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Raum

Roman

(19)
Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiss, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es noch eine Welt da draussen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen …
Rezension
"absolut fesselnd und intensiv", Westfälische Nachrichten, 22.08.2013
Portrait
Emma Donoghue wurde 1969 als jüngstes von acht Kindern in Dublin geboren. Sie studierte in Dublin und Cambridge. Nach einem Aufenthalt in London zog sie 1998 nach Ontario in Kanada, wo sie mit ihrer Lebensgefährtin und ihren beiden Kindern lebt. Emma Donoghue ist Autorin zahlreicher Romane und Erzählungen.
Armin Gontermann (1958-2013) hat sehr lange erfolgreich als Lektor und Programmleiter in Verlagen gearbeitet. Als Übersetzer hat er neben Stuart Neville unter anderem Tom Rob Smith und Emma Donoghue ins Deutsche übertragen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 12.11.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30129-9
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 187/138/35 mm
Gewicht 294
Originaltitel Room
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Brilliert durch die Erzählperspektive
von Drachenfeuer am 16.09.2016

Die Vorstellung ist entsetzlich: jahrelang in einem Verlies gefangen gehalten zu werden, ohne Kontakt zur Außenwelt und mit mehrfachem Missbrauch durch den Entführer und Peiniger. In „Raum“ erzählt Emma Donoghue die Geschichte des fünfjährigen Jack, dessen gesamte Welt aus Raum, seiner Mutter und seinen Freunden im Fernseher besteht. Jack kennt... Die Vorstellung ist entsetzlich: jahrelang in einem Verlies gefangen gehalten zu werden, ohne Kontakt zur Außenwelt und mit mehrfachem Missbrauch durch den Entführer und Peiniger. In „Raum“ erzählt Emma Donoghue die Geschichte des fünfjährigen Jack, dessen gesamte Welt aus Raum, seiner Mutter und seinen Freunden im Fernseher besteht. Jack kennt nichts anderes als Raum. Raum besteht aus Tisch, Kommode, Zudeck, Fernseher und wenigen anderen lebendnotwendigen Einrichtungen. Durch Oberlicht kommt Licht aus dem Weltall in Raum, aber Jack weiß: Es gibt nur Raum und Weltall jenseits davon, und alles was er im Fernseher sieht, ist „nur Fernseher“, das heißt nicht echt. Gelegentlich kommt Old Nick, dann muss er sich in Kommode verstecken. Old Nick bringt Essen und Kleidung und gelegentlich ein Sonntagsgutti, doch ob Old Nick in echt oder nur Fernseher ist, weiß Jack nicht so genau. Als seine Ma zu seinem fünften Geburtstag Jack zu erklären versucht, dass es mehr gibt als nur Raum, beginnt für Jack sein vielleicht größtes Abenteuer: die Welt. Der vielleicht genialste Kniff dieses Romans ist seine Erzählperspektive: Der Leser erlebt die Geschichte aus den Augen eines Fünfjährigen, der in seinem ganzen Leben noch nie Kontakt zur Außenwelt hatte, ja, für den das Konzept einer Außenwelt so ungeheuerlich ist, dass er es zunächst gar nicht begreifen kann und als dumme, langweilige Geschichte seiner Ma abtut. Hinzu kommt das Tempus: Der Roman ist auf höchst subtile Art und Weise im Präsens erzählt; Kinder leben nun einmal im Hier und Jetzt. Noch einmal die Welt durch die Augen eines Kindes zu erleben, wünscht sich wahrscheinlich so manch ein Erwachsener. Die absolut überzeugende Sicht dieses Kindes jedoch ist etwas, das mit Sicherheit niemand so schnell vergisst. Sie geht unter die Haut und berührt den Leser im Innersten, verängstigt und verstört vielleicht auch ein bisschen. In jedem Fall jedoch arbeitet sie noch lange nach Beenden des Buches in einem. Es gibt Bücher, bei denen man mal hier ein paar Kapitel liest, mal da ein paar. „Raum“ hingegen kann man nicht mehr aus der Hand legen, hat man einmal angefangen. Es saugt einen förmlich in die Geschichte, ist vielleicht auch ein wenig voyeuristisch veranlagt. Ein bermekenswertes Detail der Geschichte ist auch, dass Jack viele Dinge, die er nur ein einziges Mal in seinem Leben kennt, ohne Artikel benennt. Er sagt nicht „der Raum“, sondern einfach nur „Raum“, als sei dies ein Eigenname für ein absolut einmaliges Ding, wie es auch jeden Menschen nur ein einziges Mal auf der Welt gibt. Es sind diese Details, die die Erzählung so unheimlich faszinierend machen. Jack versteht vieles nicht. Zum Beispiel auch nicht, dass seine Mutter unglaublich verzweifelt ist und unbedingt fliehen will. Dazu ist sie sogar bereit ihr eigenes Kind in Gefahr zu bringen, obgleich sie es gleichzeitig um jeden Preis vor Old Nick beschützen will. Jack versteht auch nicht beziehungsweise es kommt ihm gar nicht in den Sinn, dass seine Mutter eine wesentlich negativere Beziehung zu Raum hat als er selbst. Das leuchtet natürlich ein, er kannte immerhin sein Leben lang nichts anderes und weiß nicht, was er alles verpasst hat. Der Roman ist weniger eine Geschichte über die Gefangenschaft, als vielmehr die Beziehung von Mutter und Kind, deren ganze Welt sich umeinander dreht, als auch die Eingliederung eines Jungen in die Gesellschaft, der keinen anderen Menschen kennt als sich, seine Mutter und den Entführer, bei dem er sich nicht einmal sicher ist, ob er echt sei. Jack schnappt nur nebenher einige Brocken der Ärzte auf, die für ihn keine Bedeutung haben, durch die der Leser aber einen Blick auch von außen auf die Situation erhaschen kann. „Raum“ ist ein Roman, der einen auch nach dem Zuklappen der Buchdeckel so schnell nicht wieder loslässt. Seine Erzählperspektive macht ihn zu einem ungewöhnlichen und faszinierenden Roman, der in jedem Fall eine Empfehlung ist.

