man dachte auf dem richtigen Weg zu sein, macht die Autorin wieder einen Schlenker und man lag doch daneben. Ich bin jetzt nicht der Typ der vor lauter Spannung an seinen Fingernägeln knabbert, allerdings konnte ich ab dem Moment wo mich das Buch voll in der Hand hatte, auch nicht mehr aufhören zu lesen. Fazit: Ein rundum perfekt gelungener Thriller, der bis auf seine Grundmauern hin spannend war und in die Abgründe menschlicher Seelen blicken lässt. Von mir erhält dieser Thriller eine absolute Leseempfehlung.

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Atemlose Spannung - Wer einmal angefangen hat zu lesen, wird nicht mehr aufhören können!
von Selection Books am 09.12.2015

Claire hat den Verlust ihrer Schwester Julia nie verkraftet. Im Alter von 19 Jahren verschwand Julia spurlos. Die Familie glaubt fest an ein Verbrechen, was aber nie nachgewiesen werden konnte. Zu der Zeit, in der Claires Familie nach Julias Verschwinden zerbrach, lernte Claire Paul kennen, einen ruhigen und strebsamen... Claire hat den Verlust ihrer Schwester Julia nie verkraftet. Im Alter von 19 Jahren verschwand Julia spurlos. Die Familie glaubt fest an ein Verbrechen, was aber nie nachgewiesen werden konnte. Zu der Zeit, in der Claires Familie nach Julias Verschwinden zerbrach, lernte Claire Paul kennen, einen ruhigen und strebsamen Jungen. Mittlerweile sind 18 Jahre vergangen und Claire und Paul sind glücklich verheiratet. Claires Leben scheint perfekt, bis ihr Mann bei einem Überfall getötet wird. Zur gleichen Zeit erschüttert eine unfassbar brutale Mordserie den Bundesstaat Georgia, in dem Claire lebt. Junge Frauen werden entführt, vergewaltigt, grausam gefoltert und verstümmelt. Nach Pauls Tod entdeckt Claire in ihrem Haus schockierendes Filmmaterial, auf dem Frauen vergewaltigt und ermordet werden. Eines der Mädchen meint Claire aus den Nachrichten zu kennen. Claire kann nicht glauben, dass ihr verstorbener Ehemann etwas mit den Filmen zu tun haben soll. Achtzehn Jahre lang hat er sie auf Händen getragen und ihr die Welt zu Füßen gelegt. Zu jeder Zeit war er ausgeglichen und liebevoll. Absolut nichts in ihrer Ehe deutete darauf hin, dass Paul auf Snuff-Pornos stehen könnte. Claire steht vor einem Rätsel, das sie um jeden Preis aufklären will. Sie beginnt nachzuforschen und verstrickt sich immer mehr in den gefährlichen Hinweisen, die sie findet. Bis sie eines Tages vor einem Abgrund steht und entscheiden muss, wie weit sie geht will, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Das Buch ist in mehrere Erzählstränge aufgeteilt. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit in Form von Briefen, die Claires Vater an seine verschwundene Tocher geschrieben hat. Auf diese Weise erfährt man viel über Claires Familie und ihr Familienleben. Der Großteil des Buches wird aus Sicht von Claire erzählt. Sie ist eine sympathische und authentische Protagonistin, deren Gefühle man gut nachvollziehen kann. Die ganze Zeit wird sie hin- und hergerissen zwischen der Angst, das Paul tatsächlich etwas mit den Morden tu tun hatte und der Hoffnung, dass am Ende alles gut wird. Spannungsmäßig ist das Buch kaum zu übertreffen. Ich hatte „Pretty Girls“ innerhalb eines Tages durchgelesen. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal angefangen hat zu lesen. Atemlos zittert man mit Claire mit und verfolgt schockiert, welche Abgründe sich vor ihr auftun. Die Story bleibt lange Zeit undurchsichtig und überrascht mit unvorhersehbaren Wendungen, wodurch die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht gehalten wird. Das Buch ist nichts für zarte Gemüter, verspricht Thriller-Fans aber atemlose Spannung und einen gut durchdachten Plot. Mich konnte Karin Slaughter auch mit diesem Buch wieder begeistern! Fazit: Ein Buch, das atemlose Spannung verspricht und den Leser von einem Abgrund zum nächsten wirft. Wer einmal angefangen hat zu lesen, wird nicht mehr aufhören können!

