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Rauhnacht. Kommissar Kluftinger 05

Kluftingers neuer Fall

(10)
Eigentlich sollte es für die Kluftingers ein erholsamer Kurzurlaub werden, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist: ein Winterwochenende in einem schönen Allgäuer Berghotel samt einem Live-Kriminalspiel. Doch aus dem Spiel wird blutiger Ernst, als ein Hotelgast unfreiwillig das Zeitliche segnet. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Die Leiche befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Aussenwelt ab. Kommissar Kluftinger ist ganz auf sich allein gestellt. Das heisst: fast. Denn Doktor Langhammer mischt bei den Ermittlungen kräftig mit. Und das alles während der berüchtigten Raunächte, über die man sich hier in den Bergen grausige Geschichten von bösen Mächten erzählt.
Rezension
"Auch dieser jüngste Krimi ein Erfolgsgarant." Die Welt
"Volker Klüpfel und Michael Kobr sind das erfolgreichste Autorenduo Deutschlands." Der Spiegel
Portrait
Volker Klüpfel, geboren 1971 in Kempten, aufgewachsen in Altusried, studierte Politologie und Geschichte. Er war Redakteur in der Kultur-/ Journal-Redaktion der Augsburger Allgemeinen und wohnt in Augsburg. Mit seinem Co-Autor Michael Kobr ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschienen zahlreiche weitere Kluftinger-Krimis, die unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, mit der Corine 2008 und 2008 und 2009 mit der MIMI, dem Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurden.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.10.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783492950831
Verlag Piper ebooks
Verkaufsrang 436
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
8
0
0
2
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Hercule Poirot
von einer Kundin/einem Kunden aus Hünxe am 22.07.2015

Es war sehr spannend, Klufti in großer Form und Dr. Langhammer hatte mal nicht immer das letzte Wort. Obwohl ich mir manchmal wünsche, dass Klufti sich nicht immer so heftig blamieren müsste, ein bißchen weniger wäre manchmal mehr.

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Für mich der beste unter guten
von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2015

Von den stets als Garant für spannende, mit einer guten Prise Humor gewürzten Kluftinger-Krimis, ist dies für mich der (bisher) beste. Mit Doktor Langhammer in einem Berghotel eingeschneit zu sein, und dann auch noch einen Mord aufklären zu müssen, ist für den derart gebeutelten Kommissar mir das Schlimmste, was... Von den stets als Garant für spannende, mit einer guten Prise Humor gewürzten Kluftinger-Krimis, ist dies für mich der (bisher) beste. Mit Doktor Langhammer in einem Berghotel eingeschneit zu sein, und dann auch noch einen Mord aufklären zu müssen, ist für den derart gebeutelten Kommissar mir das Schlimmste, was ihm passieren kann. Gerade durch diese Konstellation kommt der Humor nicht zu kurz und auch die Görbuch-Fassung, gelesen von den Autoren, gefiel mir sehr gut

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amüsant und spannend
von Leseblume am 11.06.2014

Kommissar Kluftinger wächst einen immer mehr ans Herz. Und bleibt dabei spannend und amüsant wie immer. Die Bücher von Kommissar Kluftinger liest sogar mein Mann mit Begeisterung

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Klasse Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Biebergemünd am 19.11.2013

Das Buch ist von Anfang bis Ende einfach nur spannend und feselt. Man mag das Buch so ungern aus der Hand legen. Super wie bisher alle Klufinger Fälle!!!

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Lange nicht mehr so gelacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 27.11.2011

Vom ersten bis zum letzten Kapitel lustig. Eine leichte Abendunterhaltung die einfach Spaß macht. Wer Agatha Christie mag muss auch Kommisar Kluftinger lesen. Man kann mit rätseln und kombinieren. Sogar mein 13jähriger Sohn hatte Spaß an diesem Krimi. Wer es nicht blutrünstig mag ist hier genau richtig.

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Verfilmen...
von einer Kundin/einem Kunden am 01.02.2011

.. müsste man sie, die Kluftinger-Krimis. Allerdings fiele mir ad hoc kein passender Hauptdarsteller ein, der die knackig-komische Figur glaubhaft darstellen könnte. "Rauhnacht" spielt in der absoluten Königs-Disziplin der komischen Krimis. Meine Lieblings-Szene ist ganz klar die folgende: Morgen im Hotel. Frühstücksbuffet. Kluftinger präsentiert seiner Gattin voller Stolz seine... .. müsste man sie, die Kluftinger-Krimis. Allerdings fiele mir ad hoc kein passender Hauptdarsteller ein, der die knackig-komische Figur glaubhaft darstellen könnte. "Rauhnacht" spielt in der absoluten Königs-Disziplin der komischen Krimis. Meine Lieblings-Szene ist ganz klar die folgende: Morgen im Hotel. Frühstücksbuffet. Kluftinger präsentiert seiner Gattin voller Stolz seine aus der Not geborene grandiose Erindung des marmelade-gefüllten Loch-Brötchens - na ja, die Gefäße waren einfach ZU groß zum Mitnehmen. Köstlich!