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Sehr ergreifend
von Nalik am 26.07.2016

Jack lebt seit seiner Geburt in einem kleinen Raum, es gibt einen geregelten Ablauf und Jack ist soweit glücklich, denn er hat seine Mutter, die er über alles liebt und seinen Fernseher. Da Jack es nicht anders kennt ist für ihn nur alles im Raum real, was anderes kennt... Jack lebt seit seiner Geburt in einem kleinen Raum, es gibt einen geregelten Ablauf und Jack ist soweit glücklich, denn er hat seine Mutter, die er über alles liebt und seinen Fernseher. Da Jack es nicht anders kennt ist für ihn nur alles im Raum real, was anderes kennt er nicht. Das einzige was er nicht mag ist Old Nick, der Entführer, denn wenn er kommt, muss Jack immer im Schrank schlafen. Raum ist für mich ein sehr bewegendes und ergreifendes Buch. Es wird aus der Sicht von Jack erzählt und seine etwas ungewöhnliche Sprache ist am Anfang doch sehr gewöhnungsbedürftig. Jedoch fühlt man sich so auch in Jack hinein und mir ging es wirklich so, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, da ich unbedingt wissen musste, wie mit Jack weitergeht. Ein tolles Buch, das ich ohne Bedenken weiterempfehlen kann.

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Raum
von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2016

Für den kleinen Jack ist "Raum" die ganze Welt. Denn dort essen, schlafen und spielen er und seiner Mutter. Jack hat keinerlei Freunde, außer seine Cartoonfiguren, aus diesem Grund liebt er fernzusehen. Ihm ist aber sehr bewusst, dass diese Figuren nicht echt sind, nur er selbst, seine Mutter und Raum... Für den kleinen Jack ist "Raum" die ganze Welt. Denn dort essen, schlafen und spielen er und seiner Mutter. Jack hat keinerlei Freunde, außer seine Cartoonfiguren, aus diesem Grund liebt er fernzusehen. Ihm ist aber sehr bewusst, dass diese Figuren nicht echt sind, nur er selbst, seine Mutter und Raum existieren. Bis zu dem Tag an dem seine Mutter ihm erklärt, dass es außerhalb von Raum noch eine andere viel größere und schönere Welt existiert und das sie es gemeinsam schaffen müssen zu fliehen. Raum ist ein Buch das vollkommen unter die Haut geht. Alleine schon der Schreibstil überzeugt durch seine Authentizität, da das Buch aus der Sicht des kleinen Jacks geschrieben ist und zwar auch genau so wie er denkt und spricht. Einfach grandios!

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Eingesperrt in 16 Quadratmeter
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015

Der kleine Jack lebt eingesperrt in einem kleinen Raum, sein einziger Zugang zur Außenwelt ist der Fernseher und seine wenigen Spielsachen. Jack selber kennt nichts anderes, er wurde in dem Raum geboren und ist seither dort aufgewachsen. Im Gegensatz zu seiner Ma, sie lebt von den Erinnerung an die Außenwelt,... Der kleine Jack lebt eingesperrt in einem kleinen Raum, sein einziger Zugang zur Außenwelt ist der Fernseher und seine wenigen Spielsachen. Jack selber kennt nichts anderes, er wurde in dem Raum geboren und ist seither dort aufgewachsen. Im Gegensatz zu seiner Ma, sie lebt von den Erinnerung an die Außenwelt, ihr Familie und die Hoffnung frei zu kommen. Jack denk das die Bilder die er im Fernsehen sieht alle nur Fantasie sind und nicht wirklich. Schon länger plant seine Mutter aus dem Raum auszubrechen und versucht einen Weg zu finden diesen Plan gemeinsam mit ihrem Sohn umzusetzen. Aber möchte das Jack überhaupt ?? Schließlich kennt er die Welt da draußen gar nicht, für ihn existiert sie nicht. Meine Meinung: Ein tolles Buch das ich bei einem Büchereifrühstück empfohlen bekommen habe. Es erinnerte mich etwas an das Schicksal von Natascha Kampusch. Das Buch geschrieben aus der Sicht des kleinen Jack´s hat die Autorin sehr gut hinbekommen. Der Schreibstil in einfacher oft in der kindlichen Naivität und Denkweise gehalten und dadurch wird einem das Schicksal erst klar wenn man die Sehnsucht und die Worte der Mutter liest. Ich dachte beim lesen oft wie hätte ich diese Situation als Mutter ausgehalten. Die Geschichte berührt einen sehr und auch was sie dann erleben nach dem sie den Raum verlassen hätte ich mir so gar nicht vorgestellt. Ein Buch das ich sehr empfehlen kann, aber nichts für empfindliche Seelen ist. Von daher 5 von 5 Sternen.