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Spannung bis zum Ende
von drei Lockenköpfe am 09.12.2015

Ein Alptraum: Sie hatte den perfekten Ehemann bis zu dem Tag als er Ermordet wurde. Sein Wahres Ich hat er lange Zeit vor ihr geheimgehalten. Nach und nach findet Claire mit Hilfe ihrer Schwester Lydia Dinge heraus, die sie nie für Möglich gehalten hat. Ich habe mich etwas schwer in... Ein Alptraum: Sie hatte den perfekten Ehemann bis zu dem Tag als er Ermordet wurde. Sein Wahres Ich hat er lange Zeit vor ihr geheimgehalten. Nach und nach findet Claire mit Hilfe ihrer Schwester Lydia Dinge heraus, die sie nie für Möglich gehalten hat. Ich habe mich etwas schwer in die Geschichte eingefunden. Die Autorin Karin Slaughter legt viel Wert auf die detaillierte Beschreibung. Gerade zu beginn bekommt der Leser somit sehr viele Informationen. Viele Handlungsstränge laufen parallel und werden erst zu einem späteren Zeitpunkt eine Einheit. Sprachlich ist das Buch sehr angenehm aufgebaut, es lässt sich zügig in einem Rutsch durchlesen. Wenn es gerade spannend ist, mag ich keine komplizierten Sätze oder sperrige Formulierungen. Die Schriftgrösse ist sehr klein gewählt. Wer ein Problem mit dem sehen hat, sollte lieber auf eine E-Book Version umsteigen. Diese 500 Seiten bieten eine Menge Lesestoff. Das Buch wird in zwei Sichtweisen unterteilt. Einmal die Geschichte an sich und an jedes Kapitel wird dann ein Tagebucheintrag des Vaters angehängt. Anfangs hat mich dies etwas verwirrt, da der Zusammenhang erst mit der Zeit geknüpft werden kann. Nach einigen Kapiteln bieten die Tagebucheinträge interessante Hintergrundinformationen der Familie und der Opfer. Karin Slaughter fordert mit ihrem Psychothrillern ihren Lesern einiges ab. Realitätsnah und Detailliert schildert sie die Gewaltszenen der Opfer. Das Buch ist sehr spannend und aufreibend geschrieben, ein Thriller mit Schockeffekt. Es bietet alles was eine spannende Geschichte haben sollte, Überraschungen und unvorhersehbare Handlungsstränge. Die Protagonisten sind wirklich gut und authentisch ausgearbeitet. Sie waren mir nicht immer sympathisch, aber ihre Handlung ist nachvollziehbar und jeder ist etwas ganz besonderes, natürlich auf seine eigene Art. Häufig litt ich mit Lydia und Claire, da die Geschichte sehr realitätsnah geschrieben wurde. Ein Horror! Einen lieben Menschen auf diese Weise zu verlieren. Die Autorin zeigt uns das die Gefahr sogar im eigenen Haus leben kann. Nach ca. der Hälfte des Buches kam für mich der Höhepunkt. Eigentlich ein gutes Ende. Dennoch hat die Autorin weiter geschrieben und hat (wo andere einen zweiten Teil raus machen) ein wunderbar spannendes Ende gefunden. Dies war für mich der erste Thriller der Autorin Karin Slaughter, aber sicher nicht der letzte. Wer Sendungen wie CSI und Criminal Minds mag, wird auch hier auf seine Kosten kommen. "Pretty Girls" ist hat mich sehr gut unterhalten. Pretty Girls hat eine eigene Homepage ;-) Es gibt ein Vorband zu dieser Geschichte " Über Tote Blumen" von Karin Slaughter. Dort erfahrt ihr mehr über Julia und ihr Leben. Beide Bände lassen sich aber unabhängig voneinander lesen. === Die Autorin === Karin Slaughter ist eine der erfolgreichsten amerikanischen Krimi-Autorinnen. Ihre 15 Bücher wurden in 32 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 35 Millionen mal verkauft. Karin selbst wuchs im Georgia der 70er Jahre auf - eine Welt, die durch Wayne Bertram Williams, dem »Atlanta Child Murderer«, für immer verändert wurde. Diese zweijährige Phase von Serienmorden machte Karins bis dahin unbeschwerte Heimat zum Ort des Verbrechens: Dort wo sie und ihre Freunde einst spielten, verschwanden nun Kinder und kamen niemals zurück. Schon als junges Mädchen liebte es Karin, Geschichten zu erzählen. 1997 entschied sie sich endgültig für das Leben einer Schriftstellerin und verkaufte ihre Werbeagentur. Ihr erstes Buch »Blindsighted« (2001) wurde direkt zum internationalen Bestseller. Seitdem arbeitet sie nur noch als Autorin und schuf mit der Grant County- und der Will Trent-Serie Kriminalliteratur von Weltruhm. Recherche und Detailgenauigkeit gehören zu den wichtigste Elementen von Karin Slaughters Erzählstil. In den vergangenen Jahren hat sie eng mit Leichenbeschauern, Polizisten und dem Georgia Bureau of Investigation zusammengearbeitet. Um wirklich sicher zu stellen, dass die forensischen und kriminalistischen Untersuchungen in ihren Büchern auch tatsächlich fehlerfrei dargestellt werden. So war Karin Slaughter genau die Richtige, um der modernen Legende der Snuff-Movies und der Gesellschaft in Georgia in einem Krimi auf den Grund zu gehen. Neben ihrer sehr erfolgreichen schriftstellerischen Tätigkeit ist Karin Slaughter eine passionierte Unterstützerin von Bibliotheken, nachdem sie fast jeden Samstagmorgen ihrer Kindheit dort verbracht hatte. 2010 gründete sie deshalb die »Save-the-libraries-Foundation«, eine Stiftung, die sich Bibliotheken in Not widmet. Hier erhält sie auch viel prominente Unterstützung von Autoren wie Lee Child, Tess Gerritsen und Kathryn Stockett.