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Kommissar Kluftinger als Hercule Poirot
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2010

Kommissar Kluftinger freut sich aufs Wochenende. Er ist eingeladen mit seiner Frau Erika ein Krimi-Wochenende in einem Allgäuer Berghotel zu verbringen. Einziger Wehmutstropfen: die Langhammers sind mit von der Partie! Schon am ersten Abend wird aber aus dem Spiel Ernst. In einem verschlossenem Zimmer findet man eine Leiche und... Kommissar Kluftinger freut sich aufs Wochenende. Er ist eingeladen mit seiner Frau Erika ein Krimi-Wochenende in einem Allgäuer Berghotel zu verbringen. Einziger Wehmutstropfen: die Langhammers sind mit von der Partie! Schon am ersten Abend wird aber aus dem Spiel Ernst. In einem verschlossenem Zimmer findet man eine Leiche und ein natürlicher Tod kann schnell ausgeschlossen werden. Draußen tobt ein nicht enden wollender Schneesturm und höchste Lawinenwarnstufe verhindert Hilfe von außerhalb. Also übernimmt Kommissar Kluftinger die Ermittlungen, unterstützt nur vom selbsternannten Assistenten Dr. Langhammer. Auch in diesem Fall ärgert sich der „Klufti“ wieder herrlich über seinen verhassten Nachbarn Dr. Langhammer und ebenso tritt er in gewohnter Manier von einem Fettnäpfchen ins nächste, sei es nun am Frühstücksbüfett oder bei ersten Besuchen im Chatroom. Die Rolle des Hercule Poirot steht im prächtig und wie in Agatha Christies „Mord im Orientexpress“ entlarvt er einen Verdächtigen nach dem anderen. So kann der Leser bis zum Schluss vergnüglich mitraten und nebenbei seinen persönlichen Wortschatz original bayerischer Schimpfwörter extrem erweitern. Priml...

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Kluftis enttäuschender 5. Fall
von maleur aus Berlin am 16.05.2015