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Berührend
von kindder80er am 17.04.2015

Normalerweise lese ich Mysterygeschichten, historische Romane und am liebsten Literatur zum Schmunzeln, da ich dieses Medium quasi zum "Abschalten" benutze - "Raum" gehört absolut nicht in diese Kategorien und hörte sich nach schweeerer Kost an. Jetzt, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, bin ich absolut froh, mich darauf eingelassen... Normalerweise lese ich Mysterygeschichten, historische Romane und am liebsten Literatur zum Schmunzeln, da ich dieses Medium quasi zum "Abschalten" benutze - "Raum" gehört absolut nicht in diese Kategorien und hörte sich nach schweeerer Kost an. Jetzt, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, bin ich absolut froh, mich darauf eingelassen zu haben! Die ersten 50 Seiten waren holprig, nicht zuletzt wegen des Sprachstils. Außerdem muß man manche Absätze zweimal lesen, um endlich zu begreifen, was Jack nun genau damit meinte, z.b. mit "etwas kriegen", "Geschrei spielen" oder "dem Peterchen". Natürlich erklärt sich alles von selbst und irgendwann hat man den kleinen Jack so gut kennengelernt und ist in seine kleine Kinderseele hinabgetaucht, daß man sofort weiß, was er bei anderen Beschreibungen meint. Überhaupt nimmt er den Leser im ersten Teil des Buches ausschließlich in seinen Alltag in Raum mit - so langweilig, eintönig und wiederholend sich das auch anhören mag: Es ist eben durch seine kindliche Naivität sehr berührend und fesselnd. Dabei ist der kleine Kerl überhaupt nicht unglücklich! Wenn seine Mutter "verschwunden" ist oder Old Nick abends das Bett quietscht hat er natürlich Angst und ist ein bißchen traurig, aber sobald "das Gesicht von Gott" morgens wieder Oberlicht hell macht, er von Ma "etwas kriegt", mit ihr kuscheln und spielen kann, ist er glücklich und hat alles, was er braucht. Klar, die ein oder andere Trotzigkeit bleibt nicht aus, dennoch ist er ein gut erzogener Junge, der auf sich, seine kleine Umwelt und seine heißgeliebte Mutter achtet. Es hat mir fast das Herz herausgerissen, als seine verzweifelte Mutter ihn mit einem verwegenen Fluchtplan konfrontiert: Jack will nicht ins "Draußen" - bis vor kurzem wusste er ja noch nicht einmal, daß es ein "Draußen" gibt! Seine eindringliche Mutter konnte ich verstehen, aber auch Jack! Ich spoilere nicht, wenn ich sage, daß die Flucht gelingt und Jacks persönliche Odyssee gerade erst beginnt, während die von Jack's Ma eigentlich beendet sein sollte... Ich konnte das Buch ab den ersten Fluchtplänen wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit Jack erkundete ich die Welt, "das Draußen", völlig neu und sah zu, wie alles auf ihn einprasselt. In diesem Zusammenhang ist mir ein Satz, der eigentlich kein Satz im eigentlichen Sinne ist, von Jack besonders im Gedächtnis geblieben: "Nichts stimmt." Alles in allem ein Buch, das nachdenklich stimmt, durch das ich meine eigene Umwelt mit anderen Augen sehe und das absolut nachvollziehbar geschrieben wurde. Jederzeit kann man sich in Jack oder auch seine Ma hineinversetzen - genau DAS ist es, was es so berührend macht!

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Irre.
von Lisa Lauermann aus Baden am 09.08.2013

Ma und Jack in Raum. Die ganze Welt, zusammengeschrumpft auf 12 m², beschrieben von einem 5 jährigen Jungen. Es ist ergreifend, wie viel Liebe er jedem einzelnen Gegenstand in Raum schenkt, darauf bedacht, dass sich alle wohl fühlen; selbst die kleine Spinne in ihrem Netz unter dem Tisch. Seine... Ma und Jack in Raum. Die ganze Welt, zusammengeschrumpft auf 12 m², beschrieben von einem 5 jährigen Jungen. Es ist ergreifend, wie viel Liebe er jedem einzelnen Gegenstand in Raum schenkt, darauf bedacht, dass sich alle wohl fühlen; selbst die kleine Spinne in ihrem Netz unter dem Tisch. Seine Mutter gibt ihr Bestes um Jack eine annehmbare Kindheit zu gestalten; sie haben viele verschiedene Spielchen um sich abzulenken und geistig wie auch körperlich fit zu bleiben. Jack gefällt es, wie sie leben; er mag seine Ma, die Fernsehsendung mit Dora, er mag die Pflanze am Tisch und ihre Badewanne. Er mag es, mit Ma ein Mittagsschläfchen zu machen, wenn er was von ihr bekommt und sie zusammen in ihren Büchern lesen. Nur Nachts, wenn er versteckt im Schrank liegen muss, es >piep piep piep< macht und sich die schwere Tür öffnet - das mag Jack gar nicht. Denn das bedeutet, Old Nick ist da und wird Ma wieder weh tun. Ein tolles, herzzerreissendes Buch mit zwei liebenswürdigen Hauptfiguren, die mit aller Kraft versuchen, ihre Welt aufrecht zu erhalten - oder neu aufzubauen.

