orellfuessli.ch

Romeo und Romy

Roman. Originalausgabe

(29)
Romy könnte eine grosse Schauspielerin sein, aber niemand sieht sie, denn sie ist nur die Souffleuse. Aber auch das nicht lange, denn nach einem harmlosen Flirt mit Hauptdarsteller Ben, dessen einzige schauspielerische Glanzleistung sein Auftritt als »Frischedoktor« in einem Waschmittelspot ist, wird sie gefeuert. Und Ben kurz nach ihr. Romy kehrt zurück in ihr winziges Dorf, um dort ihr Erbe anzutreten. Hier leben nur noch Alte. Und die haben sich in den Kopf gesetzt, rasch das Zeitliche zu segnen, denn auf dem Friedhof sind nur noch zwei Plätze frei. Wer da zu spät kommt, muss auf den Friedhof ins Nachbardorf. Und da gibt es – wie jeder weiss – nur Idioten. Romy schmiedet einen tollkühnen Plan: Sie will mit den Alten ein elisabethanisches Theater bauen. Aus der gammeligen Scheune hinter ihrem Hof. Und mit ihnen Romeo und Julia auf die Bühne bringen. Sie haben kein Geld, keine Erfahrung, aber einen Star: Der »Frischedoktor« soll Regie führen! Ben ist begeistert: Regisseur! Das könnte unter Umständen der erste Job werden, den er nicht voll gegen die Wand fährt ... Bestsellerautor Andreas Izquierdo (Das Glücksbüro, Der Club der Traumtänzer) erzählt in seinem neuen Roman Romeo & Romy, wie ein Mauerblümchen seine Schüchternheit überwindet, gegen alle Widerstände seinem Traum folgt und damit nicht nur ein ganzes Dorf zu neuem Leben erweckt, sondern auch die grosse Liebe und eine Heimat findet.
Rezension
"Mit den Büchern von Andreas Izquierdo bekommt man das perfekte Lesevergnügen in die Hand. Nicht anders ist es mit Romeo & Romy ."
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 02.05.2016
Portrait

Andreas Izquierdo, geboren 1968, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u. a. den Roman König von Albanien (2007), der mit dem Sir-Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie den Roman Apocalypsia (2010), der den Lovelybooks-Leserpreis in Silber für das beste Buch 2010 erhielt und zum Buch des Jahres bei Vorab-lesen.de gewählt wurde. Zuletzt erschienen von ihm die Bestseller Das Glücksbüro (2013) und Der Club der Traumtänzer (2014).

… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 491
Erscheinungsdatum 11.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36141-1
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 209/134/35 mm
Gewicht 557
Auflage 2. Originalausgabe
Verkaufsrang 3.108
Buch (Paperback)
Fr. 21.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 i
Lieferung zur Abholung in Ihre Buchhandlung möglich – Verfügbarkeit prüfen
Premium Card
Fr. 21.90 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 45256813
    Perfect - Willst du die perfekte Welt?
    von Cecelia Ahern
    (5)
    Buch
    Fr. 27.90
  • 47543076
    Romeo und Romy
    von Andreas Izquierdo
    Buch
    Fr. 13.40
  • 44993749
    Begin Again
    von Mona Kasten
    (29)
    Buch
    Fr. 17.90
  • 42492196
    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes
    (35)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 45244093
    Ein Mann für alle Nächte
    von Rachel Gibson
    Buch
    Fr. 13.90
  • 35374528
    Eine Handvoll Worte
    von Jojo Moyes
    (66)
    Buch
    Fr. 21.90
  • 39162713
    Der Club der Traumtänzer
    von Andreas Izquierdo
    (9)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 45165029
    Der Für-immer-Mann
    von Susan Mallery
    Buch
    Fr. 14.90
  • 45855789
    Lucy und Ryan
    von Elena MacKenzie
    Buch
    Fr. 16.90
  • 44143952
    Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten
    von Susanna Mewe
    (4)
    Buch
    Fr. 17.90

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 39162713
    Der Club der Traumtänzer
    von Andreas Izquierdo
    (9)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 44611582
    Fünf am Meer
    von Emma Sternberg
    (24)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 42379060
    Ein Sommer in Galway
    von Jo Thomas
    (1)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 39928226
    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
    von Fredrik Backman
    (37)
    Buch
    Fr. 28.90
  • 44252920
    Mein bester letzter Sommer
    von Anne Freytag
    (26)
    Buch
    Fr. 22.90
  • 20948501
    Zwei an einem Tag
    von David Nicholls
    (66)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 42492196
    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes
    (35)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 37333090
    Das Jahr des Hasen
    von Arto Paasilinna
    Buch
    Fr. 12.90
  • 44143952
    Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten
    von Susanna Mewe
    (4)
    Buch
    Fr. 17.90
  • 44322046
    So wüst und schön sah ich noch keinen Tag
    von Elizabeth LaBan
    (27)
    Buch
    Fr. 23.90

Kundenbewertungen


Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
16
10
2
0
1

Dieser Roman ist Balsam für Herz und Seele.
von Liane Marth / LimaKatze am 28.09.2016

*** KLAPPENTEXT: Keinen Job, keinen Freund, keine Perspektive - das ist die nicht gerade erfreuliche Bilanz, als Romy in ihr winziges Dorf im schönsten Nirgendwo heimkehrt. Als Schauspielerin gescheitert, umgeben von schrulligen Alten, fasst sie einen tollkühnen Plan: Sie wird aus ihrer Scheune ein elisabethanisches Theater bauen, und Romeo &... *** KLAPPENTEXT: Keinen Job, keinen Freund, keine Perspektive - das ist die nicht gerade erfreuliche Bilanz, als Romy in ihr winziges Dorf im schönsten Nirgendwo heimkehrt. Als Schauspielerin gescheitert, umgeben von schrulligen Alten, fasst sie einen tollkühnen Plan: Sie wird aus ihrer Scheune ein elisabethanisches Theater bauen, und Romeo & Julia aufführen. Mit den Alten aus ihrem Dorf. Sie haben kein Geld, keine Erfahrung, aber einen Star: Ben, Herzensbrecher und liebenswerter Dilettant, dessen größter Erfolg ein Waschmittelspot war. ... *** ZUM INHALT: „Sie atmete ein. Sie atmete aus. Es war nicht nur die klare frische Luft, die so vertraut die Haut streichelte, es war, als spürte sie neben den Häuschen, Sträßchen und Gärten auch die, die hier schon immer gewohnt hatten. Sie hörte ihre Stimmen, ihr Gelächter, ihr Gemecker und ihr Seufzen wie ein immerwährendes Flüstern alter Geschichten, die das Laub rascheln ließen oder wie Pollen im Sonnenlicht tanzten. Erinnerungen. … Heimat war nicht das, was man sah, sondern das, was andere niemals sehen würden.“ (Seite 35) Manchmal kommt eben alles zusammen. Erst erfährt Romy, dass ihre Großmutter plötzlich und unerwartet verstorben ist, und dann verliert sie auch noch ihren Job beim Theater. Romy kehrt daraufhin in ihr kleines Heimatdorf zurück und zieht in das Haus ihrer Großmutter. Die Trauer sitzt tief, denn schließlich war es Oma Lene, die sie nach dem Tod der Mutter mit viel Liebe großgezogen hatte. Den Vater hatte sie nie gesehen, über ihn hüllt man sich im Dorf in Schweigen. Im Grunde war seinerzeit die ganze Dorfgemeinschaft für Romy wie eine große Familie, in der sie wohlbehütet aufgewachsen ist. All das ist lange her und als Romy in ihr Dorf zurückkehrt, sind alle ein Stückchen älter geworden. Sie erkennt die ehemals so starken Menschen kaum wieder. Jeglicher Lebenswille scheint in eine gewisse Apathie übergegangen zu sein. Das einzige Interesse besteht eigentlich nur noch darin, wer wohl die letzten beiden Plätze auf dem Dorffriedhof bekommen wird, da keiner der Dörfler auf dem Friedhof im Nachbarort begraben sein möchte. Um genau diese Plätze wird allerdings teilweise mit harten Bandagen gekämpft, soll heißen, zur Not versucht man halt dem natürlichen Verlauf der Dinge ein wenig nachzuhelfen. Als Romy dies erkennt, ist sie entsetzt. Sie muss ihre geliebten Alten unbedingt aus dieser Lethargie herausholen und von diesem aberwitzigen Vorhaben abhalten, dem Schicksal zuvorkommen zu wollen. Geboren aus dem Wunsch eine berühmte Schauspielerin zu werden, fasst Romy einen wagemutigen Plan. Sie will aus ihrer Hofscheune ein elisabethanisches Theater bauen, und die Dorfbewohner sollen nach der Fertigstellung die Darsteller sein. Der gutaussehende Ben, ein Schauspieler mit wenig Talent und dafür umso mehr Starallüren, soll das Zugpferd sein, welches hoffentlich das nötige Publikum anlocken wird. Es gibt allerdings ein recht spezielles Problem bei der Sache: Ben war eigentlich schuld daran, dass Romy ihren Job als Souffleuse verlor. Außerdem glauben die Dorfbewohner, dass die junge Frau bereits eine vielgefragte Schauspielerin ist. Das Bauamt hat zum Theaterbau dann leider auch noch ein Wörtchen mitzureden, und, und, und. Probleme über Probleme. Nun heißt es zusammenhalten, denn bei Romys Projekt sind nicht nur Köpfchen und kräftige Arme, sondern auch das Herz gefragt. … *** MEIN FAZIT: Dieses Buch ist wirklich Balsam für Herz und Seele. Vordergründig liest man einen locker geschriebenen und humorvollen Unterhaltungsroman mit einer Liebesgeschichte. Doch im Hintergrund birgt „Romeo und Romy“ viele Botschaften, die zum Nachdenken anregen, auch in Bezug auf das eigene Älterwerden. Alt werden oder alt sein muss eben nicht zwangsläufig bedeuten, dass man sich auf ein Abstellgleis begibt und das Leben an sich vorbeiziehen lässt. Manchmal braucht es zwar einen Anstubser von außen, aber vor allem braucht es den eigenen Willen, um Dinge zu ändern oder neue Aufgaben anzupacken. Und in echter Gemeinschaft fällt zudem vieles leichter. Die herzerwärmende Handlung und die vom Autor liebevoll gezeichneten Protagonisten machen während der Lektüre viel Freude. Ich habe mich beispielsweise köstlich amüsiert, wenn die alten Damen regelrecht um Bens Gunst buhlten, und es war wunderbar zu verfolgen, wie Romy nach und nach wieder Leben in das Dorf und seine Bewohner einhauchte. Freundschaft und Zusammenhalt sind die großen Themen im Buch, ebenso wie die Bedeutung von Heimat, Familie und Geborgenheit. Aber es gibt auch traurige Momente im Handlungsverlauf, denn ein hoher Einsatz fordert mitunter seinen Preis. Und wenn es um einen besonders guten Freund geht, müssen in Ausnahmefällen sogar mal dorfeigene Grundregeln auf den Kopf gestellt werden. Für mich war dieser erfrischende und vielseitige Roman von Andreas Izquierdo eine Leseerfahrung, die mich absolut überzeugt und begeistert hat. Wenn man am Ende einer Geschichte das Gefühl hat, man hätte die Menschen darin gerne noch ein Stück begleitet, hat ein Autor wohl alles richtig gemacht. Im Endergebnis gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und volle fünf Sterne!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein ehrgeiziges Projekt
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2016