In einem eingeschneiten Berghotel, ohne anfängliche kommunikative Möglichkeit nach Außen, befinden sich zum Jahreswechsel einige geladene Gäste und das Personal. Da wird einer der Gäste tot aufgefunden. Kommissar Kluftinger beginnt mit den Ermittlungen „unterstützt“ von Dr. Langhammer. Von der Kurzbeschreibung des Buches war ich schon mal begeistert, denn ich... In einem eingeschneiten Berghotel, ohne anfängliche kommunikative Möglichkeit nach Außen, befinden sich zum Jahreswechsel einige geladene Gäste und das Personal. Da wird einer der Gäste tot aufgefunden. Kommissar Kluftinger beginnt mit den Ermittlungen „unterstützt“ von Dr. Langhammer. Von der Kurzbeschreibung des Buches war ich schon mal begeistert, denn ich liebe Krimis mit einer überschaubaren Menge an Verdächtigen und einem zeitlich und örtlich eingeschränktem Tatverlauf, da dabei ein plötzlich aus dem Nichts auftretender Täter ausgeschlossen ist und es sich somit gut mit ermitteln lässt. Ich habe bereits die anderen vorangegangenen vier Fälle des Kommissars Kluftinger gelesen. Deshalb war mir auch klar, dass es nicht nur im den Todesfall geht, sondern Klufti auf seine ihm eigene Art doch für einige Situationskomik sorgen wird. Das ist auch ein Grund warum ich diese Bücher lese. Doch ich wurde sehr enttäuscht. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig ohne Hintergrundinformation (Akten, Internet). Man ist auf die Aussagen der jeweiligen Person angewiesen. Die Befragung durch Klufti und Dr. Langhammer war meist eher kurz, so dass oftmals der Charakter und das Motiv der einzelnen Befragten schwammig blieb bzw. gar nicht erkennbar war. Hin und wieder ist es gelungen eine neue / andere Spur zum Täter zu legen. Das Ende war aufgrund des ermittelten Tathergangs dann auch überraschend. Das war auch der Grund warum ich das Buch nicht schon mittendrin weggelegt habe. Ich wollte wissen, WIE wurde die Tat begangen und natürlich auch durch wen. Der humorige Teil des Buches hat mich dann jedoch nicht nur enttäuscht sondern sogar genervt. Konnte ich bei den vorangegangenen Krimis noch schmunzeln bis lachen. Reichte es hier gerade mal an einigen Stellen zum Schmunzeln, immer dann wenn Klufti mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten ist. Das hatte ich ja auch erwartet. Genervt hat dann aber 1. Dr. Langhammer. Er wurde bisher als Besserwisser mit „Weltgewandtheit“ vom Typ Streber dargestellt. In Rauhnacht mutierte er zum vorlauten Blödmann, der nach jedem Verhör ruft: „der war´s, wir haben den Täter“ und bei eigenen Befragungen jedes Taktgefühl vermissen lässt. 2. Erika Kluftinger. Sie wurde bisher als fest im Leben stehende praktische Frau beschrieben, die mit den Eigenarten ihres Mannes umzugehen versteht. In Rauhnacht wird sie als sich vernachlässigtes naives Dummchen dargestellt. 3. Annegret Langhammer. Zu ihr hatte ich mir bis dahin nicht viel Gedanken gemacht, in dieser Geschichte ist sie ebenfalls die verängstigte Naive, die bei einem gespielten scherzhaften Verhör – dass zudem noch von ihr gefordert wurde – nach drei Fragen gleich in Tränen ausbricht. Das war alles nur Kinderkram und hat bei mir nur ein Stirnrunzeln verursacht. Vielleicht bin ich aber dafür zu alt. Der Schreibstil des Autorenduos war wie immer flüssig, die Kapitel gut aufgebaut. Leider hatte das Buch auch einige Längen die ebenfalls humoristisch sein sollten. So z.B. die Darstellung der Silvesternacht. Da frage ich mich als Leser schon, was sollte das? Mein Fazit: Dieser Fall war nur enttäuschend und hoffentlich ein Ausrutscher. Ich kann dieses Buch nicht empfehlen: Wenn ich diesen Fall des Kommissars Kluftinger als erstes gelesen hätte, wäre es auch der einzige geblieben. So aber werde ich vielleicht irgendwann einen weiteren Versuch wagen.

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Rauhnacht
von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2011

Ein zugeschneites Berghotel, ein mysteriöser Mord und ein aufgekratzter Doktor Langhammer – Kluftinger ermittelt wieder! Der Schreibstil der beiden Herren ist, wie immer, sehr unterhaltsam und leicht und schnell zu lesen. An vielen Stellen musste ich laut lachen. Allerdings ist dieser Allgäu-Krimi nur wenig spannend, denn außer dem Mord... Ein zugeschneites Berghotel, ein mysteriöser Mord und ein aufgekratzter Doktor Langhammer – Kluftinger ermittelt wieder! Der Schreibstil der beiden Herren ist, wie immer, sehr unterhaltsam und leicht und schnell zu lesen. An vielen Stellen musste ich laut lachen. Allerdings ist dieser Allgäu-Krimi nur wenig spannend, denn außer dem Mord an Carlo Weiß und der Befragung der Gäste und des Personals passiert nicht viel. Etwas dünn für einen wirklich spannenden Krimi.

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Agatha im Allgäu
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 24.09.2011

Wer Agatha Christie liebt und das Allgäu auch,hat hier genau das Richtige in der Hand bzw. im Ohr.Kluftinger reist samt Erika und Familie Langhammer in ein Nobelhotel zum Kriminaldinner.Das es da nicht mit rechten Dingen zugeht,ist ja wohl mehr wie klar.Doch die sehr knifflige Lösung dieses Falls gelingt Kluftinger... Wer Agatha Christie liebt und das Allgäu auch,hat hier genau das Richtige in der Hand bzw. im Ohr.Kluftinger reist samt Erika und Familie Langhammer in ein Nobelhotel zum Kriminaldinner.Das es da nicht mit rechten Dingen zugeht,ist ja wohl mehr wie klar.Doch die sehr knifflige Lösung dieses Falls gelingt Kluftinger elegant.