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Top!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.06.2013

Das Buch „Raum” handelt von einem Fünfjährigen Jungen namens Jack, eingesperrt mit seiner Mutter in einem kleinen Raum. Der Schreibstil ist ungewohnt, da aus der Sicht des Jungen geschrieben wird und dementsprechend auch Rechtschreibfehler auftreten. Man gewöhnt sich aber durchaus schnell daran und man versetzt sich umso mehr in den kleinen... Das Buch „Raum” handelt von einem Fünfjährigen Jungen namens Jack, eingesperrt mit seiner Mutter in einem kleinen Raum. Der Schreibstil ist ungewohnt, da aus der Sicht des Jungen geschrieben wird und dementsprechend auch Rechtschreibfehler auftreten. Man gewöhnt sich aber durchaus schnell daran und man versetzt sich umso mehr in den kleinen Jack hinein, wodurch die Geschichte noch fesselnder und herzzerreißender wird. Unglaublich tiefgründig und traurig, bleibt einem die Geschichte noch lange in Erinnerung.

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Eine ungewöhnliche Perspektive
von Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 05.01.2013

Der fünfjährige Jack beschreibt aus seiner Sicht das Leben im "Raum", einem Zimmer in dem er mit seiner Mutter lebt. Eine ungewöhnliche Perspektive, eine ungewohnte Sprache, schlicht und eindringlich. Anders als ich erwartet hatte, ist nach der Flucht nicht alles vorbei-die Probleme werden eher mehr! Verwundert habe ich dieses... Der fünfjährige Jack beschreibt aus seiner Sicht das Leben im "Raum", einem Zimmer in dem er mit seiner Mutter lebt. Eine ungewöhnliche Perspektive, eine ungewohnte Sprache, schlicht und eindringlich. Anders als ich erwartet hatte, ist nach der Flucht nicht alles vorbei-die Probleme werden eher mehr! Verwundert habe ich dieses Buch aus der Hand gelegt, es wird mich noch einige Zeit beschäftigen.

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Dieses Buch verändert Ihr Denken
von Helga Herzog aus Steyr am 24.11.2012

Jack feiert seinen fünften Geburtstag in RAUM. RAUM ist 12 Quadratmeter groß und dort lebt er mit seiner Mum. Dort wurde er auch geboren. Es gibt einen Fernseher, wo Jack seine Freunde, die Cartoonfiguren sieht. Seine Mum wurde von Old Nick entführt und dorthin gebracht. Eines Tages erklärt ihm... Jack feiert seinen fünften Geburtstag in RAUM. RAUM ist 12 Quadratmeter groß und dort lebt er mit seiner Mum. Dort wurde er auch geboren. Es gibt einen Fernseher, wo Jack seine Freunde, die Cartoonfiguren sieht. Seine Mum wurde von Old Nick entführt und dorthin gebracht. Eines Tages erklärt ihm seine Mum, dass es eine andere Welt draussen gibt....Sie entwerfen einen Plan und versuchen zu fliehen....Man möchte Seite um Seite verschlingen und fiebert mit Jack und Mum um Ihr Leben!

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"Raum" - Emma Donaghue
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2012

Nachdem ich schon so viel Gutes über "Raum" gehört hatte, musste ich es nun endlich selber mal lesen. Ich möchte ganz ehrlich sein: Die ersten Seiten fiel es mir recht schwer, mich mit dem Schreibstil anzufreunden, da die Geschichte aus der Sicht und mit dem Vokabular eines Fünfjährigen erzählt... Nachdem ich schon so viel Gutes über "Raum" gehört hatte, musste ich es nun endlich selber mal lesen. Ich möchte ganz ehrlich sein: Die ersten Seiten fiel es mir recht schwer, mich mit dem Schreibstil anzufreunden, da die Geschichte aus der Sicht und mit dem Vokabular eines Fünfjährigen erzählt ist. Je weiter die Geschichte fortschritt, umso mehr verstand ich, warum Emma Donaghue diese Sicht gewählt hat... Der Roman entwickelte einen ungemeinen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. "Raum" ist ein bewegendes, erschütterndes, wunderschönes Buch. Ich bin wirklich nicht nah am Wasser gebaut, doch die Geschichte des kleinen Jack und seiner Mutter hat mir mehrmals die Tränen in die Augen getrieben. Wer auf leichte Lektüre aus ist, sollte lieber nicht zu "Raum" greifen, allen anderen möchte ich es jedoch dringend empfehlen!