Großartig ! Wir befinden Irgendwo im Nirgendwo in der Mitte Deutschlands. Die am Theater gescheiterte Schauspielerin Romy fährt zur Beerdigung ihrer Tante und muss mit Schrecken feststellen das es unter den alten Leuten zum Volkssport geworden ist einen der letzten Plätze auf dem Dorffriedhof zu ergattern. Wird Sie es... Großartig ! Wir befinden Irgendwo im Nirgendwo in der Mitte Deutschlands. Die am Theater gescheiterte Schauspielerin Romy fährt zur Beerdigung ihrer Tante und muss mit Schrecken feststellen das es unter den alten Leuten zum Volkssport geworden ist einen der letzten Plätze auf dem Dorffriedhof zu ergattern. Wird Sie es schaffen den Volkssport zu beenden und so ganz nebenbei ihre Rolle im Leben zu finden ? Lassen Sie sich überraschen …..

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Schönes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2016

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Jedoch trifft es nicht ganz den Kern des Buches. Es geht zwar um das Theaterstück Romeo und Julia und als weit entfernte Nebenhandlung gibt es auch eine Liebesgeschichte, jedoch steht diese bei weitem nicht im Zentrum. Deshalb ist das Cover zwar sehr ansprechend,... Das Cover ist sehr schön gestaltet. Jedoch trifft es nicht ganz den Kern des Buches. Es geht zwar um das Theaterstück Romeo und Julia und als weit entfernte Nebenhandlung gibt es auch eine Liebesgeschichte, jedoch steht diese bei weitem nicht im Zentrum. Deshalb ist das Cover zwar sehr ansprechend, aber nicht treffend. Nach der Leserprobe dachte ich, dass es sich hier um einen Liebesroman handelt. Dem ist jedoch nicht so. Das Buch ist viel schöner und tief gehender, eine rundherum toll ausgearbeitete und nicht oberflächliche Geschichte. Das erste Kapitel habe ich zu Beginn nicht verstanden. Zum Ende der Geschichte hin, konnte ich es zwar mehr einordnen, jedoch habe ich es trotzdem nicht ganz verstanden. Im Groben gesagt, geht es um eine Junge Frau, Romy, und um ein Dorf und um einen Haufen alter Leute. Themen wie Scheitern, über sich Hinauswachsen, nicht aufgeben, Zusammenhalt, Freundschaft, Familie, Singerfüllung, Träume, Ehrlichkeit ggü. sich selbst werden angesprochen. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und leicht zu lesen. An einigen Stellen stößt man auf tollen Humor. Somit gibt es einige Passagen zum Lachen. Auch der Charme des Dorfes kommt direkt beim Leser an. Sodass er sich das Dorf und seine Bewohner bildlich vorstellen kann. Kleinzerlitsch scheint wie eine eigene kleine Welt zu sein. Für mich ist dieser Roman eine kleine Liebeserklärung an das eigene Heimatdorf. Des Weiteren wirkt die Geschichte authentisch, auch wenn bestimmte Vorkommnisse doch sehr bizarr sind. Erzählt wird durch einen Er-Erzähler, was die Geschichte zu einer Runden Sache macht. Alles, was in dem Dorf geschieht, passt dort hin und gilt als normal..auch wenn es von außen betrachtet möglicherweise seltsam aussehen könnte. Der Leser wird somit auch ein bisschen irritiert. Oft denken wir in festen Kategorien und vergessen, dass Dinge, die wir auf den ersten Blick verrückt, falsch und zu korrigieren finden, gut sind, weil sie so sind wie sie sind. Ferne tauchen in der Geschichte viele kleine unerwartete Ereignisse auf, sodass es durchweg spannend bleibt. Lediglich den Konflikt, der offenbar zu Beginn zwischen Ben und Romy stattgefunden hat, konnte ich nicht besonders nachvollziehen. Hier ein paar schöne Zitate aus dem Buch: - "Heimat war nicht das, was man sah, sondern das, was andere niemals sehen würden." (S. 35) - "Alles berührte die Werte des Dorfes: Zusammenhalt, Integrität, Redlichkeit." (S. 43) - "Sie konnte hier nicht rumsitzen und dabei zusehen, wie ihre Lebenszeit in langen Schlieren von der Wand herablief, um anschließend in träge schimmernde Pfützen zu verdunsten." (S. 69)

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Romeo und Romy
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 03.06.2016

Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Auch der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreibstil ist sehr schön und angenehm zu lesen. Die einzelnen Figuren sind vortrefflich gewählt. Schon bald... Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Auch der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreibstil ist sehr schön und angenehm zu lesen. Die einzelnen Figuren sind vortrefflich gewählt. Schon bald habe ich mich richtig mit der Hauptfigur Romy verbunden gefühlt und mit ihr mitgefiebert. Ben war mir zu Beginn nicht besonders sympathisch, doch mit der Zeit konnte ich ihn gut verstehen und er ist mir richtig ans Herz gewachsen. Zur Geschichte: Romy hat den Traum, eine begnadete Schauspielerin zu werden. Stattdessen bringt sie es nur zur Souffleuse in einem Theater. Doch nach einem missglückten Auftritt der Truppe wird sie gefeuert. Sie kehrt in ihren Heimatort, ein kleines Dorf, in dem jeder jeden kennt, zurück. Ihre Oma ist gestorben und sie hat von ihr ein Grundstück mit dazu gehöriger Scheune geerbt. Nun steht sie da, ohne Job, ohne Geld und dafür einer verrückten Idee. Es gelingt ihr, das ganze Dorf dafür zu begeistern. Aber mehr möchte ich hier nicht verraten. Ein sehr schönes Buch, das ich nur empfehlen kann. Es zeigt sehr schön, wie eine Einheit entstehen kann, wenn alle sich für ein Ziel einsetzen. Wirklich immer wieder sehr berührend.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein Lesevergnügen der Extraklasse!
von Monika Schulte aus Hagen am 15.05.2016