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Psycho-Thrill pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 09.12.2015

Inhaltsbeschreibung: Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert. Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden... Inhaltsbeschreibung: Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert. Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig. Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund. Leseeindrücke: Der Psychothriller "Pretty Girls" von Karin Slaughter ist einer der nervenaufreibendsten, den ich seit langem gelesen habe: Wir blicken zurück auf das Jahr 1991. Die neunzehnjährige Julia Carroll ist nach einem Besuch in einem Kneipenbesuch spurlos verschwunden, aber eine Leiche tauchte nie auf, was für die ihre Angehörigen unerträglich ist. Dann schwenkt die Zeit ins hier und jetzt. Wir lernen Claire Scott kennen, die mit Paul glücklich verheiratet schien. Doch dann werden beide von einem Mann brutal überfallen und Paul bei dieser mit einem Messer brutal erstochen. Bald nach seinem Tod aber muss Claire erkennen, dass Paul nicht der integere Ehemann war, für den sie ihn hielt, denn in seinem Nachlass findet sie Filmmaterial, dass offensichtlich darauf hinweist, dass ihr Mann ein Doppelleben geführt hat, dass grausamer kaum sein kann?. Dieser Thriller, der mit insgesamt drei Handlungssträngen die Spannung bereichert, von denen der geübte Leser weiß, dass diese im Laufe der Geschehnisse miteinander geschickt verwoben werden, während man noch rätselt, wie diese miteinander zusammenhängen. Die Spannung war von der ersten Seite an ganz weit oben, steigerte sich während des Überfalls bis hin, als Claire die Nachlassenschaften entdeckt und sich auf Spurensuche begibt. Der Spannungsbogen blieb komplett straff gespannt und ließ mir stellenweise das Blut in den Adern gefrieren. Die Protagonisten blieben überschaubar und teilweise geheimnisvoll. Die 24 Kapitel, die sich über 480 Seiten erstreckten, waren jeder dieser Seite wert gelesen zu werden. Seit langem habe ich mich nicht mehr so gefesselt gefühlt. Das Cover ist sehr auffällig gestaltet, zeigt die eiskalten Gesichtszüge eines Mannes und doch ein - wenn auch voneinander abgewandtes - Pärchen. 5 Sterne sind mir diese Spannungsmomente wert!

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Ein intensiver Thriller, der im Kopf bleibt
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 07.12.2015