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0 1
Selten so gelacht!
von horrorbiene am 22.11.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„Rauhnacht“ ist der fünfte Fall des Allgäuer Kommissars Kluftinger. Es folgt eine Auflistung der bisher erschienen Bände: 1. Fall: Milchgeld (2003) 2. Fall: Erntedank (2004) 3. Fall: Seegrund (2006) 4. Fall: Laienspiel(2008) 5. Fall: Rauhnacht (2009) Bei diesem Fall ist Kluftinger von seinen Kollegen abgeschnitten und ermittelt beinahe allein. Er wurde zu einem Wochenende in ein... „Rauhnacht“ ist der fünfte Fall des Allgäuer Kommissars Kluftinger. Es folgt eine Auflistung der bisher erschienen Bände: 1. Fall: Milchgeld (2003) 2. Fall: Erntedank (2004) 3. Fall: Seegrund (2006) 4. Fall: Laienspiel(2008) 5. Fall: Rauhnacht (2009) Bei diesem Fall ist Kluftinger von seinen Kollegen abgeschnitten und ermittelt beinahe allein. Er wurde zu einem Wochenende in ein frisch renoviertes Luxushotel eingeladen, um dort die Eröffnung mit einem Detektiv-Live-Rollenspiel zu eröffnen. Er ist selbstverständlich der Ehrengast und somit der Ermittler. Auch seine Frau und der Arzt Langhammer nebst Gattin sind mit von der Partie. Allerdings läuft es natürlich nicht so wie geplant: Das Hotel hoch oben über Oberstdorf wird eingeschneit und aufgrund von Sturm und Lawinengefahr kommt keiner hinaus oder hinein. Selbstverständlich entwickelt sich das Detektivspiel zu einer richtigen Mordermittlung. Einer der Gäste wird unter mysteriösen Umständen – das Buch spielt in den Rauhnächten – tot in seinem Zimmer aufgefunden und schnell stellt sich heraus: Niemand trauert um den Toten und jeder scheint ihn zu kennen. Kluftiger wird unfreiwillig bei seinen Ermittlungen vom Landarzt Langhammer unterstützt. Ich habe dieses Buch ohne Kenntnisse der anderen Fälle gelesen. Da Kluftinger hier auf sich allein gestellt ist, war das für mich nicht weiter tragisch. Schnell wurde mir beim Lesen jedoch eines klar: Die anderen Bücher um diesen tollpatschigen, kauzigen und nichtsdestotrotz sympathischen Kommissar muss ich unbedingt auch lesen. Ich habe lange nicht mehr bei der Lektüre eines Buches so herzhaft gelacht wie bei diesem. Das dies bei einem Krimi der Fall ist, ist vermutlich etwas eigenartig, aber Klufti gerät einfach in urkomische Situation, sei es auch nur beim Gang zum Frühstücksbüfett oder beim Nutzen des Internets. Dennoch gelingt es dem Autorenduo ein schönes Mittelmaß zwischen Kluftis Kauzigkeit und seinem Ermittlungsvorhaben zu wahren. Dass Langhammer ständig dazwischenfunkt tut sein Übriges zur Unterhaltung der Leserschaft bei. Und: Wer hat schon einmal gehört, dass ein Kriminalbeamter Angst vor Leichen hat? Die Sprache des Buches ist gespickt mit einigen Begriffen/Flüchen aus dem allgäuer Dialekt. Ab und zu rutscht Klufti auch bei den Dialogen in den Dialekt, doch das macht einen Allgäu-Krimi ja auch aus. Leider kommen Beschreibungen der Land- und Ortschaft hier etwaszu kurz, aber Klufti ist ja auch eingeschneit. Bei der Lösung des Falls bedient sich Klufti einiger eigenartiger Methoden und gelangt an den seltsamsten Stellen zu Ideen und Schlussfolgerungen, die der Leser nicht gleich nachvollziehen kann. Doch dies macht diesen Fall spannend. Auch wenn Klufti die Lösung recht spät bekannt gibt, so ist sie auch für den Leser vorher schon erkennbar. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm, da die Auflösung dramaturgisch geschickt gestaltet ist. Fazit: Ein unheimlich sympathischer Kommissar tapert von einer komischen Situation in die nächste und schafft es nebenbei den Fall ohne Hilfe seiner Kollegen zu lösen. Ich habe selten so gelacht. Wer auf Allgäu-Krimis steht und sich über tollpatschig-naive Kommissare amüsieren kann, ist bei diesem Werk genau richtig! Priml!