Romy, eine junge Schauspielerin ohne Job, kehrt in ihr heimatliches Dorf Großzerlitsch zurück. Ein Dorf, das sich kurz vor dem Einschlafen befindet. Großzerlitsch, das kleiner ist als Kleinzerlitsch, nur, weil sie dort eine Hauptstraße haben. Großzerlitsch, ein Dorf voll mit alten teils sehr schrulligen Menschen, denen nur noch eines... Romy, eine junge Schauspielerin ohne Job, kehrt in ihr heimatliches Dorf Großzerlitsch zurück. Ein Dorf, das sich kurz vor dem Einschlafen befindet. Großzerlitsch, das kleiner ist als Kleinzerlitsch, nur, weil sie dort eine Hauptstraße haben. Großzerlitsch, ein Dorf voll mit alten teils sehr schrulligen Menschen, denen nur noch eines durch den Kopf zu gehen scheint: Wer bekommt eines der beiden freien Gräber? Wer hier im Dorf keinen Platz auf dem Friedhof bekommt, muss ausweichen ins Nachbardorf, doch das möchte niemand von den Alten. Und dann hat Romy eine verrückte Idee. Sie hat ein Haus samt Scheune geerbt und aus eben dieser alten Scheune möchte sie ein elisabethanisches Theater bauen. Helfen sollen ihr dabei die Alten und nicht nur das. Sie sollen bei dem Stück mitwirken. Und nichts anderes als das berühmte "Romeo und Julia" soll aufgeführt werden. Wie kann das gelingen? Ein Dorf voll mit Menschen, die nur auf den Tod lauern, ihn sogar von Zeit zu Zeit regelrecht herausfordern. Kein Geld, keine Erfahrung, eigentlich nichts und davon ganz viel. Und dann kommt Ben auch noch ins Spiel, als Schauspieler genauso gescheitert wie Romy selbst, aber bekannt als "Frischedoktor" aus einem Werbespot. Ben soll Regie führen. Ist es vielleicht das, was er kann? "Romeo & Romy" - ein Roman, den Sie lieben werden! Ein Roman mit Figuren, die mir von der ersten Seite an ans Herz gewachsen sind. Personen, die ich gar nicht mehr loslassen wollte. Die als Schauspielerin verkannte Romy, die in ihrem kleinen sächsischen Dorf ihren Traum leben möchte. Wie wunderbar ist es zu lesen, wie die Alten ihr erst skeptisch begegnen und dann doch einer nach dem anderen tut, was er kann, damit sich Romys Traum erfüllen kann. Romy, die auch irgendwie das Kind von allen ist, die Kleine, das Täubchen. Sie treffen sich regelmäßig im "Muschebubu" (Ich musste erste einmal googlen, was das überhaupt bedeutet und muss jetzt immer noch grinsen, wenn ich das Wort lese, obwohl es ja absolut harmlos ist!), schmieden Pläne, werden aktiv und denken auf einmal gar nicht mehr an den Tod. "Romeo & Romy" - eine Geschichte, so erfrischend bunt und heiter. Andreas Izquierdos Worte bringen den Leser zum Lachen und - ja, auch zum Weinen! Es ist eine so wunderbare Geschichte, die unbedingt von ganz, ganz vielen Menschen gelesen werden sollte. Dieses Buch gehört definitiv für mich in die Kategorie "Lesevergnügen der Extraklasse"!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Das Leben endet zwingend mit dem Tod – aber davor haben wir noch die Chance auf jede Menge Leben
von StefanieFreigericht am 14.05.2016

„Der Konjunktiv jedoch war das Glitzerpapier auf dem Geschenk namens Leben, und riss man es ab, um nachzusehen, was es für einen bereithielt, ahnte man, dass Gott den Wunschzettel mal wieder nicht hatte richtig entziffern können.“ S. 399 Genau diese Chance auf die Einlösung ihres Wunschzettels ergreift die junge Romy,... „Der Konjunktiv jedoch war das Glitzerpapier auf dem Geschenk namens Leben, und riss man es ab, um nachzusehen, was es für einen bereithielt, ahnte man, dass Gott den Wunschzettel mal wieder nicht hatte richtig entziffern können.“ S. 399 Genau diese Chance auf die Einlösung ihres Wunschzettels ergreift die junge Romy, als sie in der Stadt gerade mit ihrem Traum, als Schauspielerin zu arbeiten, gescheitert ist, selbst in ihrem Job als Souffleuse. Sie kehrt zurück dahin, wo sie sich immer beschützt gefühlt hat, in ihr Dorf, das fast nur noch von den Alten bevölkert wird. Sie ist hier aufgewachsen, gerade ist hier ihre Großmutter gestorben. Gelegentlich ruft noch ihr ebenfalls gescheiterter Kollege Ben an. Im Ort scheint die Zeit stehen geblieben zu sein und Romy deckt ein seltsames Verhalten auf, zu dem eine bestimmte Art der Platzknappheit ihre schrullige Wahlfamilie veranlasst. Als sie in Erwägung zieht, zu bleiben, stößt sie jedoch nicht nur auf Gegenliebe "Lass uns hier, behalt uns im Herzen, genau wie wir dich immer im Herzen behalten. Aber du musst fortgehen." ..."die Zeit verbraucht nicht nur den Körper. Sie verbraucht auch den Geist. Für dich gibt es noch viel zu erleben, für uns nicht mehr." S. 79 Das Dorf ist wie so viele wortwörtlich am Aussterben. Dann hat sie sie, die Eingebung, die aller Leben umkrempeln soll: „Bau es!“ S. 107 Heraus kommt der aberwitzige Plan, ein elisabethanisches Theater aufzubauen und Romeo und Julia aufzuführen, mitten in der Provinz. Und entgegen allen Widrigkeiten. Die Erzählung ist leicht und lustig, zum Nachdenken anregend und melancholisch, traurig und fröhlich – und in jedem Falle anders, als ich selbst während der Lektüre noch erwartet hatte. Hier irgendetwas mehr zu schreiben, läuft Gefahr, zu viel zu verraten. Zu wenig zu schreiben hingegen könnte bedeuten, dass man diese herrlich verrückte Geschichte übersieht über die Liebe und Freundschaft, Verrat und Vertrauen, Aufgeben und Mut und den Tod und das Leben – ja, das ist viel und das störte auch einige Leser. Ich finde, dieses Buch hier „darf“ das, weil schon die Grundidee, ein ganzes Dorf, das sich verantwortlich fühlt, ein früh mutterloses Kind heranzuziehen zu einer jungen Frau und immer für sie dazu sein, gerne sein darf, nämlich einfach zu schön und viel zu selten. Und weil es ja schon etwas macht mit den Menschen, die so plötzlich so viel wagen und tun, fragt sich nicht nur Romy im Buch: „Wann wurde der eigene Traum zum Alptraum eines anderen?“ S.485 Ich war auch schon so weit, dem Autor dieses Gepäck, dass er ihr und uns da aufbürdet, übelzunehmen, wäre das nicht ganz einfach so leicht, so zart, so bittersüß geschrieben: „Vor Wochen noch war der Tod eine unumgängliche Gewissheit, traurig zwar, aber nicht tragisch. Jetzt jedoch hatten sie, ohne sich dessen gewahr zu werden, begonnen, sich gegen ihn zu wehren.“ S 226 Und man kann noch so sehr darüber nachdenken, was vielleicht mit der einen oder anderen Person im Buch bei einer anderen Ausgangslage passiert wäre, und hier zitiere ich meine wunderbare Oma, die Teil von meinem Dorf war – „wenn das Wörtchen wenn nicht wär….“.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine wunderschöne atemberaubende Geschichte.
von Lena Kaspers aus Schwarzenbek am 13.05.2016