Die US-Amerikanerin Karin Slaughter gehört fraglos zu den ganz großen Autorinnen, an denen man als Thriller-Fan nicht vorbeikommt. Dem sehnsüchtigen Warten auf Neues aus der Slaugther’schen Feder bereitet die Verlagsgesellschaft HarperCollins Germany heute ein Ende, denn es ist soweit: Karin Slaughters neues Buch “Pretty Girls” erscheint. Auf 500 Seiten lernen... Die US-Amerikanerin Karin Slaughter gehört fraglos zu den ganz großen Autorinnen, an denen man als Thriller-Fan nicht vorbeikommt. Dem sehnsüchtigen Warten auf Neues aus der Slaugther’schen Feder bereitet die Verlagsgesellschaft HarperCollins Germany heute ein Ende, denn es ist soweit: Karin Slaughters neues Buch “Pretty Girls” erscheint. Auf 500 Seiten lernen die Leser die Familie Carroll kennen – eine Familie, die eigentlich keine mehr ist, seit die älteste Tochter Julia im März 1991 spurlos verschwand. Die Eltern ließen sich schließlich scheiden, der Vater starb später, Sandwich-Kind Lydia geriet auf die schiefe Bahn und Nesthäkchen Claire heiratete den reichen Architekten Paul Scott. Heute, mit Ende 30, muss Claire hilflos mit ansehen, wie ihr Mann in einer dunklen Gasse brutal ermordet wird. Doch sie hat kaum die Gelegenheit zu trauern. Auf dem Computer ihres verstorbenen Mannes findet sie verstörende Filme – sogenannte Snuff-Pornos. Die Opfer werden gefesselt, gequält, vergewaltigt und ermordet. Die junge Witwe ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Geringsten, dass sich ihr schreckliche Wahrheiten offenbaren werden, die jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liegen… Im ersten Drittel des Buches befasst sich Karin Slaughter zunächst mit der Geschichte der drei Schwestern. Dabei lässt sie es eher langsam angehen. Von nervenzerfetzender Spannung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel zu spüren. Die Autorin stellt die Carolls en detail vor. Stück für Stück entsteht aus der Familientragödie schließlich ein aufreibender Thriller mit einem fulminanten Ende, das einem schaurigen Feuerwerk gleicht. Karin Slaughter und der Übersetzer Fred Kinzel haben dafür gesorgt, dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Das gilt sowohl für die Sprache, die Struktur als auch für die Länge der einzelnen Kapitel, die nicht zu kurz, aber auch nicht überdimensioniert sind. All ihren Charakteren hat die Autorin den Stempel “unverwechselbar” aufgedrückt. Sämtliche Darsteller in “Pretty Girls” sind ausgeprägte Typen, die man vielleicht nicht auf Anhieb oder letztlich auch gar nicht sympathisch findet, doch einzigartig sind sie alle. Im Verlauf der Geschichte spielt Karin Slaughter des Öfteren Katz und Maus mit ihren Lesern, indem diese sich immer wieder einmal die Frage stellen müssen: Wer ist gut, wer ist böse? Wer ist Freund, wer ist Feind? Das sorgt durchaus für Überraschungen. Letztlich haben alle Menschen zwei Seiten – Karin Slaughter beleuchtet bei ihren Figuren auf faszinierende Weise beide. “Pretty Girls” ist ein logisch aufgebauter und typisch amerikanischer Thriller, bei dem auch der Gruselanteil nicht zu kurz kommt. Die intensive, bildhafte Geschichte um die drei Carroll-Schwestern wird dem Leser im Gedächtnis haften bleiben. Für alle, die von dieser Story nicht genug bekommen können, hat Karin Slaughter noch ein Bonbon: “Tote Blumen”, die Vorgeschichte zu “Pretty Girls”, ist exklusiv als E-Book erhältlich.

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Unglaublich spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Obernzenn am 07.12.2015