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Be(A)engstigend realistisch!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2012

Auch Tage nach dem ich mit der Lektüre dieses Buches fertig war, beschäftigt es mich noch. So bedrückend und furchtbar das Thema dieses Romans ist, so wunderbar ist er geschrieben. Der 5-jährige Jack kennt die "Außenwelt" rund um "sein Gefängnis" nicht. Für ihn, der in dem kleinen verschlossenen Raum... Auch Tage nach dem ich mit der Lektüre dieses Buches fertig war, beschäftigt es mich noch. So bedrückend und furchtbar das Thema dieses Romans ist, so wunderbar ist er geschrieben. Der 5-jährige Jack kennt die "Außenwelt" rund um "sein Gefängnis" nicht. Für ihn, der in dem kleinen verschlossenen Raum geboren wurde, aus dem er uns erzählt, ist hinter der schweren Eisentür das Universum, die irreale Welt. Schon durch die Eigenheiten seines sprachlichen Ausdrucks zieht er den Leser in sein begrenztes Umfeld. "Raum" ist für ihn personifiziert und bekommt dadurch im Gegensatz zu seiner in Freiheit aufgewachsenen Mutter eine ganz andere Bedeutung, ein Heile- Welt- Bild. Kein leichtes Thema, sicher, aber dieses Buch ist absolut lesenswert. Ein absoluter Gefühlscocktail. Einige Male wollte ich es aus der Hand legen, hab mir gedacht, warum les ich sowas? Aber ich konnte mich dem Roman einfach nicht entziehen, war im wahrsten Sinne darin gefangen. Super geschrieben!

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Unbedingt LESEN!!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2012

Dieser Roman ist die Geschichte einer jungen Frau die im Alter von 19 Jahren von "Old Nick" entführt wird und fortan im Keller ihres Peinigers leben muss. In ihrem "Raum" bringt sie ihren Sohn Jack zur Welt, für den der Raum in dem sie leben die ganze Welt ist.... Dieser Roman ist die Geschichte einer jungen Frau die im Alter von 19 Jahren von "Old Nick" entführt wird und fortan im Keller ihres Peinigers leben muss. In ihrem "Raum" bringt sie ihren Sohn Jack zur Welt, für den der Raum in dem sie leben die ganze Welt ist. Als Jack an seinem fünftem Geburtstag erfährt, das es ausser Raum noch mehr gibt ist er am Boden zerstört. Ein erschreckend ergreifender Roman. Die Geschichte wird aus der Sicht des kindes erzählt, und das macht einem am Anfang des Buches schon etwas zu schaffen. Aber im Endeffekt, ein GROSSARTIGES Buch das man einfach lesen muss!!!

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Wie viel Platz braucht ein Mensch?
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2012

Der fünfjährige Jack hat eine für ihn schöne Kindheit. Zusammen mit seiner Mutter lebt er in einem Raum ohne Fenster, den er seit seiner Geburt noch nie verlassen hat. Alles, was sich in diesen etwa zehn Quadratmetern befindet ist für ihn „in echt“, die reale Welt, die er aus... Der fünfjährige Jack hat eine für ihn schöne Kindheit. Zusammen mit seiner Mutter lebt er in einem Raum ohne Fenster, den er seit seiner Geburt noch nie verlassen hat. Alles, was sich in diesen etwa zehn Quadratmetern befindet ist für ihn „in echt“, die reale Welt, die er aus dem Fernseher kennt, Fiktion. Abends kommt ein Mann, den er Old Nick nennt. Während seiner Besuche versteckt sich Jack im Schrank und zählt mit, wie oft die Bettfedern quietschen, bis dieser wieder verschwindet. Von der Leidensgeschichte seiner Mutter, die vor Jahren von diesem Mann entführt worden ist und seitdem als Sklavin gehalten wird, ahnt er nichts. Als die Lebensumstände der beiden immer dramatischer werden, beschließt seine Mutter einen Fluchtversuch zu unternehmen, um Jack die wirkliche Welt nicht länger vorzuenthalten. Doch das Draußen mit all den vielen Menschen und Eindrücken ist zu groß für Jack, der bisher nur den Raum kannte. Die Geschichte ist aus Sicht des kleinen Jack geschrieben, der mit seinem Wortschatz und seinen naiven Gedankengängen die Welt, in der er lebt, beschreibt. Das ist zwar anfangs etwas befremdlich, bewirkt aber auch, dass eine sehr große Nähe zwischen dem Helden und dem Leser entsteht. Zudem stehen durch die Perspektive des Jungen nicht die grausame Gefangenschaft und der sexuelle Missbrauch der Mutter im Vordergrund, sondern die Konsequenzen, die diese für die Entwicklung und das Sozialleben Jacks haben. Emma Donoghue erzählt hier nicht vordergründig eine Geschichte der jahrelangen Qual, sondern entwickelt vor diesem Hintergrund einen Roman, der mit sehr viel Einfühlungsvermögen, Wärme und Humor den Weg Jacks in ein normales Leben beschreibt. Ich habe während dem Lesen mit Jack gelitten, gebangt und auch gelacht und danach noch lange über dieses einzigartige Buch nachgedacht. Wer sich trotz des heiklen Themas an diesen Roman heranwagt, wird auf jeden Fall belohnt!