Inhalt Romy könnte eine große Schauspielerin sein, aber niemand sieht sie, denn sie ist nur die Souffleuse. Aber auch das nicht lange, denn nach einem harmlosen Flirt mit Hauptdarsteller Ben, dessen einzige schauspielerische Glanzleistung sein Auftritt als 'Frischedoktor' in einem Waschmittelspot ist, wird sie gefeuert. Und Ben kurz nach ihr.... Inhalt Romy könnte eine große Schauspielerin sein, aber niemand sieht sie, denn sie ist nur die Souffleuse. Aber auch das nicht lange, denn nach einem harmlosen Flirt mit Hauptdarsteller Ben, dessen einzige schauspielerische Glanzleistung sein Auftritt als 'Frischedoktor' in einem Waschmittelspot ist, wird sie gefeuert. Und Ben kurz nach ihr. Romy kehrt zurück in ihr winziges Dorf, um dort ihr Erbe anzutreten. Hier leben nur noch Alte. Und die haben sich in den Kopf gesetzt, rasch das Zeitliche zu segnen, denn auf dem Friedhof sind nur noch zwei Plätze frei. Wer da zu spät kommt, muss auf den Friedhof ins Nachbardorf. Und da gibt es – wie jeder weiß – nur Idioten. Romy schmiedet einen tollkühnen Plan: Sie will mit den Alten ein elisabethanisches Theater bauen. Aus der gammeligen Scheune hinter ihrem Hof. Und mit ihnen Romeo und Julia auf die Bühne bringen. Sie haben kein Geld, keine Erfahrung, aber einen Star: Der 'Frischedoktor' soll Regie führen! Ben ist begeistert: Regisseur! Das könnte unter Umständen der erste Job werden, den er nicht voll gegen die Wand fährt. Bestsellerautor Andreas Izquierdo (Das Glücksbüro, Der Club der Traumtänzer) erzählt in seinem neuen Roman Romeo & Romy, wie ein Mauerblümchen seine Schüchternheit überwindet, gegen alle Widerstände seinem Traum folgt und damit nicht nur ein ganzes Dorf zu neuem Leben erweckt, sondern auch die große Liebe und eine Heimat findet. Meine Meinung Ein super toller flüssiger mitreißender Schreibstil. Die Protagonisten Romy ist mir sehr ans Herz gewachsen in der Geschichte, sie ist manchmal ein wenig uneinsichtig aber echt liebenswert. Als ich den Klappentext dieses Buches lass, dachte ich an eine witzige Geschichte mit einer wunderschönen Liebesgeschichte aber es ist etwas ganz anderes. Es ist die Lebensgeschichte eines ganzen Dorfes die mich gefesselt hat. Die mich zum lachen und zum weinen gebracht hat, die mich sehr berührt hat und die einfach wunderschön war. Spannend von Anfang bis Ende. Man erlebt mit was ein Leben wieder lebenswert machen kann und wie Menschen die eigentlich nur noch sterben wollen endlich wieder einen Sinn im Leben bekommen und man merkt auch wie ein junges Mädchen sich verliebt auch wenn sie es sich selbst nicht wirklich eingestehen will und wie sie für ihr Lebenswerk kämpft. Die Dorfgemeinschaft ist eine eingeschworene Gruppe die zusammen hält und auch gemeinsam gegen Niederlagen kämpft. Das sie sich alle lieb haben und füreinander da sind. Romy lernt mit Enttäuschungen umzugehen und wie sie es schafft das alle glücklich sind und, dass auch über den Tod hinaus einfach eine enge Verbundenheit zwischen den Menschen im Dorf besteht und wie liebenswert dort alle sind. Man erfährt dort viele verschiedene Liebesgeschichten und Freundschaften und Zusammenhalt. Diese Geschichte hat mich einfach begeistert. Es passiert mir echt selten das ich bei einen Buch weine und der Autor hat es geschafft. Mein Fazit Jeder der etwas ganz besonderes lesen möchte und eine untypische Liebesgeschichte und auch ein wenig Shakespeare mag ist hier genau richtig.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Andreas Izquierdo – Romeo & Romy
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 12.05.2016

Andreas Izquierdo – Romeo & Romy Romys größter Traum ist es eine erfolgreiche Schauspielerin zu werden. Sie scheint ihrem Ziel so nah, als sie ein Engagement im Theater bekommt, für Romeo und Julia. Naja fast, denn im Moment ist sie als Souffleuse angestellt. Und das auch nicht lange, denn die... Andreas Izquierdo – Romeo & Romy Romys größter Traum ist es eine erfolgreiche Schauspielerin zu werden. Sie scheint ihrem Ziel so nah, als sie ein Engagement im Theater bekommt, für Romeo und Julia. Naja fast, denn im Moment ist sie als Souffleuse angestellt. Und das auch nicht lange, denn die zickige „Julia“ will sie nicht mehr dabei haben. Als dann auch noch die Nachricht vom Tod ihrer Oma Lene kommt, reist sie zurück in ihr Heimatdorf nur um zu erfahren, dass sich Lene umgebracht hat, um eines der letzten verbliebenen Gräber auf dem Friedhof zu bekommen. Die Senioren von Großzerlitsch, das in Wirklichkeit nur ganz klein ist, lassen sich einige kreative Dinge einfallen um zufällig ebenfalls zu sterben, denn keiner will im Nachbardorf begraben werden. Doch Romy hat einen Plan: sie will ihr eigenes Theater bauen und ihr ehemaliger Kollege Ben, aber auch die Senioren sollen mithelfen. Doch Ben hat bisher keinen Job zu Ende gebracht und wirklich motivierend ist er auch nicht. Wird der Plan scheitern? So humorvoll, locker und leicht die Geschichte anfängt, so traurig und bittersüß ist sie zwischendurch auch. Hierbei handelt es sich nicht um eine Liebesgeschichte, eher um eine Geschichte um Freundschaft, Vertrauen und dem Leben wieder einen Sinn geben. Das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen kennen und lieben zu lernen. Die kleine Romanze ist da eher nebensächlich. Der Schreibstil des Autors hat mich begeistert; locker, temporeich und flüssig geschrieben ist die Story ein richtiger Pageturner. Am liebsten hätte ich gar keine Pausen zwischendurch gemacht. Die Handlung ist spannend, humorvoll und emotional, in einem Moment bringt sie dich zum Lachen im anderen Moment zum Weinen. Es wird geschickt mit den Emotionen des Lesers gespielt und die tollen Charaktere tun ihr übriges. Romy war mir sympathisch. Nach dem Tod ihrer Mutter wurde sie von Oma Lene aufgezogen, die mächtig stolz auf ihre Enkelin war. Doch auch die Senioren in Großzerlitsch kennen Romy gut, denn sie war/ist bei jedem gern gesehen. Als sie ein Vorsprechen vermasselt, trifft sie den Entschluss in der Scheune ein kleines Theater zu bauen. Manchmal ist sie von ihrer Idee einfach nur geblendet, aber sie ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, deswegen mochte ich sie. Außerdem war sie auch hilfsbereit und versuchte die Probleme der Anderen zu lösen. Ben, anfänglich sympathisch und eher unsicher, entwickelte sich doch zu einem Weiberheld und Nervensäge. Sein Aberglaube und seine Gabe in volle Fettnäpfchen zu springen(und das mit Anlauf) machten ihn zwischendurch richtig anstrengend, doch am Ende des Buches hat er die Sympathie wieder erlangt. Bertram, einer der vielen Senioren, gehörte mit zu meinen Lieblingscharakteren. Hilfsbereit und doch eigen, ist seine Art mit einer der charmantesten Menschen dort im Ort. Wie er die Baugenehmigung erhalten hat war einfach klasse. Auch Emil, der fahrende Supermarkthändler, hat mir sehr gut gefallen. Mit Rat und Tat steht er Romy zur Seite, obwohl er nicht in dem Dorf wohnt. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Die Handlung war abwechslungsreich, humorvoll, emotional, spannend und überraschend. Der intellektuelle Schlagabtausch zwischen den verschiedenen Charakteren ist spannend, witzig und einfallsreich. Dieses Buch hat mich berührt, war großartig und bereitete mir Freude beim Lesen. Andreas Izquierdo verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und lässt keine weiteren Fragen offen. Eine Verfilmung zu diesem Buch kann ich mir sehr gut vorstellen und ich wäre wohl die Erste, die eine Kinokarte kauft (und ein Paket Taschentücher). Da ich noch keines der Bücher vom Autor kenne, werde ich das in Zukunft ändern, denn der Schreibstil und die Story hat mir sehr gut gefallen. Das Cover ist eher schlicht gehalten, in Blautönen mit Pusteblumen und einem kleinen tanzenden Paar. Außer dem Titel hat es jetzt nicht wirklich viel mit dem Inhalt des Buches gemein, aber es ist ein Blickfang durch seine Schlichtheit. Fazit: Für mich ein absolutes Highlight. Eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Trauer, Emotionen und Träume, für die niemand zu alt ist. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Etwas ganz Besonderes
von einer Kundin/einem Kunden am 28.04.2016

Ein sterbendes Dorf, in dem jeder Selbstmord verüben will, weil es nur noch zwei Plätze auf dem Friedhof gibt. Eine Frau und ihr Lebenstraum - der sich hartnäckig sträubt, real zu werden. Ironisch, warmherzig und intelligent. Eine wirklich tolle Story - etwas ganz Besonderes eben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Romeo und Romy – von allem etwas
von Katja Brune aus Marienfeld am 22.04.2016

Ich habe selten so einen facettenreichen Roman gelesen wie diesen. Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll zu loben. Das Buch lässt sich keiner Kategorie zuordnen, es ist von allem etwas dabei: lustig, traurig, spannend, dramatisch, historisch. Es behandelt Themen wie Liebe, Trauer, Konfliktlösung, Geschichte der DDR, es... Ich habe selten so einen facettenreichen Roman gelesen wie diesen. Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll zu loben. Das Buch lässt sich keiner Kategorie zuordnen, es ist von allem etwas dabei: lustig, traurig, spannend, dramatisch, historisch. Es behandelt Themen wie Liebe, Trauer, Konfliktlösung, Geschichte der DDR, es geht ums Altwerden, Erwachsenwerden, um Vertrauen, Verlust, Lebensentscheidungen. Das alles ist in eine nette Rahmenhandlung verpackt mit vielen kleinen Nebengeschichten, die den Roman spannend und interessant halten. Die Charaktere sind alle sehr liebevoll beschrieben. Vor allem die „Alten“ sind mir mit ihren unterschiedlichen Eigenarten ans Herz gewachsen. Einziger Wehmutstropfen waren die ausführlichen Baubeschreibungen, die hätten auch kürzer sein können. Stattdessen hätte ich mich über eine Zeichnung des Theaters gefreut. Ansonsten kann ich das Buch nur als absolut lesenswert empfehlen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Zauberhafte Charaktere in unterhaltsamer Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 17.04.2016