Rezension: Claire ist schon viele Jahre glücklich mit Paul verheiratet und sie sind ziemlich reich. Als Paul ermordet wird, bricht für Claire eine Welt zusammen und sie verfällt in tiefer Trauer. Als wenn der Tod ihres Mannes nicht schon schlimm genug ist, durchwühlen Einbrecher ihr Haus und der zweite... Rezension: Claire ist schon viele Jahre glücklich mit Paul verheiratet und sie sind ziemlich reich. Als Paul ermordet wird, bricht für Claire eine Welt zusammen und sie verfällt in tiefer Trauer. Als wenn der Tod ihres Mannes nicht schon schlimm genug ist, durchwühlen Einbrecher ihr Haus und der zweite Geschäftsinhaber von Paul braucht unbedingt eine wichtige Datei, eine Präsentation die Paul gemacht hatte, ist sehr wichtig und Claire soll sie ihm schicken. Dabei stößt sie durch Zufall auf diverse Filme, die brutal und abstoßend sind. Hier werden junge Frauen gefoltert, vergewaltigt und ermordet. Sie kann nicht glauben, dass Paul sich so etwas angesehen haben könnte. Kannte Sie ihren Mann überhaupt mit dem sie Jahrzehnte verheiratet war? Sie ist entsetzt, fassungslos und gleichzeitig auch neugierig, denn eine Mordserie erschüttert Georgia und ein Mädchen ist spurlos verschwunden, genau wie ihre Schwester Julia vor vierundzwanzig Jahren und niemand weiß was damals passiert ist und ob sie noch lebt. Claire begibt sich auf eine gefährliche Spurensuche, die unfassbare Wahrheiten ans Tageslicht bringt und sie an die Grenzen ihres Verstandes führt. Hiermit möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken, dass mir zur Verfügung gestellt wurde. Ein paar Worte zu dem Cover: Wenn man sich das Cover genau ansieht, kann man ganz viele Dinge in ihm sehen. Das erste was man sieht, sind zwei Augen, ein Gesicht, es könnte ein männliches sein. Der Schatten des Gesichtes, bzw. der Rahmen verbirgt zwei Menschen ins sich. Ein Mann und eine Frau. Man kann es jetzt der eigenen Fantasie überlassen wer das sein könnte.... Dann fällt noch die Struktur des Schwarz-Weiß Bildes auf, und was sieht man darin. Brutalität, Leiden, Bösartigkeit? Auf jeden Fall ist es zum Buch sehr passend und man kann schon auf dem Bild erkennen, dass es keine leichte Lektüre ist. Meine Meinung: Schon als ich die ersten 10 Seiten des Buches gelesen habe, war ich wie gefesselt und wollte am Liebsten Lesen bis ich nicht mehr konnte. Die Erzählperspektive wechselt zwischen verschiedenen Personen. Es ist interessant, spannend, mitreißend und traurig zugleich. Die Autorin erzählt hier nicht aus der Sicht eines Polizisten oder Ermittlers sondern hier steht die Familie des vor 24 Jahren verschleppten Mädchens im Vordergrund. Leider gibt es auf der Welt viel zu viele Verbrechen und der Mensch der diesem Verbrechen zum Opfer fällt hatte eine Familie, die ihn geliebt hat. Was geht in solchen Zeiten in so einer Familie vor? Ich möchte es nicht erleben.... Man erfährt ganz viel von den Protagonisten und das ist sehr wichtig für den Verlauf des Buches, denn man kann nicht fassen was man da liest. Es ist brutal, es ist abnormal und es bringt dich um den Schlaf. Ein Meisterwerk im Genre Psychothriller. Keine Lektüre für Zartbesaitete. Mir hat das Buch super gefallen. Ich war so in die Geschichte vertieft, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen und es 2 Uhr Nachts wurde, wo doch die Vernunft gesiegt hat und ich das Buch weglegte, da ich um halb 6 geweckt wurde. Doch es war keine Spur von Müdigkeit vorhanden. Schließlich las ich die letzten 100 Seiten in der früh und war hellwach. Ich war so gefesselt und habe so mit gefiebert, dass ich alles um mich rum vergaß. Karin Slaughter ist eine herausragende Autorin und hat sich an dieses heftige Thema herangetraut und ein enorm spannendes Buch erschaffen.

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Atemberaubender Thriller
von PMelittaM aus Köln am 07.12.2015

Claire Scott muss miterleben, wie ihr Mann Paul vor ihren Augen ermordet wird. Als sie seinen Nachlass ordnet, findet sie Dinge, die sie entsetzen. Hat sie ihren Mann überhaupt gekannt? Lydia Delgados Tochter wird langsam flügge, aber damit muss man sich als Mutter wohl abfinden. Ein Mann schreibt Briefe an... Claire Scott muss miterleben, wie ihr Mann Paul vor ihren Augen ermordet wird. Als sie seinen Nachlass ordnet, findet sie Dinge, die sie entsetzen. Hat sie ihren Mann überhaupt gekannt? Lydia Delgados Tochter wird langsam flügge, aber damit muss man sich als Mutter wohl abfinden. Ein Mann schreibt Briefe an seine vor Jahren verschwundene Tochter. Wie sind diese drei Erzählstränge miteinander verbunden? Karin Slaughter ist ein atemberaubender Thriller gelungen, ich habe tatsächlich viele Passagen des Romans nahezu atemlos gelesen, die Spannung zieht immer mehr an und irgendwann musste ich mich zusammenreißen, um nicht nach hinten zu spinksen. Das sollte man aber tunlichst sein lassen, will man sich nicht um eine Menge Lesevergnügen bringen. Besonders gut gefallen hat mir, wie gut die Autorin Emotionen greifbar machen kann, insbesondere die o. g. Briefe berühren zutiefst. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen, sie wirken lebensecht und sind tiefgehend gezeichnet. Vor allem Lydia hat es mir angetan, ich mochte sie vom ersten Moment an, sie ist eine starke Frau, die es geschafft hat, sich alleine von ganz unten wieder nach oben zu bringen. Claire dagegen hat sich immer eher auf Andere verlassen, zuletzt fast zwanzig Jahre lang auf ihren Ehemann. Als sie ihn verliert, bricht zunächst alles für sie zusammen. Karin Slaughter erzählt flüssig und lebendig, manchmal auch deftig. Einige Szenen des Romans sind harte Kost und nichts für Zartbesaitete. Hin und wieder wird man als Leser ziemlich überrascht, an einer Stelle konnte ich kaum glauben, was ich da las. Zum Roman gibt es eine Vorgeschichte, die unter dem Titel „Tote Blumen“ veröffentlicht wurde, ich empfehle, sie erst nach Lektüre des Romans zu lesen. Ich habe sie mit ein paar Tagen Abstand zum Roman gelesen und finde diese Reihenfolge ideal. Zum Einen, weil man sich sonst einen Überraschungseffekt entgehen lassen würde, zum Anderen, weil einen die Vorgeschichte dann viel mehr packen wird. Karin Slaughter zählte vor Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen, lange Zeit habe ich dann nichts mehr von ihr gelesen. „Pretty Girls“ wird sicher nicht mein letzter Roman von ihr gewesen sein, denn meiner Meinung nach ist es ein ausgezeichneter Thriller, der Lust auf mehr macht,und den ich allen Genrefans empfehlen kann.