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Sehr beklemmend und nachhallend
von HK1951/trucks am 29.07.2015

Der 5-jährige Jack und seine 27-jährige Mutter leben in einem nur 12 qm großen Raum - eingesperrt und gefangen gehalten von "Old Nick", der des Nachts zur Mutter kommt und sie mißbraucht. Die Mutter bringt Jack währenddessen im Schrank unter und sagt ihm, er möge schlafen, damit er... Der 5-jährige Jack und seine 27-jährige Mutter leben in einem nur 12 qm großen Raum - eingesperrt und gefangen gehalten von "Old Nick", der des Nachts zur Mutter kommt und sie mißbraucht. Die Mutter bringt Jack währenddessen im Schrank unter und sagt ihm, er möge schlafen, damit er nichts davon mitbekommt, doch das klappt natürlich nicht; er bekommt etwas mit. Old Nick bringt ihnen Lebensmittel und manchmal ein "Sonntagsgutti", eine Art "Belohnung/Zuwendung". Sie haben sich eingerichtet in ihrer kleinen Welt und scheinbar kommen sie zurecht. Sie kennen es nicht anders. Jack erzählt die Geschichte selbst - dieser eine Raum ist sein ganzes Universum, mehr kennt er nicht und braucht er auch anscheinend erstmal nicht. Er denkt, außerhalb gäbe es nichts mehr. Aber dann sagt seine Mutter ihm, dass da draußen eine ganze Welt auf ihn wartet und sie fliehen will... Auch ich möchte hier nicht zuviel vom Inhalt verraten... Emma Donoghue hat mit "Raum" den beklemmendsten Roman geschrieben, den ich je gelesen habe. Ich war von Anfang an von der Erzählweise des kleinen Jungen fasziniert. Und angewidert zugleich - wie jemand einfach zwei Menschen wie Tiere in einem so kleinen Gefängnis halten kann... Wie kann ein Mensch das mit sich ausmachen ? Das Cover wurde bewusst schlicht gehalten, denke ich - das ist aber auch ganz richtig bei diesem Buch, denn das spricht für sich. Mich hat das Buch sehr nachdenklich gemacht und es wird sicherlich noch lange im Gedächtnis nachhallen. Ein besonderes Buch mit einem schwierigen Thema, gut umgesetzt, bezaubernd von Jack erzählt und sehr beeindruckend !

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viel Raum für Poesie
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 20.02.2015

Dieses Buch ist wirklich etwas ganz Ungewöhnliches. Einmal ist hier der Erzähler, der im Buch gerade fünf Jahre alt geworden ist und neben seinem kindlichen Tonfall auch noch das Handicup hat, dass er noch nie ausserhalb des Raums war und deshalb ein etwas verzerrtes Bild von der "echten" Welt... Dieses Buch ist wirklich etwas ganz Ungewöhnliches. Einmal ist hier der Erzähler, der im Buch gerade fünf Jahre alt geworden ist und neben seinem kindlichen Tonfall auch noch das Handicup hat, dass er noch nie ausserhalb des Raums war und deshalb ein etwas verzerrtes Bild von der "echten" Welt hat. Und zu anderen ist es natürlich die Geschichte an sich, die von einer jungen Frau handelt, die mit Anfang 20 entführt und dann über Jahre in einem Schuppen festgehalten wird, wo sie jede Nacht ihrem Peiniger ausgeliefert ist und dort auch ein Kind zur Welt bringt, welches dann mit ihr fünf Jahre in dem einen Raum lebt. Das Buch ist in 3 Phasen zerteilt. Zum einen die Zeit im Raum, in der der Leser erfährt, wie die Frau versucht ihrem Kind die Welt in diesem einen Raum zu erklären und durch Weglassen und Schönreden ein einigermaßen erträgliches Leben zu schaffen. Der auf das Minimum reduzierte Alltag - kein Spielzeug, schlechtes Essen, keine Bewegung, keine äußeren Reize - bestimmen das innige Zusammenleben von Mutter und Kind. Der Entführer wird nur schemenhaft und beklemmend geschildert, seine Auftritte machen Angst und schüren den Groll, den man auf ihn empfindet. Teil 2 handelt von Planung und Durchführung eines Fluchtversuches. Eines Ausbruchs des Kindes, welcher auch der Mutter zur Flucht verhelfen soll. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber die Spannung steigt hier ziemlich an und ich fand es fast schade, dass diese Phase viel zu schnell vorbei war. Im dritten Teil wird erzählt, was nach der Durchführung der Flucht passiert. Hier kommt es dann wieder zu fast poetischen Erkenntnissen von der realen Welt "draußen", die durch die Augen eines Fünfjährigen dem Leser nahegebracht werden. Mit viel Liebe zum Detail, mit einem wunderbar kindlichen Blick auf die Welt, wird hier von einem Trauma und dem Versuch seiner Bewältigung erzählt. Mir gingen ständig die Bilder der wirklichen Entführungsfälle durch den Kopf, der Frauen, die geretten wurden, und ich empfand das Buch als Homage an diese Opfer, denen man viele Jahre ihres Lebens geraubt hat und die dennoch meist zuversichtlich und stark in die Zukunft blicken. Ein schönes Buch, das berührt und aufwühlt.