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3 1
Witzige Hommage
von Tukka am 09.10.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Fall für Kommissar Kluftinger, ein Kult-Kommissar, wie ich gehört habe. Dementsprechent gespannt war ich, was es mit diesem Allgäuer Original auf sich hat. Tatsächlich wurden die Erwartungen nicht enttäuscht. Dabei beginnt das Buch eher mit einem missmutigen Unterton. Kluftinger wurde zu einem Krimi-Wochenende in das Hotel der ehemailgen... Ein Fall für Kommissar Kluftinger, ein Kult-Kommissar, wie ich gehört habe. Dementsprechent gespannt war ich, was es mit diesem Allgäuer Original auf sich hat. Tatsächlich wurden die Erwartungen nicht enttäuscht. Dabei beginnt das Buch eher mit einem missmutigen Unterton. Kluftinger wurde zu einem Krimi-Wochenende in das Hotel der ehemailgen Ski-Olympiasiegerin Julia König eingeladen, wo die Gäste einen fiktiven Mordfall klären sollen. Alleine schon die Anfahrt gerät zur Tortour, denn der begleitende Doktor Langhammer und dessen Frau haben ein Faible für kindischen Zeitvertreib. Einzig die Aussicht auf die herrliche Bergkulisse kann Kluftinger versöhnen. Doch wie sollte es anders sein: Aus dem Spiel wird Ernst. Während der Präsentation des Krimispiels fällt das Licht aus und einer der Teilnehmer erscheint nicht auf Stichwort zu seinem Auftritt. Von der Hotelchefin um Hilfe gebeten, finden Kluftinger und Langhammer den Banker Carlo Weiß leblos auf seinem Zimmer. Widerwillig übernimmt Kluftinger die Ermittlungen, denn alles scheint sich gegen ihn verschworden zu haben: Das Hotel ist von der Umwelt abgeschnitten und noch dazu stürzt sich Langhammer mit ungestümem Feuereifer auf die "Assistenzstelle" beim Kommissar. Kluftinger stößt auf einige Gäste, die mit Carlo Weiß eine Rechnung offen hatten. Ich hatte ein Buch in der Hand, für das sich die Vernachlässigung sämtlicher Pflichten gelohnt hat ;-) und das für eine ganze Menge Lacher gesorgt hat. Doktor Langhammer hält sich für ein verkanntes Krimialer-Genie und präsentiert Kluftinger unverzichtbare Utensilien zur Verbrecherhatz: Pulver und Pinsel für die Begutachtung von Fingerabdrücken, Pinsel und gar eine Pfeife mit Sherlock Holmes-Mütze - aus einem Detektivkoffer für Kinder, den ihm die Mutter zugesteckt hat. Darüber hinaus nimmt er seine Aufgabe derart Ernst, dass er seinen selbstgewählten Chef richtig in Schwerigkeiten bringt. Bei Kluftinger reicht es fast für eine Ohnmacht, bei mir gab's überstrapazierte Lachmuskeln. Der Fall selbst allerdings ist zwar gewitzt, aber Eingies konnte man doch immer wieder vorausahnen. In diesem Fall störte das mein Lesevergnügen aber nicht, denn man darf Kluftinger ganz offensichtlich nicht als Kommissar mit potenziell echten Vorbildern nehmen - so hoffe ich jedenfalls ;-). Dem Autorenduo Klüpfel / Kobr ist eine kleine Hommage an den klassischen Krimi gelungen, der schon früh immer wieder auf Locked Room Mysteries baute. Daher gab es hin und wieder Szenen, die mich an andere Krimis erinnerten. Mir hat dieses Schema enorm gut gefallen, weil es so gar nicht wie eine Kopie wirkte, sondern dank des einmaligen Ermittler-Gespanns sehr eigenständig daher kam. Kluftinger als Grantler und Sparfuchs, der sich im Hotel erst einmal großzügig die Shampoo-Fläschchen für Zuhause einsteckt und Doktor Langhammer, der mit einem mächtigen Jeep (ohne Allradantrieb!), einem Haufen Gepäck, etwas Mangel an Einfühlungsvermögen und einem Zuviel an Fantasie aufkreuzt. Ganz besonders gefallen hat mir die Weltfremdheit des Kommissars, der nur mit großer Hilfe ins Internet kommt und nicht einmal über Hotel-Buffets zum Frühstück Bescheid weiß. Wer mit Humor gewürzt über solche ulkigen Typen lesen mag, scheint mit Kluftinger sein Los gezogen zu haben.