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Ein Thriller, der starke Nerven braucht
von c-bird am 01.12.2015

Atlanta, im März 1991. Nach einer Feier verschwindet die 19jährige Julia spurlos. Während die Familie alles daran setzt Julia zu finden, glaubt die örtliche Polizei eher an eine Ausreißertheorie und die Ermittlung werden entsprechend halbherzig geführt. Eine Leiche wurde nie gefunden, die Ehe der Eltern zerbricht an den Folgen... Atlanta, im März 1991. Nach einer Feier verschwindet die 19jährige Julia spurlos. Während die Familie alles daran setzt Julia zu finden, glaubt die örtliche Polizei eher an eine Ausreißertheorie und die Ermittlung werden entsprechend halbherzig geführt. Eine Leiche wurde nie gefunden, die Ehe der Eltern zerbricht an den Folgen des Verlustes der Tochter und auch die Schwestern können kaum mit dem Schmerz des Verlustes umgehen. Nun 24 Jahre später ist erneut ein Mädchen verschwunden. Die 16jährige Anna Kilpatrick scheint Teil einer Mordserie zu sein. Zeitgleich entdeckt die frisch verwitwete Claire Scott in den Hinterlassenschaften ihres Mannes auf dem Computer Snuff-Pornos. Filme, auf denen junge Mädchen brutal gefoltert, vergewaltigt und schließlich ermordet werden. Eines der Opfer weist eine gewisse Ähnlichkeit zu der verschwundenen Anna auf. Doch was hatte ihr Mann mit diesen Filmen zu tun? Waren die zwanzig Jahre Ehe nur eine Farce? Bei ihren Ermittlungen stößt Claire auf ein Netz von Lügen und Grausamkeiten. Um es gleich vorweg zu nehmen. Das Buch ist einfach der Hammer! Wer die Thriller von Karin Slaughter kennt, der weiß eigentlich auf was er sich einlässt. Die Autorin ist eine Meisterin darin, Spannung und Gänsehautfeeling zu erzeugen, aber auch schockierende Elemente mit einzubauen. Dabei geht es auch mal blutig und sehr grausam zu. Es beginnt mit zwei Handlungssträngen, die sich recht bald miteinander verbinden und zu einem werden. Dazu gibt es noch Tagebucheinträge des Vaters, in denen er sehr emotional seine Sicht der Dinge schildert. „Pretty Girls“ ist schon von Beginn an sehr fesselnd. Die Autorin versteht es wirklich den Leser in ihren Bann zu ziehen. Die Handlung ist so faszinierend und unglaublich, dass man nach Beenden eines Kapitels direkt schon nach dem nächsten giert. Und selbst wenn man glaubt, dass es gar nicht mehr heftiger kommen könnte, legt Karin Slaughter noch eine Schippe drauf. Extrem spannend geschrieben, auch wenn es brutale und gewalttätige Szenen darin gibt. Die Perspektiven wechseln zwischen den einzelnen Protagonisten (hier kann ich leider nicht allzu viel verraten ohne den Lesespaß zu beeinträchtigen). Es gibt dramatische Wendungen, die den Leser sehr überraschen. Wer sind die Guten und wer die Bösen? Fragen, die erst zum Ende hin beantwortet werden. Zu dem Buch gibt es übrigens noch eine Vorgeschichte. „Tote Blumen“ erzählt über das Verschwinden Julias im März 1991. Ich persönlich habe diese Vorgeschichte ( noch!! ) nicht gelesen und kam dennoch problemlos mit „Pretty Girls“ zurecht. Insgesamt war „Pretty Girls“ für mich definitiv das Thriller-Highlight des Jahres. Ein rasanter und doch recht harter Thriller, der starke Nerven braucht. Unglaublich spannend geschrieben, für mich eines der besten Werke von Karin Slaughter!