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Einmalig!
von P. Ritter aus Aschaffenburg am 27.12.2012

„Raum“ ist die Geschichte des fünfjährigen Jacks, der mit seiner Mutter in eben jenem Raum sein Dasein fristet. Das Buch hat mir supergut gefallen, weil es einfach etwas ganz anderes ist. Ich denke je mehr ich hier in der Rezension schreibe, desto weniger kommt das Gefühl, das ich beim... „Raum“ ist die Geschichte des fünfjährigen Jacks, der mit seiner Mutter in eben jenem Raum sein Dasein fristet. Das Buch hat mir supergut gefallen, weil es einfach etwas ganz anderes ist. Ich denke je mehr ich hier in der Rezension schreibe, desto weniger kommt das Gefühl, das ich beim lesen hatte, rüber. Deswegen will ich mich kurzfassen: „Raum“ ist eine unglaubliche Geschichte, die zur Mitte hin immer spannender wird, bis der Show-Down vorbei ist und dem Leser noch viel Zeit zum nachdenken beim lesen gegeben wird. Lesen Sie „Raum“ einfach! Sie werden es nicht bereuen!!!

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einmal reingelesen kann man es (eigentlich) gar nicht mehr weglegen
von einer Kundin/einem Kunden am 12.12.2012

als ich dieses buch angefangen habe zu lesen, war ich zunächst verwirrt durch die "sprache" von jack in dem buch. außerdem konnte ich mir einige wörter überhaupt nicht erklären. aber nach und nach wurde es einfach immer spannender und man sah, wie jack sich in der "neuen"... als ich dieses buch angefangen habe zu lesen, war ich zunächst verwirrt durch die "sprache" von jack in dem buch. außerdem konnte ich mir einige wörter überhaupt nicht erklären. aber nach und nach wurde es einfach immer spannender und man sah, wie jack sich in der "neuen" welt zurechtfand. das einzige was ich nicht so toll fand, war der schluss... aber insgesamt ist es ein sehr bewegendes buch, was zum lesen wirklich empfehlenswert ist.

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Lassen sie sich ein auf eine andere Perspektive
von einer Kundin/einem Kunden am 10.11.2012

Jack ist fünf Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in "Raum". Eine andere Welt existiert für ihn nicht, denn er hat noch nie etwas anderes gesehen. Jeden Abend bekommen die beiden Besuch von einem Mann der ihnen Geschenke bringt. Allerdings ist er sehr gemein zu Jacks Mutter. Eines Tages... Jack ist fünf Jahre alt und lebt mit seiner Mutter in "Raum". Eine andere Welt existiert für ihn nicht, denn er hat noch nie etwas anderes gesehen. Jeden Abend bekommen die beiden Besuch von einem Mann der ihnen Geschenke bringt. Allerdings ist er sehr gemein zu Jacks Mutter. Eines Tages entwerfen Jack und seine Mutter einen Plan aus dem Raum zu entkommen... Anfangs ist dieses Buch etwas verwirrend, weil es aus der Sicht des kleinen Jack geschrieben ist. Die grammatikalischen Fehler erschweren zuerst das Lesen aber man findet sich sehr schnell rein und kann sich ganz in den kleinen Jungen hineinversetzen. Dieses Buch hat mich fasziniert.

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Ich wünschte wirklich, Room hätte mir gefallen, aber..
von einer Kundin/einem Kunden aus Anrode am 06.04.2016