"Keinen Job, keinen Freund, keine Perspektive - das ist die nicht gerade erfreuliche Bilanz, als Romy in ihr winziges Dorf im schönsten Nirgendwo heimkehrt." So beginnt der Klappentext von Andreas Izquierdos neuem Roman "Romeo & Romy", in dem die beruflich gescheiterte Romy nach einigen Fehlschlägen auf die (Schnaps-)Idee kommt,... "Keinen Job, keinen Freund, keine Perspektive - das ist die nicht gerade erfreuliche Bilanz, als Romy in ihr winziges Dorf im schönsten Nirgendwo heimkehrt." So beginnt der Klappentext von Andreas Izquierdos neuem Roman "Romeo & Romy", in dem die beruflich gescheiterte Romy nach einigen Fehlschlägen auf die (Schnaps-)Idee kommt, eine Scheune in ihrem kleinen Heimatdorf zu einem elisabethanischen Theater umzubauen. Obwohl die Dorfbewohner diesen Plan zunächst als Blödsinn abtun, können sie doch nicht umhin, ihr "Täubchen" zu unterstützen und das bringt Leben in das Dorf - teilweise jedoch anders als gedacht und gehofft. Die Geschichte ist unterhaltsam und der Schreibstil lebendig. Mehr als einmal habe ich ob der witzigen Dialoge vor mich hin gekichert. Es ist wirklich ein großes Vergnügen, diesen Roman zu lesen und obwohl er knapp 500 Seiten hat, wurde mir die Lesezeit nicht einmal zu lang. Im Mittelpunkt des Buches steht zwar die Theatergeschichte, aber auch ohne sie ist das Dorfleben wahrlich nicht so ruhig, wie es zunächst den Anschein hat. Romy deckt Geheimnisse auf und wird mehr als einmal mit der Vergangenheit konfrontiert. Besonders die Geschichte zwischen den zerstrittenen (Ex-)Freundinnen Hilde und Bertha hätte ich nicht erwartet, passte aber (trotz der Traurigkeit) gut rein. Es passiert auf jeden Fall mehr als das, was der Klappentext suggerieren mag. Was "Romeo & Romy" aber vor allem auszeichnet sind die zauberhaften Charaktere. Da wäre z. B. Bertram, der gerne mal in der einzigen Kurve des Dorfes darauf wartet, überfahren zu werden, oder Bella, die nicht nur einen besonderen Einrichtungsstil pflegt, sondern auch Gerichte namens "Mondputzer mit Nonnenknoten" zubereitet. Theos Mutter, die so gerne beim "Frischedoktor" schläft, der grummelige Theo, der liebe Emil.... Andreas Izquierdo beschreibt die Dorfbewohner so lebhaft, dass ich mir mehrfach gewünscht habe, sie zu besuchen und bei einem Schnitzel im "Muschebubu" mit ihnen zu plaudern - um im Anschluss natürlich eine ganz besondere Shakespeare-Vorstellung zu sehen. Nach "Das Glücksbüro" ist "Romeo & Romy" erneut ein wunderbarer Roman, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Und als ich das Ende erreicht hatte, war ich schon etwas traurig, dieses kleine Dorf mit seinen liebenswerten Menschen verlassen zu müssen. Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung um Romy und ihre wunderbaren Alten?

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Witzig, rührend, unterhaltsam und warmherzig
von Vanessas Bücherecke am 13.04.2016

Inhalt aus dem Klappentext: Romy könnte eine große Schauspielerin sein, aber niemand sieht sie, denn sie ist nur die Souffleuse. Aber auch das nicht lange, denn nach einem harmlosen Flirt mit Hauptdarsteller Ben, dessen einzige schauspielerische Glanzleistung sein Auftritt als »Frischedoktor« in einem Waschmittelspot ist, wird sie gefeuert. Und Ben... Inhalt aus dem Klappentext: Romy könnte eine große Schauspielerin sein, aber niemand sieht sie, denn sie ist nur die Souffleuse. Aber auch das nicht lange, denn nach einem harmlosen Flirt mit Hauptdarsteller Ben, dessen einzige schauspielerische Glanzleistung sein Auftritt als »Frischedoktor« in einem Waschmittelspot ist, wird sie gefeuert. Und Ben kurz nach ihr. Romy kehrt zurück in ihr winziges Dorf, um dort ihr Erbe anzutreten. Hier leben nur noch Alte. Und die haben sich in den Kopf gesetzt, rasch das Zeitliche zu segnen, denn auf dem Friedhof sind nur noch zwei Plätze frei. Wer da zu spät kommt, muss auf den Friedhof ins Nachbardorf. Und da gibt es – wie jeder weiß – nur Idioten. Romy schmiedet einen tollkühnen Plan: Sie will mit den Alten ein elisabethanisches Theater bauen. Aus der gammeligen Scheune hinter ihrem Hof. Und mit ihnen Romeo und Julia auf die Bühne bringen. Sie haben kein Geld, keine Erfahrung, aber einen Star: Der »Frischedoktor« soll Regie führen! Ben ist begeistert: Regisseur! Das könnte unter Umständen der erste Job werden, den er nicht voll gegen die Wand fährt ... Meinung: Eigentlich wollte Romy eine große, bekannte Schauspielerin werden, ihre letzte Anstellung aber endet als Souffleuse in einer Shakespeare-Produktion. Und da die Premiere alles andere als reibungslos verläuft, ist Romy die erste, die ihren Job verliert, kurz darauf gefolgt von Ben, dem leicht selbstverliebten Schauspieler, der auch bekannt als "Frischedoktor" aus der Werbung ist. Dann stirbt auch noch Romys geliebte Großmutter Lene, woraufhin sie in ihr Heimatdorf zurückkehrt, um dort ihr Erbe anzutreten und ihre Wunden zu lecken. Doch in Großzerlitsch ist auch nicht alles beim Alten. Denn auf dem örtlichen Friedhof sind nur noch zwei Plätze vorhanden und jeder der alten Leutchen dort würde gerne einen der beiden für sich beanspruchen, denn im Nachbarort Kleinzerlitsch will keiner seine letzte Ruhe antreten. Als Romy mitbekommt, wie einfallsreich ihre alten Leute versuchen, diesen Platz zu ergattern, muss ein Plan her, um die Herrschaften von ihren Todessehnsüchten abzulenken. Romy möchte ihre Scheune in ein elisabethanisches Theater umbauen und mit ihren Alten das Stück "Romeo und Julia" aufführen. Und die Regie soll ausgerechnet Ben führen... Romy hat ihre Mutter schon früh verloren, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Deshalb wurde sie von ihrer Großmutter und dem Rest des Dorfes aufgezogen, die weitestgehend alle im Alter ihrer Großmutter sind. Alle haben hohe Erwartungen an Romy und sie schämt sich, dass sie diesen nicht gerecht geworden ist. Ist Romy anfangs sehr zurückhalten, kommt sie nach und nach mehr aus sich heraus und es zeigt sich, dass Romy doch ganz schön Temperament hat. Auch die recht schrulligen Dorfbewohner wirken insgesamt sehr liebenswert und sind gut ausgearbeitet. Ben wirkt anfangs sehr selbstverliebt und wie ein Aufschneider, der sich durch das Leben schmeichelt. Aber auch ihm wird einiges an Tiefe im Verlauf der Handlung zugedacht. Überhaupt hat mir die Figurenentwicklung sehr gut gefallen. Sie kommt glaubhaft und dem Zeitrahmen angemessen rüber. Die Kapitel sind insgesamt recht kurz gehalten, das Buch selber in mehrere Teile ausgegliedert, ganz so, als ob man ein Bühnenstück liest. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person, wobei der Hauptblickwinkel auf Romy gerichtet bleibt. Aber auch andere Protagonisten dürfen ihre Sicht mit einbringen. Ab und an gibt es auch Rückblicke in die Vergangenheit, so dass Ereignisse und Fragen aus der Gegenwart geklärt werden und ein schlüssiges Bild auf die Geschichte geben. Bei diesem Roman hat mich das Phänomen von "Ich lese nur mal kurz rein.." ereilt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Andreas Izquierdo hat einen so schönen, einnehmenden Schreibstil. Detailliert und ausschmückend, aber auch pointiert und vor allem unterhaltsam fesselt der Autor seine Leser an das Buch. An vielen Stellen hat der Roman mich zum Schmunzeln, oft auch zum Lachen gebracht, aber er hat mich auch berührt, denn das Schicksal der Dorfbewohner hat mich nicht kalt gelassen und ich habe mich schon fast als Mitglied in Großzerlitsch gefühlt. Gerade das macht den Charme dieses Buches aus, denn man hat das Gefühl, dass sämtliche Geschichten und Ereignisse genauso gut vor der eigenen Haustür hätten passieren können. Wer kennt z. B. nicht den kleinkarierten Beamten, der selbst in der klarsten Suppe noch ein Haar findet? Und die vielen Shakespeare-Anspielungen machen glatt Lust, das Original von Romeo und Julia noch einmal zu lesen :) Was mir aber an diesem Buch wohl am besten gefallen hat ist, dass nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern die Entwicklung der Protagonisten. Andreas Izquierdo zeigt hier wunderbar, dass Familie nicht immer etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun haben muss. Vielen Dank an vorablesen.de und Insel Taschenbuch für das Rezensionsexemplar. Fazit: Romeo und Romy erzählt nicht nur eine amüsante Liebesgeschichte, sondern widmet sich vor allem seinen Figuren und deren jeweiligen Glück und Träumen. Denn ein wenig Großzerlitsch findet sich schließlich überall. Und es zeigt sich, wie wichtig doch das menschliche Miteinander ist. Witzig, rührend, unterhaltsam und nachdenklich stimmend, für mich wird es definitiv nicht das letzte Buch von Andreas Izquierdo gewesen sein. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Shakespeare in Sachsen
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 12.04.2016

