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Rabenseele

Roman

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Eine Spätsommernacht im Harz. Wieder eskaliert ein Streit zwischen Lua und David. Doch diesmal ist alles anders, denn Lua hält plötzlich sein Jagdgewehr in den Händen ...
Lua musste für Davids Tod im Gefängnis büssen. Nun ist sie auf freiem Fuss und versucht als Kassiererin in einer Kleinstadt nahe dem Harz einen Neuanfang. Aber die Vergangenheit ist stärker als ihr Wunsch zu vergessen: Da ist diese Gestalt in Davids Parka, die sie zu verfolgen scheint. Da sind Dinge, die aus ihrer Wohnung verschwinden, Erinnerungsstücke von damals. Da sind zu viele offene Fragen. Es hilft alles nichts: Irgendwann muss Lua sich ihren Dämonen stellen. Sie warten in der Jagdhütte im Kalten Tal, wo die Katastrophe geschah. Lua ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich mit ihrer Rückkehr begibt.
Rezension
"Ein Spannungsroman, sensibel und rasant zugleich!", Für Sie, Susanne Walsleben, 11.04.2016
Portrait
Alexandra Kui wurde 1973 in Buxtehude geboren. Sie studierte Soziologie und arbeitete für verschiedene Tageszeitungen. Seit 2005 veröffentlicht sie Spannungsromane (z. B. "Blaufeuer" – vom ZDF verfilmt – und "Wiedergänger") sowie Jugendromane (z. B. "Lügensommer"). Unter ihrem vollen Namen Alexandra Kuitkowski erschien 2013 der Roman "Die Welt ist eine Scheibe". Kui lebt und arbeitet auf der Geest bei Hamburg
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8270-1218-0
Verlag Berlin Verlag
Maße (L/B/H) 215/128/25 mm
Gewicht 329
Verkaufsrang 25.573
Buch (Paperback)
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Besonderer Schreibstil mit melancholischem Unterton
von Zeit der Buecher am 31.08.2016

Handlung Drei Jahre hat Lua im Gefängnis verbracht um für den Tod ihres Mannes zu büßen. Ein heftiger Streit, der plötzlich eskalierte. Nun kehrt Lua in eine kleine Stadt im Harz zurück um als Kassiererin einen Neuanfang zu starten - und Buße zu tun. Doch immer wieder sieht sie schemenhaft... Handlung Drei Jahre hat Lua im Gefängnis verbracht um für den Tod ihres Mannes zu büßen. Ein heftiger Streit, der plötzlich eskalierte. Nun kehrt Lua in eine kleine Stadt im Harz zurück um als Kassiererin einen Neuanfang zu starten - und Buße zu tun. Doch immer wieder sieht sie schemenhaft in ihrer Umgebung eine vage Gestalt mit Davids Parka. Unweigerlich stellt sie sich die Frage: Wird sie verrückt oder ist David vielleicht gar nicht tot? Cover Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet. Helle Ranken auf dunklem Grund fallen definitiv ins Auge und auch der Titel ist einprägsam. Hochwertig gestaltet macht das Buch hier einen wunderbaren ersten Eindruck und machen richtig Lust auf mehr. Charaktere Auf besonders viele Figuren trifft man in diesem Buch nicht, doch das empfand ich nicht als störend. Hauptfigur ist die Anfang dreißig jährige Lua, welche auf mich einen zunächst sehr verstörten und verschüchterten Eindruck machte. Als Mörderin kann man sie sich nur schwerlich vorstellen, vielmehr scheint sie hier das Klischee der misshandelten Ehefrau zu bedienen. Ich kann nicht wirklich sagen, dass mir diese Figur sympathisch war, vielmehr habe ich an einigen Stellen mehrmals mit dem Kopf schütteln müssen. Dennoch empfand ich Lua im Gesamtkontext des Buches als durchaus passend, sodass mich die fehlende Sympathie ihr gegenüber (fast) nicht gestört hat. Die anderen Figuren erscheinen beinahe ähnlich wie Lua; glatte Fassaden, welche zusehends bröckeln . Schreibstil Der Schreibstil ist eigenwillig und passend zur Protagonistin. Ähnlich wie die Schwankungen dieser zwischen Reue, Gewalt und der Suche nach der Wahrheit wechselt, auch der Schreibstil und entwickelt so eine eigene Dynamik, welche ich als sehr passend empfand. Dabei wurden viele Dinge nur vage ausgedrückt oder angedeutet, sodass dem Leser eine Menge Raum für die eigene Interpretation bleibt. Mein Fazit Ich muss ehrlich gestehen, dass mich "Rabenseele" ein wenig zwiegespalten zurück lässt. Der eigenwillige Schreibstil, welcher sich gekonnt an die Gefühlswelt der Protagonistin anpasst, und die unterschwellige spürbare Melancholie des Buches machen diese zu etwas Besonderem. Allerdings weiß ich nicht, ob dies in meinen Augen schon ausreicht um dieses Buch als Thriller bezeichnen zu können. Wer hier eine "harten" Thriller, vielleicht nicht im brutalen, körperlichen Sinn, sondern vielmehr ein Psychospielchen erwartet, wird enttäuscht sein. Vielmehr überzeugt das Buch durch einen melancholischen Unterton und eine Protagonistin, die nicht in der Lage ist sich selbst einzuordnen und es dem Leser so noch schwerer Macht den Hintergrund dieser Geschichte aus Reue, Demut und Gewalt zu erblicken. Mir persönlich hat hier einfach das gewisse Etwas gefehlt. Die Protagonistin passt für mich gut in den Kontext des Buches hinein, doch konnte ich für meinen Teil allgemein nicht viel mit den Charakteren anfangen, nicht richtig mitfiebern. Das Ende hat mich zwar definitiv überrascht, doch hatte ich im Allgemeinen das Gefühl, dass die Geschichte, gemessen an den gerade mal 207 Seiten, im Verhältnis dazu relativ lange brauchte um erstmal in Fahrt zu kommen um mich als Leser richtig fesseln zu können, auch die "Psychothrillerelemente" hätten für meinen Geschmack noch etwas intensiver sein können. Alles in allem wird dem Leser hier ein eher leichter Thriller geboten, der sich vielleicht gerade deshalb deutlich von der Masse abhebt. Auch wenn ich hier etwas zwiegespalten bin, kann ich mir gut vorstellen, dass das Buch viele Leser begeistern wird. Ich vergebe 3/5 Punkten. Eine Empfehlung gibt es hier von mir für die Fans "leichter" Thriller.