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1 0
Kluftis 5. Fall
von Tikva aus Eislingen am 18.09.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Cover versetzt den Leser in einen kalten Winter. Im Vordergrund ist ein Hinweisschild für Schnee- oder Eisglätte, zu sehen, das mit Schnee und Eiszapfen bedeckt ist. Links im Hintergrund ist im Dunkeln eine Almhütte zu sehen. Dahinter türmt sich ein großer Berg, hinter dessen Spitze die Sonne, verdeckt... Das Cover versetzt den Leser in einen kalten Winter. Im Vordergrund ist ein Hinweisschild für Schnee- oder Eisglätte, zu sehen, das mit Schnee und Eiszapfen bedeckt ist. Links im Hintergrund ist im Dunkeln eine Almhütte zu sehen. Dahinter türmt sich ein großer Berg, hinter dessen Spitze die Sonne, verdeckt von Wolken, zu sehen ist. Eine echte Leiche in einem Hotel, in dem spielerisch kriminalisiert hätte werden sollen. Dazu kann man nur eines sagen: "Priml"! Auf Hilfe von Außen muss Kommissar Kluftinger leider verzichten, da Schneestürme angesagt sind und Lawinengefahr besteht. Nur der gute und, zu Kluftingers Bedauern, motivierte Doktor Langhammer ist stets zur Stelle und will helfen, wo er nur kann. Da der Doktor es allerdings trotz der echten Leiche eher als Spiel sieht, vermasselt er so dem Kommissar ein ums andre Mal manch eine wichtige Situation. Größtenteils wurden Verhöre gemacht, bei denen Dr. Langhammer immer dabei war, was vom Kommissar mit gemischen Gefühlen befürwortet wurde. Bei manchen Zeugen kamen interessante Fakten zutage, die diese über den Ermordeten wußten. Dadurch wuchs allerdings auch die Zahl der Tatverdächtigen. Dabei kam Dr. Langhammer auf die tollsten Mordtheorien, bei denen ich, wie auch bei ganz anderen Schnitzern, die er sich leistete, nur noch mit den Augen rollen konnte. Manches, was er von sich gab, war kaum zu fassen. Es kam nie Langeweile auf, auch wenn Kluftinger eigentlich fast nur Verhöre und normale Gespräche führte. Durch den personnellen Erzählstil aus Kluftingers Sicht fühlte ich mich als Leser mitten im Geschehen und konnte mir selbst gut ein Bild von der Situation machen, mir meine Verdächtigen herausfischen. Manche Situationen, wie z.B. der Aufenthalt am Frühstücksbüfett, sind sehr ausführlich, aber humorvoll beschrieben. Ich wollte mich selbst immer umschauen, ob dem Klufti jemand über die Schulter sieht. Besonders toll fand ich den Konkurrenzkampf zwischen Kluftinger und Langhammer, den man besonders an der Silvesterparty gut rauslesen konnte. Besonders amüsant fand ich die hin und wieder eingestreuten Gedanken des Kommissars, und auch sonst gab es in dem Krimi einige grandiose Lacher. Die Familien Kluftinger und Langhammer werden größtenteils nur oberflächlich vorgestellt. Einem Quereinsteiger wäre das womöglich zu wenig, um manche Zusammenhänge verstehen zu können. Wobei Martin Langhammer, alias Dr. Watson an Kluftis Seite, doch etwas ausführlicher dargestellt wurde, da er eine aktive Rolle als Kluftingers rechte Hand spielte. Für das große Format des Buches war die Schrift leider sehr klein und so auf längere Zeit schwer zu lesen. Der Schreibstil der Autoren ist jedoch sehr flüssig, wodurch sich der Krimi gut lesen ließ. Die Kapitel sind unterschiedlich lang und gut bestückt mit Abschnitten. Fazit: Ein gelungener fünfter Roman von dem Autorenpaar Klüpfel und Kobr über den Kultkommissar Kluftinger! Sehr zu empfehlen. Ich vergebe fünf volle Sterne.

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1 0
Agatha Christie goes Allgäu - Orient-Express revisited
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Nach dem eher unerträglichen Terror-Gesülze in "Laienspiel" hat sich der "Volltreffer Kluftinger" wieder gefangen und ermittelt gewohnt souverän in einem eingeschneiten Berghotel, und das ausgerechnet während der berüchtigten Rauhnächte, in denen von Alters her böse Geister ihr grausiges Unwesen treiben und die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen. Kluftinger als... Nach dem eher unerträglichen Terror-Gesülze in "Laienspiel" hat sich der "Volltreffer Kluftinger" wieder gefangen und ermittelt gewohnt souverän in einem eingeschneiten Berghotel, und das ausgerechnet während der berüchtigten Rauhnächte, in denen von Alters her böse Geister ihr grausiges Unwesen treiben und die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen. Kluftinger als Sherlock Holmes - priml, aber Hauptsache Berge!