Romy hat einen Traum, sie möchte Schauspielerin werden, doch bis zu diesem Ziel ist es ein weiter Weg und so arbeitet sie zunächst als Souffleuse beim Theater. Ausgerechnet während einer Vorstellung erreicht sie die Nachricht, dass ihre Großmutter verstorben sei. Romy ist dementsprechend schockiert und verpasst ihren Einsatz, als... Romy hat einen Traum, sie möchte Schauspielerin werden, doch bis zu diesem Ziel ist es ein weiter Weg und so arbeitet sie zunächst als Souffleuse beim Theater. Ausgerechnet während einer Vorstellung erreicht sie die Nachricht, dass ihre Großmutter verstorben sei. Romy ist dementsprechend schockiert und verpasst ihren Einsatz, als "Romeo" seinen Text vergisst. Beide werden gekündigt, wobei Romy erst einmal in ihr Heimatdorf in der Nähe der tschechischen Grenze zurückkehrt. Dort leben nur noch die Alten, deren größtes Ziel zur Zeit darin besteht, möglichst schnell abzuleben, denn der Friedhof des Dorfes hat nur noch Platz für zwei Grabstätten. Als Romy das Häuschen ihrer Großmutter erbt, beschließt sie dort zu bleiben und aus der Scheune ein elisabethianische Theater zu machen und wer hilft ihr beim Bau? Natürlich die Dorfbewohner. Meine Meinung: Der Autor verfügt über einen wunderbaren Scheibstil mit ganz viel Gefühl, die Sprache ist klar und flüssig und die Seiten fliegen nur so beim Lesen vorbei. Auch das Thema fand ich sehr berührend, auch hier wird mit viel Gefühl über die alten Menschen des Dorfes erzählt, die vergessen und einsam sind. Dabei wird teils humorvoll, teils tragisch beschrieben und ich durchlebte eine reine Gefühlsachterbahn beim Lesen. Izquirdo hat ein ganz besonderes Talent, Stimmungen und Emotionen einzufangen und zu beschreiben, wodurch das Geschehen lebendig wird. Hier und da wurde es mir dann ein wenig zu ausschweifend und langatmig, wenn die Details der Bauphase des Theaters zu oft aufgegriffen wurden, doch das wurde schnell mit den weiteren Handlungen ausgeglichen, so dass die Spannung, bzw. der Lesefluss erhalten blieb. Izquirdo spricht hier verschiedene Probleme an, nicht nur die immer älter werdende Dorfbevölkerung, sondern auch Themen wie das Aufwachsen ohne Vater oder Stasivergangenheiten werden hier angesprochen. Die Charaktere des Buches sind bunt und völlig unterschiedlich, doch jeder einzelne wurde liebevoll gezeichnet und vor meinen Augen entstanden Bilder der Personen. Fast schon schade, dass dieses Dorf lediglich auf dem Papier existiert, denn ich würde sehr gerne mal den Dorfbewohnern einen Besuch abstatten und mir von ihnen auf Sächsisch erzählen lassen, wobei ich hoffe, dass ich sie verstehen würde. Romy ist mir sehr ans Herz gewachsen, tat sie mir am Anfang nach dem tragischen Verlust sehr leid, wurde sie mir schnell immer sympathischer, während sie ihren Traum zu verwirklichen beginnt, wird sie immer selbstbewusster und wächst im Laufe des Buches an und mit ihrer Aufgabe. Mein Fazit: Ein kunterbunter Roman über die Liebe, den Neuanfang und einfach das Leben. Mit ganz viel Humor und Gefühl ist eine Geschichte entstanden, bei der es mir am Ende Leid tat, das Buch zu schließen und die Dorfbewohner zu verlassen. Wenn ein Buch dieses Gefühl in mir auslöst, kann ich nur fünf von fünf Sternen vergeben und eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Romeo & Romy
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 09.04.2016

Es ist einfach nur super. Romy hat ihren Job verloren und ihre Großmutter bei der sie aufgewachsen ist ist gestorben. Man kann also sagen sie ist am Boden. Also zieht sie sich ins kleine Dorf ihrer Kindheit zurück um ihre Wunden zu lecken. Dabei stellt sie fest, dass... Es ist einfach nur super. Romy hat ihren Job verloren und ihre Großmutter bei der sie aufgewachsen ist ist gestorben. Man kann also sagen sie ist am Boden. Also zieht sie sich ins kleine Dorf ihrer Kindheit zurück um ihre Wunden zu lecken. Dabei stellt sie fest, dass es auch dem Dorf nicht gut geht. Die Alten des Dorfes streiten sich um die letzten Plätze auf dem Freidhof. Also beschließt Romy ein Theater zu bauen um sich und das Dorf zu retten. Erst dachte ich es geht mehr um Liebe aber es ist wirklich erfrischend, das die Liebe zwischen den beiden Hauptpersonen eher im Hintergrund steht. Dabei geht es mehr um den Zusammenhalt im Dorf. Es ist auch nicht nur heiter Sonnenschein. Zwischendurch wird es richtig düster und leicht makarber. Ich war das eine oder andere Mal schockiert über meine Reaktionen über die Handlung. Der Author schafft es das lustige in den Schicksalen der Menschen. Allerdings ist ist es nicht geschmacklos sondern wirklich gut abgestimmt. Super Buch! Ich habe gelacht und geweint!!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein Traum wird wahr
von zauberblume am 08.04.2016

"Romeo & Romy" ein wunderbarer Roman des Autors Andreas Izquierdo. Eine sehr unterhaltsame und einfühlsame Geschichte, dem Leser Shakespeare näherbringt. Der Autorin entführt uns in ein kleines Dorf in Sachsen, hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Geschichte: Keinen Job, keinen Freund, keine Perspektive- das ist die nicht gerade... "Romeo & Romy" ein wunderbarer Roman des Autors Andreas Izquierdo. Eine sehr unterhaltsame und einfühlsame Geschichte, dem Leser Shakespeare näherbringt. Der Autorin entführt uns in ein kleines Dorf in Sachsen, hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Geschichte: Keinen Job, keinen Freund, keine Perspektive- das ist die nicht gerade erfreuliche Bilanz, als Romy in ihr winziges Dorf im schönsten Nirgendwo heimkehrt. Als Schauspielerin gescheitert, umgeben von schrulligen Alten, fasst sie einen tollkühnen Plan: Sie wird aus ihrer Scheune ein elisabethanisches Theater bauen. Und Romeo & Julia aufführen. Mit den Alten aus ihrem Dorf. Sie haben kein Geld, keine Erfahrung, aber einen Star: Ben, Herzensbrecher und liebenswerter Dilettant, dessen größter Erfolg ein Waschmittelspot war .... Eine Geschichte, die viele Facetten des Lebens aufzeigt. Selten kann man beim Lesen in einem Moment heulen und dann kommen dem Leser wieder die Lachtränen. Der Autorin hat einen besonderen Schreibstil, der mich sofort nach Großzerlitsch entführt. Man taucht hier in eine andere Welt ein, ein Dorf, das in Vergessenheit geraten ist. Hier leben nur noch die Alten nach ihrem gewohnten Rythmus. Doch das soll sich ändern. Romy kehrt nach dem Tod von Lene in ihr Heimatdorf zurück. Hier will sie einen großen Traum verwirklichen. Sie will ein Theater bauen und mit den Alten Romeo & Julia aufführen. Und plötzlich erwacht ein Dorf wieder zu Leben. Ich sehe das geschäftige Treiben vor meinem inneren Auge. Alle bekommen eine Aufgabe und sind mit Begeisterung dabei. Als die ersten Proben stattfinden und das Traumpaar auf sächsisch beginnt, bleibt kein Auge trocken. Aber diese Aufführung ist etwas ganz besonderes. Ich bewundere Romy für ihren Mut, an ihrem Traum festzuhalten, auch wenn ihr einige Steine in der Weg gelegt werden. Auch die Entwicklung von Romy beeindruckt mich, sie wird vom Mauerblümchen zum Star. Aber es geschieht auch einiges in der Geschichte, das den Leser wirklich zutiefst berührt. Romy schafft es mit ihrer Liebe zu ihrem Heimatdorf, dieses wieder zum Leben zu erwecken und den Alten Mut zu machen. Auch Ben ist zum Ende ein äußerst liebenwerter Mensch, denn auch er hat eine Wandlung zum besseren durchgemacht. Da passt hervorragend das Shakespeare-Zitat: Was Liebe kann, wird Liebe immer wagen. Das ansprechende Cover gefällt mir sehr gut. Es erspricht Hoffnung und Zuversicht. Ich war von der besonderen Geschichte wirklich beeindruckt. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch des Autors.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Romys Theater
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkrath am 06.04.2016