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Die Schuldigkeit einer verlorenen Seele
von Jenny Vogler am 16.03.2016

Lua Baron hat drei Jahre im Gefängnis verbracht, weil sie ihren gewalttätigen Ehemann nach einem Streit erschossen hat. Und nun ist sie wieder frei, frei zu tun was sich möchte. Doch die Resozialisierung gestaltet sich mehr als schwierig, denn zu ihrer Familie hat sie ein sehr zwiespältiges Verhältnis und... Lua Baron hat drei Jahre im Gefängnis verbracht, weil sie ihren gewalttätigen Ehemann nach einem Streit erschossen hat. Und nun ist sie wieder frei, frei zu tun was sich möchte. Doch die Resozialisierung gestaltet sich mehr als schwierig, denn zu ihrer Familie hat sie ein sehr zwiespältiges Verhältnis und Freunde muss sie sich erst suchen. Doch Lua plagen ständig Ängste und Zweifel, sie fühlt sich so schuldig und bereit noch mehr Buße zu tun und David geht ihr nicht aus dem Kopf. Als sie merkt, dass sie derzeit keinen Neuanfang wagen kann, bevor sie nicht die Geister der Vergangenheit besiegt hat, zieht sie zurück in die alte Jagdhütte, in der das Unglück einst geschah. Dort angekommen erwartet sie nichts Gutes, denn plötzlich haben alle Dorfbewohner ein starkes Interesse daran, sie schnellstmöglich wieder los zu werden. Denn andernfalls könnten Wahrheiten ans Licht kommen, die unbedingt im Verborgenen bleiben sollten … Die Grundidee des Buches ist toll und die beschriebene Atmosphäre sehr dicht, sei es durch intensive Naturbeschreibungen oder sehr detaillierte Charakterstudien. Im Zentrum der Geschichte steht eine gebrochene Frau, deren Seelenleben nicht nur schwer belastet, sondern regelrecht zerrissen ist. Ihre familiäre Vorgeschichte ist geprägt von Gewalt und Hass, von Schmerz und Verletzung und all ihre Wunden sind nicht wirklich verheilt. So erlebt der Leser hier eine junge Frau, die am Rande des Wahnsinns lebt und zwischen Verfolgungswahn, Bußegedanken und bitteren Schuldgefühlen schwankt, ohne eine innere Balance zu finden. Sie sieht ihr Leben als Scheitern an und verkriecht sich in die Einsamkeit und flüchtet in ihren Kummer, weil sie die Ursachen für ihr Dilemma lange nicht versteht. Der Schreibstil ist eigenwillig, geprägt von kurzen Sätzen, angerissenen Gedankenfetzten und tatsächlichen Begebenheiten durchzogen. So dass es mir schwer fiel zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden und ein inneres Verhältnis zur Protagonistin aufzubauen. Mir blieb das geschriebene Wort hier seltsam fremd, ebenso wie die vollzogenen oder unterlassenen Handlungen. Es gab Momente im Buch, da hätte ich Lua am liebsten gepackt und geschüttelt und ihr die Frage gestellt: „Warum machst du das hier eigentlich?“ Ich fühlte mich in ihrer Gedankenwelt regelrecht gefangen und spreche ihr auch einen gesunden Menschenverstand ab, obwohl sie nicht geisteskrank ist, mir aber meist so vorkam. Fazit: Ich vergebe 2 Sterne für einen verwirrenden, dennoch dichten Roman, der die bittere Wahrheit einer ehemals guten Beziehung erst phasenweise offenbart. Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen, weil ich mir einerseits mehr Realitätsbezug gewünscht habe und mich andererseits mit dem Geflecht an kausalen Zusammenhängen nicht identifizieren konnte. Mir war es einfach zu weit hergeholt und zu viel konstruiert. Dennoch konnte mich das Buch unterhalten und hat mir interessante Einblicke in ein desolates Seelenleben gewährt.

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