Room hat im Internet riesige Wellen geschlagen. Gerade unter den Booktubern gab es ja kaum einen, der dieses Buch noch nicht verschlungen, verdaut und dann seine Eindrücke in die Welt hinaus gebrüllt hat. Und durch all die Lobeshymnen waren meine Erwartungen an die Geschichte auch recht hoch. Seit kurzem... Room hat im Internet riesige Wellen geschlagen. Gerade unter den Booktubern gab es ja kaum einen, der dieses Buch noch nicht verschlungen, verdaut und dann seine Eindrücke in die Welt hinaus gebrüllt hat. Und durch all die Lobeshymnen waren meine Erwartungen an die Geschichte auch recht hoch. Seit kurzem habe ich nun auch eine Meinung, mit der ich um mich werfen kann. Und die lautet: Ich mochte Room in Buchform nicht. Kein bisschen. Sorry, not sorry. Für alle, die vom Inhalt noch gar nichts gehört haben: Room handelt von Jack, der sein ganzes Leben lang in einem einzigen, 11 Quadratmeter großen Raum verbracht hat. Er wurde dort geboren und kennt nichts anderes außer den Dingen, die sich darin befinden: Seine Ma, zum Beispiel und Rug und Bed und TV und Meltedy Spoon. Und natürlich Dora und Boots, seine Freunde aus TV. Alles in Room ist echt und Outside gibt es eigentlich gar nicht. Auf diese Weise versuchte Jack?s Ma zumindest, die grausige Realität vor ihm geheim zu halten. Doch am Anfang das Buches wird Jack fünf Jahre alt und Ma beschließt nun, ihn irgendwie an den Gedanken zu gewöhnen, dass sie nicht immer in Room war und auch nicht für immer dort bleiben will. Vor sieben Jahren wurde sie nämlich von ?Old Nick? entführt und in Room eingesperrt. Oft hat sie versucht, zu fliehen, doch immer ohne Erfolg. Mit Jack?s Hilfe will sie nun einen neuen Plan auf die Beine stellen, um ihrer Gefangenschaft zu entfliehen. Ich finde es sehr schwierig, meine Gedanken zu Room irgendwie auf dieses virtuelle Papier zu bringen. Grundsätzlich finde ich es beeindruckend, dass sich Emma Donoghue mit so einem schwierigen, schockierenden und bedrückenden Thema auseinandergesetzt hat und es zur Sprache bringt. Und das auch noch durchgängig aus den Augen eines 5-jährigen, für den die Welt eben nur 11m² groß ist. Ganz unbestreitbar ? Diese Geschichte ist anders, als alles, was ich bisher gelesen habe. Aber es sind eben leider allein diese beiden Punkte, die mich dazu gebracht haben, diesem Buch 2 Sterne zu geben. Zwar war die Idee eines 5-jährigen Erzählers eine interessante Entscheidung, jedoch konnte mich der Schreibstil einfach nicht überzeugen. Viel zu oft hat man das Gefühl, nicht im Kopf eines Kindes zu sein, sondern eben in dem eines Erwachsenen, der zu hart versucht, sich wie ein Kind auszudrücken ? Logisch, das ist ja auch so, aber beim Lesen fallen einem dann oft Ausdrucksweisen auf, die einfach keinen Sinn ergeben. Beispielsweise hat Jack ein ziemlich großes Vokabular [klar, er hat ja auch viel Zeit zum Lernen], denkt und sagt aber trotzdem nicht ?a woman? oder ?a man?, sondern ?a she person? oder ?a he?. Warum? Ich kann mir nicht vorstellen, dass seine Mutter, die so viel Wert darauf gelegt hat, dass er lesen und rechnen lernt, und ihm verschiedene Fachbegriffe beigebracht hat, vergessen hat, ihm zu sagen, was ?a woman/a man? bedeutet. Und das Argument, dass er doch nur sich selbst und seine Ma kennt, zieht auch nicht, die beiden hatten immerhin einen Fernseher. Es wurden auch viele grammatikalische Fehler eingebaut, wie ?I winned, he brung? und so weiter, von denen ich mir aber gut vorstellen kann, dass Kinder damit öfter durcheinander kommen. Um sich an diesen Schreibstil zu gewöhnen, braucht man echt eine ganze Weile. Ich habe mir auch wirklich viel Mühe gegeben, mich darauf einzulassen, aber mir ging das alles ziemlich auf den Geist.. Was mich außerdem sehr enttäuscht hat, war, dass ich absolut keine Bindung zu Jack, seiner Mom und der [fürchterlichen!] Situation der beiden aufbauen konnte. Ich bin eigentlich ein sehr emotionaler Leser. Ich heule schnell und kann auch ganz einfach zum lachen gebracht werden. Jack?s Erzählweise war aber so abgekapselt von der Realität, dass es mir beim Lesen fast schon egal war. Ich fand nichts spannend, nichts traurig, nichts gruselig. Und das war wirklich schade, weil ich mir sicher bin, dass mich Room viel mehr mitgenommen hätte, wenn wir ein paar Kapitel mit Perspektivenwechsel aus der Sicht von Ma bekommen hätten. Ihre Gedanken hätten mich sowieso sehr interessiert! Dass Jack auch mit fünf noch von seiner Mutter gestillt wird [nennt man es bei so großen Kindern eigentlich immer noch ?stillen??] war für mich einfach nur.. Befremdlich. Ma?s Brustwarzen müssen echt einiges mitgemacht haben. Und für Jack?s Zahnstellung ist das doch auch nicht unbedingt förderlich, oder? Naja, jedenfalls fand ich diesen Punkt der Geschichte einfach unnötig. Es hat nichts beigetragen, warum musste alle zwei Seiten erwähnt werden, dass er Ma?s Shirt hochzieht, ?to have some?? Dass die Linke ?creamier? ist, als die Rechte und Jack sie deshalb lieber mag, weiß ich jetzt zum Beispiel auch. Komisch fand ich auch, dass Jack kein Problem hat, ?Penis? und ?Ma?s Vagina? beim Namen zu nennen, aber gleichzeitig immer nur von ?having some? gesprochen wird, doch nie von ?breastfeeding?. Klar, ich nehme viel vom Schreibstil auseinander, aber es hat mich einfach nur unheimlich frustriert und genervt. Vor allem, weil sich Jack im Laufe der Geschichte oftmals gezwungen so verhält, wie die Autorin es gerade braucht ? Und das noch nicht mal so, dass man es übersehen könnte. Der Plot an sich hat mich auch nicht überzeugen können. Das Leben von Jack und seiner Ma in Room war anfangs interessant, vor allem die Methoden, die sich Ma ausdenkt, um Jack trotz des begrenzten Platzes so viel wie möglich zu bieten, hat mich fasziniert. Die Ausarbeitung des Plans, aus Room zu entkommen, war auch noch gut, doch die Flucht an sich ist mega kurz und hätte so viel spannender und mitreißender sein können. [Wie schnell die hinzukommende Polizei Room dann findet, ist für mich übrigens sehr sehr unglaubwürdig.] Alles was danach kommt ist.. Hm. Eben langweilig. Alles in allem kann ich [trotz meiner vielen Beschwerden] nicht sagen, dass Room ein schlechtes Buch ist. Aber gut ist es eben auch nicht, jedenfalls nicht in meinen Augen. Das einzige, was ich mit Sicherheit sagen kann, ist dass Jack?s Geschichte für mich leider überhaupt nicht funktioniert hat.

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Bewegend, rührend und hochgradig emotional! Eine unglaublich grausame Geschichte aus der Sicht eines kleinen bezaubernden Jungen.

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