In dem Buch Romeo & Romy geht es um die junge Romy welche gerne eine große Schauspielerin wäre. Leider hat sie es bisher nur bis zur Souffleuse geschafft auch wenn sie sehr großes schauspielerisches Talent hat. Während einer Vorstellung von Romeo und Julia überbringt ihr ein Mitarbeiter vom Theater... In dem Buch Romeo & Romy geht es um die junge Romy welche gerne eine große Schauspielerin wäre. Leider hat sie es bisher nur bis zur Souffleuse geschafft auch wenn sie sehr großes schauspielerisches Talent hat. Während einer Vorstellung von Romeo und Julia überbringt ihr ein Mitarbeiter vom Theater die Nachricht dass ihre Oma Lene, bei der sie aufgewachsen ist, verstorben ist. Es verschlägt ihr natürlich die Sprache und sie kann somit dem Hauptdarsteller auf der Bühne nicht den Text zuflüstern. Ben, der Hauptdarsteller, verlor den Faden und kannte den Text nicht mehr auswendig. Er hatte bislang nur eine einzige schauspielerische Glanzleistung und das war sein Auftritt als „Frischedoktor“ in einem Waschmittelspot. Die Vorstellung endet in einem Chaos, zuerst verlor Romy ihren Job und danach auch Ben. Bislang flirteten die beiden recht heftig aber das nun vorbei denn Romy „flüchtete“ nach dieser chaotischen Situation in ihr Heimatdorf. Nachdem ihre Oma Lene beerdigt wurde entschied sie sich in Großzerlitscher, ihrer alten Heimat zu bleiben. Sie erkannte dass Oma Lene ihren Tod sorgfältig vorbereitet hat und erfuhr von den anderen alten Leuten (junge Leute lebten nicht mehr in diesem verlassenen Dorf) den Hintergrund: Es gab nur noch wenige freie Plätze auf dem Friedhof…. und keiner der alten Leute wollte außerhalb von diesem Dorf beerdigt werden. Nach einigen Tagen endscheidet sich Romy wieder in die Stadt zu gehen, sie spricht an einem Theater in Dresden vor doch es klappt nicht wie gewünscht. So geht sie wieder zurück in ihn Dorf und hat eine geniale Idee: sie will das Theater zu sich nach Hause holen….. und dann taucht plötzlich noch ihr Vater auf den sie bis zu diesem Tag nie in ihrem Leben kennen gelernt hatte. Ein wirklich schöner Roman für Jung und Alt mit viel Humor und auch etwas Tragik. Hier wird eine Veränderung bei den alten Leuten beschrieben die durch Romys Ideen und Tatendrang wieder Spaß und Freude am Leben bekommen. Alle sind involviert und sehen wieder einen Sinn in ihrem Leben – sie werden gebraucht!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Literarische Glanzleistung
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2016

Der Roman "Romeo und Romy" von Andreas Izquierdo hat 491 Seiten. Inhalt: Romy ist tief in ihr drin eine Schauspielerin, die immer davon träumt genau als solche auf der Bühne zu stehen. Doch schon nach Scheitern ihres Jobs kehrt zurück in ihrer Heimat nach Großzerlitsch. Das kleinen Dorf ist voll... Der Roman "Romeo und Romy" von Andreas Izquierdo hat 491 Seiten. Inhalt: Romy ist tief in ihr drin eine Schauspielerin, die immer davon träumt genau als solche auf der Bühne zu stehen. Doch schon nach Scheitern ihres Jobs kehrt zurück in ihrer Heimat nach Großzerlitsch. Das kleinen Dorf ist voll mit alten Menschen und sie lieben diesen Ort so sehr, dass sie auch in Großzerlitsch sterben wollen. Besonders da nur noch 2 Gräber frei sind, versuchen sie im Wettstreit frühzeitig das Zeitliche abzusegnen. Und da kommt Romy eine Idee auf: Sie will versuchen aus der alten Scheune ein elisabethanisches Theater zu bauen und baut auf die Hilfe ihrer Alten. Und da soll noch Ben kommen der "Frischedoktor", Herzensbrecher und von nun an Regisseur für ihr Romeo und Julia Stück. Und das ist der Beginn einer langen Ketten von Ereignissen, die sie alle grundtief verändern wird... Meine Meinung: Dies ist mein erster Roman von Andreas Izquierdo und er ist zugegeben bezaubernd und einfach eine literarische Glanzleistung. Der Schreibstil ist dabei flüssig zu lesen und in der Erzählperspektive gehalten. Zu dem Thema des Buches, ganz klar kann man erkennen, dass sich das Buch an die einst von William Shakespeares Romeo und Julia anlehnt. Aber obwohl der Titel darauf hinweist, geht es um weit mehr als das nicht nur um Liebe, Trauer, Schmerz und Einsamkeit, sondern auch um Freundschaft, Träume, Mitgefühl, Zuhause und Familie. Das Buch vereint so viele Elemente, ich habe während des Lesen gelacht, geschmunzelt, war neugierig, überrascht und hier und da habe ich traurig geschaut und mal eine kleine Träne vergossen. Die Kapitel sind kurz gehalten, aber umso mehr habe ich das Gefühl, dass man dadurch angeregt ist mehr zu lesen. Zu den Chatakteren, es gibt so viele Figuren, die im Buch vorkommen und auf ihre Art und Weise habe ich sie alle ins Herz geschlossen. Jeder hat seine bestimmte Art sich auszudrücken, aber jeder war auf seine einzigartige Art besonders. Andreas Izquierdo schafft es wirklich innerhalb kürzester Zeit sie alle perfekt harmonierend ins Buch Bei Romy bewundere ich an ihr wie sie trotz verlassenen Mutes und Trauer durch den Verlust einer wichtigen Person, wie sie dennoch auf die Idee kam das Theater innerhalb kürzester Zeit bauen zu lassen. Und dann noch ein elisabethanisches Theater! Ich allein wäre schon bei den Kosten und der ganzen Arbeit zurückgeschreckt, aber das hat Romy nicht beeindruckt. Völlig zielstrebig will sie das durchziehen und scheut davor nicht zurück! Andere würden das als verrückt oder gar unmöglich abstempeln, aber ich war erstaunt. Erstaunt und fasziniert, wie sie das durchzieht und das bis zum bitteren Ende. Jedenfalls ist sie sehr ehrgeizig, dickköpfig, aber sie kann auch gutherzig und verantwortungsbewusst sein. Zu Ben ist nicht viel zu sagen, durch seines groben Verhaltens Romy gegenüber scheint er von ihr nicht gerade verehrt zu werden. Zudem ist er ein Weiberheld, nicht gerade sehr verantwortungsvoll und macht ständig Fehler. Aber das was zwischen ihnen liegt ist nicht sofort eine "Liebe-auf-den-ersten-Blick" Story zu sein, wie man anfangs denkt, sie scheint tiefgründiger zu sein. Aber trotzdem nichtsdestozrotz knistert es zwischen ihnen. Und noch ein Wort zu den Großzerlitscher, besonders überzeugt haben mich Bertram, Bella, Anton, Theo, Emil und die Streithähne Hilde und Bertha. Bertram mit seinem Humor, Bella und ihr ungewöhnliches Hobby, Anton, der sie alle zusammenhält, Theo mit seinem griesgram Gesicht aber gutem Herzen, Emil, der alles besorgen kann und die beiden Streithähne weil... diesem Teil sollte man selbst lesen, ich spoilere sonst bloß. Nichtsdestotrotz gab es auch Stellen, die mir nicht so gut gefallen haben. So gibt wird kaum Spannung aufgebaut, die spannendsten Stellen finden sich erst gegen Ende des Buches, was dann die Lust weiterzulesen ein wenig dämpft. So werden auch Themen in die Länge gezogen, die aber getrost kürzen kann. Aber das könnte auch an den Längen der Kapitel liegen, die nicht besonders lang sind und Und schließlich wäre da noch der Schreibstil, der zum Großteil wirklich gut gehalten wurde, aber manchmal kamen mir die Sätze wie aus einem Drehbuch, mehr vorgelesen, als richtig mit Gefühl geschrieben... Mein Fazit: Alles in allem war das ein literarisches Meisterwerk mit Höhen und Tiefen, aber doch einzigartiges Buch, was ich so noch nie gelesen habe. Ich kann allen das Buch ab 12 empfehlen, ob Alt oder Jung, es lässt sich auch wunderbar beisammen mit der Familie lesen, besonders geeignet wenn man abschalten möchte und nach einer Lektüre sucht, die ein Lachen auf dem Mund zaubert. Meine Bewertung: 4 Sterne