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1 0
Peinlich
von Thomas Grützner aus Brig am 06.12.2009
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Nachdem die Figuren Kluftinger und Langhammer bereits in den letzten beiden Bänden immer stärker überzeichnet wurden, fand diese Tendenz ihren vorläufigen Höhepunkt in der 5. Ausgabe des "Klufti". Von dem liebenswert altmodischen Kommissar ist nicht viel mehr übrig geblieben als ein übergwichtiger Trottel, der weder einen Toaster bedienen kann... Nachdem die Figuren Kluftinger und Langhammer bereits in den letzten beiden Bänden immer stärker überzeichnet wurden, fand diese Tendenz ihren vorläufigen Höhepunkt in der 5. Ausgabe des "Klufti". Von dem liebenswert altmodischen Kommissar ist nicht viel mehr übrig geblieben als ein übergwichtiger Trottel, der weder einen Toaster bedienen kann noch auf die Idee kommt, dass das eisgekühlte Wasser für die Butter am Frühstücksbuffet nicht zum Trinken geeignet ist. Der in der Vergangenheit leicht überspannte Dr. Langhammer mutierte im neuen "Klufti" zu einem profilneurotischen Kasper der sich nicht zu schade ist, in den "Ermittlungen" mit einem Spielzeugkoffer auf Spurensuche zu gehen und sofort zu schmollen beginnt wenn er einmal nicht im Rampenlicht steht. Auch Erika, der bisherige Fels in der Brandung, die ihren Mann immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte, ist kaum wiederzuerkennen. So schmollt sie, als sie von ihrem Mann nicht als Tatverdächtige einem Verhör unterzogen wird. Angesichts der Tatsache dass nur einen Tag zuvor ein Mord in diesem Hotel geschah und der Täter noch unter den Gästen weilt, eine Handlung die konstruierter nicht sein könnte. Fazit: Konstruierte Handlung, platte Witze, keine Spannung - nicht einmal das blasse Abziehbild der ersten beiden Bände.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wieder ein super "Kluftinger"! Dieses Mal eher wie ein Kammerspiel, denn es konnte keiner bei dem Schneesturm rein oder raus. Kluftinger ermittelt allein - mit Langhammer!

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Vergnüglich wie immer
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 02.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

das ist wohl der beste Kluftinger, der mir bisher untergekommen ist. Bis zum Schluss spannend und doch immer wieder witzig- das musste ja auch so kommen, wenn man Kluftinger und Langhammer in ein Hotel sperrt und zum Krimidinner lädt!

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Hercule Kluftinger
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 11.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