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Atemberaubend aber eine Spur zu brutal
von Lasszeilensprechen aus Lübeck am 07.12.2015

1991 verschwindet Claires Schwester Julia nach einer Party, Ihre Leiche wird nie aufgefunden und so können weder Claire noch ihre Familie von ihr Abschied nehmen. Vierundzwanzig Jahre später muss Claire ihren Mann beerdigen. Ihre schöne Welt gerät ins Wanken, vor allem als sie verstörende Videos auf dem PC ihres... 1991 verschwindet Claires Schwester Julia nach einer Party, Ihre Leiche wird nie aufgefunden und so können weder Claire noch ihre Familie von ihr Abschied nehmen. Vierundzwanzig Jahre später muss Claire ihren Mann beerdigen. Ihre schöne Welt gerät ins Wanken, vor allem als sie verstörende Videos auf dem PC ihres Mannes findet, in denen Frauen vor laufender Kamera ermordert werden. Ist Claires Mann wirklich der, für den sie ihn hält? Bei der Suche nach eines Antwort gerät sich in immer tiefere Abgründe. Zu "Pretty Girls" gibt es einen Vorband, den ich nicht gelesen habe. Das war in diesem Fall aber nicht vom Nachteil, da man so ein paar mehr Überraschhungsmomente erlebt. Claire hat zu ihrer Familie keinen Kontakt mehr; ihre Eltern sich an dem Verschwinden von Julia zerbrochen und Claires andere Schwester bezichtete Paul einst, sie sexuell berührt zu haben. Claires Leben wurde von Paul kontrolliert, sie machte ihn zum Mittelpunkt ihres Leben, bis sie auf die Filme stößt, die sehr real wirken und in denen sie eins der Mädchen wieder zu erkennen glaubt. Der Sprachstil des Buches ist sehr nüchtern und brutal. Das Buch wartet mit diversen Wendungen und Überraschungen auf. Die Brutalität und die explizite Darstellung der Folterungen fand ich jedoch zu viel, als dass es noch als unterhaltsam bezeichnet werden könnte. Dass das Buch anonsten sehr spannend und aufreibend geschrieben ist, kann ich jedoch nicht bestreiten. Beim Lesen hatte ich auf jeden Fall das Gefühl, dass das Buch noch härter ist als die Reihen von Karin Slaughter. Bis zum Ende des Buches stellt sich immer die Frage, wer in die Filmsache involviert ist. Lydia und Claire agieren praktisch als Ermittlerduo, aber nicht im herkömmlichen Sinn. Während Claire allmählich die Fäden aufnimmt, steht Lydia ihr zur Seite. Die Schwestern sind sehr interessant und eigen, sie handeln nicht nach vorhersagbaren Mustern. Allein gestört hat mich die Rolle der Mutter, die im Buch praktisch zur Superheldin mutiert. Das Ende ist schon recht konstruiert, ein kleines Netzwerk in schmalen Rahmen reichte der Autorin nicht. Außerdem wurde das Ende recht schnell abgehandelt und wirkte im Vergleich zum Rest des Buches undifferenziert und schnulzig. "Pretty Girls" ist ein spannender Thriller der klassischen Sorte mit vielen Umwegen und Überraschungen, in dem nichts so ist, wie es scheint. Das Ende und die ausgeprägt brutalen Szenen lassen mich 4 Sterne vergeben.

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Ein Mädchen verschwindet....
von Igela am 07.12.2015