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Verwirklichung eines Traums
von leseratte1310 am 05.06.2016

Romy hat einen Traum. Sie wäre gerne eine große Schauspielerin. Aber sie ist nur die Souffleuse. Bei der Premiere eines Stückes erfährt sie vom Tod der Oma und dadurch verpatzt sie ihre Aufgabe und Ben hat einen Hänger. Romy verliert ihren Job. Aber da ist ja noch das Erbe,... Romy hat einen Traum. Sie wäre gerne eine große Schauspielerin. Aber sie ist nur die Souffleuse. Bei der Premiere eines Stückes erfährt sie vom Tod der Oma und dadurch verpatzt sie ihre Aufgabe und Ben hat einen Hänger. Romy verliert ihren Job. Aber da ist ja noch das Erbe, das Romy erwartet. Sie kehrt in ihr Dorf Großzerlitsch zurück, in dem nur noch Alte leben, die sich danach sehnen, möglichst bald zu sterben. Es gibt noch zwei frei Plätze auf dem Friedhof. Wer zu spät stirbt, den bestraft der Tod, denn dann gibt es nur noch im Nachbardorf – ausgerechnet dort im Ort der Idioten -einen Platz. Romy hat einen Plan: Sie will ein elisabethanisches Theater bauen und die Alten sollen ihr helfen. Der Ort ist schnell gewählt: Die Scheune muss dafür herhalten. Das Stück – na klar – muss Romeo und Julia sein und der Regisseur Ben, der inzwischen auch gefeuert ist. Geplant – gemacht. Die Geschichte ist humorvoll und liest sich ganz angenehm. In dem Ort gibt es eine ganze Reihe von originellen Personen, die allesamt sehr gut gezeichnet sind. Sie geben ihr Bestes, um Romy ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Doch es gibt jede Menge Probleme. Romys Art ging mir oft auf die Nerven. Sie ist zwar nicht unsympathisch, aber sie regt sich zu viel auf und war auch recht schnell beleidigt. Es dauert auch ein wenig, bis ich mit Ben warm wurde. Die Liebesgeschichte war vorhersehbar. Aber das wurde durch die herrlich skurrile Geschichte mit den tollen Dorfbewohnern wieder wettgemacht. Durch das gemeinsame Projekte bekommen sie wieder Lust am Leben. Eine unterhaltsame Geschichte mit lustigen und traurigen Momenten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Romeo und Romy
von saika84 am 10.05.2016

Romys großer Traum ist es Schauspielerin zu werden aber leider hat sie es am Theater bislang nur als Souffleuse geschafft. Doch auch diese Stelle verliert sie als sie während der Premiere des Stücks vom Tod ihrer Oma Lene erfährt und einen total Aussetzer hat, so dass der Hauptdarsteller Ben... Romys großer Traum ist es Schauspielerin zu werden aber leider hat sie es am Theater bislang nur als Souffleuse geschafft. Doch auch diese Stelle verliert sie als sie während der Premiere des Stücks vom Tod ihrer Oma Lene erfährt und einen total Aussetzer hat, so dass der Hauptdarsteller Ben mit dem sie einen harmlosen Flirt hat, einen Texthänger hat. Romy kehrt in ihre Heimatstadt zurück um dort ihr Erbe anzutreten. In dem Dorf leben nur noch Alte und diese versuchen mit allen Mitteln zu sterben, um einen der beiden verbliebenen Plätze des Dorffriedhofs zu ergattern. Keiner von ihnen möchte in dem verhassten Nachbardorf begraben werden. Da Romys Aussicht auf eine Karriere sehr gering ist beschließt sie aus der Scheune auf ihrem Grundstück ein Elisabethanisches Theater zu bauen und alle Alten des Dorfes sollen mit anpacken und somit aufhören sich das Leben nehmen zu wollen. Dieses Vorhaben erweist sich als nicht so einfach und es werden ihr viele Steine in den Weg gelegt. Wird sie es dennoch schaffen sich ihren großen Traum zu erfüllen und Romeo und Julia in ihrem eigenen Theater auf die Bühne zu bringen? Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Die Geschichte ist mit viel Gefühl und einer großen Portion Humor geschrieben. Ich musste sehr oft Lachen als ich über die Versuche der Alten sich das Leben zu nehmen gelesen habe. Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch, besonders Romy. Es war toll zu lesen wie gut sie sich mit allen im Dorf versteht und wie groß dort die Hilfsbereitschaft untereinander ist. Alle sind anscheinend bereits seit Romy 6 ist so was wie ihre Familie, da ihre Mutter sehr früh gestorben ist und ihr Vater noch vor ihrer Geburt nach Russland abgehauen ist. Es war eigentlich alles dabei, lachen, weinen, freuen, wütend sein. Mir hat das Buch gut gefallen und ich gebe 4 Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Großzerlitzscher Theatersommer
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 01.05.2016

Romy ist Schauspielerin mit Leib und Seele, leider hat es bei Vorsprechen noch nicht so recht geklappt und so hat sie zwar ein Theaterengagement, aber bislang im Souffleurkasten. Da ist sie die gute Seele des Theaters, bis zu dem Augenblick als sie durch ein Missgeschick mitten in einer... Romy ist Schauspielerin mit Leib und Seele, leider hat es bei Vorsprechen noch nicht so recht geklappt und so hat sie zwar ein Theaterengagement, aber bislang im Souffleurkasten. Da ist sie die gute Seele des Theaters, bis zu dem Augenblick als sie durch ein Missgeschick mitten in einer Aufführung vom Tod ihrer Oma erfährt und fast die Vorstellung zum Platzen bringt. Das kostet sie ihren Job und wenig später hat auch der Romeodarsteller Ben keinen Vertrag mehr. Romy fährt nach Großzerlitsch, ein Kaff, dass aus der Zeit gefallen scheint und in dem fast nur noch Alte leben, die auf den Tod warten und da überkommt sie die Erleuchtung: aus der alten Scheune von Oma Lenas Anwesen wird ein Elisabethanisches Theater und dort wird sie endlich die Julia sein! Auch wenn die Schwierigkeiten turmhoch scheinen, es fehlt an allem nur nicht an Romys Optimismus mit dem sie ein schlafendes, ja fast sterbendes Dorf aufrüttelt. Dieser Roman ist selbst ein Theaterstück, es ist alles da, was man für 3 Akte braucht: enttäuschte Liebe, Intrigen, Betrug, Tod und Verrat, Leidenschaft und Liebesglück und natürlich auch mindestens einen Romeo und seine Julia. Und genau wie in einem Theaterstück kann sich der Leser verzaubern lassen, er will gar nicht hinter die Kulissen schauen und die Geschichte nach Realität und Glaubwürdigkeit abklopfen. Der Roman balanciert auf dem schmalen Grat zwischen Unterhaltung und Kitsch und stürzt nie ab. Es ist die große Portion Humor und Lebensweisheit, die Izquierdo besonders den Alten im Dorf in den Mund legt und die aufs Beste unterhalten.Und wenn man nun denkt, man weiß wie es ausgeht, gibt es noch eine Wendung, die überrascht und der Geschichte auch einen nachdenklichen und tiefsinnigen Dreh gibt. Genau wie im Theater eben wo Tragödie und Komödie sehr dicht beieinander liegen. Ich habe mich für einige Stunden aufs Beste unterhalten und amüsiert.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Romeo und Romy

Romeo und Romy

von Andreas Izquierdo

(29)
Buch
Fr. 21.90
+
=
Die vier Jahreszeiten des Sommers

Die vier Jahreszeiten des Sommers

von Grégoire Delacourt

(13)
Buch
Fr. 26.90
+
=

für

Fr. 48.80

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Verfügbarkeit in Ihrer Buchhandlung prüfen

Filialabholung: Ihre Vorteile
  1. Bereits Online prüfen, ob Ihr gewünschtes Buch in der Filiale vorrätig ist
  2. Bestellen Sie Online und lassen Sie Ihre Artikel zur Abholung in die Filiale vor Ort liefern
  3. Artikel, die zur Filialabholung bestellt wurden, können in der Filiale bezahlt werden.
  4. Falsches Buch bestellt? Retournieren Sie ihre gekauften Bücher kostenfrei in der Filiale