»Meine Damen und Herren«, begann er schließlich, und es klang weniger heiter, als er sich eingedenk des großen literarischen Vorbilds vorgenommen hatte. »Sie alle haben ja mitbekommen, dass uns einer der Gäste leider viel zu früh verlassen musste.« Kluftinger hörte seinen eigenen Worten nach und fand, dass sie unfreiwillig... »Meine Damen und Herren«, begann er schließlich, und es klang weniger heiter, als er sich eingedenk des großen literarischen Vorbilds vorgenommen hatte. »Sie alle haben ja mitbekommen, dass uns einer der Gäste leider viel zu früh verlassen musste.« Kluftinger hörte seinen eigenen Worten nach und fand, dass sie unfreiwillig komisch klangen, nach überstürzter Abreise oder Ähnlichem, jedenfalls nicht nach dem, was tatsächlich passiert war. Also fügte er schnell an: »Carlo Weiß ist tot. Der Mann, der noch vor ein paar Stunden hier mit uns am Tisch saß, ist gestorben.« Ein paar erholsame Tage im Schnee, verwöhnt von den Annehmlichkeiten eines Luxus-Hotels, gut essen, Ski fahren und zwischendurch gemeinsam mit den anderen Gästen zum Spaß einen Mordfall lösen, den ein eigens dafür engagiertes Team inszeniert hat – das war der Plan für diesen Jahreswechsel. Doch schon am ersten Abend zeigt sich, dass dieser Plan weder für das Ehepaar Kluftinger, noch für die mitgereisten Langhammers oder die anderen Gäste aufgehen wird, denn plötzlich gibt es einen tatsächlichen Todesfall und für Klufti wird aus Spaß somit bitterer Ernst. Erschwerend kommt hinzu, dass das Hotel durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde und der Allgäuer Kommissar nicht nur auf sich allein gestellt ist, sondern außerdem noch bei den Ermittlungen von Dr. Langhammer „unterstützt“ wird… Bei diesem Buch ist scheinbar der Geist von Agatha Christie in die Autoren Klüpfel und Kobr gefahren ;-) Das Resultat ist eine herrlich amüsante Detektivgeschichte, die zwar von der Idee her nicht gerade neu ist, aber in der Umsetzung unterhaltsam und stimmig. Klufti muss – fernab der üblichen Unterstützung durch sein Team und den Erkennungsdienst – agieren und beweist dabei immer wieder Spürsinn und Kombinationsgabe. Dieser Krimi kam mir vor wie eine Reise in die Vergangenheit, in der sich Klufti als ein Hercule Poirot des Allgäus bewährte. Erheiternd wirkten auf mich – wie eigentlich immer – die Auftritte von Langhammer, der sich hier als Dr. Watson sehen möchte und natürlich die vielen „Klufti-Momente“, die für mich Kult-Charakter haben. Allein die Szene, wie er über das Frühstücksbuffet herfällt, habe ich zweimal mit breitem Grinsen gelesen ;-) Fazit: Klufti als klassischer Detektiv à la Hercule Poirot – lesenswert und sehr unterhaltsam. Für Leser, bei denen ein Krimi zwingend hart und blutig sein muss, aber nicht geeignet. Kluftinger schüttelte den Kopf und starrte ungläubig den Doktor und den Spielzeugkoffer an. Wollte er ihn zum Narren halten? »Hab ich zu Weihnachten bekommen, von meiner Mutter! … Der Koffer ist gut ausgestattet, und alles ist voll funktionsfähig.« Langhammer machte sich eilfertig daran, den Inhalt zu inspizieren, und kommentierte sein Tun halblaut. Kluftinger hörte ihm kopfschüttelnd zu. »So, mal sehen, ah, die Detektivlupe, das Handbuch für den Detektiv, Pinsel und Puder für die Fingerabdrücke, na, wo ist denn … ah, das Trägerpapier und die Klebestreifen sind auch dabei. Und hier: Asservatenbeutel. Sehr schön. Oh, sogar eine Pfeife aus Kunststoff! Wie nett! Handschuhe und schließlich das Prachtstück!« Langhammer hielt inne und sagte in feierlichem Tonfall: »Die Sherlock-Holmes-Mütze!«

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Rauhnacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Alleine der Beginn dieses neuen Kluftingers lässt die Spannung erahnen, die der neue Fall mit sich bringt. Bereits die Anreise zum gewonnenen Kurzurlaubswochenende lässt den Leser auflachen, da das typische Geplänkel zwischen Langhammer und Kluftinger losgeht. Im Hotel angekommen, verfällt Klufti dem Charme der Hotelchefin Julia, welche für das... Alleine der Beginn dieses neuen Kluftingers lässt die Spannung erahnen, die der neue Fall mit sich bringt. Bereits die Anreise zum gewonnenen Kurzurlaubswochenende lässt den Leser auflachen, da das typische Geplänkel zwischen Langhammer und Kluftinger losgeht. Im Hotel angekommen, verfällt Klufti dem Charme der Hotelchefin Julia, welche für das Wochenende ein Krimidinner als Programm bereithält. Klufti als Sherlock Holmes mit Dr. Watson alias Martin Langhammer bekommen es bald mit einem echten Mord zu tun. Langhammer identifiziert sich dergestalt mit seiner Rolle als Hilfspolizist, das er den Armen Klufti bei den Verhören mehr als einmal in peinliche Situationrn bringt. Herrlich ist die Szene, in welcher Langhammer eine Bodenvase zusammenklebt und Klufti einen zerrissenen Brief zusammenpuzzelt- trocken kommentiert von den Ehefrauen. In diesem Buch laufen die Dialoge zwischen Klufti und Langhammer zur Höchstform auf, und der Auftritt von Maier zum Ende hin steigert die Komik noch zusehends. Ein Buch, das beim wiederholten Lesen noch gewinnt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein sehr gelungener Kluftinger, der auch gleichzeitig eine Hommage an die Grande Dame des Krimis, Agatha Christie, ist. Die Duelle Langhammers mit Kluftinger sind einfach toll!

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