Claire Scott trauert......sie war mit ihrem Mann Paul nach einem Essen unterwegs, wurde überfallen und Paul dabei getötet. Nach der Beerdigung wird auch noch das gemeinsame Haus Ziel eines Einbruchs. Als Claire in Pauls Computer auch noch Snuff Movies findet ,in dem eines der Opfer dem... Claire Scott trauert......sie war mit ihrem Mann Paul nach einem Essen unterwegs, wurde überfallen und Paul dabei getötet. Nach der Beerdigung wird auch noch das gemeinsame Haus Ziel eines Einbruchs. Als Claire in Pauls Computer auch noch Snuff Movies findet ,in dem eines der Opfer dem kürzlich verschwundenen Mädchen sehr ähnelt,ist sie sicher,dass Paul nicht der war für den sie ihn gehalten hat. Anna Kilpatrick ,17 Jahre alt wird vermisst und von ihren Eltern und der Polizei verzweifelt gesucht. Ist sie das Mädchen auf den brutalen Videos? Hat Claire sich so in dem Mann getäuscht, mit dem sie über 20 Jahre zusammen war? In diesem Buch wird das Schlimmste, das Eltern widerfahren kann, thematisiert. Das eigene Kind verschwindet spurlos und die Vermutung liegt nahe, dass es einem Verbrecher in die Hände gefallen ist. Von daher ist die Grundidee dieses Buches schon mal Psychothriller pur! Passagen des Briefes eines Vaters an seine verschwundene Tochter unterstreichen die Angst, die Hoffnung und schlussendlich das Resignieren und abrutschen in tiefe Trauer sehr deutlich und authentisch. Ich war sehr gefesselt und berührt von diesen Passagen . Die drei Erzählstränge , die klar strukturiert sind, machen das Buch ungeheuer abwechslungsreich. Der grösste Teil aus der Sicht von Claire empfand ich zwar ab und zu etwas langatmig ....vor allem die Gespräche mit einer Person, die ich hier spoilern muss ,wurden doch mit der Zeit etwas eintönig.Seitenweise drehten sich diese Gespräche meist um ein Thema .Da kam bei mir recht schnell das Gefühl auf,das Meiste schon mal gehört zu haben. Hier hätte die Autorin eindeutig etwas straffen und kürzen dürfen. Bis auf ein paar Ueberraschungsmomente hat mir etwas eine mitreissende Handlung gefehlt. Viel Zwischenmenschliches wird thematisiert und beschrieben, dafür kommt meiner Meinung nach leider etwas die Handlung zu kurz.Ein paar relevante Details waren mir etwas zu weit hergeholt, zu konstruiert,doch das hat der Unterhaltung nicht geschadet. Die Charaktere sind gut gezeichnet. Ich habe jedem einzelnen die Rolle abgenommen. Gefallen hat mir,dass in dieser Geschichte starke und taffe Frauen die Hauptrolle spielen. Ein Buch,das mich zwar nicht vom Hocker gehauen hat vor lauter Spannung...aber doch gute Unterhaltung bietet!

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Wie gut kennst du jemanden wirklich?
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 07.12.2015

Eins vorab: Das Buch ist absolut spannend und überrascht immer wieder mit neuen Details, die den Leser schockieren. Karin Slaughter versteht es, dem Leser eiskalte Schauer über den Rücken zu jagen und die mitunter abartigen Szenen im Buch exakt zu beschreiben - weshalb sich mir das eine oder andere... Eins vorab: Das Buch ist absolut spannend und überrascht immer wieder mit neuen Details, die den Leser schockieren. Karin Slaughter versteht es, dem Leser eiskalte Schauer über den Rücken zu jagen und die mitunter abartigen Szenen im Buch exakt zu beschreiben - weshalb sich mir das eine oder andere Mal fast der Magen umdrehte. "Pretty Girls" startet mit zwei Handlungssträngen und einem Monolog, der sich als Tagebucheintrag entpuppt. Im Verlauf verschmelzen die Perspektiven und der Leser lernt die Zusammenhänge der Personen kennen. Diese stammen aus der Familie Carroll, die einen langen Leidensweg hinter sich hat. Tochter Julia verschwindet vor über 20 Jahren spurlos. Tochter Lydia entgleitet in die Drogensucht und überwirft sich mit ihrer Familie, als sie Paul, dem Freund und späteren Ehemann ihrer Schwester Claire, versuchte Vergewaltigung vorwirft. Vater Sam begeht aus Trauer um seine älteste Tochter Selbstmord. Und als auch noch Paul bei einem Überfall eine tödliche Stichverletzung davon trägt, ist das Drama für Claire komplett. Doch hier beginnt das Drama erst und Claire findet im Nachlass ihres Mannes eindeutige Hinweise darauf, dass er in 18 Jahren Ehe ein Doppelleben geführt hat. Es beginnt ein tödliches Drama, das schockierende Geheimnisse offenbart und in dessen Verlauf, Claire sogar das Vertrauen in das FBI verliert. Zu Recht! Ich kann "Pretty Girls" guten Gewissens weiterempfehlen. Meinem Unmut über das etwas zu "amerikanische Happy End" ist der fehlende Stern geschuldet.

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